Bayern wollen Tyrannei der Mehrheit
Genau so läuft das oftmals auch in der Schweiz:
Lektion für die Politik: Der Erfolg des bayerischen Volksbegehrens “für echten Nichtraucherschutz” ist nicht nur eine weitere bittere Niederlage für die CSU. Er zeigt auch: Die Wähler haben genug von den faulen Kompromissen der Politiker.
In der Schweiz wird derzeit in fast allen Kantonen über ein Rauchverbot abgestimmt. In allen aufgrund von Bürgerbegehren.
Möglich, dass die Bayern genau so borniert wie die Schweizer sind und eine Tyrannei der Mehrheit einführen wollen.
Also wehret den Anfängen, denn:
Die Demokratie ist eine hundsgefährliche Staatsordnung!







Kommt denn das totale Rauchverbot (auch keine Raucherclubs mehr?) wirklich in Bayern? Oder stimmen die Politker nochmal darüber ab?
Oder können die Raucher jetzt auch ein Volksbegehren starten?
Wie auch immer, wenn tatsächlich ein totales Rauchverbot in Bayern kommen sollte, bin ich mal gespannt, wie das praktiziert werden soll, z. B. in einem Bierzelt mit tausenden Leuten. Und wie dann erstmal Bürgersteige und Straßen mit Kippen voll sein werden.
Viel Spaß für Bayern ;-)
Rein rechtlich muss sich der Landtag mit dem Gesetzesentwurf beschaeftigen. Wenn er dem nicht zustimmen sollte (wovon auszugehen ist) gibt es einen Volksentscheid. ‘Die Raucher’ koennen dazu einen Gegenentwurf einreichen, der aber zuerst 25 000 Unterschriften braucht und dann 10% der Wahlberechtigten (rund 1 000 000 Stimmen).
Die beiden Entwuerfe koennen dann in einer Abstimmung zusammengefasst werden. Sowas gab es schon mal in Muenchen zur Frage, ob Tunnels zur Entlastung des Mittleren Rings gebaut werden sollen oder stattdessen das Geld fuer irgendwas anderes ausgegeben werden soll.
Die beiden Volksentscheide waren nicht deckungsgleich, so dass es zu der grotesken Situtation kommen konnte, dass beide angenommen wuerden. Fuer diesen Fall gab es noch eine Entscheidungsfrage ‘Sind sie fuer oder gegen den Tunnel’.
Ja richtig Manfred, ich habe schon in FB darauf hingewiesen: beide Entscheidungen haben gemeinsam, dass sie sich direkt und demokratisch gegen Toleranz, Selbstverantwortung und das Eigenstumsrecht wenden…
vor allem das Eigentumsrecht wird zur Staatswirtschaft
..gerade weil Toleranz und Selbstverantwortung seitens der Raucher seit Jahrzenten offenkundig gescheitert sind und selbst die Politik nicht in der Lage oder willens ist, den Willen des Souverän (ihrer Wähler) Folge zu leisten, gibt es jetzt diesen Volksentscheid in dem die Mehrheit klar macht, dass sie nicht mehr von den wenigen uneinsichtigen, rücksichtslosen Rauchern und der allein an ihren Umsatz und ihr Überleben denkenden Tabakindustrie gegängelt werden möchte.
Da es keinen Anspruch auf das Vorhandensein von Gastbetrieben gibt, und wenn es ihn gäbe trotzdem niemand gezwungen wäre Lokal zu besuchen, das ihm nicht passt, handelt es sich um eien Eingriff in die individuelle Freiheit und in das Eigentumsrecht.
Wer Tolernz und Selbstverantwortung von Anderen gesetzlich erzwingen will, hat offensichltich den Begriff Tyrannei nicht verstanden.
Und wer die Begriffe “uneinsictig”, “rücksichtslos”, “Umsatz” und “von der Tabakindustrie gegängelt” alle in einem einzigen Satz unterbringt, dem sind wohl die vernünftigen Argumente ausgegangen.
“Die Wähler haben genug von den faulen Kompromissen der Politiker.”
Das ist in dem Fall falsch. Es gab ja das strengste Antiraucher-Gesetz in Bayern. Die Wähler haben aber damals die CSU dafür abgestraft und sie verlor ihre Mehrheit. Erst daraufhin hat die CSU das strenge Antiraucher-Gesetz aufgelockert.
Ich frage mich auch, warum es in Spanien und Österreich, die auch EU-Recht umsetzen müssen, den Wirten freigestellt ist, ob sie ihr Lokal als Raucher oder Nichtraucherladen führen wollen. Nur in Deutschland muss alles strenger gehandhabt werden. Hier gilt stets das Prinzip, nicht was am besten praktikabel ist.
das ist unwahr!
Die politik hat einfach grundlos behauptet, dass es an dem Rauchverbot gelegen hätte, dass die Wählerzahlen zurückgingen. Dies hat aber eine Umfrage eindeutig wiederlegt. Auch dieses Volksbegehren wiederlegt das eindeutig und eindrucksvoll.
“Als Monate nach der Wahl eine Umfrage ergab, dass die Wähler die CSU nicht wegen des Rauchverbots, sondern der desolaten Bildungspolitik wegen verlassen hatten, befand Parteichef Horst Seehofer: “Das hat mit Analyse nichts zu tun.” ”
Das ist überall im Netz nachzulesen..
https://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/csu-droht-rache-der-nichtraucher/
also bitte mal bei der Wahrheit bleiben und kein Halbwissen verbreiten.
Die CSU hat aus welchem Grund oder Antrieb auch immer ihre Wahl falsch analysiert und besitzt nun nicht die Größe, dies einzugestehen und zickt jetzt rum wie ein kleines Kind vor dem Süßigkeitenregal anstatt das Unvermeitliche zu akzeptieren und den Bayern durch einen Volksentscheid hohe Kosten zu verursachen.
Es ist ebenfalls falsch dass es “EU-Recht” in diesem Zusammenhang gibt. Die EU bereitet in diesem “Moment” gerade erst eine, auf Grundlage mit der WHO geschlossenen Rahmenabkommens, Empfehlung für die Mitgliedsstaaten vor.
Bisher wurde auf freiwillige Lösungen gesetzt was aber offenkundig gescheitert ist. Daher werden jetzt Nägel mit Köpfen gemacht… Gesetze.
Ich möchte darauf hinweisen, dass Deutschland das Schlusslicht in Europa ist was Nichtraucherschutz angeht. Es gibt in keinem anderen europäischen Land eine derart desolaten Nichtraucherschutz.
Deutschland braucht daher Nachhilfeunterricht.
“Bisher wurde auf freiwillige Lösungen gesetzt was aber offenkundig gescheitert ist.”
Wo ist denn die freiwillige Lösung bisher gescheitert? Der gastwirt bestimmt freiwillig, ob er das Rauchen zulassen will, der Gast bestimmt freiwillig, ob er das Angebot annehmen will. Künftig werden wohl weder der Gastwirt noch der Gast freiwillig entscheiden dürfen. Nicht einmal Nichtraucher dürfen freiwillig entscheiden dürfen, in eine Kneipe zu gehen, die infolge des Rauchverbots eine wirtschaftliche Nierlage erleidet.
Nichtraucher, schützt euch selbst, so wie ihr euch auch vor zu lauter Musik, schlechtem Essen, unliebsamen Mitgästen, Regen oder Sonnenschein schützt.
Freiheitsliebende Staatsbürger, wehrt euch gegen die Tyrannei eurer Mitmenschen, die glauben, Freiheit, sei das Ergebnis staatlicher Intervention.
Bei allem Bierdimpfi-Dasein der Bayern möchte ich mich doch Walter anschließen, bei der Behauptung, dass die unprofessionelle Einführung des achtjährigen Gymnasiums der bei weitem bedeutsamere Grund für die Wahlpleite der CSU war.
ach, da sind sie wieder:
diejenigen die das recht auf bequalmung von nichtrauchern als attribut der persönlichen freiheit betrachten bzw. sich ganz selbstverständlich die macht übertragen wollen, zu entscheiden, welche lokalität ein NICHTRAUCHER ohne gesundsheitsgefährdung aufsuchen kann oder nicht – nach dem motto “wen der rauch stört, soll halt woanders hin”.
derlei unfähigkeit zur rücksicht wird im zusammenhang mit anderen themen wie z.b. lärm, dreck, etc. im allgemeinen als ASOZIAL bezeichnet. ja ja …..
Da ist ein Denkfehler dahinter: Kein Mensch der Welt hat das Recht, einen Ort der einem anderen gehoert, aufsuchen zu duerfen, ohne das Einverstaendnis des Eigentumers.
Das wird etwa dann deutlich, wenn ein Gastwirt sein Hausrecht ausubt und einen Randalierer vor die Tuere setzt.
Der Asoziale ist der Nichtraucher, der darauf besteht, einen fremden Ort betreten zu koennen und gewisse Bedingungen dort vorfinden will.
Kein Denkfehler!
Eine Wirtschaft oder wie immer man es nennen mag, ist ein öffentlich zugänglicher Raum. Es gilt also “öffentliches” Recht. Eine Wirtschaft ist kein rechtsfreier Raum wo man machen kann was man möchte. Man kann dort zB (um ein eben so blödes Beispiel zu bringen) auch keine Menschen umbringen oder vergiften. Auch nicht mit Tabakrauch.
Das Grundgesetz bindet in Art 1 Abs 1 Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht.
Unmittelbar geltendes recht ist: Art 11 (1) Alle Deutschen genießen Freizügigkeit im ganzen Bundesgebiet.
Art 2 (2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich.
Und weil viele immer nur das sehen was sie sehen möchten, hier noch mal der Artikel der die persönliche Freiheit betrifft. Achten sie bitte auf den 2. teil des Satzes:
Artikel 2.(1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.
Ein Hausrecht kann nur im Sinne geltenden Rechts in Anspruch genommen werden.
Artikel 3 (1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.
Interessant, dass das Eigentumsrecht in der Auflistung nicht erscheint, und: eine Gastwirtschaft ist – als Privatunternehmen – natürlich KEIN öffentlicher Raum.
