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	<title>Kommentare zu: Gummersbacher Thesen &#8211; das Netz als &#8220;freundliches Kommunikationsmillieu&#8221;</title>
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	<description>Sektion der neoliberalen Weltverschwörung</description>
	<lastBuildDate>Tue, 16 Mar 2010 13:31:54 +0100</lastBuildDate>
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		<title>Von: Die Legitimationskrise von Politik und Medien &#171; Freiheit und Optimismus</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2009/01/28/gummersbacher-thesen-das-netz-als-freundliches-kommunikationsmillieu/comment-page-1/#comment-105193</link>
		<dc:creator>Die Legitimationskrise von Politik und Medien &#171; Freiheit und Optimismus</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Feb 2009 20:22:09 +0000</pubDate>
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		<description>[...] neuer Qualit&#228;t, der Positionen unbeeinflusst durch die Schleusenw&#228;chter (frei nach Boris Eichler und Michael Miersch) verbreiten kann. Dann f&#252;hren die Probleme, die Standartetatismus und [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] neuer Qualit&#228;t, der Positionen unbeeinflusst durch die Schleusenw&#228;chter (frei nach Boris Eichler und Michael Miersch) verbreiten kann. Dann f&#252;hren die Probleme, die Standartetatismus und [...]</p>
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		<title>Von: Heizpilz</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2009/01/28/gummersbacher-thesen-das-netz-als-freundliches-kommunikationsmillieu/comment-page-1/#comment-104971</link>
		<dc:creator>Heizpilz</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Feb 2009 16:18:08 +0000</pubDate>
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		<description>Das muss bestritten werden, mein Eindruck ist eher, dass der, der nicht in die Wirt- oder Wissenschaft geht, oft Lehrer wird oder eben Journalist. Das &#214;R in D hat ja auch einen Bildungsauftrag, da d&#252;rfen und sollen sich Journalisten dann ganz offiziell ihrer Parteibuchkarriere widmen.
Beim SPIEGEL, STERN oder der FAZ bspw. sind in der Tat biegsamere Gestalten am Werke, ganz vermutlich aus Gr&#252;nden des Marketings, hier darf dann in der Tat vermutet werden, dass der &quot;Erziehungsauftrag&quot; gelegentlich einmal zur&#252;ckgestellt wird. W&#252;rde hier auf ein 50:50 Verh&#228;ltnis zwischen den Flexiblen und den Dummen und Betonk&#246;pfen tippen.
Wenn Du nat&#252;rlich auch die Wald- und Wiesenjournalisten zusammenz&#228;hlst, die als Freie oder so am Tuch nagen, da kommt dann mehr raus, schon klar.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das muss bestritten werden, mein Eindruck ist eher, dass der, der nicht in die Wirt- oder Wissenschaft geht, oft Lehrer wird oder eben Journalist. Das &#214;R in D hat ja auch einen Bildungsauftrag, da d&#252;rfen und sollen sich Journalisten dann ganz offiziell ihrer Parteibuchkarriere widmen.<br />
Beim SPIEGEL, STERN oder der FAZ bspw. sind in der Tat biegsamere Gestalten am Werke, ganz vermutlich aus Gr&#252;nden des Marketings, hier darf dann in der Tat vermutet werden, dass der &#8220;Erziehungsauftrag&#8221; gelegentlich einmal zur&#252;ckgestellt wird. W&#252;rde hier auf ein 50:50 Verh&#228;ltnis zwischen den Flexiblen und den Dummen und Betonk&#246;pfen tippen.<br />
Wenn Du nat&#252;rlich auch die Wald- und Wiesenjournalisten zusammenz&#228;hlst, die als Freie oder so am Tuch nagen, da kommt dann mehr raus, schon klar.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Lina</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2009/01/28/gummersbacher-thesen-das-netz-als-freundliches-kommunikationsmillieu/comment-page-1/#comment-104964</link>
		<dc:creator>Lina</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 Jan 2009 15:42:09 +0000</pubDate>
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		<description>Die BILD ist nicht &#039;die Presse&#039; und schon gar nicht  nicht &#039;die Journalisten&#039; ;-) ... 

