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	<title>Kommentare zu: Die Party ist aus. Der letzte macht das Licht aus, Hugo!</title>
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	<description>Sektion der neoliberalen Weltverschwörung</description>
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	<item>
		<title>Von: dagny t.</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/10/31/die-party-ist-aus-der-letzte-macht-das-licht-aus-hugo/comment-page-1/#comment-102384</link>
		<dc:creator>dagny t.</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Nov 2008 23:07:05 +0000</pubDate>
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		<description>Sorry wenn Du so lange auf die Freigabe aus dem Spam-Filter warten musstest. Hab das Doppelposting gel&#246;scht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sorry wenn Du so lange auf die Freigabe aus dem Spam-Filter warten musstest. Hab das Doppelposting gel&#246;scht.</p>
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	<item>
		<title>Von: Lemmy Caution</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/10/31/die-party-ist-aus-der-letzte-macht-das-licht-aus-hugo/comment-page-1/#comment-102339</link>
		<dc:creator>Lemmy Caution</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Nov 2008 13:58:59 +0000</pubDate>
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		<description>Zorry. 
Kenn mich bei Libertarians nicht so aus. 
Glaub trotzdem nicht, dass die Banken-Rettungsaktionen darauf abzielen, den Bankensektor zu verstaatlichen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zorry.<br />
Kenn mich bei Libertarians nicht so aus.<br />
Glaub trotzdem nicht, dass die Banken-Rettungsaktionen darauf abzielen, den Bankensektor zu verstaatlichen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Lemmy Caution</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/10/31/die-party-ist-aus-der-letzte-macht-das-licht-aus-hugo/comment-page-1/#comment-102338</link>
		<dc:creator>Lemmy Caution</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Nov 2008 13:55:09 +0000</pubDate>
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		<description>... unsere Konsumterror-Kritiker der 80er konsumierten wenig ... in einem sozialistischen Land trinken Konsumterror-Kritiker importierten Wiskey und Austern. Kritiker des Latifundismus werden selbst zu Latifundisten (z.B. geh&#246;ren Chávez seiner Familie inzwischen umfangreiche L&#228;ndereien). 
... f&#252;r jedes Problem gibts eine bolivarische L&#246;sung ... zur Inflationsbek&#228;mpfung forderten sie die B&#252;rger zum Feilschen auf. Ich feilsche selbst, aber wie soll das bitte in einem Supermarkt funktionieren? Und viele der Preiserh&#246;hung betrafen zu der Zeit Lebensmittel. 
Irgendwie werd ichs vermissen, obwohl ich der Bev&#246;lkerung Venezuelas von ganzen Herzen w&#252;nsche, dass die massenhafte Verschwendung bald ein Ende hat ... offensichtlich vollgekokste mittelalte Chavista-Frauen wie Linda Ron mit ihren hysterisch-aggressiven Ausf&#228;llen vor laufenden Fernsehkameras ... zumindest hatte die bolivarische Revolution immer mehr Unterhaltungswert als die DDR oder Kuba zu bieten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; unsere Konsumterror-Kritiker der 80er konsumierten wenig &#8230; in einem sozialistischen Land trinken Konsumterror-Kritiker importierten Wiskey und Austern. Kritiker des Latifundismus werden selbst zu Latifundisten (z.B. geh&#246;ren Chávez seiner Familie inzwischen umfangreiche L&#228;ndereien).<br />
&#8230; f&#252;r jedes Problem gibts eine bolivarische L&#246;sung &#8230; zur Inflationsbek&#228;mpfung forderten sie die B&#252;rger zum Feilschen auf. Ich feilsche selbst, aber wie soll das bitte in einem Supermarkt funktionieren? Und viele der Preiserh&#246;hung betrafen zu der Zeit Lebensmittel.<br />
Irgendwie werd ichs vermissen, obwohl ich der Bev&#246;lkerung Venezuelas von ganzen Herzen w&#252;nsche, dass die massenhafte Verschwendung bald ein Ende hat &#8230; offensichtlich vollgekokste mittelalte Chavista-Frauen wie Linda Ron mit ihren hysterisch-aggressiven Ausf&#228;llen vor laufenden Fernsehkameras &#8230; zumindest hatte die bolivarische Revolution immer mehr Unterhaltungswert als die DDR oder Kuba zu bieten.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Dagny</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/10/31/die-party-ist-aus-der-letzte-macht-das-licht-aus-hugo/comment-page-1/#comment-102336</link>
		<dc:creator>Dagny</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Nov 2008 12:46:29 +0000</pubDate>
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		<description>...Kommt mir bekannt vor: Gegen den Konsumterror war doch bei uns in den 80ern mal hipp.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;Kommt mir bekannt vor: Gegen den Konsumterror war doch bei uns in den 80ern mal hipp.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: DDH</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/10/31/die-party-ist-aus-der-letzte-macht-das-licht-aus-hugo/comment-page-1/#comment-102332</link>
		<dc:creator>DDH</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Nov 2008 12:05:43 +0000</pubDate>
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		<description>Sheldon Richman ist (auch wenn er im Amconmag publiziert) kein &quot;Ultrakonservativer&quot; sondern einer der f&#252;hrenden LEft-Libertarians!!!

