Rassist!
Daniel Fallenstein, 08.10.2009
Auch der immense jüdische Aderlasss konnte nie kompensiert werden. Dreißig Prozent aller Ärzte und Anwälte, achtzig Prozent aller Theaterdirektoren in Berlin waren 1933 jüdischer Herkunft. Auch Einzelhandel und Banken waren großenteils in jüdischem Besitz. Das alles gab es nicht mehr, und das war gleichbedeutend mit einem gewaltigen geistigen Aderlass. Die Vernichtung und Vertreibung der Juden aus dem deutschsprachigen Raum insgesamt betraf zu sechzig bis siebzig Prozent Berlin und Wien.
antibuerokratieteam.net





Danke für den Link Daniel! Die öffentliche Empörungsinszenierung durch alles was sich für links hält oder nichts für rechts gehalten werden möchte ist aber auch in den Passagen jenseits Deines Zitats absurd:
Reinhard Mohr hat es auf SPON auf den Punkt gebracht.
Bloß weil in Sarrazins Erguss auch Textpassagen zu finden sind, die nicht rassistisch sind entschuldigt das doch nicht seine ungeheuren und widerlichen Aussagen, die er an anderer Stelle gemacht hat.
Der Mann kann schlicht sein Mundwerk nicht kontrollieren.
Ein FDP-Abgeordneter bescheinigte Sarrazin, die integrationspolitischen Bemühungen der letzten fünf Jahre mit seinen Aussagen zunichte gemacht zu haben.
Den besten Kommentar zu Sarrazin gab eine türkischstämmige Verkäuferin in Berlin:
„Vorstufe von Alzheimer. Hat mein Onkel auch. Man kann dann nicht mehr erkennen, was richtig und falsch ist, bringt alles durcheinander und sagt Dinge, ohne darüber nachzudenken. Sowas gibt’s halt. Traurig.“
Nachzulesen hier: http://www.spreeblick.com/2009/10/05/sarrazin-hat-rechts/
Richtig, Daniel. Sarrazin ist ein Rassist.
Wo genau vergeht sich der Mann mit dem Matschauge denn gegen die Wahrheit?
Er wird ja genau deshalb angegriffen, weil er die Wahrheit sagt.
Allerdings entbehren seine Aussagen auch durchaus nicht einer gewissen Scheinheiligkeit, die imho aus liberaler Sicht zu kritisieren wäre.
Chris Vigelius hat das auf ef-online (in wohltuendem Kontrast zu vielem, was dort sonst noch so zu lesen ist) sehr treffend analysiert.
Das ist falsch. Er wird nicht angegriffen, weil er die Wahrheit oder die Unwahrheit sagt, sondern weil er sich rassistisch äußert.
Wo genau hat Sarrazin von einem genetisch vererblichen Phänomen gesprochen, also rassistisch argumentiert?
Pauschalisierungen, auch unzulässige, über einen Kulturkreis sind noch lange kein Rassismus, Christian.
Sarrazin pauschalisiert nicht nur unzulässig, er ordnet dem Herkunftsland bzw. Völkern auch gewisse Merkmale zu. Und das ist Rassismus. Die Arbeit, zwischen Ein-bisschen-Rassismus und Ganz-doll-Rassismus zu unterscheiden, mache ich mir nicht. Kannst Du gerne anders handhaben, für mich ist Sarrazin seit diesem Interview ein Rassist.
Wenn also jemand sagt “die Deutschen sind doch alle Nazis” oder “die Ostdeutschen haben aus der Geschichte nichts gelernt” wäre das also auch rassistisch?
Dann müssen wir alle soziologischen Statistiken zur Zuwanderung jetzt leider wegen Rassismus indizieren. Was die Lösung der Probleme eher nicht erleichtern wird.
http://blog.kolia-ohmann.de/?p=318
Nein. “Deutsche sind faul und stinken” wäre rassistisch.
Zum Glück müssen “wir” das nicht tun, weil Du mal wieder völligen Blödsinn laberst. Wiederholung macht Schwachsinn nicht richtiger.
Wo liegt denn der qualitative Unterschied in den beiden “Deutsche sind…” Statements?
“Der Neuköllner Bürgermeister Buschkowsky erzählt von einer Araberfrau, die ihr sechstes Kind bekommt, weil sie durch Hartz IV damit Anspruch auf eine größere Wohnung hat. Von diesen Strukturen müssen wir uns verabschieden. Man muss davon ausgehen, dass menschliche Begabung zu einem Teil sozial bedingt ist, zu einem anderen Teil jedoch erblich.”
Das ist klar rassistisch. Hier wird behauptet, verschiedene Völker hätten verschiedene Begabungen, die vererbt werden.
Verschiedene Völker oder verschiedene Menschen?
Was steht da nochmal?
Und daß es ein Zusammenspiel zwischen sozialen Gepflogenheiten, Traditionen und gesellschaftliche Strukturen einerseits und vererbten Talenten und Charaktereigenschaften andererseits geben könnte, ist was?
Es ist schlichtweg Unsinn, dass in bestimmten Völkern bestimmte Talente vererbt werden. Derlei rassistischer Wahnsinn wurde lange widerlegt.
Natürlich ist es richtig, dass menschliche Begabung vererbt wird. Aber Sarrazin verbindet diese Tatsache mit Kritik an “Araberfrauen”, möchte als sagen, dass seiner Meinung nach in Araberfamilien Begabungen weniger oft vererbt werden. Das ist rassistisch.
Stimmt so nicht, er ordnet weniger den Herkunftsländern und Völkern, als dem KULTURkreis diese Merkmale zu. Du willst doch nicht ehrlich behaupten, dass es zwischen Deutschen, Franzosen und Arabern keine kulturellen Unterschiede gibt?!?!
Allein was die Essensgepflogenheiten angeht, die Religion, die Musik und auch das Ideologieverständnis. Natürlich gibt es in jeder Menge Ausnahmen, aber eben auch eine harte Mitte. Er fordert ja, nicht das diese Leute eugenisch entsorgt werden, sondern das man schaut ob man sie eventuell nicht durch staatliche Leistungen dazu anhält, die falschen Anreize zu nutzen…
Leider eckt allerdings der Herr Sarrazin auch oft mit nicht-faktischen Pauschalurteilen an (türkische Familie mit 6 Kindern ^^), was dann doch wieder Xenophobie ist (nicht RAssismus wohl gemerkt)….
Entweder man merkt’s, oder man will’s nicht merken.
Hat er denn diesen völkischen Unsinn behauptet oder behauptest Du nur, er hätte es irgendwie angedeutet, weil er gerade eine Araberin als Beispiel hatte? Hermeneutisch war das jetzt nämlich keine so große Glanzleistung.
Hätte er eine Ostdeutsche genommen – wäre es dann ebenso selbstverständlich Deutschenfeindlichkeit oder westdeutsche Arroganz gewesen? Und wenn es eine norddeutsche Bäuerin gewesen wäre? Vor etwa vierzig Jahren existierte dieses Milieu noch.