Und die angestellten Journalisten der Printmedien sind keinesfalls das Exekutivkommando des Verlegers; zu behaupten, sie h&#228;tten ausschliesslich die Wertsch&#246;pfung ihres Mediums im Auge, halte ich f&#252;r falsch; richtig wird sein, dass sie wegen der &#220;berlagerung ihrer T&#228;tigkeit durch den inneren (missionarischen) Auftrag, den die meisten von ihnen mit sich herumtragen, erst daran erinnert werden, wenn sie ihren Arbeitsplatz verlieren ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die BILD ist nicht &#8216;die Presse&#8217; und schon gar nicht  nicht &#8216;die Journalisten&#8217; ;-) &#8230; </p>
<p>Und die angestellten Journalisten der Printmedien sind keinesfalls das Exekutivkommando des Verlegers; zu behaupten, sie h&#228;tten ausschliesslich die Wertsch&#246;pfung ihres Mediums im Auge, halte ich f&#252;r falsch; richtig wird sein, dass sie wegen der &#220;berlagerung ihrer T&#228;tigkeit durch den inneren (missionarischen) Auftrag, den die meisten von ihnen mit sich herumtragen, erst daran erinnert werden, wenn sie ihren Arbeitsplatz verlieren &#8230;</p>
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	<item>
		<title>Von: Lina</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2009/01/28/gummersbacher-thesen-das-netz-als-freundliches-kommunikationsmillieu/comment-page-1/#comment-104963</link>
		<dc:creator>Lina</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 Jan 2009 15:21:36 +0000</pubDate>
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		<description>&#039;Japp&#039; ))-; ... und aus dieser durchaus interessanten Studie bist Du zu der Auffassung, bzw. zu Formulierungen gelangt wie der, dass &#039;diese Leute mit den Widrigkeiten des t&#228;glichen Lebens einfacher, hart arbeitender Leute nichts, aber auch &#252;berhaupt nichts verbindet&quot; ... etc.pp. (will Dich nicht wiederholen m&#252;ssen). Schon das Durchlaufen der Ressorts in Form eines Praktikums (was allerdings mit dieser &#039;Schreibe&#039; und ihren Ausdrucksm&#246;glichkeiten ziemlich chancenlos w&#228;re) w&#252;rde Dich mit Sicherheit eines Anderen belehren. Learning by doing ... otherwise you never learn. 

Mich hat die Ver&#228;chtlichkeit Deiner Aussagen provoziert, w&#252;nschte aber, sie einfach &#252;bergangen zu haben, anstatt zu einer ausufernden Verteidigungsrede ausgeholt zu haben; mein Fehler.

Ausserdem: Wo ich meine &#039;Denke&#039; abgebe, empfehle ich mir zu &#252;berlassen, danke! Oki?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8216;Japp&#8217; ))-; &#8230; und aus dieser durchaus interessanten Studie bist Du zu der Auffassung, bzw. zu Formulierungen gelangt wie der, dass &#8216;diese Leute mit den Widrigkeiten des t&#228;glichen Lebens einfacher, hart arbeitender Leute nichts, aber auch &#252;berhaupt nichts verbindet&#8221; &#8230; etc.pp. (will Dich nicht wiederholen m&#252;ssen). Schon das Durchlaufen der Ressorts in Form eines Praktikums (was allerdings mit dieser &#8216;Schreibe&#8217; und ihren Ausdrucksm&#246;glichkeiten ziemlich chancenlos w&#228;re) w&#252;rde Dich mit Sicherheit eines Anderen belehren. Learning by doing &#8230; otherwise you never learn. </p>
<p>Mich hat die Ver&#228;chtlichkeit Deiner Aussagen provoziert, w&#252;nschte aber, sie einfach &#252;bergangen zu haben, anstatt zu einer ausufernden Verteidigungsrede ausgeholt zu haben; mein Fehler.</p>
<p>Ausserdem: Wo ich meine &#8216;Denke&#8217; abgebe, empfehle ich mir zu &#252;berlassen, danke! Oki?</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
		<title>Von: Marco</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2009/01/28/gummersbacher-thesen-das-netz-als-freundliches-kommunikationsmillieu/comment-page-1/#comment-104962</link>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 Jan 2009 13:49:35 +0000</pubDate>
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		<description>Ich bin zu meiner Einsch&#228;tzung auf der Grundlage eigener Erfahrung und empirischer Daten gelangt, beispielsweise &lt;a href=&quot;http://www.wiso.uni-hamburg.de/fileadmin/sowi/journalistik/PDFs/jouridmp.pdf&quot;&gt;dieser Studie&lt;/a&gt; (PDF).

