#lafohaider
Wir sind die Kraft, die gegen das System steht.
#lafohaider heute.
Fast 13% für die Kommunisten – und um keine andere Formation handelt es sich bei der “Linken” – sind kein guter Tag in der Geschichte der Bundesrepublik. Nur um dies hier, bei aller Freude über den Wahlsieg der FDP, der eine bürgerliche Koalition ermöglicht, festzuhalten.
Die Konservativen haben in den 60′ern und 90′ern der Versuchung, die Rechtsextremen von NPD und REP’s machtpolitisch einzubinden, widerstanden – nicht zuletzt auch aufgrund des Drucks, den eine wachsame Zivilgesellschaft ausgeübt hat. Die SPD hat hinsichtlich der SED Nachfolgepartei und ihrer linksextremen Kader im Westen kläglich versagt. Sie hat die Kommunisten hoffähig gemacht. Jetzt wird sie genüsslich verspeist.







Wird Zeit, die Parteizentrale im Otto-Grotewohl-Haus unterzubringen
Die Linkspartei ist keine linksextremistische oder kommunistische Partei sondern reformkapitalistisch und die Marktwirtschaft bejahend.
Hast du konkrete Belege für die kommunistischen Beweggründe der Linkspartei (abseits des Hinweises auf den Splitterflügel “Kommunistische Plattform” mit Frau Wagenknecht)?
Ich sehe in der BRD zur Zeit keine bedeutende kommunistische Kraft. Kommunisten stehen für die Verstaatlichung von Produkionsgütern, für die ökonomische Nivelierung der Gesellschaft und für die Abschaffung des Privateigentums. Derartiges Gedankentum kann ich in den Veröffentlichungen der heutigen Linkspartei nicht finden.
MfG,
Kalle Kappner
PS: Der Hinweis auf die SED-Vergangenheit zieht hier nicht. Es geht um das Hier und Jetzt.
Da hast du recht: Es ist keine kommunistische, sondern eine sozialistische Partei.
Vor allem aber ist es eine Partei von Leuten, die Parolen rumbrüllen und völlig versagen, wenn sie tatsächlich mal in die Bedrängnis kommen, bei einer Regierung mitmachen zu müssen.
Daher ist der Haider-Vergleich nicht ganz ungerechtfertigt, oder? Ebenso der Vergleich mit rechtsaußen-Populisten.
Mit welchem Label man das ganze dann versieht, macht aus meiner Sicht keinen unterschied.
Dem mag so sein, jedenfalls von deinem Standpunkt aus. Trotzdem, das musst auch du einsehen, ist es nicht zielführend, Sozialisten (ich bezeichne die Linkspartei lieber als strukturkonservativ und sozialdemokratisch) als Kommunisten zu bezeichnen, denn das führt dazu, dass diese Begriffe noch weniger trennscharf werden und das politische Spektrum eingeengt wird. Das wäre in etwa so, als ob ich von meinem Standpunkt aus einen guten Liberalen ala Westerwelle als Libertären bezeichne.
Wenn sich jemand als Kommunist oder Trotzkist bezeichnet, können Sie ihm das ruhig glauben. Leuten eine demokratische Einstellung an die Backe zu lügen, die diese selbst ablehnen, ist lächerlich.
…und, wenn wir ehrlich sind: Ohne die Selbstzerstörung der SPD und ohne Lafontaine ist diese Partei am Ende.
Herr Kappner, wenn Sie das nächste Mal ein Buch zur jüngeren Geschichte Deutschlands in die Hand nehmen, sollten Sie damit nicht nur Fliegen totschlagen,sondern es auch lesen.
Was Sie da als Sozialismus und Kommunismus für Argumentation voraussetzen, hat nicht nur historisch nicht viel mit diesen Begriffen zu tun, es stimmt auch nicht mit dem überein, was die SED und der linke Flügel der SPD darunter verstehen.
Die DDR war das, was die “Linke” bis heute als Sozialismus beschreibt: Verstaatlichung von Produkionsgütern, für die ökonomische Nivelierung der Gesellschaft und möglichst weitgehende Abschaffung des Privateigentums.
Der Unterschied zu heute ist, daß man verspricht, demokratisch bleiben zu wollen, was dann freilich heute mit dem Ziel der Stärkung und Stabilisierung des Sozialismus ebenso kollidiert, wie es das schon zu DDR-Zeiten tat.
Kommunismus ist für die SED das ferne Schlaraffenland, in dem es kein Privateigentum, keine Ehe, keine Familie, kein Bürgertum mehr gibt – siehe das “Experiment” in Kambodscha.
Übrigens sind die Sozialisten da auch ganz ehrlich – bei Diskussionen bestehen sie immer ganz frank und frei, daß ja das Grundgesetz nicht die Marktwirtschaft festschreibe – daher seien sie auch nicht verfassungsfeindlich.Es muß eben einfach nur demokratisch aussehen.
Sobald die Sozialisten ml Oberwasser fühlen, kommen auch gleich die entsprechenden Forderungen nach der Enteignung der Banken, Enteignung von BMW, Enteignung der Energiekonzerne – erstmal gleich aller “Schlüsselindustrien”.
Und was die Kommunisten in der SED betrifft: Leute, die sich selbst als Trotzkistenn bezeichnen, mag man in toskanalinken Kreisen ja für das heroische Gegenstück zu Stalin halten – aber sie sind die Anhänger eines kommunistischen Massenmörders, der vor allem deshalb in Ungnade fiel, weil ihm Stalin zu gemäßigt war. Ehemalige Stasioffiziere (die “Kundschafter des Friedens”), bekennende Trotzkisten, die stalinistische Kommunistische Plattform, ein klares Bekenntnis zum Massenmörder Lenin, der Autonome Flügel, die freudige Solidarität mit alles andere als reuigen RAF-Terroristen und Diktaturen wie Cuba, Vorsitz des internationalen Blocks der kommunistischen Parteien,…
Das ist die Partei “Die Linke” wie sie leibt und lebt.
