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	<title>Kommentare zu: Wider die Umdeutung der Staats- in eine Finanzkrise</title>
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	<description>Sektion der neoliberalen Weltverschwörung</description>
	<lastBuildDate>Fri, 03 Sep 2010 15:27:35 +0200</lastBuildDate>
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	<item>
		<title>Von: DDH</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/09/24/wider-die-umdeutung-der-staats-in-eine-finanzkrise/comment-page-1/#comment-97213</link>
		<dc:creator>DDH</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Oct 2008 16:55:15 +0000</pubDate>
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		<description>Lesebefehl:  http://www.nyu.edu/projects/sciabarra/notablog/archives/001540.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lesebefehl:  <a href="http://www.nyu.edu/projects/sciabarra/notablog/archives/001540.html" rel="nofollow"></a><a href='http://www.nyu.edu/projects/sciabarra/notablog/archives/001540.html'>http://www.nyu.edu/projects/sciabarra/notablog/archives/001540.html</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Lemmy Caution</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/09/24/wider-die-umdeutung-der-staats-in-eine-finanzkrise/comment-page-1/#comment-96245</link>
		<dc:creator>Lemmy Caution</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Sep 2008 17:12:01 +0000</pubDate>
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		<description>Wie belieben? 
1. hab ich nicht mal Wirtschaftswissenschaften studiert. 
2. Arbeite ich seit 10 Jahren und durch 1 harte Krise in mit der Zeit immer anspruchsvolleren Projekten.  
Statt dich &#252;ber die mangelnde Characterbildung von Mitmenschen mockieren, k&#246;nntest du vielleicht mal ein wenig mehr Zweifel an der eigenen F&#228;higkeit zur objektiven Wahrnehmung zulassen. 

&lt;blockquote&gt;
Es liegt an finanziellen Steuerungsgr&#246;&#223;en und es liegt an staatlichen St&#246;rgr&#246;&#223;en, das diese Situation auftrat.
&lt;/blockquote&gt;
Eher Katechismus als Liberalismus, find ich. 

thx 
Axel</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wie belieben?<br />
1. hab ich nicht mal Wirtschaftswissenschaften studiert.<br />
2. Arbeite ich seit 10 Jahren und durch 1 harte Krise in mit der Zeit immer anspruchsvolleren Projekten.<br />
Statt dich &#252;ber die mangelnde Characterbildung von Mitmenschen mockieren, k&#246;nntest du vielleicht mal ein wenig mehr Zweifel an der eigenen F&#228;higkeit zur objektiven Wahrnehmung zulassen. </p>
<blockquote><p>
Es liegt an finanziellen Steuerungsgr&#246;&#223;en und es liegt an staatlichen St&#246;rgr&#246;&#223;en, das diese Situation auftrat.
</p></blockquote>
<p>Eher Katechismus als Liberalismus, find ich. </p>
<p>thx<br />
Axel</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: john j</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/09/24/wider-die-umdeutung-der-staats-in-eine-finanzkrise/comment-page-1/#comment-96158</link>
		<dc:creator>john j</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Sep 2008 13:09:18 +0000</pubDate>
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		<description>Das ist alles schoen und gut. Aber Fannie und Freddie waren nicht der Anfang dieser Krise sondern sprangen auf den bandwagon auf als der schon in voller Fahrt war. Und ausserdem ist die Krise ja bei weitem nicht auf Fannie und Freddie beschraenkt sondern wirkt sich vor allem bei investment banks, Geschaeftsbanken, Versicherungen etc aus - und nochmal: Wie genau schafften es Fannie und Freddie, staatlicher Schutz fuer sie hin oder her, ihr abnormales Risiko (wenn man es so sehen will) auf die private, marktwirtschaftliche, nicht-staatliche Welt zu uebertragen? Und bitte nicht:  &quot;Der Staat hat die Banker erpresst und dazu gezwingen CDO&#039;s zu erfinden!&quot;. 

