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	<title>Kommentare zu: Lehren aus der Finanzkrise</title>
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	<description>Sektion der neoliberalen Weltverschwörung</description>
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		<title>Von: Michel</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2009/05/17/lehren-aus-der-finanzkrise/comment-page-1/#comment-109137</link>
		<dc:creator>Michel</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 May 2009 15:49:14 +0000</pubDate>
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		<description>&#196;hm, die beiden Quellen st&#252;tzen nicht deine These, die eine handelt von der Geschichte des Zentralbankwesens und die andere gibt einen &#220;berblick &#252;ber die Depressionen im Amerika des 19.Jh. Keine behandelt die Stabilit&#228;t des Bankwesens oder bietet gar einen Vergleich zwischen den Regulierungsregiems des 19.Jh und denen des 20.

Die beiden Studien, auf die ich mich beziehe sind diese: 

http://www.frbatlanta.org/filelegacydocs/ACFCE.pdf

http://www.cato.org/pubs/journal/cj16n1-3.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#196;hm, die beiden Quellen st&#252;tzen nicht deine These, die eine handelt von der Geschichte des Zentralbankwesens und die andere gibt einen &#220;berblick &#252;ber die Depressionen im Amerika des 19.Jh. Keine behandelt die Stabilit&#228;t des Bankwesens oder bietet gar einen Vergleich zwischen den Regulierungsregiems des 19.Jh und denen des 20.</p>
<p>Die beiden Studien, auf die ich mich beziehe sind diese: </p>
<p><a href="http://www.frbatlanta.org/filelegacydocs/ACFCE.pdf" rel="nofollow"></a><a href='http://www.frbatlanta.org/filelegacydocs/ACFCE.pdf'>http://www.frbatlanta.org/filelegacydocs/ACFCE.pdf</a></p>
<p><a href="http://www.cato.org/pubs/journal/cj16n1-3.html" rel="nofollow"></a><a href='http://www.cato.org/pubs/journal/cj16n1-3.html'>http://www.cato.org/pubs/journal/cj16n1-3.html</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2009/05/17/lehren-aus-der-finanzkrise/comment-page-1/#comment-109127</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 May 2009 22:14:17 +0000</pubDate>
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		<description>Zu den Besonderheiten der Fannys und Freddies siehe hier einen Eintrag bei &lt;a href=&quot;http://www.marginalrevolution.com/marginalrevolution/2003/12/how_much_do_fre.html&quot;&gt;Marginal Revolution von 2003&lt;/a&gt;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zu den Besonderheiten der Fannys und Freddies siehe hier einen Eintrag bei <a href="http://www.marginalrevolution.com/marginalrevolution/2003/12/how_much_do_fre.html">Marginal Revolution von 2003</a>.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Lemmy Caution</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2009/05/17/lehren-aus-der-finanzkrise/comment-page-1/#comment-109123</link>
		<dc:creator>Lemmy Caution</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 May 2009 20:31:33 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;
H&#228;? 
&lt;/blockquote&gt;
Das bewegt sich in Richtung der proletarischen Umgangsformen schlechter, linker Blogs. Mu&#223; nicht sein, oder


http://en.wikipedia.org/wiki/Government_sponsored_enterprise#Ownership

&lt;blockquote&gt;
Some of the GSEs, such as Fannie Mae and Freddie Mac, were privately owned but publicly chartered;
&lt;/blockquote&gt;
Ich wei&#223; nicht, was dies im Detail hei&#223;t. 

