Einer fehlt bei den Lobbying Awards 2008
jo@chim, 23.10.2008
Auf der Seite von Worstlobby.eu können Sie bis zum 30.11.2008 darüber abstimmen, wer den “Negativpreis für das schlimmste irreführende und manipulative Lobbying in Brüssel” verdient hat (ein ausführlicher Bericht zu den Nominierungen, bei denen auch die Agrosprit-Lobby und ein CDU-Patentanwalt gebührend berücksichtigt wurden, findet sich auf Telepolis).
Schade, dass Hermann Scheer als hessischer Lokalpolitiker nicht vorgeschlagen werden konnte: der designierte Subventionsbeauftragte Wirtschafts- und Umweltminister in Ypsilantis geplanter Volksfront-Regierung könnte als Präsident des Lobbyvereins der Solarstrom-Industrie “Eurosolar” (und Ehegatte der Eurosolar-Geschäftsführerin Irm Pontenagel) als Paradebeispiel für erfolgreiches Lobbying dienen.
antibuerokratieteam.net






Lebt der nur seinen Zukunftstraum?
Was gibt’s denn sonst noch so als alternative aussichtsreiche erneuerbare Energiequellen, Wasserkraft, Windkraft, Solar, Biogas, Erdthermie …
Wer hätte denn ein Problem damit, wenn sich alternative Energiequellen einfach mal so (ohne Subventionen) am Markt durchsetzen würden?
Niemand aus meinem politischen Umfeld :-)
(vgl. auch das hier)
Da fehlen noch diverse Auswahlmöglichkeiten – wenn Greenpeace zur Wahl stünde, hätten diese meine Stimme schon so gut wie sicher…
[...] noch mehr freut, ist dass das auch das vorläufige Aus für die Gestaltungsambitionen des Linksaussen-Lobbyisten Hermann Scheer bedeutet. RSS Kommentar-Feed ❘ Trackback-URI ❘ Druckansicht ❘ Beitrag [...]