Mit dem selben dümmlichen Begründungsmuster könnten Veganer das Verbot von Fleischerfachgeschäften fordern. Schweinefleisch ist ja auch sooo gefährlich…
bittesehr:
Artikel 14 (2) Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.
Jeder Ort an dem die Öffentlichkeit Zugang hat ist ein öffentlicher Raum. Das gilt für Gastwirtschaften ebenso wie für Parkplätze vom Supermarkt oder Weihnachtsmärkte usw
Veganer sein ist zum einen (das ergaben viele Studien) sehr ungesund, da der Mensch ein Allesfresser ist und nicht auf Mineralien, Eiweiße, Spurenelemente und andere chemische Verbindungen verzichten kann ohne sich zu schaden.
Zum anderen gefährdet ein Veganer nur sich selbst nicht aber die Gesundheit und das Leben anderer.
Wäre ich Wirt, so würde ich dir ein Hausverbot erteilen, auf dass du lernst, dass mein Lokal kein öffentlicher Raum ist, wo jeder dahergelaufene Pinkel einfach herkommen kann und mir vorschreiben will, was ich für eine Umgebung anzubieten habe.
Martin, wenn Walter seinen anti-nikotinistischen Missionsdrang als “mental disablement” definieren würde, hättest Du auch dann schlechte Karten (wg. Antidiskriminierung)
:D
Es reicht vielleicht, wenn er sich Schuhcreme ins Gesicht schmiert und auf Rassismus klagt.
“anti-nikotinistischen Missionsdrang”
*lach* herrliche Wortschöpfung
Waere ich Walter wuerde ich dir sagen dass du mir, solange ich in deinem Lokal nicht negativ auffalle, du mir ebensowenig ein Hausverbot erteilen kannst wie bspw die Deutsche Bahn dir, nur weil sie keine dahergelaufenen Liberal-Fundis moegen.
In deiner Boazn kannst du uebrigens auch weder deine Gaeste mit indizierter Musik beschallen, oder Asbeststaub durch die Lueftungsanlage blasen – so schreibt man dir eben vor “was du für eine Umgebung anzubieten hast.” Viel Spass als Wirt!
Sogar ich als Hardcore-Sozi halte nix von diesem Begehren. Dass sogar die Raucherclubs und Shisha-Bars verboten werden soll, ist grotesk.
(Danke. Gib das mal bitte an die Bay. Genossen weiter, die das Volksbegehren wohl deshalb unterstuetzt haben, weil sie eine Niederlage der CSU wittern.)
Ich kann da auch nur aus der Ferne ungläubig zuschauen…
Zumal ja die CSU wegen des superstrikten Rauchverbots eingebrochen ist und nicht wegen des Aufweichen desselbigen.
Es riecht nach einer Biergartenrevolution, Teil 2.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass die CSU deshalb eingebrochen ist.
Die CSU-Regelung fand ich gut, Raucherclubs waren da ja noch erlaubt. Die CSU/FDP-Regelung scheint mir zu weitgehend zu sein.
“Ich kann mir nicht vorstellen, dass die CSU deshalb eingebrochen ist.”
Doch! Die meisten fanden es unerhört, dass ihnen da per Gesetz Vorschriften gemacht werden. Ich kenne Leute, die waren 30 Jahre in der CSU, sind nach dem Gesetz aus der Partei ausgetreten.
Letztlich ist der Bayer ein Anarchist ;-) der sich ungern was vorschreiben läßt.
Raucherclubs haben sich gerade da als Reaktion auf die CSU-Gesetzgebung gebildet: Merke, der Markt findet immer eine Antwort.
das ist schon wieder unwahr!
Die CSU ist nicht wegen des nichtraucherschutzgesetzes eingebrochen sondern wegen der desolaten Bildungspolitik!
Das kann man überall Nachlesen!
https://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/csu-droht-rache-der-nichtraucher/
Die CSU hat ihre Niederlage falsch analysiert, will dies (verständlicher weise) nicht zugeben und hällt darum jetzt auch an dem schon 1x geänderten Gesetz fest. Es sähe ja auch zu inkompetent aus wenn sie das Gesetz jetzt wieder “freiwillig” einführten welches sie erst einführten dann wieder aufhoben und jetzt wieder einführen und dann wieder aufheben und dann noch mal einführen… usw
Genau deswegen wehren sie sich auch mit Händen und Füßen dagegen obwohl sie es ja wie sie es schon im ersten Gesetz bewiesen haben, durchaus den Ernst der Lage erkannt haben.
Lies mal bitte auch mal andere Zeitungen und Magazine. Bist ja genauso wie die Leser der Zeitung mit den vier Buchstaben.
Es geht hier nicht um Nichtraucher- und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz. Dem kann man fuer Gaststaetten an denen Essen verkauft wird und an denen angestelltes Personal arbeitet sicher mit der bisherigen Regel wunderbar gerecht werden.
Es geht um Raucherclubs. Um Bierzelte. Um Volksfeste.
Und dort lassen wir uns von den Spassbremsen das Rauchen nicht verbieten. Nein zum Volksentscheid!
(@M.M. hab ich die Lektion in politischer Kommunikation gelernt?)
Ich möchte nicht in Bierzelten und auch nicht auf Volksfesten von meist besoffenen Rauchern auch noch durch ihren stinkenden Qualm belästigt werde.
Dass sie besoffen sind ist ja schon schlimm genug.
Wenn man nur mit Drogen Spaß haben kann, dann ist das sehr sehr traurig.
Es steht Ihne frei, dort nicht hinzugehen.
Frechheit. Ich lasse mir doch von keinem Raucher vorschreiben wo ich hingehen darf und wo nicht.
Wenn ich auf ein Volksfest will dann will ich dort auch hin ohne dass man vollgestunken wird.
Geht ihr doch weg wo ihr niemanden stört. Immerhin seid ihr Raucher ja der Verursacher. Als Verursacher muss man sich so verhalten, dass man niemanden stört.
Oder kommt erst gar nicht hin um andere zu belästigen.
Zum Glück sind die Nichtraucher in der Mehrheit und lassen sich dieses ungehörige Verhalten nicht länger bieten.
Das Volksbegehren ist eine gute Sache um solche rücksichtslosen Raucher zu disziplinieren.
Nur wegen solcher Typen gibt es nämlich den ganzen Ärger und die rücksichtsvollen Raucher müssen unter solchen Typen leiden.
Ich bin kein Raucher. Sie offenbaren gerade Ihre Motive, die im Erziehen und Bestrafen des Rauchers liegen.
natürlich sind sie kein Raucher.. alles klar
Den Anschein von Solidarität erwecken.
Meine Motive sind nicht die Bestrafung der Raucher allgemein sondern das in die Schranken weisen derer die rücksichtslos sind.
Wer so rücksichtslos ist, hat selbst keine Rücksicht verdient. Und Toleranz schon gar nicht.
Ganz nach dem Motto ‘Zwei Dinge kann ich nicht ausstehen. Intoleranz und Hollaender. ‘
.. ich stehe dazu. Wer nicht hören will muss fühlen.
Wer nicht freiwillig aufhört andere zu belästigen der braucht eben Druck. Und wenn er dann immer noch nicht aufhört andere unbeteiligte zu schädigen der braucht noch mehr Druck.
Es ist aber traurig, dass es erst so weit kommen muss und einige Raucher es darauf anlegen.
Nadine, jetzt fangen Sie langsam an, mich zu belästigen.
Arrogante und fanatische Oberlehrer wie Sie sind es, die jedes Fest ruinieren. Hätte ich ein Lokal, hätten Sie Hausverbot.
Feiern Sie mit ihren Fanatikern und Puritanern doch gefälligst alleine, statt dem Rest der Bevölkerung Ihren Irrsinn aufzwingen zu wollen.
Sehr lustig. Warum setzt du dich nicht eigentlich für die Legalität aller Drogen ein?
Es gab von BBC eine schöne Dokumentation über Drogen
http://www.google.de/search?q=drogen+bbc+liste&ie=utf-8&oe=utf-8&aq=t&rls=org.mozilla:de:official&client=firefox-a
findet man sicherlich als Video. Fazit der Forscher innerhalb der Doku war, dass legale Drogen einfach nur legal sind, weil sie gesellschaftlich legetimiert sind und nicht wegen der Gefährlichkeit. Tabak ist übrigens auf Platz 9, Alkohol auf Platz 5 und Ecstasy A auf Platz 18.
Wenn eine Mehrheit durch Abstimmung ein rauchfreies Land will ist dies in meinen Augen nichts anderes als das verbieten aller anderen Drogen. Das Eigentumsrecht, welches oben beschrieben wurde trifft auf diese Drogen auch nicht zu. Es gibt nämlich Rechte (auch wenn es viele hier nicht glauben wollen) die über dem Eigentumsrecht stehen.
Welche Rechte sollen das sein ? Das Recht anderen etwas verbieten zu dürfen ? :-)
Es schreibt Ihnen kein Raucher vor, wo sie hingehen sollen. Aber Sie wollen soch nicht allen Ernstes fordern, dass man überall, wo Sie hingehen, gleich die Zigaretten verbietet.
Wollen Sie auch Bars mit angeschlossenem Bordellbetrieb verbieten, weil sie die Anmacheri stört? Würden Sie in Lesben-Bars gehen, wenn Ihnen das zuwider ist?
Es sind eben nicht alle Lokale für Sie bestimmt! Nehmen Sie’s zur Kenntnis.
Ich bin ganz froh, dass dort geraucht wird. Das unterdrückt den Gestank des Alkohols.
ach so!!! nichtraucher sind randalieren gleichzusetzen und in raucherclubs, bierzelten und volksfesten gibt es kein “angestelltes personal”. ja wenn des so is ;-)
In Raucherclubs (Einraumkneipen, vom Eigentuemer gefuehrt) gibts in der Tat kein angestelltes Personal. Das ist richtig.
Vor allem fallen Arbeitsplätze in Shisha-Bars und Raucher-Clubs komplett weg. Ich habe keinen Grund, eine Shisha-Bar zu besuchen, wenn es dort keine Shisha gibt. Irgendwie logisch. :S
irgendwie unlogisch…
wer würde denn freiwillig Wurst oder Kuchen kaufen in dem das Zeug drin ist was Raucher inhalieren? ?