Im &#252;brigen ist 1929/32/32 nicht zuwenig, sondern zuviel Interventionismus (zun&#228;chst des Hoover-Regimes!) ausschlaggebend f&#252;r die Versch&#228;rfung der Krise gewesen!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sheldon Richman ist (auch wenn er im Amconmag publiziert) kein &#8220;Ultrakonservativer&#8221; sondern einer der f&#252;hrenden LEft-Libertarians!!!</p>
<p>Im &#252;brigen ist 1929/32/32 nicht zuwenig, sondern zuviel Interventionismus (zun&#228;chst des Hoover-Regimes!) ausschlaggebend f&#252;r die Versch&#228;rfung der Krise gewesen!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Lemmy Caution</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/10/31/die-party-ist-aus-der-letzte-macht-das-licht-aus-hugo/comment-page-1/#comment-102328</link>
		<dc:creator>Lemmy Caution</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Nov 2008 09:07:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/?p=1096#comment-102328</guid>
		<description>DDH, da  benutzt du den polemischen Diskurs ultrakonservativer US-Amerikaner, um deine eigene eher &quot;linke&quot; Linie zu unterf&#252;ttern. Halte das f&#252;r problematisch. 
Eine Marktl&#246;sung best&#228;nde darin die Banken einfach crashen zu lassen. Seit der Krise von 1929/32 h&#228;lt man das f&#252;r keine gute Idee mehr. Marktwirtschaftliche Systeme sind halt lernf&#228;hig. 
Die Pin8 Diktatur hat 1982 &#252;brigens die Banken auch &#252;bernommen. Danach wurden dort sehr scharfe Regulationen f&#252;r Kreditgesch&#228;fte eingef&#252;hrt, die Gott sei Dank bis heute in Kraft sind. Als sich die Lage zwischen 83 und 85 sehr schnell normalisierte, ging der Staat aus den Banken raus. Und das hat bis heute sehr gut gehalten. &#196;hnlich wirds hier jetzt auch laufen. 
In Venezuela werden dagegen in den verstaatlichten Unternehmen wirtschaftliche Ziele bolivarisch-politischen Zielen untergeordnet. In Venezuela sind Mitarbeiter staatlicher Unternehmen verpflichtet, an pro-chavistischen Demonstrationen teilzunehmen. Im &#252;brigen werden Jobs gem&#228;&#223; der Gesinnung vergeben. Es gibt frei zug&#228;ngliche Widgets, mit denen du die Sozialversicherungsnummer eines Venezuelaners eingibts und seine Wahlentscheidungen der letzten Wahlen erhalten kannst. Zun&#228;chst verf&#252;gte nur die Regierung &#252;ber die entsprechenden Datenbanken. Die wurden aber inzwischen von der Opposition gekapert. 
Du vergleichst &#196;pfel mit Birnen. 
Extrem problematisch wird von vielen venezuelanischen Lehrern btw. auch die Verschlechterung des Bildungssystems gesehen. Hier gibts in anderen lateinamerikanischen PISA-Teilnehmern sehr ermutigende Ergebnisse. 
Z.B. ist ja das gr&#246;&#223;te Unternehmen Chiles, der Kupferkonzern Codelco, staatlich. Nur wird der ganz anders gemanaged als die verstaatlichten venezuelanischen Unternehmer. 
