In der Schweiz machen sich derzeit einige Zeitgenossen – besonders links – vor Angst  in die Hosen. Wegen dem angeblich bedrohten Bankkundengeheimnis, dem Druck der EU, dem Druck aus den USA, wegen den angeschlagenen Banken, wegen der Wirtschafslage und überhaupt aus Prinzip.

Man solle besser der EU beitreten, dann sei man nicht mehr „der Spielball der Grossmächte“.

So ein Schwachsinn.

Die Schweiz verstand es in dieser vom Wiener Kongress (Grossmächte!) diktierten Zwischen-Stuhl-und-Bank-Position immer wieder, ihre Interessen durchzusetzen. Dank der Arbeit eines hervorragenden diplomatischen Korps, das, gerade weil wir immer schwache Regierungen haben, das starke Rückgrat der schweizerischen Aussenpolitik bildet.

Die Stärke der Schweiz liegt darin, nirgends dazu zu gehören. Die Geschichte hat ihr bis heute Recht gegeben.