Archiv: Juli 2009

Die Wirtschaftsweise, die sich ergibt, wenn man die Menschen einfach machen lässt

31.07.2009 12:17 - Notizen aus dem U-Boot by jo@chim - 23 Kommentare

Der Kapitalismus ist ganz von selbst entstanden, ohne intellektuelle Blaupause. Es ist die Wirtschaftsweise, die sich ergibt, wenn man die Menschen einfach machen lässt. Krisen gehören zum Kapitalismus wie das Bauchweh zum Festschmaus.

Erst nach vier Wochen gefunden, aber natürlich immer aktuell: Michael Miersch wendet sich auf WELT ONLINE in einer “Verteidigung des Ungeliebten” gegen erregte Schuldzuweisungen und ideologischen Antikapitalismus:

Zehn Argumente zur Beibehaltung des Kapitalismus – und eines dagegen

Vielleicht ist Claudia Roth ja ganz nett

30.07.2009 15:31 - Notizen aus dem U-Boot by jo@chim - 50 Kommentare

Es gibt sehr viele Bürger, die liberal denken, denen gesunde Umwelt und Ernährung, Verbraucherschutz und der Schutz ihrer Freiheitsrechte wichtig sind.

Der JuLi-Vorsitzende Johannes Vogel im AZ-Interview. Schön gesagt. Daraus aber wie Vogel angesichts grüner Regulierungswut, Klientel- und Subventionspolitik bei “alternativen Energien” und – wenn’s um “grüne” Anliegen geht – auch Verbotspolitik ein grün-gelbes Milieu zu konstruieren, erscheint schon etwas weit hergeholt.

Die Grüne Jugend ist eine Chaostruppe, die sich als Speerspitze der “Antiglobalisierungsbewegung” versteht. Sie setzt ebenso wie die Führung der grünen Partei auf eine Koalition mit der abgewirtschafteten SPD und den Genossen von der SED-Nachfolgepartei.

Über die Dauerwerbesendung aller politischen Jugendorganisationen “Altvordere” vs. “Jungspunde” einmal hinweg gezappt: Und nein, das ist keine Frage des Stils oder gar persönlicher Antipathie (vielleicht ist Claudia Roth ja ganz nett, wenn sie gerade nicht Politik macht, das kann ich mir durchaus vorstellen). Es ist grundlegender politischer Dissens – sollte es zumindest sein, aus einem Verständnis liberaler Politik heraus, das auf “mehr privat, weniger Staat”, leistungsbereite und (selbst)verantwortlich handelnde Bürger setzt.

Wer aus liberaler Überzeugung grün wählt, sitzt einer Mogelpackung auf. Grüne Fortschrittsfeindlichkeit und liberaler Zukunftsoptimismus sind gegensätzliche Modelle. Es wäre gelebter Verbraucherschutz, wenn Liberale dies deutlich machen würden, anstatt sich wegen tatsächlicher oder scheinbarer Übereinstimmungen in manchen Forderungen bei den Grünen anzubiedern.

Schockierendes Horrorvideo – Schlimmer als drei Stunden 9Live

29.07.2009 12:15 - Audiovideo, ∆Foxtrot by Daniel Fallenstein - 34 Kommentare


Wow! Wer zur BT-Wahl geht, ist genau so „hip“ wie diese abgewrackten Trauergestalten. Parteiendemokratie, du stinkst.

STILLESCHREIE

10:52 - Audiovideo, Money and Fame by Daniel Drungels - 2 Kommentare

Ich war kürzlich zu Gast auf der Ausstellung der diesjährigen Diplomarbeiten im Fachbereich Design an der FH Münster und viele Arbeiten haben mich schwer beeindruckt. Gerade die Diplomarbeiten im Bereich Illustration waren auch für Laien wirklich schön anzusehen. Eine dieser Arbeiten ist mir weniger wegen ihrer Optik, als der Idee und des Konzepts in Erinnerung geblieben.

Brüno – Eine Kritik

28.07.2009 16:58 - Money and Fame by Daniel Drungels - 10 Kommentare

Ich habe mir den neuen Film von Sacha Baron Cohen „Brüno“ angesehen. Das Fazit vorweg: „Brüno“ ist oft schockierend aber leider nur selten komisch.