Staatlich und staatlich ist eben nicht unbedingt das gleiche (&#196;pfel und Birnen).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>DDH, da  benutzt du den polemischen Diskurs ultrakonservativer US-Amerikaner, um deine eigene eher &#8220;linke&#8221; Linie zu unterf&#252;ttern. Halte das f&#252;r problematisch.<br />
Eine Marktl&#246;sung best&#228;nde darin die Banken einfach crashen zu lassen. Seit der Krise von 1929/32 h&#228;lt man das f&#252;r keine gute Idee mehr. Marktwirtschaftliche Systeme sind halt lernf&#228;hig.<br />
Die Pin8 Diktatur hat 1982 &#252;brigens die Banken auch &#252;bernommen. Danach wurden dort sehr scharfe Regulationen f&#252;r Kreditgesch&#228;fte eingef&#252;hrt, die Gott sei Dank bis heute in Kraft sind. Als sich die Lage zwischen 83 und 85 sehr schnell normalisierte, ging der Staat aus den Banken raus. Und das hat bis heute sehr gut gehalten. &#196;hnlich wirds hier jetzt auch laufen.<br />
In Venezuela werden dagegen in den verstaatlichten Unternehmen wirtschaftliche Ziele bolivarisch-politischen Zielen untergeordnet. In Venezuela sind Mitarbeiter staatlicher Unternehmen verpflichtet, an pro-chavistischen Demonstrationen teilzunehmen. Im &#252;brigen werden Jobs gem&#228;&#223; der Gesinnung vergeben. Es gibt frei zug&#228;ngliche Widgets, mit denen du die Sozialversicherungsnummer eines Venezuelaners eingibts und seine Wahlentscheidungen der letzten Wahlen erhalten kannst. Zun&#228;chst verf&#252;gte nur die Regierung &#252;ber die entsprechenden Datenbanken. Die wurden aber inzwischen von der Opposition gekapert.<br />
Du vergleichst &#196;pfel mit Birnen.<br />
Extrem problematisch wird von vielen venezuelanischen Lehrern btw. auch die Verschlechterung des Bildungssystems gesehen. Hier gibts in anderen lateinamerikanischen PISA-Teilnehmern sehr ermutigende Ergebnisse.<br />
Z.B. ist ja das gr&#246;&#223;te Unternehmen Chiles, der Kupferkonzern Codelco, staatlich. Nur wird der ganz anders gemanaged als die verstaatlichten venezuelanischen Unternehmer.<br />
Staatlich und staatlich ist eben nicht unbedingt das gleiche (&#196;pfel und Birnen).</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: DDH</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/10/31/die-party-ist-aus-der-letzte-macht-das-licht-aus-hugo/comment-page-1/#comment-102324</link>
		<dc:creator>DDH</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Nov 2008 21:28:43 +0000</pubDate>
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		<description>Darauf lasse ich mal Sheldon Richman antworten:

&lt;blockquote&gt;&quot;Paulson insists that his acquisition of equity, which smacks of 1920s Italian fascism, will involve no government influence over the banks. This is hard to believe, considering that the banks were given no choice but to participate in the program. (Not that they all opposed the deal.) But even if the government’s influence is minimal, that doesn’t reduce the threat that this precedent sets. As Robert Higgs documents in Crisis and Leviathan, government always increases its power in any (real or imagined) crisis, and when the crisis subsidies, it never returns to its earlier dimensions—the “ratchet effect.” New powers often remain on the books, ready to be dusted off—usually to the cheers of the corporate elite—at the next emergency, and, the public has been softened up ideologically for the next expansion of power. By crowding out market solutions, the state leaves the impression that it is indispensable for economic well being. We’ve been ratcheted again.&quot;&lt;/blockquote&gt; 

Quelle: http://www.amconmag.com/article/2008/nov/03/00017//</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Darauf lasse ich mal Sheldon Richman antworten:</p>
<blockquote><p>&#8220;Paulson insists that his acquisition of equity, which smacks of 1920s Italian fascism, will involve no government influence over the banks. This is hard to believe, considering that the banks were given no choice but to participate in the program. (Not that they all opposed the deal.) But even if the government’s influence is minimal, that doesn’t reduce the threat that this precedent sets. As Robert Higgs documents in Crisis and Leviathan, government always increases its power in any (real or imagined) crisis, and when the crisis subsidies, it never returns to its earlier dimensions—the “ratchet effect.” New powers often remain on the books, ready to be dusted off—usually to the cheers of the corporate elite—at the next emergency, and, the public has been softened up ideologically for the next expansion of power. By crowding out market solutions, the state leaves the impression that it is indispensable for economic well being. We’ve been ratcheted again.&#8221;</p></blockquote>
<p>Quelle: <a href="http://www.amconmag.com/article/2008/nov/03/00017//" rel="nofollow"></a><a href='http://www.amconmag.com/article/2008/nov/03/00017//'>http://www.amconmag.com/article/2008/nov/03/00017//</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Lemmy Caution</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/10/31/die-party-ist-aus-der-letzte-macht-das-licht-aus-hugo/comment-page-1/#comment-102319</link>
		<dc:creator>Lemmy Caution</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Nov 2008 13:29:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/?p=1096#comment-102319</guid>
		<description>Eine umfangreichen, in El País ver&#246;ffentlichten Vergleich der Effekte der Krise auf Lateinamerika, kommt zu komplett anderen Ergebnissen als der liebe Experte von der Jungen Welt: 
Venezuela will die Staatsausgaben um 23% erh&#246;hen. Finanziert werden soll das mit einem h&#246;heren Erd&#246;lexport. Die OPEC dr&#228;ngt aber niedrigere F&#246;rderquoten. Paradoxerweise hat sich Hugoslawien im letzten OPEC Meeting f&#252;r eine Senkung der F&#246;rderung ausgesprochen. 
