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	<title>Kommentare zu: Liberaler Klartext</title>
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	<description>Sektion der neoliberalen Weltverschwörung</description>
	<lastBuildDate>Wed, 08 Feb 2012 11:56:35 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: john j</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/11/12/liberaler-klartext/comment-page-1/#comment-102723</link>
		<dc:creator>john j</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Nov 2008 19:02:15 +0000</pubDate>
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		<description>Was ich meine ist dass ein “gesunder Wettbewerb unter Finanzinstituten” (ihre Formulierung uebrigens) durch die absurden loan products, die die Privaten auf den Markt und an den Mann brachten gar nicht mehr existierte. Dass das eine Folge der Nichteinmischung des Staates in diesen voellig ausser Kontrolle geratenen loan market war, zeigt ein kurzer Blick nach Kanada wo CMHC eine aehnliche Rolle wie Fannie und Freddie spielt, und Immobilienpreise zwischen 2000 und 2006 aehnlich stark wie in den USA stiegen. Niedrige prime rates gab&#039;s auch - nur die hochriskanten mortgages bzw loans, die gab&#039;s nicht. Und daher gibt&#039;s dort auch keine subprime mortgage crisis. Die Krise ist eine Folge der unserioesen Finanzierungsmodelle, die die Immobilienblase anheizten, und nicht umgekehrt. Dazu kommt noch dass diese unserioesen mortgages dann unter Zuhilfenahme aller moeglichen Buchhaltungstricks als serioese Wertanlagen umdeklariert wurden. Das Risiko wurde dabei bewusst verschleiert - was ja inzwischen vom FBI untersucht wird.

&quot;...zapften einige von ihnen diese Wertsteigerung durch Hypotheken an; sie w&#228;hlten hierzu Darlehen zu den g&#252;nstigsten Zinsen, die sie fanden. Andere kauften teurer gewordene Eigenheime mit den billigsten Darlehen, die sie kriegen konnten.&quot;

Richtig - und das ist schon seit dem Beginn von private homeownership so dass equity als Hebel fuer Darlehen genutzt wird und dass Kaeufer das billigste Darlehen suchen. dara ist nix falsch - ausser wenn auf einmal unseriose Modelle dafuer angeboten werden. Noichmal der Blick nach Kanada wo mortgages reguliert werden und viele dieser Modelle verboten sind. 

