The War on Bulbs
jo@chim, 20.05.2009
Glühbirnen töten unsere Eisbärenbabies. Terroristen, politische Extremisten und Kinderpornographen planen ihre Taten im schummrigen Licht der gemeinen Glühbirne. Wer Glühbirnen inhaliert, schadet sich und anderen. Ein schlichtes Handelsverbot, wie es die EU ab September 2009 plant, reicht deshalb nicht aus.
Kriminelle Händlerringe aus Ländern, in denen EU-Recht noch nicht durchgesetzt werden kann, haben Strukturen aufgebaut, um die Abhängigen mit dem Dunklen Licht zu versorgen. Doch Bund und Länder arbeiten bereits daran, Deutschlands Grenzen für die Killerbirnen dichtzumachen:
An diesem Montag trafen sich Vertreter des Bundesfinanzministeriums und der Länder im Bundeswirtschaftsministerium, um die Details der Jagd auf die Glühbirnen zu klären.
Der Zoll soll Pakete mit illegalen Import-Glühbirnen abfangen. No Fun.
antibuerokratieteam.net





In Österreich gibt es schon Hamsterkäufe von Glühbirnen. Das Volk will sich wohl nicht ständig einfach was von der EU verbieten lassen.
Der Zoll wird demnächst auf Glühbirnen angesetzt. Ein Land, dem sowas einfällt, dem muss es verdammt gut gehen.
…selbstverständlich müssen dann für die Mehrarbeit auch noch neue Zöllner eingestellt werden.
Ist doch super: Man bekämpft gleichzeitig die Arbeitslosigkeit und den Klimawandel!
…ich glaub ich muss mal wieder im Bastiat schmökern, da war doch was…
Zumindest bleiben die bestehenden Arbeitsplätze erhalten. Da es ja keine Grenzkontrollen im Schengen-Raum mehr gibt, musste man halt etwas Neues für die Zöllner finden.
Es bleibt die Frage, was wird demnächst verboten? Duschköpfe, Wasserhähne, große Lampen?
Was meint Ihr, welche Verbote wird es noch aus der EU geben?
Eurokratenkritikverbot („Gesetz gegen die gemeingefährlichen Bestrebungen der EU-Kritiker“).
Silvana Koch-Mehrin wird durchsetzen, dass die Aussage “es gibt vielleicht manchmal etwas zu viel ungewollte bürokratische Tendenzen in der EU” nicht darunter fällt.
:-)
Stimmt, EU-Kritiker sind die wirklich Bösen. Die sollte man Video überwachen, Telefon abhören, Rechner durchsuchen. Dafür braucht es aber ein neues EU-Gesetz. Dringend.
Lustig ist das “ungewollte” bürokratische Tendenzen…
Ihr spottet; verständlich. Aber im Ernst, das ist doch nun wohl der letzte Beweis dafür, daß der Staatsapparat in die Hände von Leuten gefallen ist, die im buchstäblichen Sinne gaga sind. Geistesgestört. Sie laufen geschäftig umher, tragen Anzüge (mit Krawatten oder ohne), mühen sich eifrig, eine nichtpathologische Geistesverfassung vorzutäuschen – und reden doch schlicht für jeden erkennbar irre.
Also, was tun? Früher wurde, wenn sich die Geisteskrankheit des Monarchen endgültig nicht mehr leugnen ließ, halt ein Regent aus einer etwas stabileren Seitenlinie eingesetzt. Und heute?
Heute spielt Politik zum Glück nicht mehr die Rolle, die sie früher mal spielte. Der einzelne Ageordnete ist zum Glück noch noch Stimmvieh. Mir wäre auch unbehaglich dabei, wenn das anders wäre. Jedenfalls wenn ich dabei an die Wahlplakate denke. :-)
Und nehme den Hausabgeordneten hier mal davon aus.
Ich meine das auch weniger rein optisch, als viel mehr auf den Gesamteindruck so mancher “Persönlichkeiten” bezogen.
Ich glaube, der Glühbirnen-Schwarzmarkt wird blühen…
Wie steht eigentlich die FDP dazu? Wäre das nicht ein geeignetes Wahlkapmfthema?