Nitrosamine, Benzol, Formaldehyd, Arsen, Nicotin, Schwermetalle, Hydrazin, Teer, Blei, Cadmium, Blausäure, Cyanid, Phenol, Ammoniak.. usw.
Wer würde sich denn an einen Imbiss anstellen an dem man Lunkenkrebs, Herzinfarkt, Fahle trockene Haut, Kehlkopf und Mundschleimhautkrebs.. usw kaufen kann?
wo ist denn da bitteschön etwas logisch??
Allein die Dosis macht das Gift. Man kann sich sehr wohl mit ‘gesundem’ Sauerstoff, Wasser, Zucker und Kochsalz umbringen und wuerde ohne Ammoniak, Eisen und all die anderen Kohlenwasserstoffe jaemmerlich zugrundegehen.
Ihr Argument ist mehr als unredlich.
da allein in Deutschland jedes Jahr rund 3300 Menschen an den Folgen des Rauchens sterben OHNE SELBST jemals eine Zigarette in der Hand gehabt zu haben, finde ich die Dosis schon irgendwie giftig.. oder?
Unredlich ist wohl eher Ihre Argumentation. Wer vertilgt schon kiloweise Zucker und wo gibt es Puren Sauerstoff zu atmen und vor allem wer macht sowas?
Aber Fakt ist, dass die Raucher rauchen!
Rechtfertigt das Risiko von 3300 / 80 000 000 diesen Freiheitseingriff gegenuber 79 996 700 unbetroffenen, den Sie fordern?
Meine Cousine wurde als Nicht-Autofahrerin in einem Verkehrsunfall getoetet. Muss nach Ihrer Logik deshalb nicht der Strassenverkehr verboten werden?
also entschuldigung.. wie wär es mal mit rechnen lernen?
erstens rechtfertigt jeder Einzelne Tote massive Eingriffe in ein unsinniges und vermeidbares Verhalten das aber auch gar nichts mit Freiheit zutun hat. Weder die Freiheit der Passivraucher noch die freuiheit von denen die oft gegen ihren willen vom Nikotin abhängig sind.
zum 2. rauchen nicht alle 80 Mio Bundesbürger sondern nur knapp ein drittel ! Diese alle gegen ihren willen als vom Rauchen unbetroffene zu titulieren spiegelt die Uneinsichtigkeit der meisten Raucher wieder.
und zum 3. ist es nicht das Risiko vom rund 3300 sondern ihr sicherer Tot und wie gesagt ohne dass sie selbst rauchen.
Jährlich sterben in deutschland weit mehr. Nämlich rund 140.000 Menschen. Weltweit über 6 Mio
Dass Ihre Cousine bei einem Verkehrsunfall getötet wurde ist bedauerlich.
Ich möchte nicht zur Hähme neigen allerdings doch die Fakten nennen. Die Risiken des Verkehrs kennt jeder und wer sich in den Verkehr begibt, egal in welcher Position, muss damit rechnen, dass etwas passiern kann. Das ist gängige Rechtsauffassung. Durch viele Gesetze und Regelungen wird versucht das Risiko auf ein Minimum zu reduzieren. Risoko bedeutet, es kann etwas passieren, muss es aber nicht.
Es gilt hier das Risiko und den gesellschaftlichen Nutzen abzuwägen. Autos transportieren Waren, Güter, Personen, Dienstleistungen… Rauchen macht aber keinen Sinn und verursachet nur Schäden ohne jeden Nutzen. Selbst der immer wieder vorgeschobene Genuss ist eine Täuschung da der Genuss lediglich darin besteht die Entzugserscheinungen den Nikotinentzuges zu lindern den man ohne die Nikotinsucht gar nicht hätte.
Dann sicherlich nicht mehr.
SCNR, WB
Das Risiko des Rauchens ist doch ebenfalls nichts neues und jeder der sich in eine (Raucher-) Kneipe begibt oder eine solche betreibt, kennt das Risiko.
Ne, aber deswegen hat man das Autofahren auf Bürgersteigen und in Turnhallen verboten. (Nicht jetzt wegen der Cousine konkret. Das tut mir tatsächlich Leid!)
Sie atmen auf dem Weg zum Lokal mehr Benzol ein, als Sie in einem ganzen Abend über den Passivrauch einatmen. Vor allem, wenn sie auf dem Weg dahin noch kurz volltanken und das Auto in einer Tiefgarage abstellen. Arsen ist natürlicher Bestandteil des Trinkwasser. Nikton ist in Kartoffeln, Tomaten, Paprika und Auberginen enthalten. Kaffee enthält etwa 10 als krebsverursachend verdächtigte Substanzen. Bier, Räucherlachs und Pökelfleisch enthalten Nitrosamine. Milchprodukte verdoppeln das Risiko für Brustkrebs.
Butterbrot enthält Acetaldehyde, Benzol, Ethyl-Alkohol, Benzo(a)pyren, Ethyl Carbamat, Furfural; alles krebserzeugende Substanzen.
Mahlzeit!
Das bayrische Volk hat gesprochen und das ist zu respektieren. Jetzt ist Schluss mit der Zwangsberauchung von Gästen und Personal in den Wirtshäusern. Wir alle wissen um die immensen Gefahren des hochtoxischen Passivrauchens. Würden Zigaretten heute erfunden, kämen sie gar nicht erst auf den Markt. Das strikte Rauchverbot in Bayern ist ein Meilenstein auf dem Weg zu mehr Freiheit. In naher Zukunft werden Tabakprodukte ganz vom Markt verschwinden. Nur gut so!
Die Drogenbosse wird das neue Geschäftsfeld freuen: eigentlich sollte man jeden Prohibitionsbefürworter wegen Unterstützung der organisierten Kriminalität aus dem Verkehr ziehen…
das ist die richtige Einsicht: DROGEN….bosse
Prohibition ist in diesem Zusammenhang wohl als das nicht beherschen der Entzugserscheinungen der Abhängigen der Droge Nikotin zu verstehen.
Wie kann man sich nur freiwillig in eine derartige Abhängigkeit mit so miserabelen Auswirkungen begeben.
Das Leben wird herrlich, wenn alles verboten sein wird, was irgendwie eventuell gefaehrlich sein kann und Spass macht:
Rauchen, Trinken, Geschwindigkeit, Nervenkitzel, Sex, Rock’n Roll, Killerspiele, Fleischgerichte, Fett.
Ora et labora reicht reicht voellig aus.
Das wird es in der Tat.
Keine besoffenen Raser die bei 200 kmh ihre glühende Kippe aus dem Fenster schnippen wärend das Radio die Sirene des Krankenwagens übertönt der Platz zum durchkommen braucht, dabei dann einhändig noch nen Hamburger futtern, SMS schreiben, wärend die vollgekokste Freundin dem besoffenen Raser bei 200 kmh einen blä***
Toller Spaß. Ich nenne soetwas eine Gefahr für die Allgemeinheit.
Killerspiele sind ungefährlich, aber ansonsten, LOL, was gibts denn hier heute für krasse Kommentare?
Sind das alles Mitleser hier und kommen die bei diesem Thema herausgekrochen oder sind die irgendwie mitgebracht worden? Oder sinds ganz harte Nikotingegner, die das Web nach bestimmten Themen durchforsten?
Eventuell sollte man immer mal solche Reizthemen anschneiden, wie ganz unten im Kommentarbereich angemerkt, um dann Liberalismus zu lehren? Wäre das eine Idee?
Schon von Tomatensucht oder Kartoffelsucht gehört? Beide enthalten Nikotin. Machen Nikotinersatzprodukte süchtig oder dienen sie zur Entwöhnung?
Ich finds super, und habe auch unterschrieben. Das ist gelebte Demokratie und eben kein Verodrnungsahn von oben (dern haben wir eher seit der Aufweichung des strikten Rauchverbots.) Ich bin übrigens überzeugter FDP-Wähler, der bei der letzten Landtagswahl zum ersten Mal CSU gewählt hat – wegen ihrer damaligen Haltung zum Nichtraucherschutz.
Schade dass Sie dem Recht in dieser Entscheidung keinen Raum zugestehen. Demokratie ist das eine, aber nicht alles und jedes muss einer Mehrheitsentscheidung unterliegen. Recht steht uber Mehrheiten.
Das Recht wird doch jetzt gerade (wieder) neu definiert. Ein Recht wie es schon ein mal existierte.
Recht steht über Mehrheiten? Recht wird von Mehrheiten gemacht!
Derartige Volksbegehren, Mehrheitsentscheidungen und Gesetze wären nicht nötig, würden Raucher nicht ständig die Rechte anderer mit Füßen treten.
Also das Recht hat in dieser Entscheidung genug Raum.
Dass Recht nicht von Mehrheiten gemacht wird, sondern auch eine Entitaet fuer sich ist, kann man sich klarmachen, wenn man sich sogenannte ‘Unrechtsgesetze’ ansieht. Diese wurden auf -verfassungsrechtlich legalem Weg- uber eine Mehrheit im Parlament etc. zustandegebracht, sind aber dennoch natuerlich schreiendes Unrecht.
Mal vom Gedanken lösen, dass Rechtabsolut ist.
wolle hat sich pol. geäussert und navigiert in seinem pers. Rechtssystem.
So etwas wollen wir als Liberale ja gerade nicht!
;-)
“Recht steht über Mehrheiten? Recht wird von Mehrheiten gemacht!” Lesen Sie mal die Grundverfassung. Da steht etwas von persönlicher Entfaltung und Verhältnismässigkeit.
Ja schon klar, so wie das Minarett-Verbot in der Schweiz (und bald auch in Bayern per Volksentscheid ?) ebenfalls “gelebte” Demokratie ist…
und das problem liegt wo…?
die elite hat ja immer recht und das volk ist zu dumm, deshalb muss es leute wählen, die dann über seinem kopf regeiren. wie demokratisch bist du? wäre eine deutsches reich zu zeiten bismarcks nicht mehr dein ding?
Es ist gelebte Demokratie, eindeutig.