Zu ihrem letzten Absatz: potato - potahto. Sie glauben dass irgendwie der Staat und die Masenmedien zusammenarbeiten weil sie angeblich eine gemeinsame Basis dafuer haben, und dabei die Wirklichkeit verzerren bzw umdeuten. Ich sage &quot;Verschowerung&quot; und sie sagen etwas in rund 100 Worten das aufs Gleiche rauskommt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was ich meine ist dass ein “gesunder Wettbewerb unter Finanzinstituten” (ihre Formulierung uebrigens) durch die absurden loan products, die die Privaten auf den Markt und an den Mann brachten gar nicht mehr existierte. Dass das eine Folge der Nichteinmischung des Staates in diesen voellig ausser Kontrolle geratenen loan market war, zeigt ein kurzer Blick nach Kanada wo CMHC eine aehnliche Rolle wie Fannie und Freddie spielt, und Immobilienpreise zwischen 2000 und 2006 aehnlich stark wie in den USA stiegen. Niedrige prime rates gab&#8217;s auch &#8211; nur die hochriskanten mortgages bzw loans, die gab&#8217;s nicht. Und daher gibt&#8217;s dort auch keine subprime mortgage crisis. Die Krise ist eine Folge der unserioesen Finanzierungsmodelle, die die Immobilienblase anheizten, und nicht umgekehrt. Dazu kommt noch dass diese unserioesen mortgages dann unter Zuhilfenahme aller moeglichen Buchhaltungstricks als serioese Wertanlagen umdeklariert wurden. Das Risiko wurde dabei bewusst verschleiert &#8211; was ja inzwischen vom FBI untersucht wird.</p>
<p>&#8220;&#8230;zapften einige von ihnen diese Wertsteigerung durch Hypotheken an; sie w&#228;hlten hierzu Darlehen zu den g&#252;nstigsten Zinsen, die sie fanden. Andere kauften teurer gewordene Eigenheime mit den billigsten Darlehen, die sie kriegen konnten.&#8221;</p>
<p>Richtig &#8211; und das ist schon seit dem Beginn von private homeownership so dass equity als Hebel fuer Darlehen genutzt wird und dass Kaeufer das billigste Darlehen suchen. dara ist nix falsch &#8211; ausser wenn auf einmal unseriose Modelle dafuer angeboten werden. Noichmal der Blick nach Kanada wo mortgages reguliert werden und viele dieser Modelle verboten sind. </p>
<p>Zu ihrem letzten Absatz: potato &#8211; potahto. Sie glauben dass irgendwie der Staat und die Masenmedien zusammenarbeiten weil sie angeblich eine gemeinsame Basis dafuer haben, und dabei die Wirklichkeit verzerren bzw umdeuten. Ich sage &#8220;Verschowerung&#8221; und sie sagen etwas in rund 100 Worten das aufs Gleiche rauskommt.</p>
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		<title>Von: jpj</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/11/12/liberaler-klartext/comment-page-1/#comment-102714</link>
		<dc:creator>jpj</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Nov 2008 10:31:33 +0000</pubDate>
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		<description>Ich schrieb:
&lt;cite&gt;&gt; Was die Politik anrichtete war eine Mischung aus Interventionen, die einen gesunden Wettbewerb unter Finanzinstituten unterminierte.&lt;/cite&gt;
John J schrieb:
&lt;cite&gt;(Die Erzeuger der Darlehen) waren die Privaten in ihrem &quot;gesunden Wettbewerb unter Finanzinstituten&quot;&lt;/cite&gt;
Wenn Sie meinen, es h&#228;tte trotz der durch die Zentralbank wuchernde Geldmenge, trotz ihrer Bestimmungen zu Teilreserven, trotz der staatlich gest&#252;tzte Abnahme der Eigenheimdarlehen durch Fannie Mae und Freddie Mac sowie trotz der staatlichen Quoten f&#252;r Darlehen an bonit&#228;tsschwache W&#228;hler noch ein &quot;gesunder Wettbewerb unter Finanzinstituten&quot; geherrscht, dann m&#252;ssen Sie das schon begr&#252;nden statt es einfach vorauszusetzen.
Was Tilgungsfreie Darlehen oder solche mit variablem Zinssatz angeht, diese waren Folge der Eigenheimblase, nicht deren Ursache: Als Eigenheimbesitzer sahen, dass der Wert ihrer Immobilien stieg, zapften einige von ihnen diese Wertsteigerung durch Hypotheken an; sie w&#228;hlten hierzu Darlehen zu den g&#252;nstigsten Zinsen, die sie fanden. Andere kauften teurer gewordene Eigenheime mit den billigsten Darlehen, die sie kriegen konnten. Es war nicht, wie Sie nahelegen, umgekehrt: Dass erst die Eigenheimbesitzer und -K&#228;ufer pl&#246;tzlich massenhaft leichtsinnig wurden und dadurch die Eigenheimpreise hochtrieben.
&lt;cite&gt;Den CRA gibt es seit den spaeten 70ern und im Grossen und Ganzen hat er in rund 30 Jahren keine Probleme verursacht - bis 2008.&lt;/cite&gt;
Es ist nicht so, dass der CRA und seine Durchsetzung 30 Jahre lang unver&#228;ndert blieb. Tats&#228;chlich lockerten die Banken ihre Bonit&#228;tskriterien zun&#228;chst nicht wie gew&#252;nscht. Der Staat &#228;nderte daher den CRA Ende der 1990er Jahre. Den Banken wurden nun konkrete Vorgaben &#252;ber Darlehen an Bonit&#228;tsschwache W&#228;hler gemacht und &#252;berpr&#252;ft. Weiterhin konnten nicht nur abgewiesene Darlehensbewerber wegen CRA-Verst&#246;&#223;en klagen, sondern auch Organisationen wie die o.g. ACORN. Diese traten den Banken gegen&#252;ber bald als &quot;Vermittler&quot; f&#252;r CRA-Darlehen auf. Um die beh&#246;rdlichen Vorgaben zu erf&#252;llen wurden CRA-Darlehen nun in einem sekund&#228;ren Markt unter Banken gehandelt, z.B. von Bear Stearns. Fannie Mae und Freddie Mac erhielten von Beh&#246;rden wie der HUD Vorgaben &#252;ber das Volumen der CRA-Darlehen, die sie den Banken abnahmen. Ein Bericht der Fannie Mae Foundation lobte eine weitere Bank ganz besonders f&#252;r ihre enge Zusammenarbeit mit Fannie Mae und &lt;a href=&quot;http://www.fanniemaefoundation.org/programs/pdf/rep_newmortmkts_countrywide.pdf&quot;&gt;bemerkte anerkennend&lt;/a&gt;, dass sie die &quot;flexibelsten Bonit&#228;tskriterien anlegte, welche noch erlaubt seien.&quot; Bei dieser Bank handelte es sich um Countrywide Inc, damals die gr&#246;&#223;te private Hypothekenbank in den USA.
&lt;cite&gt;&gt; Buchstabensuppe an &#252;berwachenden Beh&#246;rden (OFHEO, SEC, HUD, FDIC, OTS usw.)&lt;/cite&gt;
John J schrieb:
&lt;cite&gt;Tja, trotz der Buchstabensuppe von FBI, ATF, Secret Service, DEA und state und local police gibt es in den USA immer noch bspw Einbrueche. Liegt das dann auch am Staat und ist das eine der &quot;Folgen seiner Inkompetenz&quot;?&lt;/cite&gt;
Es gab zahlreiche, fr&#252;hzeitige Warnungen vor der Finanzkrise: beispielsweise &lt;a href=&quot;http://www.house.gov/paul/congrec/congrec2002/cr071602.htm&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.lewrockwell.com/north/north142.html&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://mises.org/freemarket_detail.aspx?control=450&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.mises.org/story/1533&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.ef-magazin.de/media/assets/pdf/ef043-screen.pdf#page=30&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/tp/r4/artikel/19/19151/1.html&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;. Die Beh&#246;rdensuppe dagegen sah die Folgen ihrer Eingriffe nicht voraus, sondern &lt;a href=&quot;http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2008/06/09/AR2008060902626.html&quot;&gt;heizte noch kr&#228;ftig ein&lt;/a&gt;. Beispielsweise dr&#228;ngte die HUD aus politischen Gr&#252;nden Fannie Mae und Freddie Mac immer wieder zur Ausweitung des CRA-Marktes.
Wenn Sie bei Ihrer Analogie bleiben wollen: Wenn FBI, ATF, Secret Service, DEA und state und local police Einbr&#252;che nicht nur nicht verhindern, sondern sogar unterst&#252;tzen durch z.B. Verzicht auf Streifendienst in n&#228;chtlichen Innenst&#228;dten oder Vororten, Verboten privaten Waffenbesitzes usw.; wenn w&#228;hrenddessen private Versicherer im Einzelnen eine Einbruchswelle vorhersagen; und wenn dann diese Welle wie vorhergesagt &#252;ber die Menschen rollt: W&#252;rden Sie dann von Ihren Mitmenschen immer noch verlangen, Sie sollten sich unter den Schutz der genannten Beh&#246;rden geben?
&lt;cite&gt;&gt; Da (der Staat) sich (bei der Verschleierung seiner Verantwortung) auf die Mithilfe der alten Medien verlassen kann, hat er auch einigen Erfolg.&lt;/cite&gt;
John J schrieb:
&lt;cite&gt;Die Medien sind natuerlich auch von der Partie - eine gute alte Verschwoerung made in USA mal wieder.&lt;/cite&gt;
Es gibt keine Verschw&#246;rung zwischen alten Medien und Staat. Was es gibt ist eine gemeinsame Ideenwelt, in der sowohl Staat als auch weite Teile der alten Presse leben: Sie wissen besser, was gut f&#252;r uns ist; wir k&#246;nnen das nicht wissen, sondern k&#246;nnen und sollen ihnen unbedingt vertrauen. Alles, was dieses Vetrauen in Staat und Medien st&#246;ren k&#246;nnte, schieben diese daher gerne beiseite. Das ist nur menschlich: Wenn die Konfrontation gewisser Tatsachen das Selbstbild (oder gar das Einkommen) in Frage stellt, dann werden diese Tatsachen nicht konfrontiert. Es ist daher nicht n&#246;tig, an eine organisierte Verschw&#246;rung zu glauben, um das Ausblenden der Rolle des Staates in den alten Medien zu verstehen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich schrieb:<br />
<cite>&gt; Was die Politik anrichtete war eine Mischung aus Interventionen, die einen gesunden Wettbewerb unter Finanzinstituten unterminierte.</cite><br />
John J schrieb:<br />
<cite>(Die Erzeuger der Darlehen) waren die Privaten in ihrem &#8220;gesunden Wettbewerb unter Finanzinstituten&#8221;</cite><br />
Wenn Sie meinen, es h&#228;tte trotz der durch die Zentralbank wuchernde Geldmenge, trotz ihrer Bestimmungen zu Teilreserven, trotz der staatlich gest&#252;tzte Abnahme der Eigenheimdarlehen durch Fannie Mae und Freddie Mac sowie trotz der staatlichen Quoten f&#252;r Darlehen an bonit&#228;tsschwache W&#228;hler noch ein &#8220;gesunder Wettbewerb unter Finanzinstituten&#8221; geherrscht, dann m&#252;ssen Sie das schon begr&#252;nden statt es einfach vorauszusetzen.<br />
Was Tilgungsfreie Darlehen oder solche mit variablem Zinssatz angeht, diese waren Folge der Eigenheimblase, nicht deren Ursache: Als Eigenheimbesitzer sahen, dass der Wert ihrer Immobilien stieg, zapften einige von ihnen diese Wertsteigerung durch Hypotheken an; sie w&#228;hlten hierzu Darlehen zu den g&#252;nstigsten Zinsen, die sie fanden. Andere kauften teurer gewordene Eigenheime mit den billigsten Darlehen, die sie kriegen konnten. Es war nicht, wie Sie nahelegen, umgekehrt: Dass erst die Eigenheimbesitzer und -K&#228;ufer pl&#246;tzlich massenhaft leichtsinnig wurden und dadurch die Eigenheimpreise hochtrieben.<br />
<cite>Den CRA gibt es seit den spaeten 70ern und im Grossen und Ganzen hat er in rund 30 Jahren keine Probleme verursacht &#8211; bis 2008.</cite><br />
Es ist nicht so, dass der CRA und seine Durchsetzung 30 Jahre lang unver&#228;ndert blieb. Tats&#228;chlich lockerten die Banken ihre Bonit&#228;tskriterien zun&#228;chst nicht wie gew&#252;nscht. Der Staat &#228;nderte daher den CRA Ende der 1990er Jahre. Den Banken wurden nun konkrete Vorgaben &#252;ber Darlehen an Bonit&#228;tsschwache W&#228;hler gemacht und &#252;berpr&#252;ft. Weiterhin konnten nicht nur abgewiesene Darlehensbewerber wegen CRA-Verst&#246;&#223;en klagen, sondern auch Organisationen wie die o.g. ACORN. Diese traten den Banken gegen&#252;ber bald als &#8220;Vermittler&#8221; f&#252;r CRA-Darlehen auf. Um die beh&#246;rdlichen Vorgaben zu erf&#252;llen wurden CRA-Darlehen nun in einem sekund&#228;ren Markt unter Banken gehandelt, z.B. von Bear Stearns. Fannie Mae und Freddie Mac erhielten von Beh&#246;rden wie der HUD Vorgaben &#252;ber das Volumen der CRA-Darlehen, die sie den Banken abnahmen. Ein Bericht der Fannie Mae Foundation lobte eine weitere Bank ganz besonders f&#252;r ihre enge Zusammenarbeit mit Fannie Mae und <a href="http://www.fanniemaefoundation.org/programs/pdf/rep_newmortmkts_countrywide.pdf">bemerkte anerkennend</a>, dass sie die &#8220;flexibelsten Bonit&#228;tskriterien anlegte, welche noch erlaubt seien.&#8221; Bei dieser Bank handelte es sich um Countrywide Inc, damals die gr&#246;&#223;te private Hypothekenbank in den USA.<br />
<cite>&gt; Buchstabensuppe an &#252;berwachenden Beh&#246;rden (OFHEO, SEC, HUD, FDIC, OTS usw.)</cite><br />
John J schrieb:<br />
<cite>Tja, trotz der Buchstabensuppe von FBI, ATF, Secret Service, DEA und state und local police gibt es in den USA immer noch bspw Einbrueche. Liegt das dann auch am Staat und ist das eine der &#8220;Folgen seiner Inkompetenz&#8221;?</cite><br />
Es gab zahlreiche, fr&#252;hzeitige Warnungen vor der Finanzkrise: beispielsweise <a href="http://www.house.gov/paul/congrec/congrec2002/cr071602.htm">hier</a>, <a href="http://www.lewrockwell.com/north/north142.html">hier</a>, <a href="http://mises.org/freemarket_detail.aspx?control=450">hier</a>, <a href="http://www.mises.org/story/1533">hier</a>, <a href="http://www.ef-magazin.de/media/assets/pdf/ef043-screen.pdf#page=30">hier</a> und <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/19/19151/1.html">hier</a>. Die Beh&#246;rdensuppe dagegen sah die Folgen ihrer Eingriffe nicht voraus, sondern <a href="http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2008/06/09/AR2008060902626.html">heizte noch kr&#228;ftig ein</a>. Beispielsweise dr&#228;ngte die HUD aus politischen Gr&#252;nden Fannie Mae und Freddie Mac immer wieder zur Ausweitung des CRA-Marktes.<br />
Wenn Sie bei Ihrer Analogie bleiben wollen: Wenn FBI, ATF, Secret Service, DEA und state und local police Einbr&#252;che nicht nur nicht verhindern, sondern sogar unterst&#252;tzen durch z.B. Verzicht auf Streifendienst in n&#228;chtlichen Innenst&#228;dten oder Vororten, Verboten privaten Waffenbesitzes usw.; wenn w&#228;hrenddessen private Versicherer im Einzelnen eine Einbruchswelle vorhersagen; und wenn dann diese Welle wie vorhergesagt &#252;ber die Menschen rollt: W&#252;rden Sie dann von Ihren Mitmenschen immer noch verlangen, Sie sollten sich unter den Schutz der genannten Beh&#246;rden geben?<br />
<cite>&gt; Da (der Staat) sich (bei der Verschleierung seiner Verantwortung) auf die Mithilfe der alten Medien verlassen kann, hat er auch einigen Erfolg.</cite><br />
John J schrieb:<br />
<cite>Die Medien sind natuerlich auch von der Partie &#8211; eine gute alte Verschwoerung made in USA mal wieder.</cite><br />
Es gibt keine Verschw&#246;rung zwischen alten Medien und Staat. Was es gibt ist eine gemeinsame Ideenwelt, in der sowohl Staat als auch weite Teile der alten Presse leben: Sie wissen besser, was gut f&#252;r uns ist; wir k&#246;nnen das nicht wissen, sondern k&#246;nnen und sollen ihnen unbedingt vertrauen. Alles, was dieses Vetrauen in Staat und Medien st&#246;ren k&#246;nnte, schieben diese daher gerne beiseite. Das ist nur menschlich: Wenn die Konfrontation gewisser Tatsachen das Selbstbild (oder gar das Einkommen) in Frage stellt, dann werden diese Tatsachen nicht konfrontiert. Es ist daher nicht n&#246;tig, an eine organisierte Verschw&#246;rung zu glauben, um das Ausblenden der Rolle des Staates in den alten Medien zu verstehen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: jpj</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/11/12/liberaler-klartext/comment-page-1/#comment-102707</link>
		<dc:creator>jpj</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Nov 2008 08:45:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/?p=1164#comment-102707</guid>
		<description>&lt;blockquote&gt;Es verbleiben zu viele Schuldner, deren Kredit gerade einen Tick unter dem ist, was unsere Bonit&#228;tspr&#252;fung verlangte und die dazu verurteilt wurden, bedeutend h&#246;here Darlehensraten in dem sogenannten Suprime-Markt zu zahlen. (Franklin D. Raines, Vorstandvorsitzender von Fannie Mae im Jahre 1999)&lt;/blockquote&gt;
Parker8 schrieb:
&lt;cite&gt;Aber ab wann haben sie die schlechten Risiken verbrieft? (snip Artikel zu Subprime)&lt;/cite&gt;
Die Autorin des von Ihnen zitierten Artikels benutzt den Begriff &#039;Subprime&#039;, ohne ihn zu definieren. Wenn damit der Markt f&#252;r Darlehen an Bewerber mit niedrigem Einkommen (LMI, &#039;low- to moderate-income&#039;) gemeint ist: Es ist das von der Politik ausdr&#252;cklich vorgegebene Ziel Fannie Maes und Freddie Macs, Darlehen f&#252;r den Eigenheimkauf an diese Zielgruppe zu erm&#246;glichen.
Im &#252;brigen befand sich der gesamte Eigenheimmarkt der USA in einer Blase, nicht nur der LMI-Markt. Er befand sich in einer Blase, weil Fannie Mae und Freddie Mac - beides Kreaturen der Politik - eine &lt;a href=&quot;http://mises.org/story/986&quot;&gt;aufgebl&#228;hte Nachfrage&lt;/a&gt; nach Eigenheimdarlehen erzeugten. Sie kauften den Banken solche Darlehen ab, die mir dem Erl&#246;s sofort neue Darlehen erzeugten, um diese wieder an Fannie Mae und Freddie Mac weiterzuverkaufen. Fannie Mae und Freddie Mac b&#252;ndelten die Darlehen zu &#039;Hypothekengest&#252;tzten Verbriefungen&#039;: den ber&#252;chtigten Mortgage Backed Securities.
Damit sie ihre Nachfrage nach Eigenheimdarlehen solcherma&#223;en aufbl&#228;hen konnten, wurden Fannie Mae und Freddie Mac von der Politik mit &lt;a href=&quot;http://mises.org/freemarket_detail.aspx?control=391&quot;&gt;Privilegien&lt;/a&gt; ausgestattet, u.a. mit der impliziten Garantie, dass die Politik den Steuerzahler f&#252;r Verluste geradestehen liesse - eine Garantie, die inzwischen &lt;a href=&quot;http://www.lewrockwell.com/grigg/grigg-w36.html&quot;&gt;explizit umgesetzt&lt;/a&gt; wurde. Diese Aktivit&#228;ten Fannie Maes und Freddie Macs auf dem Grossteil des Eigenheimmarktes - besonders auf dem LMI-Markt - wurden auf Druck der Regierung &lt;a href=&quot;http://query.nytimes.com/gst/fullpage.html?res=9C0DE7DB153EF933A0575AC0A96F958260&quot;&gt;ab 1999 ausgeweitet&lt;/a&gt;. Diese Aktivit&#228;ten wurden zur Vorhersage der nun eingetretenen Krise herangezogen, und &lt;a href=&quot;http://www.house.gov/paul/congrec/congrec2002/cr071602.htm&quot;&gt;das lange vor 2005&lt;/a&gt;.
Was den Subprime-Markt angeht, der mit dem &#252;brigen Eigenheimmarkt wucherte: Sicherlich k&#246;nnte man den Banken vorwerfen, hier die &#039;flexibelsten&#039; Bonit&#228;tskriterien anlegten, die gearde noch erlaubt waren. Die Bonit&#228;tkriterien, die die Banken f&#252;r Eigenheimdarlehen anlegten, wurden jedoch aus politischen Gr&#252;nden unterminiert. Sie wurden unterminiert, um Bonit&#228;tsschwache Darlehensbewerber zu dankbaren W&#228;hlern zu machen. Mittel hierzu war nicht nur die &lt;a href=&quot;http://www.fanniemaefoundation.org/programs/pdf/rep_newmortmkts_countrywide.pdf&quot;&gt;ausdr&#252;ckliche Politik Fannie Maes&lt;/a&gt; und Freddie Macs, sondern auch die &lt;a href=&quot;http://www.lewrockwell.com/dilorenzo/dilorenzo125.html&quot;&gt;&#039;Fair Lending&#039; Gesetze&lt;/a&gt;, welche den Banken Quoten f&#252;r Eigenheimdarlehen an bonit&#228;tsschwache Bewerber auferlegten.
Die Banken reagierten auf die durch Fannie Mae und Freddie Mac aufgebl&#228;hte Nachfrage, auf die durch die Zentralbank planwirtschaftlich aufgebl&#228;hten Geldmenge sowie auf die Darlehensquoten der &#039;Fair Lending&#039; Gesetz. Sie reagierten wie von der Politik gew&#252;nscht: &lt;a href=&quot;http://www.lewrockwell.com/north/north96.html&quot;&gt;Ein k&#252;nstlicher Boom&lt;/a&gt; auf dem Eigenheimmarkt belebte die Konjunktur und erschuf dankbare W&#228;hler.
Doch diese Verzerrungen wurden als Ursache einer Finanzkrise &lt;a href=&quot;http://www.mises.org/story/1463&quot;&gt;erkannt&lt;/a&gt;, z.T. &lt;a href=&quot;http://mises.org/freemarket_detail.aspx?control=360&quot;&gt;lange&lt;/a&gt; bevor die Feststellung einer kommenden Finanzkrise in Mode kam. Warum sollen wir jetzt jenen Geh&#246;r schenken, die uns &lt;a href=&quot;/Documents%20and%20Settings/imjaj/Userdat/Personal%20data/Temp/privat/Argumentation/www.nytimes.com/2007/12/21/opinion/21krugman.html&quot;&gt;nachtr&#228;glich&lt;/a&gt; die Krise erkl&#228;ren und verlangen, wir sollten dabei die Rolle Fannie Maes und Freddie Macs, der Zentralbank und der Fair Lending Gesetze &lt;a href=&quot;http://www.nytimes.com/2008/07/14/opinion/14krugman.html&quot;&gt;&#252;bersehen&lt;/a&gt;?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Es verbleiben zu viele Schuldner, deren Kredit gerade einen Tick unter dem ist, was unsere Bonit&#228;tspr&#252;fung verlangte und die dazu verurteilt wurden, bedeutend h&#246;here Darlehensraten in dem sogenannten Suprime-Markt zu zahlen. (Franklin D. Raines, Vorstandvorsitzender von Fannie Mae im Jahre 1999)</p></blockquote>
<p>Parker8 schrieb:<br />
<cite>Aber ab wann haben sie die schlechten Risiken verbrieft? (snip Artikel zu Subprime)</cite><br />
Die Autorin des von Ihnen zitierten Artikels benutzt den Begriff &#8216;Subprime&#8217;, ohne ihn zu definieren. Wenn damit der Markt f&#252;r Darlehen an Bewerber mit niedrigem Einkommen (LMI, &#8216;low- to moderate-income&#8217;) gemeint ist: Es ist das von der Politik ausdr&#252;cklich vorgegebene Ziel Fannie Maes und Freddie Macs, Darlehen f&#252;r den Eigenheimkauf an diese Zielgruppe zu erm&#246;glichen.<br />
Im &#252;brigen befand sich der gesamte Eigenheimmarkt der USA in einer Blase, nicht nur der LMI-Markt. Er befand sich in einer Blase, weil Fannie Mae und Freddie Mac &#8211; beides Kreaturen der Politik &#8211; eine <a href="http://mises.org/story/986">aufgebl&#228;hte Nachfrage</a> nach Eigenheimdarlehen erzeugten. Sie kauften den Banken solche Darlehen ab, die mir dem Erl&#246;s sofort neue Darlehen erzeugten, um diese wieder an Fannie Mae und Freddie Mac weiterzuverkaufen. Fannie Mae und Freddie Mac b&#252;ndelten die Darlehen zu &#8216;Hypothekengest&#252;tzten Verbriefungen&#8217;: den ber&#252;chtigten Mortgage Backed Securities.<br />
Damit sie ihre Nachfrage nach Eigenheimdarlehen solcherma&#223;en aufbl&#228;hen konnten, wurden Fannie Mae und Freddie Mac von der Politik mit <a href="http://mises.org/freemarket_detail.aspx?control=391">Privilegien</a> ausgestattet, u.a. mit der impliziten Garantie, dass die Politik den Steuerzahler f&#252;r Verluste geradestehen liesse &#8211; eine Garantie, die inzwischen <a href="http://www.lewrockwell.com/grigg/grigg-w36.html">explizit umgesetzt</a> wurde. Diese Aktivit&#228;ten Fannie Maes und Freddie Macs auf dem Grossteil des Eigenheimmarktes &#8211; besonders auf dem LMI-Markt &#8211; wurden auf Druck der Regierung <a href="http://query.nytimes.com/gst/fullpage.html?res=9C0DE7DB153EF933A0575AC0A96F958260">ab 1999 ausgeweitet</a>. Diese Aktivit&#228;ten wurden zur Vorhersage der nun eingetretenen Krise herangezogen, und <a href="http://www.house.gov/paul/congrec/congrec2002/cr071602.htm">das lange vor 2005</a>.<br />
Was den Subprime-Markt angeht, der mit dem &#252;brigen Eigenheimmarkt wucherte: Sicherlich k&#246;nnte man den Banken vorwerfen, hier die &#8216;flexibelsten&#8217; Bonit&#228;tskriterien anlegten, die gearde noch erlaubt waren. Die Bonit&#228;tkriterien, die die Banken f&#252;r Eigenheimdarlehen anlegten, wurden jedoch aus politischen Gr&#252;nden unterminiert. Sie wurden unterminiert, um Bonit&#228;tsschwache Darlehensbewerber zu dankbaren W&#228;hlern zu machen. Mittel hierzu war nicht nur die <a href="http://www.fanniemaefoundation.org/programs/pdf/rep_newmortmkts_countrywide.pdf">ausdr&#252;ckliche Politik Fannie Maes</a> und Freddie Macs, sondern auch die <a href="http://www.lewrockwell.com/dilorenzo/dilorenzo125.html">&#8216;Fair Lending&#8217; Gesetze</a>, welche den Banken Quoten f&#252;r Eigenheimdarlehen an bonit&#228;tsschwache Bewerber auferlegten.<br />
Die Banken reagierten auf die durch Fannie Mae und Freddie Mac aufgebl&#228;hte Nachfrage, auf die durch die Zentralbank planwirtschaftlich aufgebl&#228;hten Geldmenge sowie auf die Darlehensquoten der &#8216;Fair Lending&#8217; Gesetz. Sie reagierten wie von der Politik gew&#252;nscht: <a href="http://www.lewrockwell.com/north/north96.html">Ein k&#252;nstlicher Boom</a> auf dem Eigenheimmarkt belebte die Konjunktur und erschuf dankbare W&#228;hler.<br />
Doch diese Verzerrungen wurden als Ursache einer Finanzkrise <a href="http://www.mises.org/story/1463">erkannt</a>, z.T. <a href="http://mises.org/freemarket_detail.aspx?control=360">lange</a> bevor die Feststellung einer kommenden Finanzkrise in Mode kam. Warum sollen wir jetzt jenen Geh&#246;r schenken, die uns <a href="/Documents%20and%20Settings/imjaj/Userdat/Personal%20data/Temp/privat/Argumentation/www.nytimes.com/2007/12/21/opinion/21krugman.html">nachtr&#228;glich</a> die Krise erkl&#228;ren und verlangen, wir sollten dabei die Rolle Fannie Maes und Freddie Macs, der Zentralbank und der Fair Lending Gesetze <a href="http://www.nytimes.com/2008/07/14/opinion/14krugman.html">&#252;bersehen</a>?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Parker8</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/11/12/liberaler-klartext/comment-page-1/#comment-102688</link>
		<dc:creator>Parker8</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Nov 2008 12:11:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/?p=1164#comment-102688</guid>
		<description>&lt;blockquote&gt;Fannie Mae und Freddie Mac spielten die Rolle staatlich gest&#252;tzter Abnehmer und Verbriefer f&#252;r Eigenheimdarlehen&lt;/blockquote&gt;
Aber ab wann haben sie die schlechten Risiken verbrieft? --&gt;
&lt;blockquote&gt;Freddie and Fannie weren’t even securitizing subprime mortgages en-masse until 2005:

The subprime boom was led by investment banks and mortgage brokers, not by government-sponsored enterprises. Fannie and Freddie became unhinged in the middle of this decade when they tried to play catch-up. Their shareholders and managers pushed them to recover the securitization market share they had lost to unregulated investment banks getting absurd AAA ratings for packaging subprime dross. From 2005 to 2008, Fannie Mae purchased or guaranteed $270 billion in loans to risky borrowers — triple the amount in all its earlier years combined.&lt;/blockquote&gt;&lt;a href=&quot;http://delong.typepad.com/sdj/2008/10/understanding-t.html&quot;&gt;Source&lt;/a&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Fannie Mae und Freddie Mac spielten die Rolle staatlich gest&#252;tzter Abnehmer und Verbriefer f&#252;r Eigenheimdarlehen</p></blockquote>
<p>Aber ab wann haben sie die schlechten Risiken verbrieft? &#8211;&gt;</p>
<blockquote><p>Freddie and Fannie weren’t even securitizing subprime mortgages en-masse until 2005:</p>
<p>The subprime boom was led by investment banks and mortgage brokers, not by government-sponsored enterprises. Fannie and Freddie became unhinged in the middle of this decade when they tried to play catch-up. Their shareholders and managers pushed them to recover the securitization market share they had lost to unregulated investment banks getting absurd AAA ratings for packaging subprime dross. From 2005 to 2008, Fannie Mae purchased or guaranteed $270 billion in loans to risky borrowers — triple the amount in all its earlier years combined.</p></blockquote>
<p><a href="http://delong.typepad.com/sdj/2008/10/understanding-t.html">Source</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: jpj</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/11/12/liberaler-klartext/comment-page-1/#comment-102680</link>
		<dc:creator>jpj</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Nov 2008 21:14:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/?p=1164#comment-102680</guid>
		<description>Parker8 schrieb:
&lt;blockquote&gt;Ja, aber sind das nicht Leute, die at any given point in time den Crash voraussagen, solange nicht das G-G-G-Gold die Herrschaft &#252;bernommen hat?&lt;/blockquote&gt;
Wer weiss? Sie k&#246;nnten nat&#252;rlich ganz mutig die angebotenen Verkn&#252;pfungen anklicken und es selber herausfinden. Dabei w&#252;rden Sie feststellen, dass nur der letzte der genannten Autoren einer Edelmetallw&#228;hrung das Wort redet; und das mit Argumenten, die IMHO so einfach nicht zu widerlegen sind.
Was eine &quot;Herrschaft&quot; von &quot;G-G-G-Gold&quot; angeht: Keiner der Autoren verlangt, jenen eine auf Gold fussende W&#228;hrung aufzuzwingen, die eine solche nicht gebrauchen wollen. Sie argumentieren stattdessen - zumeist an anderer Stelle - f&#252;r ein freies W&#228;hrungssystem, d.h. eines, in dem Anbieter die Freiheit haben, freiwilligen Einlegern Tauschmittel ihrer Wahl anzubieten. Sie begr&#252;nden, dass in einem solchen freien System Gold und/oder Silber sich als universelle Tauschmittel durchsetzen w&#252;rden.
Mit anderen Worten: Wenn Sie, Parker8, und gen&#252;gend andere das heutige Bankensystem bevorzugen, dessen W&#228;hrung auf Schuldscheinen des Staates fusst, dann sollen Sie diese Freiheit haben. Sie k&#246;nnten wie bisher solches Nominalgeld von Banken annehmen die von einer Planwirtschaftlich steuernden Zentralbank gest&#252;tzt werden.
Doch der Staat solle nicht mehr die Gewalt haben, friedliche B&#252;rger zur Annahme seines Monopolgeldes zu zwingen. Wie erw&#228;hnt w&#252;rde dann sehr wahrscheinlich die Mehrheit sicheres, nicht endlos vermehrbares Geld bevorzugen, und das w&#228;re aus verscheidenen Gr&#252;nden am besten ein Goldw&#228;hrung. Dann w&#252;rde der Staat im Bankensystem keinen garantierten Markt mehr f&#252;r seine Schulden finden. Dann m&#252;&#223;te der Staat sich jener Disziplin beugen, die freie Marktteilnehmer leichtfertigen Schuldnern auferlegten.
Und genau deswegen wird die Politik mit ihren Hof&#246;konomen und Scho&#223;journalisten ein solches System niemals freiwillig erlauben. Stattdessen tut sie alles, um die durch sie erzeugte Krise als Krise eines &quot;zu freien&quot; W&#228;hrungssystems hinzustellen. Es ist unsere Entscheidung, ob wir ihr das erlauben wollen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Parker8 schrieb:</p>
<blockquote><p>Ja, aber sind das nicht Leute, die at any given point in time den Crash voraussagen, solange nicht das G-G-G-Gold die Herrschaft &#252;bernommen hat?</p></blockquote>
<p>Wer weiss? Sie k&#246;nnten nat&#252;rlich ganz mutig die angebotenen Verkn&#252;pfungen anklicken und es selber herausfinden. Dabei w&#252;rden Sie feststellen, dass nur der letzte der genannten Autoren einer Edelmetallw&#228;hrung das Wort redet; und das mit Argumenten, die IMHO so einfach nicht zu widerlegen sind.<br />
Was eine &#8220;Herrschaft&#8221; von &#8220;G-G-G-Gold&#8221; angeht: Keiner der Autoren verlangt, jenen eine auf Gold fussende W&#228;hrung aufzuzwingen, die eine solche nicht gebrauchen wollen. Sie argumentieren stattdessen &#8211; zumeist an anderer Stelle &#8211; f&#252;r ein freies W&#228;hrungssystem, d.h. eines, in dem Anbieter die Freiheit haben, freiwilligen Einlegern Tauschmittel ihrer Wahl anzubieten. Sie begr&#252;nden, dass in einem solchen freien System Gold und/oder Silber sich als universelle Tauschmittel durchsetzen w&#252;rden.<br />
Mit anderen Worten: Wenn Sie, Parker8, und gen&#252;gend andere das heutige Bankensystem bevorzugen, dessen W&#228;hrung auf Schuldscheinen des Staates fusst, dann sollen Sie diese Freiheit haben. Sie k&#246;nnten wie bisher solches Nominalgeld von Banken annehmen die von einer Planwirtschaftlich steuernden Zentralbank gest&#252;tzt werden.<br />
Doch der Staat solle nicht mehr die Gewalt haben, friedliche B&#252;rger zur Annahme seines Monopolgeldes zu zwingen. Wie erw&#228;hnt w&#252;rde dann sehr wahrscheinlich die Mehrheit sicheres, nicht endlos vermehrbares Geld bevorzugen, und das w&#228;re aus verscheidenen Gr&#252;nden am besten ein Goldw&#228;hrung. Dann w&#252;rde der Staat im Bankensystem keinen garantierten Markt mehr f&#252;r seine Schulden finden. Dann m&#252;&#223;te der Staat sich jener Disziplin beugen, die freie Marktteilnehmer leichtfertigen Schuldnern auferlegten.<br />
Und genau deswegen wird die Politik mit ihren Hof&#246;konomen und Scho&#223;journalisten ein solches System niemals freiwillig erlauben. Stattdessen tut sie alles, um die durch sie erzeugte Krise als Krise eines &#8220;zu freien&#8221; W&#228;hrungssystems hinzustellen. Es ist unsere Entscheidung, ob wir ihr das erlauben wollen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Parker8</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/11/12/liberaler-klartext/comment-page-1/#comment-102678</link>
		<dc:creator>Parker8</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Nov 2008 19:57:34 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;Freddie and Fannie weren’t even securitizing subprime mortgages en-masse until 2005:

The subprime boom was led by investment banks and mortgage brokers, not by government-sponsored enterprises. Fannie and Freddie became unhinged in the middle of this decade when they tried to play catch-up. Their shareholders and managers pushed them to recover the securitization market share they had lost to unregulated investment banks getting absurd AAA ratings for packaging subprime dross. From 2005 to 2008, Fannie Mae purchased or guaranteed $270 billion in loans to risky borrowers — triple the amount in all its earlier years combined.&lt;/blockquote&gt;&lt;a href=&quot;http://delong.typepad.com/sdj/2008/10/understanding-t.html&quot;&gt;Source&lt;/a&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Freddie and Fannie weren’t even securitizing subprime mortgages en-masse until 2005:</p>
<p>The subprime boom was led by investment banks and mortgage brokers, not by government-sponsored enterprises. Fannie and Freddie became unhinged in the middle of this decade when they tried to play catch-up. Their shareholders and managers pushed them to recover the securitization market share they had lost to unregulated investment banks getting absurd AAA ratings for packaging subprime dross. From 2005 to 2008, Fannie Mae purchased or guaranteed $270 billion in loans to risky borrowers — triple the amount in all its earlier years combined.</p></blockquote>
<p><a href="http://delong.typepad.com/sdj/2008/10/understanding-t.html">Source</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: john j</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/11/12/liberaler-klartext/comment-page-1/#comment-102675</link>
		<dc:creator>john j</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Nov 2008 17:54:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/?p=1164#comment-102675</guid>
		<description>&quot;Fannie Mae und Freddie Mac spielten generell nicht die Rolle der Erzeuger irgendwelcher Darlehen.&quot;