Und wieso wäre es eigentlich kein Rassismus, wenn er auf eine Deutsche mit solchen Strategien hingewiesen hätte?
Gibt es bei Deiner Denkweise überhaupt irgendeinen Menschen auf der Welt, der kein Rassist wäre?
Darf man überhaupt noch über Menschen reden oder sollten wir uns nicht lieber mit einem Blümchentee ins Balla-Balla-Land verabschieden?
Bestimmte Strategien kommen vor allem in bestimmten Mileus vor. In bestimmten Milieus werden bestimmte Überlebensstrategien belohnt, in anderen bestraft.
Und Sarazin benennt diese Milieus – in Deutschland sind es vor allem arabische, türkische und ostdeutsch-proletarische Parallelwelten, die so leben und auch noch stolz drauf sind – die Schuld an ihrer meist selbstverursachten Misere gleichzeitig aber allen anderen – Scheißdeutschen, Ausländerschweinen, Drecksjuden, etc. – in die Schuhe schieben.
Es sind immer die anderen. Es sind niemals die Täter selbst.
Meine Güte, jedesmal, wenn es irgendeiner wagt, normales verständliches Deutsch zu reden, ohne gleich Sinn und Meinung hinter endlos verzweigten Schutzdifferenzierungen zu verschleiern, wird gleich mal prophylaktisch ein hysterisches Rassismusgeschrei losgetreten,als käme der leibhaftige Gröfaz aus dem Kamin gefahren. Ich habe den Verdacht, daß die lautesten Schreihälse nie im Leben echten Rassismus gesehen haben.
Das ist nur noch Hypochondrie von Leuten, denen Chance und Mut fehlen, gegen echten Rassismus anzutreten, die aber trotzdem von der gemütlichen Couch aus gerne ein Held wären.
Wenn jede Pauschalaussage diffamiert wird, verschwindet jede Möglichkeit, etwas Sinnvolles zu sagen. Kategorisierung und Analogiebildung ist das Zentrum der Sprache. Der Witz ist nur – Damit schießen sich die Gutmenschen selbst ins Bein. SIe sprechen eine Sprache, die dann zunehmend nervtötend und nutzlos wird. Die Sprachgemeinschaft wird das nur teilweise mitmachen und weiter normales Deutsch reden. Es ist ja jetzt schon so, daß Linke ein für Otto Normal zunehmend unverständliches Kauderwelsch reden, je weiter links sie sein wollen. Die selbsternannten Volksbefreier sind heute schon so weit vom Volk entfernt wie der Hochadel vor der Revolution.
Ja, ein fauler müffelnder Deutscher ist nämlich für den Christian etwas Schlimmes, während ein Nazi doch sauber und fleißig und somit ein feiner Kerl ist.
Wolltest Du uns das sagen,Christian?
Wenn nein, warum tust Du es dann?
Ich glaube man sollte in Deutschland die Erwartungshaltung bezüglich der Integration gerade der Türken deutlich reduzieren. Man kann nicht Gastarbeiter einladen und sich danach wundern dass es ja doch keine Intelektuellen sind.
califax dreht mal wieder am Rad. Putzig. :)
Sag mal, warst du je im Ausland?
Das ging an Christian.
Ich war mal im Nachbardorf. Und einmal in Bayern. Aber nur für einen Tag. Darf ich trotzdem mitreden? Bittebittebitte!
(Schwachsinnige Fragen verlangen schwachsinnige Antworten.)
Es ging auch weniger um die Frage.
Was dem Webbären gefällt ist die Erdigkeit, die vermeintliche Niveaulosigkeit der Äusserungen. Auf diesem Niveau kann debattiert, “gepöbelt” und “populistisch” vorgegangen werden.
Wird langsam mal Zeit, dass die dummen elitistischen 68er als das erkannt werden, was sie sind.
Berliner sind zum Glück – auch heute noch – sehr trocken und direkt.
Es kommt darauf an welche Leute man holt, aus welchem Kulturkreis. Es gab in den Siebzigern diese Debatten um Italiener, Spanier und Griechen, weil da schon mal mit dem Messer zugelangt worden ist, aber die waren OK, letztlich zumindest und – wie die Dame von den Grünen sagen würde – eine “Bereicherung” und ganz sicher “auszuhalten”.
Bei Moslems sieht es da ganz anders aus, die haben Anspruch und so…
Hmmm, dann sind also die kretischen Gastronomen und Hoteliers Rassisten? Interessant.
Ich werde mit denen mal darüber reden und sie bitten zukünftig doch bitte alle Gäste gleich zu behandeln. Engländer und Italiener, Norweger und Franzosen.
Die Gastronomen richten ihr Angebot verwerflicherweise auf die Nationalitäten aus. Die alten Rassistenschweine. Aus vollkommen irrationalen Gründen sind sie zu der Meinung gekommen, dass Engländer viel saufen und die Einrichtung zerlegen, während Italiener und Festlandgriechen selbige eher schonen und so gut wie nie betrunken auffallen.
Sie sind auch zu der Überzeugung gekommen, dass die Skandinavier eher Appartements anmieten und dann sehr oft selbst kochen, während die Deutschen sich häufig schlecht kleiden, aber dafür gutes Trinkgeld bei den häufigen Restaurantbesuchen geben.
Die Franzosen wiederum legen großen Wert auf Inlandserkundungen und weniger auf exzessive Besäufnisse.
Wie gesagt, das sind dann wohl alles rassistische Zuschreibungen von Merkmalen an Herkunftsländer bzw. Völker.
Und das geht natürlich überhaupt nicht an. Ich werde zusehen, dass das abgestellt wird. *lach*
Was schreibst Du heute bloß wieder für einen Müll. Machst Du das eigentlich mit Vorsatz? Das Kabarett als Kommentator ist doch eigentlich meine Domäne.
Nö, aber Du achtest nicht darauf, was das, was Du so von Dir gibst, bedeutet. Und Deine doch sehr stark wertende Entscheidung zwischen den beiden Statements hat nun einmal genau diese Bedeutung.
Du gibst ohne aus Denkfaulheit einen Sprachunfall mit klarer pro-NS-Aussage von Dir, verlangst aber von anderen, sie sollten gefälligst jedes Wort auf die Goldwaage legen.
Viel Spaß bei Deiner politischen Karriere – dieser selbstgefällige und unachtsame Umgang mit Sprache wird Dir das Genick brechen.
Darfst Du gerne. Du hast aber gerade so einiges über die Herkunft Deiner Ansichten erklärt. Hoffentlich kommst Du nie in ein höheres Amt.
Was ich nicht verstehe: Dutzende intelligente Menschen, die völlig unterschiedliche Vorstellungen von Politik haben, unterhalten sich über diesen Typen, und streiten über die Wertung seiner Aussagen.
Hier mal ein Tip: Politiker quatschen nur Unsinn. Wette 100 Euro dafür.
