Hartz-IV ler und die Lottomillionen: Das hab ich mir verdient
dagny t., 20.08.2009
Wie waere es, wenn der vom Steuerzahler alimentierte Hartz-IV Lotto – Milliardengewinner, Italientourist und Kobe-Rindfleischfan mit Hang zum Adelstitel nach seinem 144-Millionen Gewinn sein Nettostaatsprofiteurskonto auf null ausgleicht?
antibuerokratieteam.net





Was soll’s – der Typ ist halt faul und dumm. So Leute wird es immer geben.
Das Problem sind nicht seine absurden Vorstellungen, das Problem ist Sozialstaatsbürokratie, die das alles finanziert.
Es gab schon Lottogrossgewinner, die wieder Leistungsempfänger wurden. Das System lädt ja auch dementsprechend ein.
Der für 75,-EUR Lotto spielende Hartzie hat übrigens noch den perfekten Gottesbeweis in der Hand:
“„Lieber Gott, denk an mich, mein Freund“, murmelt Martin, der sagt, er glaube erst dann an Gott, wenn er gewinne.”
So ein dramatischer Einzelfall eignet sich natürlich hervorragend zur Hetze auf Sozialstaat und Hartz IV-Empfänger.
Ja, diese Einzelfälle sind immer ganz furchtbar.
werden die notwendigkeit der staatlichen fürsorge nicht auch gerne mit dramatischen einzelfällen begründet?
Wenn sich diese Geschichte jemand ausdenken würde — kein Mensch würde das glauben ;-)
Spielsucht…
Mathematisch interessant: Wenn man den Einsatz für den Lottoschein nicht selbst aufbringen muss, ergibt sich für die Lotterie ein positiver Erwartungswert (Opportunitätskosten/Erwartungsnutzen außen vor gelassen).
So ähnlich funktioniert das wohl auch mit dem Bail-Out von Investmentbanken.
Eine alltägliche Hartz 4 Geschichte.
“Nettostaatsprofiteurskonto” wie wäre es wenn es Gesetze gebe die genau das auch den Banken vorschreibt?