Chile hat in den fetten Jahren sehr viel Geld gespart. Im Bankensektor gibts keine Probleme, weil es schon seit der Krise von 1982 strenge Richtlinien galten. Die B&#246;rsen sind ziemlich abgest&#252;rzt und das hat durch das kapitalbasierte Rentensystem AFP auch Auswirkungen auf die zu erwartenden Renten. Jedoch gibts da 5 unterschiedliche Typen und jeder AFP Kunde kann innerhalb von h&#246;chstens 6 Tagen auf einen Typ mit geringeren oder &#252;berhaupt keinen Aktienanteil wechseln. Die Typen mit hohem Aktienanteil haben dabei sowieso von dem starken Anstieg der B&#246;rsenkurse der letzten Jahre profitiert. 
Von den liberaleren L&#228;ndern siehts eigentlich nur f&#252;r Mexiko wirklich d&#252;ster aus. 
Gerade im Hinblick auf die fr&#252;here Krisenanf&#228;lligkeit der lateinamerikanischen &#214;konomien ist das bemerkenswert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eine umfangreichen, in El País ver&#246;ffentlichten Vergleich der Effekte der Krise auf Lateinamerika, kommt zu komplett anderen Ergebnissen als der liebe Experte von der Jungen Welt:<br />
Venezuela will die Staatsausgaben um 23% erh&#246;hen. Finanziert werden soll das mit einem h&#246;heren Erd&#246;lexport. Die OPEC dr&#228;ngt aber niedrigere F&#246;rderquoten. Paradoxerweise hat sich Hugoslawien im letzten OPEC Meeting f&#252;r eine Senkung der F&#246;rderung ausgesprochen.<br />
Chile hat in den fetten Jahren sehr viel Geld gespart. Im Bankensektor gibts keine Probleme, weil es schon seit der Krise von 1982 strenge Richtlinien galten. Die B&#246;rsen sind ziemlich abgest&#252;rzt und das hat durch das kapitalbasierte Rentensystem AFP auch Auswirkungen auf die zu erwartenden Renten. Jedoch gibts da 5 unterschiedliche Typen und jeder AFP Kunde kann innerhalb von h&#246;chstens 6 Tagen auf einen Typ mit geringeren oder &#252;berhaupt keinen Aktienanteil wechseln. Die Typen mit hohem Aktienanteil haben dabei sowieso von dem starken Anstieg der B&#246;rsenkurse der letzten Jahre profitiert.<br />
Von den liberaleren L&#228;ndern siehts eigentlich nur f&#252;r Mexiko wirklich d&#252;ster aus.<br />
Gerade im Hinblick auf die fr&#252;here Krisenanf&#228;lligkeit der lateinamerikanischen &#214;konomien ist das bemerkenswert.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Lemmy Caution</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/10/31/die-party-ist-aus-der-letzte-macht-das-licht-aus-hugo/comment-page-1/#comment-102308</link>
		<dc:creator>Lemmy Caution</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Nov 2008 13:14:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/?p=1096#comment-102308</guid>
		<description>@DDH: Das find ich irgendwie polemisch und weit oben in den L&#252;ften. Die Verstaatlichungen im Zusammenhang der Krise sind tempor&#228;r. Der Staat hat kein Interesse, wirklich das Ruder der in Probleme geratenen Unternehmen zu &#252;bernehmen. 
Chávez verstaatlicht dagegen argentinische Stahlwerke und mexikanische Asphaltfabriken, um sie in den Dienst der bolivarischen Robolution zu stellen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@DDH: Das find ich irgendwie polemisch und weit oben in den L&#252;ften. Die Verstaatlichungen im Zusammenhang der Krise sind tempor&#228;r. Der Staat hat kein Interesse, wirklich das Ruder der in Probleme geratenen Unternehmen zu &#252;bernehmen.<br />
Chávez verstaatlicht dagegen argentinische Stahlwerke und mexikanische Asphaltfabriken, um sie in den Dienst der bolivarischen Robolution zu stellen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: fpk</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/10/31/die-party-ist-aus-der-letzte-macht-das-licht-aus-hugo/comment-page-1/#comment-102307</link>
		<dc:creator>fpk</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Nov 2008 12:00:30 +0000</pubDate>
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		<description>Die haben da paar ganz sch&#246;ne Scherzkeckse in der Reigierung. Man schaue sich nur mal Einsichten wie die des Planungsminister Haiman el Troudi an, der meinte, die Venezuelaner sollten nur noch
&quot;konsumieren, was sie brauchen, und nicht auf die Werbung hereinfallen, die sie dazu bringt, &#252;ber ihren Bedarf zu konsumieren&quot;

Zuerst Preiskontrolllen einf&#252;hren und den entstehenden Mangel dann auf die b&#246;sen Werbung schieben. B&#246;se kapitalistische Werber verf&#252;hren das Volk...

