Privileg Studium statt Blockade
An der Universitaet Wien finden – mal wieder – Studentenproteste statt. Das ist nichts neues, alle paar Jahre demonstrieren Studenten fuer hoehere Bildungsausgaben, bessere Ausstattung der Universitaet, gegen Studiengebuehren, gegen Zulassungsbeschraenkungen oder gegen Aenderungen am Biotop Humboltsches Bildungsideal. Jeder neue Jahrgang moechte sich in die Liste der Studentenproteste seit 1968 einreihen; Protestieren gehoert zum guten Ton und wird von vielen Alt-68er Professoren wohlwollend geduldet.
Sieht man genauer hin, ist es nicht selten eine laute Minderheit, waehrend die leise Mehrheit den Protesten indifferent oder ablehnend gegenueber steht. Bei Facebook gibt es diesmal eine Gruppe – Studieren statt Blockieren – , die sich klar positioniert, wenn sie sich selbst mit den Worten
Wir grenzen uns hiermit eindeutig ab von unseren “Kollegen”, die das Audimax besetzen.
Auch uns ist klar, dass es an unseren Unis einiges zu verbessern gibt.
Dies wird aber nicht durch derartige Aktionen zu erreichen sein!
charakterisiert.
Vor fuenf oder zehn Jahren haette sich kaum eine Studentische Initiative getraut, das Verhalten der hausbesetzenden Kommilitonen als in jeder Hinsicht asozial zu benennen und darauf hinzuweisen dass es nicht sein koenne, dass im Endeffekt die Allgemeinheit fuer die Schaeden der Proteste aufkommen muesse.
Die Piraten uebrigens springen auf den Krawall-Zug auf und begruessen es, wenn die Unis brennen.








Aus eigener Anschauung: Viele Studenten in Wien sind – dooflinks. Ganz Österreich ist rechts — die Wiener Uni ist links.
Nun denn – das A’team beschäftigt sich ja mit Wahrheiten jenseits von lechts und rinks, insofern habe ich die stille Hoffnung, dass auch die Heimat meiner Eltern dereinst noch…. … liberale Elemente hervorbringt.
Leider ist immer noch die Mehrheit auch der nichtstudentischen Österreicher links. Der Strache’sche Linkspopulismus wird lediglich von seiner Ausländerfeindlichkeit (die nahezu jedem Österreicher wesensimmanent ist) überschleiert, ansonsten ist neben den Linksparteien SPÖ und Grüne auch die “freiheitliche” Partei eine eindeutig sozialdemokratische.
Und nein, wieder leider gibt es in Österreich kaum liberale Elemente – jetzt mal abgesehen von der ÖVP, die zwar einen mehr oder weniger wirtschaftsliberalen Kurs fährt, aber gleichermaßen wie alle anderen Parteien im Grunde einen protektionistischen und dabei auch noch gesellschaftskonservativen Kurs fährt.
Dass die Gesellschaft allgemein nach rechts rückt, und viele junge Menschen in diesem Zusammenhang keinen Sinn mehr darin sehen, für ihre Rechte auf die Straße zu gehen, ist leider wahr. Warum das aber in irgendeiner Weise gut sein soll, verstehe ich nicht.
Der obige Beitrag ist latent antidemokratisch, ganz im Geiste des Obrigkeitsstaates. Was sich heutzutage alles liberal schimpft, erstaunlich.
Was? Im Sinne des Obrigkeitsstaates? Es geht hier nicht um Grundrechte, diese Leute demonstrieren für MEHR Geld von anderen Leuten, die oft nicht mal selbst studiert haben.
Und sie tun dies auf eine Weise, die auch noch zum Schaden ihrer Mitstudenten gereicht, die eben eine andere Meinung haben. Es spricht nichts gegen Proteste, aber dann bitte auf eine Art und Weise wo nicht so viele Unschuldige in Zwangshaft genommen werden und gleichzeitig ihre “Arbeit” nicht erledigen können.
Mich würde interessieren, was das bitte mit liberalem Geist zu tun hat?
“Es geht hier nicht um Grundrechte, diese Leute demonstrieren für MEHR Geld von anderen Leuten, die oft nicht mal selbst studiert haben.”
Aber natürlich geht es um ein Grundrecht: das Recht auf Bildung.
Das Recht auf Bildung ist kein Recht darauf, anderen Leuten die Tasche auszuräumen. Es ist kein Recht darauf, andere Menschen zu erpressen.
Es ist ein Recht darauf, Bücher lesen zu dürfen und nach Wissen zu streben.
