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	<title>Kommentare zu: Die gr&#246;sste Verm&#246;gensvernichtungsaktion seit dem Krieg</title>
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	<description>Sektion der neoliberalen Weltverschwörung</description>
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	<item>
		<title>Von: Christian S.</title>
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		<dc:creator>Christian S.</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 19:30:38 +0000</pubDate>
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		<description>Das Widerstandsrecht ist etwas v&#246;llig anderes.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Widerstandsrecht ist etwas v&#246;llig anderes.</p>
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		<title>Von: Freiherr Markt</title>
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		<dc:creator>Freiherr Markt</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 15:35:40 +0000</pubDate>
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		<description>Nachdem du ja jetzt in jedem Kommentar geschrieben hast, dass wer keine Zwangsabgaben leisten will doch bitte den Staat verlassen soll, hast du deinen Punkt ja gemacht. Siehe oben: Geh noch nach dr&#252;ben, wenn&#039;s da soviel besser ist, das war schon immer die tollste Formel. Viel besser als _hier_ bleiben und von seinem Widerstandsrecht Gebrauch zu machen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem du ja jetzt in jedem Kommentar geschrieben hast, dass wer keine Zwangsabgaben leisten will doch bitte den Staat verlassen soll, hast du deinen Punkt ja gemacht. Siehe oben: Geh noch nach dr&#252;ben, wenn&#8217;s da soviel besser ist, das war schon immer die tollste Formel. Viel besser als _hier_ bleiben und von seinem Widerstandsrecht Gebrauch zu machen.</p>
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	<item>
		<title>Von: Christian S.</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2010/02/05/die-groesste-vermoegensvernichtungskation-seit-dem-krieg/comment-page-1/#comment-117688</link>
		<dc:creator>Christian S.</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 13:24:53 +0000</pubDate>
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		<description>Da Dich, wie ich annehme und hoffe, niemand dazu zwingt, in Deutschland zu wohnen, darf man wohl annehmen, dass Du freiwillig in Deutschland wohnt. Wer aber in Deutschland wohnt, hat auch in Deutschland Steuern zu zahlen. So einfach ist das.

Wer in Deutschland keine Steuern zahlen will, muss das nicht tun - die Grenzen sind schlie&#223;lich offen. Mauern gibt es zum Gl&#252;ck nicht mehr.

Und au&#223;erdem soll man Reisende nicht aufhalten. :)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Da Dich, wie ich annehme und hoffe, niemand dazu zwingt, in Deutschland zu wohnen, darf man wohl annehmen, dass Du freiwillig in Deutschland wohnt. Wer aber in Deutschland wohnt, hat auch in Deutschland Steuern zu zahlen. So einfach ist das.</p>
<p>Wer in Deutschland keine Steuern zahlen will, muss das nicht tun &#8211; die Grenzen sind schlie&#223;lich offen. Mauern gibt es zum Gl&#252;ck nicht mehr.</p>
<p>Und au&#223;erdem soll man Reisende nicht aufhalten. :)</p>
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	<item>
		<title>Von: Freiherr Markt</title>
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		<dc:creator>Freiherr Markt</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 06:23:16 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Eher umgekehrt. Selbst im ber&#252;hmten “Wilden Westen” kamen die Menschen auf den Trichter.&quot;

Hast du mal DEADWOOD gesehen? Da kannst du sehen, wie deine Vorstellung fehl geht. Die hatten ein staatsfreies, funktionierendes System... und als die B&#252;rokraten in Washington das mitbekamen, schickten sie ihre Leute da rein und zwangen die Stadt in den Staat. Nicht die Menschen im Westen w&#228;hlten den Staat, der Staat zwang sie unter seine Kontrolle.