Auch wirtschaftliche Freiheit sagt, dass ein Bedarf an den &#196;nderungen der Spielregeln im Finanzmarkt sehr wahrscheinlich ist: 
&lt;blockquote&gt;
In der Finanzmarktkrise kommt offenkundig ein weiterer Begriff von Marktversagen ins Spiel. Ich m&#246;chte ihn einen epistemischen Marktversagensbegriff nennen. Er unterstellt zun&#228;chst, dass die Ursachen der Finanzmarktkrise nicht allein auf staatliches Fehlverhalten zur&#252;ckgef&#252;hrt werden k&#246;nnen - ohne dass die staatliche Mitwirkung bestritten w&#252;rde – sondern dass das Verhalten der Marktteilnehmer im Finanzmarktsektor zur Krise beigetragen hat. Dieses Marktverhalten, so die Hypothese, resultierte aus Regulierungen, die an die neuen Transaktionsformen des Finanzmarktsektors unzureichend angepasst waren. Diese Hypothese ist zwar strittig und bildet gegenw&#228;rtig einen Gegenstand intensiver Forschung, gewinnt aber eine gewisse Plausibilit&#228;t durch die hohe Dynamik des Finanzmarktsektors in der Generierung immer komplexerer Transaktionsformen. Auf der Basis forderungsbesicherter Wertpapiere erfolgte eine Kreditexpansion auf winziger Eigenkapitalbasis, ohne dass hierf&#252;r Erfahrungen vorlagen, aufgrund derer die Risiken der Kreditexpansion und insbesondere die Auslagerung der Risiken in unregulierte Zweckgesellschaften absch&#228;tzbar gewesen w&#228;ren. Das gilt auch f&#252;r das Zusammenwirken von Kreditexpansion und die Spekulationsblase auf dem Immobilienmarkt. Auch wenn gegenw&#228;rtig offen ist, wie eine bessere Form der Regulierung in Zukunft aussehen k&#246;nnte, ohne eine erneute Regulierungsarbitrage auszul&#246;sen, so d&#252;rfte die Fehlangepasstheit der bisherigen Institutionen des Finanzmarktes als eine Krisenursache unstrittig sein.
&lt;/blockquote&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>
H&#228;?
</p></blockquote>
<p>Das bewegt sich in Richtung der proletarischen Umgangsformen schlechter, linker Blogs. Mu&#223; nicht sein, oder</p>
<p><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Government_sponsored_enterprise#Ownership" rel="nofollow"></a><a href='http://en.wikipedia.org/wiki/Government_sponsored_enterprise#Ownership'>http://en.wikipedia.org/wiki/Government_sponsored_enterprise#Ownership</a></p>
<blockquote><p>
Some of the GSEs, such as Fannie Mae and Freddie Mac, were privately owned but publicly chartered;
</p></blockquote>
<p>Ich wei&#223; nicht, was dies im Detail hei&#223;t. </p>
<p>Auch wirtschaftliche Freiheit sagt, dass ein Bedarf an den &#196;nderungen der Spielregeln im Finanzmarkt sehr wahrscheinlich ist: </p>
<blockquote><p>
In der Finanzmarktkrise kommt offenkundig ein weiterer Begriff von Marktversagen ins Spiel. Ich m&#246;chte ihn einen epistemischen Marktversagensbegriff nennen. Er unterstellt zun&#228;chst, dass die Ursachen der Finanzmarktkrise nicht allein auf staatliches Fehlverhalten zur&#252;ckgef&#252;hrt werden k&#246;nnen &#8211; ohne dass die staatliche Mitwirkung bestritten w&#252;rde – sondern dass das Verhalten der Marktteilnehmer im Finanzmarktsektor zur Krise beigetragen hat. Dieses Marktverhalten, so die Hypothese, resultierte aus Regulierungen, die an die neuen Transaktionsformen des Finanzmarktsektors unzureichend angepasst waren. Diese Hypothese ist zwar strittig und bildet gegenw&#228;rtig einen Gegenstand intensiver Forschung, gewinnt aber eine gewisse Plausibilit&#228;t durch die hohe Dynamik des Finanzmarktsektors in der Generierung immer komplexerer Transaktionsformen. Auf der Basis forderungsbesicherter Wertpapiere erfolgte eine Kreditexpansion auf winziger Eigenkapitalbasis, ohne dass hierf&#252;r Erfahrungen vorlagen, aufgrund derer die Risiken der Kreditexpansion und insbesondere die Auslagerung der Risiken in unregulierte Zweckgesellschaften absch&#228;tzbar gewesen w&#228;ren. Das gilt auch f&#252;r das Zusammenwirken von Kreditexpansion und die Spekulationsblase auf dem Immobilienmarkt. Auch wenn gegenw&#228;rtig offen ist, wie eine bessere Form der Regulierung in Zukunft aussehen k&#246;nnte, ohne eine erneute Regulierungsarbitrage auszul&#246;sen, so d&#252;rfte die Fehlangepasstheit der bisherigen Institutionen des Finanzmarktes als eine Krisenursache unstrittig sein.
</p></blockquote>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: tigger</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2009/05/17/lehren-aus-der-finanzkrise/comment-page-1/#comment-109122</link>
		<dc:creator>tigger</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 May 2009 20:01:57 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;Ohne eine expansive Fiskalpolitik und Geldpolititk w&#252;rden eine sehr gro&#223;e Menge an Unternehmen Pleite gehen.&lt;/blockquote&gt;

Wenn Du aber eine Deflation als Gefahr betrachtest, dann ist es doch kontraproduktiv, durch staatliche Geldverschwendung &#220;berkapazit&#228;ten am Markt zu halten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Ohne eine expansive Fiskalpolitik und Geldpolititk w&#252;rden eine sehr gro&#223;e Menge an Unternehmen Pleite gehen.</p></blockquote>
<p>Wenn Du aber eine Deflation als Gefahr betrachtest, dann ist es doch kontraproduktiv, durch staatliche Geldverschwendung &#220;berkapazit&#228;ten am Markt zu halten.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Gernot</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2009/05/17/lehren-aus-der-finanzkrise/comment-page-1/#comment-109121</link>
		<dc:creator>Gernot</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 May 2009 18:53:50 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;Fanny und Freddie waren Privatunternehmen.&lt;/blockquote&gt;

H&#228;? Freddie Mac wurde 1968 vom amerik. Kongress gegr&#252;ndet, Fanny Mae ist eine Erfindung von Roosevelt. Sie sind staatsfinanziert durch Steuererm&#228;&#223;igungen, die andere (Investment-)Banken nicht genie&#223;en und werden von besonderen Regierungsbeh&#246;rden reguliert. Weil sie politisch gewollt sind, k&#246;nnen sie auch nicht pleite gehen, weil im Notfall immer der Staat rettend einspringt (wie auch geschehen). Dadurch konnten die Banken viel gr&#246;&#223;ere Risiken eingehen.

&lt;blockquote&gt;Ohne eine expansive Fiskalpolitik und Geldpolititk w&#252;rden eine sehr gro&#223;e Menge an Unternehmen Pleite gehen.&lt;/blockquote&gt;