Nachdem der schwule Modejournalist Brüno als Moderator von „Funkyzeit, der allersuperwichtigsten TV-Fashionshow, die es gibt im deutschsprachigen Raum außer in Deutschland“ gefeuert wurde, schickt dieser sich an der „berühmteste Superstar Österreichs seit Hitler“ zu werden. Dazu reist Brüno nach Los Angeles, besucht Vorsprechen, um eine Rolle in einem Hollywood Blockbuster zu ergattern und bringt so ziemlich jede peinliche Aktion, die Hollywoodsternchen tun, um ihren Marktwert zu steigern. Er lässt sich den Anus bleichen, versucht ein Sextape mit dem amerikanischen Politiker Ron Paul zu drehen und als Charityfee das „größte Problem der Welt“, den Nahostkonflikt, zu lösen. Auf dem Rückweg in die USA fliegt Brüno über Afrika um „zum Shoppen zu stoppen“ und tauscht dort einen ipod gegen ein afrikanisches Waisenkind ein, mit dem er dann als alleinerziehender Vater in einer Talkshow auftritt. Noch während der Sendung wird Brünos Adoptivkind – O.J. – vom staatlichen Jugendamt in Schutzgewahrsam genommen. Daraufhin versucht Brüno sich in einem Diner mit einer Kohlenhydrateüberdosis das Leben zu nehmen, wird aber im letzten Moment von seinem Assistenten gerettet.

Werbe Ikone Ulla Schmidt

10:55 - Liberté d'abord! by Oliver Luksic - 9 Kommentare

„Mit dem Dienstwagen in Urlaub? Es gibt Sixt doch auch in Alicante. Inklusive Diebstahlversicherung.“

Westerwelle – Wehrpflicht – Waffen

26.07.2009 13:04 - dagny's tags by dagny t. - 27 Kommentare

Guido Westerwelle regt an in einer CDU-FDP Koalition die Wehrpflicht auszusetzen. Kritik an der Pflicht jeden Mann zum Dienst an der Waffe oder zum Aktenschieben im Krankenhaus zu verpflichten gibt es seit dem Fall der Mauer immer wieder.

Es geht auf den Vorschlag der Weizsaecker Kommission 1999 / 2000 zurueck, die Wehrpflicht auszusetzen. Die Gruende fuer ein Aussetzen liegen im gesunkenen Bedarf an Soldaten und der aktuellen sicherheitspolitischen Situation. Es ist auch fuer Wehrdienstbefuerworter schlicht ungerecht, wenn von einem Jahrgang nur 50% der Tauglichen eingezogen werden. Genauso wie es ungerecht ist, die Tauglichkeitskriterien flexibel anzuwendenen um der Statistik genuege zu tun.

Die Weizsaecker Kommission konnte sich nicht zur Abschaffung der Wehrpflicht durchringen. Man wollte dieses Instrument sicherheitspolitisch in der Hinterhand haben, falls sich die Sicherheitslage Deutschlands veraendern sollte. Westerwelles Vorschlag ziehlt vermutlich in die selbe Richtung, auch wenn von Juli-Seite etwa eine Abschaffung gefordert wird. Realistisch ist die voellige Abschaffung allerdings nicht, muss doch das Interesse der Aussen- und Sicherheitspolitik mit dem Zwangsdienst Wehrpflicht abgewogen werden – uns sei es, um den Koalitionspartner zu ueberzeugen.

Gaebe es eine liberale Alternative, die sowohl den sicherheitspolitischen Interessen als auch dem individuellen Interesse gerecht wuerde? Wie waere es, die Wehrpflicht abzuschaffen und privaten (Kriegs-) Waffenbesitz zu erlauben und darueber hinaus, aehnlich wie in der Schweiz, die G3s oder G36s den Altgedienten mit nach Hause zu geben?

Kennt der gemeine Kinogänger den Kreml?

23.07.2009 11:45 - Audiovideo, ∆Foxtrot by Daniel Fallenstein - 19 Kommentare

Ausgerechnet diesem Artikel Gideons muss ich widersprechen. Dass es in Katastrophen- und Alien-Invasions-Filmen hauptsächlich bekannte Gebäude im Freien Westen zerlegt, darf man den Filmemachern übelnehmen. Ich empfehle trotzdem, die tiefere Implikation der Zielwahl zu ergründen.

