Alois Mannichl, Passau
Bodo Wünsch, 17.12.2008
Tja, Scheiße: Da wird ein Mensch feige niedergestochen. Und das im Apfent*!
Ich finde es relativ eklig, wie (auch) diese Tat medial ‘politisiert’ wird. Wer mich kennt, weiß, wie sehr ich “Vergleiche” hasse, vor allem, wenn es um Gewaltopfer geht. Doch ein Alois Mannichl hat nicht mehr (und nicht weniger) Anspruch auf “Schutz” und “Vergeltung” wie jeder andere, die Opfer von Gewalt wird.
Nein, diese Messerattacke war kein “Angriff auf den Rechtsstaat durch Neonazis”, wie CSoze Seehofer vorgestern sagte. Es war ein Angriff höchstens auf einen seiner Diener, und das, was aus der Attacke gemacht wird, gereicht diesem ‘Rechtsstaat’, bzw. , was Leute wie Horst Seehofer oder Joachim Herrmann darunter zu verstehen glauben, zu einem Schluck aus der Politpulle. Wo ja noch nicht mal nicht erwiesen ist, wer der Stecher war, ob er tatsächlich ein Neonazi ist, und, falls ja, ob er Mitglied der NPD ist.
Woher jetzt der neue Ruf nach einem NPD-Verbot kommt, ist mir daher unerklärlich. Ja, es ist Kacke, was die von sich geben – das weiß eigentlich jedes Kind. Aber, mit Voltaire gesprochen: Lasst sie doch reden, damit wir wissen (können), wer was wann redet! Sucht den verdammten Stecher und bestraft ihn nach dem (vorhandenen) Gesetz für seine Tat! Doch bitte, liebe ‘Demokraten’, wenn ihr welche sein wollt: Lasst der Demokratie ihre NPD. Sie ‘braucht’ sie doch …
* nied.-bayr. für Advent
antibuerokratieteam.net





Ich gehe davon aus, dass eine Attacke von Rechtsextremen gegen Herrn Manichl nie stattgefunden hat.
Die ganze Geschichte stinkt von vorne bis hinten: Keine Maske, keine Handschuhe, nur ein Täter, am hellichten Tag, vor der Tür des Opfers, keine Schusswaffe sondern ein vorgefundenes Messer (?) des Opfers, kein Bekennerschreiben, Stichverletzung auf die Knochen – nicht in die Weichteile -, lautes Herumbrüllen, keine Zeugen und nur Herumstochern im Nebel der Ermittler.
Diese setzen aber zur Zeit wohl die gesamte Szene gehörig unter Druck, jeder kleine Scheißdreck wird jetzt ausgegraben und mit Anklage gedroht. Es packt also jeder aus, der auch nur den kleinesten Hinweis geben kann. Dazu 50 (!) Ermittler und noch immer kein Hinweis. Ferner ist der Verfassungsschutz beteiligt. Kurz: Alles was Beine hat ist auf der Suche nach dem Täter.
Hätte es einen Täter gegeben, wäre dieser mittlerweile gefasst. Da habe ich keinen Zweifel.
Ich habe das Gefühl, dass hier das Opfer jemanden deckt und sich eine Geschichte ausgedacht hat. Eigentlich ist das, was man gehört hat, ein Klassiker eines häuslichen Streits. Der Mann versucht die Frau zu decken.
Ich mag mich täuschen, aber nach meiner Erfahrung handelt ein Mörder, der einen Polizisten vor dessen Haus ermorden will, weit professioneller und durchdachter. Schon alleine die kriminelle Energie, die es zu einem solchen unmittelbaren Ansetzen verlangt, erfordert eigentlich ein höheres Maß an Tatplanung.
Die Zeit wird es zeigen.
Erst vor ein paar Tagen wurde Zivilpolizist Patrick G. in Berlin-Charlottenburg abgestochen. Der Vorfall wird in der Presse kaum erwähnt – wohl zu gewöhnlich. Zur Herkunft der Täter erfährt man nichts, den Namen des Täters – Hakan Ö. – findet man nur in einer Zeitung:
http://www.welt.de/welt_print/article2890459/Polizist-bei-Festnahme-niedergestochen.html
Die Stimme aus dem Off geht sicher davon aus, dass eine rechtsextreme Attacke überhaupt nie stattgefunden hat, und dass gegen Polen auch nur zurrrrrrückgeschossen wurde ;-)
“Ich mag mich täuschen, aber nach meiner Erfahrung handelt ein Mörder, der einen Polizisten vor dessen Haus ermorden will, weit professioneller und durchdachter. Schon alleine die kriminelle Energie, die es zu einem solchen unmittelbaren Ansetzen verlangt, erfordert eigentlich ein höheres Maß an Tatplanung.”
Nicht, wenn es sich wirklich um nen Neonazi gehandelt hat. Das übliche Bild: Vollprolet + Vollrausch passt eigentlich ganz gut zum Tatverlauf, nicht wahr?
Werter Che2001: dSado bringt seine Einwände sachlich – und ich kann mir durchaus vorstellen, dass er damit richtig liegt (wenn ich auch das Gefühl habe, dass es wahrscheinlicher ist, dass ein besoffener Nazi da seinem Hass Ausdruck gegeben hat).
