Mit seiner Aussage, Hartz IV Empfänger würden die Erhöhung des ALG-II nur für Schnaps und Zigaretten ausgeben, fällt JU Chef Mißfelder zum wiederholten Mal durch dumpfe Vorurteile und unsägliche Verallgemeinerungen auf. Ob das ganze gezielt von „Parteifreunden“ an die Presse kam, da er als NRW-Vize kandidieren will?

Jetzt verschlimmbessert er seine Aussage jedenfalls statt sich klar zu distanzieren und sich zu entschuldigen. Einer sachlichen Debatte über Mißbrauch und Fehlentwicklungen bei Hartz IV hat er auch einen Bärendienst erwiesen mit seiner diffamierenden Pauschalkritik. Mit seiner billigen Stimmungsmache hat sich Mißfelder selber disqualifiziert.