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	<title>Kommentare zu: Die ganz schnelle Abzocke</title>
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	<description>Sektion der neoliberalen Weltverschwörung</description>
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	<item>
		<title>Von: Nola</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2009/02/02/die-ganz-schnelle-abzocke/comment-page-1/#comment-105098</link>
		<dc:creator>Nola</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Feb 2009 15:33:07 +0000</pubDate>
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		<description>Doch, kann ich mich noch erinnern. Darum wurde der Pa&#223; beim Grenz&#252;bergang mit Datum und Uhrzeit abgestempelt. Auch lagen Schilder mit Tempolimitangaben rechts unten am Stra&#223;enrand (Gr&#252;nstreifen) so da&#223; man diese entweder gar nicht oder in letzter Minute sah. Das war schon richtige &quot;Wegelagerei&quot;. 

Tja, und so wie es aussieht, kriegen wir immer mehr von diesen &quot;ehemaligen&quot; erprobten Zust&#228;nden. Wobei die Motivation unerheblich ist, ob nun &#220;berwachen oder Abgezockt werden, beides ist gleicherma&#223;en unbefriedigend und veranla&#223;t den B&#252;rger nur seinerseits den Pfad der Tugend zu verlassen, um selbst so viel als m&#246;glich abzuzocken. Da unser Staat offensichtlich dem B&#252;rger gegen&#252;ber kaum noch ein Unrechtsbewu&#223;tsein empfindet, geht dieses dem B&#252;rger auch verloren. Leider.

@ ing-rb

Im Rahmen der EU-Kommissionen und deren &quot;Empfehlungen&quot; sind ja gerade unsere Volksvertreter in besonderem vorauseilenden Gehorsam unterwegs. Eine Empfehlung ist keine Verordnung und doch werden diese meistens ganz fix zum  Selbstg&#228;nger. Irgendeiner sieht immer die Chance sich endlich profilieren zu k&#246;nnen. &#196;hnlich wie beim Rauchverbot.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Doch, kann ich mich noch erinnern. Darum wurde der Pa&#223; beim Grenz&#252;bergang mit Datum und Uhrzeit abgestempelt. Auch lagen Schilder mit Tempolimitangaben rechts unten am Stra&#223;enrand (Gr&#252;nstreifen) so da&#223; man diese entweder gar nicht oder in letzter Minute sah. Das war schon richtige &#8220;Wegelagerei&#8221;. </p>
<p>Tja, und so wie es aussieht, kriegen wir immer mehr von diesen &#8220;ehemaligen&#8221; erprobten Zust&#228;nden. Wobei die Motivation unerheblich ist, ob nun &#220;berwachen oder Abgezockt werden, beides ist gleicherma&#223;en unbefriedigend und veranla&#223;t den B&#252;rger nur seinerseits den Pfad der Tugend zu verlassen, um selbst so viel als m&#246;glich abzuzocken. Da unser Staat offensichtlich dem B&#252;rger gegen&#252;ber kaum noch ein Unrechtsbewu&#223;tsein empfindet, geht dieses dem B&#252;rger auch verloren. Leider.</p>
<p>@ ing-rb</p>
<p>Im Rahmen der EU-Kommissionen und deren &#8220;Empfehlungen&#8221; sind ja gerade unsere Volksvertreter in besonderem vorauseilenden Gehorsam unterwegs. Eine Empfehlung ist keine Verordnung und doch werden diese meistens ganz fix zum  Selbstg&#228;nger. Irgendeiner sieht immer die Chance sich endlich profilieren zu k&#246;nnen. &#196;hnlich wie beim Rauchverbot.</p>
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	<item>
		<title>Von: By the way</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2009/02/02/die-ganz-schnelle-abzocke/comment-page-1/#comment-105097</link>
		<dc:creator>By the way</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Feb 2009 14:24:53 +0000</pubDate>
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		<description>Die wenigsten werden es noch wissen: In den ersten Jahren des Interzonentransits (also des Autoverkehrs zwischen West-Berlin und Deutschland), wurden von den DDR-Grenzposten die Zeiten zwischen Abfahrt und Ankunft an den Grenzstationen erfasst. So ermittelte die DDR bei Verlassen der Transitzone, ob man zu schnell gefahren war und kassierte entsprechend ab.

Abgesehen davon geht mir die zunehmende &#220;berwachung und Kontrolle der B&#252;rger geh&#246;rig auf den Zeiger, zumal man besser die kontrollierte, die stets neue Kontrollma&#223;nahmen einf&#252;hren (wollen). Das ist ja schon wahnhaft in diesem Land. Lenkt aber gut von solchen Zust&#228;nden ab, die weit gef&#228;hrlicher sind. Nur ein Beispiel von vielen http://www.youtube.com/watch?v=9B5igbJdvWk</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die wenigsten werden es noch wissen: In den ersten Jahren des Interzonentransits (also des Autoverkehrs zwischen West-Berlin und Deutschland), wurden von den DDR-Grenzposten die Zeiten zwischen Abfahrt und Ankunft an den Grenzstationen erfasst. So ermittelte die DDR bei Verlassen der Transitzone, ob man zu schnell gefahren war und kassierte entsprechend ab.</p>
<p>Abgesehen davon geht mir die zunehmende &#220;berwachung und Kontrolle der B&#252;rger geh&#246;rig auf den Zeiger, zumal man besser die kontrollierte, die stets neue Kontrollma&#223;nahmen einf&#252;hren (wollen). Das ist ja schon wahnhaft in diesem Land. Lenkt aber gut von solchen Zust&#228;nden ab, die weit gef&#228;hrlicher sind. Nur ein Beispiel von vielen <a href="http://www.youtube.com/watch?v=9B5igbJdvWk" rel="nofollow"></a><a href='http://www.youtube.com/watch?v=9B5igbJdvWk'>http://www.youtube.com/watch?v=9B5igbJdvWk</a></p>
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	<item>
		<title>Von: ing-rb</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2009/02/02/die-ganz-schnelle-abzocke/comment-page-1/#comment-105094</link>
		<dc:creator>ing-rb</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Feb 2009 12:42:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/?p=2020#comment-105094</guid>
		<description>als ingenieur lege ich den fokus eher auf die technik. scheinbar kann ja nichts gegen &quot;section control&quot; - das ich eher mit &quot;abschnitts&#252;berwachung&quot;  als mit &quot;abschnittskontrolle&quot; &#252;bersetzen w&#252;rde - sprechen. schlie&#223;lich handelt es sich, so wird argumentiert, im wesentlichen um nichts anderes als radarfallen.