Das kann man sich ins Lalaland der nützlichen Idioten zurechtphantasieren. Aber man sollte dann nicht glauben, daß einen die Kader der Partei für halbwegs intelligent halten.
Was sie mir hier versuchen, zu erklären, war mir schon vorher bewusst. Im übrigens habe ich nur angemerkt, dass die Linkspartei nicht kommunistisch ist. Ganz einfach, ganz richtig.
Bitte argumentieren sie mit dem heutigen Programm der Linkspartei, nicht mit dem, was die SED einmal getan hat. Ich bewerte die FDP auch nicht nach den Freiburger Thesen, was ihnen allen hier sicherlich gelegen kommt.
Herr Kappner, wenn Sie eine Ansammlung von Kommunisten mit sozialistischem Programm zu marktwirtschaftlich eingestellten Demokraten umphantasieren wollen, können Sie noch so oft die Wirklichkeit abstreiten. Es hat höchstens zur Folge, daß die Zweifel an Ihrem Verstand wachsen.
Bitte hier keine Diskriminierung von Menschen mit evt. körperlichen und/oder geistigen Dysfunktionen! ;-)
Aber es ist schon wirklich unfassbar: die Commies haben die halbe SPD aufgefressen… und die GuG’s rücken nur noch näher an sie heran und nehmen sie nach wie vor in Schutz *kopfschüttel*
Nicht umsonst haben die SED Nachfolger in Sachsen-Anhalt, wo Höppner sich 1994 das erste Mal von der PDS “tolerieren” liess, inzwischen das beste Ergebnis, und die SPD weit hinter sich gelassen.
Ich finde die Analysen einfach nur lustig.
Die Linke ist populistisch. Ich gehe mit, weil sie eine Partei ist. Sie erzählt Märchen. Die FDP auch. Sie nimmt jetzt schon Abstand von ihrem Wahlprogramm. Noch nicht einmal eine Woche nach der Wahl.
Das die Linke Kommunisten sind halte ich persönlich für absoluten Blödsinn. Sobald man zum Beispiel solche Beispiele beklagt
http://karlweiss.twoday.net/stories/4244580/
gehört man doch schon dazu. Die SPD hat sich selbst demontiert. Ein großer Teil des linken Flügels hat sich halt in einer anderen Partei angesiedelt. Dort wird die Politik gemacht, welche jahrelang der SPD zugestanden wurde. Ob diese Politik nun richtig oder falsch ist steht auf einem anderen Blatt. Wer aber, wie es hier massenweise geschieht, mit hohlen Phrasen und geschichtsverdrehungen arbeitet sollte sich an die eigene Nase fassen. Wie demokratisch ist denn die FDP?
http://www.ftd.de/politik/deutschland/:spendenskandal-fdp-klagt-gegen-millionenstrafe/536917.html
http://www.heise.de/newsticker/Verfassungsschutz-soll-auf-Computer-uebers-Internet-zugreifen-duerfen–/meldung/77519
Das ist keine 20 Jahre her.
Die sehen sich doch selbst in als Fortführung des Kommunismus, siehe hier.
Es ist falsch die Linke als demokratische Partei mit kommunistischen Splittergruppen zu verstehen, sie ist eine kommunistische Partei mit demokratischen Splittergruppen.
Ich sehe keinen Widerspruch zwischen demokratisch und kommunistisch. Man kann sehr gut beides sein.
D’accord. Kommunismus ist (zumindest vom Anspruch her) totalitäre Demokratie. Es geht um Rule of Law oder nicht.
Du interpretierst meiner Meinung nach zu viel in rule of law/Rechtstaat. Das Bestehen der rule of law sagt nichts darüber aus, ob das Gesetz Recht ist. Wenn die DDR ihre Gesetze konsequent angewendet hat, galt dort die rule of law.
Das Geheimnis ist das Verhältnismäßigkeitsprinzip. Es wird leider viel zu oft als Schlagwort gebraucht, sein genauer Inhalt ist vielen Leuten nicht bekannt.
Wer sich durch die Artikel Verhältnismäßigkeitsprinzip und dann Abwägung gekämpft hat, wird irgendwann zum Artikel Gleichbehandlung kommen. Dieser ist eine einzige Katastrophe, er geht nämlich vollkommen am Thema vorbei. Hier bitte Wikipedia kein Wort glauben, denn Gleichbehandlung ist ganz und gar nicht dasselbe wie Gleichstellung. Es kann sogar das Gegenteil dessen sein.
Das Gleichbehandlungsprinzip ist von entscheidender Bedeutung und wird sowohl von Behörden als auch von vielen anderen bei der Bewertung verkannt (wie man an der idiotischen Weiterleitung zum Artikel “Gleichstellung” stehen kann.
Ohne eine inhaltliche Auseinandersetzung mit Gleichbehandlungsgrundsatz (nämlich dass der Staat wesentlich gleiche Sachverhalt nicht willkürlich ungleich behandeln darf), ist das Verhältnismäßigkeitsprinzip inhaltsleer. Verhältnismäßig im engeren Sinn oder auch angemessen ist nämlich ohne einen Rückgriff auf den Gleichbehandlungsgrundsatz überhaupt nicht zu bestimmen. Es muss zumindest in ungefähr vergleichbare Sachverhalte geben, deren Behandlung durch die Behörden als Bewertungsmaßstab in der Vergangenheit genutzt wurde.
Um zum Punkt zu kommen: Die rule of law – das Rechtsstaatsprinzip – galt in der DDR nicht.
Wörtlich aus der englischen Wikipedia:
Das war in der DDR nicht so.
Das letzte Zitat markiert den Kern des Rule of Law.
Dieser “Kern” ist bedeutungslos. Tatsächlich gelten die Gesetze hierzulande für jeden. Jedoch: Anstatt dass für manche Leute die Gesetze nicht gelten, ist es so, dass zwar die Gesetze gelten, diese jedoch Ausnahmen und Sonderregelungen vorsehen. So gilt zwar das Gesetz für jeden, nicht aber seine Inhalte. Ich bin sicher, dass sich diese Ausnahmen spitzenmäßig sachlich rechtfertigen lassen.