http://www.stern.de/politik/ausland/:Venezuela-Regierung-Konsumverzicht/638120.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die haben da paar ganz sch&#246;ne Scherzkeckse in der Reigierung. Man schaue sich nur mal Einsichten wie die des Planungsminister Haiman el Troudi an, der meinte, die Venezuelaner sollten nur noch<br />
&#8220;konsumieren, was sie brauchen, und nicht auf die Werbung hereinfallen, die sie dazu bringt, &#252;ber ihren Bedarf zu konsumieren&#8221;</p>
<p>Zuerst Preiskontrolllen einf&#252;hren und den entstehenden Mangel dann auf die b&#246;sen Werbung schieben. B&#246;se kapitalistische Werber verf&#252;hren das Volk&#8230;</p>
<p><a href="http://www.stern.de/politik/ausland/:Venezuela-Regierung-Konsumverzicht/638120.html" rel="nofollow"></a><a href='http://www.stern.de/politik/ausland/:Venezuela-Regierung-Konsumverzicht/638120.html'>http://www.stern.de/politik/ausland/:Venezuela-Regierung-Konsumverzicht/638120.html</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: DDH</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/10/31/die-party-ist-aus-der-letzte-macht-das-licht-aus-hugo/comment-page-1/#comment-102306</link>
		<dc:creator>DDH</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Nov 2008 11:55:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/?p=1096#comment-102306</guid>
		<description>Alles richtig! Aber dennoch leben wir in einer Zeit, in der Paulson, die Fed und auch Sarkozy und Gordon Brown die Wirtschaft schneller verstaatlichen, als man &quot;Hugo Chávez&quot; buchstabieren kann. Die Kritik w&#228;re glaubw&#252;rdiger und &#252;berzeugender, wenn wir im &quot;freien Westen&quot; nicht den gleichen Prinzipien huldigen w&#252;rden wie Hugo, wenn auch in einer lascheren Form als er.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Alles richtig! Aber dennoch leben wir in einer Zeit, in der Paulson, die Fed und auch Sarkozy und Gordon Brown die Wirtschaft schneller verstaatlichen, als man &#8220;Hugo Chávez&#8221; buchstabieren kann. Die Kritik w&#228;re glaubw&#252;rdiger und &#252;berzeugender, wenn wir im &#8220;freien Westen&#8221; nicht den gleichen Prinzipien huldigen w&#252;rden wie Hugo, wenn auch in einer lascheren Form als er.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Lemmy Caution</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/10/31/die-party-ist-aus-der-letzte-macht-das-licht-aus-hugo/comment-page-1/#comment-102301</link>
		<dc:creator>Lemmy Caution</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Nov 2008 02:07:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/?p=1096#comment-102301</guid>
		<description>Hm. Lande im Spam-Filter. Aber sp&#228;testens seitdem ich regelm&#228;ssig Jaime Bayly en mega schaue, f&#228;llt es mir echt schwer &#252;ber den matón in zivilisierten Worten zu sprechen. 
Hier die Kurzfassung zu dem Einlauf von El Berlino. Heisst es nicht eher El Berlinés? Naja Feinheiten wie ein gewisses Sprachgef&#252;hl ist wohl auch ein eher b&#252;rgerliches Vergn&#252;gen. Deshalb pa&#223;t El Berlino schon recht gut. 

&lt;blockquote&gt;
h&#246;chsten Liquidit&#228;tsreserven
&lt;/blockquote&gt;
Na super. Ein unter Chávez praktisch nur noch Erd&#246;l-exportierendes Land rumbo al Socialismo ist also in der Lage Devisen-Reserven aufzubauen. Gl&#252;ckwunsch. Ein Schimpanse statt eines Gorillas als Staatschefs w&#252;rd das auch schaffen ;-) 

Selbst die verdrehte offizielle Inflationsrate bewegt sich seit einiger Zeit bei eher 30 als 20%. Fr&#252;her waren die L&#246;hne st&#228;rker an der Inflationsrate indexiert. Gerade f&#252;r die Armen sind die 30% ein gro&#223;es Problem. Das als Erfolg zu feiern...