Ich weiss auch, dass Dir rechtsstaatliches Procedere nicht so wichtig ist, wenn’s der “guten Sache” dient. Eine ungerechtfertigte Vorverurteilung ist in diesem Sinn nur konsequent und kann nix schaden, nicht? Das hast Du mit dSado gemeinsam (ich verweise auf die Almverschickung).
However: Deine
zynische(n)freche(n) Antwort(en) tragen jedenfalls nicht zur Diskussion bei. Ich bitte um Mässigung. Danke.“DIE GEWALT VON RECHTS HAT EINE NEUE DIMENSION BEKOMMEN”, so der AUFMACHER der ARD-Tagesschau, damals, zum Tage. Ist was passiert (hab’ ich mich gefragt), ist etwa ein ganzes Dorf (in Brandenburg, in Bayern, sonstwo … , sorry) abgefackelt worden? Nein, ein Staatsbediensteter ist an der Haustür von unbekanntem Täter niedergestochen worden, aber “die Gewalt von rechts hat eine neue Dimension bekommen”…
Nicht, dass ich die Attacke nicht wie jeder als Unrecht bedauern würde, aber als erstes habe ich mich doch gefragt, wer warum solche AUFMACHER produziert – und vor allem: wem es nützen soll.
Es nützt der CSU. Es immer gut, einen Feind im Innneren zu haben, wenn die eigene Position geschwächt ist und einer ‘Stärkung’ bedarf. Ja, selbstredend, es ist der “Schluck aus der Politpulle” …
Aber nicht bei solch einer Aktion. Das hätte ein ganz andere Qualität.
Das mit der Almverschickung hast Du leider noch immer nicht verstanden.
Die Almverschickung hatte nichts mit Strafrecht, sondern mit Gefahrenabwehrrecht zu tun. Dabei kommt es nicht auf Täterschaft an, sondern alleine auf Gefahreneinschätzung durch die Verwaltungsbehörden.
Hinter Verwaltungshandeln steckt eine ganz andere Dogmatik und von daher muss auch mit einer ganz anderen Denkweise herangegangen werden.
Ausländer dürfen sich ihre Aufenthaltsorte – je nach Status – eben nicht frei aussuchen. Völlig unabhängig davon, ob sie Straftaten begangen haben oder nicht.
Der Vergleich hinkt daher gewaltig.
Die Wahrscheinlichkeit ist schon ziemlich hoch, dass es sich um einen Angriff eines Neonazis gehandelt hat. In Passau gab es doch diese Vorkommnisse rund um das Begräbnis eines Rechtextremisten, dem seine Gesinnungsgenossen eine verbotene Fahne mit ins Grab geben wollten.
Natürlich verbietet sich jede Vorverurteilung von Personen, aber hier geht es ja nur um Vermutungen über die Gruppe, aus der der Täter kommt. Die ursprünglich Beschuldigten hat man ja schnell wieder laufen lassen. Ich hoffe doch, dass der Rechtsstaat zu einem Ergebnis kommen wird.
–
Nachdenken sollte man vielleicht mal darüber: Es gibt ja Leute(Anwesende selbstverständlich wie immer ausgenommen), die sich für die Parole “Haut die Bullen platt wie Stullen” nicht zu schade sind und “solidarische” (linksautonome) Gewalt in unbeteiligten Ländern ganz normal finden. Ich finde, man sollte immer den Nährboden untersuchen, auf dem politisch motivierte Angriffe auf Polizsten gedeihen können … aber ich glaube, an dieser Stelle wiederhole ich mich.
Danke Lina – ganz genauso sehe ich das auch.
Naja, ist auch ein wenig ein anderer Fall. Also eigentlich ziemlich anders. Zumindest kann man doch kaum behaupten, dass Hakan Ö. aus politischer Überzeugung gehandelt hätte. Wenn es, wie “Die Stimme aus dem Off” schreibt, die Ehefrau von Alois Mannichl gewesen wäre, hätte ja auch niemand groß darüber geredet.
Es geht hier doch um die Motivation – “wirtschaftliche” (wie nennt man denn sowas? Also das die Motivation Geld ist) im Gegensatz politischer. Diese miteinander zu vergleichen – ist das nicht wie mit den Äpfeln und den Birnen?
Aber es ist wohl obligatorsisch, dass zu einem jeden Artikel in dem es um eine Straftat mit (hier möglichen) rechtsextremen Hintergrund ein Kommentar erscheint mit Link zu einer Nachricht über irgend einen Kriminellen mit ausländischem Namen.
Ich will dSado gar nicht vorverurteilen. Aber wenn jemand Kriminalität von Migranten als sein Hauptinteresse angibt, Ausländern Rechte abspricht, argumentiert, es sei auch Aufgabe des deutschen Staats, seine Bürger vor Migranten/Asylbewerbern zu schützen, mir die Evidenz eines eigenen Erlebnisses mit Polizeigewalttätigkeit bestreitet und darüber hinaus die Armutsmigration aus Westafrika nach Europa als Machenschaften kolumbianischer Drogenkartelle und deutscher Antiras darstellt, dann erscheint die von diesem geäußerte Vermutung, Neonazis seien es nicht gewesen nunmal vor einer gewissen Grundmatrix. Hat halt alles sein G´schmäckle.