Ja, vielleicht. Aber wie kommt es, dass so viele Unternehmen von einer expansiven Geldpolitik abh&#228;ngig geworden sind?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Fanny und Freddie waren Privatunternehmen.</p></blockquote>
<p>H&#228;? Freddie Mac wurde 1968 vom amerik. Kongress gegr&#252;ndet, Fanny Mae ist eine Erfindung von Roosevelt. Sie sind staatsfinanziert durch Steuererm&#228;&#223;igungen, die andere (Investment-)Banken nicht genie&#223;en und werden von besonderen Regierungsbeh&#246;rden reguliert. Weil sie politisch gewollt sind, k&#246;nnen sie auch nicht pleite gehen, weil im Notfall immer der Staat rettend einspringt (wie auch geschehen). Dadurch konnten die Banken viel gr&#246;&#223;ere Risiken eingehen.</p>
<blockquote><p>Ohne eine expansive Fiskalpolitik und Geldpolititk w&#252;rden eine sehr gro&#223;e Menge an Unternehmen Pleite gehen.</p></blockquote>
<p>Ja, vielleicht. Aber wie kommt es, dass so viele Unternehmen von einer expansiven Geldpolitik abh&#228;ngig geworden sind?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Lemmy Caution</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2009/05/17/lehren-aus-der-finanzkrise/comment-page-1/#comment-109119</link>
		<dc:creator>Lemmy Caution</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 May 2009 17:25:16 +0000</pubDate>
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		<description>Ich stimme den Artikel zu. 
Nur meine ich etwas anderes (und du wei&#223;t es). 
&lt;blockquote&gt;
Nach dieser Sichtweise – auf sie greifen auch Ulrich Beck und J&#252;rgen Habermas zur&#252;ck - versagen die M&#228;rkte latent immer.
&lt;/blockquote&gt;
Kein vern&#252;nftiger Mensch vertritt die Meinung, das M&#228;rkte latent immer versagen. Nur kann dieses Ph&#228;nomen in Teilm&#228;rkten eben geben. 
Der nach der Finanzliberarlisierung in Ostasien einsetzende gewaltige Zustrom an Finanzinvestitionen in Ostasien f&#252;hrte in der zweiten H&#228;lfte der 90er Jahre zur Finanzierung von immer fragw&#252;rdigeren Investititionsprojekten. Das fr&#246;hliche Treiben schlug irgendwann um und ausl&#228;ndische Investoren zogen Geld auch aus an sich gesunden L&#228;ndern und Projekten ab. Dies hatte massive Kolleteralsch&#228;den zur Folge. 

Ab 2005 warnte der Economist in mehreren Artikeln vor einer H&#228;userblase in den USA. Nur hatten die Banken eben interne Anreizstrukturen, die das Aufbl&#228;hen der Blase weiter beg&#252;nstigte. Die Agenten wurden an ihrem kurzfristigen Umsatz gemessen. Und solange eine Blase noch w&#228;chst, gibts da eben interessante Renditeerwartungen. Auch das ist ein Beispiel von Marktversagen durch falsche Anreizstrukturen. Die Marktwirtschaft wird das nat&#252;rlich langfristig durch verbesserte Regulierungen gest&#228;rkt aus der Krise hervorgehen. 