Man kann darüber streiten, ob es auch gelebter Rechtsstaat (wg. Grundrechtsschutz) ist, aber demokratisch ist dieses Verfahren eindeutig.
Und es ist sehr viel demokratischer als das deutsche System.
Achim baut in letzter Zeit ein wenig ab. Egal ob er Henryk M. Broder mit McCarthy vergleicht oder demokratische Entscheidungen – wie es auch die Linke gerne tut – herabwürdigt. Gerne auch argumentationsfrei.
Das aber nur ganz nebenbei, nur en passant und am Rande angemerkt. Fiel wahrscheinlich ohnehin allgemein auf und der Webbaer will ja bekanntlich nie redundant sein:
MFG, WB
dSado, Demokratie hat nur dann einen Sinn, wenn sie rechtsstaatlich begrenzt ist, und dazu dient, individuelle Freiheit(en) aufrecht zuerhalten. Sie ist also IMHO keine absoluter Wert, sondern notwendige Methodik. Oder wie das Friedrich August von Hayek sehr treffend beschrieben hat:
A bissl Dialektik im Denken kann davor bewahren, in possierliche Bärentänze zu verfallen, die sich lediglich auf der Erscheinungsebene bewegen…
;)
Demokratie entfaltet, wenn sie zusammen mit der Freiheit und Marktwirtschaft geübt wird, eine ausgesprochen positive Wirkung, da die schlummernden Kräfte es Mittelmasses entwickelt werden können.
Das ist eigentlich fast schon Allgemeinwissen.
Demokratie alleine ist wertlos, oder besser formuliert: Gibt es gar nicht, kann nicht funktionieren, ist in sich widersprüchlic.h
Bissigkeiten Bayern und die Schweiz betreffend sind also deplatziert.
Gut wiederholt, und offensichtlich auch begriffen, danke. Jetzt sollte das doch auch mit der Transferleistung (warum hat liberale Demokratiekritik nichts mit “Herabwürdigung” zu tun) klappen. Immer wieder schön zu sehen, dass bei dem einen oder anderen doch gelegentlich etwas hängenbleibt :D
Der Webbaer ist auch ganz zurfrieden, dass es vor ihm schon Kräfte gab, die die Offensichtlichkeiten halbwegs angemessen erkannt und formuliert haben.
Übrigens auch ein konservativer Kerngedanke: Respekt vor dem Gegebenen.
Tja, da muss dem Schreiber halt mal ein Problem mit der freiheitlich demokratischen Grundordnung und dem Rechtsstaat attestiert werden. Denn auch eine Volksentscheid kann das Eigentumsrecht nicht abschaffen. Der Rechtsweg steht auch dort offen. Und wie immer, natürlich draufgehaun, ohne eine Alternative zu erläutern.
Aber so sind sie halt, die Libralen, immer schön so wie es gerade passt.
Ich gönn’ Dir ja Deine Ressentiments gegen “Librale” sascha – aber nicht jedes FDP-Mitglied (und schon gleich gar nicht -Wähler) ist liberal… sollte doch eigentlich bis in die Berliner IT-Wärmestuben vorgedrungen sein, dass wir gerade hier in diesem Blog für konsequenten, ganzheitlichen Liberalismus eintreten?
Und wenn der Liberale schon FDP wählt, dann nur deswegen, weil nichts Besseres da ist.
Nach der Wahl kommt dann die antizipierte Enttäuschung (die dann aber nicht mehr besonders stark ausfällt, mans hats ja vorab gewusstgehabbt).
Nein, das ist eher nicht vorgedrungen. Es ist eher ein konserativ geprägtes Bild des Liberalismus.
Wow, schon 25 Kommentare. Dabei ging’s mir gar nicht ums Rauchen (ich hasse diese Qualmerei in den Restaurants im Winter. Wenn du da nach einer halben Stunde als Rauchwurst rauskommst).
Nein, es geht mir um die direkte Demokratie. Alle, die hier mitdiskutieren und in Bayern wohnen, können jetzt nicht nur hier Kommentare schreiben, sondern irgendwann auch mal an der Urne mitbestimmen.
Das ist doch was. Damit bekommt so ein Kommentar dann eine ganz andere Verbindlichkeit. Und denjenigen, die nicht in Bayern wohnen, können die, welche in Bayern wohnen, sagen, was geht euch das an, was wir hier diskutieren.
WIR ENTSCHEIDEN DIESE FRAGE AN DER URNE. Punkt.
Zigaretten und: ‘Minaretten‘ … oft so gelesen, echt! Der Bezug ist damit eindeutig hergestellt ;-))))
Aber die Frage ist doch – anders als beim Minarett: Kann ein demokratisches Mehrheitsvotum (oder der Staat) in ein marktwirtschaftliches Wirtschaftssystem eingreifen und dem privat wirtschaftenden Gastronomen verbieten wollen, nach System zu verfahren und per Kennzeichnung selbst zu entscheiden, welche Kundschaft er aufnimmt oder nicht; gleichermassen kann auch der Kunde frei entscheiden, ob er Platz nehmen möchte oder nicht.
Im vorliegenden Fall sind die Bürgerbegehrlichen Rächer am Raucher und/oder an der CSU … imho.
Ausserdem: Aus der gleichen Veranlassung wie beim Nichtraucherschutz (oder bei den Minaretten wg. weltanschaulicher Verunreinigung) könnte ein Bürgerbegehren durch Mehrheitsvotum z. B. erzwingen wollen, dass der Schulweg von Kindern abgasfrei zu halten sei oder dass Rinderfürze wegen des freiwerdenden Treibhausgases in eine stallinterne Filteranlage abzuleiten seien und Freifurzen auf der Weide mittels eines Hightech-Stöpsels im Rinderanus zu unterbinden sei.
AN DIE URNEN … !
Darf. Liebe Lina. Darf, nicht kann. Denn das Koennen sehen wir ggf. gerade vorgefuehrt.
Richtig, liebe Dagny. ‘Wer ko, der ko’ … ‘und mia san mia’ …
angesichts der wirtschaftlichen Abhängigkeit der gastwirte von den Rauchern kann man wohl nicht von einer wirklich freien Entscheidung der Wirte reden und von einer freien Entscheidung der Angestellten noch viel weniger. Jobs sind heut nicht im Überfluss vorhanden.
Es muss sich erst noch herumsprechen, dass die von der Tabakindustrie in die Welt gesetzte und von allen Rauchen nachgebetete Propaganda falsch ist. Das beweisen die vielen funktionierenden PUB’s und die Gastronomie in Italien usw.
Selbst die meisten Raucher sind froh über die bessere Luft im Lokal.
Ja was jetzt? “Viele funktionierende PUB’s” oder “wirtschaftliche Abhängigkeit der Gastwirte”? Die freiheitsfeindliche Propaganda der NIchtraucher”schützer” ist nicht nur penetrant, sondern auch in sich selbst widersprüchlich.
richtig lesen! Die Erfahrungen in vielen anderen Ländern zeigen, dass es keine Umsatzeinbußen gibt.. im Gegenteil.
Leider hällt sich in Deutschland hartnäckig das Gerücht, dass alle Kneipen pleite gingen.
Wegen dieser unsinnigen Ansicht die von vielen Rauchern (siehe diese Diskussion) genährt wird.. welcher Wirt würde sich da wohl “freiwillig” gegen das Rauchen entscheiden können,wenn er Angst um seine Existenz hat.
Viele von den Rauchern vergrätzte Kunden könnten so auch wieder neue Kunden werden wie das Beispiel Irrland oder Italien zeigt.
Kneipensterben gab es auch schon zuvor. Das ist das Phänomen wie bei Quelle oder Karstadt.. das Konzept ist einfach nicht mehr Zeitgemäß. Man sucht nur einen Schuldigen dem man das Kneipensterben anhängen kann weil man das eigene “Versagen” nicht eingestehen möchte.
Im UK gehen pro Tag 50 Pubs pleite. That’s the fact.
können Sie dies auch durch Quellen belegen?
Davon ist mir weder etwas bekannt noch lässt sich zu Ihrer Aussage etwas in Pressemeldungen finden.
Natuerlich kann ich das belegen.
Die Erfahrung in vielen Ländern zeigt … dass man für Vorbeter immer viele Nachbeter finden kann. Das DKFZ attestierte in einer Publikation den Verlust von 7500 Arbeitsplätzen anschliessedn an das Rauchverbot. Und in 100% aller Fälle wurde Privateigentum zu öffentlichem Eigentum umdefiniert. Weshalb wollen Sie ALLE Gaststàtten monopolisieren? Können Sie sich nicht vorstellen, dass irgendwo, irgendwer auf eigene Initiative einen privaten Raum für Raucher zur Verfügung stellen könnte, der mit Sicherheit NICHT für SIE bestimmt ist?
“Viele von den Rauchern vergrätzte Kunden könnten so auch wieder neue Kunden werden … ” Wie die Erfahrung zeigt, ist das nicht der Fall.
Wer gibt Ihnen die Berechtigung, zu entscheiden, welches Konzept zeitgemäss ist? Ich kann mich noch erinnern, dass das Konzept der Homosexualität einmal nicht zeitgemäss war. Ich persönlich halte vom Konzept der Homosexualiät auch nichts, aber ich spiele mich nicht zum Richter über politisch und persönlich korrekte Lebenssitle auf. Ich meide Homosexuellen–Bars, erhebe aber nicht den Anspruch, dass alle Bars HS-frei sein müssen.
:-) Ich bin auch Nichtraucher und hinsichtlich von “Feinschmeckern”, die ihrer und anderer Geschmacksnerven asphaltieren ganz nah bei Dir, Manfred.
Aber mir, wie auch einigen anderen, fällt eben auch die (ich will das mal etwas zurückhaltender als Christian H. ausdrücken:) Dialektik zwischen der Herrschaft des Rechts – die allerdings IMHO tatsächlich nur demokratisch organisiert sein kann – und der Herrschaft des Plebs auf ;-)
Die direkte Demokratie steht konzeptionell in einem Widerspruch zu den Wahlperioden, auch Legislaturperioden genannt.
Eine Regierung braucht eine gewisse Zeit um umzusetzen und Erfolge aufzuweisen.
