Dürfen Musliminnen sexy sein?
Daniel Drungels, 27.10.2009
Die Firma liaison dangereuse verkauft aufreizende Damenunterwäsche über das Internet und möchte “mit den begehrtesten Dessous-Teilchen verzaubern”. Die Boutique selbst präsentiert sich in einem Werbespot scheinbar provokant, weshalb dieser Spot laut bild.de “für Aufsehen” sorgen wird.
In dem etwa einminütigen Clip findet sich der Zuschauer in der Rolle eines heimlichen Beobachters wieder. Er beobachtet eine junge attraktive Frau, die sich in der Privatsphäre ihrer Wohnung ausgehfertig macht und sich in aufreizende Unterwäsche kleidet. Sie steigt aus der Dusche, legt Kosmetik auf, zieht den BH an, dann die Nylons, sie schlüpft in die Pumps und so weiter. Die Schönheit begutachtet ihr Werk im Spiegel, dreht sich, spielt mit ihrem Haar und zupft ein letztes Mal den Büstenhalter zurecht, bevor sie sich schließlich eine Burka überstreift und die Wohnung verlässt. Erst dann merkt der Zuschauer, dass er soeben bei einer konservativen Muslima gespannt hat. “Sexyness für alle. Überall” lautet das Motto dieses kleinen Filmchens. Denn bei liaison dangereuse glaubt man “an grenzenlose Weiblichkeit und Sinnlichkeit”. Was auf den ersten Blick provokant und mutig daherkommt, ist leider nur halbherzig ausgeführt und nicht konsequent zu Ende gedacht.
“Jede Frau kann sinnlich sein, egal was sie liebt, woran sie glaubt oder wo sie lebt”, steht dort auf der Internetseite von liaison dangereuse zur Idee dieses Clips geschrieben. Das wird kaum jemand bestreiten, am wenigsten wohl diejenigen, die der weiblichen Bevölkerung gebieten, sich zu verhüllen. Im Gegensatz zur westlichen Welt, die einem bestimmten Schönheitsideal frönt, wissen traditonsbewusste, konservative, fundamentalistische Muslime (oder wie auch immer man sie nennen will) nämlich nur zu gut, dass jede Frau sinnlich sein kann, ja, dass jede Frau sinnlich ist. So sinnlich sogar, dass die Männer gar nicht anders können, als sich beim Anblick eines Stückchens unbedeckter weiblicher Haut auf das Objekt der Begierde zu stürzen, wie der pawlowsche Hund auf das Leckerli. Weil Männer nach diesem primitiven Reiz-Reaktionsschema funktionieren, ist es zum Schutz der Frau und um der Unzucht Einhalt zu gebieten unbedingt notwendig den weiblichen Körper zu verhüllen, so das oft geäußerte Argument. Der Umkehrschluß ist klar: Eine Frau, die sich nicht verhüllt, fordert damit indirekt dazu auf, missbraucht und vergewaltigt zu werden. Dass die Sexyness auch unter einer Burka lauern kann, darf also sowohl bei Bikini-Fans als auch bei Freunden des textilen Ganzkörperkondoms als unstrittig gelten. Deshalb ist der Slogan auch überhaupt nicht Aufsehen erregend.
Ob eine Frau ein wie auch immer geartetes Schönheitsideal erfüllen kann, also ob sie dazu fähig ist, ist (zumindest aus liberaler Sicht) total egal. Kader Loth und Kate Moss sind nicht weniger frei, weil ihnen diese Fähigkeit meines Erachtens vollkommen abgeht. Es geht einzig und allein um das Recht etwas zu tun oder zu unterlassen, also darum, eine Möglichkeit zu haben, also etwas zu dürfen. Freiheit darf nicht mit der Fähigkeit etwas zu tun oder zu unterlassen verwechselt oder gar gleichgesetzt werden. Die Frage, die liaison dangereuse mit diesem kleinen Werbefilmchen hätte provozieren könnten, müsste also vielmehr lauten, ob es nicht jeder Frau freistehen sollte, sinnlich zu sein. „Jede Frau darf sinnlich sein, egal was sie liebt, woran sie glaubt oder wo sie lebt“, hätte es heißen müssen. Dass dieser kleine aber entscheidende Unterschied bei liaison dangereuse nicht bekannt ist, mag ich nicht glauben. Ich befürchte, man war sich nicht ganz sicher, ob man mit diesem Thema für Aufsehen sorgen darf.
