Da erlauben sich der US-amerikanische Porno-Industrielle Larry Flynt (der sich selbst als Libertären bezeichnet und auch schon mal zu den kalifornischen Gouverneurswahlen kandidiert) und sein Kollege Joe Francis einen kleinen Scherz mit dem sie den Wahnsinn des real existierenden Stamokap in den Farben der USA sarkastisch kommentieren:

Es ist Zeit für den Kongress, den sexuellen Appetit Amerikas wieder aufzufrischen. Der einzige Weg dahin ist die Unterstützung der Pornoindustrie – und zwar rasch

lässt Flynt seinen Sprecher erklären und fordert vom Kongress 5 Milliarden US$ Finanzspritzen – adäquat anderer wichtiger Industriezweige. CNN verbreitet’s weiter und die MSM kolportieren die Aktion als seriöse Nachricht: Mission accomplished.

Aber auch in einem ehemals libertären (Online-)Magazin – das allerdings schon länger auf dem Weg ist, der Piefigkeit abgemagerte Beute zu werden – wettert Alexander Kissler, Kulturjournalist, u.a. bei der „Süddeutschen Zeitung“ und der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ gegen die Produzenten der Perversionen und konstatiert bierernst:

Einem Staat, der verrückt genug ist, zum Mehrheitseigner börsennotierter Banken zu werden, wäre tatsächlich zuzutrauen, dass er auch noch die bisher beihilfefreien Beischläfereien in die eigenen, die zittrigen Hände nimmt. Davon abhalten wird ihn vermutlich nur ein Verdacht: Bei weitem nicht das ganze Volk liebt seine Pornos.

*LOL* Zumindest nicht öffentlich.

Wie bezeichnet man so was? Spassguerilla-Kollateralschaden?