&quot;Das Kapital der Banken geh&#246;ren liquidiert, damit der Markt die Dinge wieder richten kann: die Hypotheken geh&#246;ren wertberichtigt, und die Verantwortlichen sollen die Folgen sp&#252;ren.&quot;

Da sind wir uns weitgehend einig. Solange die Einlagen bei Geschaeftsbanken wie WaMU gedeckt bzw garantiert werden. Und danach gehen wir Leuten wie Fishman an den Kragen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist alles schoen und gut. Aber Fannie und Freddie waren nicht der Anfang dieser Krise sondern sprangen auf den bandwagon auf als der schon in voller Fahrt war. Und ausserdem ist die Krise ja bei weitem nicht auf Fannie und Freddie beschraenkt sondern wirkt sich vor allem bei investment banks, Geschaeftsbanken, Versicherungen etc aus &#8211; und nochmal: Wie genau schafften es Fannie und Freddie, staatlicher Schutz fuer sie hin oder her, ihr abnormales Risiko (wenn man es so sehen will) auf die private, marktwirtschaftliche, nicht-staatliche Welt zu uebertragen? Und bitte nicht:  &#8220;Der Staat hat die Banker erpresst und dazu gezwingen CDO&#8217;s zu erfinden!&#8221;. </p>
<p>&#8220;Das Kapital der Banken geh&#246;ren liquidiert, damit der Markt die Dinge wieder richten kann: die Hypotheken geh&#246;ren wertberichtigt, und die Verantwortlichen sollen die Folgen sp&#252;ren.&#8221;</p>
<p>Da sind wir uns weitgehend einig. Solange die Einlagen bei Geschaeftsbanken wie WaMU gedeckt bzw garantiert werden. Und danach gehen wir Leuten wie Fishman an den Kragen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: jpj</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/09/24/wider-die-umdeutung-der-staats-in-eine-finanzkrise/comment-page-1/#comment-96099</link>
		<dc:creator>jpj</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Sep 2008 09:24:55 +0000</pubDate>
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		<description>Die Rolle Fannie Maes und Freddie Macs herunterzureden hilft wenig. Fannie Mae und Freddie Mac hatten Hypotheken im Wert von ca. 5,3 Bio US$ gekauft oder verbrieft. Das waren ca. 75% des US-amerikanischen Hypothekenmarktes.

Genausowenig hilft es, sie als marktwirtschaftliche Gesellschaften hinstellen zu wollen. Fannie Mae und Freddie Mac sind staatlich gegr&#252;ndete, &quot;Regierungsgef&#246;rderte Rechtspersonen&quot;. Sie sind das Werk &quot;progressiver&quot; B&#252;rokraten um F.D. Roosevelt (Fannie Mae, 1938) bzw. im amerikanischen Kongress (Freddie Mac, 1974). Sie besa&#223;en das Privileg, sich direkt Geld bei der US-Regierung leihen zu k&#246;nnen. Ihre Sicherheiten wurden als von der US-Regierung garantiert betrachtet.

Es l&#228;&#223;t sich leicht als Versager und Volltrottel leben, wenn der Staat verspricht, dass andere f&#252;r die Fehler zahlen die man macht.

Ferner ist es nicht der Staat, der die 700 Mrd US$ bereitstellen soll, sondern er zwingt das Geld seinen B&#252;rgern ab.