&quot;Ein Steuerverweigerer gibt &#246;ffentlich bekannt, dass er keine Steuern zahlen will und nimmt die entsprechenden Konsequenzen in Kauf, er schleicht sich nicht heimlich aus der Verantwortung.&quot;

Aber trotzdem w&#252;rden ihm, wenn er festgenommen w&#252;rde, die Steuern die er zahlen soll vom Staat einfach genommen. Mit einer Strafe oben drauf. Er gibt dem Staat also mehr Geld als er ihm geben w&#252;rde, w&#252;rde er einfach Steuern bezahlen. So h&#228;lt er den Staat noch l&#228;nger am leben. Solange der Staat nicht akzeptiert, dass er kein Recht auf das Eigentum seiner B&#252;rger hat, ist diese Form der versteckten Steuerverweigerung die einzige Alternative.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Eher umgekehrt. Selbst im ber&#252;hmten “Wilden Westen” kamen die Menschen auf den Trichter.&#8221;</p>
<p>Hast du mal DEADWOOD gesehen? Da kannst du sehen, wie deine Vorstellung fehl geht. Die hatten ein staatsfreies, funktionierendes System&#8230; und als die B&#252;rokraten in Washington das mitbekamen, schickten sie ihre Leute da rein und zwangen die Stadt in den Staat. Nicht die Menschen im Westen w&#228;hlten den Staat, der Staat zwang sie unter seine Kontrolle.</p>
<p>&#8220;Ein Steuerverweigerer gibt &#246;ffentlich bekannt, dass er keine Steuern zahlen will und nimmt die entsprechenden Konsequenzen in Kauf, er schleicht sich nicht heimlich aus der Verantwortung.&#8221;</p>
<p>Aber trotzdem w&#252;rden ihm, wenn er festgenommen w&#252;rde, die Steuern die er zahlen soll vom Staat einfach genommen. Mit einer Strafe oben drauf. Er gibt dem Staat also mehr Geld als er ihm geben w&#252;rde, w&#252;rde er einfach Steuern bezahlen. So h&#228;lt er den Staat noch l&#228;nger am leben. Solange der Staat nicht akzeptiert, dass er kein Recht auf das Eigentum seiner B&#252;rger hat, ist diese Form der versteckten Steuerverweigerung die einzige Alternative.</p>
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	<item>
		<title>Von: silberloipe</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2010/02/05/die-groesste-vermoegensvernichtungskation-seit-dem-krieg/comment-page-1/#comment-117677</link>
		<dc:creator>silberloipe</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 00:10:02 +0000</pubDate>
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		<description>tiefsch&#252;rfendes, selbstdarstellerisches und besserwisserisches nun zum Schlu&#223;, bitte, liebe Leute, schaut doch mal in das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland, es gibt dort zwei nette Artikel (14+15), die dass Eigentum betreffen (und damit ist nicht der Inhalt meines K&#252;hlschranks gemeint) und das zur Verpflichtung gegen&#252;ber einer Gesellschaft aufgerufen wird. Aber das ist lange her, aus der historischen Scham und Not heraus hat hier der Parlamentarische Rat einfach einige Formeln zugelassen, damit die restliche Welt etwas beruhigt ist. Ich empfehle allen, die mit den F&#252;ssen abstimmen wollen doch tats&#228;chlich in die vielen angenehmen Regionen dieser Welt (z.B. Brasilien, Sudan, Somalia, Kongo usw.) auszuwandern oder das Hirn zu nutzen. Letztendlich stellt sich mir noch die Frage, wer das gr&#246;&#223;ere &#196;rgnis ist die FDP oder die W&#228;hler dieser Klientelschleimer.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>tiefsch&#252;rfendes, selbstdarstellerisches und besserwisserisches nun zum Schlu&#223;, bitte, liebe Leute, schaut doch mal in das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland, es gibt dort zwei nette Artikel (14+15), die dass Eigentum betreffen (und damit ist nicht der Inhalt meines K&#252;hlschranks gemeint) und das zur Verpflichtung gegen&#252;ber einer Gesellschaft aufgerufen wird. Aber das ist lange her, aus der historischen Scham und Not heraus hat hier der Parlamentarische Rat einfach einige Formeln zugelassen, damit die restliche Welt etwas beruhigt ist. Ich empfehle allen, die mit den F&#252;ssen abstimmen wollen doch tats&#228;chlich in die vielen angenehmen Regionen dieser Welt (z.B. Brasilien, Sudan, Somalia, Kongo usw.) auszuwandern oder das Hirn zu nutzen. Letztendlich stellt sich mir noch die Frage, wer das gr&#246;&#223;ere &#196;rgnis ist die FDP oder die W&#228;hler dieser Klientelschleimer.</p>
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	<item>
		<title>Von: Freiherr Markt</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2010/02/05/die-groesste-vermoegensvernichtungskation-seit-dem-krieg/comment-page-1/#comment-117667</link>
		<dc:creator>Freiherr Markt</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Feb 2010 18:19:24 +0000</pubDate>
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		<description>Da der Datendieb nicht die Bank ist, geh&#246;ren ihm die Daten der Bank auch nicht. So simpel ist das.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Da der Datendieb nicht die Bank ist, geh&#246;ren ihm die Daten der Bank auch nicht. So simpel ist das.</p>
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		<title>Von: B. Wieser</title>
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		<dc:creator>B. Wieser</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Feb 2010 17:07:06 +0000</pubDate>
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		<description>Das ist doch etwas naiv. Woran Eigentum besteht (z.B. an bestimmten Daten), mu&#223; auch erst einmal durch das Recht definiert werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist doch etwas naiv. Woran Eigentum besteht (z.B. an bestimmten Daten), mu&#223; auch erst einmal durch das Recht definiert werden.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Epameroi</title>
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		<dc:creator>Epameroi</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Feb 2010 16:29:56 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Weil die B&#252;rger nicht das n&#246;tige Wissen haben um zu erkennen, dass es ihnen ohne Staat besser ginge.&quot;