Marktversagen ist nicht all or nothing sondern case by case. Ein funktionierender Finanzsektor ist halt ein wertvolles &#246;ffentliches Gut. Und insbesondere nach dem &quot;House of Cards&quot; Buch &#252;ber Bear Stearns bin ich &#252;berzeugt, dass der Finanzmarkt unterreguliert ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich stimme den Artikel zu.<br />
Nur meine ich etwas anderes (und du wei&#223;t es). </p>
<blockquote><p>
Nach dieser Sichtweise – auf sie greifen auch Ulrich Beck und J&#252;rgen Habermas zur&#252;ck &#8211; versagen die M&#228;rkte latent immer.
</p></blockquote>
<p>Kein vern&#252;nftiger Mensch vertritt die Meinung, das M&#228;rkte latent immer versagen. Nur kann dieses Ph&#228;nomen in Teilm&#228;rkten eben geben.<br />
Der nach der Finanzliberarlisierung in Ostasien einsetzende gewaltige Zustrom an Finanzinvestitionen in Ostasien f&#252;hrte in der zweiten H&#228;lfte der 90er Jahre zur Finanzierung von immer fragw&#252;rdigeren Investititionsprojekten. Das fr&#246;hliche Treiben schlug irgendwann um und ausl&#228;ndische Investoren zogen Geld auch aus an sich gesunden L&#228;ndern und Projekten ab. Dies hatte massive Kolleteralsch&#228;den zur Folge. </p>
<p>Ab 2005 warnte der Economist in mehreren Artikeln vor einer H&#228;userblase in den USA. Nur hatten die Banken eben interne Anreizstrukturen, die das Aufbl&#228;hen der Blase weiter beg&#252;nstigte. Die Agenten wurden an ihrem kurzfristigen Umsatz gemessen. Und solange eine Blase noch w&#228;chst, gibts da eben interessante Renditeerwartungen. Auch das ist ein Beispiel von Marktversagen durch falsche Anreizstrukturen. Die Marktwirtschaft wird das nat&#252;rlich langfristig durch verbesserte Regulierungen gest&#228;rkt aus der Krise hervorgehen. </p>
<p>Marktversagen ist nicht all or nothing sondern case by case. Ein funktionierender Finanzsektor ist halt ein wertvolles &#246;ffentliches Gut. Und insbesondere nach dem &#8220;House of Cards&#8221; Buch &#252;ber Bear Stearns bin ich &#252;berzeugt, dass der Finanzmarkt unterreguliert ist.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Lemmy Caution</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2009/05/17/lehren-aus-der-finanzkrise/comment-page-1/#comment-109118</link>
		<dc:creator>Lemmy Caution</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 May 2009 17:13:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/?p=3685#comment-109118</guid>
		<description>&lt;blockquote&gt;
Subventionen sind eigentlich grunds&#228;tzlich schlecht. Gerade auch im konkreten Fall: Gef&#246;rdert werden gezielt Unternehmen, die schlecht gearbeitet haben. Auf Kosten der Firmen, die gut gewirtschaftet haben.
&lt;/blockquote&gt;
Welche Unternehmen ausserhalb des Bankensektors werden denn bislang stark subventioniert? Im Bankensektor sind die Interdependenzen so stark, dass der crash etwa der HRE eine Menge weitere Banken in Liquidit&#228;tsprobleme bringen w&#252;rde. Mit den entsprechenden negativen Folgen, die auch in normalen Zeiten gesunde Unternehmen in den Bankrott reiten w&#252;rde. 
Deflation ist nicht mit der Ver&#228;nderung der relativen Preise zu verwechseln. Eine platzende Blase f&#252;hrt selbstverst&#228;ndlich zu sinkenden Preisen in diesem Bereich. Aktienkurse von Banken haben ja stark an Wert eingeb&#252;&#223;t. H&#228;user in vielen US-Bundesstaaten auch. Das ist gut so. 
Eine Deflation hei&#223;t, dass Preise auf breiter Front einbrechen, weil sich die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes schneller vermindert als die Geldmenge steigt. Die Preise von G&#252;tern sinken dann &#252;ber verschiedene Branchen. Es wird dann effizient Geld unters Kopfkissen zu legen, da du in 6 Monaten 2 Brote f&#252;r den selben Preis bekommst wie heute ein Brot. Dies hat &#228;u&#223;erst fatale Auswirkungen auf die Nachfrage und f&#252;hrt zu einer Abw&#228;rtsspirale, in der die wirtschaftliche T&#228;tigkeit immer mehr abnimmt. (http://de.wikipedia.org/wiki/Deflation)
&lt;blockquote&gt;
wie sehr die Krise &#252;berhaupt erst entstanden ist, WEIL die Politik im letzten Herbst systematisch und lautstark die Panik gesch&#252;rt hat.
&lt;/blockquote&gt;
Die Panik war bereits deutlich fr&#252;her da. Sie wurde nicht von der Politik verursacht. 
&lt;blockquote&gt;
In den USA haben m. W. viele Banken fast &#252;berhaupt nicht mitgemacht, auch in Deutschland waren Deutsche Bank und andere so zur&#252;ckhaltend, da&#223; die Abschreibungen verkraftbar waren.
&lt;/blockquote&gt;
Doch. Doch. Die Wallstreet Investment Bank Bear Stearns war bereits 2008 v&#246;llig &#252;berschuldet und mu&#223;te &#252;bernommen werden. Lehman Brothers wurde nicht mal mehr &#252;bernommen. Zahlreiche weitere gro&#223;e US-Banken sitzen auf massig vielen faulen Krediten. Die Deutsche Bank ist da relativ g&#252;nstig rausgekommen, weil sie die Papiere fr&#252;h genug abgestossen hat. W&#252;rden nicht viele Banken inzwischen gest&#252;tzt, w&#228;re die Deutsche Bank auch in massiven Liquidit&#228;tsproblemen, da sie ein Gl&#228;ubiger dieser Banken ist. Die Bankenkrise beschr&#228;nkt sich nicht auf die deutschen Landesbanken. 
Sicherlich ist die Performance der Deutschen Bank ein Argument f&#252;r Privatbanken. Will das auch. F&#252;r die HRE ist auch deutlichst keine &quot;strategische&quot; Verstaatlichung geplant, um die in Zukunft von Politikern leiten zu lassen, sondern eine kurzfristige &#220;bernahme, um die Kosten der Bereinigung eines Elements unseres Bankensystems mit einem in der Krise sehr problematischen Gesch&#228;ftsmodell (afaik kurzfristig Geld leihen um langfristige Kredite zu vergeben) wieder auf gesunde F&#252;&#223;e zu stellen. Ein Bankrott der HRE h&#228;tte unabsehbare Kollateralsch&#228;den. 
&lt;blockquote&gt;
ie Masse der faulen Kredite sind von Fanny und Freddie vergeben worden
&lt;/blockquote&gt;
Fanny und Freddie waren Privatunternehmen. Im &#252;brigen haben viele Banken ohne Pr&#252;fung Versicherungspapiere f&#252;r diese Hypothekenkredite ausgestellt, sie geb&#252;ndelt, etc. Die Verteilung dieser toxischen Papiere, die aus der Krise erst eine internationale Krise machte, war zum gro&#223;en Teil das Werk von Wall Street Investmentbanken und anderen Banken. Im &#252;brigen hat sich im Zuge der Deregulierung des Bankensektors die Verschuldung der Banken im Verh&#228;ltnis zum Eigenkapital deutlich ausgeweitet, um so bessere Gewinne zu fahren. Dabei hat man das Risiko systematisch untersch&#228;tzt. Mit dem leveraging hat man Robustheit eingeb&#252;&#223;t, die in der Krise dringenst ben&#246;tigt wurde.
&lt;blockquote&gt;
Es ist kein “Marktversagen”, wenn der Markt das tut, was er soll: N&#228;mlich schlechte Gesch&#228;ftsmodelle pleite gehen lassen.
&lt;/blockquote&gt;
Ohne eine expansive Fiskalpolitik und Geldpolititk w&#252;rden eine sehr gro&#223;e Menge an Unternehmen Pleite gehen. Ein solcher Abschwung verst&#228;rkt sich selbst und entzieht zunehmend auch die Wirtschaftlichkeit von an sich produktiven Bet&#228;tigungen.
&lt;blockquote&gt;
Trotz Crashs und Krisen war ja die Gesamtwirtschaftsentwicklung im 19. Jahrhundert deutlich besser als in den letzten Jahrzehnten.
&lt;/blockquote&gt;