Ein homogenes Kollektiv gibt es bei Journalisten nat&#252;rlich so wenig, wie unter den Kommentator hier, weshalb ich gerade Dich freundlich bitten, Deine kollektivistische Denke an der Rezeption des A*teams abzugeben. Danke.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin zu meiner Einsch&#228;tzung auf der Grundlage eigener Erfahrung und empirischer Daten gelangt, beispielsweise <a href="http://www.wiso.uni-hamburg.de/fileadmin/sowi/journalistik/PDFs/jouridmp.pdf">dieser Studie</a> (PDF).</p>
<p>Ein homogenes Kollektiv gibt es bei Journalisten nat&#252;rlich so wenig, wie unter den Kommentator hier, weshalb ich gerade Dich freundlich bitten, Deine kollektivistische Denke an der Rezeption des A*teams abzugeben. Danke.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: netbitch</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2009/01/28/gummersbacher-thesen-das-netz-als-freundliches-kommunikationsmillieu/comment-page-1/#comment-104961</link>
		<dc:creator>netbitch</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 Jan 2009 10:53:38 +0000</pubDate>
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		<description>Journalisten sind zu 97% Dienstleister, die Nachrichten als Ware behandeln und ausschlie&#223;lich die Wertsch&#246;pfung ihres Mediums im Blick haben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Journalisten sind zu 97% Dienstleister, die Nachrichten als Ware behandeln und ausschlie&#223;lich die Wertsch&#246;pfung ihres Mediums im Blick haben.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Heizpilz</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2009/01/28/gummersbacher-thesen-das-netz-als-freundliches-kommunikationsmillieu/comment-page-1/#comment-104960</link>
		<dc:creator>Heizpilz</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 Jan 2009 00:47:48 +0000</pubDate>
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		<description>Journalisten sind zu ca. 75% links, haben nie klassisch Wertsch&#246;pfung betrieben, sind oft mit Halbwissen durchsetzt und haben ein erzieherisches und h&#246;chst unangenehmes Sendungsbewusstsein, was sich in der Vermischung von Nachricht und Kommentar auf das &#220;belste niederschl&#228;gt.
Zudem ist die Neigung zur Mittelm&#228;ssigkeit da.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Journalisten sind zu ca. 75% links, haben nie klassisch Wertsch&#246;pfung betrieben, sind oft mit Halbwissen durchsetzt und haben ein erzieherisches und h&#246;chst unangenehmes Sendungsbewusstsein, was sich in der Vermischung von Nachricht und Kommentar auf das &#220;belste niederschl&#228;gt.<br />
Zudem ist die Neigung zur Mittelm&#228;ssigkeit da.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Lina</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2009/01/28/gummersbacher-thesen-das-netz-als-freundliches-kommunikationsmillieu/comment-page-1/#comment-104958</link>
		<dc:creator>Lina</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Jan 2009 21:47:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/?p=1988#comment-104958</guid>
		<description>&lt;blockquote&gt;Journalisten sind meist extrem arrogant und meinen, die Leser seinen dummer Dreck, dem sie mal ziegen m&#252;ssten, wo der Weg langgeht.&lt;/blockquote&gt;

Also diesem Humbug, den Ihr hier (und Du ganz besonders, Marco) &#252;ber Journalisten verzapft, muss ich aus eigener Erfahrung widersprechen. Lediglich ein mehr oder weniger ausgepr&#228;gter Hang zur Weltverbesserung ist ihnen (wie Euch!) allen eigen - warum sollten sie sich sonst auch die M&#252;he machen, Politikern von der Lokal- bis zur Landes- und Republikebene auf den Fersen zu bleiben? St&#228;ndig mobil + gehetzt zu sein - Redaktionsschluss plus Verleger immer im Nacken? Glaubt ihr, das ist ein Spass, denen hinterherzuhecheln, ihnen beim Schwadronieren zuzusehen und ihnen ihre L&#252;gen abzunehmen, diese im Anschluss zu enttarnen, um ver&#246;ffentlichen zu k&#246;nnen, was eigentlich Sache ist.