Nur weil es dort eine Beerdigung mit einer Hakenkreuzfahne gegeben hat, sagt das doch noch nichts über den Grad der Wahrscheinlichkeit der konkreten Tat aus.
Ein Rechtsextremist, der einen Polizeidirektor ermorden will, plant das professioneller. Der hätte keine Schwierigkeiten eine Schusswaffe zu bekommen und könnte auch zu jeder besseren Zeit an einem besseren Ort zuschlagen. Er kann sich Ort und Zeit schließlich aussuchen.
Das ein besoffener Neonazi morgens in einer Reihenhaussiedlung aufkreuzt und sich dort einen Polizeidirektor vornehmen will ist – vorsichtig ausgedrückt – eher unwahrscheinlich.
Möglich ist alles. Aber da man es bei solchen Sachen immer mit Wahrscheinlichkeitsgraden operieren muss bleibt festzustellen, dass es nicht sehr wahrscheinlich ist.
Interessant ist auch, dass man DNA Spuren haben will, diese aber noch nicht zuordnen konnte.
Gäbe es einen Täter, hätte man ihn daher schon, nämlich durch Ausschlussverfahren.
Mir stellt sich auch die Frage wie eigentlich die Beförderungssituation des Polizeidirektors ist. Gibt es da gerade Spannungen auf dem Weg nach A16? Interne Rangkämpfe?
Falls ja, hätte man ein Motiv.
Nach meiner Kenntnis wurde in einer Zeugenaussage (oder in der Aussage des Opfers?) Bezug auf die Vorkommnisse beim Begräbnis eines Rechtsextremisten genommen. Soweit ich mich erinnere: Rechtsextremist wurde mit verbotener Fahne auf dem Sarg beerdigt, später wird das Grab geöffnet und die Fahne wieder entfernt. Man kann nun wirklich vermuten, dass es ein Racheakt eines völlig Irregeleiteten war, weil Rechtsextreme ein bestimmtes Verständnis von “Ehre” haben.
Es ist eine neue Dimension der Gewalt, weil es ein Angriff auf einen hochrangigen Beamten war?
Ich denke hier nicht zuerst an parteipolitische Motivation, obwohl die Politiker natürlich aus allem ihr Süppchen kochen.
Und im Gegensatz zum rechtsextremistischen Hintergrund ist das jetzt sehr wahrscheinlich, oder was?
Ich glaube ja nicht, dass der Staat schon DNA-Muster aller Extremisten hat (und bin auch konsequent gegen DNA-Vorratsdatenspeicherung). Lassen wir die Polizei mal ermitteln.
Richtig ist, dass bei allen Aussagen über eine “neue Dimension” und über die Täterschaft immer das Wort “vermutlich” dazugehört.
Hm, die Frage hat etwas ;-)
Wieso soll denn übrigens die Version vom betrunkenen rechtsextremen Täter nicht stimmen, wenn es eine “Spontantat” nach einem Besäufnis im Kreise der Rechtsextremen war?
Erinnert sich noch jemand an Sebnitz und die gründliche Recherche der Medien? Frage wie üblich: cui bono?
Warum wurde – unterstellt, dass man von einem Mordanschlag gegen einen hohen Polizeibeamten ausgeht – eigentlich nicht das Tatortteam des BKA herangezogen? Warum wurde der Zuweg nicht bedampft?
Warum wurde das innere des Hauses nicht nach Spuren untersucht?
Bei jeder anderen Person hätte man das gemacht!
Das ein Polizeidirektor in einer solchen Situation schnell schaltet und versucht das Beste aus der Situation herauszuholen, ist durchaus denkbar.
Es ist allemal wahrscheinlicher als ein Mordanschlag durch einen besoffenen Rechtsextremisten in einer Reihenhaussiedlung am hellichten Tag.
Vor allem dann auch noch, wenn es keinen Zeugen gibt und die – unter starkem Druck – durchgeführte Befragung der Szene nichts ergibt! Eine besoffener Rechtsextremist müsste irgendwo aus der Szene kommen und daher bekannt sein.
Dieser Fall lässt so viele Fragen, dass bei jedem anderen Opfer schon längst die Angehörigen als Verdächtige vernommen worden wären.
Hinzu kommt, dass man das innere des Hauses auf jeden Fall nach Spuren untersuchen müsste, selbst wenn man von einem rechtsextremistischen Mordanschlag ausgeht.
Es wäre nämlich durchaus möglich, dass der oder die Täter das Opfer schon lange ausgekundschaftet haben und auch schon im Haus gewesen sind.
Es geht hier immerhin um einen Mordversuch mit einem staatsgefährdenden Hintergrund. Merkwürdigerweise hat man daran aber kein Interesse gehabt.
Bei mir dürfte kein Untergebener mit einem solch unprofessionellen Vorgehen aufkreuzen. Dem würde ich gehörig den Marsch blasen, der hätte die längste Zeit eine Tatortuntersuchung gemacht.
Und als Staatsanwalt würde ich mir die gesamte Behörde vornehmen, weil nicht in alle Richtungen ermittelt wurde.