&lt;blockquote&gt;
hat den &#214;lreichtum in den vergangenen Jahren ma&#223;geblich dazu verwendet, eine produzierende Industrie und Landwirtschaft aufzubauen
&lt;/blockquote&gt;
wie belieben? Nahrungsmittel werden wie nie in der Geschichte Venezuelas importiert. Du willst doch nicht ernsthaft die Produktivit&#228;t der bolivarischen Landwirtschaft mit der chilenischen, argentinischen, brasilianischen, costaricanischen oder kolumbianischen vergleichen? Huguito redet zwar immer von ganz dollen Investitionsprojekten, aber selbst langj&#228;hrige harcore-chavistas glauben nicht mehr daran. (http://oilwars.blogspot.com). Die vorher existierende Automobil-Zulieferindustrie ist nicht mehr. Das Geld wird haupts&#228;chlich an Funktion&#228;re ausgestreut. Den bolivarischen Massen wird was von Traktoren-Fabriken erz&#228;hlt. Nur wartet die Welt seit Jahren auf irgendwelche realen Ergebnisse. 
Selbst Heinz Dieterich hat sich vor einem Jahr von Chavez getrennt und das will wirklich was heissen. Du wei&#223;t es. Ich weiss es. Warum klammerst du dich so dran? 
&lt;blockquote&gt;
nannte er eine Spanne „zwischen siebzig und achtzig US-Dollar pro Barrel“. Mit diesem Preis k&#246;nnten beide Seiten – F&#246;rder- und Konsumentenstaaten – leben
&lt;/blockquote&gt;
Der &#214;lpreis wwird aber nicht von Maduro sondern vom Weltmarkt festgelegt, companero. Und angesichts der kreativen Buchf&#252;hrung und der vielen Bonus-T&#246;pfchen glaubst du doch nicht im ernst, dass irgendjemand in Miraflores ausrechnen kann, welcher &#214;lpreis f&#252;r den Unsinn ausreicht. 

Richtig w&#252;tend werde ich, wenn in venezoelanischen Oppo-Blogs die Verschlechterung des Schulsystems zur Sprache kommt. W&#228;hrend Chile, Brasilien und andere lateinamerikanische L&#228;nder sich auch in Folge der Partizipation an PISA mal ernsthaft Gedanken machen, wie man die f&#252;r nicht alle aber viele jahrzehntelange lateinamerikanische Bildungsmisere mal zur Abwechslung nachhaltig angeht, geben die Rothemden anspruchslosere Schulb&#252;cher an die Schulen raus. Reicht ja aus, um im Guevara T-Shirt an den richtigen Stellen zu klatschen, wenn die Vorturner ihre Ha&#223;tiraden ausstossen. 

Echt, lieber berlino berlinés. Diese &quot;Party&quot; ist fast vorbei. Und es gibt eine Menge Opfer. Das gute Geld der hohen &#214;lpreise h&#228;tte echt sinnvoller investiert werden k&#246;nnen. Und du glaubst doch nicht ernsthaft, dass ein Land mit ausgepl&#252;nderten Terms-Of-Trade Ausgleichsfonds wie Venezuela besser durch die Krise kommt als beispielsweise Chile. 
 
H&#246;r bitte auf einen Subkontinent mit einer Menge sympathischen Mensche zur w?x-Vorlage deiner schmutzigen Theorie-Phantasien zu machen. Se agradecería mucho</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hm. Lande im Spam-Filter. Aber sp&#228;testens seitdem ich regelm&#228;ssig Jaime Bayly en mega schaue, f&#228;llt es mir echt schwer &#252;ber den matón in zivilisierten Worten zu sprechen.<br />
Hier die Kurzfassung zu dem Einlauf von El Berlino. Heisst es nicht eher El Berlinés? Naja Feinheiten wie ein gewisses Sprachgef&#252;hl ist wohl auch ein eher b&#252;rgerliches Vergn&#252;gen. Deshalb pa&#223;t El Berlino schon recht gut. </p>
<blockquote><p>
h&#246;chsten Liquidit&#228;tsreserven
</p></blockquote>
<p>Na super. Ein unter Chávez praktisch nur noch Erd&#246;l-exportierendes Land rumbo al Socialismo ist also in der Lage Devisen-Reserven aufzubauen. Gl&#252;ckwunsch. Ein Schimpanse statt eines Gorillas als Staatschefs w&#252;rd das auch schaffen ;-) </p>
<p>Selbst die verdrehte offizielle Inflationsrate bewegt sich seit einiger Zeit bei eher 30 als 20%. Fr&#252;her waren die L&#246;hne st&#228;rker an der Inflationsrate indexiert. Gerade f&#252;r die Armen sind die 30% ein gro&#223;es Problem. Das als Erfolg zu feiern&#8230;</p>
<blockquote><p>
hat den &#214;lreichtum in den vergangenen Jahren ma&#223;geblich dazu verwendet, eine produzierende Industrie und Landwirtschaft aufzubauen
</p></blockquote>
