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	<title>Kommentare zu: Kein schlechtes Gesch&#228;ftsmodell</title>
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	<description>Sektion der neoliberalen Weltverschwörung</description>
	<lastBuildDate>Wed, 08 Feb 2012 11:56:35 +0000</lastBuildDate>
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	<item>
		<title>Von: Enrico Weigelt, metux IT service</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2009/06/26/kein-schlechtes-geschaeftsmodell/comment-page-1/#comment-110982</link>
		<dc:creator>Enrico Weigelt, metux IT service</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jul 2009 03:46:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/?p=4252#comment-110982</guid>
		<description>Schade, da&#223; hier - au&#223;er nana - offenbar niemand mal genauer &#252;ber die inherente Dynamik der kreditbasierten Geldsch&#246;pfung nachdenkt.

Weiterhin unbeanwortet bleibt die Frage, woher (global betrachtet) &#252;berhaupt das Geld f&#252;r die Zinszahlungen kommen soll. Schlie&#223;lich wird beim Kreditgesch&#228;ft nur der Nennbetrag, nicht aber der Zins geschaffen. Ergo: fest eingebaute Deflation. F&#252;r kurzfristige Spitzenrefinanzierungen lie&#223;e sich das ja vielleicht noch einigerma&#223;en austarieren (parallel zur R&#252;ckzahlung nochmal den jeweiligen Zinsbetrag neu schaffen, bis sich die Reihe nah an 0 ann&#228;hert). 
Aber was ist mit der Basisversorgung ? Die kann nicht z&#252;ckgezahlt werden, sonst g&#228;be es kein Geld mehr - und darauf fallen permanent Zinsen an, die st&#228;ndig neu geschaffen werden m&#252;ssen, die Verschuldung mu&#223; also exponentiell wachsen.

Warum kann denn nicht der Staat die Basisversorgung - zinsfrei - selbst sch&#246;pfen ?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Schade, da&#223; hier &#8211; au&#223;er nana &#8211; offenbar niemand mal genauer &#252;ber die inherente Dynamik der kreditbasierten Geldsch&#246;pfung nachdenkt.</p>
<p>Weiterhin unbeanwortet bleibt die Frage, woher (global betrachtet) &#252;berhaupt das Geld f&#252;r die Zinszahlungen kommen soll. Schlie&#223;lich wird beim Kreditgesch&#228;ft nur der Nennbetrag, nicht aber der Zins geschaffen. Ergo: fest eingebaute Deflation. F&#252;r kurzfristige Spitzenrefinanzierungen lie&#223;e sich das ja vielleicht noch einigerma&#223;en austarieren (parallel zur R&#252;ckzahlung nochmal den jeweiligen Zinsbetrag neu schaffen, bis sich die Reihe nah an 0 ann&#228;hert).<br />
Aber was ist mit der Basisversorgung ? Die kann nicht z&#252;ckgezahlt werden, sonst g&#228;be es kein Geld mehr &#8211; und darauf fallen permanent Zinsen an, die st&#228;ndig neu geschaffen werden m&#252;ssen, die Verschuldung mu&#223; also exponentiell wachsen.</p>
<p>Warum kann denn nicht der Staat die Basisversorgung &#8211; zinsfrei &#8211; selbst sch&#246;pfen ?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Homer</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2009/06/26/kein-schlechtes-geschaeftsmodell/comment-page-1/#comment-110759</link>
		<dc:creator>Homer</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Jun 2009 22:17:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/?p=4252#comment-110759</guid>
		<description>Auch wenns hier vermutlich keinen interessiert:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,632992,00.html
:--)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Auch wenns hier vermutlich keinen interessiert:<br />
<a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,632992,00.html" rel="nofollow"></a><a href='http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,632992,00.html'>http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,632992,00.html</a><br />
:&#8211;)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Bodo Wünsch</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2009/06/26/kein-schlechtes-geschaeftsmodell/comment-page-1/#comment-110738</link>
		<dc:creator>Bodo Wünsch</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Jun 2009 12:14:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/?p=4252#comment-110738</guid>
		<description>&gt; &lt;i&gt;&quot;Zwar mahnt Bundesbankpr&#228;sident Weber die Banken, sie m&#246;gen doch die g&#252;nstigen Konditionen an ihre Kunden weitergeben, &lt;b&gt;doch er wei&#223; selbst sehr genau, dass sie das nicht tun werden.&lt;/b&gt;&quot;&lt;/i&gt;
[Hervorhebung von mir]

_Deswegen_ mahnt er sie ja.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>> <i>&#8220;Zwar mahnt Bundesbankpr&#228;sident Weber die Banken, sie m&#246;gen doch die g&#252;nstigen Konditionen an ihre Kunden weitergeben, <b>doch er wei&#223; selbst sehr genau, dass sie das nicht tun werden.</b>&#8220;</i><br />
[Hervorhebung von mir]</p>
<p>_Deswegen_ mahnt er sie ja.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: nana</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2009/06/26/kein-schlechtes-geschaeftsmodell/comment-page-1/#comment-110733</link>
		<dc:creator>nana</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Jun 2009 09:16:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/?p=4252#comment-110733</guid>
		<description>Da stellt sich dann eine neue Frage: Warum &quot;antwortest&quot; Du auf eine Frage, die Du gar nicht verstanden hast?

Eine Antwort auf meine Frage habe ich &#252;brigens bereits selbst gegeben. Es ging mir um eine kritische Auseinandersetzung mit dieser Antwort.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Da stellt sich dann eine neue Frage: Warum &#8220;antwortest&#8221; Du auf eine Frage, die Du gar nicht verstanden hast?</p>
<p>Eine Antwort auf meine Frage habe ich &#252;brigens bereits selbst gegeben. Es ging mir um eine kritische Auseinandersetzung mit dieser Antwort.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Homer</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2009/06/26/kein-schlechtes-geschaeftsmodell/comment-page-1/#comment-110732</link>
		<dc:creator>Homer</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Jun 2009 01:35:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/?p=4252#comment-110732</guid>
		<description>Ich kann den Blogeintrag nur teilweise, Deinen Kommentaren (und auch dem weiter unten) noch schwieriger folgen.
Einfach mal die Frage pr&#228;zise formulieren, dann ergibt sich oft selbst die richtige Antwort, ansonsten kommt die Antwort vermutlich von einem Kommentatoren.

Beste Gr&#252;&#223;e,
Euer Homie</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann den Blogeintrag nur teilweise, Deinen Kommentaren (und auch dem weiter unten) noch schwieriger folgen.<br />
Einfach mal die Frage pr&#228;zise formulieren, dann ergibt sich oft selbst die richtige Antwort, ansonsten kommt die Antwort vermutlich von einem Kommentatoren.</p>
<p>Beste Gr&#252;&#223;e,<br />
Euer Homie</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: nana</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2009/06/26/kein-schlechtes-geschaeftsmodell/comment-page-1/#comment-110730</link>
		<dc:creator>nana</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jun 2009 22:38:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/?p=4252#comment-110730</guid>
		<description>Aber auch nur, wenn 442,000,000,000 + 5% von 442,000,000,000 = 442,000,000,000 sind. :)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Aber auch nur, wenn 442,000,000,000 + 5% von 442,000,000,000 = 442,000,000,000 sind. :)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Homer</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2009/06/26/kein-schlechtes-geschaeftsmodell/comment-page-1/#comment-110726</link>
		<dc:creator>Homer</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jun 2009 20:16:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/?p=4252#comment-110726</guid>
		<description>Angeboten wird hiermit folgende Sicht auf die Dinge:

1.) Die US-amerikanische sozialstaatliche Manahme „Community Reinvestent Act“ ist seit einer clintonschen Anpassung (ca. 1995) als staatlich gesponsertes &quot;Immobilienprogramm f&#252;r alle (gerne auch ohne Sicherheiten)&quot; urs&#228;chlich (&quot;Ur-Sache&quot;) f&#252;r die aktuelle Wirtschaftskrise.
Vgl. http://en.wikipedia.org/wiki/Community_Reinvestment_Act
2.) Die aktuell festzustellende Leitzinspolitik (die trotz der Unabh&#228;ngigkeit der EZB eine politische ist) des billigen Geldes f&#252;hrt nicht zu der in politischen Kreisen [1] anscheinend erwarteten Aufhellung der wirtschaftlichen Lage, u.a. auch weil sich g&#252;nstig refinanzierende Banken am Markt bedeckt halten, also nicht, wie erhofft, billige Unternehmenskredite bereit stellen.
3.) Das geschieht - will man nicht mit Konstrukten wie der Banker-Gier oder &#228;hnlichem arbeiten - ganz anscheinend wg. der Bedenken der Kreditgeber bzgl. der k&#252;nftigen wirtschaftlichen Entwicklung, die Banker wollen sich - auch aus einer bestimmten Erfahrung heraus (siehe Punkt 1) - nicht erneut exponieren und gew&#228;hren Unternehmenskredite zu Konditionen, die nicht auf eine billige Weitergabe des Geldes hinauslaufen. Die Banker haben also Bedenken bzgl. der Zahlungsfolgen, die sich aus den Kreditvertr&#228;gen ergeben.
4.) Die aggressive Leitzinspolitik der EZB scheitert also in bestimmter Hinsicht, bzw. kommt in ihrer Wirkung bestimmten Politikerinteressen [1] nicht entgegen.
kleine Wiederholung zwischendurch:
Q: Warum klappt es nicht mit der Leitzinspolitik? A: siehe Punkt 3
Q: Warum dann diese Politik? A: siehe Punkt 2
Q: Hat diese Politik, wenn sie schon nicht greift, Schadwirkung? A: siehe Punkt 5
5.) Einige Wirtschaftswissenschaftler arbeiten mit dem Bild, das den jetzigen Markt mit einem unter Leistungsdruck stehenden Patienten darstellt, der k&#252;rzlich einmal kollabiert ist. Statt diesem Patienten beruhigende Mittel zuzuf&#252;hren, erh&#228;lt er Aufputschmittel um wieder auf die Beine zu kommen. Statt also mit einem Leitzins von 3-4% zu arbeiten, der konservatives investives Handeln motivieren w&#252;rde, wird dieser Leitzins stattdessen m&#246;glichst tief [2] gesetzt um Investitionen der Marktteilnehmer anzufeuern. W&#252;rde der Patient der Medikamentisierung entsprechend funktionieren, dann w&#228;re der erneute schwere Zusammenbruch desselben zu bef&#252;rchten, in etwa wie folgt:
- billige Unternehmenskredite inspirieren Marktteilnehmer zu Investitionsrisiken; hier kann man sich bildlich den Gesch&#228;ftsf&#252;hrer einer GmbH vorstellen, der flei&#223;ig Ger&#228;te least oder den AG-Manager, der &quot;es noch einmal wissen will&quot; und am gro&#223;en Rad dreht
- eine schlechte Nachricht trudelt ein, bspw. eine ernsthafte Gewinnwarnung bei M$, ein israelischer Besuch im Iran, ein Terroranschlag bestimmter Gr&#246;&#223;e - hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt
- die Wirtschaftslage (die eben noch nicht stabil ist) entwickelt sich spontan negativ, Kredite werden notleidend, der oben skizzierte Patient kollabiert erneut schwer
6.) Die in Punkt 5 aufgef&#252;hrte Leitzinstheorie ist nicht klar belegt, der Patient lebt ja noch, trotz der vielen Eingriffe bisher.
Aberr, der Patient, eben der Markt, wehrt sich auch gegen die Verdoktorung standhaft. Das machen bspw. die Banken, wenn sie trotz g&#252;nstiger Refinanzierung nicht aggressiv in den Markt gehen, weil sie berechtigterweise Angst haben.

(Im schlimmsten Fall kann nat&#252;rlich ein Krisenzyklus entstehen, bei dem die Behandlung der gewesenen Krise die n&#228;chste Krise evoziert; wobei hier gewisse Grenzen gesetzt sind, ist das Finanzsystem erst einmal vollst&#228;ndig reguliert und politikgebunden und der Leitzins bei 0,25%, dann geht nicht mehr viel (dann kann denkbarerweise nur noch eine abschliessende Krise [3] eintreten).)

[1] bzw. den Vorstellungen der EZB, die als politisch verstanden werden d&#252;rfen
[2] Experimente mit einem Leitzins von bspw. 0,25% sind noch zu erwarten, ein negativer Leitzins eher nicht.
[3] Nat&#252;rlich nur eine Utopie, soweit kommt es bestimmt nie. Oder?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Angeboten wird hiermit folgende Sicht auf die Dinge:</p>
<p>1.) Die US-amerikanische sozialstaatliche Manahme „Community Reinvestent Act“ ist seit einer clintonschen Anpassung (ca. 1995) als staatlich gesponsertes &#8220;Immobilienprogramm f&#252;r alle (gerne auch ohne Sicherheiten)&#8221; urs&#228;chlich (&#8220;Ur-Sache&#8221;) f&#252;r die aktuelle Wirtschaftskrise.<br />
Vgl. <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Community_Reinvestment_Act" rel="nofollow"></a><a href='http://en.wikipedia.org/wiki/Community_Reinvestment_Act'>http://en.wikipedia.org/wiki/Community_Reinvestment_Act</a><br />
2.) Die aktuell festzustellende Leitzinspolitik (die trotz der Unabh&#228;ngigkeit der EZB eine politische ist) des billigen Geldes f&#252;hrt nicht zu der in politischen Kreisen [1] anscheinend erwarteten Aufhellung der wirtschaftlichen Lage, u.a. auch weil sich g&#252;nstig refinanzierende Banken am Markt bedeckt halten, also nicht, wie erhofft, billige Unternehmenskredite bereit stellen.<br />
3.) Das geschieht &#8211; will man nicht mit Konstrukten wie der Banker-Gier oder &#228;hnlichem arbeiten &#8211; ganz anscheinend wg. der Bedenken der Kreditgeber bzgl. der k&#252;nftigen wirtschaftlichen Entwicklung, die Banker wollen sich &#8211; auch aus einer bestimmten Erfahrung heraus (siehe Punkt 1) &#8211; nicht erneut exponieren und gew&#228;hren Unternehmenskredite zu Konditionen, die nicht auf eine billige Weitergabe des Geldes hinauslaufen. Die Banker haben also Bedenken bzgl. der Zahlungsfolgen, die sich aus den Kreditvertr&#228;gen ergeben.<br />
4.) Die aggressive Leitzinspolitik der EZB scheitert also in bestimmter Hinsicht, bzw. kommt in ihrer Wirkung bestimmten Politikerinteressen [1] nicht entgegen.<br />
kleine Wiederholung zwischendurch:<br />
Q: Warum klappt es nicht mit der Leitzinspolitik? A: siehe Punkt 3<br />
Q: Warum dann diese Politik? A: siehe Punkt 2<br />
Q: Hat diese Politik, wenn sie schon nicht greift, Schadwirkung? A: siehe Punkt 5<br />
5.) Einige Wirtschaftswissenschaftler arbeiten mit dem Bild, das den jetzigen Markt mit einem unter Leistungsdruck stehenden Patienten darstellt, der k&#252;rzlich einmal kollabiert ist. Statt diesem Patienten beruhigende Mittel zuzuf&#252;hren, erh&#228;lt er Aufputschmittel um wieder auf die Beine zu kommen. Statt also mit einem Leitzins von 3-4% zu arbeiten, der konservatives investives Handeln motivieren w&#252;rde, wird dieser Leitzins stattdessen m&#246;glichst tief [2] gesetzt um Investitionen der Marktteilnehmer anzufeuern. W&#252;rde der Patient der Medikamentisierung entsprechend funktionieren, dann w&#228;re der erneute schwere Zusammenbruch desselben zu bef&#252;rchten, in etwa wie folgt:<br />
- billige Unternehmenskredite inspirieren Marktteilnehmer zu Investitionsrisiken; hier kann man sich bildlich den Gesch&#228;ftsf&#252;hrer einer GmbH vorstellen, der flei&#223;ig Ger&#228;te least oder den AG-Manager, der &#8220;es noch einmal wissen will&#8221; und am gro&#223;en Rad dreht<br />
- eine schlechte Nachricht trudelt ein, bspw. eine ernsthafte Gewinnwarnung bei M$, ein israelischer Besuch im Iran, ein Terroranschlag bestimmter Gr&#246;&#223;e &#8211; hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt<br />
- die Wirtschaftslage (die eben noch nicht stabil ist) entwickelt sich spontan negativ, Kredite werden notleidend, der oben skizzierte Patient kollabiert erneut schwer<br />
6.) Die in Punkt 5 aufgef&#252;hrte Leitzinstheorie ist nicht klar belegt, der Patient lebt ja noch, trotz der vielen Eingriffe bisher.<br />
Aberr, der Patient, eben der Markt, wehrt sich auch gegen die Verdoktorung standhaft. Das machen bspw. die Banken, wenn sie trotz g&#252;nstiger Refinanzierung nicht aggressiv in den Markt gehen, weil sie berechtigterweise Angst haben.</p>
<p>(Im schlimmsten Fall kann nat&#252;rlich ein Krisenzyklus entstehen, bei dem die Behandlung der gewesenen Krise die n&#228;chste Krise evoziert; wobei hier gewisse Grenzen gesetzt sind, ist das Finanzsystem erst einmal vollst&#228;ndig reguliert und politikgebunden und der Leitzins bei 0,25%, dann geht nicht mehr viel (dann kann denkbarerweise nur noch eine abschliessende Krise [3] eintreten).)</p>
<p>[1] bzw. den Vorstellungen der EZB, die als politisch verstanden werden d&#252;rfen<br />
[2] Experimente mit einem Leitzins von bspw. 0,25% sind noch zu erwarten, ein negativer Leitzins eher nicht.<br />
[3] Nat&#252;rlich nur eine Utopie, soweit kommt es bestimmt nie. Oder?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Michel</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2009/06/26/kein-schlechtes-geschaeftsmodell/comment-page-1/#comment-110725</link>
		<dc:creator>Michel</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jun 2009 19:25:01 +0000</pubDate>
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		<description>Aus den Ausgaben und Gewinnen des ESZB.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Aus den Ausgaben und Gewinnen des ESZB.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Heinrich Peters</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2009/06/26/kein-schlechtes-geschaeftsmodell/comment-page-1/#comment-110724</link>
		<dc:creator>Heinrich Peters</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jun 2009 18:15:46 +0000</pubDate>
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		<description>Ich glaube, das war Goldman-Sachs. Alle Banken sind vom fr&#252;heren zust&#228;ndigen Minister der G.W.Bush Administration dazu &quot;verdonnert&quot; worden, um bei ver&#228;ngstigten Anlegern keine gezielten Panikreaktionen auszul&#246;sen. Grunds&#228;tzlich bin auch f&#252;r staatsunabh&#228;ngige Banken. Langfristig mag auch die &quot;Grausamkeit&quot; einer Deflation ihr Gutes f&#252;r die Gesamtwirtschaft haben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich glaube, das war Goldman-Sachs. Alle Banken sind vom fr&#252;heren zust&#228;ndigen Minister der G.W.Bush Administration dazu &#8220;verdonnert&#8221; worden, um bei ver&#228;ngstigten Anlegern keine gezielten Panikreaktionen auszul&#246;sen. Grunds&#228;tzlich bin auch f&#252;r staatsunabh&#228;ngige Banken. Langfristig mag auch die &#8220;Grausamkeit&#8221; einer Deflation ihr Gutes f&#252;r die Gesamtwirtschaft haben.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Homer</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2009/06/26/kein-schlechtes-geschaeftsmodell/comment-page-1/#comment-110723</link>
		<dc:creator>Homer</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jun 2009 17:30:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/?p=4252#comment-110723</guid>
		<description>Da kommen die her:
442,000,000,000 * (6% - 1%) = 22,000,000,000
Und nur daher.   :)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Da kommen die her:<br />
442,000,000,000 * (6% &#8211; 1%) = 22,000,000,000<br />
Und nur daher.   :)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: nana</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2009/06/26/kein-schlechtes-geschaeftsmodell/comment-page-1/#comment-110722</link>
		<dc:creator>nana</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jun 2009 17:22:06 +0000</pubDate>
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		<description>Ich hab&#039;s ja im Gegensatz zu Dir getrennt betrachtet. 

Die Frage besteht also weiter: wo kommen die 22 Mrd. her?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hab&#8217;s ja im Gegensatz zu Dir getrennt betrachtet. </p>
<p>Die Frage besteht also weiter: wo kommen die 22 Mrd. her?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Homer</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2009/06/26/kein-schlechtes-geschaeftsmodell/comment-page-1/#comment-110721</link>
		<dc:creator>Homer</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jun 2009 17:03:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/?p=4252#comment-110721</guid>
		<description>Yep, so isses, der Blogeintrag transportiert sozialistisches Gedankengut und referenziert den Gier-Gedanken.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Yep, so isses, der Blogeintrag transportiert sozialistisches Gedankengut und referenziert den Gier-Gedanken.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Homer</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2009/06/26/kein-schlechtes-geschaeftsmodell/comment-page-1/#comment-110720</link>
		<dc:creator>Homer</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jun 2009 17:02:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/?p=4252#comment-110720</guid>
		<description>&quot;Fehlen&quot; tut da nix. Du kannst die Geldmengengeschichte und die Wertsch&#246;pfung der Unternehmen erst einmal getrennt betrachten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Fehlen&#8221; tut da nix. Du kannst die Geldmengengeschichte und die Wertsch&#246;pfung der Unternehmen erst einmal getrennt betrachten.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Lemmy Caution</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2009/06/26/kein-schlechtes-geschaeftsmodell/comment-page-1/#comment-110719</link>
		<dc:creator>Lemmy Caution</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jun 2009 16:31:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/?p=4252#comment-110719</guid>
		<description>&lt;blockquote&gt;
(unter perfekten Markt-Bedingungen!!) 
&lt;/blockquote&gt;
Exakt. 
Die herrschten bereits 2007. Die Analysten verf&#252;gten bereits damals die f&#252;r perfekte Marktbedingungen notwendige vollst&#228;ndige Information. 
Als damals diese L&#252;gengeschichten im Economist erschienen von wegen, dass viele dieser Hypothekenkredite ruin&#246;s waren, hielten die Banker dagegen und boten weiter Kredite zu &#228;u&#223;erst niedrigen Zinsen an.  