man sollte sich aber im klaren dar&#252;ber sein, dass es einen wesentlichen unterschied hinsichtlich der &#252;berwachungstechnik gibt:

- eine &quot;radarfalle&quot; blitzt, wenn irgendetwas die zul&#228;ssisge geschwindigkeit &#252;berschreitet (das kann auch ein hund in einer spielstra&#223;e sein); ein &quot;foto&quot; als beweismittel existiert nur dann.

- bei &quot;section control&quot; reicht es nun eben nicht aus - wie oft dargestellt - am anfang und am ende der &quot;section&quot; sozusagen &quot;fotos&quot; zu machen und daraus die durchschnittsgeschwindigkeit zu berechnen.

vielmehr muss f&#252;r diesen vergleich das fahrzeug - anhand des kennzeichens - eindeutig identifziert werden, um es am ende der &quot;section&quot; wieder zu erkennen, und zwar auch dann, wenn schlie&#223;lich gar keine ordnungswidrigkeit vorgelegen hatte.

es d&#252;rfte klar sein, dass diese daten auch f&#252;r andere zwecke verwendbar sind (siehe autobahn-maut und wie einfach sich ein gesetz &#228;ndern l&#228;sst).

f&#252;r wesentlicher halte ich allerdings den umstand, dass hier auf steuerzahlers kosten eine neue &#252;berwachungstechnik erprobt und einsatzreif gemacht wird. eine technik, die sich auch zum sammeln anderer daten verwenden l&#228;sst - zum beispiel zum erstellen von bewegungsprofilen.

und niemand komme mir mit dem argument &quot;das bundesverfassungsgericht hat ja ...&quot;. sp&#228;testens dann, wenn es eine eu-richtlinie gibt, d&#252;rfte wieder einmal der fragw&#252;rdige grundsatz gelten &quot;eu-recht bricht bundesrecht&quot;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>als ingenieur lege ich den fokus eher auf die technik. scheinbar kann ja nichts gegen &#8220;section control&#8221; &#8211; das ich eher mit &#8220;abschnitts&#252;berwachung&#8221;  als mit &#8220;abschnittskontrolle&#8221; &#252;bersetzen w&#252;rde &#8211; sprechen. schlie&#223;lich handelt es sich, so wird argumentiert, im wesentlichen um nichts anderes als radarfallen.</p>
<p>man sollte sich aber im klaren dar&#252;ber sein, dass es einen wesentlichen unterschied hinsichtlich der &#252;berwachungstechnik gibt:</p>
<p>- eine &#8220;radarfalle&#8221; blitzt, wenn irgendetwas die zul&#228;ssisge geschwindigkeit &#252;berschreitet (das kann auch ein hund in einer spielstra&#223;e sein); ein &#8220;foto&#8221; als beweismittel existiert nur dann.</p>
<p>- bei &#8220;section control&#8221; reicht es nun eben nicht aus &#8211; wie oft dargestellt &#8211; am anfang und am ende der &#8220;section&#8221; sozusagen &#8220;fotos&#8221; zu machen und daraus die durchschnittsgeschwindigkeit zu berechnen.</p>
<p>vielmehr muss f&#252;r diesen vergleich das fahrzeug &#8211; anhand des kennzeichens &#8211; eindeutig identifziert werden, um es am ende der &#8220;section&#8221; wieder zu erkennen, und zwar auch dann, wenn schlie&#223;lich gar keine ordnungswidrigkeit vorgelegen hatte.</p>
<p>es d&#252;rfte klar sein, dass diese daten auch f&#252;r andere zwecke verwendbar sind (siehe autobahn-maut und wie einfach sich ein gesetz &#228;ndern l&#228;sst).</p>
<p>f&#252;r wesentlicher halte ich allerdings den umstand, dass hier auf steuerzahlers kosten eine neue &#252;berwachungstechnik erprobt und einsatzreif gemacht wird. eine technik, die sich auch zum sammeln anderer daten verwenden l&#228;sst &#8211; zum beispiel zum erstellen von bewegungsprofilen.</p>
<p>und niemand komme mir mit dem argument &#8220;das bundesverfassungsgericht hat ja &#8230;&#8221;. sp&#228;testens dann, wenn es eine eu-richtlinie gibt, d&#252;rfte wieder einmal der fragw&#252;rdige grundsatz gelten &#8220;eu-recht bricht bundesrecht&#8221;.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Nola</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2009/02/02/die-ganz-schnelle-abzocke/comment-page-1/#comment-105068</link>
		<dc:creator>Nola</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Feb 2009 19:04:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/?p=2020#comment-105068</guid>
		<description>Hi Dagny, Deinem Artikel kann ich nur zustimmen. Auch die Hinterfragung hinsichtlich der Geschwindigkeitsdelikte und deren statistische Erfassung. Genau da f&#228;ngt die L&#252;gerei an. Letzte Woche  irgendwann war der Deutsche Verkehrsgerichtstag und in den Nachrichten h&#246;rte ich, da&#223; 1600 Verkehrsexperten teilnehmen. Das w&#228;ren pro Bundesland 100 Experten, rechnet man noch die Seminar und Schulungseinrichtungen dazu, die Psychologen und Seminarleiter usw. Das ist ein ganzer Wirtschaftszweig, der bis auf ein paar Ausnahmen ausschlie&#223;lich von der Abzocke des Autofahrers lebt.