Richtig - das waren die Privaten in ihrem &quot;gesunden Wettbewerb unter Finanzinstituten&quot;. Interest only loans, payment options loans, ninja loans usw - keine Finanzierungsform war zu absurd um nicht auf den Markt geworfen zu werden - eben WEIL Freddie und Fannie anfangs eben nur GSE standard loans uebernahmen (conforming vs non-conforming loans). Und genau hiermit nahm die subprime mortgage crisis ihren Lauf.  Der Rest, wie die CDOs und MBSs in den Haenden von investment banks und dann Investoren landeten, ist ja bekannt. Dass Fannie und Freddie eine Rolle gespielt haben als sie dann non-conforming loans uebernahmen bestreitet keiner. Nur waren sie niemals der Ausgangspunkt der Krise. Wenn man lange genug an den Haaren zieht kann man sie natuerlich in den Mittelpunkt der Krise stellen. 

&quot;Hinzu kam die Drohung der regulierenden Beh&#246;rden und politischer Gruppen mit dem CRA.&quot;

Den CRA gibt es seit den spaeten 70ern und im Grossen und Ganzen hat er in rund 30 Jahren keine Probleme verursacht - bis 2008. Und wer glaubt eigentlich dass die USA mit dem Verweis auf den CRA eine auslaendische Bank wie bspw UBS dauz bringen kann hochriskante Darlehen zu vergeben bzw abzusichern? Wuerde die Bank nicht eher ihre US-Lizenz zurueckgeben als Milliarden in der Zukunft abschreiben zu muessen?

Und AIG wurde auch von der Regierung unter Druck gesetzt?

&quot;...Buchstabensuppe an &#252;berwachenden Beh&#246;rden (OFHEO, SEC, HUD, FDIC, OTS usw.)...&quot;

Tja, trotz der Buchstabensuppe von FBI, ATF, Secret Service, DEA und state und local police gibt es in den USA immer noch bspw Einbrueche. Liegt das dann auch am Staat und ist das eine der  &quot;Folgen seiner Inkompetenz&quot;? Oder vllt doch eher an den Einbrechern?