Es ist so ziemlich das Gegenteil von dem, was in vielen Studentenprotesten zusammenphantasiert wird.
“Das Recht auf Bildung” hat zu früheren Zeiten eine Rolle gespielt, jetzt, zu Zeiten des Internets, also der Gratisbildung online, hat es als Rechtfertigung der Umverteilung fast völlig an Legitimation verloren.
Im Prinzip ist es skandalös, dass die Steuerzahler den Studenten ein Gratis-Studium finanzieren, die dann – sollten sie keine Geisteswissenschaften studieren – nach Studienabschluss eine solide berufliche Karriere erwarten dürfen.
Am, Rande, was auch noch läuft:
Es gibt welche, die aus dem Ausland angereist gekommen sind, um in D kostenfrei zu studieren. Der Eindruck ist, dass das explizit auf diese Bildungsimmigranten zugeschnittene Studium, das in englischer Sprache gehalten ist, recht schwach ist und Leistungen der Studierenden kaum zu erbringen sind. Studium light so zu sagen. Steuerzahler zahlt.
Bitte nicht das Recht auf Bildung mit einem inexistenten “Recht auf kostenlose Bildung” verwechseln.
Um genauer zu sein:
Sie fordern eigentlich ein “Recht auf kostenlose Ausbildung”, auch wenn eines der Mottos der Proteste “Bildung statt Ausbildung” ist – die Scheine und Diplome hätten sie halt dann doch gern.
Na wenn schon “antidemokratisch” – dann werden das wohl die radikalen Studigruppen sein, die in faschistoidem Duktus (“Unis zum Brennen bringen”) versuchen, demokratisch gewählte Gremien zu erpressen:
Es ist doch ein Irrsinn, dass wir Studenten bis zum 28. Lebensjahr durchfüttern, ehe sie etwas für die Gesellschaft leisten.
Ich habe vor Helmut Schmidts Lebensleistung zu großen Respekt, als dass ich mich an Einzelaussagen abarbeiten würde.
… da ist sie wieder, diese Rückstufung des Menschen auf seine Leistung für die Gesellschaft. Nix gegen Schmidt, aber das war mal …
Wir sollten uns imho langsam mit dem Gedanken anfreunden, dass der Mensch mehr ist als ein Nutztier – und dass er Ressourcen (und Wünsche) hat, die nicht unbedingt mit Wirtschaftsleistung und -wachstum korrelieren; Zeit wär’s, finde ich …
Zum Erreichen einer solchen Emanzipation, die mir in jeder Beziehung (ökonomisch, ökologisch, soziologisch) angesagt erscheint, ist mir jeder Protest zur Verdeutlichung Recht, auch dieser.
Ein Politiker denkt halt so, das liegt wohl auch in der Natur des Berufs.
Aber gerade dann, wenn man individuelle Bildung nicht am Nutzen für die Gesellschaft misst, macht es doch keinen Sinn, diese durch die Gesellschaft finanzieren zu lassen, oder?
…das fällt dann eher in die Kategorie ‘Privatvergnügen’
Ich finde schon, daß Bildung einen Nutzen für die Gesellschaft hat.
Daß ich Deutschland für angenehmer halte als ein Camp von Buschmännern liegt nicht nur am Wasserklo sondern auch an der Lektüre daneben.
Bildung ist doch letzten Endes die Kunst, sich das Miteinander so angenehm wie möglich zu machen. Unbebildete Klötze haben Spaß an der Kneipenschlägerer, gebildete Menschen gehen lieber ins Kino und gucken sich Kneipenschlägereien mit Dolby Surround und Popcorn an.
Doch, macht Sinn: sie erweitert die Sicht und bereichert den Umgang miteinander (wie califax ausführt); das ist Kultur.
Es geht bei der Diskssion ja nicht bloß um die Frage, ob jeder kostenlos alles was er will studieren können soll, sondern natürlich auch um die damit verknüpfte Frage, ob ein anderer dafür bezahlen soll. Dieser Aspekt wird gern ausgeklammert oder rmit Platitüden (die “Reichen” sollen dafür zahlen) abgetan.
Tatsächlich sind diese beiden Fragen aber untrennbar miteinander verküpft.
Wenn also der Eine nicht bloßes “Nutztier” sein willl, wie kommt er dann auf die Idee, jemandem anderen dieses Schicksal aufzuerlegen?
[...] Gegen Polemik von rechts (vgl. „Leseempfehlung: Robert Misiks Rede im Wiener Audimax“) hilft Solidarität von [...]
“Es ist ein Recht darauf, Bücher lesen zu dürfen und nach Wissen zu streben.”