-------------------------------------------
 
Verkehrs&#252;berwachung in der EU
Die Europ&#228;ische Kommission benennt Geschwindigkeit als einen der Hauptproblembereiche in ihrem „Aktionsprogramm f&#252;r die Stra&#223;enverkehrssicherheit“ von 2003, in dem das ehrgeizige Ziel der Halbierung der Zahl der Stra&#223;enverkehrstoten bis 2010 formuliert wurde. Ausgehend von diesem Aktionsprogramm erlie&#223; die Kommission 2004 eine Empfehlung zur Verkehrs&#252;berwachung, die unter anderem auch detaillierte Vorschl&#228;ge zur Geschwindigkeits&#252;berwachung enthielt.

Beispielsweise hat in Frankreich die Einf&#252;hrung eines umfangreichen Geschwindigkeits&#252;berwachungssystems seit 2003 zu einem enormen Zugewinn in der Verkehrssicherheit gef&#252;hrt. Mit der Erweiterung mobiler und ortsfester automatisierter Anlagen von zun&#228;chst 890 Kameras (2004) auf mittlerweile 1950 Kameras war ein R&#252;ckgang in den gefahrenen Durchschnittsgeschwindigkeiten im Stra&#223;ennetz feststellbar, der als Hauptgrund f&#252;r den erheblichen R&#252;ckgang der Verkehrstotenzahlen um 42% zwischen 2001 and 2006 gilt.

nachzulesen hier:
http://www.dvr.de/site.aspx?url=html/presse/seminare/802_90.htm

-------------------------------------------

Und hier noch ein Schn&#228;ppchen f&#252;rs Staatss&#228;ckel! Kennen sie Bowi 21? Bowi 21 ist eine Client-Server-Anwendung, die auf einem Produkt der Firma Kommunales Systemhaus Niedersachsen (KSN), dem Datenbanksystem Oracle und dem Archivierungssystem Arcis der Ceyoniq Technology GmbH basiert. Eine elektronische Akte …

http://www.ap-verlag.de/Online-Artikel/20060708/20060708a%20Polizei%20Bussgeld%20SBS.htm