&quot;Da er sich dabei auf die Mithilfe der alten Medien veralssen kann, hat er auch einigen Erfolg.&quot;

Die Medien sind natuerlich auch von der Partie - eine gute alte Verschwoerung made in USA mal wieder. Das FBI macht auch mit, genauer gesagt die rund 180 Ermittler die momentan mit der Krise befasst sind...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Fannie Mae und Freddie Mac spielten generell nicht die Rolle der Erzeuger irgendwelcher Darlehen.&#8221;</p>
<p>Richtig &#8211; das waren die Privaten in ihrem &#8220;gesunden Wettbewerb unter Finanzinstituten&#8221;. Interest only loans, payment options loans, ninja loans usw &#8211; keine Finanzierungsform war zu absurd um nicht auf den Markt geworfen zu werden &#8211; eben WEIL Freddie und Fannie anfangs eben nur GSE standard loans uebernahmen (conforming vs non-conforming loans). Und genau hiermit nahm die subprime mortgage crisis ihren Lauf.  Der Rest, wie die CDOs und MBSs in den Haenden von investment banks und dann Investoren landeten, ist ja bekannt. Dass Fannie und Freddie eine Rolle gespielt haben als sie dann non-conforming loans uebernahmen bestreitet keiner. Nur waren sie niemals der Ausgangspunkt der Krise. Wenn man lange genug an den Haaren zieht kann man sie natuerlich in den Mittelpunkt der Krise stellen. </p>
<p>&#8220;Hinzu kam die Drohung der regulierenden Beh&#246;rden und politischer Gruppen mit dem CRA.&#8221;</p>
<p>Den CRA gibt es seit den spaeten 70ern und im Grossen und Ganzen hat er in rund 30 Jahren keine Probleme verursacht &#8211; bis 2008. Und wer glaubt eigentlich dass die USA mit dem Verweis auf den CRA eine auslaendische Bank wie bspw UBS dauz bringen kann hochriskante Darlehen zu vergeben bzw abzusichern? Wuerde die Bank nicht eher ihre US-Lizenz zurueckgeben als Milliarden in der Zukunft abschreiben zu muessen?</p>
<p>Und AIG wurde auch von der Regierung unter Druck gesetzt?</p>
<p>&#8220;&#8230;Buchstabensuppe an &#252;berwachenden Beh&#246;rden (OFHEO, SEC, HUD, FDIC, OTS usw.)&#8230;&#8221;</p>
<p>Tja, trotz der Buchstabensuppe von FBI, ATF, Secret Service, DEA und state und local police gibt es in den USA immer noch bspw Einbrueche. Liegt das dann auch am Staat und ist das eine der  &#8220;Folgen seiner Inkompetenz&#8221;? Oder vllt doch eher an den Einbrechern?</p>
<p>&#8220;Da er sich dabei auf die Mithilfe der alten Medien veralssen kann, hat er auch einigen Erfolg.&#8221;</p>
<p>Die Medien sind natuerlich auch von der Partie &#8211; eine gute alte Verschwoerung made in USA mal wieder. Das FBI macht auch mit, genauer gesagt die rund 180 Ermittler die momentan mit der Krise befasst sind&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Parker8</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/11/12/liberaler-klartext/comment-page-1/#comment-102671</link>
		<dc:creator>Parker8</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Nov 2008 17:12:08 +0000</pubDate>
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		<description>Ja, aber sind das nicht Leute, die at any given point in time den Crash voraussagen, solange nicht das G-G-G-Gold die Herrschaft &#252;bernommen hat?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, aber sind das nicht Leute, die at any given point in time den Crash voraussagen, solange nicht das G-G-G-Gold die Herrschaft &#252;bernommen hat?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: jpj</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/11/12/liberaler-klartext/comment-page-1/#comment-102655</link>
		<dc:creator>jpj</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Nov 2008 13:29:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/?p=1164#comment-102655</guid>
		<description>John J schrieb:

&lt;cite&gt;(D)ie (Tilgungslosen Eigenheimdarlehen) wurden nicht von Freddie und Fannie angeboten, sondern von den Privaten.&lt;/cite&gt;
Fannie Mae und Freddie Mac spielten generell nicht die Rolle der Erzeuger irgendwelcher Darlehen. Fannie Mae und Freddie Mac spielten die Rolle staatlich gest&#252;tzter Abnehmer und Verbriefer f&#252;r Eigenheimdarlehen; am Ende hielten bzw. verbrieften Sie 50% dieses Marktes. Diese Rolle &#252;bersehen staatsfreundliche &#214;konomen und Publizisten wie z.B. &lt;a href=&quot;http://www.nytimes.com/2008/07/14/opinion/14krugman.html&quot;&gt;Paul Krugman&lt;/a&gt; in ihren Erkl&#228;rungsversuchen. Stattdessen legen diese jenen, die die Krise seit langem vorhersagten die Behauptung in den Mund, Fannie Mae und Freddie Mac h&#228;tten solche Darlehen direkt vergeben. Das k&#246;nnen Fannie Mae und Freddie Mac laut ihren Statuten nicht und das behauptet auch niemand.
&lt;cite&gt;Die Politk hat hier nix “angerichtet”(...)&lt;/cite&gt;
Was die Politik anrichtete war eine Mischung aus Interventionen, die einen gesunden Wettbewerb unter Finanzinstituten unterminierte. Ein IMHO nicht unangebrachter Vergleich w&#228;re der Einsatz von Doping unter professionellen Radfahrern. Wenn einige anfangen, die Mittelchen anzunehmen und Erfolg haben, m&#252;ssen andere es ihnen nachmachen oder sich zur&#252;ckziehen. Der &quot;Dopingcocktail&quot;, den die Politik den Bankiers anbot wurde war die durch die Zentralbank unter Greenspan wuchernde Geldmenge, ihre Bestimmungen zu Teilreserven und die staatlich gest&#252;tzte Abnahme der Eigenheimdarlehen durch Fannie Mae und Freddie Mac. Hinzu kam die Drohung der regulierenden Beh&#246;rden und politischer Gruppen mit dem CRA.
&lt;cite&gt;Der Staat hat hoechstens nicht genau genug hingeschaut.&lt;/cite&gt;
Der Staat in Gestalt seiner Zentralbank, Finanzkraturen (Fannie Mae und Freddie Mac) sowie der Buchstabensuppe an &#252;berwachenden Beh&#246;rden (OFHEO, SEC, HUD, FDIC, OTS usw.) haben nicht nur sehr genau hingeschaut. Er hat durch seine Marktverzerrungen die Krise &#252;berhaupt erst heraufbeschworen. er verstand blo&#223; nicht, was er da anrichtete und versucht nun, die Schuld f&#252;r die Folgen seiner Inkompetenz anderen in die Schuhe zu scheiben. Da er sich dabei auf die Mithilfe der alten Medien veralssen kann, hat er auch einigen Erfolg.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>John J schrieb:</p>
<p><cite>(D)ie (Tilgungslosen Eigenheimdarlehen) wurden nicht von Freddie und Fannie angeboten, sondern von den Privaten.</cite><br />
Fannie Mae und Freddie Mac spielten generell nicht die Rolle der Erzeuger irgendwelcher Darlehen. Fannie Mae und Freddie Mac spielten die Rolle staatlich gest&#252;tzter Abnehmer und Verbriefer f&#252;r Eigenheimdarlehen; am Ende hielten bzw. verbrieften Sie 50% dieses Marktes. Diese Rolle &#252;bersehen staatsfreundliche &#214;konomen und Publizisten wie z.B. <a href="http://www.nytimes.com/2008/07/14/opinion/14krugman.html">Paul Krugman</a> in ihren Erkl&#228;rungsversuchen. Stattdessen legen diese jenen, die die Krise seit langem vorhersagten die Behauptung in den Mund, Fannie Mae und Freddie Mac h&#228;tten solche Darlehen direkt vergeben. Das k&#246;nnen Fannie Mae und Freddie Mac laut ihren Statuten nicht und das behauptet auch niemand.<br />
<cite>Die Politk hat hier nix “angerichtet”(&#8230;)</cite><br />
Was die Politik anrichtete war eine Mischung aus Interventionen, die einen gesunden Wettbewerb unter Finanzinstituten unterminierte. Ein IMHO nicht unangebrachter Vergleich w&#228;re der Einsatz von Doping unter professionellen Radfahrern. Wenn einige anfangen, die Mittelchen anzunehmen und Erfolg haben, m&#252;ssen andere es ihnen nachmachen oder sich zur&#252;ckziehen. Der &#8220;Dopingcocktail&#8221;, den die Politik den Bankiers anbot wurde war die durch die Zentralbank unter Greenspan wuchernde Geldmenge, ihre Bestimmungen zu Teilreserven und die staatlich gest&#252;tzte Abnahme der Eigenheimdarlehen durch Fannie Mae und Freddie Mac. Hinzu kam die Drohung der regulierenden Beh&#246;rden und politischer Gruppen mit dem CRA.<br />
<cite>Der Staat hat hoechstens nicht genau genug hingeschaut.</cite><br />
Der Staat in Gestalt seiner Zentralbank, Finanzkraturen (Fannie Mae und Freddie Mac) sowie der Buchstabensuppe an &#252;berwachenden Beh&#246;rden (OFHEO, SEC, HUD, FDIC, OTS usw.) haben nicht nur sehr genau hingeschaut. Er hat durch seine Marktverzerrungen die Krise &#252;berhaupt erst heraufbeschworen. er verstand blo&#223; nicht, was er da anrichtete und versucht nun, die Schuld f&#252;r die Folgen seiner Inkompetenz anderen in die Schuhe zu scheiben. Da er sich dabei auf die Mithilfe der alten Medien veralssen kann, hat er auch einigen Erfolg.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Libero</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/11/12/liberaler-klartext/comment-page-1/#comment-102650</link>
		<dc:creator>Libero</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Nov 2008 11:41:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/?p=1164#comment-102650</guid>
		<description>f&#252;r freie M&#228;rkte vielleicht, aber echte (TM) sich selbstorganisierende Systeme &#252;berleben selbst massive St&#246;rgr&#246;&#223;en ohne Zusammenbruch. Versuche mal die schweren Verletzungen zu &#252;berleben, die eine Katze oder ein Hund &#252;berlebt. Die freien M&#228;rkte sind zwar sich selbst organisierende Systeme, aber hinsichtlich der selbstregulierung und der selbstheilung im Pampersstadium. Das ist bei Babies entz&#252;ckend, bei erwachsenen M&#228;nnern wirkt es l&#228;cherlich.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>f&#252;r freie M&#228;rkte vielleicht, aber echte (TM) sich selbstorganisierende Systeme &#252;berleben selbst massive St&#246;rgr&#246;&#223;en ohne Zusammenbruch. Versuche mal die schweren Verletzungen zu &#252;berleben, die eine Katze oder ein Hund &#252;berlebt. Die freien M&#228;rkte sind zwar sich selbst organisierende Systeme, aber hinsichtlich der selbstregulierung und der selbstheilung im Pampersstadium. Das ist bei Babies entz&#252;ckend, bei erwachsenen M&#228;nnern wirkt es l&#228;cherlich.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Libero</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/11/12/liberaler-klartext/comment-page-1/#comment-102648</link>
		<dc:creator>Libero</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Nov 2008 10:53:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/?p=1164#comment-102648</guid>
		<description>&lt;i&gt;Um die &#214;ffentlichkeit zur Vorsicht zu mahnen, lie&#223; ich mir die Herausgeber und Verleger der bedeutenden Zeitungen und Zeitschriften einzeln kommen und forderte sie auf, systematisch das Land vor der Spekulation und den unangemessen hohen Aktienkursen zu warnen. Die meisten von ihnen entsprachen auch meinem Wunsch mit scharfen Leitartikeln. Dies hatte jedoch keine sp&#252;rbare Wirkung.”