Eher umgekehrt. Selbst im ber&#252;hmten &quot;Wilden Westen&quot; kamen die Menschen auf den Trichter. Solang der n&#228;chste Nachbar 50 Meilen entfernt wohnt, braucht man kaum Staat. Wo es aber ein echtes gesellschaftliches Zusammenleben gibt, geht es nicht ohne staatliche Ordnung. Und wer um die menschliche Natur wei&#223;, der sieht ein, das es dabei nicht ganz ohne Zwang geht.

Und nein, bitte keine &quot;Heroisierung&quot; zum &quot;Steuerverweigerer&quot;. Ein Steuerverweigerer gibt &#246;ffentlich bekannt, dass er keine Steuern zahlen will und nimmt die entsprechenden Konsequenzen in Kauf, er schleicht sich nicht heimlich aus der Verantwortung.

Oder er gr&#252;ndet eine Partei der Steuerverweigerer und k&#228;mpft politisch f&#252;r eine &#196;nderung oder Abschaffung von Steuern und Etablierung freiwilliger Zuwendungen. Gib den B&#252;rgern &quot;das n&#246;tige Wissen&quot;, mal sehen, wie sie sich entscheiden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Weil die B&#252;rger nicht das n&#246;tige Wissen haben um zu erkennen, dass es ihnen ohne Staat besser ginge.&#8221;</p>
<p>Eher umgekehrt. Selbst im ber&#252;hmten &#8220;Wilden Westen&#8221; kamen die Menschen auf den Trichter. Solang der n&#228;chste Nachbar 50 Meilen entfernt wohnt, braucht man kaum Staat. Wo es aber ein echtes gesellschaftliches Zusammenleben gibt, geht es nicht ohne staatliche Ordnung. Und wer um die menschliche Natur wei&#223;, der sieht ein, das es dabei nicht ganz ohne Zwang geht.</p>
<p>Und nein, bitte keine &#8220;Heroisierung&#8221; zum &#8220;Steuerverweigerer&#8221;. Ein Steuerverweigerer gibt &#246;ffentlich bekannt, dass er keine Steuern zahlen will und nimmt die entsprechenden Konsequenzen in Kauf, er schleicht sich nicht heimlich aus der Verantwortung.</p>
<p>Oder er gr&#252;ndet eine Partei der Steuerverweigerer und k&#228;mpft politisch f&#252;r eine &#196;nderung oder Abschaffung von Steuern und Etablierung freiwilliger Zuwendungen. Gib den B&#252;rgern &#8220;das n&#246;tige Wissen&#8221;, mal sehen, wie sie sich entscheiden.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Epameroi</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2010/02/05/die-groesste-vermoegensvernichtungskation-seit-dem-krieg/comment-page-1/#comment-117663</link>
		<dc:creator>Epameroi</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Feb 2010 15:30:42 +0000</pubDate>
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		<description>Ich will nichts von dir.