P.S.: JFTR, ich habe nicht behauptet, dass die DDR ein Rechtstaat gewesen ist.
Rechtsstaat setzt Verhältnismäßigkeit voraus.
Falsch. (Und auch nicht ein wenig richtig)
In der DDR waren nicht alle vor dem Gesetz gleich. Es gab keinen Rechtsschutz gegen die Staatssicherheit. Es wurde Unrecht gesprochen, Rechtsbeugung begangen.
Du kannst natürlich davon ausgehen, dass “rule of law” nicht identisch mit dem deutschen Rechtsstaat ist und einer angelsächsichen Anknüpfung bedarf. Diese Auffassung ist durchaus vertretbar.
Nur dann ist das auch falsch, weil das Recht der DDR auch das Traditionsrecht (“common law”) missachtete.
Es ist also gleichgültig, ob Du “rule of law” angelsächsisch oder kontinentalrechtlich interpretierst.
Im ersten Fall scheitert es an der Missachtung des Traditionsrechts (“common law”) im zweiten Fall an der Missachtung des Verhältnismäßigkeitsgrundsatzes. Egal wie man es dreht und wendet, es bleibt falsch.
“In der DDR waren nicht alle vor dem Gesetz gleich. Es gab keinen Rechtsschutz gegen die Staatssicherheit. Es wurde Unrecht gesprochen, Rechtsbeugung begangen.”
Was an dem Wort “Wenn” in “Wenn die DDR ihre Gesetze konsequent angewendet hat, galt dort die rule of law” verstehst Du nicht?
Der fehlende Konjunktiv impliziert impliziert ein zeitliches wenn. Die Semantik ist aber im Irrealis.
Dann will ich der Implikation mit einem an passender Stelle zu setzendes “dann” begegnen.
Im Sinne dieses Wortes von Thomas Dehler geb ich Dir natürlich Recht, Dirk. Deshalb muss Rechtsstaat immer auch Machtbegrenzung heissen.
Den Sozialisten (auch den sog. demokratischen) läuft diese Machtbegrenzung zutiefst gegen’s Konzept – treten sie doch ausdrücklich mit dem Anspruch an, gesellschaftliche Beziehungen in ihrer Gesamtheit zu “gestalten”.
Hierin liegt eine der wesentlichen Differenzen zwischen LIberalen und Sozialisten. Liberale erkennen das unvermeidliche Bestehen von Macht und der Möglichkeit ihres Missbrauchs an und wollen sie deswegen zersplittern. Sozialisten wollen sie beibehalten und Missvbrauch verhindern, indem sie sie in gute Hände geben.
http://ef-magazin.de/2009/03/07/1004-weltanschauung-ueber-macht
Yep. Achim sollte mal das Hayek-Buch von seinem bayerischen Parteifreund Christoph Zeitler zur Hand nehmen, der benennt sehr klar die theoretischen Inkonsistenzen am “rule of law”-Konzept und räumt der libertären Kritik daran breiten Raum ein!
http://www.buchausgabe.de/public_products/Spontane-Ordnung-Freiheit-und-Recht-Christoph-Zeitler-469
Danke für den Hinweis, kannte ich noch nicht.
Kommt darauf an, wie man die Begriffe versteht. Unter Demokratie verstehe ich das Verfahren durch das mittels der Mehrheitsregel Interessendurchgesetzt werden. Kommunismus als Herrschaft einer planwirtschaftlichen Bürokratie ist damit unvereinbar. An der Demokratie mag ja vieles falsch sein, eine bessere Ausgangsbasis als ein kommunistisches Regime ist sie allemal.
Ich bin überzeugt, dass wenn die SED stark genug ist, sie versuchen wird die bisherige politische Ordnung zu Fall zu bringen.
Die Kader sind Meister darin, stehende Begriffe in ihrem Sinne umzudefinieren. Die waren ja felsenfest davon überzeugt, und viele sind es heute noch, daß in der DDR Demokratie herrschte. Im Gegenzug wird deshalb immer versucht, darzustellen, die FDGO sei ja gar keine Demokratie und, sobald das scheitert, Demokratie sei eben so schlecht wie die Diktaturen der Dritten Welt.
Kommunismus ist keine Herrschaftsform, also nicht _Herrschaft_ einer planwirtschaftlichen Bürokratie, sondern ist eine Wirtschaftsform, nämlich eine ohne Privateigentum an den Produktionsmitteln. Wie die Herrschaft in dieser ausgeübt wird, ist offen. Die meisten Kommunisten stellen sich da idealerweise was basisdemokratisches vor: alle entscheiden darüber, welches Muster die zu produzierenden Windeln haben. Über allem schwebt die Hoffnung, dass mit Auflösung der durch Privateigentum vermittelten Herrschaftsverhältnisse die Notwendigkeit einen Staat haben zu müssen entfällt.
Das gibt die offizielle Meinung der meisten Kommunisten zwar ganz gut wieder, aber hast du dir mal anhören müssen, was Hardcore-Kommunisten von sich geben? Die befürworten die direkte Gewaltanwendung gegen die “Nicht-Entrechteten”. Wer andere Meinung ist als ist, muss entweder dumm sein oder interessengeleitet. Was diese Leute anstellen würden, wenn sie an der Macht wären, wäre alles Mögliche nur nicht herrschaftsfrei. Das ist noch nicht einmal ein Wiederspruch von Theorie und Praxis, denn die Theorie sagt eindeutig, dass dem Kommunismus die blutige Diktatur des Proletariats vorangehen muss.
Es gibt auch genug nicht-kommunistische Spinner, die Gewalt zur Erreichung ihrer Ziele gutheißen. Sieh doch nur die Neocons, die hoffen, dass wenn sie den Wilden Demokratie ferro ignique gebracht haben, anschließend alles gut und friedlich wird.
Mag sein, ist aber OT.
Außerdem dürfte inzwischen offensichtlich sein, dass gewaltsame Demokratisierung nicht funktioniert..