Richtig. Das ist reinste Schildbürgerei der Qualität Triple A. Ich frage mich warum es keinen Widerspruch gibt. FDP, wo bist Du?
In Brüssel? Kochrezepte austauschen? ^ ^
Das beruhigende ist aber, dass die Deutschen es nicht anders verdient haben; das Wahlvieh taugt eben nichts.
Ach Du Sch…. Und jetzt auch noch die Beule von der Tischkante. Immer wenn man denkt schlimmer geht es nimmer….
Ich glaube, die FDP ist noch nicht reif für liberale Politik, lol.
Im Moment ackert man sich noch an Dingen wie Steuern oder Außenpolitik ab, ohne zu merken, dass es wohl immer mehr Menschen in Deutschland gibt, die dem Verbotswahn kritisch gegenüberstehen, obwohl das wohl die Sternstunde der Liberalen wäre.
Würde mich auch interessieren, was der A’Team Abgeordnete dazu sagt :)
Das würde ich eher für ein Vorurteil halten. Hier (als PDF) beispielsweise die sehr eindeutige Positionierung des FDP-Bundesparteitages zur Internet-Zensur. Und Politiker wie Gisela Piltz oder Alexander Alvaro engagieren sich auf verschiedenen Ebenen für Bürgerrechte und gegen den Verbots- und Überwachungswahn. Es ist, denke ich, eher eine Frage wie und welche Positionen in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden.
Das müssen die Liberalen noch mehr in die Öffentlichkeit zerren und viel deutlicher auf ihre Position hinweisen. Die Leute verbinden mit der FDP noch immer allen möglichen Quatsch, aber noch nicht die wichtigen Inhalte.
Werde also meinen weder schwererziehbaren noch schwulen, aber dankenswerterweise vorhandenen Schwager in der Schweiz (ganz klassisch: deutscher Dipl.-Ing.) bitten müssen, anstelle des Weins eine Großpackung Birnen bereitzuhalten, wenn wir zu Besuch kommen. Mal sehen, auf wieviel Stück die Eigenbedarfsgrenze (Einstellung des Strafverfahrens wegen Geringfügigkeit) festgesetzt wird…..
Vor allem, wenn man dazu noch bedenkt wie das Verbot zu stande kam. Da gab es keine Abstimmung im Parlament, keinen Beschluss eines Ministerrates. Die EU-Kommission hat es einfach verlautbart und dann habe es zu gelten.
Konsequent wäre die Forderung “Raus aus der EU!”. Für die sind Demokratie und Gewaltenteilung nichts als Phrasen.
Gut, Steuersenkungen stehen für mich schon auch ganz weit vorne in der Prioritätenliste ;-)
Sicher, ist auch richtig, wobei das ja Teil eines größeren Umgestaltungsprozesses sein sollte, der die gesamten Abgaben umfasst und neu ordnen könnte… In der jetzigen Lage ist es aber auch so, dass viele Leute es wohl keiner Partei abkaufen, im Angesicht von erwarteten Steuerausfällen tatsächlich Steuern zu senken. Hinzu kommt der berechtigte Hinweis auf die Staatsverschuldung, die kommende Generationen tragen. Da müsste die FDP Antworten präsentieren.
Ich mag Deinen Sinn für Humor, habe ich das schonmal erwähnt? :-)
Wenn man in der Politik seinen Humor verliert, wird man zum Zyniker. Manchmal bin ich mir nicht wirklich sicher, ob meine Lästereien noch Humor oder nicht schon Zynismus sind, Christian.
>>> … ob meine Lästereien noch Humor oder nicht schon Zynismus sind …
… womit Du Dich, wenn’s so wäre, nicht verstecken musst! Nur den wenigsten (bloggenden) Politikern gelingt es (wie Dir, lieber , Humor + Zynismus erfolgreich in Vertrauensbildung zu investieren :-) …
Schönen Sonntag!
Humor ist zumindest in der offiziellen Politik ein absolutes Tabu, zumindest intelligenter Humor, insofern sehe ich für Deine Karriere schwarz.
Auch die FDP-Politiker sind ziemlich humorarm.