Im Fall des Minarettverbots, das ein bemerkenswertes Auseinanderlaufen der Politik und der pol. Medienleute belegt, tut es natürlich gut, dass die Bürger sich nicht im Abstand einer oder mehrerer Wahlperioden, also wenn die Sache schon gelaufen ist, zu Wort melden, sondern wenn die Kacke noch dampft. Bei 5% Moslems kann man noch gut vorbauen, sind erst mal 20% Moslems da, dann wirds schwer.
Hahaha. Sehr gut, wirklich sehr gut!
… ein Zusatz noch (zum nicht erschienenen Kommentar ;-) :
Auch wenn’s M.M., der ‘Rauchwurst’, hier nicht um’s Rauchverbot geht: Nichtraucherschutz ist okay: wer ihn wünscht, soll wählen können! Denjenigen Mitbürgern aber, die sich so gern über die Gewohnheiten anderer Bürger echauffieren, möchte ich empfehlen, sie in Ruhe zu lassen, solange sie nicht auch von ihnen belästigt werden …
Ihr ahnt gar nicht, wie heimisch ich mich im Moment fühle. Exakt dieselben Argumente wie bei uns vor dieser Abstimmung.
Und jetzt dürft ihr auch an die Urne.
Und alle Argumente der Raucher werden sich, na ja, in Rauch auflösen. Denn der Trend in ganz Europa ist nun mal rauchfrei.
Aber macht nix. Das ist ja das Spannende an einem solchen Urnengang. Es gibt den Tag der Entscheidung.
Freut euch. Ich meine die, die in Bayern wohnen.
@jo@chim: Du kannst ein Abstimmungskomitee gründen, mit einem eigenen Weblog. Und Plakate entwerfen und Bürger mobilisieren. Kann dir ein paar Tipps geben – Shit, du bis ja auf der Raucherseite.
@M.M. ich greife das gerne auf, in ein paar Monaten. Ich bin hier fuers NEIN.
Ich würde das gerne etwas generalisieren: Der Trend in Europa ist mehr Regulierung durch diejenigen, denen Eigentum, Toleranz und Rechtsstaat nicht so wichtig sind.
Hinsichtlich des “Abstimmungskomitees” könnte durchaus noch was kommen.
“Ich würde das gerne etwas generalisieren: Der Trend in Europa ist mehr Regulierung…….”
Ich wußte nicht, dass Andrea Nahles außer ihrem “ich bin immer gut drauf”-Gegrinse auch mal was Vernünftiges gesagt bzw. geschrieben hat:
Auszug aus Andrea Nahles’ Buch “Frau, gläubig, links”:
Nahles wünscht nicht, dass der Staat immer stärker ihren Alltag reglementiert: zum Beispiel durch immer ausuferndere Anti-Rauchergesetze oder aufdringliche Warnungen vor den Gefahren fetter Margarine. “Paradox ist diese Entwicklung vor allem deshalb, weil die Regelungswut des Staates in Kleinigkeiten einem ungeheuren Machtverlust des Nationalstaats in den großen Fragen gegenübersteht: Je weniger Einfluss der Staat etwa auf die Gestaltung globaler Wirtschaftsprozesse hat, desto emsiger regelt er das Privatleben seiner Bürgerinnen und Bürger.”
Und je weniger Politiker gestalten können, dann machen sie es halt da, wo es geht, die Bürger bevormunden.
In meinem Freundeskreis hat diese ganze Diskussion in den letzten Jahren nur dazu gefuehrt, dass Freunde nicht mehr miteinander reden. Wo man frueher mit der Fluppe gewartet hat, bis alle gegessen haben oder darauf geachtet hat, dass man dem anderen nicht ins Gesicht raucht, hat der ‘demokratische Prozess’ dazu gefuehrt, dass man auf seinem absoluten Recht besteht und den Freund von seiner jahrelangen Gewohnheit vor die Tuere vertreibt.
Ist in einer Stammkneipe, in einem Vereinslokal irgendwie kontraproduktiv.
Es gab so bis ca. 1975-80 Arbeiterkneipen in Deutschland, in denen kräftig Bier geraucht und gequalmt wurde. Die Arbeiter hat man schliesslich über den Bierpreis rausgekriegt; dann kamen die Nichtraucherzonen, die den pol. Angaben entsprechend natürlich nie derart ausgebaut werden sollten, dass gar nicht mehr geraucht wird.
Am Schluss der Rausschmiss der Raucher, LOL.
Das ist doch ein schöner Erfolg! Viel gesünder! Auch fürs Personal (beim Umsatz hat der Webbaer gewisse Zweifel :-)!
Eines Kulturvolkes (man zähle die Deutschen hier spassashalber hinzu) würdige Entwicklung.
Hehe. Ich sehe schon neue Geschaeftsideen: Den elitaeren, privaten, Geniesserfreundeskreis. Mitgliedschaft nur gegen saftige Beitragsgebuehr, kein angestelltes Personal, kein Marketing, aber viel Spass mit Cognac, Schampus, Whisky und Zigarren. Privat und damit legal.
Zustände wie in der DDR, man trifft sich zu Hause mit Freunden, Bekannten und Bekannten von Bekannten zum gemeinsamen Zusammensitzen, Trinken und Rauchen.
Im Hintergrund dann Ermittler, die ein Auge darauf haben, ob nicht gesetzliche Regelungen ausgehebelt werden.
In letzter Konsequenz kommt dann auch das Verbot dieser Rückzugsmöglichkeit.
Lachhaft? – Nein, beim so genannten illegalen Glücksspiel haben wir diese Entwicklung seit Jahrzehnten. Jetzt aktuell, der Pokerboom, da rattern zurzeit die Ermittlungsbemühen und “Tataufklärungen” stakkatisch. Warum also nicht auch die Privatraucher angehen? Würde zu D passen…
Trinken und Rauchen konnte man sogar in der DDR noch in der Kneipe. So weit gingen die Hirnwäscheversuche der Kommunisten dann doch nicht. Die hatten noch Respekt vor Arbeitern.
mit welchem “Recht” will denn der Freund nicht vor der Tür rauchen sondern in der Gegenwart eines Nichtraucherfreundes seinen Qualm in die Gegend blasen? Ist das die Toleranz die Raucher von Nichtrauchern fordern selbst aber nicht zeigen?
Warum hören Raucher mit ihrem Anspruchsdenken nicht einfach auf andere ungestört belästigen und schädigen zu wollen.
Man erlebt doch immer wieder dass sich Raucher wie selbstverständlich eine anzünden ohne auch nur eine Idee daran zu verschenken ob es andere stören könnte.
Die jahrelange Gewohnheit (Toleranz der Nichtraucher) kann nicht dazu herhalten, ein Gewohnheitsrecht abzuleiten.
Ihr Raucher habt die Toleranz der Nichtraucher überstrapaziert und erhaltet nun die Rechnung dafür.
Kontraproduktiv ist eher, dass man als Nichtraucher kaum noch in Stammkneipen oder Vereinslokale geht weil sich die Raucher überall das Recht rausnehmen ungefragt zu rauchen.
Sie nennen das Freiheit aber die Freiheit der anderen interessiert sie dabei herzlich wenig.
Sehen Sie mal: Warum soll in einer Kneipe, in die seit Jahren nur Raucher gehen, in der der Wirt keine Angestellten hat, in der der Wirt auch raucht, warum soll man da nicht rauchen duerfen? Warum darf es keine Shisha-Bars mehr geben?
Es ist das Recht des Eigentumers. Eigentum bedeutet insbesondere andere von der Nutzung auszuschliessen. Sie, Walter, schliessen mich von der Nutzung Ihres Wohnzimmers aus. Und mit genau diesem Recht schliesst der Wirt alle (intoleranten) Nichtraucher von der Nutzung seines Lokals aus.
Es ist ubrigens unlogisch mit der Freiheit des anderen zu argumentieren, weil man diese Argumentation identisch umkehren kann: Die Nichtraucher oktroyieren dem Raucher das Nichtrauchen auf.
Das Recht hat hier neutral zu sein und das Recht kennt auch nicht die persoenlichen Rachegelueste, die Ihr Ausspruch ‘erhaltet nun die Rechnung dafuer’ mehr als deutlich macht.
weil Nichtraucher seit Jahren eben wegen der Raucher dort nicht mehr hingehen können.
immer nur wenn, wenn, wenn.. wenn ein gelber Postpanzer vom Himmel fällt.. wir sind hier nicht bei wünsch dir was.
Und warum sollte man nicht bei rot über die Ampel fahren dürfen wenn doch kein anderes Auto kommt?
Und warum nicht in einem Zug die Notbremse ziehen wenn doch kein anderer mitfährt.
Warum darf man in der Apotheke kein Arsen für Selbstmord kaufen.
Entschuldigung.. man wird langsam müde immer wieder gegen derartige dümmliche Argumente zu Diskutieren.
Wie ich weiter unten schrieb ist eine Diskusion sinnlos. jeder entscheidet sich jetzt nach mehr als 15 jähriger Diskussion wie es weiter gehen soll. Die Fakten liegen unumstößlich auf dem Tisch.
Nikotin ist eine Droge. Wer Drogenabhängig ist entscheidet sich nie Frei. Die nichtfreie Freiheit endet wenn sie die Freiheit anderer beschneidet. Wer dies partout nicht einsehen will muss die Folgen tragen.. in aller Deutlichkeit und egal was einzelne dort immer reininterpretieren. Wenn alles nichts hilft dann eben mit “Gewalt”
Millitant ist nicht der der sich schützt sondern der, der angreift.
Dem gibt es nichts hinzu zu fügen.
Sie sind offensichtlich nur hier um sinnlos Stimmung zu machen ohne jegliche belastbare Argumente die allesamt schon vielfach wiederlegt wurden.
Diskussion beendet.
Geht alle zum Volksentscheid und entscheidet.
Das ist die typische Argumentationsweise aller Freiheitsfeinde: Man will nicht direkt zugeben, dass man die Freiheit abschaffen will, daher erklärt man die Freiheit zur Nicht-Freiheit (entweder philosophisch anspruchsvoll wie z.B. im Marxismus oder ein wenig tumber wie im Falle Walters), und die lässt sich dann verbieten, ohne in die Freiheit einzugreifen, die es ja sowieso nicht gibt.