Gelegentlich f&#252;hlt man sich als liberal denkender Mensch unter libert&#228;ren Phantasten in etwa so wie ein gem&#228;&#223;igter Sozialdemokrat unter Sahra Wagenknechts kommunistischer Plattform.

Ich habe gar keine Lust, einen &quot;starken Staat&quot; zu verteidigen. Aber einen Reality Check w&#252;rde ich manchen Leuten schon empfehlen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich will nichts von dir.</p>
<p>Gelegentlich f&#252;hlt man sich als liberal denkender Mensch unter libert&#228;ren Phantasten in etwa so wie ein gem&#228;&#223;igter Sozialdemokrat unter Sahra Wagenknechts kommunistischer Plattform.</p>
<p>Ich habe gar keine Lust, einen &#8220;starken Staat&#8221; zu verteidigen. Aber einen Reality Check w&#252;rde ich manchen Leuten schon empfehlen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: nana</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2010/02/05/die-groesste-vermoegensvernichtungskation-seit-dem-krieg/comment-page-1/#comment-117661</link>
		<dc:creator>nana</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Feb 2010 14:19:03 +0000</pubDate>
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		<description>Wie soll eine Stra&#223;e der &quot;Allgemeinheit&quot; dienen?
Eine konkrete Stra&#223;e wird immer nur einem eher begrenzten Teil der Gesellschaft dienen und garantiert nicht allen. Es wird auch immer Menschen geben, die durch eine konkrete Infrastruktur gesch&#228;digt werden und on top den Kram auch noch zwangsweise bezahlen m&#252;ssen.

Beim sogenannten Bildungssystem kann man ebenso geteilter Meinung &#252;ber Nutzen und Schaden sein.
Beim Milit&#228;r sowieso, beim Gesundheitssystem ... und und und

Das ist es, was nur zu gerne immer wieder verdeckt wird mit dieser dick triefenden Ideologie vom &quot;allgemeinen Wohl&quot;. Partikul&#228;rinteressen verkleidet als Gemeinwohl. Und immer vorneweg die sogenannte Volxpartei, die die Nase r&#252;mpft &#252;ber Klientelpolitik anderer und am Ende auch nix anderes betreibt. Eine Politik  zum Wohle wirklich aller ist aber keine Politik mehr.

&quot;Kalt l&#252;gt es auch...&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wie soll eine Stra&#223;e der &#8220;Allgemeinheit&#8221; dienen?<br />
Eine konkrete Stra&#223;e wird immer nur einem eher begrenzten Teil der Gesellschaft dienen und garantiert nicht allen. Es wird auch immer Menschen geben, die durch eine konkrete Infrastruktur gesch&#228;digt werden und on top den Kram auch noch zwangsweise bezahlen m&#252;ssen.</p>
<p>Beim sogenannten Bildungssystem kann man ebenso geteilter Meinung &#252;ber Nutzen und Schaden sein.<br />
Beim Milit&#228;r sowieso, beim Gesundheitssystem &#8230; und und und</p>
<p>Das ist es, was nur zu gerne immer wieder verdeckt wird mit dieser dick triefenden Ideologie vom &#8220;allgemeinen Wohl&#8221;. Partikul&#228;rinteressen verkleidet als Gemeinwohl. Und immer vorneweg die sogenannte Volxpartei, die die Nase r&#252;mpft &#252;ber Klientelpolitik anderer und am Ende auch nix anderes betreibt. Eine Politik  zum Wohle wirklich aller ist aber keine Politik mehr.</p>
<p>&#8220;Kalt l&#252;gt es auch&#8230;&#8221;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Lina</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2010/02/05/die-groesste-vermoegensvernichtungskation-seit-dem-krieg/comment-page-1/#comment-117660</link>
		<dc:creator>Lina</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Feb 2010 13:13:20 +0000</pubDate>
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		<description>Anyway :) : &quot;NASA’s LCROSS/LRO mission had been scheduled to launch in October 2008. The launch was delayed until the 18th of June 2009, resulting in LCROSS&#039;s impact with the Moon at 11:30 UT on the 9th of October, 2009. The purpose is preparing for future lunar exploration*.&quot; (Wikipedia)