Sie reden kontroversen Unsinn, um gewählt zu werden. Sie reden politisch korrekten Unsinn um gewählt zu werden.
Who gives a shit?
Man kann diese Leute ja abstrafen, indem man sie nicht mehr wählt. Dann müssen sie zurück auf die Uni für die nächsten 10 Semester Soziologie, in eine Rechtsanwaltskanzlei zum arbeiten, oder ihren verhassten Lehrerjob wieder aufnehmen.
-> Solange es Politiker gibt, wird es Leute geben, die absonderlichen Schwachsinn verbreiten.
Man sollte jetzt genau berachten welche Kreise und Personen gegen Sarrazin Gift und Galle spucken. Gutmenschen. Linksintellektuelle. Sozen. Wenn man sich diese Leute genauer betrachtet dann kann es nicht sehr falsch gewesen sein, was Sarrazin gesagt hat.
Ohne jetzt auf alles, was du sagst einzugehen: Ja, auch wenn der Ostdeutsche oder die norddeutsche Bäuerin auf dieser Art und Weise – nämlich durch die Verbindung von Vererbung und Talent – diskriminiert worden wäre, wäre ich auf die Barrikaden gegangen. Nur hieße es dann nicht “Rassismus”, weil die Basis nicht die Rasse sondern ein anderes Unterscheidungsmerkmal ist.
Es gehört nicht viel dazu, diese Gedanken aus Sarrazins Worten zu interpretieren. Wie sonst soll er es auch gemeint haben?
Und ja: Ich bin stolz auf die “political correctness”, die uns heute antrainiert wird. Sie ist allemal besser als offene Diskriminierung und Beleidigung von Benachteiligten.
Er meint es so, daß sich in der Unterschicht nunmal prozentual weniger hochintelligente und prozentual mehr minderintelligente Menschen befinden als bei den Akademikern. Das gleiche gilt für Fleiß, Friedfertigkeit oder Anpassungsfähigkeit. Er hält es für überflüssig, etwas so offensichtliches näher auszuführen, da die entsprechende Diskussion schon seit Jahren läuft.
Und er weißt darauf hin, daß daraus ein für Berlin sehr großes Problem entsteht.
Er weist darauf hin, daß die Unterschicht sich deutlich stärker vermehrt als dies Akademiker tun und daß dies hauptsächlich aus der Struktur des deutschen Sozialstaats, nicht aber aus der Kultur der Unterschichtangehörigen resultiert. Zur Begründung führt er die nicht näher bezeichnete komparative Studie Schweden-USA an und zeigt auch die kulturelle Struktur der Unterschicht auf: ehemalige DDR-Elite, deutsche Hängemattenempfänger, ehemalige Industriearbeiter und Ungelernte ohne Zukunftsperspektive, Einwanderer der ersten Generation, integrationsunwillige Araber und Türken bis in die dritte Generation.
Seine Lösungsvorschläge sind eine stärkere Steuerung der Einwanderung, um gezielt solche Einwanderergruppen anzuwerben, die sich in Deutschland hervorragend einleben, ein Sozialstaat, der Einwanderer zum Arbeiten und Anpassen zwingt, statt sie fürs Kinderkriegen zu entlohnen und stärkeres Engagement, um hervorragende Leute nach Berlin zu bringen, die dann den Leistungsdurchschnit in der Bildung heben und Arbeitsplätze schaffen.
Und wenn ich nochmal einen Text, über den Du ebenso so großspurig wie blind herumphantasierst, für Dich lesen soll, zahlst Du mir gefälligst ein Dozentenhonorar.
Und weil ich eh gerade nochmal im Lande war:
Türken und Araber gehören zur gleichen Rasse wie wir. Je länger der Rassenunterricht zurückliegt, desto dämlicher werden die Antirassismusdiskurse.
Und als Bonus, falls mal wieder was mit Ariern auftaucht: Nein, wir Deutschen sind keine Arier. Iraner und diverse Zigeunerstämme dagegen schon.
Man sollte wenigstens die gängigsten Begriffe kennen, die man durch die Gegend wirft, statt freiwillig Nazisemantik zu übernehmen.
Alleine schon diese Gegenüberstellung, tss, tss, tss …
Solche Nasen wie Du widern mich an, wie kann man nur stolz auf die Politische Korrektheit sein?
Einfach unfassbar.
Zum Glück setzt sich diese Zensurform nicht so recht durch, wie der “Fall” Sarrazin gezeigt hat.
Das Ansprechen bzw. das direkte Adressieren der Problemlagen scheint auch heute noch möglich.
Was Sarrazin natürlich vergessen hat, war das I-Wort. Insofern war seine betrachtung in der Tat unzureichend und sogar in gewissem Umfang scheinheilig und ängstlich.
Wer ethnisch argumentiert, ist nun einmal aus Sicht der Linken Rassist. Aber nur, wenn es gerade passt; ethnisch argumentieren tut die Linke ansonsten auch.
Was denkst Du, Off-Stimme, pflegen die absichtlich diese Art der Debatte oder ist diese nur auf die gute alte Dummheit zurückzuführen?
Ich bin mir nicht so sicher. Zum Teil ist es sicherlich unverschuldete PISA-Dummheit, zum Teil aber auch der spezifischen linken Ideologiedenke geschuldet. Ideologie ist eben auch Ideopathie, das ist jetzt ernst leider mal gemeint.
Der Traum erhält bei Ideologen immer einen festen Platz in der Rechenformel und verzerrt daher leider immer ein wenig das Ergebnis.
Wenn ein linker oder auch rechter Ideologe nachrrechnet, dann kommt eben leider immer was anderes dabei heraus.
In die Formel: SozialeProbleme * FinanzielleProbleme = Realität wird bei den Ideologen leider immer noch die Variable Ideologie eingebaut. Je nachdem ob das Ergebnis gewünscht oder ungewünscht ist, wird positiv oder negativ multipliziert.
In so eine Formel kann man natürlich auch das härteste zur Verfügung stehende Zahlenmaterial einsetzen. Wenn am Ende mit der Ideologie multipliziert wird, dann ist das Ergebnis leider stets ideologisch verzerrt.
Womit wir wieder bei der Ideopathie sind. Ich bin mir noch nicht ganz sicher in welchem Bereich die Ideologieerkranung genauer einzuordnen ist, meine aber die Dyskalkulie auf jeden Fall berücksichtigen zu müssen.
Um es kurz zu machen: Nein, die machen das nicht mit Absicht. Sie können es nicht anders. Es ist nur leider noch nicht ganz klar warum sie es nicht anders können.
Die FDP sollte dieses Problem in der aktuellen gesundheitspolitischen Diskussion mal mit in die Verhandlungen nehmen.
Das hat mit Rassismus überhaupt nichts zu tun. Dieselben Aussagen machte man vor Jahrzehnten schon in Bezug auf die Franzosen, weil es Tatsache war, dass manche mit ausreichend vielen Kindern ohne eigenes Einkommen vom Kindergeld leben konnten.
