antibuerokratieteam.net

Sektion der neoliberalen Weltverschwörung

Warum Röhl ein reaktionärer alter Sack ist: Ein Grund

Daniel Fallenstein, 20.12.2009

Fünf Gründe“ führt AchGut-Autor Wolfgang Röhl auf, warum Obama „ein Guter“ sei. Zu diesen zählt er:

“Er hat nicht nur seine Versprechungen nicht gehalten, er ist uns in den Rücken gefallen.” (John Aravois, Schwulenaktivist in Washington)…

Hach, diese Schwulenaktivisten, spielen in in der gleichen Liga wie Hizbullah. Gegen die kann sich ein Mann vom Format Röhls auch mal auf die Seite des Messias schlagen. Vielleicht traut sich der alte Mann jetzt doch, nicht mehr mit dem Arsch an der Wand zu schlafen.



45 Kommentare zu “Warum Röhl ein reaktionärer alter Sack ist: Ein Grund”

  1. WB

    Fand ich auch völlig daneben, LOL.
    Jedenfalls für den Alpha-Bereich eines seriösen Mediums.

    Ansonsten ist der Mann natürlich einer der Besten der Besten.

    MFG,
    WB

    PS: Fast noch schlimmer dieser Skandal jetzt als seinerzeit diese Sache mit der Obama-Karikatur bei Bernd Zeller, gell?

  2. WB

    Nachtrag:
    Was noch auffällt an Deinem Einwurf, ist die Neuanlage der Tags “Homophobie” und “Achse des Guten”.

    Erstere liegt nicht vor, gibt es auch nicht, wie alle anderen “Phobien” auch, die nur Kampfbegriffe linker Soziologen sind, “Homosexualität” oder “Homosexuelle” bspw. wäre die bessere Tagbezeichnung gewesen.

    Die “Achse des Guten” verdient natürlich bes. Beobachtung. Hab den alten Säcken ohnehin nie getraut!

    Ohren steiff halten,
    MFG,
    WB

  3. Daniel Fallenstein

    Weder noch sind neu. Nächster Versuch.

  4. WB

    Anzumerken natürlich noch, dass Hr.Röhl nur zitiert hat, aus Neon.
    Es wird also auf dem Überbringer der Nachricht herumgetrampelt, nicht auf den Ersteller, wie es eigentlich üblich ist oder sein sollte.
    Insofern wirkt Dein Einwurf täuschend.

    Hätte allerdings die hier zitierte Zeile nicht zitiert, wäre ich Hr.Röhl. Habe mich aber nicht näher mit jetzt mehrschichtig zitierten John Aravois beschäftigt, da weiss Hr.Röhl vielleicht mehr.

    MFG,
    WB

  5. DDH

    GutäXler und Lichtschlag machen beide unzulässige Konzessionen an kulturkonservatives Geschmeiß. Deswegen haben die GutäXler den Posener und AFL die Linkslibertären verloren, mithin beide ihre Legitimation im Namen der ganzen Gruppe (hie Libertäre, dort Westler) sprechen zu dürfen! Man paktiert nicht mit rechtem Pack!

  6. WB

    Absolute Zustimmung was EF betrifft, “Pack” ist aber dennoch verkehrt, wir wollen auch die starke deutsche Linke nicht als Pack bezeichnen.

  7. marriex

    Fast noch schlimmer dieser Skandal jetzt als seinerzeit diese Sache mit der Obama-Karikatur bei Bernd Zeller, gell?

    Hab ich da was verpasst?

  8. lukas

    Anzumerken natürlich noch, dass Hr.Röhl nur zitiert hat, aus Neon.

    Der Text stammt von Neon. Die reaktionarisierende Überschrift ist, soweit das zu erkennen ist, aus Hrn. Röhls Feder geflossen.

  9. WB

    Schlimmschlimm.
    Dennoch ist dieser Blogeintrag problematisch.

  10. WB

    Es gab da einen wüsten Angriff DFs gegen eine von Darvin produzierte Obama-Karikatur.
    In diesem Kontext wurde Achgut getroffen.
    Kanns aber im Moment nicht finden, DF könnte das verlinken.