Ich finde es immer besonders unterhaltsam, wenn diese Meinung von einem Deutschen geäußert wird.
Treffende Anmerkung.
Deutschland hatte schon vor dem zweiten Weltkrieg eine demokratisch-rechtsstaatliche Bewegung, auf die aufgebaut werden konnte. In Afghanistan fehlt soetwas völlig.
Das ist schon eher ein Argument.
@Kalle Kappner
Die Linkspartei bejaht die Marktwirtschaft eben nicht, sondern greift den Markt bei jeder sich bietenden Gelegenheit an. Das ist auffällig und ebenso auffällig ist, dass sie auch nicht an die marktsozialistische Tradition Ota Siks und anderer Reformer aus dem vormaligen Ostblock anknüpft, sondern traditionelle etatistische Konzepte weiterverfolgt und sich die Genossen dabei an Verstaalichungsforderungen gegenseitig überbieten.
Die Programmatik bewegt sich selbstverständlich im Rahmen der Verfassung. Allerdings trifft das auch auf die DKP früherer Tage zu, die in Abstimmung mit Moskau und Ostberlin ebenfalls keine revolutionär-kommunistischeAgenda hatte. Wesentliche Unterschiede gibt es da nicht zwischen der Linkspartei und anderen kommunistischen Parteien in entwickelten kapitalistischen Industrienationen. Darf es auch nicht geben, ansonsten droht das Verbot.
Schlussendlich “Der Hinweis auf die SED-Vergangenheit zieht hier nicht. Es geht um das Hier und Jetzt.” – also Junge, da beherrscht dich das reine Wunschdenken. Die Genossen können im Dreieck springen, werden aber ihre Geschichte nicht los. Es ist die Geschichte angefangen vom Mauermord bis hin zu den Vernichtungslagern Sibiriensund des Laogai. Das ist Sozialismus und das weiss auch die Mehrheit der Bürger.
… also erst mal Gratu zum entscheidenden Abschneiden Deiner Partei! ‘Neues Deutschland’ titelt erfrischend der Spiegel …
Aber: ‘#Lafohaider’ wg.: ‘Wir sind die Kraft, die gegen das System steht’? ‘Mephistolafo’ hätte sich angeboten ;-) …
‘Einen Hock auf jemanden haben” – so charakterisiert man in Bayern (in Franken nicht ^^?) das ‘Treffen’ einer betont feindseligen Aussage, die (wie Kalle Kappner schreibt und ich meine) im ‘hier und jetzt’ der sachlichen Grundlage entbehrt.
Also (auf hochdeutsch) nur nachgetreten haben wollen?
Nein Lina, ich meine das sehr ernst, nicht feindselig “nachtretend”, sondern besorgt. Der Aufstieg der Linkspopulisten der SED Nachfolgepartei auf Kosten der Sozialdemokratie zeigt imo viele Parallelen zum Aufstieg der FPÖ in Österreich. Lies mal den Link auf den Tagespiegel-Beitrag. Ich finde, das ist dort sehr treffend beschrieben.
>>> … ist dort sehr treffend beschrieben
Ist es auch! Aber Tissy Bruns zeigt Durchblick ohne Anklage oder gar ‘Anzeige’ (wie hier); sie charakterisiert ihn mit Abstand (dem selben Abstand, den auch ich zu ihm habe, btw), und sie ‘fürchtet’ ihn ebensowenig wie ich …
Ob Lafontaine der Beweggrund ‘eines tief gekränkten Ehrgeizes’ anzukreiden ist? Wenn dem so wäre: Ja! Ich registriere dieses ‘Erscheinungsbild’ viel eher als erhöhten Konkurrenzdruck seiner Ex-Partei gegenüber, die, weil sie ihn nicht als ‘Parteisoldaten’ vereinnahmen konnte, mit Schützenhilfe der Medien als ‘Verräter’ hingerichtet hat; als Wählerin habe ich das nie begriffen.
Nein, sorry, lieber ich verstehe Deine Aufregung, ja, ‘Verteufelung’ nicht … auch nicht als ‘Sorge’ …
Die Linke ist das eine Thema, das andere hingegen lautet: Wie bürgerlich wird die kommende Regierung tatsächlich sein?
Wir können einer interessanten Fallstudie beiwohnen, deren Konzeptfrage lautet: Wie bürgerlich ist eigentlich eine bürgerliche Regierung im sozialdemokratischen Zeitalter (Dahrendorf)?
Falsche Frage. Wie sozialdemokratisch ist das Bürgertum?
Die Klassengesellschaft ist abgeschafft. Große Teile des heutigen Bürgertums bestehen aus aufgestiegenen Malochern.
Guter Kommentar drüben bei Dir, danke!
Hatte letztens in einem Kommentar hier die Gaesteliste des Vereinigungsparteitages von PDS und WASG gepostet. Dort liest man sehr oft das Wort ‘Kommunistische Partei’ und ‘Sozialistische Partei’ – ‘Demokratie’ taucht eher nicht dabei auf.
Pssst! Bloß keinem verraten! Sonst können die Lügner nicht mehr von “Sozialdemokraten” phantasieren.
Und das wäre doch sehr schade um dieses schöne Märchen.
Was mich an Wahlkämpfen in Deutschland immer wieder erstaunt ist, wie selten hier der Begriff “Freiheit” fällt. Alle palavern dagegen von “sozialer Gerechtigkeit”. Das ist ein deutscher Fetisch; wie eine Droge von der man nicht loskommen will.
http://www.antibuerokratieteam.net/2009/09/04/flotte-dreier-farbenspiele-im-herbst/
Da kanns nachgelesen werden: 19 mal ‘kommunistisch’, 7 mal “sozialistisch” und 3 mal ‘demokratisch.
@califax: Ist die Geschichte des Karl-Liebknecht-Hauses nicht ausreichend? Es war schon immer ein Ort der Extreme.
http://de.wikipedia.org/wiki/Karl-Liebknecht-Haus
Heute morgen redete wieder so eine Tuse von der LINKE vonwegen “SPD vor sich hertreiben”.