“ordnet dem Herkunftsland bzw. Völkern auch gewisse Merkmale zu. Und das ist Rassismus”
Dann ist wohl der Hinweis auf charakteristische Merkmale im Zusammenhang mit Geschlecht, Alter, Hautfarbe, Wohnort (Stadt, Land), Sprache, Religion auch Rassismus.
Es wäre Zeit, dem Begriff Rassismus wieder seine ursprüngliche Bedeutung zurückzugeben. Wenn man Buddhisten, Amerikaner, Schwarze, Frauen nicht mehr nach ihren Merkmalen bezeichnen darf, sollten wir jegliche Diskussionen, die den Menschen zum Gegenstand haben, untersagen.
Gemäss Christian S. ist “Politiker quatschen nur Unsinn” ein klarer Fall von Rassismus.
Wenn die Linken nach “Arbeiterklasse” und “herrschender Klasse” unterscheiden und mit dem breitflächigen Pinsel aufgrund solcher Merkmale diskriminieren, finden sie das nicht rassistisch.
Es geht doch gar nicht um den Typen, sondern um die Betroffenheitsinszenierung in der er die Rolle des Bösewichts spielt
“Der Feind meines Feindes ist mein Freund” ist Bullshit für einfache Gemüter.
„Vorstufe von Alzheimer. Hat mein Onkel auch. Man kann dann nicht mehr erkennen, was richtig und falsch ist, bringt alles durcheinander und sagt Dinge, ohne darüber nachzudenken.”
Wenn ich ihn so vor mir sehe mit seinem ständig offen stehenden schlaffen Mund, so wirkt er tatsächlich grenzdebil.
Verstehe. Den Rassisten darf er zwischen den Zeilen gerne mimen, xenophoper Armleuchter darf er auch sein. Aber man soll sich doch bitte nicht darüber aufregen…
Merkst Du, da Du ja sonst hier nix merkst, denn wenigstens, was für lustige Gestalten sich hier gerade auslassen? Und nein, ich nehm’ nicht an, dass Ihr neue Freunde gewinnt damit. Aber wenn ich zu viele Idioten um mich habe die mein Argument kaufen, dann kann das doch auch daran liegen, dass es idiotisch ist. Nich?
“Man sollte jetzt genau berachten welche Kreise und Personen gegen Sarrazin Gift und Galle spucken. Gutmenschen. Linksintellektuelle. Sozen. Wenn man sich diese Leute genauer betrachtet dann kann es nicht sehr falsch gewesen sein, was Sarrazin gesagt hat”
Sag das mal Philipp Rösler.
Der erdreistet sich doch tatsächlich zu behaupten, Sarrazin habe durch seine Äußerungen die Integrationsbemühungen der letzten 5 Jahre zunichte gemacht.
Klar, ist ja auch’n Gelber. In zweifacher Hinsicht.
(Rassistisch sein kann ich auch.)
Nein, im Ernst. Philip Rösler hat vollkommen recht. Sarrazin hat ja nicht als Privatmann gesprochen, sondern als Politiker. Da sollte man immer die Wirkung seiner Worte bedenken.
Alles, was Sarrazin sagte, hätte er auch in unprovokanten und dennoch kritischen ausdrücken können.
Es sei denn, er WOLLTE einfach nur stänkern und Öl ins Feuer gießen.
Würde es Dir was ausmachen bitte auf das Interview einzugehen und die dort geäußerten Fakten zu widerlegen?
Naja, er wollte natürlich schon provozieren – und das ist ihm ganz offensichtlich gelungen (nicht in dem Sinn, dass ich jede seiner Aussagen für gelungen halte, sondern dass er die Aufmerksamkeit erhalten hat, die erreichen wollte; wohl noch ein wenig mehr *lol*).
Das “Rassismus!!!”-Geblödel wird ausschliesslich deshalb abgesondert, um auf die Fakten nicht eingehen zu müssen. Die Rassismus-”Definitionen”, die hier von einigen abgeliefert wurden, sind schlicht eine Verharmlosung rassistischer Ideolog(i)en.
Ist es “Öl ins Feuer giessen”, Culatello, wenn man sagt, dass es brennt?
Die Provokation ist gelungen, den Zweck hat sie leider nicht erfüllt.
Nö. Da wird behauptet, dass die “verschiedenen Begabungen” durch die Erziehung von Eltern an ihre Kinder weitergegeben werden. Und das ist eine nicht zu leugnende Tatsache. Bei der Gattung Homo Sapiens gibt es neben der genetischen auch eine kulturelle Vererbung. Und es gibt nunmal statistisch signifikante Unterschiede etwa zwischen arabischen und vietnamesischen Einwanderercommunities, beispielsweise was deren Bildungsaffinität angeht. Die Wahrheit ist nie rassistisch.
“Würde es Dir was ausmachen bitte auf das Interview einzugehen und die dort geäußerten Fakten zu widerlegen?”
Das ist nicht notwendig, vieles verhält sich tatsächlich so.
Durch seinen Stil jedoch produziert er Trotzreaktionen anstelle von Integrationswillen.
Wenn mir mein Arbeitgeber sagt: “Was Sie da gemacht haben, ist falsch. Das machen Sie noch einmal neu.” so werde ich es tun.
Wenn er aber sagt: “Was sie da gemacht haben ist falsch, weil Sie ausgesprochen dämlich sind. Das machen Sie noch einmal neu.” so werde ich ihm entweder den Krempel vor die Füße werfen oder – wenn das finanziell nicht machbar ist – einen Groll gegen ihn hegen, der auch in durchaus perfiden Aktionen seinen Ausdruck finden kann, da könnte ich für nichts garantieren.
Und es war ja kein Spontaninterview, bei dem man die abfälligen Passagen noch mit durchgegangenem Temperament o.ä. hätte begründen konnen.
Es war alles wohl überlegt und vorbereitet. Das ist ja das Perfide daran.
Danke, ich habe den Text selber gelesen. Kein Bedarf an deiner Dozententätigkeit.
Andere Frage: Wozu eigentlich ‘Integration’? Ist das nicht ‘typisch deutsch’? Und wieso wird Eingliederung auf deutsch immer mit ‘Anpassung’ übersetzt, wenn es doch eine verbindliche Rechtsordnung gibt, an die jeder im Land sich zu halten hat?
Wir hätten den ganzen Streit um verlautbarten ‘Rassismus’ nicht, wenn die deutsche Politik von Anfang an (spätestens aber ab den 70ern) Immigration an Bedingungen wiet den Erwerb der deutschen Sprache geknüpft hätte und wenn sie sich an den Angelsachsen orientiert hätte, die auf Integrationsbemühungen im grossbürokratischen Stil verzichteten und statt dessen homogene Quartiere (China Towns, Little Italys, Spanish Quarters etc.) entstehen und sich entwickeln liessen.