<p>wie belieben? Nahrungsmittel werden wie nie in der Geschichte Venezuelas importiert. Du willst doch nicht ernsthaft die Produktivit&#228;t der bolivarischen Landwirtschaft mit der chilenischen, argentinischen, brasilianischen, costaricanischen oder kolumbianischen vergleichen? Huguito redet zwar immer von ganz dollen Investitionsprojekten, aber selbst langj&#228;hrige harcore-chavistas glauben nicht mehr daran. (<a href="http://oilwars.blogspot.com" rel="nofollow"></a><a href='http://oilwars.blogspot.com'>http://oilwars.blogspot.com</a>). Die vorher existierende Automobil-Zulieferindustrie ist nicht mehr. Das Geld wird haupts&#228;chlich an Funktion&#228;re ausgestreut. Den bolivarischen Massen wird was von Traktoren-Fabriken erz&#228;hlt. Nur wartet die Welt seit Jahren auf irgendwelche realen Ergebnisse.<br />
Selbst Heinz Dieterich hat sich vor einem Jahr von Chavez getrennt und das will wirklich was heissen. Du wei&#223;t es. Ich weiss es. Warum klammerst du dich so dran? </p>
<blockquote><p>
nannte er eine Spanne „zwischen siebzig und achtzig US-Dollar pro Barrel“. Mit diesem Preis k&#246;nnten beide Seiten – F&#246;rder- und Konsumentenstaaten – leben
</p></blockquote>
<p>Der &#214;lpreis wwird aber nicht von Maduro sondern vom Weltmarkt festgelegt, companero. Und angesichts der kreativen Buchf&#252;hrung und der vielen Bonus-T&#246;pfchen glaubst du doch nicht im ernst, dass irgendjemand in Miraflores ausrechnen kann, welcher &#214;lpreis f&#252;r den Unsinn ausreicht. </p>
<p>Richtig w&#252;tend werde ich, wenn in venezoelanischen Oppo-Blogs die Verschlechterung des Schulsystems zur Sprache kommt. W&#228;hrend Chile, Brasilien und andere lateinamerikanische L&#228;nder sich auch in Folge der Partizipation an PISA mal ernsthaft Gedanken machen, wie man die f&#252;r nicht alle aber viele jahrzehntelange lateinamerikanische Bildungsmisere mal zur Abwechslung nachhaltig angeht, geben die Rothemden anspruchslosere Schulb&#252;cher an die Schulen raus. Reicht ja aus, um im Guevara T-Shirt an den richtigen Stellen zu klatschen, wenn die Vorturner ihre Ha&#223;tiraden ausstossen. </p>
<p>Echt, lieber berlino berlinés. Diese &#8220;Party&#8221; ist fast vorbei. Und es gibt eine Menge Opfer. Das gute Geld der hohen &#214;lpreise h&#228;tte echt sinnvoller investiert werden k&#246;nnen. Und du glaubst doch nicht ernsthaft, dass ein Land mit ausgepl&#252;nderten Terms-Of-Trade Ausgleichsfonds wie Venezuela besser durch die Krise kommt als beispielsweise Chile. </p>
<p>H&#246;r bitte auf einen Subkontinent mit einer Menge sympathischen Mensche zur w?x-Vorlage deiner schmutzigen Theorie-Phantasien zu machen. Se agradecería mucho</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: F.Alfonzo</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/10/31/die-party-ist-aus-der-letzte-macht-das-licht-aus-hugo/comment-page-1/#comment-102300</link>
		<dc:creator>F.Alfonzo</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Oct 2008 23:14:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/?p=1096#comment-102300</guid>
		<description>touché.

Hirnlose Parolen vs. Faktenanalyse: 0:1</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>touché.</p>
<p>Hirnlose Parolen vs. Faktenanalyse: 0:1</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Lemmy Caution</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/10/31/die-party-ist-aus-der-letzte-macht-das-licht-aus-hugo/comment-page-/#comment-102286</link>
		<dc:creator>Lemmy Caution</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Oct 2008 18:59:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/?p=1096#comment-102286</guid>
		<description>Ja. wie Colonel Kurtz in Apocalypse Now. Ich find, Chávez hat in seiner Sp&#228;tphase viel von Colonel Kurtz.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja. wie Colonel Kurtz in Apocalypse Now. Ich find, Chávez hat in seiner Sp&#228;tphase viel von Colonel Kurtz.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Lemmy Caution</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/10/31/die-party-ist-aus-der-letzte-macht-das-licht-aus-hugo/comment-page-1/#comment-102285</link>
		<dc:creator>Lemmy Caution</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Oct 2008 18:55:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/?p=1096#comment-102285</guid>
		<description>&lt;blockquote&gt;
Chile schl&#228;gt sich sehr gut mit seinen “neoliberalen” Institutionen, im gegensatz zu Brasilien, dass immer noch (trotz langsamer liberalisierung) arge Probleme hat.
&lt;/blockquote&gt;
Seh das in 2erlei Hinsicht anders. 
Erstmal ist Chile nicht so irsinnig neoliberal. Gibt insbesondere im Landwirtschaftsbereich eine Menge industriepolitik-artige Ans&#228;tze. Ausserdem ist das - gnadenlos gescheiterte - Transtiago Verkehrsprojekt zu nennen. Daneben wurd in letzter Zeit viel Geld in produktivere Infrastruktur-Projekte gesteckt.  Und gott-sei-dank auch endlich massiv in die Bildungspolitik. PISA m&#228;ssig gings schon 2006 kr&#228;ftig nach vorne und ich erwarte einen Sprung f&#252;r 2009. Das Bewu&#223;tsein der Bev&#246;lkerung ist in der Tat f&#252;r lateinamerikanische Verh&#228;ltnisse &#252;berdurchnittlich liberal. Konservative Parteien konnten in den Gemeindewahlen des letzten Wochenende z.T. ziemlich gewinnen, gerade in f&#252;r chil. Verh&#228;ltnisse gr&#246;&#223;eren St&#228;dten. Gerade auch wg. &#196;rger &#252;ber Planungs-Katastrophen wie Transtiago. Die Concertación-Politiker entfremden sich vielleicht mit ihrem imho berechtigten Stolz &#252;ber die &#220;berwindung der Pin8-Diktatur von den Alltags-Problemen vieler Chilenen. 
Brasilien hat sich in den letzten Jahren in vielerlei Hinsicht wirklich gut entwickelt. Wirtschaftswachstum und ein bemerkenswerter Anstieg der Mittelschicht. Lula da Silva hat aber auch Respekt vor marktwirtschaftlichen Prinzipien. 
Beide L&#228;nder sind auch in vielerlei Hinsicht (demographisch, kulturell, Gr&#246;&#223;e, etc.) ziemlich unterschiedlich.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>
Chile schl&#228;gt sich sehr gut mit seinen “neoliberalen” Institutionen, im gegensatz zu Brasilien, dass immer noch (trotz langsamer liberalisierung) arge Probleme hat.
</p></blockquote>
<p>Seh das in 2erlei Hinsicht anders.<br />
Erstmal ist Chile nicht so irsinnig neoliberal. Gibt insbesondere im Landwirtschaftsbereich eine Menge industriepolitik-artige Ans&#228;tze. Ausserdem ist das &#8211; gnadenlos gescheiterte &#8211; Transtiago Verkehrsprojekt zu nennen. Daneben wurd in letzter Zeit viel Geld in produktivere Infrastruktur-Projekte gesteckt.  Und gott-sei-dank auch endlich massiv in die Bildungspolitik. PISA m&#228;ssig gings schon 2006 kr&#228;ftig nach vorne und ich erwarte einen Sprung f&#252;r 2009. Das Bewu&#223;tsein der Bev&#246;lkerung ist in der Tat f&#252;r lateinamerikanische Verh&#228;ltnisse &#252;berdurchnittlich liberal. Konservative Parteien konnten in den Gemeindewahlen des letzten Wochenende z.T. ziemlich gewinnen, gerade in f&#252;r chil. Verh&#228;ltnisse gr&#246;&#223;eren St&#228;dten. Gerade auch wg. &#196;rger &#252;ber Planungs-Katastrophen wie Transtiago. Die Concertación-Politiker entfremden sich vielleicht mit ihrem imho berechtigten Stolz &#252;ber die &#220;berwindung der Pin8-Diktatur von den Alltags-Problemen vieler Chilenen.<br />
Brasilien hat sich in den letzten Jahren in vielerlei Hinsicht wirklich gut entwickelt. Wirtschaftswachstum und ein bemerkenswerter Anstieg der Mittelschicht. Lula da Silva hat aber auch Respekt vor marktwirtschaftlichen Prinzipien.<br />
Beide L&#228;nder sind auch in vielerlei Hinsicht (demographisch, kulturell, Gr&#246;&#223;e, etc.) ziemlich unterschiedlich.</p>
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