Es geht schließlich um die Wahrheitsfindung. Deshalb muss davon ausgegangen werden, dass ale Beteiligten lügen. Wie es tatsächlich war, stellt sich erst nach Spurenauswertung heraus. Nur weil hier ein Polizeidirektor eine Aussage gemacht hat, wird die nicht glaubwürdiger.
Schon gar nicht bei diesen Tatumständen.
Du meinst Deine Lügengeschichte? Es hat in Niedersachsen nie auch nur einen einzigen Polizeipsychologen gegeben. Es gab im ganzen Stellenplan Niedersachsens nicht eine einzige Stelle dafür.
Schon gar nicht gab es eine solche Stelle für den Außendienst bei Sofortlagen. Es steht Dir frei das Gegenteil zu beweisen.
Bis dahin betrachte ich Deine Geschichte als frei erfunden.
“…später wird das Grab geöffnet und die Fahne wieder entfernt.”
Anmerkung am Rande: Wie dumm ist DAS eigentlich? Die Ermittlungsbehörden in Bayern scheinen nicht ganz ausgelastet zu sein.
Ich weiß echt nicht, was lächerlicher ist: Dass irendwelche Spinner ihren Kameraden mit Nazi-Flagge beerdigen, oder dass andere Spinner deshalb das Grab wieder ausheben lassen. :-)
Wie der Kerl nun heißt weiß ich überhaupt nicht. Es wurden, nachdem der durchgedrehte Beamte von der Wache am Markt die Knarre gezogen hatte, nichtuniformierte Beamte geholt, die deeskalieren sollten. Einer davon war offensichtlich besonders geschult und sprach längere Zeit auf den Choleriker ein, bis der die Waffe einsteckte. Solange hatten wir ihn mit mehreren Leuten an der Kleidung festgehalten. Diesen sehr besonnenen Gesprächsführer hatte ich drüben bei den Bissigen als Polizeipsychologen bezeichnet, weil ich annahm, dass es so etwas gäbe. Ansonsten ist diese Geschichte noch nicht mal besonders außergewöhnlich. Dass Polizisten in irgendwelchen Panikreaktione oder Übersprungshandlungen in Situationen Pistolen zogen, in denen sie es nicht hätten machen dürfen habe ich wiederholt erlebt.
Das ist richtig und zwar aus zwei Gründen:
1. Bleibt der Bruch der Rechtsordnung bestehen. Die Typen dürfen nicht damit durchkommen eine Naziflagge als Grabbeigabe zu verwenden.
2. Ist die Flagge ein Beweismittel im Strafverfahren gegen den Verwender.
Hätten diese Typen ein Interesse an der Totenruhe, dann hätten sie von der Verwendung der Flagge Abstand nehmen sollen.
Sehe ich nicht so.
Dabei geht es doch beiden Seiten nur um’s Prinzip. Aus Gründen der (Un-)Verhältnismäßigkeit ist so eine Ermittlung aber nicht mehr nachvollziehbar.
Über den Sinn und Unsinn des Verbots bestimmter Symbole lasse ich mich mal nicht aus.
Man stelle sich vor, ein Kiffer legt einem anderen nen Joint in den Sarg. Kein Mensch käme auf die Idee, deswegen zu ermitteln (oder: das Verfahren nicht sofort einzustellen) und den Sarg wieder auszugraben. Und das zu recht.
Für Außenstehende: Diese Geschichte ist gemeint:
http://shiftingreality.wordpress.com/2007/11/26/trau-schau-wem-die-freunde-und-helfer
Tja, die “Verhältnismäßigkeit der Mittel”. Darüber kann man bekanntlich streiten.
Am Ende steht die Überlegung, ob man eine Naziflagge als Grabbeigabe akzeptiert oder nicht.
Na klar ist das z.B. in den USA anders. Ich behaupte vo ja vollkommen zu Recht, weil die Meinungsfreiheit und Gesinnungsjustiz nicht miteinander vereinbar sind.
Wenn es also nach mir ginge, wäre Holocaustleugnung und das Zeigen des Hitlergrußes nicht Strafbar, weil ich nämlich den us-amerikanischen Freiheitsbegriff teile.
Es geht aber nicht nach mir.
Und deswegen ist die Graböffnung auch nicht unverhältnismäßig. Schlussfolgerung:
Verhältnismäßig ist immer das, was die herrschende Klasse als verhältnismäßig betrachtet. Damit ist der Verhältnismäßigkeitsbegriff als Einschränkung staatlichen Handelns im Grunde vollkommen unbrauchbar.
Und “nur ums Prinzip” ist dehnbar. Gerade in einer Gesinnungsjustiz wie der deutschen ist das Prinzip ja gerade ein Strukturelement.
Linke Gesinnung und schmieren von Hammer und Sichel=Straffreiheit
Rechte Gesinnung und schmieren von Hakenkreuz=Knast
Das Prinzip ist die Gesinnung und die Gesinnung das Strukturelement. Also passt das Wort “nur” nicht.
Es geht eben (leider) ums Prinzip, genau das ist der Punkt.
Die “Soko Fürstenzell” war daraufhin auf 50 Beamte vergrößert worden. Sie setzten alles daran, Unruhe in die rechte Szene zu bringen. Sie gingen an die Arbeitsplätze von Neonazis, die ihnen bekannt waren, und statteten ihnen auch daheim einen Besuch ab. Offenbar brachte dieses Vorgehen den entscheidenden Tipp, der jetzt zu den Festnahmen führte. (BR)
Grübel … Casablanca?