  11. Christian S.

    Röhl übt sich übrigens im Content-Klau. Dreist!

  12. Gernot

    Satire? ;-)

  13. Christian S.

    PS: Obama ist übrigens nicht wegen, sondern trotz der obigen Punkte ein Guter. :)

  14. daniel

    Genau. Gründe gibt’s keine, ist aber alles blöd!

  15. WB

    Der Blogeintrag ist u.a. irreführend.
    Da hat sich jemand verschluckt.
    I.p. Stilfragen gebe ich diesem Jemand aber recht.

  16. daniel

    Irreführend – Nein, ich hab’s verstanden. Alle Informationen stimmen. Verschluckt hat sich auch niemand und was die Stilfragen angeht: Ich hab’ schon gegessen. Deswegen würd’ ich lieber nicht wissen, warum Röhl dann doch irgendwie böse ist…Zumindest nicht vom WB.

  17. WB

    Naja, wie dem auch sei, mittlerweile hat der geschätzte Autor seine Vorwürfe etwas umgeformt, LOL.
    Jetzt haben alle halbwegs recht,

    Ausser Obama natürlich, von dem hält der Webbaer nichts.

  18. DDH

    Bleibt aber die Frage, warum aus Deiner Sicht dann nicht auch George W. Bush ein “Guter” ist? Diese “Guter Staazi” vs. “böser Staazi”-Masche hab ich echt dicke!

  19. WB

    BTW, ohne hier einen direkten Zusammenhang herstellen zu wollen: Die Fachwörter hier heissen Posenerisierung und Versteinerung.
    ;-)

    Was macht der gute Hannes Stein jetzt eigentlich? Seit o.g. Beitrag kam nüscht mehr auf Achgut, der war doch immer sehr ausgewogen und ausgleichend.
    (Ergänzend: Hier noch die History des Bringers.)

  20. Daniel Drungels

    Darf ich fragen, was Du und deine anderen Persönlichkeiten mit diesem Rumgepupe bezwecken?

  21. Lina

    Ja, räum’ mal auf hier! Mit aller Entschiedenheit, wie man sie von Dir anders nicht kennt :-) !

    Prinzipien sind alles, was zählt. Stimmt doch, gelle? Also, ich jedenfalls hab’ so tapsige Bären_tänze zwischen den Lagern sowas von satt … krieg’ langsam beim Lesen das Gefühl, dass mir sogar auf dem Kopf (edelster Teil, beider Geschlechter!) herumgetanzt wird ;-) …

  22. WB

    Es geht mir darum zu einer bestimmten Kommunikationskultur unter vernünftigen Inhaltsträgern zu finden.
    Dachte eigentlich, dass DF (mit seinem Gep… ;-) diese Debatte anstossen wollte.

  23. Christian S.

    Kein Mensch kann von heute auf morgen die dank Bush zerstörte politische Kultur in Amerika wieder heilen. Auch Obama nicht. Aber er versucht es. Vielleicht wird er scheitern. Garantie auf Erfolg gibt es schließlich nicht. Aber: er versucht es. Und deshalb ist er ein Guter.

    (Ich hätte zwar lieber Hillary Clinton als Präsidentin gesehen, aber nun gut. ;-))

  24. Die Stimme aus dem Off

    Och, sind die Linken etwa so leicht politisch zu irritieren, dass der Bush gleich ihre politische Kultur zerstören kann?

  25. Christian S.

    Ich sprach von der allgemeinen politischen Kultur.

  26. WB

    Kein Mensch kann von heute auf morgen die dank Bush zerstörte politische Kultur in Amerika wieder heilen.

    Eigentlich war bereits Reagan schuld, wenn einfach nur wie unter Carter weitergemacht worden wäre, dann wäre jetzt alles gu-ut, statt “zerstört”.

  27. Christian S.

    Quatsch. Wo habe ich was von Reagan geschrieben?

  28. WB

    Gemeint war, dass die amerikanische Seite unter Reagan weit mehr gespalten war als unter Bush, nimm es als Ergänzung zu Deiner “Zerstörungsbeobachtung”.