Die Berliner Polizei hat ausgerechnet, dass die Beh&#246;rde mit der neuen L&#246;sung j&#228;hrlich &#252;ber vier Millionen Euro spart – eine Summe, die noch Steigerungspotenzial hat. Bereits im Jahr 2004 konnte die Polizei 2,8 Millionen Verfahren mit Einnahmen von circa 45 Millionen Euro abwickeln. Im Jahr 2005 waren es bereits 3,2 Millionen Anzeigen und rund 49 Millionen Euro. Im Jahr 2007 rechnet die Beh&#246;rde mit &#252;ber 4 Millionen Anzeigen. Neben der quantitativen Steigerung soll die L&#246;sung auch qualitativ ausgebaut werden, etwa indem funktionale &#196;nderungen wie beispielsweise zus&#228;tzliche elektronische Schnittstellen eingearbeitet werden. Auch die Anschaffung weiterer MDE-Ger&#228;te auf Basis modernster Technologie ist geplant.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hi Dagny, Deinem Artikel kann ich nur zustimmen. Auch die Hinterfragung hinsichtlich der Geschwindigkeitsdelikte und deren statistische Erfassung. Genau da f&#228;ngt die L&#252;gerei an. Letzte Woche  irgendwann war der Deutsche Verkehrsgerichtstag und in den Nachrichten h&#246;rte ich, da&#223; 1600 Verkehrsexperten teilnehmen. Das w&#228;ren pro Bundesland 100 Experten, rechnet man noch die Seminar und Schulungseinrichtungen dazu, die Psychologen und Seminarleiter usw. Das ist ein ganzer Wirtschaftszweig, der bis auf ein paar Ausnahmen ausschlie&#223;lich von der Abzocke des Autofahrers lebt.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p>Verkehrs&#252;berwachung in der EU<br />
Die Europ&#228;ische Kommission benennt Geschwindigkeit als einen der Hauptproblembereiche in ihrem „Aktionsprogramm f&#252;r die Stra&#223;enverkehrssicherheit“ von 2003, in dem das ehrgeizige Ziel der Halbierung der Zahl der Stra&#223;enverkehrstoten bis 2010 formuliert wurde. Ausgehend von diesem Aktionsprogramm erlie&#223; die Kommission 2004 eine Empfehlung zur Verkehrs&#252;berwachung, die unter anderem auch detaillierte Vorschl&#228;ge zur Geschwindigkeits&#252;berwachung enthielt.</p>
<p>Beispielsweise hat in Frankreich die Einf&#252;hrung eines umfangreichen Geschwindigkeits&#252;berwachungssystems seit 2003 zu einem enormen Zugewinn in der Verkehrssicherheit gef&#252;hrt. Mit der Erweiterung mobiler und ortsfester automatisierter Anlagen von zun&#228;chst 890 Kameras (2004) auf mittlerweile 1950 Kameras war ein R&#252;ckgang in den gefahrenen Durchschnittsgeschwindigkeiten im Stra&#223;ennetz feststellbar, der als Hauptgrund f&#252;r den erheblichen R&#252;ckgang der Verkehrstotenzahlen um 42% zwischen 2001 and 2006 gilt.</p>
<p>nachzulesen hier:<br />
<a href="http://www.dvr.de/site.aspx?url=html/presse/seminare/802_90.htm" rel="nofollow"></a><a href='http://www.dvr.de/site.aspx?url=html/presse/seminare/802_90.htm'>http://www.dvr.de/site.aspx?url=html/presse/seminare/802_90.htm</a></p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p>Und hier noch ein Schn&#228;ppchen f&#252;rs Staatss&#228;ckel! Kennen sie Bowi 21? Bowi 21 ist eine Client-Server-Anwendung, die auf einem Produkt der Firma Kommunales Systemhaus Niedersachsen (KSN), dem Datenbanksystem Oracle und dem Archivierungssystem Arcis der Ceyoniq Technology GmbH basiert. Eine elektronische Akte …</p>
<p><a href="http://www.ap-verlag.de/Online-Artikel/20060708/20060708a%20Polizei%20Bussgeld%20SBS.htm" rel="nofollow"></a><a href='http://www.ap-verlag.de/Online-Artikel/20060708/20060708a%20Polizei%20Bussgeld%20SBS.htm'>http://www.ap-verlag.de/Online-Artikel/20060708/20060708a%20Polizei%20Bussgeld%20SBS.htm</a></p>
<p>Die Berliner Polizei hat ausgerechnet, dass die Beh&#246;rde mit der neuen L&#246;sung j&#228;hrlich &#252;ber vier Millionen Euro spart – eine Summe, die noch Steigerungspotenzial hat. Bereits im Jahr 2004 konnte die Polizei 2,8 Millionen Verfahren mit Einnahmen von circa 45 Millionen Euro abwickeln. Im Jahr 2005 waren es bereits 3,2 Millionen Anzeigen und rund 49 Millionen Euro. Im Jahr 2007 rechnet die Beh&#246;rde mit &#252;ber 4 Millionen Anzeigen. Neben der quantitativen Steigerung soll die L&#246;sung auch qualitativ ausgebaut werden, etwa indem funktionale &#196;nderungen wie beispielsweise zus&#228;tzliche elektronische Schnittstellen eingearbeitet werden. Auch die Anschaffung weiterer MDE-Ger&#228;te auf Basis modernster Technologie ist geplant.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: flawed</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2009/02/02/die-ganz-schnelle-abzocke/comment-page-1/#comment-105031</link>
		<dc:creator>flawed</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Feb 2009 13:41:11 +0000</pubDate>
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		<description>Die menschliche Schw&#228;che in der Abstandswahrnehmung kann man als Fahrer ganz einfach in den Griff bekommen: 
Durch einen Sicherheitszuschlag.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die menschliche Schw&#228;che in der Abstandswahrnehmung kann man als Fahrer ganz einfach in den Griff bekommen:<br />
Durch einen Sicherheitszuschlag.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Der_SP</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2009/02/02/die-ganz-schnelle-abzocke/comment-page-1/#comment-105011</link>
		<dc:creator>Der_SP</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Feb 2009 09:06:44 +0000</pubDate>
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		<description>In GB gibt es diese Kontrollen schon l&#228;nger und ich habe den Eindruck, dass es die einzige Abschnitte sind, in denen sich so gut wie alle an die Geschwindigkeitsvorschriften halten.
Ansonsten f&#228;hrt die Mehrheit (der PKW) wohl knapp &#252;ber der erlaubten H&#246;chstgeschwindigkeit und es gibt auch vereinzelt Raser (aber &#252;berraschend wenig Dr&#228;ngler) - Radarkontrollen werden angek&#252;ndigt, dann bremsen alle runter :)
Man hat mit PS-armen Fahrzeugen viel weniger Probleme die Spur zu wechseln, als in D, aber insgesamt w&#252;rde ich nicht behaupten, dass die Stra&#223;en hier sicherer sind.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>In GB gibt es diese Kontrollen schon l&#228;nger und ich habe den Eindruck, dass es die einzige Abschnitte sind, in denen sich so gut wie alle an die Geschwindigkeitsvorschriften halten.<br />
Ansonsten f&#228;hrt die Mehrheit (der PKW) wohl knapp &#252;ber der erlaubten H&#246;chstgeschwindigkeit und es gibt auch vereinzelt Raser (aber &#252;berraschend wenig Dr&#228;ngler) &#8211; Radarkontrollen werden angek&#252;ndigt, dann bremsen alle runter :)<br />
Man hat mit PS-armen Fahrzeugen viel weniger Probleme die Spur zu wechseln, als in D, aber insgesamt w&#252;rde ich nicht behaupten, dass die Stra&#223;en hier sicherer sind.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Max</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2009/02/02/die-ganz-schnelle-abzocke/comment-page-1/#comment-105006</link>
		<dc:creator>Max</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Feb 2009 06:18:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/?p=2020#comment-105006</guid>
		<description>Naja, hier in Frankreich hab ich noch keine Section Controls gesehen (station&#228;re Radaranlagen m&#252;ssen jedoch ausreichend vorher angek&#252;ndigt werden). Aus eigener Erfahrung weis ich jedoch, dass die Franzosen sich in 2 Sorten aufteilen: Leute, die auch bei 130 nur 110 fahren (Hindernisse) und Franzosen, die 130-160 fahren (ordentliche Verkehrsteilnehmer bis Dr&#228;ngler). Und das Radarkontrollen zu sicherem Fahren f&#252;hren, kann jeder widerlegen, der mal hier Auto gefahren ist.