So wird die CDU/FDP Koalition ewig regieren.
Die scheinen so dermassen von ihren disfunktionalen Theoriegebäuden und dem >10% berauscht zu sein, dass sie völlig vergessen, dass in halbwegs funktionierenden Gemeinwesen Wahlen in der Mitte gewonnen werden.
Was ist ihr Ziel? Sich in 4 Jahren mit 19% die Ehrenanstecknadel der stärksten linken Kraft in Deutschland ans Rever zu heften?
Wir haben doch noch nicht mal angefangen…
Das Ziel ist es, zur einzigen Partei links der Union zu werden und den Sozialismus wieder einzuführen. Und dazu gedenkt man sich die SPD früher oder später einzuverleiben. Hinreichend viele Grotewohls gibt es da ja.
Das trifft es! Besser konnte man das nicht sagen – Danke!
> dass sie völlig vergessen, dass in halbwegs
> funktionierenden Gemeinwesen Wahlen in der Mitte
> gewonnen werden.
Kommunisten planen viel langfristiger als das im normalen demokratischen Politikbetrieb üblich ist.
Es ist Gysi und Co. ziemlich egal, wer die Wahl 2013 gewinnt – solange sie kontinuierlich ihre Machtbasis (aus Kosten der SPD) ausbauen können.
Im Gegenteil ist eine schwarz/gelbe Regierung taktisch viel günstiger für sie, weil sie gegen eine solche immer ordentlich viel Empörung organisieren können – die Medien werden ihnen dabei behilflich sein.
Das ist auch meine Meinung, die SED lässt sich Zeit. Auf lange Sicht wird die SPD untergehen, wenn sie es nicht schafft sich glaubhaft von Links zu distanzieren und eine Art Gegenbewegung aufzubauen.
Mal sehen, on die Konkursmasse SPD nicht von Gruenen, Piraten, FDP und CDU aufgeteilt wird, ehe die Kommunisten ueber 15% kommen.
Die Linken denken ja noch praktisch die Gewinner dieser Situation zu sein, wie lächerlich.
Viele SPD-Wähler sind zu Hause geblieben, weil sie Witzfiguren wie Steinmeier und Müntefering nicht wählen können. Und die Linken sind nun einmal für die überwältigende Mehrheit der SPD-Wähler unwählbar.
Man war aber so schlau den besten (und einzigen) Mann der SPD – Steinbrück – nicht zu verheizen.
Leute wie Annen und Titten-Nahles sind der Untergang der SPD gewesen, vielleicht besinnt man sich jetzt ja endlich mal und schließt die Reihen gegen Links. Alles andere führt nämlich direkt in die Zwangsvereinigung 2.0, hahahaha….
Kinder, was ist das schön. :-)
…und die linke Alternative sind Stasi-Verbrecher, bereichert um kommunistische Wirrköpfe…. hahahaha.
Beinahe noch größer finde ich aber den sich abzeichnenden Untergang der GrünInnnen, haha. Cem kann zu Hause bleiben und Ströbele kündigt schon einmal die Unterstützung der Linken an, haha. Jetzt heisst es fließig Piraten unterstützen, damit die Jugend einen neuen Magneten hat und schwupps… sind auch die GrünInnen weg. :-)
Bei den Akteuren in der SPD, wird die SPD wieder gefressen. Früher haben die Kommunisten das nur mit Stalins Besen hinbekommen, heute lässt sich die SPD bereitwillig fressen. Das aktuelle Führungspersonal ist schwach, ohne Überzeugungen, ohne Standfestigkeit.
Dem hier ist nichts mehr hinzuzufügen: http://www.youtube.com/watch?v=SkFCqVqHv7E
(Das mag ich an Biermann, der redet Klartext.)
Man kann nur hoffen, dass sich das Problem PDS auf natürlichem Wege auflöst, dass die Charismatiker über eine Affäre stolpern oder dass die todkrank werden.
Ich finde es traurig, wenn ich sehe, was die SPD durchmacht, obwohl ich sie nie gewählt habe. Von dieser Tradition, von dieser demokratischen Tradition, sollte jeder Liberale beeindruckt sein. Otto Wels ist einer der größten Helden in der Geschichte der Demokratie. Heute werden Parlamentarierinnen wie Dagmar Metzger unterjocht, ausgegrenzt. Gerade die SPD-Basis ist immer eifrig dabei, Parteiausschlüsse zu beantragen, wie im Fall Clement.
Zum großen Teil hat sich die SPD das Problem selbst eingebrockt. Sie hat ihren Anhängern jahrzehntelang das Wolkenkuckucksheim versprochen und dann musste Schröder Hartz IV einführen. Das musste Ärger geben. Schlimm finde ich, dass manche Leute (Nahles) immer noch die Politik von früher fortführen wollen.
Eine reichlich bizarre Diskussion, vor allem, wenn ich mir anschauen, dass Leute aus meinem Lager von anderen Linken dafür kritisiert werden, dass wir zur Wahl der Linkspartei aufgerufen haben, die als bürgerlich und letztlich eine zweite Sozialdemokratie wahrgenommen wird. Man wirft uns als Linken einen Rechtsschwenk vor, weil wir sie unterstützten, und hier wird Zeter und Mordio Kommunismus gerufen.putzig.
http://neoprene.blogsport.de/2009/09/26/100-blogs-wahlcretinismus/
Ach Che, Du weisst das doch, mit Linksextremismus ist das nicht anders als mit den rechten Extremisten – mal schlägt man sich, mal verträgt man sich. Das Bewusstsein des gemeinsamen Zusammenhangs ist aber zu jeder Zeit vorhanden.
Bei den Rechten ist es die ausgrenzende Nation, bei den Linken sind es die mehr oder weniger gewaltsam zu besiegenden “Herrschaftsverhältnisse des Kapitals”, die als identitätsstiftende Chiffren dienen. (Manche fundamentalistische Libertäre sind an diesen Schablonen sehr nahe dran, wenn sie zum Widerstand gegen die verschworene kleine Gruppe der Etatisten, die an allem Schuld ist, blasen… und sie scheren konsequenterweise auch gerne mal nach lechts- oder rinksextrem ab. Aber das ist ein anderes Thema).
