Archiv: Februar 2010

Antibürokratiemail

26.02.2010 14:29 - ∆Foxtrot by Daniel Fallenstein - 5 Kommentare

Keine Ahnung von Feedreadern? Keine Zeit, jeden Tag Webseiten abzuklappern? Trotzdem Lust, das AntiBüTeam immer aktuell zu lesen? Nichts leichter als das! Wir haben jetzt die passende Lösung parat. Mit dem eMail-Abonnement kommen die Einträge direkt ins Postfach.

Grüne Solidarität

Die Taliban brauchen eine politische Partei um am politischen Protest teilhaben zu können.

Renate Künast, wie immer besorgt um die Schwachen und Ausgegrenzten, heute in der Bundestagsdebatte zum Afghanistan-Mandat der Bundeswehr. Sie muss es wissen: schliesslich benötigten die hiesigen Träger des grünen Banners auch eine politische Partei, um…

Nebenbei: wenn der FOCUS und andere Medien “Linksfraktion wird aus dem Saal verwiesen” zur Debatte titeln, so ist das schlicht falsch: Bundestagspräsident Lammert liess lediglich entsprechend der Geschäftsordnung einige mit Plakaten wedelnde Abgeordnete aus dem Saal entfernen. Der Rest der Fraktion schloss sich “aus Protest” an. Eine gut geplanter Propagandacoup der Neokommunisten. Respekt.

Bildstörung

25.02.2010 01:14 - Allgemein, Notizen aus dem U-Boot by jo@chim - 3 Kommentare

Ich entschuldige mich als “Cleaning Executive” dieses Angebots dafür, dass ich bis jetzt nicht die Zeit gefunden habe, hier ein Pay for Emergency Service-Plugin zur zeitnahen und professionellen Behandlung der Probleme mit der Kommentaranzeige zu installieren. So hat es mich einige Freizeit gekostet, den blöden Anzeigefehler zu beheben, der Sie hier die letzten Tage genervt hat.

Dankeschön für Ihre Geduld, werte Leser unseres antibürokratischen Weblogs!

Das Problem resultierte aus der Umstellung unserer Web-Präsenz von PHP-Version 4.2.9 auf PHP 5.2.10. Dadurch wurde ein Fehler wirksam, der zwar vorher schon wirksam war, aber erst dadurch wirksam wurde. So in etwa habe ich jedenfalls den Kollegen Chris Vigelius verstanden. Er ist der freundliche Webmaster eines Online Magazins, mit dem wir es auch schon mal ordentlich krachen lassen, wenn uns die Freien zu eigentümlich werden. thX4support, Chris!

The Fellatio Truth Movement

24.02.2010 22:33 - Audiovideo, ∆Foxtrot by Daniel Fallenstein - Kommentieren

John Lajoie beweist, wie ahnungslose Männer auf schreckliche Weise trocken gehalten werden. Und nebenbei lernen wir was über die Zustände unter einem Tinfoilhat.

Hoppla: v. Gravenreuth nimmt sich das Leben

23.02.2010 01:07 - dagny's tags by dagny t. - 10 Kommentare

Beim Lawblog noch anonymisiert, in der WELT nicht. Guenter von Gravenreuth, in der Internetszene nicht unbekannt, hat sich gestern das Leben genommen.

Ein armes Würstchen

22.02.2010 18:12 - Audiovideo, Money and Fame by Daniel Drungels - 78 Kommentare

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hat in einer neuen Studie herausgefunden, dass in Deutschland über 11 Mio. Menschen von Armut bedroht sind. Ich bin einer davon. Ein Hausbesuch bei einem armen Würstchen. (Crosspost Gehirnschluckauf)

Towarischtsch Stefan Engel, was heisst hier ‘Willkürverbot’?

Kann man es tatsächlich als “Willkür” bezeichnen, wenn Deutsche Bank und Commerzbank lieber nicht mit deiner MLPD (“Marxistisch Leninistische Partei Deutschlands”) in Sachen Kontenführung zusammenarbeiten wollen? Ist es nicht vielmehr Drohung mit Geschäftsschädigung bzw. angekündigter Diebstahl, den “Sturz der Diktatur der Monopolkapitalisten” und deren Enteignung zu fordern?