So haben wir ihn, den Dauerstreit, jetzt mit Sarrazin als linker Inkarnation des PC-Verletzers, und zeigen uns der entstandenen Lage nur ‘mächtig’, indem wir der Wahrheit nichts als politisch korrekte Lügen entgegenzusetzen haben ..
Entschuldigung, ich wolte dich nicht anwidern.
Mir missfällt mitunter der Umgangston im Kommentarbereich.
Was bitte soll das I-Wort sein?
Ich kann mich nicht entsinnen, hier irgendetwas von Ariern erzählt zu haben. Allerdings brauchst du mir auch darüber nicht zu dozieren. Ist mir nämlich bekannt.
http://www.welt.de/politik/deutschland/article4789020/Zentralrat-der-Juden-vergleicht-Sarrazin-mit-Hitler.html
Islam natürlich. Der Webbär hat was gegen Schwule, gegen Linke und gegen Moslems. Total liberal also. :-)
Und wieso wird Eingliederung auf deutsch immer mit ‘Anpassung’ übersetzt, wenn es doch eine verbindliche Rechtsordnung gibt, an die jeder im Land sich zu halten hat?
Weil wir in einer Demokratie leben. (Naja, dem Anspruch nach.) Das heißt, die “verbindliche Rechtsordnung” hat Bestand, solange die große Mehrheit sie bejaht und auch ohne vorgehaltene Waffe befolgt.
Ersetze die bisherige Mehrheit, die sich diese Rechtsordnung gegeben hat, durch andere Menschen, die andere Vorlieben und kulturelle Werte pflegen, und die bisher vermeintlich “verbindliche” Rechtsordnung ist schneller Altpapier, als vielen bewußt sein dürfte. An die notorischen Äußerungen des (früheren?) niederländischen Justizministers (“Wenn eine Mehrheit die Scharia in den Niederlanden will, werden wir nicht umhin kommen, sie einzuführen”) wird erinnert.
http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/zentralrat-der-juden-fordert-ruecktritt-1
[...] Sarrazin von liberaler Seite verteidigt wird, darf nicht erstaunen oder verwundern. Der pawlow’sche Reflex eines bloggenden Liberalen, [...]
Wenn Du den Zentralrat hervorholst, dann zitiere ich Henryk M. Broder:
Wer ab und zu einen der Berliner «sozialen Brennpunkte» besucht, deren Einwohner vor allem von «Transferleistungen» leben, weiss, dass Sarrazin die Wirklichkeit so beschreibt, wie sie ist, und nicht, wie sie seit vielen Jahren dargestellt wird eine multikulturelle Idylle mit kleinen Schönheitsfehlern, die durch sozialtherapeutische Massnahmen behoben werden können. Rund um die sogenannte Armut, die aus einer Mischung von innerer Verwahrlosung und äusserer Fürsorge resultiert, hat sich eine Armutsindustrie gebildet, die davon lebt, dass die Armen auf ihre Hilfe angewiesen bleiben. Sarrazin hat recht, man könnte ihm allenfalls vorwerfen, dass er in seiner Analyse nicht weit genug geht: Es ist der Sozialstaat, der mit den Problemen nicht fertig wird, die er selbst geschaffen hat.
Ich bin davon ausgegangen, dass eine ‘verbindliche Rechtsordnung’ sich nicht um die Berücksichtigung ‘anderer Vorlieben’ oder ‘kultureller Werte’ zu kümmern hat, sondern im Zweifelsfall geltendes Recht durchzusetzt – z. B. dass es möglich sein sollte, den gegen eine weibliche Lehrkraft pöbelnden und/oder sich dem Unterricht sperrenden Jungtürken entsprechend der Störung so weit zu massregeln, bis er es bleiben lässt. Nach dem Rechtsverständnis des Landes, in dem er sich aufhält, gilt eine Frau als zum Unterricht legitimiert. Soll er ihr dieses Recht streitig machen können, weil er ‘andere Vorlieben’ oder ein anderes ‘kulturelles Erbe’ hat? Never – imho.
Und dieser Schwach_kopf von NL-Justizminister scheint ausser acht zu lassen, dass er, bevor er sich dem demokratischen Fiasko ergibt, einen Ausweg bei den Menschenrechten zu suchen hätte …
Davor sollte eigentlich noch was stehen. Von wegen Taka-Tuka-Land, indem wir uns augenscheinlich befinden. “Hitler” ersetzt das Argument.
Menschenrechte in unserem Sinne sind auch bloß eine Idee.
Sie stehen einerseits auf geduldigem Papier; welches man, wenn man die Macht der Mehrheit hat, im übrigen auch neu beschreiben kann. So zum Beispiel.
Darüber hinaus leben “Menschenrechte” als Idee bloß zwischen den Ohrwascheln von Menschen. Stellen diese die große Mehrheit, ist alles paletti. Leben zwischen den Ohren einer Mehrheit andere Ideen, ist die Rede von den “Menschenrechten” auch nur eine leere Beschwörungsformel.
Poseners Video-Kommentar ist ausgezeichnet. Danke für den Hinweis.
Aha, bloss eine Idee?. Na ja, wenn Du meinst. Ich lese da unter anderem von einer „säkularen Interpretation der judäo-christlichen Tradition, die von Muslimen nicht ohne Bruch des islamischen Rechts befolgt werden könne“, meine aber dennoch: es hat für Zuwanderer das Recht des Landes zu gelten, das (wie im Fall von D oder NL) seine Gesetze an ‘westlichen’ (also säkularisierten) Menschenrechten festmacht; an Religionsausübung hindert sie doch kein Gesetz, an bestimmten rechtswidrigen interfamiliären ‘Sitten und Gebräuchen’ aber schon. Ob das nun zwischen ihre Ohrwaschl passt oder nicht ;-) …
(Ey, ich erlebe mich als Hardlinerin, nachdem ich dem politischen Desaster von ‘Hart aber fair’ beiwohnen musste … )
… wo die linkerhand erwirkten Anspruchshaltungen nicht nur unter dem Kopftuch kulminierten … um das noch hinzuzufügen.
Es gibt kein Naturrecht und gegen Menschenrechtsreligionen jeglicher Art gilt es sich zu verwahren.
“Menschenrechte” sind zivilisatorische Standards, beweisen dieses so zu sagen täglich und sind eine Errungenschaft.
Insofern darf man diese Standards nicht in falsche Hände geraten lassen, in D ist ja das linke Pack hier Verwahrer Numero Uno. Das kann nicht sein.
Der freundliche und geneigte Leser beschäftige sich rechtsphilosophisch u.a. auch mit dem Rechtspositivismus. Nein, ist nicht “rechts”, LOL.
Im rechtspositivistischen Sinne ist die an der zentraler Stelle des GG sich befindliche so genannte Würde des Menschen natürlich extremistisch.
Aber, so deutet es sich bereits an, das werden viele nicht verstehen. Diese werden dann eben auch durch die Bildungssysteme auf tiefem Niveau abgefrühstückt.
