Prösterle
Aus dem Koalitionsvertrag:
Wir setzen uns für den Erhalt der Qualität unserer Weinproduktion, die Wahrung der Herkunftskennzeichnung als Erkennungsmerkmal für Verbraucher und die Sicherung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit ein. Wir setzen auf den Erhalt der Pflanzrechte, eine effektive Gemeinschaftswerbung und Exportförderung.
Na dann ist ja gut. Prösterle! Grad noch g’schafft…
(Danke an HB@FB für den Hattip)
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Tags: Brüderle zur Sonne zum Wirtschaftsministerium, FDP







[...] der neuen Regierung ist übrigens keine Besserung zu [...]
>>> “So wurde er im Lauf der Jahrzehnte als Wirtschaftspolitiker zu einem äußerst lebendigen Beispiel für die Kluft zwischen Theorie und Praxis” (Spiegel)
Genau so iss er mir zuletzt noch in Wahlkampfshows aufgefallen … und jetzt? Was wird er leiden müssen, von wegen gewollter Freiheit (der Rebe) und so! Mach’ mir echt Sorgen um den Mann, viel weniger um die Weinproduktion …
Du auch, ;-) ?
Wie ich Achim kenne, dürfte er eher der fränkischen Brauerei-Tradition mit ihren vielen kleinen und feinen Brauereien verbunden sein. Und ich vermute: falls Achim mal Wirtschaftsminister werden sollte, hätte er die Größe, die Bierproduktion aus dem Koalitionsvertrag rauszuhalten ;-)
Brüderles Handschrift?
Fällt mir das Motto der Kammern-Rebellen ein:
“Brüderle komm zwing mit mir!” ;-)
Er muaß im frühern Leben a Reblaus g’wesen sein…
[...] 24.10.2009: Prösterle: Aus dem Koalitionsvertrag: Wir setzen uns für den Erhalt der Qualität unserer Weinproduktion, [...]
off topic, Anmerkung zum “Quote of the moment”:
Eine wichtige Beobachtung. Auch Bericht über nichteingetretene Ereignisse sind in der Politik von Bedeutung, oft sogar von sehr grosser Bedeutung.
Dass dieses grundsätzlich Rumsfeld-Zitat in deutschen Medien belächelt und als Beleg für Dummheit missachtet worden ist, hat 3 Gründe:
1.) Deutsche oft dumm
2.) Nichtdumme Deutsche oft böswillig
3.) Rumsfeld-Zitat umwerfend witzig, da letztlich auch die prinzipielle Nichtverstehbarkeit der Welt (die Urquelle des Humors) referenziert wird und Deutsche Probleme mit dem Humorverständnis haben – aus diesem Grund sind Rummy’s Vorfahren vermutlich emigriert
Das hat Rumsfeld nicht gesagt, findet sich nur in deutschen Quellen und soll wohl der Verächtlichmachung dienen, eventuell korrigieren.
BTW, the unknown unknown ist ein bekannter philosophischer Aspekt.
Zusammengefasst:
Die deutsche Bevölkerung, die über Rummy’s vermeintliche Dummheit gelacht hat, hat aus höherer Sicht über ihre eigene gelacht.
LOL
Nur ein kleiner Einwurf, gute Arbeit hier, weiter so, MFG, WB
Die amerikanische Bevölkerung hat aber (ebenso unangemessenerweise) auch gelacht. Wohin soll Rummy jetzt auswandern?
Dems natürlich auch doof.
Ansonsten, ein sehr interssanter philosophischer Gegenstand – der natürlich nicht an falscher Übersetzung leiden sollte.
Alle doof, nur Webbär kluuk.
Danke! :)
Es gibt im philosophischen Bereich ein gewisses Basiswissen, im gemeinten Fall eine Menge von Dont’s, die bezeichnen, was nicht geht.
Leider treten hier auch in liberalen Biotopen Mängel auf.
Als angehender Philosoph bist Du hier besonders gefordert sicherzustellen, dass Mindeststandards gewahrt werden.
Ruhig mal die Zitate-Datenbasis durchforsten, da ist viel Schotter dabei.
Auffe Mond.
“Ein Mister Schuhsohle, weil es ihm vor allem um kleine Handwerksbetriebe wie die Schuhmacher gehe. Es ist das Milieu, in dem er groß wurde, Landau in der Pfalz, der Vater Textilhändler, für den der kleine Rainer die Krawatten zu den Kunden trug
SO WURDE ER im Lauf der Jahrzehnte als Wirtschaftspolitiker zu einem äußerst lebendigen Beispiel für die Kluft zwischen Theorie und Praxis, zwischen intellektuellem Anspruch und der Befriedigung von Eitelkeiten, dem Bedürfnis, es der eigenen Klientel recht zu machen, oder dem schlichten Wunsch, gemocht zu werden.”
Ahaha! Herr Brüderle ist so, weil aus diesem Milieu nur solche Menschen entstehen können.
Kinder von Kleinunternehmer oder Handwerker haben keinen Anspruch auf einen Ministerposten, sie sind vom Geburt an inkompetent, diese ist die These der obigen beidem Absätzen.
Und so etwas wird ausgerechnet von einem Spiegelredakteuer geschrieben, die Zeitschrift, die sich so häufig als Vertreter von Gerechtigkeit und Chanchengleichheit darstellt. Lol lol lol.
Ansonsten bestätigt der Artikel was man von Brüderle und seine sehr chaotische und populistische Herangehensweise kennt.
Der obige Absatz bezeugt aber vom Snobismus der Spigelredaktion. Der Verfasser scheint viele postmoderne und theoriegeladene Vorurteile im Kopf zu haben.