“weil Nichtraucher seit Jahren eben wegen der Raucher dort nicht mehr hingehen können”
Ist doch Blödsinn. Ich bin seit jeher Nichtraucher und gehe auch mal in Kneipen wo geraucht wird. Ich kenne das Risiko des Passivrauchens aber es ist MEINE Entscheidung.
Wahnsinn! Exakt dieselbe Diskussion wie in der Schweiz. Mit allen Eigentumsnuancen. Nur redet man bei uns nicht von Arbeitern, sondern von Büezern.
Wir sind uns doch näher als geglaubt.
Also Leute: bei uns kam jedes Mal ein kräftiges Ja zugunsten der Nichtraucher raus. Das wird wohl auch n Bayern so sein.
Wie gesagt – wir sind uns offenbar näher als gedacht :-))
Übrigens: Auch die Gesundheitskosten – hier noch nicht eingebracht – gehören mit zum Standardritual dieser Abstimmungsdiskussion (ihr seid ja schon mitten drin).
Als Diskussionsbeitrag kann man diese aktuelle Meldung verwenden:
http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Dramatische-Zahlen-zum-Passivrauchen/story/22167421
Schaumermol, bis jetzt sind es ja nur 13,5%, die ihren persönlichen Geschmack gegen den Rechtsstaat setzen…
… werde mein Bestes dagegen tun (als Nicht-Nikotinist übigens…)
also zum einen sind es 13,9%
und zum anderen sind diese nicht gegen den Rechtsstaat sondern verkörpern mit ihrem demokratischen Angagement gerade diesen.
Das ist übrigens der persönliche Geschmack der Mehrheit.
Und an dieser Stelle vielleicht mal ein tolles Argument der Raucher ;-)
wenn es euch nicht passt, dass wir nicht rauchen möchten dann könnt ihr ja woanders hingehen.. oder auswandern..
Die Mehrheit hat noch nicht automatisch recht. Die Mehrheit ist der Staerkere. Das Recht des Staerkeren wird gemeinhin Faustrecht genannt.
Die Demokratie als Faustrecht, wow. Dachte eher es mit der Herrschaft der Dummen zu tun zu haben, die allerdings anderweitigen Herrschaftsformen meilenweit überlegen scheint (da die Dummen effizient in die proudktiven Prozesse eingebunden werden können, was ansonsten nicht geht)
Nö, es ist anscheinend schon die dumme Mehrheit, die die Anpassung wünscht.
Und wenn diese nun doch Raucherlokale für zulässig erachtet, dann haben wir immer noch die nicht hinreichend demokratisch legitimierte EU im Köcher, die bspw. eine Menschenrechtsverletzung erkennen könnte.
Das wäre dann wirklich Faustrecht, LOL.
das hört sich ja an wie eine Selbstunterhaltung.
Wenn euch das nicht passt wie die Menschen zusammenleben möchten, dann wandert doch nach Sibirien aus. Dort könnt Ihr euch so rücksichtslos benehmen wie Ihr wollt.
Und wenn Ihr den Bären Vorschriften machen wollt oder in den Bau qualmt dann bekommt ihr einen drübergezogen und fertig. Die fakeln nich so lange.
Gerne mal erläutern, der Kommentarbeitrag scheint unadressiert oder falsch adressiert zu sein.
Falsche Schaltfläche betätigt?
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HTH, WB
Die Mehrheit hat immer Recht. Die Mehrheit macht das Recht.
Die Mehrheit bestimmt wie die Gesellschaft auf dem Raum der ihr zur Verfügung steht am problemlosesten zusammenlebt.
Faustrecht.. was für ein Schwachsinn!
Man kann das ja auch so sehen: Die die Recht haben sind zufälliger Weise diesmal auch die Mehrheit :-)
Eine Mehrheit hat nicht immer automatisch Unrecht.
Und die Minderheit nicht automatisch Recht
Und Recht gibt es im Übrigen auch nur dann, wenn mehrere zusammenleben.
Was ist eigentlich daran liberal Gastwirten, die nicht gezwungen werden Raucherbetriebe zu führen, Angestellten, die nicht gezwungen werden dort zu arbeiten und Gästen, die nicht zum Besuch gezwungen werden, vorzuschreiben den Laden dicht zu machen? Nüscht, gell?
Die ins Spiel gebrachten Gesundheitskosten sind ein Thema für sich, manche sehen keine höheren Kosten, wenn der eine oder andere Raucher – Die anderen sterben gesund! – vorzeitig die Löffel beiseitelegt.
Die Gesundheitskosten wuerden aus der Diskussion wegfallen, wenn man keine Mischkalkulation quer uber die Bevoelkerung fuehren wurde, sondern wenn sich jeder selber privat versichern wuerde (wie etwa bei der KFZ-versicherung). Ist also ein reines Artefakt des Sozialstaates.
Was is das denn für ein Schwachsinn?
Was uns nicht passt, da hören wir einfach nicht hin?
Keine Mischkalkulation würde bedeuten, dass Raucher die 40 Milliarden EUR Kosten, die jährlich im Gesundheitswesen aus Folge des Rauchens anfallen, selber tragen. Das macht bei ca 1/3 Raucher 1500 EUR zu den Zigaretten dazu.. minus die paar Steuereinnahmen von 14 Milliarden jährlich. Dazu kommen dann noch Versicherungsleistungen wegen Hausbränden und Waldbränden und Haftpflicht wegen Brandlöchern in Klamotten, Teppich, Sofas und Autositzen…
Und die KFZ- Versicherung wird ja wohl missbraucht um andere Löcher zu stopfen und auch Gehwege zu bauen und Fahrradwege auf die Autos ja bekanntlich nicht fahren dürfen.
Also euer Kommentar ist wirklich mehr als inkompetent!
Das stimmt. Bei den Steuern müssten wir goldenen Asphalt haben und nicht die riesigen Löcher
Der ‘Schwachsinn’ bedeutet, dass jeder fuer seinen Scheiss selber einstehen muss und die Kosten fuer sein Laster nicht auf andere abwaelzen darf.
Es waere mir neu, dass eine KFZ-Versicherung, ein privates Unternehmen, Gehwege errichtet. Sie verwechseln die KFZ-Versicherung womoeglich mit der KFZ-Steuer.
Du brauchst da keine “Mischkalkulation” und keine versicherungstechnischen Überlegungen, der Webbaer hat eigentlich als bekannt vorausgesetzt:
- Raucher geigen oft früher ab
- benötigen wegen Herzinfarkts oder kurzfristig wirkender Erkrankungen wenig med. Support
- schonen die Rentensysteme
- schonen die Gesundheitssysteme
- schonen den Umverteilungsstaat
Dbzgl. gab es mehrere klare Klakulationen.
Erst in letzter Zeit, man ging früher von 60 Jahren für Raucher, 70 für die anderen, aus – heute geht man merkwürdigerweise von 75 für die Raucher und 80 für die anderen aus, gibt es Versuche die Raucher in die Kostenmiesen zu rechnen.
Aus Sicht des Webbaeren aber falsch und ideologisch bedingt.
Die Militanz und Gnadenlosigkeit bestimmter Nichtraucher belegt sich ja fortlaufend selbst…
MFG, WB
Lieber Webbaer, wir beide sind uns da ja einig. Natuerlich kann man den Wert eines Rauchers ausrechnen und Tabaksteuern, Gesundheitskosten, Rentenkosten gegeinander aufwiegen. Nur wo kommen wir denn dahin, wenn wir einen Menschen in seinen Nutzwert aufteilen?
(Leider geschiet dies aber angesichts klammer Gesundheitskassen, die eben in Mischkalkulation gefuehrt werden.)
Man könnte durchaus auf die Idee kommen Raucher gesondert zu behandeln (zu “diskriminieren”), wenn diese ausserordentliche Kosten verursachen würden. Aber die verursachten Kosten sind “systemfreundlich”.
Andere Personengruppen belasten dagegen. Aber selbst dann muss nicht extrapoliert werden.
Wichtig ist einfach nur die Illiberalität des Vorhabens herauszustreichen und bestenfalls als demokratisch gewollt abhaken. Auch wenns blöde ist. No prob.
Es gibt immer Döfere.
Also ich diskriminiere gerne Raucher. Sie diskriminieren mich ja auch. Überall wo man geht und steht stinken sie einen ungefragt voll.
Ob ich auf den Bus warte, durch den Park gehe, ob ich auf dem Weinhnachtsmarkt Glühwein trinke, im Sommer am Strand liege…
Die Klamotten stinken. Gelbe Zähne und Augen und Finger. Völlig vergilbte stinkende Wohnung, Raucher sterben früher, haben trockene blasse Haut. Schlechte Zähne. Ringen nach Luft wenn sie 2 Stufen steigen..
Also mal ehrlich. Wer tut sich sowas freiwillig an?
Das ist doch nicht normal.
Und dann die ganzen krankheiten die man bekommen kann. Von allen möglichen Krebssachen, amputierte Raucherbeine, Herzinfarkt…
wer will denn sowas freiwillig?????
Und wer will seinen Angehörigen und Freunden das Leid zufügen wenn sie um einen trauern oder am Wochenende in die Klinik kommen und Krankenbesuche machen müssen.
Ihr seid so mega egoistisch und unbelehrbar dass es dafür keine Worte gibt.
http://www.forbezdvd.com/cod.php?v=NzA4Ng
Du hast es drauf, geh mal an die Schwulen ran.
MFG, WB
“Die Militanz und Gnadenlosigkeit bestimmter Nichtraucher…”
Das erstaunt mich wirklich. Bisher kannte ich mehr nette Nichtraucher.
Diejenigen, die hier so schreiben und deren Namen mir in diesem Blog neu sind, würden wohl am liebsten jeden Raucher am nächsten Baum aufhängen. Jedenfalls klingen deren aggressive Beiträge so.
Werde den Eindruck nicht los, dass die zu beobachtende Häfung von Kommentatoren mit neuen Nicknames und ähnlichen Argumentationsmustern kein Zufall ist.