Allerdings sind Sch&#228;den bei 90 nicht so schwer, wie bei 160.

Wenn ich mich recht erinnere, sind Section Controls in Belgien oder Holland eingef&#252;hrt worden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Naja, hier in Frankreich hab ich noch keine Section Controls gesehen (station&#228;re Radaranlagen m&#252;ssen jedoch ausreichend vorher angek&#252;ndigt werden). Aus eigener Erfahrung weis ich jedoch, dass die Franzosen sich in 2 Sorten aufteilen: Leute, die auch bei 130 nur 110 fahren (Hindernisse) und Franzosen, die 130-160 fahren (ordentliche Verkehrsteilnehmer bis Dr&#228;ngler). Und das Radarkontrollen zu sicherem Fahren f&#252;hren, kann jeder widerlegen, der mal hier Auto gefahren ist.</p>
<p>Allerdings sind Sch&#228;den bei 90 nicht so schwer, wie bei 160.</p>
<p>Wenn ich mich recht erinnere, sind Section Controls in Belgien oder Holland eingef&#252;hrt worden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Heizpilz</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2009/02/02/die-ganz-schnelle-abzocke/comment-page-1/#comment-105005</link>
		<dc:creator>Heizpilz</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Feb 2009 04:19:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/?p=2020#comment-105005</guid>
		<description>Haider k&#246;nnte heute noch leben, wenn er besser kontrolliert worden w&#228;re. Ein Warnschuss im richtigen Moment, ein Kn&#246;llchen hier, ein Fahrverbot da und Haider, &#228;h, ..., es ging doch um Haider, oder?

Ansonsten, diese &quot;section control&quot; gibts wohl schon seit l&#228;ngerem in Frankreich. Konsequenterweise fahren die Leute dort nach meiner Beobachtung stur 130 auf der Autobahn, gerne auch ohne Sicherheitsabstand, gerne auch bei Regen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Haider k&#246;nnte heute noch leben, wenn er besser kontrolliert worden w&#228;re. Ein Warnschuss im richtigen Moment, ein Kn&#246;llchen hier, ein Fahrverbot da und Haider, &#228;h, &#8230;, es ging doch um Haider, oder?</p>
<p>Ansonsten, diese &#8220;section control&#8221; gibts wohl schon seit l&#228;ngerem in Frankreich. Konsequenterweise fahren die Leute dort nach meiner Beobachtung stur 130 auf der Autobahn, gerne auch ohne Sicherheitsabstand, gerne auch bei Regen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: califax</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2009/02/02/die-ganz-schnelle-abzocke/comment-page-1/#comment-104998</link>
		<dc:creator>califax</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Feb 2009 20:42:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/?p=2020#comment-104998</guid>
		<description>Falscher Kampfplatz. Wenn aus der unparteiischen Durchsetzung einer Vorschrift eine unn&#246;tige Schikane entsteht, ist das Problem nicht die Durchsetzung sondern die Vorschrift.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Falscher Kampfplatz. Wenn aus der unparteiischen Durchsetzung einer Vorschrift eine unn&#246;tige Schikane entsteht, ist das Problem nicht die Durchsetzung sondern die Vorschrift.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: cogito</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2009/02/02/die-ganz-schnelle-abzocke/comment-page-1/#comment-104994</link>
		<dc:creator>cogito</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Feb 2009 19:16:08 +0000</pubDate>
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		<description>Ist es nicht erstaunlich, dass z.B. in der Schweiz auf Autobahnen Tempo 120 gilt (diese Limite wurde in der Folge der letzten Erd&#246;lkrise festgelegt, diente also der Treibstoffersparnis, nicht der Unfallverh&#252;tung), in Deutschland immer noch (aber immer weniger) unbeschr&#228;nkt. Meines Wissens sind die Unfallzahlen in Deutschland, gemessen an den Fahrkilometern, nicht h&#246;her als in der Schweiz.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ist es nicht erstaunlich, dass z.B. in der Schweiz auf Autobahnen Tempo 120 gilt (diese Limite wurde in der Folge der letzten Erd&#246;lkrise festgelegt, diente also der Treibstoffersparnis, nicht der Unfallverh&#252;tung), in Deutschland immer noch (aber immer weniger) unbeschr&#228;nkt. Meines Wissens sind die Unfallzahlen in Deutschland, gemessen an den Fahrkilometern, nicht h&#246;her als in der Schweiz.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: cogito</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2009/02/02/die-ganz-schnelle-abzocke/comment-page-1/#comment-104993</link>
		<dc:creator>cogito</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Feb 2009 19:13:00 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Einrichtung eines Tempolimits seitens der Beh&#246;rde beg&#252;ndet werden mu&#223;&quot;

