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Sektion der neoliberalen Weltverschwörung

Gümbel lügt!

dagny t., 28.01.2009

Den eigenen Wahlkampf auflockern, sich selber nicht ernst nehmen, bei Twitter (welches ich auch erst seit kurzem kenne und dessen Sinn mich noch nicht überzeugt hat) ironisch den eigenen Wahlkampf kommentieren: So hat sich Schäfer-Gümbel in Hessen präsentiert.

Opponent.de deckt nun eine PR-Panne, nein ein PR-Desaster auf: TSG hat nicht selber getwittert, sondern twittern lassen.

Dagny postet dies nicht etwa deswegen, weil sie von Gümbel enttäuscht wäre, sondern als mahnendes Beispiel, weil sich die Blogosphäre nicht gern verscheissern lässt und Authentizität gross geschrieben wird.



6 Kommentare zu “Gümbel lügt!”

  1. Heizpilz

    Da werden jetzt viele Linke aber menschlich enttäuscht sein.
    BTW, ich kommentiere selbst auch nicht, sondern lasse kommentieren.

  2. Guy

    Im Vergleich zu Kochs “Jüdischen Vermächtnissen” ist das immer noch Fliegendreck.

  3. jo@chim

    Leider ist es durchaus üblich, dass übrigens auch gerne im liberalen Umfeld Mitarbeiter die “Blogs” ihrer Chefs erledigen – wir haben das Thema ja auch in Gummersbach diskutiert. Da steckt meist nicht einmal schlechter Wille, sondern schlicht tiefes Unverständnis für das Medium dahinter. DAU’s allesamt – ob sie jetzt Gümbel, Niebel oder Merkel heissen.

    Wer in der politischen Klasse unschuldig ist, werfe den ersten eigenen Comment…

    @Pilzchen: Träum weiter :D

  4. Dagny

    Achim, ich weiss – und ich finde es nicht richtig, wenn die Mitarbeiter Bloggen ohne dass das deutlich wird. Es muss dann halt heissen “Aus dem Büro des Abgeordneten”.

    Die “jüdischen Vermächtnisse” …. an sich ist es mir persönlich nicht wichtig, wie sich eine Partei finanziert – die staatliche Parteienfinanzierung gehört abgeschafft und die Macht einer Regierung reduziert – dann hat sich das mit der Schmiererei auch. Industriespenden sind darüber hinaus nicht verwerflich.

  5. jo@chim

    Verpiss dich, Gleim.

  6. R.A.

    > Es muss dann halt heissen “Aus dem Büro
    > des Abgeordneten”.
    Sehe ich genauso.

    Natürlich lassen sich Politiker oft zuarbeiten, gerade beim Formulieren.
    Aber selbst wenn man sich eine Rede schreiben läßt – man trägt sie selber vor und macht sie sich damit zu eigen.

    Und gerade bei einem Medium wie Twitter, und in der persönlichen Formulierung wie bei TSG, da muß eben der Autor stimmen – alles andere ist Lüge.

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