Achim investiert nicht. Er ist einfach so ;-)
:-)
Es ist dringend erforderlich, Steuern zu senken, vor allem die “kalte Progression”, sonst zahlt demnächst jeder Facharbeiter den Spitzensteuersatz. Es wandern doch jetzt schon genug Leistungsträger aus.
Jetzt wird wieder bedrohlich von Steuerausfällen geredet. Das soll doch nur dazu dienen, den Leuten einzureden, Steuererhöhungen (z. B. Mehrwertseuer) schmackhaft zu machen. Dazu kommt, dass man lange die Binnennachfrage vernachlässigt hat, zu einseitig auf Export gesetzt hat, anstatt auf “zwei Beinen” zu stehen.
Wie wäre es denn mal damit, dass der Staat bei den Ausgaben spart? Die Politiker sollten froh sein, dass nicht mal nachgefragt wird, wohin z. B. die ganze Entwicklungshilfe geht. Millionen wurden unlängst an die Hamas gezahlt, China bekommt ebenso wie Indien Entwicklungshilfe etc. etc.
Wieso war es möglich, dass sich ganze Gemeiden verzockt haben? Und dann noch offensichtlich zu doof waren, die Verträge zu lesen?
Nochwas zu “Staatsverschuldung, die kommende Generationen zu tragen haben”.
Das Ganze klingt mir einfach zu moralisch. Vielleicht haben die “kommenden Generationen” dann ja einen Wirtschaftsboom. Wer weiß schon, was kommt.
Das erinnert mich daran, dass die Wettervoraussage oftmals nicht mal für den nächsten Tag klappt, aber heute wollen sie schon wissen, wie das Klima in 50 und 100 Jahren aussieht.
Möglich. Das geht aber am Kern des Problems vorbei: Staatsverschuldung ist durch den Staat im Interesse seiner Stabilisierung verteilter Konsum, der heute oder morgen durch Inflation oder Steuern zurückgezahlt werden muss. So ‘ne Art Zusatzsteuer für die Doofen. Ein System, das inzwischen weitestgehend ausser Kontrolle geraten ist:
Im Grunde ist haben die viel gescholtenen Finanzmarkthasardeure nur die Politik kopiert und sich ebenso einer Schuldenspirale verfangen.
Die komplette Seite staatsverschuldung.de, von der das Zitat stammt, ist übrigens sehr lesenswert!
“….der heute oder morgen durch Inflation oder Steuern zurückgezahlt werden muss.”
Dann wäre es ja noch wichtiger, dass sie das Geld nicht so verteilen. Bei Opel finde ich inzwischen gar nicht mehr durch, was sie da eigentlich für Geld geben wollen. Bei der Überproduktion von Autos weltweit, erinnert mich das Ganze an Holzmann.
Dann will jetzt auch Arcandor Staatsgeld. Da bin ich mal gespannt, ob sie da auch Geld geben. Arcandor hat eine Strukturkrise seit 2004, hat also nichts mit der Finanzkrise zu tun.
Aber im Wahljahr ist ja wohl alles möglich, fürchte ich.
Danke für den Link. Ich werde es mir durchlesen.
Putzig bis trottelig finde ich das Verhalten der Menschen in diesem Punkte. Leider musste es so weit kommen, dass die Menschen zu einer besseren Technik genötigt werden. Wer jetzt noch Glühbirnen kauft, wirft Geld zum Fenster hinaus. Seit mindestens zehn Jahren sind Kompaktleuchtstofflampen die überlegenere Technik.
Nun heißt es, es gebe schon erste Hamsterkäufe, dabei verbleiben die Standardmodelle (40- und 60-Watt-Birnen) noch lange in den Regalen. Halogenlampen bleiben noch etwas länger im Handel.
Ich habe kürzlichen gemessen, was so ein Deckenfluter inklusive Leselampe frisst: 360 W. Die Leselampe braucht alleine schon 52 Watt. Halogentechnik, aber so schön “romantisch” und “gemütlich”. Es ist reichlich bescheuert, sowas zu betreiben. Das Gequatsche von dem “kalten Licht” der Kompaktleuchtstofflampe zeugt von Vorurteilen und Dummheit. Und regelmäßig ertönt auch noch die alte Leiher: “Die wollen nur verdienen.” – Ehrlich gesagt, kommen Hersteller von Glühlampen mehr ins Schwitzen, als Herstellern von Kompaktleuchtstofflampen warm ums Herz wird. Glühlampen sind billig produziert, gehen schnell kaputt, man muss keine Marke etablieren, keine Werbung betreiben und Leuchtmittel werden unabhängig von der Konjunktur gekauft; die Glühlampe ist ein richtiger Goldesel.
Das Klügste in der jetzigen Situation ist es, auf Kompaktleuchtstofflampen zu wechseln und die übrigen Glühlampen zu horten. Für Keller und Treppenflur ist die Glühlampe noch besser; aber auch für solche Anwendungsfälle wird es bessere Technik geben.
Vielleicht sollte man alles verbieten, was durch ein besseres Produkt ersetzt werden kann. Was meinste ?
Tigger, warum denn so differenzieren? Einfach nur verbieten ;-)
Und alle deutschen Verbraucher haben sich an jedes erdenkliche Verbot zu halten. Sonst setzt es was ;-)
Billige Polemik. Ich finde Verbote nicht schön, aber in dem Fall der Glühlampe schränkt es in keinem Falle meine persönliche oder Freiheit ein. Und insbesondere in Umweltfragen, sehe ich als Liberaler Verbote durchaus angebracht. Wenn jemand ein öffentliches Gut wie z. B. das Grundwasser verschmutzt, dann soll er dafür bestraft werden. In Fragen der Sicherheit, z. B. in Autos, gibt es auch zahlreiche Anforderungen, die der Gesetzgeber erfüllt sehen will.
Angesichts vieler tagtäglicher Freiheitsberaubungen ist es mir ein Rätsel, warum die Leute sich vor allem über das bevorstehende Glühlampenverkaufsverbot echauffieren. Die Glühlampe ist ja nunmal äußerst schlechtes und teures Leuchtmittel; die Glühlampe hat sich überlebt.
Wohl keine Glühlampen im Haus, alles Neon, gell?
Mal schauen welche Elektrogeräte es noch erwischen wird…
“Angesichts vieler tagtäglicher Freiheitsberaubungen ist es mir ein Rätsel, warum die Leute sich vor allem über das bevorstehende Glühlampenverkaufsverbot echauffieren.”
Wer das nicht versteht, kann kein Liberaler sein. Ich versuche es dennoch
1) Weil es ein Beispiel ist, in welche Einzelheiten des Privatlebens der Staat mittlerweile hineinregiert und dabei vor keiner Lächerlichkeit zurückschreckt
2) Weil es symbolisch darstellt, dass das worüber man früher witzelte eintritt und sich Politiker für niy zu blöde sind
3) Weil dadurch so gut wie kein Strom eingespart wird und das Gesetz somit unsinnig ist
4) Weil selbst wenn dadurch C02 eingespart würde, es wegen des Zertifikatehandels an anderer Stelle wieder emittiert würde
5) Wir ohnehin für C02 Einsparungen den Zertifikatehandel haben.
und, extra für sie, 7) weil, wenn Sie recht haben und die Glühlampe sich überlebt habe, sie ganz alleine vom Markt verschwünde.
1, 2) Da muss ich Ihnen leider Recht geben.
3) Das bezweifle ich. Energie kann eine Menge eingespart werden. Ich habe oben einen Deckenfluter erwähnt, der mehr als 300 W frisst. Angenommen sowas wäre verboten und die Deckenfluter müssten mit einer Kompaktleuchtstofflampe ausgestattet sein, wäre das für den Endverbraucher ein Gewinn.
4, 5) das CO2-Gebabbel interessiert mich nicht. Wenn die Politik das Stromsparen forciert, dann ist positiv, unabhängig von den Motiven. Energiesparen ist gut, weil wir die Abhängigkeit von energieexportierenden Diktaturen mindern und weil Sparen an sich gut ist. Wenn 30 Millionen Haushalte im Schnitt und pro Jahr 10 Euro sparen, dann stehen 300 Millionen Euro für andere Bereiche der Wirtschaft zur Verfügung.
