Während die AkademikerBILD SPON noch darüber rätselt, wie viel Sarah Palins Kosmetik kostet (die Zahl allein sagt nichts aus, denn sie sollte ins Verhältnis etwa zu Schröders Brioni-Anzügen gesetzt werden), beschäftigt sich Zettel mit Obamas Heilsvorstellung.

Seit ich die ersten Auftritte Obamas in der Pose des Erlösers sah, habe ich mich immer wieder gefragt, ob das alles nur die Show eines begnadeten Schauspielers ist, oder ob der Mann es ernst meint damit, daß er der Erlöser ist. Nach der Lektüre des Interviews von 1995 halte ich es für möglich, daß er es ernst meint.

Die Obama-Werbeartikel, etwa dieses T-Shirt, greifen das Bild der Lichtgestalt Obama ebenfalls auf. Auf eine Gegenüberstellung mit anderen Politiker, die sich als Heilsbringer in Szene setzten, verzichte ich.

In der eifrei Onlineausgabe wird unter dem Titel Entstehung einer linksfaschistischen Massenbewegung darüber berichtet, dass der in Kanada lebender Ex-Iraner Ali Sina Obama eine narzistische Verhaltensstörung diagnostiziert und Parallelen zu Khomenei aufzeigt, welchen Sina noch selbst erlebt hat.

Würde Obama einen Job als Parkeinweiser auf dem Presseparkplatz des Weissen Hauses bekommen?
Sofern er sich dafür der Sicherheitsüberprüfung für Staatsbedienstete unterziehen müsste, vermutlich nicht, erklärt heplev-abseits vom mainstream und nennt einige pikante Details aus Obamas Lebenslauf.

Das System der Checks an Balances sollte selbst bei einer Wahl eines narzistisch gestörten Heilsbringers Innenpolitisch schlimmeres verhindern. (Leider gilt dies nur eingeschränkt für die Aussenpolitik) – Dennoch wundere ich mich dass in unserer Ach so aufgeklärten Gesellschaft ein Politiker derart als Heilsbringer verehrt wird?