  29. Christian S.

    Da sprechen die Wahlergebnisse eine andere Sprache. Reagan ist schwach gestartet, hatte dann aber sehr gute Zustimmungsraten. Obama hingegen muss gegen eine feindselige Öffentlichkeit kämpfen: ihm wird vorgeworfen, Moslem zu sein, kein Amerikaner zu sein, etc. Da spielt natürlich mit rein, dass er schwarz ist…

  30. WB

    Reagan wurde seinerzeit massiv angefeindet, es gab in den letzten Jahrzehnten nie einen grösseren Dissenz bei der Kandidatenauswahl wie zwischen Reagan und Carter, die teilweise für fast konträre Konzepte standen. (Reagan hatte es ja eher mit der Steuer und Freiheit, Carter mit den Schwachen und Losern.)

    Es kann also nicht die Rede davon sein, dass erst George W. Bush die “politische Kultur zerstört” hat, die war schon vorher “kaputt”.

    Bzgl. Obama hast Du wiederum recht, der steht in “bester” Carter-Tradition, und, BTW, sehr feine Bows, gell?
    Obama macht die pol. Kultur kaputt, LOL.

  31. Die Stimme aus dem Off

    Mit der allgemeinen politischen Kultur haben die Republikaner sicher kein Problem. Naja, jetzt vielleicht, wo Obama Präsidentendarsteller geworden ist und die USA zu einem sozialistischen Staat umbauen will, schon. Aber daran ist ja nicht Bush schuld.

  32. Die Stimme aus dem Off

    Das mit der feindseligen Öffentlichkeit könnte auch an seinem politischen Programm liegen, das mit Slogans wie “Yes, we can” beginnt und mit leeren Versprechungen und Sozialismus endet.

    Da gab es doch diesen tollen Sketch, in dem der Obama so wunderbar nachgemacht wurde. :-)

  33. Christian S.

    Obama macht das, wofür er gewählt wurde. Mit “Sozialismus” hat das nichts zu tun. Das zu behaupten ist nur albern.

  34. s1ig

    Nicht zu vergessen seine Kriege – nun bombardiert er schon Jemen. Das macht die linken Peacniks richtig sauer. Die Zustimmung ist doch nicht wegen seiner Hautfarbe so stark gefallen. Typische Ausrede weisser Rassisten Demokraten, wenn die von Ihrer Basis Feuer bekommen.

  35. WB

    Das ins Auge gefasste Gesundheitssystem hat offensichtlich sozialstaatlich/sozialistische Züge – je nach Sichtweise.
    Das ist auch Obama klar, darum versucht er sein Projekt explizit nicht als Umverteilung, das es rein technisch ist, darzustellen und US-intern zu verkaufen.

    Dass es nicht sinnvoll ist von einer “Zerstörung der politischen Kultur” zu fabulisieren, wurde bereits angemerkt. Linkspopulistische Kreise hauen diese oder ähnliche Behauptungen allerdings regelmässig raus und man fragt sich als Beobachter immer: Ernst und böse gemeint oder nur Unverständnis?
    Wenn Du Lust und Zeit hast, kannst Du dbzgl. gerne erläutern, Du kannst Dir vielleicht vorstellen, dass der Webbaer ansonsten keinen so superguten Draht hat zu Linken, er kennt also kaum jemanden aus diesem Spektrum, den er fragen könnte.

    Präventiv schon einmal schöne Weihnachtstage und ein frohes Neues!
    WB

  36. Christian S.

    “Seine” Kriege ist witzig. Der Irak-Krieg war auch in den USA nicht unumstritten, ich fand ihn immer falsch. (Gleich kommen die üblichen Angriffe, ich sei Saddam-Freund etc. Als wäre die Welt nur schwarz-weiß.)

    Der Irak-Krieg bindet Kräfte, die in Afghanistan fehlen. Insgeheim ist das allen klar.

  37. Die Stimme aus dem Off

    Ich wollte erst schreiben, dass das wohl in der Vergangenheit liegen würde (Bush), aber eben entdecke ich, dass das Weltgeschehen wohl doch etwas an mir vorbei gegangen ist. :-)

  38. s1ig

    Ouch da waren wohl die Ironie-Tags abhanden gekommen. Als seine Unfähigkeit Clinton eine Aspirin-Fabrik in Schutt und Asche legte, war das noch der “Presse” eine Headline wert. Bei Bush hätten diese Leute das mit einem Spezial belohnt. Obama “darf bomben” ;-)

  39. Die Stimme aus dem Off

    Ach, 40-50 tote Kinder… was ist das schon. Sind doch eh bloß Jemeniten und immer starben sie für die gute Sache.

