Dietmar Hopp: der Hank Rearden der Bundesliga?

09.02.2009 10:48 - dagny's tags by dagny t. - 8 Kommentare

Wer ist schon Dietmar Hopp?
Besser wirtschaften als der BVB?
Das müssen wir mal genau prüfen (und das Hoppsche Engagement begrenzen, was aber so nicht ausgesprochen wird).

Erfolg macht neidisch und John Galt lässt grüssen.

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8 Kommentare » Neuer Kommentar zum Beitrag

Die Stimme aus dem Off, 09.02.2009 11:16

Vielleicht sollte man stattdessen lieber die Vereinbarkeit der 50+1 Regelung mit Europarecht prüfen?

 
Heizpilz, 09.02.2009 13:14

Mal aus dem Gedächtnis: Die “50+1″ soll die Vereinsbildung des Profiteams sichern und möglicherweise auch den Einfluss der Funktionärsgruppen, die bekanntlich auch nicht mehr ganz kostenfrei am Start sind. Das rechtliche Konstrukt um Hopp mag hier bereits ein Regelverstoss sein. Es geht hier weniger um Hopp, sondern um die Angst aufgekauft zu werden.

dagny t., 09.02.2009 13:23

Man mag einwenden, dass die 50+1 Regel von der Liga erlassen wurde und Hoffenheim da sich ja den Ligaregeln unterwirft. Aber es ist dennoch ein Eingriff in die Vertragsfreiheit von Hoffenheim. Auch vermute ich, dass Hoffenheim sich genau informiert hat und die Liga hat schliesslich eine Lizenz erteilt. Der Praesident des BVBs will sich hier eher einen laestigen Konkurrenten vom Hals schaffen oder davon Ablenken, dass die Fussball-AG in Dortmund eine finanzielle Pleite war.

affenkopf, 09.02.2009 13:47

Warum soll das ein Eingriff in die Vertragsfreiheit von Hoffenheim sein? Hoffenheim kann die Liga nicht verlassen und eine eigene konkurrierende Liga gründen.

Die Stimme aus dem Off, 09.02.2009 13:50

Eine sehr eigenwillige Auslegung der Vertragsfreiheit. Es bleibt abzuwarten, ob die EU-Kommission ihr folgt.

 
dagny t., 09.02.2009 13:52

Es geht nicht darum, ob Hoffenheim der 50+1 Regel genuegt oder ob diese sinnvoll ist oder nicht. Mit einer Diskussion darueber hat der BVB-Chef schon gewonnen.

Es geht darum, dass der BVB-Chef einen Grund sucht, um Hoffenheim jenseits des Platzes an den Karren zu fahren. Dabei ist der BVB mit seiner Beinahe-Insolvenz sowas von im Glashaus und wirft mit Steinen – ganz so, wie in Ayn Rands Buch die ‘Konkurrenten’ von Hank Rearden.

Heizpilz, 09.02.2009 13:55

Muss nichts so sein, der BVB-Mann hat vielleicht einfach Angst, dass eine Hoppisierung der Bundesliga letztlich seinen Job kosten wird.

 
 
Heizpilz, 09.02.2009 13:54

Weil bspw. Bill Gates oder C. Montgomery Burns nicht ohne weiteres die Kontrolle übernehmen könnten, da sie so zu sagen VWgesetzmässig behindert werden.
Der Staat, äh, der DFB missbraucht hier seine rahmengebende Kompetenz (Zudem ist der Murks vermutlich nicht EU-konform, aber das ist nebensächlich. Und bspw. für einen Soz stellt sich so ein Vorgang natürlich ganz normal dar, der fragt sich dann eigentlich nur, ob in den Strukturen die Interessen der Genossen angemessen berücksichtigt sind; aber auch das ist eher nebensächlich. ;–).

 
 
 
 

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