Sarkozys Engagement am G-20-Gipfel hat einen Nebeneffekt: Denn in Frankreich erinnert man sich jetzt daran, dass Monsieur le Président die Sache nicht immer so streng sah – ja, dass er die Vorteile eines guten Steuerhafens einst durchaus zu schätzen wusste. Das war zu seiner Zeit als Wirtschaftsanwalt im Pariser Prominentenvorort Neuilly-sur-Seine. Wie «Rue89», ein politischer Newsdienst in Paris, gestern meldete, unterstützte Sarkozy reiche Klienten gern dabei, ihre Gelder in Genf anzulegen, und er begleitete sie auch regelmässig in die Schweiz.

Wir können davon ausgehen, dass man ähnliches von Frau Merkel nicht wird lesen können. In Quitzow gibt es noch heute keine Bank.