    Gute Sache? Habe ich das im Zusammenhang mit der Demokratischen Partei nicht schon einmal gehört? Wie war das gleich mit der Sklaverei? ;-)

  40. s1ig

    Um es mit Worten einer Demokratin zu sagen “We Think the Price Is Worth It”?

  41. ftt

    Ich habe vor ein paar Jahren mal eine Vorlesung eines Professors aus den Staaten gehört, die mit Umfrage-, Wahl- und anderen Daten aus den Staaten unterfüttert war. Dem war zu entnehmen, dass die amerikanische Gesellschaft sich schon mindestens seit den 80igern, wenn nicht 70iger Jahren ideologisch immer weiter auseinander entwickelten. Dass “wir” das alles auf Bush konzentrieren, zeigt in dem Maße nur “unsere” intellektuelle Kurzsichtigkeit.

    Und wenn Du Dir das Wahlergebnis von Obama anschaust, wirst Du ja zumindest sehen, dass dort teilweise ziemlich extrem entlang ethnischer Zugehörigkeit gewählt wurde (95 Prozent der Schwarzen für Obama).

    Kurz denke ich, dass Du Bush zu viel “Ehre” erweist, indem Du seinen Einfluss auf die politische Kultur in den USA überschätzt. (Wer war nochmal Slick Willie?)

  42. WB

    Ja, den Leuten fehlt leider oft der Maßstab, da mangelt es u.a. an historischen Kenntnissen.
    Wer bspw. die Zerstrittenheit in den Staaten bzgl. des letzten Weltkriegseintritts betrachtet, oder die Peaceniks um Chamberlain (solche Kollegen gab es natürlich auch in den Staaten) oder den legendären New Deal, der aus Sicht einiger eine Art Sozialismus in den Staaten (“Hurra!”) mit sich bringen sollte, Spitzensteuersätze von über 90%, Spitzensteuersätze von 70%+ von 1936 bis 1982 (Reagan!), der kann sich die Zerstrittenheit in den Staaten sicherlich eher vorstellen als der Nichtsahnende, der sich mit einer dummstarren Sicht auf George W. Bush begnügt.
    WB

  43. Christian S.

    V
    Ist mir bekannt. Alles richtig. Bush war dennoch meiner Meinung nach ein Höhepunkt.

  44. apollinaris

    Röhl mag ein reaktionärer Sack sein, aber er ist ein außerordentlich unterhaltsamer reaktionärer Sack mit guter Beobachtungsgabe. Eine andere Generation halt. Ich mag ihn irgendwie, auch wenn ich nicht immer seiner Meinung bin.

  45. RichardT

    Hab ich was falsch verstanden?

    Ich hab den Text so verstanden, daß Obama ein Guter ist weil er genau von den Gruppen kritisiert wirddie vorher so wahnsinnig für ihn waren.
    Also genau die die in ihm den Heilsbringer sahen sind jetzt enttäuscht, das macht ihn zum “Guten”.
    Oder etwa nicht?

    @DDF
    Wer politisch anders denkende als Pack bezeichnet hat in meinen Augen keine Berechtigung sich selbst als liberal oder libertär zu bezeichen.

    Wie kann man eigentlich linkslibertär sein?
    Wenn ich mir linke Politik anschau ist die das Gegenteil von frei.
    Versucht hier nicht jemand mehr zu sein als er ist, der ach so Gute aber dennoch für alle nur die Freiheit Wollende, vor allem frei von allen Sorgen?
    Sorry, frei heißt immer sorgenvoll und ungleich, Gegenteil zum sozialistisch patenalistischen Weltbild.

Einen Kommentar schreiben

Copyright © 2012 by: antibuerokratieteam.net • Template by: BlogPimp • Lizenz: Creative Commons BY-NC-SA.