Das mit dem Verdächtigenstatus ist so eine Sache: Verdächtig waren die doch von Anfang an. Man vernahm sie aber lieber als Zeugen, weil man den “Zeugen” so vorgaukelte eine Pflicht zur Aussage zu haben.
Ich denke jetzt wird ein Anwalt dazwischengeschlagen haben und darauf bestanden haben, dass man die Leute als Verdächtige einstuft, was ein Aussageverweigerungsrecht mit sich bringt.
Die wären nicht die ersten “gewillkürten” Zeugen.
Das sie jetzt unter Tatverdacht geraten sind, ist eher zum Vorteil dieser Leute. Es sagt daher noch nichts über das Maß ihrer Tatbeteiligung aus.
Was mich am meisten fasziniert, ist, daß sich die Tat am Wohnhaus Mannichls ereignet hat, was entgegen dem von der Presse vermittelten Bild gar nicht in PA steht, sondern in Fürstenzell, einem kleinen Ort (mit hübscher Barockkirche) einige Kilometer außerhalb Passaus. Um da hin zu kommen, muß man vom Passauer Zentrum aus 20-30 Minuten mit dem Auto einkalkulieren. Ganz schön weite Anreise aus der “Metropole” Passau für eine Affekttat, oder kam der Täter aus der näheren Umgebung? Wenn ja, dann sollte er leicht zu ermitteln sein, die Umgebung da ist nämlich sehr überschaubar…
Ich muss gestehen, dass ich diesen Fall nicht so genau verfolgt habe, weil ich zwischenzeitlich kaum noch etwas glaube, was in den MSM über rechte Gewalt steht.
Aber wenn es so stimmt, was hier geschrieben wurde, kam der Täter anscheinend unbewaffnet zum Haus des Opfers und hat dort ein Messer gefunden, welches er dann zu Angriff benutzt hatte.
Das ist in der Tat eine erstaunliche Geschichte. Das heisst doch, als der Täter sich auf den Weg zu dem Haus des Opfers machte, hatte er zu diesem Zeitpunkt noch keine Tötungsabsichten. Denn auch der dümmste Täter müsste an sich wissen, dass wenn man jemanden töten will, eine Waffe mitbringen muss. Ausser man hat den schwarzen Kungfu-Gürtel. Er konnte schliesslich nicht damit rechnen, am Eingang des Hauses ein Messer zu finden. Was mich angeht habe ich überhaupt noch nie ein Messer gefunden.
Es sieht in der Tat so aus, dass an der ganzen Geschichte irgend etwas nicht stimmt.
Übrigens zu diesem Thema ein lesenswerter Beitrag von Vera Lengsfeld: “Die Passau -Hysterie”.
http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/die_passau_hysterie/
Da passt einiges nicht zusammen, korrekt, ein parteipolitisch engagierter Polizist in Führungsposition, das Messer und die Angaben zur Tat.
Davon abgesehen liegt natürlich schon ein Angriff auf den Staat vor, wenn ein Polizeibeamter anscheinend aus politischen Gründen angegriffen wird.
Hoffen wir mal, dass sich die Sache klärt.
Richtig. Bin übrigens in der Gegend aufgewachsen, und in Passau auf’m ASG gewesen. Bräuneln tut’s dort gelegentlich, auch unter Polizisten, das nur noch am Rande (erinnere nur an Anna Rosmus – die “Hexe von Passau”…).
Fremde in Fürstenzeller Reihenhaussiedlungen fallen auf, kannste wohl glauben. Vielleicht nicht sofort mit ihrem Auto (kam es aus München??), ganz sicher aber als 1,90 m-Glatze mit “Dobermann”(?)-Bomberjacke.
Wieso?? Hast du da Beziehungen oder woher beziehst du deine zweifelhaften Erkenntnisse??
“Hätte es einen Täter gegeben, wäre dieser mittlerweile gefasst. Da habe ich keinen Zweifel.”
Es hat also keinen Täter gegeben? Hat der Mannichl sich selbst abgestochen? Für Köni^WKanzlerin und Vaterland? Wusste garnicht, dass Harakiri unter bayrischen Polizisten so verbreitet ist, aber du als Experte für Wahrscheinlichkeiten hast da ja bestimmt nähere Informationen :-P
“Der Mann(ichl) versucht die Frau zu decken.” war für mich das absolute Highlight des Offstimmen-Vortrags, aber das von Dir Zitierte hat auch was.
[...] Jawoll Herr Blogwart! Nun haben wir also den Salat, alles hin: der Lindwurm spuckt Feuer, weil wir hier zu liberal sind [...]
Das Messer lag dort, weil es wohl zu einem Adventsbrauch gehört: man kann sich als Nachbar von einem Gebäck ein Stück abschneiden.
Denkbar ist, dass der Täter nur randalieren, herumschmieren oder eine Scheibe einwerfen wollte. Dann kam der Hauseigentümer heraus und die Situation eskalierte. Ich weiß es doch auch nicht. Aber Harakiri ist unwahrscheinlich, das würde man doch an der Art der Verletzung erkennen. Ein Täter aus dem Umfeld ist natürlich möglich, aber das würde sicher irgendwann ans Licht kommen.
