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Sektion der neoliberalen Weltverschwörung

Curse – Freiheit

Daniel Drungels, 04.09.2009

Curse ist der Schmusetiger der Deutschrap-Szene. Schon früh versaute er sich seine street cred, weil er sich korrekt artikulierte und sich nicht darauf beschränkte, über Rap zu rappen. Außerdem sprach Curse oft davon, wie ihn seine Freundin verlassen hatte, wo doch doch jeder weiß, dass Rapper keine Freundinnen haben, sondern nur Bitches ficken. Seither ist seine Ex der Runningag unter Gangstarappern.

Curse ist aber auch einer der wenigen deutschsprachigen Rapper, die gerne experimentieren und sich musikalisch nicht festlegen lassen. Von der Zusammenarbeit mit der Punkband 4Lyn auf dem Album “Innere Sicherheit” bis “Bis zum Schluss” mit der Unterstützung von Silbermond, hat Curse sich nie geschaut, etwas neues zu wagen.

Sein aktuelles Album heißt “Freiheit” und das ist auch der Titel der ersten Singleauskopplung, die bereits im April erschienen ist. Ich muss sagen, abgesehen von den pathetischen Streichern und dem theatralischen Chorus, ist das ein wirklich kitschiger Song. Daumen hoch!



6 Kommentare zu “Curse – Freiheit”

  1. Dagny

    Erinnert in der Aufmachung ein wenig an ‘Freiheit’ von unheilig.

    Die Stelle ‘wenn ich hinfall, steh’ ich wieder auf’ gefaellt mir sehr gut.
    Freiheit muss man ausatmen: cool!

  2. Bodo Wünsch

    Frag’ mich bloß, was Westernhagen da drin verloren hat…

  3. Dirk F.

    Wer hat dem gesagt, dass sein Gezappel zu seinem Lied passt?

  4. Lina

    Freiheit DROOOOOHT
    vom FreiheitsKITSCH
    der RapMACHINE,
    GrandHotelPictures:
    Kuuuuuuuuuuuuuhl.

    IMHImpression, sorry …

  5. Lina

    “Gezappel”?
    “Lied”?
    “Passen”?

    Uniformed_One_way_Deutschrapper_Stardard_Gestus, wo eben JEDER Text draufzupassen hat … also stell’ Dich nicht so an ;-) …

  6. jo@chim

    feine reime :-)

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