Was macht Ihr denn? Ihr macht Eure Analysen ohne Zeitdruck aus dem Material, das sie recherchiert haben, bedient Euch bei Ihnen, bereitet neu auf oder dreht um, was nicht nach Eurem politischen Geschmack berichtet oder kommentiert wurde. Praktisch in allem profitiert ihr von ihrer Arbeit, sei es (selten genug) per Zustimmung, sondern eher im steilen Affront, der Euch schon mal aus dem Sessel reisst. Kurzum: Ihr h&#228;ngt informationshalber an ihrem Tropf wie der Sterbliche an der Blutspende. Seid dankbar ;-) !</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Journalisten sind meist extrem arrogant und meinen, die Leser seinen dummer Dreck, dem sie mal ziegen m&#252;ssten, wo der Weg langgeht.</p></blockquote>
<p>Also diesem Humbug, den Ihr hier (und Du ganz besonders, Marco) &#252;ber Journalisten verzapft, muss ich aus eigener Erfahrung widersprechen. Lediglich ein mehr oder weniger ausgepr&#228;gter Hang zur Weltverbesserung ist ihnen (wie Euch!) allen eigen &#8211; warum sollten sie sich sonst auch die M&#252;he machen, Politikern von der Lokal- bis zur Landes- und Republikebene auf den Fersen zu bleiben? St&#228;ndig mobil + gehetzt zu sein &#8211; Redaktionsschluss plus Verleger immer im Nacken? Glaubt ihr, das ist ein Spass, denen hinterherzuhecheln, ihnen beim Schwadronieren zuzusehen und ihnen ihre L&#252;gen abzunehmen, diese im Anschluss zu enttarnen, um ver&#246;ffentlichen zu k&#246;nnen, was eigentlich Sache ist.</p>
<p>Was macht Ihr denn? Ihr macht Eure Analysen ohne Zeitdruck aus dem Material, das sie recherchiert haben, bedient Euch bei Ihnen, bereitet neu auf oder dreht um, was nicht nach Eurem politischen Geschmack berichtet oder kommentiert wurde. Praktisch in allem profitiert ihr von ihrer Arbeit, sei es (selten genug) per Zustimmung, sondern eher im steilen Affront, der Euch schon mal aus dem Sessel reisst. Kurzum: Ihr h&#228;ngt informationshalber an ihrem Tropf wie der Sterbliche an der Blutspende. Seid dankbar ;-) !</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: NUB</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2009/01/28/gummersbacher-thesen-das-netz-als-freundliches-kommunikationsmillieu/comment-page-1/#comment-104956</link>
		<dc:creator>NUB</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Jan 2009 19:49:02 +0000</pubDate>
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		<description>Warum soll nicht jemand vom &quot;Versagen des Marktes&quot; reden? Jedes Versagen setzt eine Erwartung voraus, die nicht erf&#252;llt wurde. Wer eine Erwartung unrealistisch genug formuliert, kann nur entt&#228;uscht werden bzw. versagen. Erwartet man vom Markt jetzt mal vereinfacht gesagt die Herstellung sozialer Gleichheit, muss der Markt daran wohl versagen. Da es ihm zu Eigen ist, Unterschiede herauszuarbeiten, Anpassung an die Nachfrage zu belohnen, Nichtangepasstsein quasi zu bestrafen u.s.w. Die Aussage, der Markt habe versagt, ist nicht f&#252;r sich genommen wahr oder falsch, die eigentliche Frage ist doch woran? Bei was? Und wenn man diese Frage stellt, muss nat&#252;rlich oftmals der Staat in den Fokus ger&#252;ckt werden. Die Forderung, dass der Markt irgendetwas gew&#228;hrleisten solle, ist aber zun&#228;chst durchaus legitim, weil dies bei politischen Forderungen nun mal so ist. Aber realistisch ist das nicht immer.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Warum soll nicht jemand vom &#8220;Versagen des Marktes&#8221; reden? Jedes Versagen setzt eine Erwartung voraus, die nicht erf&#252;llt wurde. Wer eine Erwartung unrealistisch genug formuliert, kann nur entt&#228;uscht werden bzw. versagen. Erwartet man vom Markt jetzt mal vereinfacht gesagt die Herstellung sozialer Gleichheit, muss der Markt daran wohl versagen. Da es ihm zu Eigen ist, Unterschiede herauszuarbeiten, Anpassung an die Nachfrage zu belohnen, Nichtangepasstsein quasi zu bestrafen u.s.w. Die Aussage, der Markt habe versagt, ist nicht f&#252;r sich genommen wahr oder falsch, die eigentliche Frage ist doch woran? Bei was? Und wenn man diese Frage stellt, muss nat&#252;rlich oftmals der Staat in den Fokus ger&#252;ckt werden. Die Forderung, dass der Markt irgendetwas gew&#228;hrleisten solle, ist aber zun&#228;chst durchaus legitim, weil dies bei politischen Forderungen nun mal so ist. Aber realistisch ist das nicht immer.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Die Stimme aus dem Off</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2009/01/28/gummersbacher-thesen-das-netz-als-freundliches-kommunikationsmillieu/comment-page-1/#comment-104955</link>
		<dc:creator>Die Stimme aus dem Off</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Jan 2009 19:43:01 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;Aber gerade diese Attit&#252;de ist typisch f&#252;r Journalisten und Lehrer.&lt;/blockquote&gt;

Meinst Du? Ich habe eher den Eindruck, dass die auch um die kleinsten Betr&#228;ge fanatisch streiten.