Mir sind – in meiner langen Laufbahn in Kommunikationsnetzwerken – immer wieder gelegentliche Rudelbildungen dieser Bauart aufgefallen, die kaum zufällig entstanden sind.
Nur als Beispiel:
Legendär sind bspw. die Ein- oder Überfälle von Politically Incorrect-Lesern…
Kosten hin oder her.
Rauchen stinkt und macht tot. Igrendwann sied ihr Raucher eh ausgestorben. kaum ein vernünftiger Mensch fängt noch damit an. Besonders wenn man sieht, was da aus einem wird.
Ein frommer Wunsch? Wäre es nicht sinnvoller für Sie, Ihr eigenes Leben satt dasjenige Ihrer Mitmenschen zu leben,
Welch billiger, durchsichtiger Versuch, die Zugriffs- und Kommentarzahlen hochzujazzen ;-)
Ich wundere mich ja auch :-)
Ich freue mich gerade still an der Idee einer Umkehrung. Wie wären die Kommentare wohl ausgefallen, wenn die Süddeutsche getitelt hätte:
Der Erfolg des bayerischen Volksbegehrens “Für echten Raucherschutz” …
Und nein, ich würde zu beiden Überschriften nichts mehr sagen. Manche Themen muss man auch ablegen können ;-)
Genau diese Art Diskussionen sind Sinnlos. Die Wahlurne wird sprechen.
Sie werden es dem Waehler schon zugestehen, fuer sein Anliegen eine Weile zu diskutieren. Erst wenn alle Alles ausreichend gesagt haben, darf abgestimmt werden.
Diese republikanische Regel wird auch die Volksabstimmung nicht ausser Kraft setzen.
Die Diskussionen gehen jetzt schon cirka 15 jahre.. ohne Erfolg und ohne Einsicht! Das ist mehr als EINE Weile.
Es muss auch mal Schluss sein mit dummen gelaber und man muss Nägel mit Köpfen machen. Es gibt kein einziges sinnvolles Argument für das rauchen.
Es wurde genug ausgebremst und das Thema sinnlos am Leben erhalten. Wider besseren Wissens. Die Fakten liegen alle auf dem Tisch. Jeder kann sich seine Meinung selbst bilden und hatte jahrelang Zeit dies zu tun.
Der Wähler diskutiert jetzt an der Wahlurne.
Es kann nicht sein, dass einige wenige Hinterweltler sich anmaßen mit ihren endlosen Spielchen die Allgemeinheit zu tyrannisieren und am Weiterkommen hindern.
Wo im Geschichtsunterricht habe ich die ganz genau gleichen Argumentationslinien schon mal gesehen? Es war irgendwas, wo hinterher niemand etwas von wissen wollte, niemand verantwortlich war und alle betroffen waren.
Ich komm grad nicht drauf, haben Sie eine Idee?
Wenn Sie vergessen haben was sie in der Schule gelernt haben, dann lesen Sie doch die Bücher noch einmal. Genug Zeit scheinen Sie ja zu haben.
He he…ouch. Dagny liest eben nur noch Ayn Rand…
Nein, die Argumentation Walters kommt mir auch noch (aber nicht nur) aus der Schule bekannt vor. Ayn Rand war da verbotene Lektüre. Anderes Deutschland. Selbe Vergangenheit.
Aber das stimmt nicht ganz. Zu jedem Abstimmungstermin wirst Du mindestens einen Wähler finden, der noch nicht alles ausreichend gesagt hat. — Irgendein sinngemäß zutreffendes »law« müsste es im Internet dafür auch schon geben.
Deshalb gehoert Filibustern ja auch zur guten republikanischen Tradition eines jeden Senats, lieber stefanolix. :)
böses volk, böses volk… das hört sich ja heir langsam an als sei das ein aristokratenblog… wenn das volk entscheidet, fällen wenigstens die leute die entscheidung, die es a) betrifft und b) dafür geradestehen müssen. und zum sonntag: seit wann ist tolleranz gegen intollerante liberal?
zugegeben, man sollte es den wirten überlassen, aber in GB hat das evrbot dazu geführt, dass die raucher halt draussen vor dem pub rumlungern und neue bekanntschaften mit ihren leidensgenossen schliessen
@ all: Witzig: heute Abend mit zwei Münchenern gesprochen, die sich beide eingetragen haben.
Person 1: Raucher, der das Rauchverbot gut findet, weil er dadurch weniger Zigaretten raucht (als das Rauchverbot in der Bar aufgehoben wurde, hat er losgelegt)
Person 2: Nichtraucher, der freiwillig in die Kälte geht, weil er meint, dass man sich draußen besser unterhalten kann.
Wenn die 2 einigermaßen representativ waren, kann man sagen: Menschen sind Spinner… was aber aus der ökonomischen Nutzenmaximierungs-Perspektive wieder Sinn macht.
=> Zwang kann den Nutzen eines Individuums erhöhen. Soll noch mal einer sagen, Liberalismus und Kapitalismus wären eins.
Ich weiß auch nicht, was das Verbieten des Rauchens in Gaststätten soll. Wäre es aus Sicht des militanten und intoleranten Nichtrauchers nicht viel sinnvoller, das Rauchen in der Öffentlichkeit zu verbieten? Dann hätten es auch Liberale schwieriger mit irgendwelchen Eigentumsargumenten dagegen zu streiten.
Mir als Nichtraucher ist es auch wichtiger, an einer Bushaltestelle nicht von Rauchern belästigt zu werden (oder ihnen ausweichen zu müssen), und ganz im Ernst, der Anblick eines Rauchenden ist doch obszöner, als der von kopulierenden Menschen.
Darum gehts, letztlich wollen die Spiesser auch das Rauchen in Privaträumen verbieten lassen.
Du scheinst auch Spiesser zu sein, bei dem Handle ist auch kaum anderes zu erwarten.
Merkwürdigerweise reflektierst Du Dein Handeln in Teilen.
Dieser Kommentar steht nur hier, weil ich 120 schöner finde als 119. :-)
Also weiter in Zehnerschritten ;-) …
Ich weiss nicht, wie das bei Ihnen in der Schweiz ist, aber bei ARD und ZDF ist bei einschlägigen Nachrichten wie der vom Erfolg des bayerischen Bürgerbegehrens schon lange nicht mehr vom ‘Rauchen’, sondern nur noch vom ‘Qualmen’ die Rede; nur an ein ‘Qualmverbot’ oder einen ‘Nichtqualmerschutz’ wagen sie sich noch nicht heran …
Echte Trendsetter, unsere öffentlich-rechtlichen Anstalten, gell?
Gerade bei diesem Thema trennt sich der liberale Spreu vom Weizen. Da ist ein direkter praktischer Bezug da. Sehr schön!
Mal weg vom ledigen Rauchverbotsthema: Es scheint einige Mißverständnisse zu geben, was der Sachstand des Volksbegehrens ist.
Die Initiative hat bisher lediglich die nötigen 10% Unterstützerunterschriften sammeln können. Das ist für die Initiative ein wichtiger Erfolg, sagt aber noch überhaupt nichts über die Mehrheit im Lande – die eigentliche Abstimmung steht ja noch aus.
Wenn also die Süddeutsche Zeitung hier von einer Niederlage der CSU faselt und vom Willen “der Wähler”, dann ist das die bei dieser Zeitung übliche Dummpropaganda.
Selbst in ihren besten Zeiten hatte die CSU nie den Anspruch, über 90% der Wähler zu vertreten …
Witzig ist bei der ganzen Sache natürlich, daß selbstverständlich über so eine Frage abgestimmt werden kann. Obwohl beide Seiten Grundrechte für sich reklamieren – nach den Maßstäben der Anti-Schweiz-Kritik der letzten Tage müßten solche Abstimmungen ja tabu sein.
Es gibt da wohl irgendwie die Hierarchie “Unterschriften, um VB einzuleiten/Volksbegehren/Volksentscheid”.
Wie man drehts und wendet, eine Minderheit (nmK 30%) könnte entscheiden.
“Wie man drehts und wendet, eine Minderheit (nmK 30%) könnte entscheiden.”
Die Minderheit hat sich nicht selten durchgesetzt. Die Nazis waren auch nicht die Mehrheit. Waren die Kommunisten die Mehrheit zu Zeiten Lenins? Soweit ich weiß, waren sie es nicht.
Nuja. Die Rauchgegner mal eben mit Kommunisten und Nazis zu vergleichen geht dann doch zu weit…
Christian,
Es ging um Minderheiten allgemein!!, die sich durchsetzen können. Der Vergleich galt der Durchsetzung von Minderheiten.
Ich habe nicht von Rauchgegnern gesprochen. Hätte ich diese Gruppe gemeint, hätte ich es auch so geschrieben. Natürlich kann sich auch diese Minderheit durchsetzen. Mein Vergleich galt aber nicht den Rauchgegnern.
Bitte interpretier nichts in meine Aussagen, was ich nicht gemeint habe. Aber natürlich ist das eine gängige Methode, einen politischen Gegner zu demontieren.
“Aber natürlich ist das eine gängige Methode, einen politischen Gegner zu demontieren.”
Wieso? Ich bin doch Deiner Meinung und halte das Volksbegehren für falsch und bevormundend. Wie weiter oben wunderbar nachzulesen ist.
Christian,
es ging darum, dass du meinen Vergleich, der ganz allgemein für Mnderheiten galt, umgedreht hast, als hätte ich es gegen Rauchgegner gemeint. Das ist eine Taktik, die üblich ist gegen den politischen Gegner. Sowas lernt man schon bei Agitprop ;-)
Ansonsten Christian, ich hab dich ja lieb, aber bitte erklär mir doch mal, was sind denn Sisha-Bars?
Schwulenbars vermutlich.
Ansonsten: Der Nazivergleich, wer immer in hier auch eingebracht hat, LOL, war natürlich ungünstig. So zu sagen ein Standardfehler im Bereich der Webkommunikation.
Auf Meta-Ebene und ironisierend ginge es natürlich wieder, Niveau macht den Unterschied.
“Schwulenbars vermutlich.”
Ohje, das wäre natürlich schlimm!
http://de.wikipedia.org/wiki/Shisha + Bar = Shisha-Bar :-)
Danke!