Nunja, besser als nichts, aber eben zweite Wahl und explizit nicht töfte. Man müsste hier besser schoolen…
MFG, WB
Der Islam, das ist das aktuelle Integrationshindernis. Ansonsten gäbe es keine Integrationsprobleme und Immigrationskritik wäre in der Tat ausschliesslich etwas für Rechte.
[...] unvergleichbar bleibt. Vermutlich hat er das Interview mit Sarrazin nicht gelesen. Der analysiert messerscharf die Sozialgeschichte der Hauptstadt. Dabei bekommt das Schultheiß-Berlin genauso sein Fett weg wie [...]
Da hätte ich Dir recht gegeben, wenn er das in der BILD geäußert hätte. Im Lettre International durfte er schon wegen des Umfangs des Interviews davon ausgehen, dass es von einem gehobenen Leserkreis gelesen wird.
“Populistisch” (das hast jetzt zwar nicht Du, aber viele andere behauptet) war das Interview jedenfalls nicht.
Verschiedene Talente werden in verschiedenen “Völkern” (das ist jetzt eine Frage der Definition) durchaus vererbt. Bei 23andMe kann man das sehr gut sehen, ich habe mich schon durch meine Gene und meine Abstammung geklickt und weiss jetzt, dass ich bestimmte Fähigkeiten leider nicht habe. :-D
Das hat nichts mit der Staatsangehörigkeit, aber sehr viel mit Genetik zu tun. ;-)
Da ich kein Schwarzafrikaner bin, werde ich auch nicht so schnell seekrank, kann dafür aber auch nicht so schnell sprinten, weil ich natürlich weniger schnellzuckende Muskelfasern habe.
Leider bin ich kein Asiate, denn dann würde ich so gut wie nie seekrank werden. Es hat wohl einen Grund, warum so viele Philippinos Seeleute sind. :-)
Dann wäre da noch das “Schwimmphänomen”. Schwarze sind so gut wie nie unter den besten Schwimmern vertreten, die militärischen Spezialeinheiten finden kaum schwarze Leute, obwohl die aus anderen Gründen die Idealkandidaten für die Jobs wären.
Es ist bekannt, dass u.a. klimatische Bedingungen Anpassungen bewirken. U.a. in äquatorfernen Regionen führt der Winter zwingend zu einem tiefgehenden und komplexen Sozialverhalten, das sich in dieser Form in äquatornahen Regionen nicht entwickelt. Dort ist Kraft vorteilhafter als Verhalten.
Hoffe mal, dass das jetzt nicht all zu “rassistisch” war, tut auch wenig zur Sache, das hier erörterte Integrationsproblem, das Sarrazin-Problems”, hat damit nur ganz am Rande zu tun.
Aber anmerken muss mans dürfen. :–)
Außerdem kennen die meisten Mohawks keine Höhenangst. Woran das liegt hat man leider noch nicht herausgefunden, aber Harvard scheint auf dem richtigen Weg zu sein. ;-)
Und wo ich gerade einmal dabei bin ist da unbedingt noch “warrior gene” der Maori noch zu erwähnen:
Monoamine oxidase A
Der Daily Telegraph dazu.
Der Zentralrat ist mal wieder fleißig dabei Hitler zu verharmlosen. Oder was war nochmal die Standardfloskel, wenn jemand nichtlinkes sich so eine Frechheit erlaubt?
Wiederhole O-Ton Broder:
“(…) Rund um die sogenannte Armut, die aus einer Mischung von innerer Verwahrlosung und äusserer Fürsorge resultiert, hat sich eine Armutsindustrie gebildet, die davon lebt, dass die Armen auf ihre Hilfe angewiesen bleiben. Sarrazin hat recht, man könnte ihm allenfalls vorwerfen, dass er in seiner Analyse nicht weit genug geht: Es ist der Sozialstaat, der mit den Problemen nicht fertig wird, die er selbst geschaffen hat.”
‘Armutsindustrie’!
… stimme ihm zu, würde ihm aber lieber zustimmen, wenn er nicht auch derjenige wäre, der seinerseits das Bestehen einer sog. ‘Holocaust-Industrie’ mit derselben Verve leugnete … um an die imho berechtigte FDOG-Kritik an Herrn Kramer anzudocken.
Islamkritiker sind auch nur Rassisten.
Mann, Du hast ihn aber d’rauf, den PC-Sprech der linken Seiten ;-) …
Ich bin ja auch der Meinung, dass das Kabarett ist. Allerdings bringt er das nicht deutlich genug rüber. Oder aber es lässt sich einfach nicht von dem täglichen Unsinn der linken Seite trennen, weil die Wahrheit einfach eben genau so ist. Er wäre dann so ziemlich der einzige Linke, der diesen Unsinn nicht ernst meinen würde.
Ich weiss es wirklich nicht und überlege schon sehr lange.
Ernst meinen kann er das eigentlich nicht, obwohl… er meint ja auch, dass ihm rot gut stehen würde. Er ist also ein Linker und das macht die Sache so außerordentlich schwierig.
Es bleibt wohl leider für immer ein Rätsel. *seufz*
>>> Er wäre dann so ziemlich der einzige Linke, der diesen Unsinn nicht ernst meinen würde.
Hmm, schwer zu sagen. Dass aber ausgerechnet er gern alleine dasteht, bezweifle ich ;-) …. obwohl: er setzt sich ja hier sogar dem Klassenfeind aus. Vielleicht ist er einfach nur mutig, und zu Mut gehört ja auch immer eine Portion blindes Draufgängertum …
Aber wie er meint, was er sagt, hat sich mir auch noch nicht erschlossen; er fasst sich aber auch immer so kurz ;-) !
Kam nur, weil ich grad nochmal im Lande war, und das Thema gerne als nächstes kommt.
Wo leugnet er die denn? Oder tut es Ihnen nur weh, weil er auf die Motive der heldenhafter Aufdecker der weltweiten Holocaust-Industrie verweist?
(Ich geh’ dann mal aus dem Schussfeld Ihrer gezielten Frage, damit nicht auch die mir noch wehtun muss, ja?)
Seit Finkelstein derart titelte, verfolgt Broder ihn und jeden mit seinem Spott, der in welchem Zusammenhang und aus welchen Motiven auch immer auf die Existenz dieser Industrie hinweist.
Echter oder auch nur vermeintlicher Antisemitismus ist seither zur unerschöpflichen Quelle für Verdächtigungen, Verleumdungen und Schuldzuweisungen geworden … und, sorry, nicht länger mein Thema.
Wenn er für einen gehobenen Leserkreis geschrieben hat, wozu dann diese Gossensprache ?
Die Passagen über die Verwaltung Berlins in den letzten Jahrzehnten an sich finde ich hochinteressant; hier spricht der Insider.
Aber die Anhängsel in der provokativen Gossensprache passen irgendwie gar nicht in das Niveau.
Wie Du schon sagtest, sie passen eher in das Bild-Zeitungs-Niveau.
Warum also diese überflüssige Provokation ?
