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Sektion der neoliberalen Weltverschwörung

Gut gemeinte Grütze

Daniel Fallenstein, 20.06.2009

Data transfer rate in my computer 323 BYTES per Second!

Und damit meine Freunde in Tehran noch weniger Bandbreite zur Verfügung haben müssen ein paar Maulhelden die Leitungen mit ihren depperten Aktionen verstopfen. Super! Klasse Aktion! Bravo FdoG!

Ein Störsender der das Staatsfernsehen des Regimes ausschaltet wäre großartig, aber solange man nur die Infrastruktur der iranischen Aktivisten voll &$%§t, einfach mal auf Dieter Nuhr hören.



14 Kommentare zu “Gut gemeinte Grütze”

  1. Quellenexperte

    warum bravo fdog? da wird nur einem beitrag zugestimmt, auf den sogar verlinkt wird. seltsame quellenkritik…

  2. Das Problem des Maulheldentums « Freunde der offenen Gesellschaft

    [...] a comment » Ich bin um jeden froh, der sich für die Demonstranten im Iran einsetzt. Dass sich dann innerhalb dieser recht überschaubaren Szene manche Maulhelden dazu erheben, andere M… Zumal sich die Frage stellt, was so eine Kritik eigentlich soll? Ich meine, wir alle riskieren rein [...]

  3. NUB

    Es gilt immer wieder mal: Gut gemeint ist nicht gut gemacht.

  4. Homer

    Tja, deine Denkschnelligkeit und Leistungsfähigkeit wird halt schmerzlich vermisst.

  5. Tom

    Ist das absichtliche Setzen falscher Links gleichbedeutend mit dem Bekenntnis: “Ja, ich bin unseriös, glaubt mir also nichts”?

  6. R.A.

    @Daniel:
    Dein Beitrag ist nur für Technik-Insider verständlich.

    Erklär’ doch mal, was eigentlich abgeht. Was wollen die FDOG-Leute und wo liegt dabei das Problem?

  7. Daniel Fallenstein

    FdoG ruft dazu auf, Webseiten der iranischen Regierung mit Anfragen zu überlasten und so in die Knie zu zwingen. Dummerweise stehen diese Server im Iran und hängen an den gleichen Leitungen (Backbones), die den iranischen Aktivisten als einzige Möglichkeit dienen mit der Welt zu kommunizieren. Die anfragen und die Beantwortung derselben nimmt natürlich Bits und Bytes in Anspruch, die nicht mehr für die sinnvolle Informationsvermittlung genutzt werden können.

    Während also den Iranern die ohnehin knappe verfügbare Bandbreite noch weiter zusammenschrumpft, brüsten die Cyberwar-Schwejks sich damit, einen vergleichsweise irrelevanten Kommunikationskanal des Regimes zu verstopfen und schaden der Opposition.

  8. jo@chim

    Solange die Adrenalinbandbreite einiger junger Menschen in Berlin gesichert ist, wird’s ja nicht allzu stille werden…
    ^^

  9. che2001

    Ist ja anderswo auf diesem Blog gut verlinkt, was man stattdessen machen kann, glücklicherweise.

  10. nola

    Einen wesentlichen Beitrag hat auch NSN geleistet.
    Ich denke, das wird in Zukunft auch bei uns stattfinden.

    http://www.golem.de/0906/67893.html

    “Der deutsch-finnische Netzwerkausrüster Nokia Siemens Networks (NSN) hat eingeräumt, Zensurinfrastruktur für das Internet im Iran aufgebaut zu haben. Die letzten Teilinstallationen erfolgten in der zweiten Hälfte des Jahres 2008. Die iranische Regierung verfügt über Deep Packet Inspection und Filterung, was die Untersuchung einzelner Datenpakete und ihres Headers ermöglicht, um massenhaft exakte Kommunikationsprofile einzelner Menschen zu erstellen und um Informationen zu zensieren.”

  11. Homer

    Zu rechtwinklig gedacht.

  12. Quellenexperte

    @ Daniel Fallenstein

    Noch einmal, warum wird gerade auf FdoG verlinkt? Der Vorschlag kam nicht von dort, sondern wurde dort nur – wie in vielen anderen Blogs auch – weiterverbreitet. Warum wurde also nicht auf das Blog verlinkt, von dem der Vorschlag kam?

  13. jo@chim

    Es ist durchaus üblich, bei “Informationskaskaden” in der Blogosphäre auf das “nächstliegende” Blog zustimmend – oder eben kritisch oder polemisch – zu verlinken, anstatt nach dem Urgrund aller Information zu recherchieren. FdoG scheint Deltafoxtrot eben besonders am Herzen zu liegen ;-)

    Wie lange soll denn die Sommerlochkomödie noch gehen? Bei einer positiven Erwähnung hättet Ihr auch nicht rumgeheult. Das ist sowas von albern.

  14. Homer

    Wobei die Sommerlochkomödie vom Canis Eruptus alleine angeleiert worden ist.

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