Ich benutze ausschließlich Kompaktleuchtstofflampen und da ist eine dabei, die ich seit acht Jahren in Betrieb habe und auch richtig viel nutze. Das ist eine Schreibtischlampe. Als Kind und Jugendlicher hatte in diesem Einsatzbereich Glühlampen und es mussten ständig neue Leuchtmittel gekauft werden.
7) Würden die Menschen rationaler Leuchtmittel kaufen, würden Glühlampen nur noch für Spezialanwendungen benutzt werden.
Ich fürchte auch, dass man da mit allem rechnen muss, habe aber doch noch einige Hoffnung, dass die Politiker sich nochmal genau überlegen, wofür Staatsgelder so ausgegeben werden sollten und wofür nicht. Arcandor jedenfalls verdient es, pleite zu gehen und die Arbeitsplätze die da wegfallen können vielleicht dann besser bei der Konkurrenz neu geschaffen werden.
“Wenn die Politik das Stromsparen forciert, dann ist positiv, unabhängig von den Motiven.”
Unabhängig von allem so zu sagen, tja, warum soll das richtig sein? Auf den Einwurf, dass auch andere Elektrogeräte verboten werden könnten, sind Sie nicht eingegangen.
Aus meiner Sicht sind Sie, wenn überhaupt, ein ökologistisch angelegter Liberaler.
Es geht den Menschen aber nicht nur darum möglichst effizient die Wohnung zu beleuchten, auch soll das Licht eine möglichst hohe Qualität haben (also dem Sonnenlicht möglichst nahe kommen.) und da sind die Glühlampen bisher unübertroffen. Bitte nicht die eigenen Präferenzen auf andere projizieren, das ist nämlich alles andere als liberal.
Wie ich mein Zuhause beleuchte ist doch wohl mein Problem, oder? Da hat der Staat nix zu suchen. Wenn ich will kaufe ich mir auch Öllampen oder verbrenne Holz. Man sollte sich vieleicht mal in einer Gruppe zusammenschließen, gemeinsam in die Schweiz fahren und nach einem schönen Wochenende in den Alpen mit jeweils einer Packung Glühbirnen zurückkommen. So wie es Gandhi damals mit dem Meersalz getan hat.
“Wie ich mein Zuhause beleuchte ist doch wohl mein Problem, oder? Da hat der Staat nix zu suchen. Wenn ich will kaufe ich mir auch Öllampen…”
*lach*
Weitere Möglichkeiten: Ich habe noch eine alte Petroleum-Lampe und meine Nachbarin hat allen Ernstes noch eine Gaszufuhr in der Küchendecke für eine Gaslampe.
Richtig ist natürlich, dass es nicht nur bei Glühbirnen bleibt, es wird Weiteres nach sich ziehen. Verbote von bestimmten Kühlschränken etc.
Das stimmt gerade nicht! Das Licht der Glühlampe kommt dem Sonnenlicht nicht sehr nahe und genau deswegen wird es als gemütlich empfunden, genauso wie Kerzenlicht oder Lagerfeuer. Das mag vielleicht am hohen Infrarotanteil liegen.
Heutige Kompaktleuchtstofflampen sind darauf ausgelegt, dass sie gemütliches (warmweißes) Licht abgeben. Ich wette, niemand würde den Unterschied merken.
Natürlich kann auch jeder seine Bude beleuchten wie will. Es wird ja nicht die Benutzung, sondern der Verkauf schrittweise verboten. Ich mache mir auch gerne Kerzen an und lese dann ein gutes Buch.
Ich sehe mich nicht als einen “ökologistischen” Liberalen. Ökologisch denke ich sehr wohl und ich bin durchaus der Meinung, dass der Staat durch sanften und harten Druck ein ökologisches Verhalten der Menschen erzielen darf. Autobatterien werden ja auch mit einem Pfand belegt, weil bekannt ist, dass es genug Trottel in diesem Land gibt, die so eine Batterie irgendwo hinwerfen und großen Schaden anrichten. Es ist den Menschen kaum beizubringen, dass sie ihre Altbatterien nicht in den Hausmüll werfen, sondern in den Supermarkt oder Discounter, wo sie Woche für Woche einkaufen.
Einige Politiker denken bereits daran Klimaanlagen zu verbieten- jedenfalls für Privathaushalte.