Ist es zynisch, wenn man sich fragt, warum die UFOs immer über Washington und Los Angeles kreisen und nie über Teheran und Havanna?

Nein, natürlich ist es nicht zynisch. Die richtige Antwort ist es allerdings.

Laie von der Leyen

10:44 - dagny's tags by dagny t. - 13 Kommentare

Frau von der Leyen hat entweder keine Ahnung vom Internet oder einen populistischen, unnoetigen Vorschlag gemacht um sich in Szene zu setzen. Ich vermute es ist eine Kombination aus ersterem mit der Hoffnung verbunden eine Behoerde, einen Ausschuss oder einen parlamentarischen Beauftragten nebst Buero und Stab herauszuhandeln.

In Online-Netzwerken, Blogs und Chats müsse ebenso wie im Schulalltag ein “achtsamer und wacher Umgang miteinander” eingefordert werden, sagte von der Leyen der “Rheinischen Post”. Ziel es sei, gemeinsam mit den Verantwortlichen sowie jugendlichen Nutzern einen Verhaltenskodex zu entwickeln. Außerdem müssten minderjährige Internet-Surfer über die Gefahren des Netzes aufgeklärt werden – zum Beispiel darüber, “dass sich Erwachsene mit üblen Absichten in ihre Chats einschleichen können”.

Gibt es alles schon. Nennt sich Netiquette.

Welchen hat _der_ denn an der Waffel??

22.07.2009 17:35 - Audiovideo, F.M.R. by Bodo Wünsch - 8 Kommentare

Ein rumänischer Bürgermeister (!) und sein Sohn finden sich schick:

http://www.spiegel.de/video/video-1013175.html

Weiß jemand, was die damit bezwecken wollten? Ganz knusper jedenfalls scheint er nicht zu sein …

Markets fail; use markets.

14:04 - Audiovideo, Money and Fame by Daniel Drungels - Kommentieren

Ich bin ein großer Fan von EconTalk, einer Podcast-Serie der Library of Economics and Liberty und möchte einfach mal behaupten, dass sich zu einem Großteil der in diesem Blog besprochenen Themen ein passender Podcast findet, der dem interessierten Leser weiterführende Einblicke und Denkanstöße geben kann. Besonders empfehlen möchte ich die Episode mit Justin Fox, dem Autor von “The Myth of the Rational Market”. Zugegeben, für Laien (wie mich) ist es streckenweise nicht ganz einfach dem Gespräch zu folgen. Der Versuch lohnt sich aber allemal.

Die ganze Episode (58:08 Min.) zu besprechen, würde den Rahmen dieses Beitrags sprengen, wer aber einzelne Aspekte ansprechen möchte, kann die Abschrift mit den Zeitangaben nutzen, die unter dem Podcast zu finden ist. Hier noch ein Zitat:

On the University of Chicago people say markets work well. So you should use the market. At MIT and other bastions of mainstream economics, they say markets fail; use governement. At George Mason we say markets fail; use markets. Yup, people are imperfect, markets mess up, maybe there are bubbles even but politicians and bureaucrats suffer from the same behavioural challenges that we do and you’d rather have power decentralized than centralized.

Käpt’n Ahab, der alte Hurenbock

Nehmen wir einmal an der Autor dieser Zeilen ist davon überzeugt, dass es in den Weltmeeren große schwarze Killerwale gibt, die gelegentlich Schiffe verschlingen, aber höchsten Wert darauf legen nicht entdeckt zu werden und bisher auch noch nicht entdeckt worden sind.

Q: Lässt sich dieser Glauben widerlegen? A: Nein. Aber genau so etwas versucht der Atheist.

So lässt ein alter Bekannter in seinem neuen Weblog Dawkins und seine eifernde Gemeinde ziemlich alt aussehen. Schiff versenkt.

Nehmen wir aber einmal weiter an, der Autor wäre Mitglied der Ahabisten, die aus ihrer Auffassung, dass es in den Weltmeeren große schwarze Killerwale gibt, die gelegentlich Schiffe verschlingen, eine komplexes Dogmengebäude mit komplexen Ritualen entwickelt haben – wie z.B. die Lehre von der Realpräsenz Käpt’n Ahabs im gemeinsam verzehrten Lebertran oder der ewigen Verdammnis der Anhänger des Kultes vom weissen Killerwal.