antibuerokratieteam.net





Du gehst davon aus, dass muslimische Frauen gezwungen werden, eine Burka zu tragen. Das ist in der Tat abzulehnen: Frauen sollten, genau wie Männer, selbst entscheiden dürfen, was sie tragen.
Wenn sich eine Muslima nun aber selbst dafür entscheidet, eine Burka zu tragen, dann sehe ich nicht, was man dagegen einwenden könnte.
»Sich selbst entscheiden« trifft aber nicht ganz die Situation: wer seit dem Kindesalter massiv indoktriniert wird, der trifft mit 18 keine wirklich freien Entscheidungen. Zumal ja meist die materielle Abhängigkeit vom Ehemann oder von der Familie hinzukommt.
Über Kopftücher aller Art kann man reden; es gibt ja ziemlich konservative und auch ziemlich erotische Versionen. Aber die vollständige »Vermummung« ist inakzeptabel.
Nach meiner Meinung handelt es sich um eine unmenschliche Ideologie, wenn sie dem Menschen verbietet, sein Gesicht zu zeigen.
“Nach meiner Meinung handelt es sich um eine unmenschliche Ideologie, wenn sie dem Menschen verbietet, sein Gesicht zu zeigen.”
Das sehe ich auch so. Diese Gesamtverhüllung nimmt der Person auch das Menschsein. Es gibt keine sichtbaren Emotionen. Unter den Taliban mussten Frauen auch dann die Burka tragen, wenn sie erschossen wurden.
Würde Claudia Roth die Burka tragen, könnte ich mich fast damit anfreunden ;-)
Die vollständige Vermummung ist dann zu akzeptieren, wenn sie aus freien Stücken erfolgt und ohne Zwang herbeigeführt wurde.
Man muss einfach mal klar feststellen, dass u.a. die Zwangsverschleierung und Absonderung moslemischer Frauen von der Idee her gegen all die Werte verstossen, für die demokratische aufgeklärte Systeme heute stehen.
Das geschieht zurzeit noch nicht, der Wettlauf “DemographieSäkularisierung/Aufklärung” der betroffenen religiösen Gruppe ist noch so angelegt, dass er verloren gehen könnte. Mit übelsten Folgen, LOL.
BTW, was natürlich vermisst wird in dem Artikel, der hier kommentiert wird, ist der Verweis auf das neue Buch der Seyran Ates. Wie konnte dieser Artikel nur ohne ihn auskommen?
CS sollte mal (bspw. im Rahmen einer Prop-Bet oder einer SPD-Recherche) einen Monat lang Burka tragen.
“CS sollte mal (bspw. im Rahmen einer Prop-Bet oder einer SPD-Recherche) einen Monat lang Burka tragen.”
Damit ist es aber nicht getan. Er muss gleichzeitig stets an Hausmauern entlang laufen, mitten auf dem Bürgersteig ist dagegen eine Provokation. Er muss sich als “Frau mit Burka” so unsichtbar wie möglich machen.
“DemographieSäkularisierung/Aufklärung” der betroffenen religiösen Gruppe ”
das wird nicht passieren. Eher werden wir Burka bzw. du einen langen Rauschebart tragen. Wir verhalten uns doch allgemein eh schon wie Dhimmis.
Er musste ohne einen Verweis auf das Buch auskommen, weil der Autor des Artikels es noch nicht gelesen hat.