Rauchst du wirklich Wasserpfeife? Ich dachte, du wärst Nichtraucher.
Klar rauche ich Wasserpeife. Auch normale Pfeife und Zigarillos. Ich bin professioneller Genussmensch. ;)
Als professioneller Genussmensch huetest Du mit der SPD einen sehr sauren Apfel. Das grenzt ja schon an Selbstkasteiung :)
Dem Webbaeren ging es nur den kleinen Hinweis auf die pos. Diskriminierung, die so genannte Volksbegehren oder Volksentscheide darstellen.
Direkte Volksabstimmungen sind in Deutschland so angelegt, dass Minderheitenvoten (25-30% bspw.) dem. Legitimation erlangen können.
Wer sich an die jur. Ansätze und das Tauziehen erinnert, als diese Verfahren in Gesetze gegossen wurden, der tut das mit Grauen.
Aber doch nur, dass die Abstimmung stattfindet. Danach ist es jedem selbst überlassen, dass er wählen geht.
“Die Initiative hat bisher lediglich die nötigen 10% Unterstützerunterschriften sammeln können.”
Lediglich? Ich finde fast 13,9 Prozent erstaunlich viel. Das ist mehr, als die SPD in Sachsen bei Landtagswahlen erreicht. :-D
Und man kann davon ausgehen, dass diese 13,9 Prozent bei der Abstimmung mit Ja stimmen werden. Da die Wahlbeteiligung bei Volksentscheiden in Deutschland bisher immer extrem gering war (siehe “Pro Reli” in Berlin), ist es sicherlich nicht falsch, von 40 Prozent Wahlbeteiligung auszugehen.
Und 40 Prozent Wahlbeteiligung entsprechen ungefähr 3.737.398 Menschen. Mit Ja gestimmt haben bis vorgestern bereits 1.298.746, das ist schon fast die Hälfte. Tja… sieht schlecht aus für die Rauchfreunde.
(Und ich kann es noch immer nicht fassen, wie die BayernSPD Politik gegen ihr eigenes Klientel macht. Wahnsinn.)
“Lediglich? Ich finde fast 13,9 Prozent erstaunlich viel. Das ist mehr, als die SPD in Sachsen bei Landtagswahlen erreicht. ”
Das ist sogar bezogen auf die absolute Zahl (1,298 Mio Unterschriften) mehr als die SPD in Bayern erreicht. Und bei Eintragungszeiten für die man sich im ländlichen Raum als normaler Arbeitnehmer fast Urlaub nehmen muss ist das Ergebnis noch erstaunlicher. Bezogen auf die absolute Zahl der Unterschriften war das das erfolgreichste Volksbegehren in der Geschichte Bayerns.
Ob das jetzt eine “Niederlage” für “die” CSU ist weiss ich nicht, immerhin haben zahlreiche CSU-Politiker das Begehren offen unterstützt ;-)
Die Zahl von 13,9 % ist sehr hoch einzuschätzen, so viel kommt bei Volksbegehren nicht alle Tage zusammen. Und bislang ist in Bayern noch kein Volksentscheid nach einem erfolgreichen Volksbegehren verloren worden. .
@Christian:
> Ich finde fast 13,9 Prozent erstaunlich viel. Das ist
> mehr, als die SPD in Sachsen bei Landtagswahlen
> erreicht. :-D
Ui, pöse – aber Du darfst das natürlich ;-)
Der Unterschied ist halt: Die Nichtraucher haben eine klare Botschaft, mit der man mobilisieren kann.
Die haben umgekehrt aber die Raucher auch. Ich erwarte eine für Volksabstimmungen unüblich hohe Beteiligung. Und dann kommt es sehr auf die zur Auswahl stehenden Optionen an, wie es ausgeht.
Die Mehrheit ist m. E. sehr wohl für gewisse Rauchverbote – aber nicht für die militanten Extrempositionen, also weder für die von der Initiative angestrebte Maximallösung noch für die Rückkehr zur schrankenlosen Qualmerei von früher.
Die derzeitige Regelung ist eigentlich ein ganz vernünftiger Kompromiß, das sollte mehrheitsfähig sein.
Und man kann davon ausgehen, dass diese 13,9 Prozent bei der Abstimmung mit Ja stimmen werden. Da die Wahlbeteiligung bei Volksentscheiden in Deutschland bisher immer extrem gering war (siehe “Pro Reli” in Berlin), ist es sicherlich nicht falsch, von 40 Prozent Wahlbeteiligung auszugehen.
Und 40 Prozent Wahlbeteiligung entsprechen ungefähr 3.737.398 Menschen. Mit Ja gestimmt haben bis vorgestern bereits 1.298.746, das ist schon fast die Hälfte. Tja… sieht schlecht aus für die Rauchfreunde.
(Und ich kann es noch immer nicht fassen, wie die BayernSPD Politik gegen ihr eigenes Klientel macht. Wahnsinn.)
“Die Mehrheit ist m. E. sehr wohl für gewisse Rauchverbote – aber nicht für die militanten Extrempositionen, also weder für die von der Initiative angestrebte Maximallösung noch für die Rückkehr zur schrankenlosen Qualmerei von früher.”
Ja, das denke/hoffe ich auch. Die ursprüngliche CSU-Regelung wäre auch eigentlich in Ordnung gewesen. Naja. In ein paar Monaten sind wir klüger…
Ich finde den Begriff “militant” in diesem Zusammenhang völlig unangemessen für beide Seiten (zumindest was die große Mehrheit der jeweiligen Protagonisten angeht).
Die jetzigen Versuche Raucher aus Gaststätten herauszukriegen, auch wenn Betreiber, Personal und Gäste den Rauchgenuss befürworten, sind mit “militant” noch vergleichsweise freundlich umschrieben.
Wie würden sich bspw. die Schwulenbars und deren Belegschaften sprachlich verteidigen, wenn man denen an den, äh, Betrieb will?
Ruhig mal einige Kommentare dieses Stranges hier zur Kenntnis nehmen…
Wenn es auch nur ein Angebot an Nichtraucher-Bars gäbe :(
Ich finde die homophoben Anwandlungen des “Webbären” übrigens widerlich und peinlich. Geht das nur mir so?
Mir gehts nicht so.
Der Vergleich war treffend, oder?
PS: Bösartige Unterstellungen bitte unterlassen, daanke.
Nein. Da ist eindeutig der Bär los …
Was freilich nix anderes besagt, als dass Toleranz eine zivilisatorische Leistung darstellt, derer nur Menschen fähig, aber nicht unbedingt willens sind.
Willkommen im Club. Aber wer keine Frauen abkriegt, muß halt über Leute lästern, die keine wollen. Das Leben ist hart.
Das war doch kein Lästern. Nur der Gedanke, dass in dem skizzierten Betrieb und beim Betrieb so zu sagen einer kommt und, LOL, auffordert nicht zu rauchen, da sonst eine Ordnungsstrafe fällig wird.
Hat denn einer hier den Vergleich, also die Risiken (und Chancen natürlich) betreffend, verstanden?
Oder mal anders erläutert, kommt es zu Kooperationen von Personengruppen (z.B. Basejumper, sog. Swinger, Freunden von Hieb- und Stichwaffen (a.k.a. schlagende Verbindung), Jägern, Biertrinkern, Zwergewerfern, Rauchern etc.), die neben dem Mehrwert auch einen Minuswert generieren, also mit Risiken für die betroffenen Personen (Betreiber, Personal, Teilnehmer) behaftet sind, dann kann man diese aus liberaler Sicht nicht einfach verbieten.
Es müssen triftige Gründe vorliegen, die Risiken müssen beispielsweise sehr gross sein, damit ein (selbstverständlich demokratisch legitimiertes) Verbot ins Auge gefasst werden kann – aus oben genannter Sicht.
Dem Webbaeren wird hier, von den liberalen Freunden, zu restriktiv und repressiv argumentiert (wenn überhaupt) – vermutlich werden Befindlichkeiten getroffen. Diese haben natürlich in einer Debatte dieser Art nichts zu suchen, LOL.
MFG, WB
Diese Anwandlungen hat er nicht erst, seit er »Webbär« heißt. Eigentlich sollte man Leute mit Wegwerf-Namen sowieso ignorieren. Ich habe mich dazu schon mehrmals geäußert und ich vermute, dass wir uns seitdem in herzlicher Antipathie verbunden sind ;-)
Ich war letzten Freitag in München. Am Abend bei den Wittelsbachern im Hofbräuhaus. Hintergrund siehe hier: http://bonumiter.blogspot.com/2009/08/basd-scho.html
Jedoch: Hofbräuhaus ist rauchfrei. Wie angenehm. Die Raucher gehen hin und wieder raus – und rauchen garantiert weniger.
Die Kleider stinken nicht, der Schädel brummt nicht und auch kein Kratzen im Hals.
Wunderbar. Die heutigen Raucher haben einfach pech, dass sie zur falschen Zeit geboren sind. Sie müssen sich damit abfinden, dass die überwiegenden Mehrheit der Leute (mit oder ohne Abstimmung) nicht mehr in zugerauchten Räumen sitzen wollen.
Das hat mit Freiheitsbegrenzung nichts zu tun, das hätten die Raucher gern, um auch noch als gesellschaftliche Opfer zu gelten. Damit sie doch noch ein wenig mehr sind, als was sie tatsächlich sind: Vom Nikotin abhängige Süchtige.
Let’s face it: Rauchen ist entgegen den flotten Werbesprüchen alles andere als lustig. Du brauchst immer die nächste. Und du weisst ganz genau, es ist ungesund, es macht beschwerden und eigentlich sollte ich damit aufhören.
Und wenn du dann aufhörst nach langen Kämpfen, dann merkst du, dass du jederzeit wieder mit Rauchen anfangen könntest.
Nein, ich bin froh, dass ich den Zigarettenqualm los bin. Die Raucher an unserem Stammtisch sind übrigens alles unverkrampft nette Menschen. Die sagen sogar, dass es jetzt viel besser sei, ohne den dicken Qualm im Hofbräuhaus.
Das wäre jetzt der letzte Kommentar in dieser Sache. Es gibt nun wirklich noch wichtigere Themen – oder nicht?