Working Class Wurzelbacher
jo@chim, 22.10.2008
Joe Working Class Wurzelbacher ist also gar kein richtiger Klempner, weil er nicht der Klempner-Gewerkschaft angehört und Probleme mit Bürokratie und Finanzamt hat. Ausserdem verdient er weniger als 250.000 USD p.a.
Trotzdem zählt er nicht, wie sich das für anständige Proleten gehört, auf staatliche Alimentierung… stellt Obamas Steuererhöhungspläne sogar in Frage: Sicher ein Rassist.
(via Misanthrop und Gegenstimme)
antibuerokratieteam.net





Na? Ob der gute Joe OH für McCain erobert und am Ende gar die Wahl gewinnt? Joe for President!
Natürlich ein Rassist! Hat ja sogar ‘ne Glatze!
Für mich ist nicht nachvollziehbar, was die geplante Steuersenkung von Obama für Einkommen unter 250.000 Dollar/Jahr mit staatlicher Alimentierung zu tun haben soll. Wenn “Joe der Klempner” wirklich für McCain stimmen sollte, stimmt er gegen seine eigenen finanziellen Interessen. Ich finde das seltsam.
@ Christian S.
Es soll Menschen geben, die gegen ihre direkten Interessen aber für ihre Überzeugungen wählen. Unfassbar sowas. Außerdem haben Steuererhöhungen für große Betriebe einen “trickle-down-effect” über Preissteigerungen. In wessen Interesse wäre das genau?
Obama will den maximalen Bundeseinkommenssteuersatz von 35 Prozent auf 39,6 Prozent heraufsetzen.
Btw: seit wann ist es für einen Sozen “seltsam”, Gerechtigkeitsüberzeugungen vor eigene Interessen zu setzen? :D
Wenn ich den guten Joe richtig verstanden habe, dann ist ein progressives Steuersystem für ihn Sozialismus. Man kann daran sehr gut sehen, wie weit die Denkweisen der Amerikaner und der Deutschen mittlerweile von einander entfernt sind.
Das stimmt. Die beschweren sich danach dann aber auch immer fürchterlich über “die da oben” und “die Regierung”.
Ein progressives Steuersystem (sogar eine Flat Tax mit gleichem Steuersatz) muss einen Schnüffelstaat zur Folge haben, der in die Taschen seiner Bürger blickt und dann daraus eine Steuer berechnet.
Da hat der Joe schon recht. One Man, One Vote, One Tax.
“One Tax”
Das klingt logisch. Wenn jeder so viel zahlt, wie er will, werden die Leute auch nicht staatsverdrossen.
Falls mal mehr Geld her muss, könnte man die Steuerzahler dadurch anspornen, dass sie mehr Stimmen bekommen, wenn sie mehr zahlen. Dieses System hat früher schon funktioniert.
Also ist Paul Kirchhof Sozialist?
[...] Obama-Happening: so hinreissend kann man geplante Steuererhöhungen umdeuten (Joe P. möchte zwar lieber keine Umweltverteilung, aber sei’s [...]