Damals war auch der Grenznutzen von Erfindungen h&#246;her. Deutschland stand auch nicht im Wettbewerb mit schnell aufholenden und noch deutich g&#252;nstiger produzierenden Volkswirtschaften in Asien und Lateinamerika. Interessant ist, das in vielen L&#228;ndern dort die Krise deutlich weniger zugeschlagen hat und schon n&#228;chstes Jahr mit einer bemerkenswerten Erholung gerechnet wird. Die hatten aber auch nach den Erfahrungen von Asienkrise 1998 und diversen lateinamerikanischen Krisen eine wesentlich strengere Bankenregulierung. 
Ich zweifele auch nicht daran, dass man mit dem Sozialstaat auf Wachstum verzichtet. Wird der soziale Schutz der Armen weiter gesenkt, steigert das sicher das BIP. Ich m&#246;chte aber eine solche Gesellschaft nicht f&#252;r Deutschland. Ich kenn die aus Chile. Stehlende Hausm&#228;dchen bis zur unteren Mittelschicht, deutlich zu viel Gewaltkriminalit&#228;t, nach wie vor Qualit&#228;tsprobleme in &#246;ffentlichen Schulen etc. Die bauen ihr Sozialsystem aus. Mit guten Gr&#252;nden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>
Subventionen sind eigentlich grunds&#228;tzlich schlecht. Gerade auch im konkreten Fall: Gef&#246;rdert werden gezielt Unternehmen, die schlecht gearbeitet haben. Auf Kosten der Firmen, die gut gewirtschaftet haben.
</p></blockquote>
<p>Welche Unternehmen ausserhalb des Bankensektors werden denn bislang stark subventioniert? Im Bankensektor sind die Interdependenzen so stark, dass der crash etwa der HRE eine Menge weitere Banken in Liquidit&#228;tsprobleme bringen w&#252;rde. Mit den entsprechenden negativen Folgen, die auch in normalen Zeiten gesunde Unternehmen in den Bankrott reiten w&#252;rde.<br />
Deflation ist nicht mit der Ver&#228;nderung der relativen Preise zu verwechseln. Eine platzende Blase f&#252;hrt selbstverst&#228;ndlich zu sinkenden Preisen in diesem Bereich. Aktienkurse von Banken haben ja stark an Wert eingeb&#252;&#223;t. H&#228;user in vielen US-Bundesstaaten auch. Das ist gut so.<br />
Eine Deflation hei&#223;t, dass Preise auf breiter Front einbrechen, weil sich die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes schneller vermindert als die Geldmenge steigt. Die Preise von G&#252;tern sinken dann &#252;ber verschiedene Branchen. Es wird dann effizient Geld unters Kopfkissen zu legen, da du in 6 Monaten 2 Brote f&#252;r den selben Preis bekommst wie heute ein Brot. Dies hat &#228;u&#223;erst fatale Auswirkungen auf die Nachfrage und f&#252;hrt zu einer Abw&#228;rtsspirale, in der die wirtschaftliche T&#228;tigkeit immer mehr abnimmt. (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Deflation" rel="nofollow"></a><a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Deflation'>http://de.wikipedia.org/wiki/Deflation</a>)</p>
<blockquote><p>
wie sehr die Krise &#252;berhaupt erst entstanden ist, WEIL die Politik im letzten Herbst systematisch und lautstark die Panik gesch&#252;rt hat.
</p></blockquote>
<p>Die Panik war bereits deutlich fr&#252;her da. Sie wurde nicht von der Politik verursacht. </p>
<blockquote><p>
In den USA haben m. W. viele Banken fast &#252;berhaupt nicht mitgemacht, auch in Deutschland waren Deutsche Bank und andere so zur&#252;ckhaltend, da&#223; die Abschreibungen verkraftbar waren.
</p></blockquote>
<p>Doch. Doch. Die Wallstreet Investment Bank Bear Stearns war bereits 2008 v&#246;llig &#252;berschuldet und mu&#223;te &#252;bernommen werden. Lehman Brothers wurde nicht mal mehr &#252;bernommen. Zahlreiche weitere gro&#223;e US-Banken sitzen auf massig vielen faulen Krediten. Die Deutsche Bank ist da relativ g&#252;nstig rausgekommen, weil sie die Papiere fr&#252;h genug abgestossen hat. W&#252;rden nicht viele Banken inzwischen gest&#252;tzt, w&#228;re die Deutsche Bank auch in massiven Liquidit&#228;tsproblemen, da sie ein Gl&#228;ubiger dieser Banken ist. Die Bankenkrise beschr&#228;nkt sich nicht auf die deutschen Landesbanken.<br />
Sicherlich ist die Performance der Deutschen Bank ein Argument f&#252;r Privatbanken. Will das auch. F&#252;r die HRE ist auch deutlichst keine &#8220;strategische&#8221; Verstaatlichung geplant, um die in Zukunft von Politikern leiten zu lassen, sondern eine kurzfristige &#220;bernahme, um die Kosten der Bereinigung eines Elements unseres Bankensystems mit einem in der Krise sehr problematischen Gesch&#228;ftsmodell (afaik kurzfristig Geld leihen um langfristige Kredite zu vergeben) wieder auf gesunde F&#252;&#223;e zu stellen. Ein Bankrott der HRE h&#228;tte unabsehbare Kollateralsch&#228;den. </p>
<blockquote><p>
ie Masse der faulen Kredite sind von Fanny und Freddie vergeben worden
</p></blockquote>
<p>Fanny und Freddie waren Privatunternehmen. Im &#252;brigen haben viele Banken ohne Pr&#252;fung Versicherungspapiere f&#252;r diese Hypothekenkredite ausgestellt, sie geb&#252;ndelt, etc. Die Verteilung dieser toxischen Papiere, die aus der Krise erst eine internationale Krise machte, war zum gro&#223;en Teil das Werk von Wall Street Investmentbanken und anderen Banken. Im &#252;brigen hat sich im Zuge der Deregulierung des Bankensektors die Verschuldung der Banken im Verh&#228;ltnis zum Eigenkapital deutlich ausgeweitet, um so bessere Gewinne zu fahren. Dabei hat man das Risiko systematisch untersch&#228;tzt. Mit dem leveraging hat man Robustheit eingeb&#252;&#223;t, die in der Krise dringenst ben&#246;tigt wurde.</p>
<blockquote><p>
Es ist kein “Marktversagen”, wenn der Markt das tut, was er soll: N&#228;mlich schlechte Gesch&#228;ftsmodelle pleite gehen lassen.
</p></blockquote>
<p>Ohne eine expansive Fiskalpolitik und Geldpolititk w&#252;rden eine sehr gro&#223;e Menge an Unternehmen Pleite gehen. Ein solcher Abschwung verst&#228;rkt sich selbst und entzieht zunehmend auch die Wirtschaftlichkeit von an sich produktiven Bet&#228;tigungen.</p>
<blockquote><p>
Trotz Crashs und Krisen war ja die Gesamtwirtschaftsentwicklung im 19. Jahrhundert deutlich besser als in den letzten Jahrzehnten.
</p></blockquote>
<p>Damals war auch der Grenznutzen von Erfindungen h&#246;her. Deutschland stand auch nicht im Wettbewerb mit schnell aufholenden und noch deutich g&#252;nstiger produzierenden Volkswirtschaften in Asien und Lateinamerika. Interessant ist, das in vielen L&#228;ndern dort die Krise deutlich weniger zugeschlagen hat und schon n&#228;chstes Jahr mit einer bemerkenswerten Erholung gerechnet wird. Die hatten aber auch nach den Erfahrungen von Asienkrise 1998 und diversen lateinamerikanischen Krisen eine wesentlich strengere Bankenregulierung.<br />
Ich zweifele auch nicht daran, dass man mit dem Sozialstaat auf Wachstum verzichtet. Wird der soziale Schutz der Armen weiter gesenkt, steigert das sicher das BIP. Ich m&#246;chte aber eine solche Gesellschaft nicht f&#252;r Deutschland. Ich kenn die aus Chile. Stehlende Hausm&#228;dchen bis zur unteren Mittelschicht, deutlich zu viel Gewaltkriminalit&#228;t, nach wie vor Qualit&#228;tsprobleme in &#246;ffentlichen Schulen etc. Die bauen ihr Sozialsystem aus. Mit guten Gr&#252;nden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2009/05/17/lehren-aus-der-finanzkrise/comment-page-1/#comment-109114</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 May 2009 14:58:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/?p=3685#comment-109114</guid>
		<description>Noch was zum Thema &quot;Marktversagen&quot;:

&lt;a href=&quot;http://wirtschaftlichefreiheit.de/wordpress/?p=905#more-905&quot;&gt;http://wirtschaftlichefreiheit.de/wordpress/?p=905#more-905&lt;/a&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Noch was zum Thema &#8220;Marktversagen&#8221;:</p>
<p><a href="http://wirtschaftlichefreiheit.de/wordpress/?p=905#more-905"></a><a href='http://wirtschaftlichefreiheit.de/wordpress/?p=905#more-905'>http://wirtschaftlichefreiheit.de/wordpress/?p=905#more-905</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Lemmy Caution</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2009/05/17/lehren-aus-der-finanzkrise/comment-page-1/#comment-109112</link>
		<dc:creator>Lemmy Caution</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 May 2009 14:03:39 +0000</pubDate>
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		<description>zu USA: 
http://history1800s.about.com/od/thegildedage/a/financialpanics.htm</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>zu USA:<br />
<a href="http://history1800s.about.com/od/thegildedage/a/financialpanics.htm" rel="nofollow"></a><a href='http://history1800s.about.com/od/thegildedage/a/financialpanics.htm'>http://history1800s.about.com/od/thegildedage/a/financialpanics.htm</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Lemmy Caution</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2009/05/17/lehren-aus-der-finanzkrise/comment-page-1/#comment-109111</link>
		<dc:creator>Lemmy Caution</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 May 2009 13:59:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/?p=3685#comment-109111</guid>
		<description>Kannst du mir deine beiden Studien nennen. 
Z.B. hier: http://www.wiwi.uni-frankfurt.de/Professoren/ritter/veranstalt/ss97/wipol/projekt/pro73.htm
Oder es stand in einer recht umfangreichen Wirtschaftsgeschichte K&#246;lns des 19. Jhdts, deren Titel ich gerne nachliefere.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Kannst du mir deine beiden Studien nennen.<br />
Z.B. hier: <a href="http://www.wiwi.uni-frankfurt.de/Professoren/ritter/veranstalt/ss97/wipol/projekt/pro73.htm" rel="nofollow"></a><a href='http://www.wiwi.uni-frankfurt.de/Professoren/ritter/veranstalt/ss97/wipol/projekt/pro73.htm'>http://www.wiwi.uni-frankfurt.de/Professoren/ritter/veranstalt/ss97/wipol/projekt/pro73.htm</a><br />
Oder es stand in einer recht umfangreichen Wirtschaftsgeschichte K&#246;lns des 19. Jhdts, deren Titel ich gerne nachliefere.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Lemmy Caution</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2009/05/17/lehren-aus-der-finanzkrise/comment-page-1/#comment-109110</link>
		<dc:creator>Lemmy Caution</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 May 2009 13:55:11 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/?p=3685#comment-109110</guid>
		<description>Die massive Neubewertungen der mit verschiedenen vom privaten Bankensystem geschaffenen und in sie investierten Finanzprodukte aufgrund systematischer Unterbewertung der Risiken vorher kann sehr wohl als externer Schock bewertet haben. 
&lt;blockquote&gt;
Und es gibt keine einzigen BEWEIS daf&#252;r dass unser Finanzsystem ohne die neuerlichen Ausgabenorgien in den USA und Europa (z.B. HRE) kollabiert w&#228;re.
&lt;/blockquote&gt;
In Gesellschaftswissenschaften wie der Volkswirtschaftslehre gibt es ohnehin keine Beweise im naturwissenschaftlichen Sinne. 
Tatsache ist, dass die Hypothekenpapiere, Credit swaps und &#228;hnliches Zeugs lange vor der staatlichen Hilfe f&#252;r die HRE wertm&#228;ssig massiv heruntergewertet wurden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die massive Neubewertungen der mit verschiedenen vom privaten Bankensystem geschaffenen und in sie investierten Finanzprodukte aufgrund systematischer Unterbewertung der Risiken vorher kann sehr wohl als externer Schock bewertet haben. </p>
<blockquote><p>
Und es gibt keine einzigen BEWEIS daf&#252;r dass unser Finanzsystem ohne die neuerlichen Ausgabenorgien in den USA und Europa (z.B. HRE) kollabiert w&#228;re.
</p></blockquote>
<p>In Gesellschaftswissenschaften wie der Volkswirtschaftslehre gibt es ohnehin keine Beweise im naturwissenschaftlichen Sinne.<br />
Tatsache ist, dass die Hypothekenpapiere, Credit swaps und &#228;hnliches Zeugs lange vor der staatlichen Hilfe f&#252;r die HRE wertm&#228;ssig massiv heruntergewertet wurden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: R.A.</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2009/05/17/lehren-aus-der-finanzkrise/comment-page-1/#comment-109109</link>
		<dc:creator>R.A.</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 May 2009 13:42:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/?p=3685#comment-109109</guid>
		<description>@Lemmy:
&gt; Das ist ein v&#246;llig normales Verhalten, solange das
&gt; in einem vern&#252;nftigen Rahmen bleibt.
Das sehe ich nicht so.
Subventionen sind eigentlich grunds&#228;tzlich schlecht. Gerade auch im konkreten Fall: Gef&#246;rdert werden gezielt Unternehmen, die schlecht gearbeitet haben. Auf Kosten der Firmen, die gut gewirtschaftet haben.
Das ist eine ganz massive Fehlsteuerung, mit der ein Land letztlich seine wirtschaftliche Basis schw&#228;cht.