Und wie stellt man fest, ob die Unf&#228;lle durch &#252;berh&#246;hte Geschwindigkeit verursacht wurden? Grunds&#228;tzlich ist an jedem Unfall &quot;Geschwindigkeit&quot; beteiligt, bei Geschwindigkeit Null gibt es nur die Unf&#228;lle, wo Fussg&#228;nger &#252;ber stehende Autos stolpern. Assoziation ist nicht Kausalit&#228;t.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Einrichtung eines Tempolimits seitens der Beh&#246;rde beg&#252;ndet werden mu&#223;&#8221;</p>
<p>Und wie stellt man fest, ob die Unf&#228;lle durch &#252;berh&#246;hte Geschwindigkeit verursacht wurden? Grunds&#228;tzlich ist an jedem Unfall &#8220;Geschwindigkeit&#8221; beteiligt, bei Geschwindigkeit Null gibt es nur die Unf&#228;lle, wo Fussg&#228;nger &#252;ber stehende Autos stolpern. Assoziation ist nicht Kausalit&#228;t.</p>
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		<title>Von: cogito</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2009/02/02/die-ganz-schnelle-abzocke/comment-page-1/#comment-104992</link>
		<dc:creator>cogito</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Feb 2009 19:07:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/?p=2020#comment-104992</guid>
		<description>Abstandskontrollen sind wohl die perfideste Art der &#220;berwachung. Da werden Messdaten auf cm genau erfasst, f&#252;r die der Mensch ein &#228;usserst untaugliches Sensorium hat und f&#252;r die es gar keine feste Regel gibt, auch nicht geben kann. Man entscheidet &#252;ber Bussgelder (oder schwerere Strafen) aufgrund einer Daumen-mal-Pi-Regelung, f&#252;r deren Umsetzung aber ebenfalls wieder die Sensorien fehlen. 
Es gibt wohl keinen Menschen, der Distanzen zwischen einer und zwanzig Fahrzeugl&#228;ngen, im rollenden Verkehr auch nur einigermassen zuverl&#228;ssig absch&#228;tzen kann. Es weiss auch niemand, der in der Lage ist, ohne Taschenrechner die erforderliche Mindestdistanz bei konstanter Geschwindigkeit zu errechnen. Geschweige denn im st&#228;ndig wechselnden Harmonikaverkehr. Man greift also zum Hilfsmittel der Abstandsmessung mit &quot;21, 22, 23&quot; und dem Abz&#228;hlen der dabei &quot;&#252;berfahrenen&quot; Markierungen am Strassenrand. Das mag ja bei schwachem Verkehr und m&#228;ssiger Geschwindigkeit noch angehen, im den t&#228;glichen Verkehrssituationen grenzt dieses Vorgehen an Fahrl&#228;ssigkeit, denn die ganze Konzentration wird dabei auf Nebens&#228;chliches gelenkt. Die Folgen sind dann meist laut und deutlich zu h&#246;ren und zu sp&#252;ren. 

Hinzu kommt, dass im Harmonikaverkehr (von 0 auf 100 in 40 Sekunden, dann wieder von 100 auf 0 in 30 Sekunden) ein weiterer Mangel unserer Wahrnehmung offenbar wird: Dass ein diekt vorausfahrendes seine Geschwindigkeit &#228;ndert, k&#246;nnen wir nur dadurch erkennen, dass sich die Distanz &#228;ndert. Dazu sind je nach Geschwindigkeit einige Meter Distanz&#228;nderung erforderlich. Wir m&#252;ssten also bei einer Verlangsamung, um die erforderliche Distanz wieder herzustellen, wesentlich st&#228;rker bremsen als das voraus fahrende Fahrzeug (1). Damit kommt dann ein weiteres nachfahrendes Fahrzeug (3) schon in echte Bedr&#228;ngnis, denn es muss in der selben Zeitspanne die Distanz zwischen zwei Fahrzeugen, also die doppelte Distanz, ausgleichen. Sollte n&#228;mlich in dieser &#220;bergangsspanne Fahrzeug (1) pl&#246;ztlich noch eine Notbremsung durchf&#252;hren oder gar gegen ein Hindernis prallen, k&#228;me f&#252;r Fahrzeug (3) jede Bremsung zu sp&#228;t. 

Aber selbst wenn es nicht zu einem Unfall kommt, eine Telemetrieeinrichtung w&#252;rde einen zu geringe Abstand aufzeichnen, der Bussgeldbescheid ist dann gewiss. Um zu einem verl&#228;sslichen Messergebnis zu kommen, m&#252;sste nat&#252;rlich die Messeinrichtung auch die Geschwindigkeit erfassen. Wir h&#228;tten also Distanzmessungen auf Millimeter genau, die im Zeitraum einer tausendstel Sekunde gemessen wurde, aber nichts dar&#252;ber aussagt, um in welchem Zeitpunkt einer mehrere Sekunden dauernden Geschwindigkeitsanpassung es sich handelt. 