Aber danke für den Hinweis. Schon gelesen?
Nun, in Burka müsste CS dann von männlichem islamischen Führungspersonal betreut und bearbeitet werden, korrekt.
Das kriegt man aber nicht so leicht, darum nur der Hinweis auf das Modeexperiment. Das sollte aber reichen.
CS kann dann gerne auf seiner Webpräsenz (“Rotbraun steht uns guut” oder so) davon berichten. Dann würde der WB dort auch mal wieder reinschauen.
Rezensionsweise. WB nicht hat Zeit für ganzes dickes Buch.
Ob der Islam eine sexuelle Revolution braucht oder nicht, ist mir völlig gleichgültig. Und ob die beim Orgasmus Koranverse murmeln, ist mir doch wurscht.
Das Buch interessiert mich nicht, bemerkenswert ist aber, dass Seyran Ates wieder mit dem Tod bedroht wird. Sie hat schon einmal einen Angriff schwer verletzt überlebt, dazu ihre Anwaltspraxis aufgegeben und seit den Drohungen gegen sie wegen ihres Buches hat sie sich aus der Öffentlichkeit zurück gezogen.
Kommt wegen der Todesdrohung irgendein Aufschrei von seiten der Politiker? Nicht mal die Empörungsmaschine Roth läßt was von sich hören.
Ja, wären das Neonazis, dann gäbe es ein lautes Geschrei von allen möglichen Verbänden, Kirchen, Politikern.
Aber das es sich hier um Moslems handelt, die die Todesdrohungen ausstoßen, herrscht weitgehend Schweigen. Wohl aus Angst, man könnte der/die Nächste sein.
Der Zwang resultiert aus der Stellung der Frau im Islam.
Du denkst nach westlichem Muster, als würde z. B. eine deutsche Frau mal gern die Burka tragen.
Webbär, wenn Sie einfach mal lesen würden, was Ihr Gegenüber schreibt, dann wäre die Diskussion bedeutend einfacher. Ich habe geschrieben: “Frauen sollten, genau wie Männer, selbst entscheiden dürfen, was sie tragen.” Und: “Wenn sich eine Muslima nun aber selbst dafür entscheidet, eine Burka zu tragen, dann sehe ich nicht, was man dagegen einwenden könnte.” Nun gibt es ein paar Möglichkeiten: entweder, Sie haben nicht richtig gelesen, was ich geschrieben habe. Das wäre dann überhaupt kein Problem: irren ist menschlich. Oder, Sie haben ignoriert, was ich geschrieben habe, und spielen lieber mit einem Pappkameraden, den Sie auf mich projezieren: das wäre böswillig, da Sie damit versuchten, mir die Meinung des Pappkameraden überzustülpen. Die letzte Möglichkeit ist: Sie sind der Ansicht, dass Frauen nicht das Recht haben, zu entscheiden, sich komplett zu verhüllen. Das indessen wäre totalitär. Vor dem Hintergrund, dass Sie Homosexuellen das Recht absprechen, zu heiraten, vermute ich, Sie sind der Ansicht, dass Frauen das anzuziehen habe, was Sie und Ihresgleichen entscheiden.
Ihre Ad-hominem-Attacken sind im Übrigen so peinlich wie immer.
Du bist also in der Lage, in die Köpfe aller deutschen Frauen zu schauen? Beeindruckend.
Zu CS noch:
“Islamkritiker sind auch nur Rassisten.”(hier aufgestischt, keine Ahnung warum Achim mit dem asozialen Subjekt Wein trinken will.)
Ansonsten: Klar der Islam ist mega-aggro, das wird, wenns nicht rechtzeitig gestoppt wird, wirds beizeiten ausgehandelt werden müssen.
Auf die harte Tour.
Hier stehts, bisschen scrollen, man kriegt dazu leider keinen “Perma”-Link:
CS
Sehen Sie denn, was man dagegen einwenden könnte, daß ich morgen abend in meiner feschen SA-Uniform die Oper besuche?
Wenn man Herr und Knecht vertauscht, funktioniert eine Analogie nicht mehr recht. Sie müßten schon einen Gefängnisanzug tragen, damit es hinhaut. Mit Kugel am Bein.
Ich wollte nicht auf eine volle Analogie hinaus, vielmehr lediglich durch die Blume darauf aufmerksam machen, daß manche Kostümierung halt gesellschaftlich nicht toleriert wird – und zwar ohne dabei jedesmal nach der Intention des Trägers zu fragen (um im Beispiel zu bleiben: ob harmloser Uniformfetischist oder überzeugter Neonazi, interessiert beim Auftritt in NS-Uniform wenig). Der Grund liegt vielmehr in dem, was das Kostüm symbolisiert – unabhängig davon, was der Betreffende sich dabei denken mag.
Mal ganz davon abgesehen, daß es in einem Rechtsstaat gar nicht möglich sein sollte, jemanden so zu indoktrinieren, gibt es bei dem, was Du hier sagst, genau zwei Möglichkeiten:
1. Man kann doch nicht objektiv feststellen, ob dem so ist, und muß die Burka bei einer Erwachsenen akzeptieren, ganz gleich was sie da drunter trägt.
2. Man kann es tatsächlich objektiv feststellen. Dann können und müssen wir ihr und allen anderen, bei denen wir das objektiv feststellen können, das Wahlrecht entziehen. Und jetzt müssen wir nur noch klären, wer anhand welcher Kriterien eine derartige Feststellung treffen darf, dann wissen wir auch, welche Diktatur wir kriegen.
Deine beiden Möglichkeiten erledigen sich von selbst, weil es möglich ist, Menschen derart zu indoktrinieren.
Selbst in der DDR gab es kleine Sekten, die ihre Mitglieder stark indoktriniert haben. In den Staaten der freien Welt gab es noch vielfältigere Varianten davon — einige führten in den Massenselbstmord, andere »nur« in eine extrem starke Abhängigkeit oder in absurde Endzeit-Erwartungen.
Dagegen helfen nur: Aufklärung, Bildung, Wertevermittlung, Vorbildwirkung.
200 Jahre nach der Aufklärung streiten wir uns darüber ob man so ein Ding tragen können solle oder nicht… bin ich den der einzige der dies als surreal empfindet?
Da fällt einem Einstein ein: “Der gesunde Menschenverstand ist die Summe aller Vorurteile, die man bis zu seinem 18. Lebensjahr angesammelt hat”. Ich schätze mal, dass die Grenzen da fließend sind. Jeder wird in seiner Jugend (und u.U. auch später) mehr oder weniger stark “indoktriniert”. Die menschliche Psyche ist darauf praktisch programmiert, weil sich das evolutionär als vorteilhaft erwiesen hat. Das Tragen einer Burka dürfte in den meisten Fällen wohl tatsächlich nicht freiwillig erfolgen (was man u.a. daran sieht, dass das Ding abgelegt wird, sobald es nicht mehr obligatorisch ist). Auch bei uns gibt es aber diverse Dresscodes, die allerdings auf sowas wie einem von den meisten freiwillig akzeptierten gesellschaftlichen Konsens beruhen, deren Nichteinhaltung jedoch trotzdem zu Sanktionen führt. Beispielsweise ist es nicht angebracht, im öffentlichen Raum, etwa in einer Fußgängerzone, nackt herumzulaufen, obwohl etwa aus gesundheitlicher Sicht an vielen Sommertagen nix dagegen spräche. Bezüglich des öffentlichen Herumlaufens mit nacktem Oberkörper unterscheiden die akzeptierten und bei Zuwiderhandlung geahndeten Konventionen sich womöglich sogar geschlechtsspezifisch.
Ich finde daran beides surreal. Sowohl die Diskussion darüber, ob man eine Burka tragen dürfen solle oder nicht, als auch die Situation, in der eine solche Diskussion überhaupt aufkommen kann.
Gestern bin ich in Hamburg gewesen. Unglaublich, man glaubt nicht mehr in Deutschland zu sein. Eine komplett andere Bevölkerung auf der Straße, ganz andere Läden, eine ganz andere Sprache und Kultur, die einem entgegenschlägt.
Und dann erkennt man es: Man ist nicht mehr in Deutschland.
Sorry. In Zukunft fragen wir dann einfach bei der dSadO-Stabstelle für Kulturpflege nach, wie man sich zu verhalten hat damit das Hier noch als “Deutschland” durchgeht. Bis dahin kann man sich ja einfach mit Notfalllederhosen und Rettungstagesdecken behelfen.
Das wäre vielleicht gar nicht so verkehrt, jedenfalls kann man daran denken, denn Dein Anspruch an Deine Umgebung scheint ja nicht besonders hoch zu sein.
Ich habe jedenfalls schon das Bedürfnis in einer Umwelt zu leben, die sich von Peshawar/ Pakistan wesentlich unterscheidet.
Es ist eben eine Frage des Anspruchs. Aber es muss jeder selbst wissen, wie hoch er seine persönliche Messlatte hängt. Ich helfe Dir aber gerne, Deinen Anspruch etwas zu heben. Das ist ja auch nicht besonders schwer.
Ui, mit Beleidigung. Vielleicht gibt’s ja noch was zwischen Pakistan und Berchtesgaden, womit ich zufrieden wäre und das Dir die xenophobe Zornesröte ins Gesicht treibt – was mich noch zufriedener machte. Mein Anspruch an meine Umwelt und mein Anspruch an meine Gesprächspartner ist übrigens relativ identisch. Und das ist kein Zufall. Also vielleicht magst Du mal in anspruchsvollen Worten rumerzählen, wie Deutschland denn so auszusehen hat. Weil die Leute, die in ihrer blöden Demokratie mit dem bißchen Freiheit, das sie haben, machen was sie wollen. Die brauchen aus dem Off anscheinend dringend (Achtung, Kalauer) Rechtsberatung.
Ui, mit Unterstellung. Wie immer bei den Linken, wie immer.
Na, dann muss ich mich ja auch nicht wundern. Wer ständig auf niedrigem Niveau übt, verliert eben auf Dauer das Können und damit auch den höheren Anspruch.
Es ist zum Glück – trotz der Linken – ein freies Land. Es ist Dein gutes Recht einen niedrigen Anspruch zu haben und Dich mit Peshawar zufrieden zu geben. Die Frage ist nur, ob alle anderen das auch müssen sollten.
Und das wage ich zu bezweifeln.
Schön, dass Du auf die eingebaute Brücke nicht getreten bist. Aber das geht wohl zu weit.
Wer übrigens in Hamburg glaubt, entweder nicht mehr in Deutschland zu sein, der hat entweder ein Problem mit der Geographie oder mit etwas anderem. Ich “unterstelle” Dir gerne das mit der Geographie. Aber irgendwie glaub’ ich nicht dran. Bleibt also noch das andere. Und das soll ne Unterstellung sein? ?? Ach bitte, da bist Du doch stolz drauf.
Was das “Große Ganze” angeht: Wem auch nur auffällt, dass in Deutschland nicht mehr nur Dsado-Deutsche daheim sind, der hat ganz grundsätzlich was nicht kapiert, will es nicht wahrhaben oder stört sich daran.
Jetzt kommt der Knaller: Die ersten beiden setzen ein gepfeffert Maß an Dummheit voraus. Und weil ich mit dummern Leuten nicht rede – nicht mal hier – kann ich (so von wegen Anspruch an meinen Gesprächspartner und so…) nur von Nummer drei ausgehen. Aber Du kannst mich gerne von den anderen Überzeugen. Ehrlich. Musst’s nur sagen, dann glaub ich Dir das aufs Wort.