Eine solche L&#246;sung w&#228;re ja gerade Politik. Damit l&#246;st man kein Problem. Das Kapital der Banken geh&#246;ren liquidiert, damit der Markt die Dinge wieder richten kann: die Hypotheken geh&#246;ren wertberichtigt, und die Verantwortlichen sollen die Folgen sp&#252;ren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Rolle Fannie Maes und Freddie Macs herunterzureden hilft wenig. Fannie Mae und Freddie Mac hatten Hypotheken im Wert von ca. 5,3 Bio US$ gekauft oder verbrieft. Das waren ca. 75% des US-amerikanischen Hypothekenmarktes.</p>
<p>Genausowenig hilft es, sie als marktwirtschaftliche Gesellschaften hinstellen zu wollen. Fannie Mae und Freddie Mac sind staatlich gegr&#252;ndete, &#8220;Regierungsgef&#246;rderte Rechtspersonen&#8221;. Sie sind das Werk &#8220;progressiver&#8221; B&#252;rokraten um F.D. Roosevelt (Fannie Mae, 1938) bzw. im amerikanischen Kongress (Freddie Mac, 1974). Sie besa&#223;en das Privileg, sich direkt Geld bei der US-Regierung leihen zu k&#246;nnen. Ihre Sicherheiten wurden als von der US-Regierung garantiert betrachtet.</p>
<p>Es l&#228;&#223;t sich leicht als Versager und Volltrottel leben, wenn der Staat verspricht, dass andere f&#252;r die Fehler zahlen die man macht.</p>
<p>Ferner ist es nicht der Staat, der die 700 Mrd US$ bereitstellen soll, sondern er zwingt das Geld seinen B&#252;rgern ab.</p>
<p>Eine solche L&#246;sung w&#228;re ja gerade Politik. Damit l&#246;st man kein Problem. Das Kapital der Banken geh&#246;ren liquidiert, damit der Markt die Dinge wieder richten kann: die Hypotheken geh&#246;ren wertberichtigt, und die Verantwortlichen sollen die Folgen sp&#252;ren.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Libero</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/09/24/wider-die-umdeutung-der-staats-in-eine-finanzkrise/comment-page-1/#comment-95988</link>
		<dc:creator>Libero</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Sep 2008 07:02:20 +0000</pubDate>
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		<description>Es liegt an finanziellen Steuerungsgr&#246;&#223;en und es liegt an staatlichen St&#246;rgr&#246;&#223;en, das diese Situation auftrat. Sehr sch&#246;n das erlernte Wissen aufgesagt. Da haben eure Lehrenden gute Arbeit bei euch geleistet. Sie haben euch in den Wirtschaftswissenschaften all das Wissen eingetrichtert, was man wissen kann und als getreulicher Sch&#252;ler k&#246;nnt es auf Bedarf und Zuruf austrichtern. 

Ich denke, die Ausbildung nicht nur in Deutschland krankt daran, da&#223; im wesentlichen Wissen vermittelt wird, aber viel zu wenig darauf geachtet wird, mit welchem Grundger&#252;st an Charakter und Werten die erst Studenten, dann Absolventen, dann Berufst&#228;tigen dieses Wissen anwenden. Wenn ich den Gedanken weiterdenke, habe ich den Eindruck, die Lehrenden in den Wirtschaftswissenschaften denken, dass das von ihnen vermittelte Wissen dieses Grundger&#252;st sei, das f&#252;r das wirtschaftliche Handeln vollst&#228;ndig ausreiche, auch wenn der Lehrende und sp&#228;ter Anwendende arm an Charakter und Werten ist, ja sogar, da&#223; das vermittelte Grundger&#252;st an Wissen diese Belanglosigkeit vollst&#228;ndig kompensieren kann. 

Das denke ich nicht. Die Vermittlung von Fachwissen durch den Lehrenden an die Lernenden reicht nicht aus. Entscheidend ist nicht nur, was gelehrt wird, sondern auch an wen und wie. Bildung ist nicht nur die Vermittlung von Fachwissen. Dann k&#246;nnte man die meisten Menschen durch einen mittelm&#228;&#223;igen Computer ersetzen. Gute Lehrende sind nicht nur ein Vorbild an Wissen, sondern  auch ein Vorbild, wie man Wissen anwendet, wie man neues Wissen schafft und damit sorgf&#228;ltig umgeht und wie man wirtschaftlich handelt. Eben nicht nur mit Wissen und mit Entscheidungen. 

