Libertäres im Wahlkampf um die Nachfolge von Arnold Schwarzenegger als Gouverneur des Staates Kalifornien: mit der Forderung nach der Legalisierung von Prostitution und Marihuana zieht Frederic Prinz von Anhalt (hoher deutscher Zukaufsadel) unter dem Motto Return the Good Live to California ins Feld.

Gut, an seinen steuerpolitischen Positionen muss er noch etwas arbeiten.

Aber Freihandel – und sei’s nur um der Zigarren willen – sollte doch eigentlich urliberales Anliegen sein, sein Ziel einer Aufhebung des sinnlosen Kuba-Embargos deshalb unterstützenswert, oder? Ebenso die Forderung des Prinzen, die Grenzen zu Mexiko zu öffnen:

And let our Workers in so we can Tax Them, create a new revenue and keep our service economy running.

Das wäre dann so eine Art Kontrastprogramm zu Ron Pauls Kampagne für mehr Grenzsicherheit vor den migrierenden Massen.

Schon im Jahr 2003 hat im Sonnenstaat übrigens mit dem hier hoch geschätzten Larry Flynt ein profilierter libertärer Unternehmer für das Amt kandidiert.