“.... die New Yorker Bankiers machten sich alle &#252;ber den Gedanken lustig, da&#223; der Markt nicht “gesund” sei. &lt;/i&gt;&lt;b&gt;Sie waren sicher, wir bef&#228;nden uns in einer “Neuen &#196;ra”, auf die sich die alten Wirtschaftserfahrungen nicht anwenden lie&#223;en&lt;/b&gt;.&lt;i&gt;Um es zu beweisen, schrieb mir Thomas Lamont vom Bankhaus Morgan eine lange Denkschrift, die sich heute recht seltsam liest.”&lt;/i&gt;

President Hoover in Band 3 seiner Memoiren. Der fettgedruckte Satz erinnert mich an Aussagen der Jetztzeit. Wie sich die Bilder gleichen</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><i>Um die &#214;ffentlichkeit zur Vorsicht zu mahnen, lie&#223; ich mir die Herausgeber und Verleger der bedeutenden Zeitungen und Zeitschriften einzeln kommen und forderte sie auf, systematisch das Land vor der Spekulation und den unangemessen hohen Aktienkursen zu warnen. Die meisten von ihnen entsprachen auch meinem Wunsch mit scharfen Leitartikeln. Dies hatte jedoch keine sp&#252;rbare Wirkung.”</p>
<p>“&#8230;. die New Yorker Bankiers machten sich alle &#252;ber den Gedanken lustig, da&#223; der Markt nicht “gesund” sei. </i><b>Sie waren sicher, wir bef&#228;nden uns in einer “Neuen &#196;ra”, auf die sich die alten Wirtschaftserfahrungen nicht anwenden lie&#223;en</b>.<i>Um es zu beweisen, schrieb mir Thomas Lamont vom Bankhaus Morgan eine lange Denkschrift, die sich heute recht seltsam liest.”</i></p>
<p>President Hoover in Band 3 seiner Memoiren. Der fettgedruckte Satz erinnert mich an Aussagen der Jetztzeit. Wie sich die Bilder gleichen</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Lina</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/11/12/liberaler-klartext/comment-page-1/#comment-102646</link>
		<dc:creator>Lina</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Nov 2008 07:21:20 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;OHNE diese Politik h&#228;tten auch noch so gierige Banker keine Krise herbeif&#252;hren k&#246;nnen.&lt;/blockquote&gt;

Aber MIT dieser Politik haben die gierigen Banker sie herbeigef&#252;hrt. Indem sie KOOPERIERTEN. Wenn ein Markt frei sein will, sich also vorgeblich frei behaupten will, muss ich kein Verst&#228;ndnis daf&#252;r haben, dass er mit &#039;Feind&#039; Staat gemeinsame Sache macht. Ich h&#228;tte mir gew&#252;nscht, dass er doch einmal beweisen k&#246;nne, ohne staatliche Interventionen nur nach eigenen Regeln zu funktionieren. Die sog. &#039;Unsichtbare Hand&#039; hat ihre (Finanzmarkt-)Chance gehabt - und vertan. Nagelprobe gescheitert. Ich bedaure aufrichtig.

Was Ihr Gedankenexperiment angeht, liebe Eva, greife ich tapfer zu einer Formulierung, die gerne genommen wird: Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich. Wenn Sie also schon pr&#228;mientr&#228;chtige Vergewaltigung (Staat lockt!) mit gewinntr&#228;chtiger Spekulation (Markt lockt!) gleichsetzen wollen und daraus eine geradezu zwingende &#039;Liason dangereuse&#039; zu gemeinschaftlicher Vergewaltigung, bzw. Spekulation konstruieren wollen: bitte! Das beweist nur, dass Markt keine anonyme Nummer, sondern echt menschengemacht ist ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>OHNE diese Politik h&#228;tten auch noch so gierige Banker keine Krise herbeif&#252;hren k&#246;nnen.</p></blockquote>
<p>Aber MIT dieser Politik haben die gierigen Banker sie herbeigef&#252;hrt. Indem sie KOOPERIERTEN. Wenn ein Markt frei sein will, sich also vorgeblich frei behaupten will, muss ich kein Verst&#228;ndnis daf&#252;r haben, dass er mit &#8216;Feind&#8217; Staat gemeinsame Sache macht. Ich h&#228;tte mir gew&#252;nscht, dass er doch einmal beweisen k&#246;nne, ohne staatliche Interventionen nur nach eigenen Regeln zu funktionieren. Die sog. &#8216;Unsichtbare Hand&#8217; hat ihre (Finanzmarkt-)Chance gehabt &#8211; und vertan. Nagelprobe gescheitert. Ich bedaure aufrichtig.</p>
<p>Was Ihr Gedankenexperiment angeht, liebe Eva, greife ich tapfer zu einer Formulierung, die gerne genommen wird: Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich. Wenn Sie also schon pr&#228;mientr&#228;chtige Vergewaltigung (Staat lockt!) mit gewinntr&#228;chtiger Spekulation (Markt lockt!) gleichsetzen wollen und daraus eine geradezu zwingende &#8216;Liason dangereuse&#8217; zu gemeinschaftlicher Vergewaltigung, bzw. Spekulation konstruieren wollen: bitte! Das beweist nur, dass Markt keine anonyme Nummer, sondern echt menschengemacht ist &#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: jpj</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/11/12/liberaler-klartext/comment-page-1/#comment-102643</link>
		<dc:creator>jpj</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Nov 2008 21:47:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/?p=1164#comment-102643</guid>
		<description>F&#252;r Beispiele von libert&#228;ren Erkl&#228;rungen dessen, was verkehrt lief statt blosser &#039;Interpretation sich h&#228;ufender Anzeichen von Fehlern als Beweis, das sie die ganze Zeit richtig lagen&#039; beschr&#228;nke ich mich auf Erkl&#228;rungen des Crashs, die abgegeben wurden, bevor er endlich eintrat

Es gibt solche Beispiele von &lt;a href=&quot;http://www.house.gov/paul/congrec/congrec2002/cr071602.htm&quot;&gt;Juni 2002&lt;/a&gt; (Ron Paul), &lt;a href=&quot;http://www.lewrockwell.com/north/north142.html&quot;&gt;Oktober 2002&lt;/a&gt; (Gary North), &lt;a href=&quot;http://mises.org/freemarket_detail.aspx?control=450&quot;&gt;August 2003&lt;/a&gt; (Christopher Meyer), &lt;a href=&quot;http://www.mises.org/story/1533&quot;&gt;Juni 2004&lt;/a&gt; (Mark Thornton) oder &lt;a href=&quot;http://www.mises.org/story/1985&quot;&gt;Dezember 2005&lt;/a&gt; (Stefan Karlsson). Zahlreiche B&#252;cher wurden &#252;ber das Warum und Wie der (damals noch) bevorstehenden Krise geschrieben, z.B. Bonner, William: Financial Reckoning Day oder Schiff, Peter D.: Crash Proof.