*Please check in before TOGOO (Totalitarian Google) does it; otherwise there will be no chance to further anarchise anything, you know. So count down now or never ;) !</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Anyway :) : &#8220;NASA’s LCROSS/LRO mission had been scheduled to launch in October 2008. The launch was delayed until the 18th of June 2009, resulting in LCROSS&#8217;s impact with the Moon at 11:30 UT on the 9th of October, 2009. The purpose is preparing for future lunar exploration*.&#8221; (Wikipedia)</p>
<p>*Please check in before TOGOO (Totalitarian Google) does it; otherwise there will be no chance to further anarchise anything, you know. So count down now or never ;) !</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: jo@chim</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2010/02/05/die-groesste-vermoegensvernichtungskation-seit-dem-krieg/comment-page-1/#comment-117658</link>
		<dc:creator>jo@chim</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Feb 2010 12:02:40 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/The_Moon_Is_a_Harsh_Mistress&quot;&gt;The Moon Is a Harsh Mistress&lt;/a&gt;...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/The_Moon_Is_a_Harsh_Mistress">The Moon Is a Harsh Mistress</a>&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Lina</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2010/02/05/die-groesste-vermoegensvernichtungskation-seit-dem-krieg/comment-page-1/#comment-117656</link>
		<dc:creator>Lina</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Feb 2010 09:01:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/2010/02/05/die-groesste-vermoegensvernichtungskation-seit-dem-krieg/#comment-117656</guid>
		<description>externer vorschlag, unverlangt: weil dir meine (staats-)agentur das recht und die infrastruktur hingestellt hat, an dein einkommen zu kommen ... weshalb ich davon einer spende von dir (f&#252;r sie) bedarf ... oder so? 

gut, wir h&#228;tten das vielleicht auch mal in privater eigen_leistung hinbekommen sollen, aber die verh&#228;ltnisse, die waren und sie sind nicht so ...

mein rat: das experiment auf dem mond neu starten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>externer vorschlag, unverlangt: weil dir meine (staats-)agentur das recht und die infrastruktur hingestellt hat, an dein einkommen zu kommen &#8230; weshalb ich davon einer spende von dir (f&#252;r sie) bedarf &#8230; oder so? </p>
<p>gut, wir h&#228;tten das vielleicht auch mal in privater eigen_leistung hinbekommen sollen, aber die verh&#228;ltnisse, die waren und sie sind nicht so &#8230;</p>
<p>mein rat: das experiment auf dem mond neu starten.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Freiherr Markt</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2010/02/05/die-groesste-vermoegensvernichtungskation-seit-dem-krieg/comment-page-1/#comment-117654</link>
		<dc:creator>Freiherr Markt</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Feb 2010 08:35:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/2010/02/05/die-groesste-vermoegensvernichtungskation-seit-dem-krieg/#comment-117654</guid>
		<description>&quot;Du bist doch wohl zur Schule gegangen, oder? Es mussten also andere daf&#252;r sorgen, das du das konntest.&quot;

Ist es denn meine Schuld, dass es dieses Schulsystem gibt? Zudem bin ich zur Schule gegangen, weil es einen staatlichen Schulzwang gibt und meine Eltern sonst mit Gef&#228;ngnisstrafen h&#228;tten rechnen m&#252;ssen.

Aber du sagst doch selbst, dass man das System &#228;ndern soll. Also greift dein Argument ins Leere. Weil ich in eine Schule gezwungen wurde, soll das System endlos weiterlaufen.

Dabei ist die Reform hier einfach: Schulen werden Privatunternehmen und verlangen eine Geb&#252;hr von ihren Sch&#252;lern. Eltern k&#246;nnen dann frei w&#228;hlen, ob sie ihre Kinder auf eine Schule schicken und daf&#252;r mal einen Monat keine neue Lederjacke kaufen oder generell in Sachen Alkohol und Tabak etwas zur&#252;ckschneiden, oder ob sie sagen: &quot;Wir unterrichten unser Kind selbst.&quot;

Und begabte Kinder erhalten von den Schulen ohnehin Stipendien, weil der Ruf der Schulen ja von leistungsstarken Alumnen profitiert. Auf diese Weise wird das Schulsystem gerecht. Jeder zahlt das, was ihm Bildung wert ist und ich bin nicht gezwungen Steuern zu zahlen f&#252;r Kinder, die nach 12 Jahren die Schule ohne Abschluss verlassen. (= Geldwertverbrennung, denn mit de Geld h&#228;tte man die Leistungstr&#228;ger f&#252;r den internationalen Markt fit machen k&#246;nnen.)

