Ihr seid die Leute, vor denen Eure Eltern Euch immer gewarnt haben
Daniel Fallenstein, 06.12.2009
Strenggenommen ist Greenpeace keine Organisation des Umweltschutzes, sondern ein profitorientierter Lifestyle- und Goodfeel-Provider für die Mittelklasse der Industriestaaten und mit einer adrenalinsüchtigen Außenwerbungs-Abteilung gesegnet.
antibuerokratieteam.net





So ähnlich habe ich heute morgen auch gedacht, als ich im Bett lag, gerade wach wurde und auf meinen neuen Riesen-Fernseher an der Wand glotzte.
Irgendeine Propaganda für den Irrsinn in Kopenhagen wurde gesendet. Trotz beträchtlichem Restalkohol im Blut konnte ich es nicht ertragen.
Erwachsene Menschen, die sich auf der Straße zum Affen machen, in einer hysterischen Euphorie der Ökoreligion folgen, kurz davon sind Scheiterhaufen aufzuhäufen und dann auch noch glauben sie würden nichts geringeres als die ganze Welt retten.
Nicht zu ertragen.
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Diese Organisationen kennen wir zur Genüge.
Ich denke noch gerne an die seinerzeitigen TV-Diskussionen zum so genannten Waldsterben, in eine war Wolfgang Schäuble involviert und der merkte dann irgendwann einmal trocken an: “Waldsterben gibt es nur in Deutschland.”.
Die blass dahestenden Kräfte aus der ökobesorgten Ecke trugen dann natürlich vor, dass die anderen Länder die Problematik noch nicht erkannt hätten. Naja…
Heute weiss man, dass weltumspannende alarmistische Bewegungen ein weit grösseres Potential haben als kleine spiessige nationale.
BTW, WB guckt seit Jahrrrren nicht mehr TV.
Nö.
Was ein Al Gore in einer einzigen 24 Stunden Aktion und dieser (jetzt) Kopenhagener Wanderzirkus mit 15.000 Artisten an Energieverschwendung und CO2- Ausstoß produzieren, dürfte die Bemühungen ernsthafter Sparmaßnahmen auf Jahre hinaus konterkarieren.
Dieser Zirkus ist genauso Augenwischerei wie das Verbot klarer 100W- Glühbirnen, die durch moderne Leuchten und Leuchtmittel sowie zu den aussterbenden Arten gehören.
Aber es ist eben ‘chique’ in Aktionismus zu verfallen, wo sachliche Überlegung und vernüftig durchdachtes Handeln angebracht wäre. Das zeigen die vielen Gesetze der letzten Zeit, die mit heißer Nadel genäht und daher in der Regel keinen Bestand vorm Verfassungsgericht haben.
Derartige Veranstaltungen wie jetzt Kopenhagen, sind die moderne Form der feudalistischen Inszenierungen der Renaissance. Auch damals hatte man den Bezug zum ‘Volk’ verloren und gefiel sich in solchen Prunkinszenierungen, bei denen man ‘unter sich’ war.
Ich würde sogar die Inszenierungen des letzten russischen Zaren heranziehen,der, um den Glanz vergangener Jahrhunderte wiederzubeleben, Kostüme aus dem 17. Jahrhundert getragen hat. Mehr Volksnähe beweisen die Konferenzteilnehmer auch nicht. Aber dann könnten sich die involvierten Medien wenigstens Hofberichterstatter nennen.
Wäre ehrlicher und würde sie vollends von der Verpflichtung zur Kritik befreien.