Das setzt nat&#252;rlich voraus, da&#223; die Lehrende auch Erfahrungen in verantwortlichen gar selbst&#228;ndigen Positionen au&#223;erhalb der universit&#228;ren oder Institutssubkultur gemacht haben und nicht ihr ganzes Berufsleben in diesem merkw&#252;rdigen Treibhaus vollbracht haben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es liegt an finanziellen Steuerungsgr&#246;&#223;en und es liegt an staatlichen St&#246;rgr&#246;&#223;en, das diese Situation auftrat. Sehr sch&#246;n das erlernte Wissen aufgesagt. Da haben eure Lehrenden gute Arbeit bei euch geleistet. Sie haben euch in den Wirtschaftswissenschaften all das Wissen eingetrichtert, was man wissen kann und als getreulicher Sch&#252;ler k&#246;nnt es auf Bedarf und Zuruf austrichtern. </p>
<p>Ich denke, die Ausbildung nicht nur in Deutschland krankt daran, da&#223; im wesentlichen Wissen vermittelt wird, aber viel zu wenig darauf geachtet wird, mit welchem Grundger&#252;st an Charakter und Werten die erst Studenten, dann Absolventen, dann Berufst&#228;tigen dieses Wissen anwenden. Wenn ich den Gedanken weiterdenke, habe ich den Eindruck, die Lehrenden in den Wirtschaftswissenschaften denken, dass das von ihnen vermittelte Wissen dieses Grundger&#252;st sei, das f&#252;r das wirtschaftliche Handeln vollst&#228;ndig ausreiche, auch wenn der Lehrende und sp&#228;ter Anwendende arm an Charakter und Werten ist, ja sogar, da&#223; das vermittelte Grundger&#252;st an Wissen diese Belanglosigkeit vollst&#228;ndig kompensieren kann. </p>
<p>Das denke ich nicht. Die Vermittlung von Fachwissen durch den Lehrenden an die Lernenden reicht nicht aus. Entscheidend ist nicht nur, was gelehrt wird, sondern auch an wen und wie. Bildung ist nicht nur die Vermittlung von Fachwissen. Dann k&#246;nnte man die meisten Menschen durch einen mittelm&#228;&#223;igen Computer ersetzen. Gute Lehrende sind nicht nur ein Vorbild an Wissen, sondern  auch ein Vorbild, wie man Wissen anwendet, wie man neues Wissen schafft und damit sorgf&#228;ltig umgeht und wie man wirtschaftlich handelt. Eben nicht nur mit Wissen und mit Entscheidungen. </p>
<p>Das setzt nat&#252;rlich voraus, da&#223; die Lehrende auch Erfahrungen in verantwortlichen gar selbst&#228;ndigen Positionen au&#223;erhalb der universit&#228;ren oder Institutssubkultur gemacht haben und nicht ihr ganzes Berufsleben in diesem merkw&#252;rdigen Treibhaus vollbracht haben.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Lemmy Caution</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/09/24/wider-die-umdeutung-der-staats-in-eine-finanzkrise/comment-page-1/#comment-95922</link>
		<dc:creator>Lemmy Caution</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Sep 2008 08:37:46 +0000</pubDate>
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		<description>Es liegt doch bei den Provisionssystemen f&#252;r Bankangestellte ein Principal Agent Problem vor, nach dem der Problemverursacher eben nicht f&#252;r seine Fehler bestraft wird. 
Wir k&#246;nnen auf bessere Spielregeln innerhalb der Banken hoffen. Nach meinen laienhaften Vorstellungen sind die Finanzm&#228;rkte ohnehin mit einer Menge Regeln, damit Vertrauen &#252;berhaupt erst entstehen kann. 
Man kann dann die von Experten formulierten konkreten Regulierungsvorschl&#228;ge &#252;berpr&#252;fen. 
Nicht-Intervention w&#252;rde einen gewaltigen Bankencrash nach sich ziehen. Wie 1929. Mit unbekannten sozialen und politischen Folgen. In den Bankenkrisen in Lateinamerika (1982), Asien (1999?), Argentinien (2001) hat der Staat eingegriffen und letztlich gab es so etwas wie einen institutionellen Lernproze&#223;.  
Dem chilenischen Crash von 82 ging auch die Generierung eines immer schwerer durchschaubaren markt-generierten Systems mit massiven Principal Agent Problemen und der systematischen Unterbewertung von Risiken voraus. Unterbewertung vor allem auch deshalb, weil eben hier die marktanreiz-induzierte steigende Komplexit&#228;t des Systems Risiken verbarg. Danach betonte B&#252;chi die Bedeutung von vorsichtigen, st&#228;ndig &#252;berpr&#252;ften und an-sich-selbst-zweifelnden Regulierungen, die aber immer noch den Kr&#228;ften des Marktes viel Entfaltungskraft lie&#223;en. 
Solche vorsichtigen Regulierungen sehe ich als etwas v&#246;llig anderes als der Glaube gewisser Clowns, ein starker Staat k&#246;nne das Paradies auf Erden schaffen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es liegt doch bei den Provisionssystemen f&#252;r Bankangestellte ein Principal Agent Problem vor, nach dem der Problemverursacher eben nicht f&#252;r seine Fehler bestraft wird.<br />
Wir k&#246;nnen auf bessere Spielregeln innerhalb der Banken hoffen. Nach meinen laienhaften Vorstellungen sind die Finanzm&#228;rkte ohnehin mit einer Menge Regeln, damit Vertrauen &#252;berhaupt erst entstehen kann.<br />
Man kann dann die von Experten formulierten konkreten Regulierungsvorschl&#228;ge &#252;berpr&#252;fen.<br />
Nicht-Intervention w&#252;rde einen gewaltigen Bankencrash nach sich ziehen. Wie 1929. Mit unbekannten sozialen und politischen Folgen. In den Bankenkrisen in Lateinamerika (1982), Asien (1999?), Argentinien (2001) hat der Staat eingegriffen und letztlich gab es so etwas wie einen institutionellen Lernproze&#223;.<br />
Dem chilenischen Crash von 82 ging auch die Generierung eines immer schwerer durchschaubaren markt-generierten Systems mit massiven Principal Agent Problemen und der systematischen Unterbewertung von Risiken voraus. Unterbewertung vor allem auch deshalb, weil eben hier die marktanreiz-induzierte steigende Komplexit&#228;t des Systems Risiken verbarg. Danach betonte B&#252;chi die Bedeutung von vorsichtigen, st&#228;ndig &#252;berpr&#252;ften und an-sich-selbst-zweifelnden Regulierungen, die aber immer noch den Kr&#228;ften des Marktes viel Entfaltungskraft lie&#223;en.<br />
Solche vorsichtigen Regulierungen sehe ich als etwas v&#246;llig anderes als der Glaube gewisser Clowns, ein starker Staat k&#246;nne das Paradies auf Erden schaffen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: jo@chim</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/09/24/wider-die-umdeutung-der-staats-in-eine-finanzkrise/comment-page-1/#comment-95916</link>
		<dc:creator>jo@chim</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Sep 2008 07:06:06 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;Es kann einfach nicht sein&lt;/blockquote&gt;
... &lt;i&gt;muss&lt;/i&gt; es nicht vielmehr so sein, dass die Marktgesetze unrentables Wirtschaften bestrafen? Sonst h&#228;tte der Markt als &quot;Entdeckungsverfahren&quot; ja keinen Sinn.

