Klimaschützer hergehört: Port-au-Prince – die Antwort auf Kopenhagen!

18.01.2010 07:18 - Audiovideo, Notizen aus dem U-Boot by jo@chim - 10 Kommentare


Lethal Weapon 1 bis 4 und Predator 2 – der Freund des gepflegten Krachbumm-Films kennt Danny Glover vor allem aus diesem Umfeld. Aber Danny, hierdurch offensichtlich als Aufsichtsratsmitglied von Chávez’ Propagandasender TeleSUR ebenso wie als UNESCO-Botschafter qualifiziert, hat uns noch mehr zu sagen – zum Erdbeben in Haiti nämlich:

What happened in Haiti could happen to anywhere in the Caribbean because all these island nations are in peril because of global warming. [...]
When we see what we did at the climate summit in Copenhagen, this is the response, this is what happens, you know what I’m saying? We have to act now!

Und ich dachte, es wären die tektonischen Platten gewesen. So lernt man nie aus. Dürfen wir uns bald auf Danny G. als IPCC-Repräsentanten freuen?

Anmerkung: angesichts des Ausmasses der Katastrophe in Haiti bleibt einem das Lachen über die geistige Umnachtung eines Aktivisten, der besser bei seiner Schauspielerei geblieben wäre, im Halse stecken. Falls Sie es noch nicht getan haben – spenden Sie bitte! Leisten Sie einen kleinen Beitrag zur Linderung der Not. Das geht auch per SMS. Danke!

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10 Kommentare » Neuer Kommentar zum Beitrag

Lina, 18.01.2010 09:31

>> “Und ich dachte, es wären die tektonischen Platten gewesen.”

Nächste titanische Herausforderung: Wie befestigen wir sie?

 
Bodo Wünsch, 18.01.2010 10:32

Hab via iTunes gespendet.

 

[...] This post was mentioned on Twitter by Jan Filter, KlimaRat & KlimaGate. KlimaRat & KlimaGate said: AntibürokratieTeam: Klimaschützer hergehört: Port-au-Prince – die Antwort auf Kopenhagen! http://bit.ly/8TPYfl [...]

 
Lemmy Caution, 18.01.2010 13:36

Ein gewisser Teil der selbsterklärten Linken kann halt nix ausser ihrem Dreikampf aus:
- Verleumdung
- haarstreubende Anschuldigungen
- Verhetzung

An grundlegende Gesetze der Logik, der Natur oder des zivilisierten Umgang fühlen sie sich ohnehin nicht gebunden.

Man kann das eigentlich nur noch resigniert kopfschütelnd zur Kenntnis nehmen. Das Gehirn versklavt von einer kindlichen Vision… die heutigen Träger, der in diesem Film dargestellten Mechanismen:
http://www.filmstarts.de/kritiken/37028-Aguirre,-der-Zorn-Gottes.html

 
Lemmy Caution, 18.01.2010 15:57

Wen interessiert dieser bloke oder telesur…
Hijacke nun diesen Thread…

Ein paar tausend Kilometer südlich fand nämlich die wohl auch aus liberaler Sicht in der Form erfreuliche xTreme zivilisierte, demokratische Machtübergabe von einer mitte-links auf eine mitte-rechts Koalition statt.

Ein liberaler und nicht wirklich konservativer Mann, der von weiten Teilen der hiesigen bürgerlichen Medien auf “der Billionär Sebastián Pinera” reduziert wird, hat die Präsidentschaftswahl gewonnen.
Wohl nicht ganz unwichtige Punkte wie z.B. dass Pinera vor über 20 Jahren einer der wichtigsten Finanziers der Diktatur-beendenden no-Kampagne war, bleiben unerwähnt.

Der unterlegene Kandidat gratulierte sofort zum Wahlsieg. Der neu gewählte Präsident lobte die Vorgängerregierung für ihre Arbeit.
Mag für Europa völlig normal sein. In Lateinamerika ist es dies leider (noch) nicht.

Der Wahlkampf enthielt einige sehr sachliche sowie kompetitive aber respektvolle TV-Debatten mit oft großartig kritisch-nachfragenden Journalisten. Auch das gehört leider noch nicht zum regionalen Standard.

Die untere Mittelschicht wird weiter stärker die Zähne zusammenbeißen müssen als dies vielleicht nötig wäre. Find ich jedenfalls Trotzdem wird sie das Wahlergebnis akzeptieren.

Ein ähnlicher Prozess der zivilisierten, demokratischen Übergabe der Macht von einer mitte-links auf eine mitte-rechts Regierung steht aller Voraussicht nach in Brasilien bei deren Wahlen im Oktober bevor. Angesichts der zunehmend prekäreren Stromversorgung Venezuelas ists inzwischen sogar fraglich, ob telesur dann überhaupt Strom hat, um darüber ihre unfreiwillig komische Propaganda-Soße zu giessen ;-) .

 
Max, 18.01.2010 20:34

Ha, aber Haiti macht es doch den Deutschen vor, wie man in Zukunft heizt. Immerhin wird in Haiti nur mit Holzkohle geheizt, aus natürlichen regenerativen Beständen, ein Traum jedes Umweltschützers, oder etwa nicht?!

Bis auf die Tatsache, dass der Untergrund jetzt erodiert wird und Holzkohleheizungen nicht gerade gesundheitlich unbedenklich sind… Aber naja, Germany ist in der Hinsicht ja eher back to the roots…

 
Epameroi, 19.01.2010 17:34

Tut mir leid, aber das halte ich nicht für fair. Was immer man jetzt von der Klimahysterie halten mag: dem Mann zu unterstellen, er sei geistig umnachtet, weil er Erdbeben der Klimaerwärmung zuschreibe, ist schon sehr abwegig.

Mit “Katastrophen wie diese” ist sicherlich schlichtweg die Größe, die Verheerung gemeint… eben Katastrophen, wie sie z.B. auch Wirbelstürme oder Überflutungen hervorrufen und dadurch sind alle Inseln bedroht.

Glover weist auch explizit darauf hin, dass es sich um Inseln handelt. Der Inselcharakter hat mit der Häufigkeit von Erdbeben nichts zu tun.

Wenn ich etwas nicht mag, dann das: Irgendwelche Redeschnipsel werden verdreht, durch die Blogs gejagt, nur um irgendwelche vorgefasste Meinungen zu bestätigen.

jo@chim, 19.01.2010 17:57

When we see what we did at the climate summit in Copenhagen, this is the response

Er stellt also einen direkten Bezug zwischen Klimaveränderung und dem Erdbeben her.

Was die “Redeschnipsel” betrifft: das Video gibt das Telefoninterview vollständig wieder. Aber Du hast schon Recht: ziemlich verdreht was Herr Glover so absondert *lol*

 
 
Epameroi, 19.01.2010 17:35

“What happened in Haiti” ist m.E. schlichtweg gemeint als: “Derart verheerende Naturkatastrophen…”

Nirgendwo sagt er “Erdbeben”.

 

[...] gute Gründe hatten, ihre eigenen Kulte dem Christentum der weissen Herrenmenschen vorzuziehen? Für den einen Spinner ist es die Erderwärmung, für den anderen ist eben seine Gottesprojektion eingeschnappt und lässt es deshalb ein [...]

 

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