Ich kenne die Antr&#228;ge zum Bundesreisekostengesetz ja nun leider aus eigener, sehr leidvoller Erfahrung. Fr&#252;her gab es &#246;ffentliche Formulare noch nicht als PDF zum download. Nicht genug, dass man sich da fr&#252;her durch mehrere ekelhafte Vordrucke k&#228;mpfen musste, die in roter Farbe eng bedruckt waren und mit Durschlagpapier gleich vierfach ausgef&#252;llt werden mussten, nein, es gab tats&#228;chlich eine Menge von Leuten, die sich diese Formulare auch f&#252;r geringste Betr&#228;ge antaten und dann auch noch die Bescheide penibelst &#252;berpr&#252;ften, ggf. beanstandeten und sich auch nicht zu schade waren f&#252;r Centbetr&#228;ge notfalls den Rechtsweg zu beschreiten.

Ich habe auf die Erstattung oft verzichtet, nicht weil ich Kr&#246;sus pers&#246;nlich bin, sondern weil mich diese Formulare an den Rand eines Nervenzusammenbruchs gebracht h&#228;tten.

Insbesondere diese A13-A15 Leute sind meiner Erfahrung nach von einer Angst getrieben doch irgendwie zu kurz im Leben gekommen zu sein und versuchen bei jeder Gelegenheit noch etwas Geld herauszuschlagen.

Diese Igitt-Geld-Attit&#252;de (der Begriff gef&#228;llt mir), wird zwar gerne vorgespielt, ist aber meiner Erfahrung nach ganz und gar nicht vorhanden. Eher das genaue Gegenteil. 

Finanzbeamte k&#246;nnen mit Anekdoten ganze Abende f&#252;llen. Was da so mancher als Kosten f&#252;r das Arbeitszimmer oder als beruflich veranlasste Fortbildung absetzen wollte...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Aber gerade diese Attit&#252;de ist typisch f&#252;r Journalisten und Lehrer.</p></blockquote>
<p>Meinst Du? Ich habe eher den Eindruck, dass die auch um die kleinsten Betr&#228;ge fanatisch streiten.</p>
<p>Ich kenne die Antr&#228;ge zum Bundesreisekostengesetz ja nun leider aus eigener, sehr leidvoller Erfahrung. Fr&#252;her gab es &#246;ffentliche Formulare noch nicht als PDF zum download. Nicht genug, dass man sich da fr&#252;her durch mehrere ekelhafte Vordrucke k&#228;mpfen musste, die in roter Farbe eng bedruckt waren und mit Durschlagpapier gleich vierfach ausgef&#252;llt werden mussten, nein, es gab tats&#228;chlich eine Menge von Leuten, die sich diese Formulare auch f&#252;r geringste Betr&#228;ge antaten und dann auch noch die Bescheide penibelst &#252;berpr&#252;ften, ggf. beanstandeten und sich auch nicht zu schade waren f&#252;r Centbetr&#228;ge notfalls den Rechtsweg zu beschreiten.</p>
<p>Ich habe auf die Erstattung oft verzichtet, nicht weil ich Kr&#246;sus pers&#246;nlich bin, sondern weil mich diese Formulare an den Rand eines Nervenzusammenbruchs gebracht h&#228;tten.</p>
<p>Insbesondere diese A13-A15 Leute sind meiner Erfahrung nach von einer Angst getrieben doch irgendwie zu kurz im Leben gekommen zu sein und versuchen bei jeder Gelegenheit noch etwas Geld herauszuschlagen.</p>
<p>Diese Igitt-Geld-Attit&#252;de (der Begriff gef&#228;llt mir), wird zwar gerne vorgespielt, ist aber meiner Erfahrung nach ganz und gar nicht vorhanden. Eher das genaue Gegenteil. </p>
<p>Finanzbeamte k&#246;nnen mit Anekdoten ganze Abende f&#252;llen. Was da so mancher als Kosten f&#252;r das Arbeitszimmer oder als beruflich veranlasste Fortbildung absetzen wollte&#8230;</p>
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