Ein Joint ist auch nicht demokratiefeindlich.
Eine Flagge auch nicht. Nur der Idiot der damit rumwedelt.
Nö, aber Drogenbesitz ist strafbar.
Der Mannichl hat sich sehr “persönlich” gegen Echtsradikale und Rechtsextremisten eingesetzt, ich unterstelle hier mangelnde Objektivität und den Hang zu außerrechtsstaatlichem Engagement. Es ist ja ganz erstaunlich, was der alles so gemacht hat.
Naja, ich würde schon erwarten, dass sich die “Bürger in Uniform” privat gegen Lechts- und Rinksextremismus einsetzen, solange sie sich dienstlich an die geltenden Gesetze halten. Und das hat Herr Mannichl ja offensichtlich getan.
Lies Dir mal durch worüber die rechtsradikale Szene genau jammert, das liest sich nicht gut und wenn nur 25% von dem wahr ist, was geschrieben steht, dann ist der Mannichl nicht objektiv.
Die Linken haben ja den Jagdschein heutztage, ist schon ein bisschen so wie in Weimar, aber andersrum, oder?
(OK, die Bärtigen und Ökoradikale dürfen auch viel. ;–)
Ja genau, aber wenn jemand einen Joint raucht ist das ja nicht (unbedingt) demokratiefeindlich. Mit so einer Fahne ist das doch ziemlich naheliegend.
Aber strafbar ist doch nicht gleich strafbar. Bei Rot über die Ampel zu laufen und Mord sind ja auch nicht das Selbe, oder doch?
Genau – das Vergraben von Hakenkreuzfahnen ist mit Mord gleichzusetzen *lol*
(Hättense die unten gelassen, wäre sie genau da geblieben, wo sie hingehört: vermodernd im braunen Dreck)
Ich werde mich hüten, hier Cops zu verteidigen. Aber sorry: alter- tu ich mir ebensowenig an wie indy- media. So lange die jammern, sind sie wenigstens beschäftigt und stellen keinen anderweitigen Unfug an.
Wir haben in unserer Gesellschaft ein Problem mit zu viel Gesinnungsjustiz (vgl. div. Urteile wegen Nazisymbolen oder auch die völlig ungerechtfertigte Verhaftung dieses linksextremen Berliner Soziologen, dessen Sprache den Schlapphüten zu militant war).
Und wir haben ein Problem mit zuviel Toleranz gegenüber Gewalt (sei es in den national gehirnbefreiten Zonen der ostdeutschen Provinz, beim “revolutionären Kreuzberger Mai” oder in den Multikultighettos).
Um das zu erkennen, brauchts aber keine Kronzeugen – weder von der Antifa, noch von der Anti-Antifa.
Ich hab das nirgends gemacht, alles was ich damit ausgedrückt habe, ist das Verbrechen nicht gleich Verbrechen ist.
Ob es jetzt Sinn gemacht hat es raus zu holen oder nicht, keine Ahnung, aber als Beweis das es wirklich geschehen ist vielleicht nützlich. Die NPD und auch viele Neonazis behaupten ja oft gerne, dass sie Demokraten sind und Hitler und die Nazis auch nicht das wahre waren. Eine einzelne Fahne sagt natürlich nichts aus – die Anwesenheit des NPD Vorsitzenden jedoch schon.
Ich bin auch gegen ein NPD Verbot – aber das ist vielleicht einer der wenigen neuen Gründe für ein Verbotsverfahren. Ein Vorsitzender macht aber natürlich keine Partei.
Ja, das alles erinnert fatal, an das “Theater” um den besoffenen Ermyas M., der Ostern 2006, randalierend und pöbelnd durch die Disco-Nacht zog. Er stürzte auf den Bürgersteig, immerhin 2,06 Promille im Blut, und zog sich eine Schädelverletzung zu. Auch damals hat man willkürlich zwei Deutsche Jungs aufgegriffen, diese ein Jahr lang gefoltert. Auch damals sollte eine Partei verboten werden. Viele, viele Gutmenschen waren auf der Strasse um zu protestieren – nein, nicht gegen Trunkenheit, nicht gegen Pöbelei…..
In Berlin soll auch schon mal ein Politiker (von der SED), von „Rechten“ angegriffen worden sein. Später stellte sich heraus – ein Fake….
Jetzt hat man sich ein Deutsches Ehepaar gegriffen…..
Husch! Geh mal zu deinen doitschen Jungs zurück, anstatt uns hier mit gagamedia-Grütze zu foltern…
[...] der Tat nur um ihre rechtsradikale Partei vor einem Verbot zu schützen. Dann haben wir da noch die typischen deutschen Mitläufer. Die versuchen sich wie üblich herauszuwinden. Einerseits wollen sie nicht als Beführworter [...]
Zeugen wie auch Beschuldigte werden gemeinhin zur Vernehmung aufs Polizeirevier geladen. Stattdessen gezielter uniformierter “Besuch” am Arbeitsplatz dient offenkundig dazu, politisch mißliebigen Personen (“rechte Szene”), die – so verstehe ich die oben zitierte Meldung – keiner Straftat konkret verdächtig sind, privat zu schaden. Das ist m.E. Mißbrauch der Staatsgewalt zu politischen Zwecken.