Solange der Geldbeutel stimmt. Viele können sich ein Studium gar nicht mehr leisten. Das Geld wird übrigens nicht vom Steuerzahler gefordert. Es geht darum, dass der Staat andere Prioritäten setzt. Für jeden Schrott ist Geld da.
“Vor fuenf oder zehn Jahren haette sich kaum eine Studentische Initiative getraut, das Verhalten der hausbesetzenden Kommilitonen als in jeder Hinsicht asozial zu benennen und darauf hinzuweisen dass es nicht sein koenne, dass im Endeffekt die Allgemeinheit fuer die Schaeden der Proteste aufkommen muesse.”
Eine Facebookgruppe halte ich jetzt nicht für soo ein straightes politisches Zeichen. Aber gut.
In Ostdeutschland gibt es keine Studiengebühren und erstklassige Studienbedingungen. Mieten, Nahverkehr und Lebenshaltungskosten sind übrigens wie extra für Studenten erfunden.
Interessiert kein Schwein.
Stattdessen wird in Westdeutschland einer auf Trillerpfeife und Bildungsverweigerung gemacht.
So wichtig kann den Protestierern das Studium also gar nicht sein.
Übrigens gibt es im bösen Bayern nachgelagerten Studienkredit auf die Gebühren. Damit wird die Gebühr zu einer nachgelagerten und sehr geringen Akademikersteuer.
Und wenn man nix verdient, zahlt man eben nicht zurück.
Der Freistaat bürgt ja für die Schulden.
Drittens und sehr, sehr wichtig: Bildung hat mit Studium nichts zu tun. Man kann Jahrzehnte lang studieren und ein ungebildeter Idiot bleiben, wie nicht zuletzt der unter Akademikern bis heute weit verbreitete Antisemitismus beweist.
Andererseits muß mna nicht studieren, um anständige Literatur zu lesen. Alles, was ich ernsthaft als Teil meiner Bildung bezeichnen würde, habe ich außerhalb der Hörsääle beim Lesen gelernt.
Gut, Lesen ist nun etwas, das bei den gegenwärtigen Studienanfängern äußerst unbeliebt ist.
Aber dann muß man auch gar nicht erst von Bildung träumen.
Bildung ist kein Zustand, kein Produkt, das man kauft oder geschenkt bekommt.
Bildung ist ein Prozeß, es ist Arbeit an sich selbst.
Und es ist vor allem ein autodidaktischer Prozeß.
*unterschreib
Das sind in etwa die Argumente, die ich diesen Spinnern versuche auf höfliche Art an meiner Uni Nahe zu bringen.
Auch wenn ich an meine Schulzeit zurückdenke. Alles andere was ich gelernt habe war das, was ich zu Hause mit Interesse gelernt habe. Ich musste mich sogar sozial aus dieser Schule ausklinken, um das überhaupt zu überstehen, da sie soundso scheiße war. Mehr Bildungsausaben? Lieber NICHT! Weniger soziale Netze sind die Lösung.
Hat Einstein, ein James Watt, ein Feynman auch Protest gemacht für mehr Bildungsausgaben? je mehr Ausgaben, desto mehr Innovationen?!
Ich bin sogar der Meinung, dass man die staatlichen Bildungsausgaben drastisch reduzieren sollte, um endlich wieder mehr Fortschritt zu ermöglichen. Die Protestler sind eh die Studiengänge, von denen ich nicht erwarte, dass sie auch nur irgendwelche Epochenwechsel einleiten und Innovationen hervorbringen. Höchstens wieder mal das neue Zeitalter eines irgendwie gearteten Sozialismus und behindern damit diejenigen, die tatsächlich was erreichen wollen.
Staatliche Bildung erzeugt auch viel Pseudoscience: Klimaerwärmung, Wirtschaftsethiker und die alten Bekannten
Gerade da sollten Liberale ganz vorsichtig sein, wenn sie mehr Bildungsausgaben fordern. Man brütet da nicht gerade die Vernunft heran
“Bildung hat mit Studium nichts zu tun.”
Tja dein Wort in den Ohren aller Konzernlenker. Wonach richtet sich denn die Suche der Unternehmen? Nicht nach gebildeten Menschen, sondern nach Noten und Titeln. Mit Bildung oder Leistung hat das erst einmal nicht so viel zu tun. Man kann ziemlich dumm sein und sein Studium halbwegs passabel abschließen. Da aber Bildung mit Ausbildung gleichgesetzt wird und Menschen die “Warum” fragen nicht gern gesehen sind in der heutigen Zeit wird sich dein Schlusssatz so bald nicht in der breiten Bevölkerung durchsetzen.