Ach ja: Wenn ich jetzt “die Linken” bin dann bitte ich Dich, mich grundsätzlich im Prural anzureden. Wir fänden das dann auch irgendwie lässig. Wenn nicht, dann reden wir doch einfach mit einander. So linksrechts-Schattenboxen macht nämlich keinen Spaß.
Mal ein wenig mehr auf die Vortragskonsistenz achten, man glaubt ja kaum noch es mit einem Deutschen zu tun zu haben.
SCNR, WB
“man glaubt ja kaum noch es mit einem Deutschen zu tun zu haben”. Und da könnte man fast glauben es wäre was Schlimmes, falls dem nicht so ist.
Franzose, gell?
Dennoch: Vortragskonsistenz ist wichtig.
Wenn andere Kulturen einmarschieren, gerade dann wenn diese ungut den gegebenen Standards gegenüberstehen, dann darf das sicherlich noch festgestellt werden dürfen.
Wo ist das Problem? Ach so, es gibt keins?! Oder ging es vielleicht um die Surrealität, um den Sachverhalt, dass menschenverachtende intolerante Vorgehensweisen nicht geduldet werden dürfen in prinzipiell duldenden Systemen? Gehts um das Toleranzparadoxon? Ist das surreal?
Hmm, philosophisch betrachtet haben wir bspw. in der Wissenschaft das Falsifikationsprinzip, dem entgegengehalten wird selbst nicht falsifizierbar, also eine Setzung zu sein.
Oder im mathematischen Bereich mit Datenstruktren, die ein Wurzelelement haben, aber ein Elternelement fordern wie bspw. die gute alte Baumstruktur.
Hier kann man sich abarbeiten, wenn man will. Viele Argumentationen sind dann auch dbzgl. gehalten: Darf es Wurzelaussagen geben?
Äh, das soll hier mal egal sein, weiter so, gute Arbeit BTW als Linker!
MFG, WB
Du hyperventilierst.
Fand sehr gut, was Stefan Blankertz dieser tage schrieb:
Quelle:
http://blog.freiheitsfabrik.de/?p=2688
Du versuchst die Meinung eines anderen zu negieren, indem du eine lächerliche Forderung aufstellst , welche außer dir niemand formulierte. Glückwunsch
Sie negieren die Meinung eines anderen indem sie eine lächerliche Forderung aufstellen, die außer ihnen niemand formulierte. Glückwunsch
Wer behauptet er sei in Hamburg nicht mehr in Deutschland, der argumentiert doch wohl etwas komisch. Ich meine, Hamburg IST in Deutschland. Und wer das verneint, der hat ein sehr seltsames, nicht mehr zeitgemäßes und recht eigenes Verständnis von “Deutschland”. Sehe ich das falsch?
Er nimmt es so wahr (zumindest hat er das so formuliert) und dies ist sein gutes Recht , genauso wie dies zu verneinen. Natürlich kann man ebenfalls der Ansicht sein, dass seine Formulierungen Blödsinn sind(ich glaube da teilen wir uns dieselbe Ansicht), genauso kann man der Überzeugung das dein Gegen- “Argument” bzw. deine schwachsinnige Forderung einem ebenbürtig schwachsinnigen Geist entsprungen seien. Aber weder seine zweifelhaften Geographie- Kenntnisse noch deine durch Veröffentlichung zur Lächerlichkeit preisgegebene Forderung waren das Ursprungsthema. Also tue uns allen einen Gefallen , beweise innerliche Stärke indem du zumindest so tust, als könntest du dem Thema mit angemessenen Worten Tribut zollen
“einmarschieren”?
Jep, die ganze “Kultur”, und im Gleichschritt. :-).