Oh, oh,
Stephan Kramer vom Zentralrat der Juden hat einen Fehler begangen: er ist von der vorgegebenen Linie abgewichen und hat (eine Ungeheuerlichkeit!) Muslime! gegen öffentliche Herabwürdigung verteidigt. Das muss bestraft werden.
Nun steht er in einer Reihe mit Felicia Langer, Barenboim, dem (Noch-)Leiter des Zentrums für Antisemitismusforschung (dessen Name mir jetzt nicht einfällt), ganz zu schweigen von solchen Un-Juden wie Avneri, Hecht-Galinski, Verleger und wie sie nicht alle heißen, diese Juden, die gar nicht so auf der Linie der DEUTSCHEN “Judenfreunde” sind.
Also ein Festschmaus für Broder, Liza, Casula usw.
Schlachtet ihn !!
Ach, äussern die sich jetzt auch alle anti-nationalsarrazonistisch? Oder haste dir die Liste nur mal irgendwie zusammengereimt, um den Begriff “Un-Juden” zu platzieren?
Im Ernst: Was soll der denunziative Off-Topic-Bullshit hier?
“Im Ernst: Was soll der denunziative Off-Topic-Bullshit hier?”
Wieso off-topic?
Es geht in der Diskussion doch darum, ob Sarrazins Unflätigkeiten o.K. oder aber nicht o.K. sind.
Während die “Mitte der Bevölkerung” diese Beleidigungen offensichtlich o.K. findet (und die absolute Mehrzahl hier auch) hat der Zentralrat der Juden etwas weiter gedacht (Hochachtung dafür) und solche unflätigen Beleidigungen einer Bevölkerungsgruppe verurteilt.
Währet den Anfängen.
Das andere (Broder, Liza, Casula usw. vs. Stefan Kramer) ist meinerseits einfach -nenn es von mir aus- Hellsichtigkeit.
Es wird so kommen.
Meine Antwort erfolgte bereits vor längerer Zeit.
Wird meine Antwort hier nicht durchgelassen?
Das “private” an den Blogs in allen Ehren, auch das “ich bestimme, wer hier schreiben darf” usw., aber die direkte Antwort auf eine direkte Frage nicht durchzulassen, das nenn ich mal unfair und Manipulation einer Diskussion.
Dein Gezeter, werter Culatello, geht mir zwar auf den Keks – ich würde aber niemals draufkommen, das (solange nicht straf- oder abmahnrechtlich relevant) “nicht durchzulassen”.
Der Kommentar war schlicht in der Moderationswarteschlange. Regelmässige Kommentatoren, die nicht mal nur zum gelegentlichen Rumtrollen vorbei kommen, wissen das auch.
Der Webmaster.
Dann ist ja gut.
Warten wir also gemeinsam das bashing gegen einen nicht linientreuen Juden (hier: Kramer) ab.
Schäm Dich.
Wenn sie das tun würden, nein, man hat schon etwas gegen den jüdischen Staat oder gegen “die Amerikaner”. Wer linke Kritik auf ethnische Argumentationen untersucht, wird schnell fündig.
Sehe ich auch so, bspw. ist der Antizionismus/Antisemitismus der Linken ein ganz spezieller “dummer Antisemitismus”. Hier gibt es mE ein klarer Forschungsauftrag an das Zentrum für Antisemitismusforschung. Aber, auch dort scheint Dummer Antisemitismus vorhanden zu sein.
“Sehe ich auch so, bspw. ist der Antizionismus/Antisemitismus der Linken ein ganz spezieller “dummer Antisemitismus”.
Gibt es auch klugen Antisemitismus? Und wie sieht der aus?
Die Linken und Sozialisten sind die wahren Antisemiten. Die schlimmsten Feinde der Zivilisation waren stets Linke. Auch Hitler war ein Linker, was vom Historiker Fest in vollen Umfang bestätigt wird. Hitler und seine Bewegung waren kollektivistisch und sozialistisch. Inwischen wird diese Erkenntnis Allgemeingut und findet in Schulbücher Eingang. Es hat sich bis heute nicht viel geändert. Gewerkschaften haben nicht die gerinsten Hemmungen, verdiente Unternehmer als Insekten und Heuschrecken zu diffamieren. Auch das zeigt wie gefährlich es ist wenn die Menschen kollektivistischen Fantasien anhängen. Rassismus und Antisemitismus sind die natürlich Kehrseite des Kollektivismus. Die allerbeste Medizin gegen den Antisemitismus ist darum der Kampf gegen Links und gegen all jene, die Israel Schutzlosigkeit und folglich den Tod wünschen!
Hitler war sicherlich Sozialist; es beschämt doch ein wenig, wenn die DDR und andere linke Kräfte jegliche Verantwortung für das sozialistische Tun ablehnene (Stalin, Mao und Honnie lassen wir mal aussen vor) und dann heutzutage – in der Tat, sogar Insektenvergleiche werden wieder vorgebracht – wieder frisch dabei sind.
Die I-Sozialisten sind zu beobachten, mal schaun, was da so kommen wird.
“Die I-Sozialisten sind zu beobachten, mal schaun, was da so kommen wird.”
Sehr erfrischend.
Nenn mal ein Beispiel von einem “I-Sozialisten”. Gysi? Huch, der ist ja das Gegenteil. Wie blöd auch.
Der I weist viele sozialistische Merkmale auf, darum haben auch einige klassische Linke wenig Probleme damit.
BTW und vollständigkeitshalber: Neben den Rechts-, Links- und I-Sozialisten gibt es noch die Ökosozialisten, die schwer im Kommen sind und sich u.a. an Endzeithypothesen und Eisbären aufhängen bzw. aufhängen lassen.
(“Liberal”-Sozialisten gab es früher mal, die FDP weiss ein Lied davon zu singen, deren ehemalige und extrem ätzende Jungorganisation gibt es lustigerweise immer noch und wird vom Verfassungsschutz beobachtet: Judos nannten sich die Widerlinge.)
Den gibt es nicht. Gemeint war ausschliesslich, dass viele Antizionisten, Israelkritiker und Antisemiten einfach schlecht informiert und/oder dumm sind und deshalb – dezent formuliert – ungünstige Meinungsmengen pflegen.
Das müssen also keine Schweine sein und sind es sehr oft auch nicht.
Der mangelnde Vorsatz wirkt hier mE stark strafmildernd (was nicht alle so sehen wie der WB).
Mich wundert ehrlich gesagt, dass er das erst nach diesem Interview für dich ist. Wer in irgendwelchen Fonds Millionen versenkt und zur Belohnung einen Posten bei der Bundesbank bekommt, auf der anderen Seite aber Arbeitslosen einen Pullover statt heizen verordnet, weil sie ja keine Leistung erbringen ist für mich nicht sehr weit von dem Herrenrassegehabe entfernt was vor 60 Jahren existierte. Das untermauert er jetzt nur noch, indem er pauschal auf Ausländer prügelt. Viele Deutsche sind damit einverstanden. Ist auch klar, denn anstatt sich an die Schuldigen zu machen werden erst einmal Minderheiten beschuldigt. Darin waren und sind wir Deutschen schon immer super gewesen. Lese ich hier einige Kommentare sehe ich mich absolut bestätigt. Eine Frage in die Runde. Ab wann zählt es denn als Rassismus. Wenn man Gebäude anzündet?