Wo fängt übrigens die “rechte Szene” an? Muß man dazu NPD-Mitglied sein, oder reicht Mitgliedschaft bei Reps oder Pro Köln? Oder genügt der Erwerb einer JF am Bahnhofskiosk?
Ja, da hast Du Recht.
Erschwerend kommt ja hinzu, dass man weder als Zeuge noch als Beschuldigter bei der Polizei erscheinen muss.
Wenn die Polizei also auf der Arbeitsstelle erscheint, dann ist die Schädigungsabsicht offenkundigt.
Nichts desto Trotz wird es aber ständig so gemacht.
“Aber wenn es so stimmt, was hier geschrieben wurde, kam der Täter anscheinend unbewaffnet zum Haus des Opfers und hat dort ein Messer gefunden, welches er dann zu Angriff benutzt hatte.”
Es überrascht mich, dass man dieses Argument so häufig liest. Dabei ist der Schluss, der Täter sei unbewaffnet gekommen, doch völlig aus der Luft gegriffen und durch nichts begründet. Gut möglich, dass der Täter sein eigenes Messer mitgebracht hatte – aber dann spontan das herumliegende Messer des Opfers als Tatwaffe auswählte.
Die Antifa-fa sind mal wieder unterwegs.
Üble Unterstellung waren schon immer ein Werkzeug der Totalitären.
DNA-Muster aller Extremisten nicht, aber sicher von sehr vielen.
Zumindest aber hat der Staat von den allermeisten erkennungsdienstliches Material, bei dem auch die Tätowierungen erfasst wären.
Es gibt also im Grunde zwei Möglichkeiten:
1. Es war ein geplanter Mordanschlag. Auf Grund der Vorgehensweise ist das aber nicht sehr wahrscheinlich.
2. Ein besoffener Neonazi taucht ohne jede Planung vor dem Haus auf und sticht auf Herrn Manichl mit dem vor dem Haus liegenden Messer ein.
Dieser Typ hat also bis zu diesem Zeitpunkt noch nie mit der Polizei zu tun gehabt, zumindest aber nicht seit dem Vorhandensein der Tätowierungen.
Ein solcher Idiot (deutschsprachig), läuft also mit mindestens einer Tätowierung im Gesicht und einer Öffentlichkeitsfahndung unerkannt herum.
Soso. Ich habe mir schon überlegt mit die neuen Trendtätowierungen als Abziehbild auf das Gesicht zu kleben und damit mal morgens zum Bäcker zu gehen. Die Haare müssen natürlich auch kurz.
Es wäre spannend zu wissen, nach wie vielen Minuten eigentlich die Polizei bei mir auftaucht.
Die Geschichte wird immer unwahrscheinlicher.
Ja, das ist möglich.
Hast Du das Lebkuchenmesser schon einmal gesehen? Ja?
Würdest Du damit versuchen einen Menschen umzubringen? Also ich würde dazu ja lieber ein richtiges Messer nehmen.
Ich weiß doch nicht, was er für ein Messer neben seinen Lebkuchen gelegt hat. In meiner Küche gibt es jedenfalls Messer, mit denen man jemanden sehr schwer verletzen könnte. Und es gibt Brotmesser, mit denen das auch möglich ist (genügend Kraft und Mordlust vorausgesetzt).
Mein erster Punkt zu deinem Beitrag ist, dass jede Mordattacke eine Missachtung notwendiger Regeln des Zusammenlebens darstellt und somit auch einen Angriff auf den Rechtsstaat darstellt. Dass eine Attacke wie diese, auf einen bekannten Gegner der Rechtsradikalen Bewegung, natuerlich von Politikern als Buehne genutzt wird, ist selbstverstaendlich, jedoch resultiert dies doch auch in einer Aufruettlung der Gesellschaft, die das Problem des Rechtsradikalismus gerne mal verdreangt und vergisst.
Genauso wichtig ist die Verbotsdiskussion ueber die NPD. Die Politik sollte sie wissen lassen, dass sie verfassungsrechtliche Wichtigkeiten negiert und somit nicht in die politische Landschaft Deutschlands hineinpasst.
Abschliessend will ich sagen, dass es sich bei jedem Mordanschlag nicht um NUR eine Attacke handelt, sondern um die versuchte Beendigung eines Lebens einer Person, die Familie und Freunde hat. Jede dieser Attacken sollte uns nachdenklich machen, wieso jemand bereit ist, gegen die oberste Regel menschlichen Zusammenlebens zu verstossen. Westerwelle hat es mal schoen formuliert, die Gesetze seien notwendig, um sich nicht den Regeln des Darwinismus unterwerfen zu muessen. Das heisst nicht, dass ich ein Anhaenger seiner Partei bin ;-), sondern nur, dass jede solcher Attacken schockierend ist.
Ups! Die Verschwörungstheoretiker haben ein U-Boot bei der FAZ:
Sollte der Täter kein Neonazi, sondern ein Provokateur vom anderen Rande sein, so müßte ihn doch die andere V-Mann-Abteilung kennen.