Ob NPD, DVU, Evola-Jünger oder nationale Kameradschaft, ob LINKE, DKP, MLPD, operaistischer Ideologe oder autonome Antifa – die “Feinde der offenen Gesellschaft” organisieren sich in einer Spanne von militanter Gegnerschaft zum liberalen Rechtsstaat über den “ideologischen Diskurs” bis hin zu dumpfen unreflektierten Ressentiments multipolar. Beim Institut für Staatspolitik treffen sich dann die einen “Lager” übergreifend, bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung die anderen…
Sehr treffend, Achim.
Noch extremer geht natürlich immer, aber das relativiert nur innerhalb der Glaubensrichtung.
sagt:
»DER ‘LINKE RADIKALISMUS’, DIE KINDERKRANKHEIT IM KOMMUNISMUS«
;)
Kommunisten werden sich immer am liebsten selbst zerfleischen.
Man muss nur zurückblicken auf die diversen Spaltungen der SPD während der Jahre 1915-1920.
Die KPD bekämpfte die SPD aufs schärfste.
Der Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold stellte ein beliebtes Ziel des Rotfrontkämpferbundes dar.
Das Reichsbanner wurde als republikanische Verteidigungsorganisation gegen die Schlägertrupps der Kommunisten und der Nazis gegründet. Die “feindlichen Brüder” waren RFB und SA.
Der „Linke Radikalismus“, die Kinderkrankheit im Kommunismus ist der Titel eines Buches von Lenin aus dem Jahr 1920, in dem es um richtige Strategie der kommunistischen Machteroberung geht. Er analysierte den 1917er Putsch der Bolschewiki (“Oktoberrevolution”) und folgerte daraus Thesen für die kommunistische Internationale (“Komintern”).
Etwas historische Bildung könnte nicht schaden.
So ist das mit den Zeloten.
Tja, so unterscheiden sich die Auffassungen von den Begriffen.
Aber für “uns” heult ja auch keiner von “euch” wenn Worte wie “neoliberal” und “kapitalistisch” völlig ad absurdum geführt werden.
Auge um Auge? ;)
Ca. 8.8 % der Wahlberechtigten. Bitte die Nichtwähler und die (noch) nicht Wahlberechtigten nicht vergessen!
Sorry, sollte an Lemmy und seinen nachstehenden Post gehen.
Ich find auch, dass die Herren Politik-Analysten im Netz langsam zu hysterisch werden. Allerdings auf beiden Seiten rechts wie links. Anfangs fand ichs ja noch ganz witzig selbst von SED zu reden. Langsam nimmt das aber wirklich überhand.
Jetzt bin ich mal gespannt, wie die Westerwelle unsere Nation die Laffer Curve hochsurft und die LINKE mit ihren 12.9% “alle vor sich hertreibt”.
Immerhin haben 12.9% unserer Mitbürger die LINKE gewählt. Auch wenn sie die übelste Politiksünde begehen wo gibt (Hugo Chávez NICHT in die Reihe der großartigsten Verkehrsunfälle der politischen Geschichte der Menschheit einordnen) so sind sie von einem recht kleinen Teil der deutschen Gesellschaft gewählt worden. Bedrohich sind sie nüchtern betrachtet auch nicht.
Die SPD wird sich schon wieder regenerieren. Hoffe ich zumindest.
Interessant fänd ich eine Diskussion, über die Politik, mit der die satte “bürgerliche Parlamentsmehrheit” unser im Weltvergleich irgendwie auch großartiges Land noch toller machen will.
Ich kann dem Programm der LINKE insgesamt wenig gutes abgewinnen. Auf der anderen Seite sind sie nun einfach da. Auf der anderen Seite kochen sie auch nur mit Wasser und haben sicher keinen langfristigen Masterplan im Laptop-Koffer, mit der sie die Deutsche Bank in die VEB Deutsche Bank, Audi in VEB Audi und Siemens in VEB Siemens wandeln könnten.
Masterplan braucht kein Schwein. Man weist stattdessen elegant auf das Enteignungsrecht hin (nur für gemeinnützige Zwecke erlaubt) und schwafelt von “Demokratisierung” der Konzerne.
Sie sollten öfter mal lesen, was die SED-Leute so von sich geben.
Das ist wirklich interessant.
Ich werte dieses “Demokratie in Betrieben” ja auch als Neusprech für Verstaatlichung.
Aufgrund ihrer Entfernung von der Mehrheit sind solche Programmpunkte aber faktisch ungefähr so bedeutend wie die Clown Parade in Duluth im Mittleren Westen. Es gibt wichtigere Themen.
Ich empfehle einen Blick auf die Schullotterie in Berlin. Die hat sich wohl auch keine Wählermehrheit gewünscht.
[...] “Die Linke” nennt, als “kommunistisch” bezeichnet. Und auch Kommentare beim A’Team verwehren sich empört gegen diese Bezeichnung. Dabei geht es doch nur darum, die [...]
Ja, so habe ich mir das vorgestellt;-)
Dabei schlage ich mich mit neoprene gar nicht. Seid Ihr eigentlich so schlechte erlierer, dass Ihr als Erstes das Gespenst des nicht vorhandenen Kommunismus an die Wand malen müsst, wenn Ihr gewonnen habt. Ich kann nur wiederholen: Putzig.
Diese verlogene Argumentationslinie kenne ich von NPD-Kadern genug. Bei Euch ist der folgende Brechreiz nicht geringer.
Ja, califax, du hast mich durchschaut. Wir gehen jeden Morgen über die Zeil und foltern Börsenmakler, die wir zwingen, “Heil Bakunin!” zu rufen. Nur darum sind die Kurse abgestürzt. Wir sind die wilden Horden,
wir plündern und wir morden,
wir essen sowieso
kleine Kinder roh
wir waschen uns nie
hoch die Anarchie!