“Für den französischen Soziologen Albert Memmi besteht Rassismus in einer „Hervorhebung von Unterschieden, in einer Wertung dieser Unterschiede und schließlich im Gebrauch dieser Wertung im Interesse und zugunsten des Anklägers.“”
Gebrauch hat Herr Sarazzin nur indirekt davon gemacht, indem er von seiner eigenen Unzulänglichkeit ablenkt. Ein dummer, hetzerischer Mann, der offensichtlich sehr gut kriechen kann.
wo äußert er sich denn rassistisch?
Weil er die Problemgruppen, die aus bestimmten Regionen immigriert sind, benennt.
Das ist nun einmal rassistisch.
Für Christian S.
Es geht aber nicht anders, wenn die Probleme angepackt werden sollen; das interessiert allerdings Leute wie Kramer, Friedman und CS nicht.
Die Wahrheit ist hier so zu sagen rassistisch.
Wer glaubt dass Kopftuchmädchen “produziert” werden, jüdische Osteuropäer mal eben “15 Prozent” klüger sind als Deutsche und seine Probleme mit türkische Gemüsehändlern UND türkischen Transerf-nichts-leistern hat der ist vielleicht ein Rassist. Der Verdacht liegt aber nun wirklich auf der Hand.
Über die bekannte Intelligenz osteuropäischer Juden hätte Sarrazin besser geschwiegen, LOL, bei denen kann es sogar passieren, dass Dir der Friseur die Welt erklärt.
Das darf allerdings so in der Tat nicht festgestellt werden.
Aber, wie bereits erläutert, ansonsten wird ein real existierendes Problem angesprochen, das so zu sagen rassistisch (antiislamisch?) ist.
Um dieses Problem überhaupt angemessen bearbeiten zu können und sich nicht wieder diese typisch deutschen Eigentore zu schiessen, regt der Webbär an “Rassismus” auf seine ursprüngliche Bedeutung zurückzuführen, also auf die Lehre von der Über- und Unterlegenheit bestimmter Völker.
Ausdrücklich nicht rassistisch wären demzufolge Aussagen wie:
- Anteil der Leistungsempfänger in Berlin unter den arabischen und türkischen Einwanderern: ca. 75%
- Es gibt 65 Millionen Türken.
- Türken haben oft (immer?) schwarze Haare.
- die Redewendung “einen Türken bauen”
Leider haben die Deutschen hier traditionell einige Probleme, einmal als Nazis, das andere mal als Verleumder, die ansatzlos des Rassismus bezichtigen und verleumden.
(Sportsfreund CS geht übrigens noch weiter, wenn er – wie weiter unten in diesem Beitragsstrang getan – Islamkritker pauschal als Rassisten bezeichnet. Die demnächst zu erwartende nächste Eskalationsstufe ist, dass CS den politischen Gegner als Rassisten bezeichnet.)
Daniel, wenn Du Dich manchmal fragst, warum normale Menschen nicht in der Lage sind, Deine grandiosen Gedanken zu teilen: Es liegt nicht daran, daß die Masse verblödet oder dumm wäre. Du sprichst nur eine andere Sprache als das Volk und merkst es nicht. Und deshalb halten Dich Deine Nachbarn auch für bekloppt, nicht weil sie etwa mal Sat1 eingeschaltet haben.
Das mit den “15%” ist auf Deinem Mist gewachsen. Richtig ist, und darauf bezieht sich Sarrazin, daß es soziologische Forschungsergebnisse gibt, wonach osteuropäische Juden einen um 15 Punkte höheren IQ haben.
Das hat nichts mit Rassismus zu tun sondern mit Wissenschaft.
Wie die Ergebnisse zu erklären sind, weiß ich auch nicht, dazu müßte man die Studie bestellen und genau lesen. Insbesondere der IQ-Test wäre interessant. Vermutlich werden dabei auch Fähigkeiten getestet, die durch gute Erziehung und Bildung gefördert werden. Gläubige Juden sind nicht voin ungefähr “das Volk des Buches”. Lesen, Schreiben, Rechnen und Argumentieren sind konservativen Juden ebenso wichtig wie gutes Gedächtnis. Es ist Teil der religiösen Pflichten.
Es ist ja noch viel schlimmer:
mit einem IQ von 115 gehört man zu den 16% Leistungsbesten
Gibt es irgendwo noch einen Link zu der Studie?
Wenn ich mich richtig entsinne war der um 15 Punkte höher liegende Durchschnitts-IQ bei europäischen Juden generell (und nicht nur bei osteuropäischen) feststellbar (nebenbei konn man glaube ich bei dieser Gruppe auch eine erhöhte Zahl bestimmter Erbkrankheiten und Krebsarten feststellen).
Ich habe dazu auch schon einen einleuchtenden Erklärungsansatz gelesen, das würde dann aber zu sehr ins OT rutschen (und wohl weitere OT-Diskussionen anheizen ;) ).
http://en.wikipedia.org/wiki/Race_and_intelligence
Wen juckt es da nicht in den Fingern diesen Artikel ins Deutsche zu übersetzen? Gäbe es dann Knast?
Keine Ahnung, ich hab von der Studie in einem kulturwissenschaftlichen Seminar erfahren.
Ist schon etwas her. Müßte man aber eigentlich bei den Soziologen raussuchen können.
Um noch mal kurz auf diese Diskussion mit den Genen.
Natürlich wäre es rassistisch zu behaupten, dass Türken und Araber auf Grund ihrer Gene keine Leistungsträger stellen können.
Allerdings sollte kurz erwähnt werden, dass nicht nur die Gene an sich, sondern auch die langfristige Vererbung derselben eine Rolle dabei spielt.
Wennaus kulturellen Gründen (die in ihren Anfängen mit Sicherheit sinnvoll waren) über mehrere Generationen hinweg innerhalb der Familie geheiratet und damit reproduziert wurde, so stellt dies auf Dauer einen Nachteil dar.
Es ist anzunehmen, dass Sarrazin darauf hinweisen wollte.
P.S.: Das es sich dabei um Großfamilien handelt und man eventuell die Begriffe Cousin und Cousine im Zweifelsfall auch mal Großzügiger ausgelegt hat tut der Sache – sofern sie nur langfristig genug betrieben wurde – keinen Abbruch…
Nö, es ist nicht anzunehmen. Man lese doch einfach mal seinen Artikel, statt pseudowissenschaftlichen Unsinn zu streuen.
Nicht in Bezug zu Sarrazins Artikel, aber zum Thema an sich:
http://www.welt.de/vermischtes/article732888/Wenn_der_Cousin_mit_der_Cousine_schlaeft.html