FAZ
“Es ist merkwürdig, daß man sich in Passau von Anfang an nur auf eine Tätergruppierung konzentriert hat”, sagt ein Kriminaler, der außerhalb der Soko arbeitet. Daß ein Mann mit einer angeblich derart auffälligen Tätowierung immer noch nicht gefunden sei oder vor der Tat aufgefallen sei, lasse nur zwei Schlüsse zu: Entweder stamme er nicht aus der bayerischen Extremisten-Szene – oder es handle sich nicht um einen Rechtsradikalen. (SZ)
Wie heutigentags bei Straftaten, die “spontane” politische Aufwallungen nach sich ziehen, wohl generell angezeigt, wundere ich mich still und sehe dem abschließenden Ermittlungsergebnis der StA entgegen … falls es eins geben sollte.
Der Täter kann ja durchaus von auswärts kommen. Oder die Tätowierung war nur temporär (Abziehbild, Bemalung, Stempel) …
Denkbar ist vieles. Ich hoffe sehr, daß man eine belegbare Antwort auf diese Fragen finden wird. Bis dahin, wie gesagt: scio nescio.
Die Mannichl-Soko wird aufgelöst, LKA übernimmt – es soll noch einmal bei ‘Null’ beginnen und in wirklich alle Richtungen ermitteln, berichtet der FOCUS…
[...] Weniger politisch gehts im Westen zu. Kling Blögchen klingeling heißt das Weihnachtsblog, und mehr gibt es dazu auch nicht zu sagen. Da ist aber wenigstens noch alles weihnachtlich friedlich. So wie auch bei den Liberalen, die die NPD im Boot lassen wollen: “Die Demokratie braucht sie doch!” [...]
Muhahahaha.
http://www.mvregio.de/nachrichten_region/183707.html
[...] einiger gelesenen Diskussionen und Artikel im Netz nun einige (verspätete) Zeilen wert. Beispiele: antibürokratieteam.net , Telepolis , Schoggo-TV , Fakten-Fiktionen , Tradition ist [...]
An dieser Stelle möchte ich diese Geschichte noch einmal hervorholen und auf diesen Artikel in der Süddeutschen hinweisen.
http://www.sueddeutsche.de/bayern/111/453799/text/
Die SZ faßt den Stand der Ermittlungen zusammen.
SZ: “Ein solches Setting spricht sonst für eine Beziehungstat”, sagt ein erfahrener Polizist.
Wie sie Kommentator dSadO gleich zu Beginn dieser Debatte schon in Erwägung zog! Ein Ermittlungsdesaster – und ein politisches! – wenn’s tatsächlich ‘nur’ eine Beziehungstat gewesen wäre …
Stimme aus dem Off:
Es deutet sich an, dass SadO wahrscheinlich Recht hatte. Jetzt wird im privaten Umfeld ermittelt, Sohn und Tochter des Polizeipräsidenten haben jedenfalls kein Alibi …
Danke für die Anerkennung.
Es scheint aber so, dass die Frau ein Alibi hat und angeblich zum einkaufen in Passau war. Das muss man natürlich noch einmal gründlich überprüfen.
Ansonsten ist mein persönlicher Hauptverdächtiger der Sohn. Er soll ein eigenes linksextremistisches und antideutsches Weblog betreiben und in Berlin wohnhaft sein. Es ist gut möglich, dass er meinte den gegen Kampf gegen Rechts mit seinen eigenen Mitteln führen zu können.
Ich habe soetwas ähnliches schon einmal erlebt, darum komme ich drauf. Eine alte Frau in Begleitung von zwei jungen und kräftigen Männern wurde in einem Hauptbahnhof einer deutschen Großstadt überfallen. Das sah natürlich von Anfang an nach einem gut ausgesuchten Opfer aus.
Die Beschreibung des Verdächtigen führte dann zu der Erkenntnis, dass der Sohn des Opfers ein überschuldetes Geschäft führte, in dem Personen mit der Beschreibung des Verdächtigen verkehrten.
Die Tat konnte nie aufgeklärt werden, allerdings brauchte das auch gar nicht mehr. Das Opfer war Angehörige einer Großfamilie und stimmte meinem Verdacht zu. Das Problem wurde familienintern gelöst.
Das Märchen mit dem Rechtsextremen und den Gesichtstätowierungen klingt einfach zu sehr ausgedacht. Vielleicht glaubt Herr Manichl auch, dass je absurder die Geschichte klingt, sie in zunehmenden Maße auch wieder glaubwürdiger wird.
Die Erfahrung sagt jedenfalls entschieden anderes. Ich kann mich der Meinung der “Experten” der Süddeutschen Zeitung fast vollständig anschließen. Mit Ausnahme der Ansicht des österreichischen Beamten, der so einen vollkommen Unsinn über das Verlangen des Besiegen des Opfers beim Messerangreifer von sich gab. Der Mann hat in seinem ganzen Leben noch keinen Messerangreifer gesehen, geschweige denn einem gegenüber gestanden.
Also …. das gefällt mir gut was hier geschrieben wurde ….absolut meine meinung
hallo, was bin ich froh, dass es niemand aus der familie war-alles wie ersichtlich “heile welt” nur: wer war es dann, ich frage mich immer wieder, ob man sowas selbst machen kann, um in die schlagzeilen zu kommen. aber die japaner, die im krieg harakiri machten, kannten ja auch kein fernsehen oder dpa/reuters etc.
ziemlich komisch, das ganze