&gt; Dank der niedrigen Geldmarktzinsen und der expansiven
&gt; Fiskalpolitik gibt es aktuell keine Deflation.
Da kenne ich mich zugegeben weniger aus. Aber deutliche Preiskorrekturen nach unten geh&#246;ren ja wohl dazu, wenn eine Spekulationsblase platzt. Diesen &quot;deflation&#228;ren&quot; Effekt per Geldschwemme zu vermeiden kann f&#252;r die Krisen&#252;berwindung nicht gut sein.

&gt; Die Krise ist zu tief, als dass die automatischen
&gt; Stabilisatoren ausreichen w&#252;rde.
Kann sein, ist aber nicht beweisbar.
Die Frage ist ja erst einmal, wie sehr die Krise &#252;berhaupt erst entstanden ist, WEIL die Politik im letzten Herbst systematisch und lautstark die Panik gesch&#252;rt hat.
Und die &quot;politischen Stabilisatoren&quot; halte ich bisher f&#252;r destruktiv, von Abwrackpr&#228;mie bis Bankenverstaatlichung.

&gt; S&#228;mtliche Gro&#223;banken waren in amerikanische
&gt; Hypotheken-Kredite, default-swaps und &#228;hnliches
&gt; Zeugs investiert, ...
In den USA haben m. W. viele Banken fast &#252;berhaupt nicht mitgemacht, auch in Deutschland waren Deutsche Bank und andere so zur&#252;ckhaltend, da&#223; die Abschreibungen verkraftbar waren.

&gt; Die Banken haben selbst die Kredite vergeben ...
Die Masse der faulen Kredite sind von Fanny und Freddie vergeben worden, das sind von der Politik kontrollierte Institute, die damit den Regierungsvorhaben folgten.
Mit normalem Bankgesch&#228;ft hatte das nichts mehr zu tun.
Es gab teilweise ja sogar Detailvorgaben, in welchen Stadtvierteln und Wahlkreisen noch wieviele noch an den Mann zu bringen w&#228;ren - egal an welchen.

&gt; FDP: Marktversagen leugnen.
Es ist kein &quot;Marktversagen&quot;, wenn der Markt das tut, was er soll: N&#228;mlich schlechte Gesch&#228;ftsmodelle pleite gehen lassen.