Nach dem Motto “alles ist relativ, aber die eigene postmodernen und linken Vorurteilen stellen die absolute Wahrheit dar”.
“Und so etwas wird ausgerechnet von einem Spiegelredakteuer geschrieben, die Zeitschrift, die sich so häufig als Vertreter von Gerechtigkeit und Chanchengleichheit darstellt.”
ROFL. Nun musste ich wirklich lachen. SPON ist nicht viel besser als die BILD, eigentlich sogar schlimmer, wenn man es genau nimmt.
Links ist weder SPON noch SPIEGEL. Auch nicht rechts, auch nicht liberal. Sondern einfach nur völlig beliebig und faktenfern.
PS: Die Kritik am zitierten SPON-Artikel ist natürlich völlig richtig. Dieses Dünkelhafte ist einfach nur lächerlich.
Brüderle wird deshalb trotzdem nicht besser. ;)
Naja, als Redner war er bisher ja ganz brauchbar… so ‘ne Art liberaler Söder (womit ich jetzt _nicht_ Dich meine, Christian *g*)
Aber als Wirtschaftsminister, der Unpopuläres fachkompetent und mit Rückgrat gegen den Widerstand der Sozialdemokraten in allen Parteien durchzusetzen haben wird?
Schaumermol…
Reden ist eine Sache. Worauf es ankommt, ist die Tat. (Zum Bayern-Söder sage ich nix.)
Mir kam Brüderle vor wie ein zweiter Kurt Beck.
Wenn ich aber lese, welchen Namen er der Künast gab “Jeanne d’Arc der freilaufenden Hühner” und über Angela Merkel laut Spiegel:
“Er wundere sich, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) Oskar Lafontaine links überholt habe, ätzte der FDP-Politiker beim diesjährigen politischen Aschermittwoch. “Wenn das so weitergeht, schicken die Castro-Brüder aus Kuba eine Freundschaftsdelegation zum nächsten CDU-Bundesparteitag.”
ist er mir schon sympathischer, zumal er mit Angela Merkel auch recht hat. M. E. könnte sie auch in der Linkspartei Mitglied sein.
Warten wir einfach mal ab, wie Brüderle sich als liberaler Wirtschaftsminister so macht.
Via http://www.freilich.ch/blog/?p=706:
“Warme Suppe statt kalter Wind.
Die Liberalen haben sich die Kritik am Neoliberalismus so sehr zu Herzen genommen, dass sie mit fliegenden Fahnen ins Heer der Volksbeglücker übergelaufen sind. Staatsgeld für alle, zuzüglich einer Prise Schlaraffenland, heißt das Gesellschaftsideal dieses Politikstils. Es ist eine Welt, die sich orientiert am „Ideal der komfortablen Stallfütterung“ (Wilhelm Röpke).
Dass nun auch die Liberalen sich dem Mainstream anschließen, kommt nicht gänzlich überraschend: Schließlich waren sie immer schon eine Klientelpartei zum Privilegienschutz der Klempner, Apotheker, Rechtsanwälte und anderer Besserverdiener. Meist sprachen sie „Pro Business“, selten sprachen sie „Pro Markt“. Dass man sie als „Marktliberale“ beschimpft, beruhte immer schon auf einem Missverständnis: Ein marktliberales Programm hätte das Ende der Privilegienwirtschaft zur Folge gehabt. Das war noch nie das Geschäftsmodell der FDP.”
Rainer Hank in der FAZ!
Das Zitat is gut! Unterschreibe ich wie das meiste auf Freilich freilich gerne…
… aber sachma lieber “Wendevon82geschädigter”, war’ste – wenn ich mir Deine IP so ansehe – 82 nicht noch zu jung, um geschädigt zu werden? ^^
Das Zitat gefällt mir auch.
Es ist sehr unerfreulich, dass der Wettbewerb gerade bei Apotheken abgewürgt wurde. Und warum diejenigen, die den ganzen Tag zuhause herumlampern nun noch mehr Geld bekommen, verstehe ich auch nicht. Und was den Gesundheitsfond angeht bzw. was da passieren soll, verstehe ich von der Sache her nicht.
Arm sind die Leute, die nicht viel verdienen (allenfalls brutto ;-) aber alles selbst bezahlen müssen wie steigende Mieten, hohe Energiekosten etc. Weniger an Sozialabgaben wäre da hilfreich und Abschaffung der kalten Progression.
Was das Geplärre der SPD jetzt aber soll von wegen “ungerecht” ist lächerlich. Die rot-grüne Regierung verpasste uns die Praxisgebühr und schwarz-rot dann eine Erhöhung von 3% Mehrwertsteuer. Wobei die SPD gar keine Erhöhung wollte, CDU 2%. “Merkelsteuer” schrie damals die SPD, mit uns nicht zu machen. Als die SPD dann regierte, gab es gleich 3 %.
Was die SPD den Bürgern zugemutet hat, übersteigt in jedem Fall das, was schwarz-gelb macht, machen will.
Die Erhoehung betrug nominal 3%, aber von 16 auf 19 sind es 18.8%. Um diesen Betrag wird in etwa auch das Steueraufkommen gestiegen sein.
In den Demokratien sind die politischen Parteien zunächst die Konsequenz eines Programms; danach sind die Programme Vorwände für die Parteien.
Hey, prominenter Besuch hier! Bienvenudo, Signor!
Und wie Recht er doch wieder hat! Schade nur, dass er keine Alternativen aufzeigt. Na ja, Fragen der Praxis haben ihn eh’ nicht interessiert, und was sollte er ausser einer Drehung im Grab jetzt auch noch zuwege bringen ;-) …
[...] kann sitzen“ So isser, der Brüderle. Zum [...]