Die Studentengruppen, die den Protest nicht nur ablehnen sondern sogar bekämpfen, sind eine direkte Folge der ständigen Propaganda: Studenten sind “Kunden” ihrer Uni, Studiengebühren sind Geld, das man für seine Ausbildung zahlt. “Bildung” ist ein Markt wie jeder andere und “Bildung” sollte möglichst schnell vermittelt werden. Orchideenfächer haben an der Universität nichts mehr zu suchen, weil es für sie keinen Arbeitsmarkt gibt. Und so weiter und so fort.
Leider unterscheidet die deutsche Sprache garnicht zwischen Bildung als Humboldtsches Ideal und Bildung als ökonomisch verwertbares Wissen
Doch, tut sie. Bildung auf der einen und Berufsausbildung auf der anderen Seite.
Gute Klarstellung. Nicht die Sprache ist schuld, sondern die, die sie missverständlich benutzen.
Allerdings. Eines der gravierendsten Probleme ist, daß viele Politiker die Unis zu Berufsausbildern der Industrie, letztlich zu modernen Berufsschulen, umfunktionieren wollen.
Das können sie aber nicht leisten.
Das gibt auch die Wissenschaft nicht her.
Wer praxisgerechte berufsqualifizierende Abschlüsse will, soll sich eine FH anschauen. Die können das und zwar richtig gut.
Auch Merkel hat wie so viele andere dieses Privileg genossen (wenn auch auf Grundlage der Anbiederung zum seinerzeitigen System): Hier gilt es aufzumerken, es gilt diese pseudo-intellektuelle Oberschicht wegzuhauen, je früher, desto besser:
Mme Merkels sozialdemokratisches Wirtschaftsmanagement ist das Widerlichste, das es je seitens eines deutschen Kabinetts zu bestaunen gab.
Brennt die Unis runter!
“pseudo-intellektuelle Oberschicht wegzuhauen” da gebe ich dir absolut recht. Allerdings bleiben da nicht sehr viele übrig. Denn auch die meisten Wirtschaftsprofessoren in Deutschland (zumindest die Medienwirksamen) würden ebenso wegfallen, wie ungefähr (positiv optimistisch geschätzt) 95% aller Bundespolitiker, Vorstandschefs und Spitzenmanager in Großunternehmen. Auch würde es kaum eine große Unternehmensberatung nach heutigem Muster geben. Ich bin also absolut dafür. Denn so lange nicht die Leistung zählt, sondern die Ellbogen um eine Spitzenposition zu erreichen, so lange werden wir mit dogmatischen Wiederholungen von Halbwahrheiten bombardiert.
Beispiele gibt es eine Menge. Bildung zu teuer (wie war das mit den Investitionen in die Zukunft?), Rente zu teuer (haben Rentner nicht erst die Möglichkeiten der heutigen Generation erarbeitet?), Gesundheit zu teuer (aber Banken mit Milliarden stützen können?), Privatisierung ist die Lösung (ist Riester nicht wesentlich teuerer und unsicherer?, sind nicht ein Großteil der Privatisierungsobjekte teuerer und von schlechterer Qualität, weil es gar keine Konkurenz geben kann und nicht gibt?) .
So lange sich die halb-intellektuelle Dödel die Posten gegenseitig zuschieben und helfen an Geld und Macht zu kommen, so lange wird sich nichts ändern. Da wird auch der Markt nichts regeln. Seine Gesetze kann man außer Kraft setzen (und/oder nach welchen Kriterien regelt er denn).
Nach der Heisenbergschen (davon unabhängig auch vom Webbären entwickelt) Bildungsdefinition ist “Bildung, das was übrig bleibt, wenn man alles vergessen hat, was man gelernt hat.”.
Insofern ist jegliches Niederbrennen im Bereich der staatlich subventinierten Bildungsinstitutionen nur zu begrüssen.
Leistung wird ohnehin nur da erbracht, wo Mehrwert entsteht. Bspw. gerade hier, wenn der Webbär berät.
BTW, geht das eigentlich anderen auch so oder kann nur der Webbär die Merkel nicht mehr sehen?
Was aber ist ein Mehrwert?
Ist es nur wenn ich etwas baue, oder auch wenn ich jemanden Ausbilde, oder , oder.
Ohne klare Definition ist Leistung also einfach nur das, was wir dafür halten.
Mehrwert ist, was hinten rauskommt.
Eine eigenartige Definition von Mehrwert. Denn damit ist alles ein Mehrwert, selbst wenn nur heiße Luft rauskommt.