Das Problem imho sind nicht Regeln i.S.v. formalisierten Handlungsrichtlinien, sondern die Beliebigkeit mit der der Staat sie interventionistisch ausser Kraft setzt und selbst als wirtschaftlicher Akteur auftritt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Es kann einfach nicht sein</p></blockquote>
<p>&#8230; <i>muss</i> es nicht vielmehr so sein, dass die Marktgesetze unrentables Wirtschaften bestrafen? Sonst h&#228;tte der Markt als &#8220;Entdeckungsverfahren&#8221; ja keinen Sinn.</p>
<p>Das Problem imho sind nicht Regeln i.S.v. formalisierten Handlungsrichtlinien, sondern die Beliebigkeit mit der der Staat sie interventionistisch ausser Kraft setzt und selbst als wirtschaftlicher Akteur auftritt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Lemmy Caution</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/09/24/wider-die-umdeutung-der-staats-in-eine-finanzkrise/comment-page-1/#comment-95891</link>
		<dc:creator>Lemmy Caution</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Sep 2008 22:30:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/?p=760#comment-95891</guid>
		<description>Wenn du vorsichtige aber bindendere staatliche und zwischen-staatliche Spielregeln im Handel von komplexen Finanzprodukten bist, existiert kein Dissenz. 
Es kann einfach nicht sein, dass hochbezahlte Leute einfach irgendwelche Milliarden-Finanzinvestitionen abnicken, die sich sp&#228;ter als eine Art Pyramidenspiel herausstellen und die dann sagen, dass das sowieso alles zu kompliziert zum Verstehen ist. 
Dann mu&#223; man eben die b&#252;rokratischen Kosten in Kauf nehmen und das ganze mittels zwischen-staatlicher und staatlicher Regulierung &#252;berschaubarer machen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn du vorsichtige aber bindendere staatliche und zwischen-staatliche Spielregeln im Handel von komplexen Finanzprodukten bist, existiert kein Dissenz.<br />
Es kann einfach nicht sein, dass hochbezahlte Leute einfach irgendwelche Milliarden-Finanzinvestitionen abnicken, die sich sp&#228;ter als eine Art Pyramidenspiel herausstellen und die dann sagen, dass das sowieso alles zu kompliziert zum Verstehen ist.<br />
Dann mu&#223; man eben die b&#252;rokratischen Kosten in Kauf nehmen und das ganze mittels zwischen-staatlicher und staatlicher Regulierung &#252;berschaubarer machen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Michel</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/09/24/wider-die-umdeutung-der-staats-in-eine-finanzkrise/comment-page-1/#comment-95880</link>
		<dc:creator>Michel</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Sep 2008 18:49:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/?p=760#comment-95880</guid>
		<description>Der K&#246;rper ist auch ein sich selbst regulierendes System, dennoch macht ihm anhaltender Alkoholeinfluss krank und bringt ihn dann um. Warum soll das fiat money nicht vergleichbar sein.