Es kommt &#252;brigens auch bei Fahrspurwechseln kurzfristig zu geringeren Distanzen. Wenn sich ein ein Fahrzeug in eine dichte Kolonne einf&#252;gt, dauert es eine gewisse Zeit, bis sich die nachfolgenden Fahrzeuge der neuen Situation wieder angepasst haben. W&#252;rde gerade in diesem Moment  eine automatische Messung durchgef&#252;hrt, erhielte nicht (nur) das die Fahrspur wechselnde Fahrzeug, sondern (auch) der Nachfolger den Bussgeldbescheid. Versuchen Sie mal., sich nach einem Monat an genau diese Situation zu erinnern und den Richter davon zu &#252;berzeugen, dass der Fehler nicht bei Ihnen lag (ich rede aus Erfahrung). Sie haben absolut keine Chance</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Abstandskontrollen sind wohl die perfideste Art der &#220;berwachung. Da werden Messdaten auf cm genau erfasst, f&#252;r die der Mensch ein &#228;usserst untaugliches Sensorium hat und f&#252;r die es gar keine feste Regel gibt, auch nicht geben kann. Man entscheidet &#252;ber Bussgelder (oder schwerere Strafen) aufgrund einer Daumen-mal-Pi-Regelung, f&#252;r deren Umsetzung aber ebenfalls wieder die Sensorien fehlen.<br />
Es gibt wohl keinen Menschen, der Distanzen zwischen einer und zwanzig Fahrzeugl&#228;ngen, im rollenden Verkehr auch nur einigermassen zuverl&#228;ssig absch&#228;tzen kann. Es weiss auch niemand, der in der Lage ist, ohne Taschenrechner die erforderliche Mindestdistanz bei konstanter Geschwindigkeit zu errechnen. Geschweige denn im st&#228;ndig wechselnden Harmonikaverkehr. Man greift also zum Hilfsmittel der Abstandsmessung mit &#8220;21, 22, 23&#8243; und dem Abz&#228;hlen der dabei &#8220;&#252;berfahrenen&#8221; Markierungen am Strassenrand. Das mag ja bei schwachem Verkehr und m&#228;ssiger Geschwindigkeit noch angehen, im den t&#228;glichen Verkehrssituationen grenzt dieses Vorgehen an Fahrl&#228;ssigkeit, denn die ganze Konzentration wird dabei auf Nebens&#228;chliches gelenkt. Die Folgen sind dann meist laut und deutlich zu h&#246;ren und zu sp&#252;ren. </p>
<p>Hinzu kommt, dass im Harmonikaverkehr (von 0 auf 100 in 40 Sekunden, dann wieder von 100 auf 0 in 30 Sekunden) ein weiterer Mangel unserer Wahrnehmung offenbar wird: Dass ein diekt vorausfahrendes seine Geschwindigkeit &#228;ndert, k&#246;nnen wir nur dadurch erkennen, dass sich die Distanz &#228;ndert. Dazu sind je nach Geschwindigkeit einige Meter Distanz&#228;nderung erforderlich. Wir m&#252;ssten also bei einer Verlangsamung, um die erforderliche Distanz wieder herzustellen, wesentlich st&#228;rker bremsen als das voraus fahrende Fahrzeug (1). Damit kommt dann ein weiteres nachfahrendes Fahrzeug (3) schon in echte Bedr&#228;ngnis, denn es muss in der selben Zeitspanne die Distanz zwischen zwei Fahrzeugen, also die doppelte Distanz, ausgleichen. Sollte n&#228;mlich in dieser &#220;bergangsspanne Fahrzeug (1) pl&#246;ztlich noch eine Notbremsung durchf&#252;hren oder gar gegen ein Hindernis prallen, k&#228;me f&#252;r Fahrzeug (3) jede Bremsung zu sp&#228;t. </p>
<p>Aber selbst wenn es nicht zu einem Unfall kommt, eine Telemetrieeinrichtung w&#252;rde einen zu geringe Abstand aufzeichnen, der Bussgeldbescheid ist dann gewiss. Um zu einem verl&#228;sslichen Messergebnis zu kommen, m&#252;sste nat&#252;rlich die Messeinrichtung auch die Geschwindigkeit erfassen. Wir h&#228;tten also Distanzmessungen auf Millimeter genau, die im Zeitraum einer tausendstel Sekunde gemessen wurde, aber nichts dar&#252;ber aussagt, um in welchem Zeitpunkt einer mehrere Sekunden dauernden Geschwindigkeitsanpassung es sich handelt. </p>
<p>Es kommt &#252;brigens auch bei Fahrspurwechseln kurzfristig zu geringeren Distanzen. Wenn sich ein ein Fahrzeug in eine dichte Kolonne einf&#252;gt, dauert es eine gewisse Zeit, bis sich die nachfolgenden Fahrzeuge der neuen Situation wieder angepasst haben. W&#252;rde gerade in diesem Moment  eine automatische Messung durchgef&#252;hrt, erhielte nicht (nur) das die Fahrspur wechselnde Fahrzeug, sondern (auch) der Nachfolger den Bussgeldbescheid. Versuchen Sie mal., sich nach einem Monat an genau diese Situation zu erinnern und den Richter davon zu &#252;berzeugen, dass der Fehler nicht bei Ihnen lag (ich rede aus Erfahrung). Sie haben absolut keine Chance</p>
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	<item>
		<title>Von: jopa</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2009/02/02/die-ganz-schnelle-abzocke/comment-page-1/#comment-104989</link>
		<dc:creator>jopa</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Feb 2009 18:20:50 +0000</pubDate>
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		<description>Meines Wissens ist es seit einigen (eher wenigen) Jahren g&#228;ngige Verwaltungsrechtsprechung, da&#223; die Einrichtung eines Tempolimits seitens der Beh&#246;rde beg&#252;ndet werden mu&#223;, Stichwort: Unfallschwerpunkt. Vor diesem Hintergrund frage ich mich, wie die Beh&#246;rde einen Unfallschwerpunkt beschreiben will, der so lang ist, da&#223; die Einrichtung einer Abschnittskontrolle gerechtfertigt w&#228;re - vor diesem Hintergrund vermute ich eher, da&#223; wir nach einigen Rechtsstreiten von derartigen Erfindungen verschont bleiben werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Meines Wissens ist es seit einigen (eher wenigen) Jahren g&#228;ngige Verwaltungsrechtsprechung, da&#223; die Einrichtung eines Tempolimits seitens der Beh&#246;rde beg&#252;ndet werden mu&#223;, Stichwort: Unfallschwerpunkt. Vor diesem Hintergrund frage ich mich, wie die Beh&#246;rde einen Unfallschwerpunkt beschreiben will, der so lang ist, da&#223; die Einrichtung einer Abschnittskontrolle gerechtfertigt w&#228;re &#8211; vor diesem Hintergrund vermute ich eher, da&#223; wir nach einigen Rechtsstreiten von derartigen Erfindungen verschont bleiben werden.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: cogito</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2009/02/02/die-ganz-schnelle-abzocke/comment-page-1/#comment-104988</link>
		<dc:creator>cogito</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Feb 2009 18:18:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/?p=2020#comment-104988</guid>
		<description>Fortbewegung ist naturgem&#228;ss nur dadurch m&#246;glich , dass eine bestimmte Strecke in einer bestimmten Zeit zur&#252;ckgelegt wird. Mechanisch gesehen, ist das Geschwindigkeit. 
In allen zivilisierten L&#228;ndern verlangt das Strassenverkehrsgesetz, dass die Geschwindigkeit den Verh&#228;ltnissen (Tag, Nacht, Sicht, Verkehrsdichte, Bebauungsdichte) anzupassen ist. Ziel dieser Regel ist es, Unf&#228;lle zu verh&#252;ten oder zumindest ihre Schwere zu mindern.
Mit dern allgemeinen Geschwindigkeitsbegrenzungen nimmt man den Automobilisten eigentlich die Entscheidung ab, was zu schnell ist und &quot;normiert&quot; ihn. 

Wer dann &quot;zu schnell&quot; f&#228;hrt, wird als Raser oder (wie auch ihm obigen Artikel) Verkehrssunder stigmatisiert, auch in den F&#228;llen, in denen weder ein Unfall stattgefunden hat, noch jemand gef&#228;hrdet wurde und der Automobilist die Situation unter Kontrolle hat (z.B.menschenleere breite, &#252;bersichtliche Ausfallstrasse, Tunnel ohne Gegenverkehr und ohne Fussg&#228;nger, an Felder angrenzendes Landstrassenst&#252;ck ohne Verkehr bei guten Lichtverh&#228;ltnissen, ein &#252;bersichtliches Autobahnst&#252;ck bei schwachem Verkehr). In F&#228;llen also, in denen bei objektiver Einsch&#228;tzung keine Gef&#228;hrdung dadurch entsteht, dass man die gesetzliche Limite um 10 oder 20% &#252;berschreitet.

Wer als routinierter Fahrer h&#228;ufig auf langen Strecken unterwegs ist, wird versuchen, seine Reisegeschwindigkeit m&#246;glichst nahe an der gesetzlichen Limite zu halten. Wer nun nicht dauernd auf den Tacho statt auf die Strasse sieht, riskiert, die Limite, auch bei allem guten Willen, gelegentlich &#252;ber k&#252;rzere oder l&#228;ngere Strecken zu &#252;berschreiten. Und wer dauernd auf den Tacho sieht, wird von der Beobachtung des Verkehrs abgelenkt und reagiert dann eventuell eine halbe Sekunde zu sp&#228;t (aus eigener Erfahrung gelernt).

Systematische Geschwindigkeitskontrolle mit festen Limiten widersprechen eigentlich dem Grundsatz der Anpassung an die Verh&#228;ltnisse. Sie f&#252;hren zu Frustration, wenn uns doch der gesunde Menschenverstand sagt, dass es schneller auch ginge, und leisten der Monotonie und der daraus folgenden Tendenz zum Einnicken Vorschub.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Fortbewegung ist naturgem&#228;ss nur dadurch m&#246;glich , dass eine bestimmte Strecke in einer bestimmten Zeit zur&#252;ckgelegt wird. Mechanisch gesehen, ist das Geschwindigkeit.<br />
In allen zivilisierten L&#228;ndern verlangt das Strassenverkehrsgesetz, dass die Geschwindigkeit den Verh&#228;ltnissen (Tag, Nacht, Sicht, Verkehrsdichte, Bebauungsdichte) anzupassen ist. Ziel dieser Regel ist es, Unf&#228;lle zu verh&#252;ten oder zumindest ihre Schwere zu mindern.<br />
Mit dern allgemeinen Geschwindigkeitsbegrenzungen nimmt man den Automobilisten eigentlich die Entscheidung ab, was zu schnell ist und &#8220;normiert&#8221; ihn. </p>
<p>Wer dann &#8220;zu schnell&#8221; f&#228;hrt, wird als Raser oder (wie auch ihm obigen Artikel) Verkehrssunder stigmatisiert, auch in den F&#228;llen, in denen weder ein Unfall stattgefunden hat, noch jemand gef&#228;hrdet wurde und der Automobilist die Situation unter Kontrolle hat (z.B.menschenleere breite, &#252;bersichtliche Ausfallstrasse, Tunnel ohne Gegenverkehr und ohne Fussg&#228;nger, an Felder angrenzendes Landstrassenst&#252;ck ohne Verkehr bei guten Lichtverh&#228;ltnissen, ein &#252;bersichtliches Autobahnst&#252;ck bei schwachem Verkehr). In F&#228;llen also, in denen bei objektiver Einsch&#228;tzung keine Gef&#228;hrdung dadurch entsteht, dass man die gesetzliche Limite um 10 oder 20% &#252;berschreitet.</p>
<p>Wer als routinierter Fahrer h&#228;ufig auf langen Strecken unterwegs ist, wird versuchen, seine Reisegeschwindigkeit m&#246;glichst nahe an der gesetzlichen Limite zu halten. Wer nun nicht dauernd auf den Tacho statt auf die Strasse sieht, riskiert, die Limite, auch bei allem guten Willen, gelegentlich &#252;ber k&#252;rzere oder l&#228;ngere Strecken zu &#252;berschreiten. Und wer dauernd auf den Tacho sieht, wird von der Beobachtung des Verkehrs abgelenkt und reagiert dann eventuell eine halbe Sekunde zu sp&#228;t (aus eigener Erfahrung gelernt).</p>
<p>Systematische Geschwindigkeitskontrolle mit festen Limiten widersprechen eigentlich dem Grundsatz der Anpassung an die Verh&#228;ltnisse. Sie f&#252;hren zu Frustration, wenn uns doch der gesunde Menschenverstand sagt, dass es schneller auch ginge, und leisten der Monotonie und der daraus folgenden Tendenz zum Einnicken Vorschub.</p>
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