Wie auch immer – die Bankarbeiter der Volksbank Ruhr Mitte, SEB Bank, Norisbank, Danat Bank und der Deutschen Bank, die das sicherlich ganz anders sehen, wurden nun von “ganz von oben” (so euer Anwalt Weispfenning) dazu gezwungen, gegen ihre eigenen Interessen die MLPD als Vorhutpartei des kämpfenden Proletariats zu boykottieren. Bei der Asche Willi Dickhuts: wenn man sie nur liesse, würden sie sicher dir, Towarischtsch Stefan Engel, und anderen Helden der Arbeiterklasse zujubeln!

Eine Frage, Towarischtsch Stefan Engel, hätte ich aber noch. Warum eröffnet ihr mit euren geschätzten 10 Mio. Euro Vermögen, das sich darbende Proletarier vom Munde abgespart haben, nicht einfach ein Auslandskonto, anstatt mit den Devisen die verbrecherischen Aktivitäten der Bankenkonzerne des räuberischen deutschen Imperialismus mit zu finanzieren? Zum Beispiel bei der nordkoreanischen Staatsbank.

Ach so, ich verstehe.

Steh’ zu deinem Wort…

21.02.2010 14:50 - F.M.R. by Bodo Wünsch - 53 Kommentare

… und werde dafür geschlagen.

Ehrlich: Ich verstehe, dass auch in einem freien Land eine freie Presse gewisse “Agendas” verfolgt, Chefredakteure parteiisch und Redaktionen unterbesetzt sind.

Nicht zu verstehen ist …

Elena ist eine geschwätzige Schlampe!

19.02.2010 22:38 - Notizen aus dem U-Boot by jo@chim - 10 Kommentare

Sie fragen sich jetzt, wer Elena ist, was meine Privatangelegenheiten überhaupt hier zu suchen haben und ob es nicht besser wäre, angesichts eines möglichen Tatbestandes der Beleidigung zurückhaltender zu formulieren?

Nun gut, bei öffentlichen Personen gelten andere Massstäbe. Auch Guido Westerwelle musste das gerade erleben, als er von Heiner Geissler über Hannelore Kraft bis hin zu Claudia Roth für seine Sozialstaatskritik teils unflätig geschmäht wurde. Und Elena ist eine öffentliche Person! 2008 erhielt sie sogar den Big Brother Award.

Aber entscheiden Sie selbst, ich stelle Ihnen dieses von schwarzroten Bürokraten gezeugte kleine Monster – das aufgrund seiner Gefrässigkeit mit Sicherheit in kürzester Zeit fett, teuer und aufgebläht sein wird – vor. Oder besser, ich lasse dies, ganz ohne Satire, von den Piraten erledigen, die auf ihrer Seite Stoppt Elena! dankenswerterweise ein umfassendes Persönlichkeitsprofil erstellt haben:

Was Bill Clinton und Guido Westerwelle gemeinsam haben (ausbaufähig)

17.02.2010 15:42 - Notizen aus dem U-Boot by jo@chim - 59 Kommentare

Nicht nur Guido Westerwelle sieht sich aktuell wegen seiner fortgesetzten Kritik am überbordenden Versorgungsstaat Haider-Vergleichen und Tiraden ausgesetzt, er würde “mit billigen Stammtischparolen im braunen Sumpf” fischen (so die NRW-SPD-Vorsitzende Hannelore Kraft). Auch Bill Clinton erlebte Ähnliches. Am 22. August 1996 unterschrieb er ein Gesetz, das den überkommenen Sozialstaat in den USA abschaffte. Sogleich setzte ein lautes Lamento über den “Rassismus” seiner – wie sich zeigen sollte: gelungenen – Reform des US-amerikanischen Sozialhilferechts ein.

Der Soziologe und Ökonom Prof. Gunnar Heinsohn hat nun in einem Essay in der WELT – “Wie man mit viel Geld Armut vermehrt” – die demographischen Grundlagen dieses Erfolgs analysiert und reicht die Rassimus-Keule freundlich zurück: