But some Querfronts are more equal than others
Daniel Fallenstein, 28.06.2009
Ob die Achse des Guten bewusst verschweigt, dass ein übernommener Artikel aus der linksextremen Postille konkret stammt? An Gremliza kann’s jedenfalls nicht liegen.
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Daniel Fallenstein, 28.06.2009
Ob die Achse des Guten bewusst verschweigt, dass ein übernommener Artikel aus der linksextremen Postille konkret stammt? An Gremliza kann’s jedenfalls nicht liegen.
Team Blog Kategorie: cogito cogito, ergo cogito sum - Tags: Achgut, konkret, Linksextremismus
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Skandal!
Ein weiteres liberales Medium als unseriös entlarvt!
Ganz wichtig an dieser Stelle auch der Ingo Way-Artikel.
Der Artikel ist auf die Quelle wadinet verlinkt und dort steht ein Verweis auf Konkret. Ich kann das Problem nicht erkennen.
Verstehe das Problem auch nicht. Ihr habt hier doch z.B. auch die Bahamas verlinkt, in der wiederum Artikel von Menschen erscheinen, die auch für die Konkret schreiben.
DIe Bahamas würde ich z.B. nicht verlinken, dafür sondern die viel zu lange viel zu viel Grütze ab, Kommunisten halt.
Aber die Blogroll-Politik ist Achim’s Domäne
Danke für die Erklärung. Wobei ich mich dann frage, warum in dem Beitrag die Achse des Guten und nicht Achim kritisiert wird. Sollte man nicht erstmal vor der eigenen Haustür kehren? ;-)
Achim empfiehlt sich dagegen dosiert, subersiv und sachlich zu kritisieren. Mach ich zumindest so. :)
Krähen und Augen.
Also ich würd ja erwähnen, wo das ursprünglich herkommt. Besonders wenn man Vera Lengsfeld mit im Boot hat.
Dann aber besser druff auf Lengsfeld, Wagner und Konsorten!
Die der Kommentierende aber auch ganz OK findet, LOL, mehr Klarheit wünscht man sich bisweilen…
Und ich dachte immer, es kommt auf den Inhalt bzw. die Argumente an und nicht darauf, wo der Inhalt steht oder wer ihn verfasst hat. So kann man sich irren! :-)
Lizas Welt ist hier auch verlinkt. Ohne zu viel verraten zu wollen: Der/diejenige der/die diesen Blog betreibt schreibt regelmäßig für Konkret. Skandal!
Dass ich diesem Sozen-Söder mal vorbehaltlos würde zustimmen können, war bisher auch nur im Bereich des abstrakt Vorstellbaren.
Und: Sieh Dich bitte dazu aufgefordert, Deinen Worten auch in Deiner Partei Gehör zu verschaffen. Wenn sich diese Erkenntnis dort nämlich irgendwann mal dursetzte, wäre das gerade zu bahnbrechend.
Oppen-Kanne, das macht Christian nur um Dich zu verunsichern; stehe weiter zu Deinen Vorurteilen, lass Dich nicht beirren, Marco!
^ ^
was soll denn das heißen? “oppen”?
welche vorurteile? ich habe gegenüber sozen, nazis, kommunisten, rechten, grünen, fdp-mitgliedern usw. doch keine vorurteile. oder wollen diese neudings keinen zwang und keine gewalt mehr gegen friedliche, harmlose menschen ausüben? aber ich bin schließlich so zivilisiert, zwang- und gewaltbefürwortern trotzdem beizupflichten, wenn sie ausnahmsweise mal was richtiges und intelligentes loslassen. ja, manchmal bin ich sogar bereit, mit diesen zusammenzuarbeiten, wenn’s der sache der freiheit dienlich ist.
Nur’n Transfer, so’ne Art geistiger Kurzschluss (das Überbrückungsstück hiess “Sozen-Söder”).
*lol* ich hoffe, Du hast wenigstens genug Pappedeckel zur Beschriftung Deines Schubladensortiments? Welch eine schöne, einfach strukturierte, Welt für jemand, der sich als Individualisten sieht…
Marco K.: “Alle sind doof, nur ich hab recht.” :-)
wo ist denn ein widerspruch darin zu sehen, dass ich von der mitgliedschaft in politischen gruppen, die man sich selbst ausgewählt habt, rückschlüsse auf’s individuum ziehe? wo sollte das einer individualistischen betrachtungsweise zuwiderlaufen? das individuum christian söder hat es beispielsweise selbst und frei entschieden, in die spd zu gehen. das individuum achim hecht hat selbst und frei entschieden, der fdp anzugehören.
wenn du nun den eindruck vermitteln willst, in parteien könnte auch total unkoventionelle menschen sein, dann machst du’s dir ‘n bissl zu einfach … wer wirklich von sich meint unabhängig und unkonventionell zu sein und trotzdem in ‘ner partei rumspringt, der muss an dissoziativer persönlichkeitsstörung leiden …
das gilt insbesondere für den parteienstaat deutschland.
keine Ahnung ob du doof bist. wahrscheinlich eher nicht. du bist halt nur kriminell und nicht in der lage die falschheit und schädlichkeit deines handelns und der von dir unterstützen krimineller handlungen dritter zu reflektieren. dann würde es dir z.B. wie schuppen von den augen fallen, dass (u.a.) deine partei tagtäglich die gleichheit der menschen mit füßen trifft… übrigens im namen der gleichheit. ihr politwixer maßt es euch an, euch über mich und andere zu erheben, uns zu bevormunden, auszubeuten, zu unterdrücken. sei bloß froh, dass es meine feste überzeugung ist, dass der weg zur freiheit nur über gewaltlosigkeit möglich ist …
Der Artikel ist von Thomas Uwer, nicht von Thomas von der Osten-Sacken, wie es im Link zu AchGut steht.
Ansonsten: Für den Kommunismus!
Not a dime.
Das wäre eine beleidigende Aussage, von der ich Dich bitte, hier auf meinem Blog (übrigens durchaus nicht nur aus juristischen Erwägungen) Abstand zu nehmen. Danke. Dusch mal kalt, das hilft vielleicht.
100 Millionen Tote sind nicht genug. Immer weiter Für den Kommunismus!
Wenn Liza sich gern mit Linksextremisten abgibt, bitte. Solange ich das nicht muss.
Ruhig bleiben, nicht durchdrehen. Bisher habe ich noch niemanden ausgebautet, abgesehen von mir selbst. :-)
Der real existierende Sozialismus war in der Tat widerlich und seine Anhänger müssen bekämpft werden. Fernab davon muss der Kommunismus als die Gesellschaft der Vervollkommnung des je Einzelnen gedacht und hochgehalten werden.
Es gibt keine Vervollkommnung, der Mensch ist nie am Ziel.
Als Ziel, als Möglichkeit, muss sie jedoch gedacht werden. Der Fakt, dass der Mensch die Vervollkommnung seiner Fähigkeiten noch nicht erreicht hat, ist kein Grund das Streben dorthin einzustellen.
Habt ihr den Extremismusbegriff schon mal kritischer betrachtet?
Also ich bin schon perfekt, die Menschheit hat das Ziel also schon erreicht. Deshalb plädiere ich auch nachträglich für Rückverdummung.
Perfektion ist keine Lösung.
Jupp. Und für angemessen befunden
Kompliment, ehrlich. Du bringst als Quoten-Kommunist hier Charme in die Bude. Ohne Deine Anwesenheit hier würde mir hier was fehlen KEINE IRONIE. Sehr souveräner Umgang bislang, viel besser als dieser andere… wie hieß der doch nur gleich… dieser Typ mit dem Parteibuch… ich komme nicht drauf… mit der Piepsestimme und dem Bettnäßer-Blick… helfe mir doch bitte nur jemand auf die Sprünge… verdammt.
Nein, ich besuche sogar gelengtlich Deinen Blog, wirklich sehr angenehm.
*Bin ich wegen meines taz-Abbos jetzt schon ein Linker geworden? Egal, Lob muss auch mal sein.*
Schließe mich an. Allerdings würde ich Christian als Sozialdemokraten verorten, nicht als (ähem) Kommunisten.
Extremismus ist ein politischer Kampfbegriff. Als solcher vorsichtig zu verwenden. Ersatzweise schlage ich als abwehrende Beschwörungsformel je nach konkretem Zusammenhang Totalitarismus, Fundamentalismus, oder Radikalismus (letzterer ausdrücklich nicht grundsätzlich negativ konnotiert) vor.
Was bitte ist ein Sozialdemokrat? ;-)
Einer der nicht an die Eigentums-, nur an die Besitzverhältnisse will…
Ach so!
Interessante Alternative.
Dann kann man den Leuten den Besitz entziehen, sie im Eigentum lassen und dann auch noch als Zustandsstörer in Anspruch nehmen… :-)
Fällt mir da jetzt noch ein Beispiel zu ein? Es müsste doch eins geben, wenn ich nur nicht so überarbeitet wäre… verdammt. Wo bleibt die Polemik, wenn ma sie mal braucht?
Wenigster einer. Wobei der Totalitarismus-Begriff ebenfalls problematisch ist, weil unter ihm alle möglichen Gesellschaftsformen subsumiert werden, wodurch dann eine Relativierung stattfindet.
Ja der Totalitarismus-Begriff ist problematisch für Kommunisten, das verstehe ich. Setzt er doch die Morde im Namen der Vervollkommnung des je Einzelnen mit den Morden im Namen der je einzelnen Rasse völlig unzulässig gleich.
Genau diese Gleichsetzung, wie du sie betrieben hast, verwischt die Singularität des Holocaustes.
Zumal die DDR ja auch gerne als totalitär bezeichnet wird.
Nein. Totalitarismus beschreibt Merkmale einer Herrschaftsform. Diese Merkmale können in unterschiedlicher Ausprägung auftreten; jede Herrschaftsform hat daneben immer auch andere Merkmale.
Begrenzt auf ein hinreichend abgeschlossenes Gebiet könnte es einen Totalitarismus ganz ohne Todesopfer geben. Andererseits waren nicht-totalitaristische Herrschaftsformen mit sehr vielen Opfern möglich.
Wie stark eine totalitaristische Herrschaftsform durchsetzt werden kann, hängt von den Umständen ab. In der DDR gab es totalitaristische Elemente, die aber gegen Ende der DDR-Zeit nicht mehr erfolgreich waren. In der UdSSR unter Stalin oder in der Nationalsozialistischen Diktatur unter Hitler waren die totalitaristischen Elemente viel stärker.
Mit solchen Analysen wird nichts gleichgesetzt oder relativiert. Es geht darum, die Wirkmechanismen einer Gewaltherrschaft zu verstehen.
Unwahrscheinlich. Der “Zauber des kollektiv gewalttätigen Handelns” (Hannah Arendt) gegen einen inneren und/oder äusseren “Feind” dürfte ein Grundelement totalitärer Herrschaft zu sein. Der aber das System nicht dauerhaft stabilisieren kann. Beispiele einer Transformation totalitärer Regimes hin zu “stinknormalen autoritären Diktaturen” liefern in die Tat die DDR aber auch das faschistische Spanien.