&quot;Und sp&#228;ter erm&#246;glicht dir unser Schulsystem – falls du es zum Unternehmer schaffst – eine gute Auswahl an qualifizierten Arbeitskr&#228;ften, an Abnehmern deiner Ware, die Mehrung deines Wohlstands.&quot;

Das w&#252;rde das von mir vor geschlagene Schulsystem auch tun. Viel effektiver.

&quot;Sonst n&#228;hern wir uns Zeiten des VOR-Manchester-Kapitalismus. Willst du in so einer Gesellschaft leben?&quot;

Das ist doch Unsinn.Wer etwas leisten und erreichen will, der schafft das auch. Zumindest in einer freien Gesellschaft. Nur weil in unserem ineffizienten Staat die Unterschicht keine Chance auf Aufstieg sieht (weil es sich auf Transferleistungen so bequem ausruht), sollte man ihn nicht ver&#228;ndern? Ach bitte.

&quot;Wir definieren den Wert eines Menschen f&#252;r die Gesellschaft zumindest nicht ausschlie&#223;lich &#252;ber sein Bankkonto. Soll die Mutter, die ein behindertes Kind pflegt, keine Stra&#223;en benutzen d&#252;rfen, weil sie nichts “verdient”?&quot; 

Nein. Sie soll aber entscheiden, wieviel Nutzung der Stra&#223;en sie wirklich braucht und daf&#252;r dann bezahlen. Im Gegenzug muss sie halt &#252;berlegen, an welcher Stelle sie dieses Geld dann wieder einsparen will. Ob sie wirklich einen HD-Fernseher braucht, ob sie nicht auch ein kleineres Auto fahren kann. Ob sie nicht so umzieht, das sie eben wenig Autofahren muss. Das ist schlicht rationales Verhalten und ist bei Eltern eines behinderten Kindes nicht anders als bei Kinderlosen.

&quot;Willst du soziale Beziehungen ausschlie&#223;lich &#252;ber Geld definieren?&quot;

Ich sehe nicht, wo ich das je geschrieben h&#228;tte.

&quot;Sicherlich ist dein “Eintritt” in die Gesellschaft nicht freiwillig erfolgt, weil das nun mal nicht geht, aber dein Austritt ist jederzeit m&#246;glich. Oder du versuchst die Regeln zu &#228;ndern. Das geht aber nicht durch verweigern.&quot; 

Protest ist eine Form der Verweigerung die dazu dient, die Regeln zu ver&#228;ndern. Wenn ich eine Sitzblockade abhalte, dann verweigere ich mich dem Polizisten, der fordert, dass ich zur Seite gehe. Wenn ich mein Geld im Ausland sichere, dann verweigere ich mich dem Staat, der Geld von mir fordert, ohne etwas f&#252;r mich zu tun. Das ist eine legitime Protestform, auch wenn du es nicht sehen willst!

&quot;Wenn du an einem Fu&#223;ballspiel teilnehmen willst, kannst du nicht die Abseitsregel ignorieren, weil sie dir nicht gef&#228;llt.&quot;

Aber ich kann mit anderen Menschen eine Liga aufmachen, die ohne Abseitsregel spielt. 

&quot;Warum sollte er? Au&#223;er einem sehr kleinem Gr&#252;ppchen, zu dem du dich offenbar z&#228;hlst, wollen die B&#252;rger nicht ohne Staat leben. Ihn reformieren, ok, aber abschaffen nicht.&quot;

Weil die B&#252;rger nicht das n&#246;tige Wissen haben um zu erkennen, dass es ihnen ohne Staat besser ginge. Weil sie vom Staat abh&#228;ngig sind, der ihnen regelm&#228;&#223;ig Finanzspritzen mit anderer Leute Geld in den Arm setzt. Wenn 90% der Gesellschaft vom Heroin eines Drogendealers abh&#228;ngig sind, der das Heroin finanziert indem er auf der Stra&#223;e andere Menschen &#252;berf&#228;llt, sollte man ihn dann gew&#228;hren lassen? Weil es die Mehrheit so will? Deine Herrschaft der reinen Mehrheit ist kein Ma&#223;stab f&#252;r vern&#252;nftige Politik!