Q: Lässt sich daraus sinnvoll ein Recht herleiten, die Aussage, der Käpt’n wäre ein alter Hurenbock gewesen und Lebertran widerwärtig, strafrechtlich zu verfolgen? Oder gar ein besonderer Gestaltungsanspruch z.B. in Sachen Schiffsbau und Tourismus begründen?

A: Nein. Aber genau so etwas versuchen die Religiösen.

Herr Carstensen, ich schliesse mich dem Landtag an

20.07.2009 17:37 - Notizen aus dem U-Boot by jo@chim - 1 Kommentar

Sehr geehrter Peter Harry Carstensen,

die ungeliebte grosse Koalition in Kiel zusammen mit dem polternden SPD-Chef Ralf Stegner ist am Ende; das schleswig-holsteinische Landesparlament wird Ihnen am Donnerstag zweifellos das Vertrauen als Ministerpräsident entziehen und damit den Weg zu Neuwahlen frei machen.

Sie können also jetzt erst einmal zum 27.09. die Wahlen unter Dach und Fach bringen. Dank der erfolgreichen Arbeit der SPD in Land und Bund droht gottlob mit hoher Wahrscheinlichkeit keine Neuauflage dieser Koalition; so wie es aussieht, sollte es für eine schwarz-gelbe Mehrheit reichen.

Quo Vadis, Piratae?

19.07.2009 22:58 - dagny's tags by dagny t. - 159 Kommentare

Das Internet ist kein buergerrechtsfreier Raum, auf diesen Slogan laesst sich das Kernprogramm der Piratenpartei zusammenfassen. Privatsphäre, Datenschutz und Informationsfreiheit als zeitgemäßes Entwicklung der Presse- und Meinungsfreiheit sind Ziele die sich nur begruessen lassen. Die etablierten Parteien sind hierbei leider zu nachlässig. Der ignorante Umgang der etablierten Parteipolitik mit der Petition zum Netzsperrungsgesetz hat der Piratenpartei zusammen mit dem Erfolg bei der Europawahl eine vor einigen Monaten ungeahnte mediale Aufmerksamkeit beschert. Vor einigen Wochen fand nun der Bundesparteitag mit der Verabschiedung des Bundestagswahlprogramms statt.

Die Piratenpartei hat dabei den Anspruch auf ihre internetfixierten Themenfelder untermauert. Eine Änderung des Urheberrechts wird eingefordert. Das Konzept des Geistigen Eigentums in der jetzigen Form sei ein unzulässiger, staatlicher Schutz eines obsolet gewordenen Geschaeftsmodels, wie von den Piraten zutreffenderweise erkannt wird.

Die libertaer klingende Agenda verwässert bei diesem Punkt bereits: Die Unterscheidung zwischen Privat- und Gewerblicher Kopie kann potentielle Probleme im Detail bergen. Antibuerokraten wittern den Ruf nach einer neuen Behörde. Anstatt auf den Markt zu setzen um Lösungen zu finden, beharren die Piraten auf dem GEZ- GEMA- Model aus Zwangsgebuehren, welche lediglich transparenter verteilt werden sollen.

LobbyControl-Lobbyisten

Laut der Organisation LobbyControl sind PR-Agenturen und Tarnorganisationen damit beschäftigt, Einträge zum Beispiel bei Wikipedia zu ändern. Aber nicht nur hier werden die jeweiligen Sichtweisen plaziert. Besonders aktiv sei in diesen Tagen das Pro-Atom-Netzwerk “Bürger für Technik” – einige Mitglieder fielen vor allem mit Leserbrief- Offensiven zum Thema Kernkraft auf.

So zitiert heise online eine von “LobbyControl – Initative für Transparenz und Demokratie” lancierte dpa-Meldung gegen Leserbriefe für die Atomlobby.

Am Verein Bürger für Technik wird die Nähe zu den Betreibern von kerntechnischen Anlagen kritisiert – was sich daran manifestiere, dass beteiligte Ingenieure beruflich fachkompetent sind bzw. sich auch in anderen Vereinen oder Verbänden, die für die friedliche Nutzung der Kernenergie eintreten, engagieren. Welch Wunder.