Mieses Versmaß. Und dann noch die dümmliche Vermischung von Anarchie und Kommunismus/Sozialismus.
Weder in Form noch Inhalt überzeugend, daher keine den Klassenstandpunkt störende Eigenwilligkeit zu befürchten: Willkommen zur Kaderschule, Towarischtsch!
Wo kommt Ihr jetzt eigentlich auf einmal alle her? Bin ich jetzt des Teufels antikommunistischer Kern? Wie die Fliegen…
Nachtrag: Aber da die Sache jetzt ins Lyrische gehen soll, bitte ich wenigstens um Wizo oder Scherben. Sehr gerne auch HASS oder Daily Terror. Etwas Niveau bitte.
Nein, das glaube ich nicht “Che”, dass die Börsenkurse wegen euch abstürzen; das hättet ihr gerne *lol*. Die “Sozialrevolutionäre” stellen eine eher marginale Gruppe der Feinde der offenen Gesellschaft dar. Deinereiner betätigt sich ja auch eher als ideologisierender Biedermann, denn als Brandstifter, soweit ich das überblicke. Den Strategen aus dem Liebknecht-Haus traue ich das aber schon zu, und noch mehr.
Zum “Heil Bakunin”-Rufen müßte die heil-los staatsgläubige teutonische Linke (die von Gysi bis Geißler reicht) zunächst erstmal sich selbst zwingen! Wobei “zum Anarchismus zwingen” ein innerer unauflöslicher Widerspruch ist. ;-)
“Selbst wenn der Staat das Gute befiehlt, beschmutzt er es, weil er befiehlt, weil jeder Befehl die Empörung der Freiheit herausfordert, weil das Gute, wenn es befohlen wird, das Übel wird.”
– Michail Bakunin
http://dominikhennig.blogspot.com/2009/07/durch-befehl-wird-auch-das-gute-zum.html
Das war eine unsere Standardparolen aus den 90ern,meist noch beendet mit “Ihr werdet´s nicht vermuten, wir sind die Guten!”. Und es ist nun einmal eine Tatsache, dass ein Teil meiner Punk/Anarcho-Antifafreunde von früher in derselben Partei wie die SED-Rentner sind (ich nicht). Und deren innere Pluralität reicht von sozialdemokratischen bis zu ML-Positionen, es gibt da eine Anarchistische Plattform und eine Tierrechtsfraktion. Die inneren Unterschiede innerhalb dieser Partei sind in etwa so groß wie die zwischen Norbert Blüm, Heiner Geißler, der gesamten SPD und den gesamten Grünen, das ganze Spektrum einmal durch.
, wenn Du meinst, ich könnte das mit den abstürzenden Börsenkursen ernst meinen, müsstest Du die Titanic als Nachrichtenmagazin lesen. Darüber,als was ich mich betätige, hast Du nicht den leisesten Schimmer, obwohl es Dir aus dem, was ich so poste, ersichtlich sein müsste. Du liest es nur falsch.
Erst einmal bin ich froh, dass ich mich jetzt nicht mehr die nächsten vier Jahre ins Bett legen muss, da es keine Neuauflage der Großen Koalition gibt.
Nichts gegen die SPD, die ist zur Zeit Unterhaltung pur. Da kommt doch wirklich aus Hessen, Ypsilanti müsste wieder mehr Macht haben. Ausgerechnet die Frau, die der SPD ein Glaubwürdigkeitsproblem bescherte. Die SPD ist beste Comedy zur Zeit.
Ypsilanti war vielleicht beteiligt, aber wer sich vor einer Bundestagswahl gegen eine Erhöhung der Mehrwertsteuer um 2% ausspricht und danach um 3% erhöht, der hat ein Glaubwürdigkeitsproblem.
Es gibt statt “lechts” und “rinks” nur eine Kategorisierung: autoritär und nicht-autoritär.
Wozu Lafo gehört, bedarf keiner Erläuterung. Es gilt, ihm den Boden zu entziehen.
Lest mehr A’team! A’team jetzt mit zwei Mann im Bundestag vertreten!! :-))
Na, wenn das A-Team antiautoritär ist bin ich der Marshall von Maddog County;-)
Ich glaub, du blickst es nur nicht, werter “Che”. Du bist genauso ernst zu nehmen wie jemand, der sich rudolf1987 nennt ;-)
“Das wäre in etwa so, als ob ich von meinem Standpunkt aus einen guten Liberalen ala Westerwelle als Libertären bezeichne.”
Westerwelle liberal? Der hat doch mit seiner albernen Abfertigung des BBC-Journalisten gezeigt, dass er ein deutschtümelnder Konservativer ist.
Man muß schon ein eingeschworener Nazi sein, um überhaupt noch auf Deutsch zu schreiben. Noch dazu im Internet!
Wenn Westerwelle einfach nur gebeten hätte, die Frage auf Deutsch zu hören und zu beantworten, wäre ich nicht auf die Idee der Deutschtümelei gekommen. Es war ja auch gleich eine Dolmetscherin da. Aber als das klar war, war er ja noch immer nicht von dem Thema runter, sondern faselte etwas wie “Sie kommen ja aus der internationalen Ecke” und “Hier ist Deutschland”.
So etwas wundert mich nicht, wenn es von einem Konservativen kommt, aber von einem Liberalen…
Der nationalliberale Flügel lebt, ich habe es schon einmal angemerkt.
“Nationalliberaler Flügel” *LOL*
Ach Unsinn. Im Inhalt hat Westerwelle recht. Pressekonferenzen in Deutschland sollen natürlich auf deutsch abgehalten werden.
Der Ton macht aber die Musik. Und der Tonfall war einfach nur pampig und trotzig. A bisserl mehr Selbstreflexion hätte ich Dir schon zugetraut.
Michel Friedman hatte recht: In der Sache vertretbar, aber die Performance war grottenschlecht: wie ein kleiner Junge!
Lieber Achim, vielen Dank fuer den Link.
Ich würd sagen, dass er momentan nicht so übermässig fit in Englisch ist. Es gibt da auch einen anderen Ausschnitt, in dem er Englisch redet (duckhome hat das verlinkt).
Aber was soll das?
Vor 4 Jahren war das Geschrei groß, dass Angela Merkel auf internationalen Konferenzen nicht ernst genommen würde. Das ist aber sicher nicht eingetreten. Die Frau ist im Ausland geachtet und sogar beliebt.
Manche gehässige Leute mit schlechten Manieren können sich offenbar nicht vorstellen, dass man in vernünftigen Jobs auch manchmal Trainings zum Ausgleich der menschlichen Bildungsschwächen erhält.
Bin sicher, dass Westerwelle in den Job als Aussenminister hineinwächst und dann auch englische Fragen auf Englisch beantwortet.
Ach das nehm ich locker – das ist der Neid der Aussenministerlosen
;-)
Man muss einfach fair sein. So wie die Linke kommunistisch ist, ist die FDP in gewisser weise sozial rassistisch. Selbst gewählt dieser Standpunkt.
http://www.tagesspiegel.de/zeitung/Titelseite;art692,2893381
http://antifa.sfa.over-blog.com/article-25878625.html
http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/union-und-fdp-arbeitslose-nach-suedasien;843787
http://forum.golem.de/kommentare/politik-recht/wahl-schwarz-gelb-gewinnt-piraten-erzielen-achtungserfolg/ich-war-auch-mal-ein-ueberzeugter-fdp-waehler/35679,1945398,1945398,read.html
http://www.ad-hoc-news.de/aktuelle-cdu-und-fdp-an-hunger-und-armut-kaum–/de/Wirtschaft-Boerse/Arbeit-Soziales/20507302
http://www.bz-berlin.de/archiv/fdp-private-krankenkasse-plicht-fuer-alle-article221410.html
Ich habe selten eine blödere Wendung als “sozial rassistisch” gelesen.
Allerwertester “jo@chim”, wer dermaßen fortwährend über Jahre als muskelspielender, pöbelnder, rumbrüllender, Andere taktisch ausspielender Macho auftritt wie Du, offenbart in erster Linie einen autoritären Charakter und kann daher per se nicht antiautoritär sein.
*LOL* Schreibt derjenige, der seine Phantasien vom “Bamberger Reiter”, den es mit Stacheldraht zu behandeln gelte, ausbreitete.
Schreibt derjenige, der die Beleidigungen und Drohungen von “Nixxon”/”sixty4raccoon” und anderer Trolle gegen mich und andere Autoren dieses Weblogs augenzwinkernd begleitete.
Schreibt derjenige, der immer und immer wieder versucht, einen Zusammenhang zwischen dem Antibuerokratieteam und der “Gegenaufklärung” zu konstruieren.
Mit Verlaub, werter “Che2001″, Sie sind ein Arschloch.
OK, ich kam zwei Minuten zu spät. Vergessen wir meinen Beitrag …
Die ganze Art der Diskussion vor und nach der Wahl 2009 [wir leben nicht mehr in 2005!] illustriert ganz gut, warum ich mich aus diesem Teil der »politischen Bloggerei« in Zukunft völlig heraushalten werde.
Feigheit vor dem Feind? Wer Freiheit will, darf den Feinden der Freiheit nicht das Feld überlassen.
Klingt ziemlich arrogant. Haste schon einmal für einige Zeit ein Blog mit Content befüllt? In der Freizeit, nicht im beruflichen Umfeld? Stefanolix tut das seit mehr als fünf Jahren… ich kann ihn gut verstehen.
@Paradin: Es gibt mehrere Arten der Freiheit. Und zur Meinungsfreiheit gehört auch die Freiheit, seine Meinung nicht unbedingt sagen zu müssen ;-)
Allerwertester »Che«: wie würdest Du jemanden einordnen, der solche Einschätzungen in die Welt setzt, obwohl er der eingeschätzten Person nie persönlich begegnet ist?
Lieber Stefanolix, dazu liefert er regelmäßig genug Material, mehr als genug.In seinem letzten Kommentar sind ja gleich zwei persönliche Beleidigungen gegen zwei unterschiedliche Personen enthalten.
Die künftige Regierung wird aus Eurem linken Lager und Euren linken Medien schon jetzt als extremistisch-marktradikale Bande hingestellt, die das Land direkt in die Wolfsgesellschaft führen wird. Erspare mir jetzt bitte Einzelnachweise — das ist einfach die Meinung, die gemacht und verbreitet wird.
Da ist es für mich nur konsequent, »auf Entzug« zu gehen und mich von diesem ganzen Mist zu befreien. Ich verschwende doch keine Energie mehr darauf, mit vollkommen Unbelehrbaren zu diskutieren.
Vertreibt Euch doch damit die Zeit, wenn es Euch Spaß macht. Ich schreibe ja schon nichts mehr zu all der nutzlosen Polemik gegen eine Regierung, die noch nicht mal gestartet ist und erst recht nichts mehr zu diesem Eindreschen der Blogger aufeinander.
Ach Stefanolix, was der Herr mit dem Mördernick hier betrieben hat, sind ja eher argumentationsbefreite Albereien an der Grenze zur Trollerei, denn politische Polemik oder gar Debatte. Geschenkt – das ist ja nichts Neues aus der Ecke.
Nachdem dieser arrogante und eitle Geck nun auch noch persönlich wurde, war’s mir aber genug.
Aber zu so einem Höhepunkt der Streitkultur gehören immer zwei und ich würde Dir manchmal auch gern ein freundschaftlich angesetztes Bamberger Hörnchen verpassen, wenn ich Beiträge lese, die Du im Nahkampfmodus geschrieben hast.
Weiss schon, dass Du da sensibler bist lieber Stefanolix, es ist wohl eine Frage der Sozialisation ;-)
Ich habe ihn jedoch nie ad personam angegriffen. Nach dem Spruch von der autoritären Persönlichkeit war’s mir aber ein Herzensbedürfnis.
Nach dem Sturz des Zaren haben sich ja auch die Linksradikalen, die Bolschewiki durchgesetzt. Immer das gleiche Trauerspiel.