Die Wirkung des Fiat money, ist, dass der Zins keine Aussage mehr &#252;ber die verf&#252;gbaren Ressourcen mehr. Ist er zu hoch werden diese nicht ganz ausgesch&#246;pft, es kommt zur Arbeitslosigkeit und zur&#252;ckgehenden Wachstum, ist er zu niedrig (wovon wegen der Anreizstruktur auszugehen ist) werden den Investoren Ressourcen vorget&#228;uscht die nicht vorhanden sind. Es werden Vorhaben verwirklicht, die nicht ausgef&#252;hrt werden k&#246;nnen, wird dies festgestellt kommt es zu Sonderabschreibung gegebenenfalls zur Insolvenz. Dich wird dass nicht anstecken, bedroht, aber deine Bankeinlagen und das Vertrauen in das Zahlungssystem.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der K&#246;rper ist auch ein sich selbst regulierendes System, dennoch macht ihm anhaltender Alkoholeinfluss krank und bringt ihn dann um. Warum soll das fiat money nicht vergleichbar sein.</p>
<p>Die Wirkung des Fiat money, ist, dass der Zins keine Aussage mehr &#252;ber die verf&#252;gbaren Ressourcen mehr. Ist er zu hoch werden diese nicht ganz ausgesch&#246;pft, es kommt zur Arbeitslosigkeit und zur&#252;ckgehenden Wachstum, ist er zu niedrig (wovon wegen der Anreizstruktur auszugehen ist) werden den Investoren Ressourcen vorget&#228;uscht die nicht vorhanden sind. Es werden Vorhaben verwirklicht, die nicht ausgef&#252;hrt werden k&#246;nnen, wird dies festgestellt kommt es zu Sonderabschreibung gegebenenfalls zur Insolvenz. Dich wird dass nicht anstecken, bedroht, aber deine Bankeinlagen und das Vertrauen in das Zahlungssystem.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: nana</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/09/24/wider-die-umdeutung-der-staats-in-eine-finanzkrise/comment-page-1/#comment-95876</link>
		<dc:creator>nana</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Sep 2008 18:04:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/?p=760#comment-95876</guid>
		<description>Ich wei&#223; ja nicht, ob man von der &quot;Sektion der neoliberalen Weltverschw&#246;rung&quot; eine aus allen erdenklichen Enden und Richtungen ausgeleuchtete Erkenntnis erwarten sollte.
Das Alles sehende Auge ist dann wohl auch in einer ganz anderen, h&#246;heren Sph&#228;re zu suchen.

Hier auf Erden jedenfalls ist jede Ansicht Ergebnis von F&#228;rbung und Filterung. Ausnahmslos. Insofern also untauglich als spezifischer Vorwurf.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich wei&#223; ja nicht, ob man von der &#8220;Sektion der neoliberalen Weltverschw&#246;rung&#8221; eine aus allen erdenklichen Enden und Richtungen ausgeleuchtete Erkenntnis erwarten sollte.<br />
Das Alles sehende Auge ist dann wohl auch in einer ganz anderen, h&#246;heren Sph&#228;re zu suchen.</p>
<p>Hier auf Erden jedenfalls ist jede Ansicht Ergebnis von F&#228;rbung und Filterung. Ausnahmslos. Insofern also untauglich als spezifischer Vorwurf.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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