K&#246;nnte es nicht vielleicht sein, dass du das Modell deines Buchs mit der Realit&#228;t verwechselst?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>
(unter perfekten Markt-Bedingungen!!)
</p></blockquote>
<p>Exakt.<br />
Die herrschten bereits 2007. Die Analysten verf&#252;gten bereits damals die f&#252;r perfekte Marktbedingungen notwendige vollst&#228;ndige Information.<br />
Als damals diese L&#252;gengeschichten im Economist erschienen von wegen, dass viele dieser Hypothekenkredite ruin&#246;s waren, hielten die Banker dagegen und boten weiter Kredite zu &#228;u&#223;erst niedrigen Zinsen an.  </p>
<p>K&#246;nnte es nicht vielleicht sein, dass du das Modell deines Buchs mit der Realit&#228;t verwechselst?</p>
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		<title>Von: Lina</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2009/06/26/kein-schlechtes-geschaeftsmodell/comment-page-1/#comment-110717</link>
		<dc:creator>Lina</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jun 2009 15:44:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/?p=4252#comment-110717</guid>
		<description>Hat denn keiner hier mitbekommen, dass eine der gest&#252;tzten amerikanischen Grossbanken die staatliche St&#252;tzungssumme bereits voll zur&#252;ckgezahlt hat? Weiss nicht mehr, welche es war, jedenfalls handelte es sich um mehr als 50 Milliarden $ ...  

Ich frage: wie haben die das gemacht? Weltweit so viele Kredite unter ihresgleichen aufgenommen, dass es f&#252;r die sog. Realwirtschaft hierzulande nun nicht mehr reicht?

Interessant auch der offen genannte Grund: Mal wolle sich nicht l&#228;nger vom Staat dirigieren lassen.  

Ich finde, das h&#228;tten sie schon vorher nicht wollen sollen ;-) ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hat denn keiner hier mitbekommen, dass eine der gest&#252;tzten amerikanischen Grossbanken die staatliche St&#252;tzungssumme bereits voll zur&#252;ckgezahlt hat? Weiss nicht mehr, welche es war, jedenfalls handelte es sich um mehr als 50 Milliarden $ &#8230;  </p>
<p>Ich frage: wie haben die das gemacht? Weltweit so viele Kredite unter ihresgleichen aufgenommen, dass es f&#252;r die sog. Realwirtschaft hierzulande nun nicht mehr reicht?</p>
<p>Interessant auch der offen genannte Grund: Mal wolle sich nicht l&#228;nger vom Staat dirigieren lassen.  </p>
<p>Ich finde, das h&#228;tten sie schon vorher nicht wollen sollen ;-) &#8230;</p>
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