Nicht kritikwürdig findet “LobbyControl” dagegen offensichtlich Kampagnen wie die des Freiburger BUND-Aktivisten Axel Mayer, mit denen koordiniert versucht wird, Änderungen an tendenziös “überarbeiteten” Wikipedia-Einträgen zu verhindern. Mayer betreibt übrigens so penetrant Link-Placement, dass seine “Umweltaktivisten” (bzw. angestellten Zivildienstleistenden) schon mal auf der Wiki-Blacklist landen.

Fassen wir zusammen: den Nachweis, dass Betreiber oder deren Verbände PR-Agenturen zur Platzierung von Fake-Diskussionen oder als Sacheinträge getarnter Werbung engagiert hätten, wie z.B. die Deutsche Bahn AG – was in der Tat zu kritisieren wäre – bleibt LobbyControl schuldig. Stattdessen unterstellt die Gruppe Kernkraft-Befürwortern pauschal “die Atomkraftwerke als „ungeliebte Klimaschützer“ grünzuwaschen“. Die Kampagnenpolitik auf Seiten der “Umweltaktivisten” wird hingegen nicht thematisiert.

De facto läuft dies darauf hinaus, die Argumentation von Atomkraftgegnern zu unterstützen, Befürwortern dagegen Korruption zu unterstellen. Das ist nicht nur schlechter Stil und hat mit dem Einsatz für “Transparenz und Demokratie” nichts zu tun: es ist klassische Lobby-Arbeit, die die selbst ernannten Anti-Lobbyisten da für ihre Freunde leisten.

Die Drei von der Gesinnungstankstelle

08:34 - ∆Foxtrot by Daniel Fallenstein - 21 Kommentare

drei

Ein Freund der Wissenschaft weniger an Bord dieser etwas altersinfantilen Internet-Kampfpostille gegen “das Böse”

Der Scrutograph trifft’s mit seinem Kommentar zum Gegangenwordensein Alan Poseners bei der „Achse des Guten“.

Der Grund für die Trennung liegt in seinen persönlichen Eigenarten, besonders im Umgang mit anderen Menschen.

So erklären sich die Ober-Achsisten zur Causa Posener ohne etwas zu erklären. Gegenüber Alan Posener selbst begründeten die Triumvirn den Rausschmiss ihres Co-Autoren ein wenig anders:

So kann man sich irren

17.07.2009 17:36 - ∆Foxtrot by Daniel Fallenstein - 12 Kommentare

Mighty Mighty AFL reagiert. Das ist sein gutes Recht, aber eine kleine Beschwerde sei fix angebracht: Wenn er sich auf unseren CEO bezieht (vgl. Überschrift und die Einleitung), gebietet die Netiquette eigentlich einen Link zum corpus delicti. (Mann könnte ja erwarten, dass  in der „libertär“-reaktionären Allianz die guten Sitten nicht nach Gutdünken unter den Tisch fallen. So kann man sich irren.)

Irland ist eine verdammte Scheiss-Theokratie

16.07.2009 20:24 - Notizen aus dem U-Boot by jo@chim - 24 Kommentare

Katholizismus ist ein Kannibalenkult, der seine Anführer frisst. Juden, die glauben, dass es Gottes Wille ist, dass sie im Heiligen Land wohnen, sind verblendete Irre. Muslime, die islamisches Recht einführen wollen, sind faschistische Terroristen, und Scientologen sind Freaks, die vom böswilligen Geschwätz eines gescheiterten Science-Fiction-Autors verleitet wurden.

Ups. Jetzt hab ich wohl gleich Rayson am Hals, der das geschmacklos finden wird (nicht die Anführer, sondern die Aussage) und einen tieffliegenden Schwarm Antideutscher, die zielsicher Antisemitismus entdecken werden. Islamofaschisten und Hubbardologen lesen keine Blogs, okay. Ein weiterer belangloser Blogeintrag ohne Folgen also.

Aber die Aussage stammt ja auch nicht von mir, sondern von Ian O’Doherty, der sich zukünftig für derlei einer Strafandrohung von bis zu 25.000 € aussetzt.

Womit der Header dieses Beitrags hinreichend erläutert sein sollte.