Sie nehmen ihren Mitstudenten die Möglichkeit zu studieren. Darum, Studienplatzentzug für Krawallmacher! Das ist hart und konsequent. Wenn die Blockadeaktion linker Studenten nicht innerhalb überschaubarer Zeit aufhört, sollten solche Mittel ernsthaft erwogen werden.
Freiheit und Rechtsstaat sind gegen diese Linkslinken zu verteidigen!
Paradin, mir graut vor Dir …
… und Deinem ultrakonservativen Statement! Merkst Du eigentlich nicht, dass Du mit Deiner Positionierung gegenüber Krawallmachern das Recht der freien Meinungsäusserung nur denen einräumst, die mit dem Wolf ‘Staat’ heulen? Dem also, der ihnen die Bildungsangebote vorsetzt, die sie gefälligst so, wie sie sind, fressen sollen?
Lammfromme ‘Studierer statt Blockierer’ haben kaum noch Chancen, mit ihren Beschwerden gehört zu werden: nur mehr lautes Geschrei kann (wie 68?) Staatsbeton brechen. Deshalb sollten sie den Schreihälsen dankbar sein, dass sie – ‘Rechtsstaat’ hin oder her – etwas in Bewegung setzen, von dem am Ende auch sie profitieren.
Lina, die Zeit ist viel zu schade, um auf Trolle wie “Paradin” ernsthaft einzugehen.
Was kennzeichnet ‘Paradin’ als einen Troll? Gibt der Troll den Provokateur oder will er nur meckern?
Was ist das wirklich, ein Troll? Kenne mich da nicht aus …
Ein Troll kommt immer, insofern wären wir die drei die besseren Kandidaten.
CS ist allerdings eher ein Gnoll.
Ich mag diese Nonsense-Statements nicht mehr, versteh’ sie auch nicht.
Nimm doch mal wieder ein anderes Fell, hmm?
Nun, es war natürlich Kritik am Begriff “Troll”.
So etwas schreibt man nicht, wenn man webkompetent ist.
Hoffe, so wars klarer.
Oder willst Du Dich mit CS ernsthaft darüber austauschen, ob Person X ein Troll ist oder nicht?
MFG, WB
Nachtrag:
Trolle sind alte skandinavische Märchengestalten, deren Eigenschaft es ist, dass ihr Kopf nach einem Kopfabhacken wieder nachwächst (vgl. auch den running gag bei “Men In Black”).
Metaphorisch wurde dieser Begriff gebraucht um immer wieder hockommende Falschnachrichten zu bezeichnen.
Im deutschen Sprachraum wurde dann irgendwann der Trollbegriff personalisiert, um Personen herabzusetzen.
Was natürlich nicht gut ist.
Nur zur Info…
Diese Personen setzen sich durch ihr Treiben selbst herab. Hinter “Paradin” verbirgt sich eine Person, deren andere Pseudonyme hier und anderswo längst Hausverbot haben. Das ist einer, der sich scheckig lacht, wenn Leute wie du ihn ernstnehmen.
Ah. Solchen Hintergrund kann einem natürlich nur ein Admin eröffnen. Dankeschön, Rayson.
Nehme ihn nicht sonderlich ernst.
Du nennst ein gutes Argument gegen Hausverbote.
Sehe jetzt auch nicht was nicht OK war, ausser, ein bisschen rechts der Kollege, oder?
MFG, WB
Ganz im Gegentum, Bärchen…
Du verunsicherst mich. ‘Immer wieder hochkommende Falschnachrichten’ – von ‘Paradin’? Wenn ich Nachrichten hören will, mach’ ich das Radio an …
Aber danke.
Beispiel:
“Die Amis waren gar nicht auf dem Mond.” (Falschnachricht, “Troll”)
“In einem Internet-Medium wird ein Autor als Troll bezeichnet, dessen Beitrag nicht zu dem Thema beiträgt, sondern der vor allem das Ziel hat, weitere Reaktionen hervorzurufen, ohne am eigentlichen Thema interessiert zu sein. Die Beiträge selbst werden meist als Troll, Trollbeitrag, Troll-Post, Troll-Posting oder Flamebait bezeichnet.”
http://de.wikipedia.org/wiki/Troll_(Netzkultur)
Standardisiertes ad hominem-Gezicke halt, nicht einmal originell wie etwa eine angepasste Polemik.
Grundsätzlich gilt:
Nie andere als Troll bezeichnen; trifft man in Webbiotopen auf Teilnehmer, die andere Teilnehmer als Trolle bezeichnen, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass, LOL, Trolle am Werke sind.