Alle diese Autoren haben zweierlei gemeinsam: einmal, sie folgten den Methoden Ludwig von Mises der Wiener Schule der National&#246;konomie. Zweitens, sie wurden von den alten Medien entweder ignoriert oder herablassend abgetan. Doch in der Zeit, die man braucht, um z.B. den oben zitierten Newsweek-Artikel zu lesen, kann man eine Google-Suche &#252;ber Mises.org oder Lewrockwell.com durchf&#252;hren und Artikel wie die oben verlinkten finden -- wonach man IMHO wesetntlich besser informiert w&#228;re.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>F&#252;r Beispiele von libert&#228;ren Erkl&#228;rungen dessen, was verkehrt lief statt blosser &#8216;Interpretation sich h&#228;ufender Anzeichen von Fehlern als Beweis, das sie die ganze Zeit richtig lagen&#8217; beschr&#228;nke ich mich auf Erkl&#228;rungen des Crashs, die abgegeben wurden, bevor er endlich eintrat</p>
<p>Es gibt solche Beispiele von <a href="http://www.house.gov/paul/congrec/congrec2002/cr071602.htm">Juni 2002</a> (Ron Paul), <a href="http://www.lewrockwell.com/north/north142.html">Oktober 2002</a> (Gary North), <a href="http://mises.org/freemarket_detail.aspx?control=450">August 2003</a> (Christopher Meyer), <a href="http://www.mises.org/story/1533">Juni 2004</a> (Mark Thornton) oder <a href="http://www.mises.org/story/1985">Dezember 2005</a> (Stefan Karlsson). Zahlreiche B&#252;cher wurden &#252;ber das Warum und Wie der (damals noch) bevorstehenden Krise geschrieben, z.B. Bonner, William: Financial Reckoning Day oder Schiff, Peter D.: Crash Proof.</p>
<p>Alle diese Autoren haben zweierlei gemeinsam: einmal, sie folgten den Methoden Ludwig von Mises der Wiener Schule der National&#246;konomie. Zweitens, sie wurden von den alten Medien entweder ignoriert oder herablassend abgetan. Doch in der Zeit, die man braucht, um z.B. den oben zitierten Newsweek-Artikel zu lesen, kann man eine Google-Suche &#252;ber Mises.org oder Lewrockwell.com durchf&#252;hren und Artikel wie die oben verlinkten finden &#8212; wonach man IMHO wesetntlich besser informiert w&#228;re.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Michel</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/11/12/liberaler-klartext/comment-page-1/#comment-102642</link>
		<dc:creator>Michel</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Nov 2008 21:26:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/?p=1164#comment-102642</guid>
		<description>Es ist reichlich schwachsinnig dennen, die die Krise vorhergesehen haben, vorzuwerfen ihre Weltanschauung sei in der Krise widerlegt worden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist reichlich schwachsinnig dennen, die die Krise vorhergesehen haben, vorzuwerfen ihre Weltanschauung sei in der Krise widerlegt worden.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Eva Ziessler</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/11/12/liberaler-klartext/comment-page-1/#comment-102633</link>
		<dc:creator>Eva Ziessler</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Nov 2008 14:59:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/?p=1164#comment-102633</guid>
		<description>@Lina

Liebe Lina,

wie w&#228;re es, wenn Sie mal zwischen notwendigen und hinreichenden Bedingungen unterschieden?--Bei der Frage, wer eine mi&#223;liche Situation hervorgerufen hat, ist es doch sinnvoll, nach den notwendigen Bedingungen Ausschau zu halten. Sind die notwendigen nicht zugleich auch hinreichende Bedingungen, dann w&#228;re zwar die mi&#223;liche Situation ohne zus&#228;tzliche Handlungen nicht eingetreten; sie w&#228;re aber -ohne da&#223; man &#252;berhaupt einen Gedanken an die zus&#228;tzlichen Handlungen verschwenden m&#252;&#223;te- auch dann nicht eingetreten, wenn nicht zuerst die notwendigen Bedingungen erf&#252;llt worden w&#228;ren.

Wenn Kaspar Villiger recht hat, dann war die &quot;easy money&quot;-Politik der Zentralbanken notwendige Bedingung f&#252;r die Finanzkrise, mit anderen Worten: OHNE diese Politik h&#228;tten auch noch so gierige Banker keine Krise herbeif&#252;hren k&#246;nnen. Wenn Villiger also recht hat -und daran besteht kein Zweifel-, dann sollten wir uns nicht l&#228;nger um Schuldverortungen bei irgendjemanden au&#223;erhalb der Politik k&#252;mmern, weil das &#252;berfl&#252;ssiges moralinsaures Gehabe ist, das &#252;berdies von den wirklichen Ursachen nur ablenkt und jede M&#246;glichkeit verbaut, solche Krisen in Zukunft zu vermeiden.

Ein Gedankenexperiment, um die Sache noch einmal deutlich zu machen: Nehmen wir an, in einem Land habe sich innerhalb eines Jahres die Zahl der Vergewaltigungen verdoppelt. Bei der Ursachenforschung st&#246;&#223;t man auf ein vor einem Jahr erlassenes Gesetz, das jede Vergewaltigung mit 5000 Dollar pr&#228;miert. Nun kann man sich f&#252;rchterlich echauffieren &#252;ber die b&#246;sen und gewissenlosen und gierigen Vergewaltiger, dann Zwangstherapien f&#252;r Vergewaltiger ins Leben rufen und alle M&#228;nner umfassend in ihren Bewegungen &#252;berwachen. Wird das helfen, das &#220;bel abzustellen? Gibt es nicht einen einfacheren Weg?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Lina</p>
<p>Liebe Lina,</p>
<p>wie w&#228;re es, wenn Sie mal zwischen notwendigen und hinreichenden Bedingungen unterschieden?&#8211;Bei der Frage, wer eine mi&#223;liche Situation hervorgerufen hat, ist es doch sinnvoll, nach den notwendigen Bedingungen Ausschau zu halten. Sind die notwendigen nicht zugleich auch hinreichende Bedingungen, dann w&#228;re zwar die mi&#223;liche Situation ohne zus&#228;tzliche Handlungen nicht eingetreten; sie w&#228;re aber -ohne da&#223; man &#252;berhaupt einen Gedanken an die zus&#228;tzlichen Handlungen verschwenden m&#252;&#223;te- auch dann nicht eingetreten, wenn nicht zuerst die notwendigen Bedingungen erf&#252;llt worden w&#228;ren.</p>
<p>Wenn Kaspar Villiger recht hat, dann war die &#8220;easy money&#8221;-Politik der Zentralbanken notwendige Bedingung f&#252;r die Finanzkrise, mit anderen Worten: OHNE diese Politik h&#228;tten auch noch so gierige Banker keine Krise herbeif&#252;hren k&#246;nnen. Wenn Villiger also recht hat -und daran besteht kein Zweifel-, dann sollten wir uns nicht l&#228;nger um Schuldverortungen bei irgendjemanden au&#223;erhalb der Politik k&#252;mmern, weil das &#252;berfl&#252;ssiges moralinsaures Gehabe ist, das &#252;berdies von den wirklichen Ursachen nur ablenkt und jede M&#246;glichkeit verbaut, solche Krisen in Zukunft zu vermeiden.</p>
<p>Ein Gedankenexperiment, um die Sache noch einmal deutlich zu machen: Nehmen wir an, in einem Land habe sich innerhalb eines Jahres die Zahl der Vergewaltigungen verdoppelt. Bei der Ursachenforschung st&#246;&#223;t man auf ein vor einem Jahr erlassenes Gesetz, das jede Vergewaltigung mit 5000 Dollar pr&#228;miert. Nun kann man sich f&#252;rchterlich echauffieren &#252;ber die b&#246;sen und gewissenlosen und gierigen Vergewaltiger, dann Zwangstherapien f&#252;r Vergewaltiger ins Leben rufen und alle M&#228;nner umfassend in ihren Bewegungen &#252;berwachen. Wird das helfen, das &#220;bel abzustellen? Gibt es nicht einen einfacheren Weg?</p>
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