&gt; Im der wesentlich weniger regulierten Bankenwelt des
&gt; 19. Jhdts gabs deutlich mehr Bankenpleiten mit den
&gt; entsprechenden negativen Folgen.
Welche negativen Folgen?
Nat&#252;rlich hat jede Firmenpleite erst einmal f&#252;r die Betroffenen negative Folgen. Aber gesamtwirtschaftlich ist eine saubere Pleite mit Marktbereinigung deutlich besser, als schlechte Firmen k&#252;nstlich durchzup&#228;ppeln.
Trotz Crashs und Krisen war ja die Gesamtwirtschaftsentwicklung im 19. Jahrhundert deutlich besser als in den letzten Jahrzehnten.
Gerade in Deutschland kann man f&#252;r das letzte Jahrzehnt fast von Stagnation sprechen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Lemmy:<br />
&gt; Das ist ein v&#246;llig normales Verhalten, solange das<br />
&gt; in einem vern&#252;nftigen Rahmen bleibt.<br />
Das sehe ich nicht so.<br />
Subventionen sind eigentlich grunds&#228;tzlich schlecht. Gerade auch im konkreten Fall: Gef&#246;rdert werden gezielt Unternehmen, die schlecht gearbeitet haben. Auf Kosten der Firmen, die gut gewirtschaftet haben.<br />
Das ist eine ganz massive Fehlsteuerung, mit der ein Land letztlich seine wirtschaftliche Basis schw&#228;cht.</p>
<p>&gt; Dank der niedrigen Geldmarktzinsen und der expansiven<br />
&gt; Fiskalpolitik gibt es aktuell keine Deflation.<br />
Da kenne ich mich zugegeben weniger aus. Aber deutliche Preiskorrekturen nach unten geh&#246;ren ja wohl dazu, wenn eine Spekulationsblase platzt. Diesen &#8220;deflation&#228;ren&#8221; Effekt per Geldschwemme zu vermeiden kann f&#252;r die Krisen&#252;berwindung nicht gut sein.</p>
<p>&gt; Die Krise ist zu tief, als dass die automatischen<br />
&gt; Stabilisatoren ausreichen w&#252;rde.<br />
Kann sein, ist aber nicht beweisbar.<br />
Die Frage ist ja erst einmal, wie sehr die Krise &#252;berhaupt erst entstanden ist, WEIL die Politik im letzten Herbst systematisch und lautstark die Panik gesch&#252;rt hat.<br />
Und die &#8220;politischen Stabilisatoren&#8221; halte ich bisher f&#252;r destruktiv, von Abwrackpr&#228;mie bis Bankenverstaatlichung.</p>
<p>&gt; S&#228;mtliche Gro&#223;banken waren in amerikanische<br />
&gt; Hypotheken-Kredite, default-swaps und &#228;hnliches<br />
&gt; Zeugs investiert, &#8230;<br />
In den USA haben m. W. viele Banken fast &#252;berhaupt nicht mitgemacht, auch in Deutschland waren Deutsche Bank und andere so zur&#252;ckhaltend, da&#223; die Abschreibungen verkraftbar waren.</p>
<p>&gt; Die Banken haben selbst die Kredite vergeben &#8230;<br />
Die Masse der faulen Kredite sind von Fanny und Freddie vergeben worden, das sind von der Politik kontrollierte Institute, die damit den Regierungsvorhaben folgten.<br />
Mit normalem Bankgesch&#228;ft hatte das nichts mehr zu tun.<br />
Es gab teilweise ja sogar Detailvorgaben, in welchen Stadtvierteln und Wahlkreisen noch wieviele noch an den Mann zu bringen w&#228;ren &#8211; egal an welchen.</p>
<p>&gt; FDP: Marktversagen leugnen.<br />
Es ist kein &#8220;Marktversagen&#8221;, wenn der Markt das tut, was er soll: N&#228;mlich schlechte Gesch&#228;ftsmodelle pleite gehen lassen.</p>
<p>&gt; Im der wesentlich weniger regulierten Bankenwelt des<br />
&gt; 19. Jhdts gabs deutlich mehr Bankenpleiten mit den<br />
&gt; entsprechenden negativen Folgen.<br />
Welche negativen Folgen?<br />
Nat&#252;rlich hat jede Firmenpleite erst einmal f&#252;r die Betroffenen negative Folgen. Aber gesamtwirtschaftlich ist eine saubere Pleite mit Marktbereinigung deutlich besser, als schlechte Firmen k&#252;nstlich durchzup&#228;ppeln.<br />
Trotz Crashs und Krisen war ja die Gesamtwirtschaftsentwicklung im 19. Jahrhundert deutlich besser als in den letzten Jahrzehnten.<br />
Gerade in Deutschland kann man f&#252;r das letzte Jahrzehnt fast von Stagnation sprechen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: BlackEye</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2009/05/17/lehren-aus-der-finanzkrise/comment-page-1/#comment-109108</link>
		<dc:creator>BlackEye</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 May 2009 13:10:09 +0000</pubDate>
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		<description>Es gab keine externen Schock. Wir sind weder von Au&#223;erirdischen &#252;berfallen worden noch gab es eine Pandemie noch ist der dritte Weltkrieg ausgebrochen. Und es gibt keine einzigen BEWEIS daf&#252;r dass unser Finanzsystem ohne die neuerlichen Ausgabenorgien in den USA und Europa (z.B. HRE) kollabiert w&#228;re.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es gab keine externen Schock. Wir sind weder von Au&#223;erirdischen &#252;berfallen worden noch gab es eine Pandemie noch ist der dritte Weltkrieg ausgebrochen. Und es gibt keine einzigen BEWEIS daf&#252;r dass unser Finanzsystem ohne die neuerlichen Ausgabenorgien in den USA und Europa (z.B. HRE) kollabiert w&#228;re.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Michel</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2009/05/17/lehren-aus-der-finanzkrise/comment-page-1/#comment-109107</link>
		<dc:creator>Michel</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 May 2009 13:06:36 +0000</pubDate>
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		<description>Woher denkst du beziehen, die &quot;Sozial&quot;versicherungssysteme ihre Rechtfertigung? Die Menschen sind von der Rentenversicherung abh&#228;ngig, da ihre Ersparnisse entwertet werden. Die Arbeitslosenversicherung ist eine Folge der k&#252;nstlich verst&#228;rkten Konjunkturzyklen. Die Rufe nach Umverteilung werden dadurch gen&#228;hrt, dass die hohen Einkommen sehr viel st&#228;rker inflationiert werden als mittlere und niedrige. Usw. usf.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Woher denkst du beziehen, die &#8220;Sozial&#8221;versicherungssysteme ihre Rechtfertigung? Die Menschen sind von der Rentenversicherung abh&#228;ngig, da ihre Ersparnisse entwertet werden. Die Arbeitslosenversicherung ist eine Folge der k&#252;nstlich verst&#228;rkten Konjunkturzyklen. Die Rufe nach Umverteilung werden dadurch gen&#228;hrt, dass die hohen Einkommen sehr viel st&#228;rker inflationiert werden als mittlere und niedrige. Usw. usf.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Michel</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2009/05/17/lehren-aus-der-finanzkrise/comment-page-1/#comment-109105</link>
		<dc:creator>Michel</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 May 2009 12:58:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/?p=3685#comment-109105</guid>
		<description>&lt;blockquote&gt;Im der wesentlich weniger regulierten Bankenwelt des 19. Jhdts gabs deutlich mehr Bankenpleiten mit den entsprechenden negativen Folgen.&lt;/blockquote&gt;

Das halte ich f&#252;r ein Ger&#252;cht. Ich kenne zwei Studien zu dem Thema, beide zeigen das Gegenteil deiner Behauptung. Kannst du Quellen nennen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Im der wesentlich weniger regulierten Bankenwelt des 19. Jhdts gabs deutlich mehr Bankenpleiten mit den entsprechenden negativen Folgen.</p></blockquote>
<p>Das halte ich f&#252;r ein Ger&#252;cht. Ich kenne zwei Studien zu dem Thema, beide zeigen das Gegenteil deiner Behauptung. Kannst du Quellen nennen?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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