Sie sind eine der ältesten, wenn nicht die älteste bis heute publizierte Zeitschrift der Schweiz und blicken auf eine ebenso lange wie bewegte Geschichte zurück.

Die Schweizer Monatshefte, 1921 gegründet, erscheinen bereits im 88. Jahrgang; sie gelten auch heute noch als eine der wenigen Stimmen in der deutschsprachigen Presse, die sich für einen offenen und konsequenten Liberalismus einsetzen. Trotz ihren hohen Alters setzen die Monatshefte keinen Staub an. Erst vor wenigen Monaten wurde ihr Herausgeberteam erweitert und verjüngt – seitdem durchläuft das Magazin eine publizistische Auffrischungskur.

Nach dem zweiten Weltkrieg waren die Schweizer Monatshefte eine Plattform für liberale Grössen wie Karl Popper, Ludwig von Mises, Wilhelm Röpke und Friedrich August von Hayek. Auch heute noch werden sie ihrem Ruf einer anspruchsvollen und querdenkenden Autorenzeitschrift gerecht. In den jüngeren Ausgaben erschienen Beiträge führender liberaler und libertärer Autoren wie Roland Baader, Hardy Bouillon, Guido Hülsmann, Gerd Habermann und Anthony de Jasay. Zunehmend finden auch junge liberale Publizisten wie Matthias Jenny und Christian Hoffmann ein publizistisches Forum im schweizerischen Traditionsblatt.

Neben Kommentaren zum aktuellen Weltgeschehen und den Werken je eines Künstlers findet sich in jeder Ausgabe ein Dossier, in dem sich profilierte Autoren aus verschiedenen Blickwinkeln mit einem Thema auseinandersetzen. Zuletzt beschäftigten sich diese Dossiers etwa mit Themen wie Jenseits von Liberalismus light, Das Unbehagen im globalen Kapitalismus, Schweizer und Deutsche – kennt Ihr euch?, Europa, gerne. EU, nein danke!

Auch medial gehen die Schweizer Monatshefte mit der Zeit. So sind sie mit einem eigenen Blog im digitalen Zeitalter angekommen. Dort schreibt unter anderem Robert Nef, ehemaliger Mitherausgeber und Autor der Zeitschrift und Präsident des Stiftungsrates des Liberalen Instituts in Zürich, provokante Texte, die zuweilen weit über die Schweiz hinaus Beachtung finden und Debatten auslösen. Neuerdings sind sie sogar auf Facebook vertreten – die Fangemeinde ist noch klein, nimmt aber stetig zu.

Die Schweizer Monatshefte erscheinen acht Mal im Jahr. Einzelhefte und Jahres-Abonnemente können hier bestellt werden. Die aktuelle Ausgabe Nr. 967 widmet sich dem Thema Mikrokredite.


Anmerkung des Webmasters: dieser Beitrag zu den Schweizer Monatshefte – einer Qualitäts-Zeitschrift mit dem Potenzial, ein liberal-libertäres „Leadmedium“ im deutschsprachigen Raum zu werden – wurde uns auf Bitte nach einer kurzen Selbstdarstellung von den SMH-Autoren René Scheu und Christian Hoffmann zur Verfügung gestellt. Wir veröffentlichen das gerne! Über den Abo-Link können übrigens auch Probehefte bestellt werden. Achim Hecht