&quot;Wie das so ohne funktionierenden Staat aussieht, kannst du in Haiti und Somalia besichtigen.&quot;

Staaten die kriseln, weil sie vorher &quot;failed states&quot; waren. Das sind also die Nachwehen vorher existierender Staaten, die jetzt scheiterten und in denen die Staatsakteure weiterhin versuchen, Macht zu gewinnen und eigene Staaten aufzumachen (Warlords zum Beispiel). Wir reden aber davon, dass ein Staat sich gezielt und strukturiert aufl&#246;st, also alle Verbindungslinien zum vorherigen System klar trennt, statt St&#252;ck f&#252;r St&#252;ck auseinanderzufallen. Das ist ein Unterschied, den Etatisten nicht sehen wollen.

&quot;Wir leben in einer Demokratie. Wir w&#228;hlen die Regierenden.&quot; 

Viele Regeln werden nicht durch das Volk bestimmt. Und viele Regeln entstammen noch Zeiten, als der Herrscher &#252;ber Geburtsrecht bestimmt wurde. Au&#223;erdem: In der DDR hatte das Volk auch die Wahl. Es ist keine Wahl, wenn alle Seiten effektiv das Gleiche fordern. Also bleibt mir nur der Protest gegen diesen Staat, zum Beispiel indem ich ihm sein Schutzgeld verweigere.

&quot;Insofern propagiere ich keinen “Rechtsabsolutismus” und habe aus diesem Grund auch ein ernstes Problem damit, Steuerhinterzieher als “Verbrecher” oder “Kriminelle” zu bezeichnen.&quot;

Aber du benutzt weiterhin den Begriff &quot;Steuerhinterzieher&quot;, der moralisch wertet. Ein neutraler Begriff w&#228;re &quot;Steuerverweigerer&quot;. So wie &quot;Wehrdienstverweigerer&quot;. W&#252;rden wir mit dem Begriff operieren, w&#228;re viel Sinnlosigkeit aus der Debatte genommen.


&quot;Eine Gesellschaft, in der jeder frei entscheidet, wieviel er beisteuern m&#246;chte? Da bin ich voll daf&#252;r, wenn sie denn funktionieren w&#252;rde.&quot;

Sie wurde ja noch nicht versucht.

&quot;Es gibt einige wenige Restaurants, die das probieren. Vielleicht gibt es Gr&#252;nde, warum es nur einige wenige sind.&quot;

Aber in Restaurants erh&#228;lst du f&#252;r dein Geld eine klare Gegenleistung. Und wenn dir das Preis-Leistungsverh&#228;ltnis nicht passt, gehst du in ein anderes Restaurant. Dein Vergleich w&#228;re bezogen auf die jetztige Situation dann korrekt, wenn ein Restaurant mich zwingen w&#252;rde den doppelten Preis f&#252;r mein Essen zu bezahlen, damit die Familie am anderen Tisch umsonst essen kann.

&quot;Du kannst dich f&#252;r ein besseres System einsetzen. Aber bis dahin gelten auch f&#252;r dich die Spielregeln. Oder du spielst nicht mit.&quot;

Genau darum geht es ja. Steuerverweigerer entscheiden sich, nicht mitzuspielen und quasi den &quot;Eintritt&quot; f&#252;r das Spiel nicht auszugeben. Und damit versuchen sie, ein besseres System zu erreichen. So simpel ist das.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Du bist doch wohl zur Schule gegangen, oder? Es mussten also andere daf&#252;r sorgen, das du das konntest.&#8221;</p>
<p>Ist es denn meine Schuld, dass es dieses Schulsystem gibt? Zudem bin ich zur Schule gegangen, weil es einen staatlichen Schulzwang gibt und meine Eltern sonst mit Gef&#228;ngnisstrafen h&#228;tten rechnen m&#252;ssen.</p>
<p>Aber du sagst doch selbst, dass man das System &#228;ndern soll. Also greift dein Argument ins Leere. Weil ich in eine Schule gezwungen wurde, soll das System endlos weiterlaufen.</p>
<p>Dabei ist die Reform hier einfach: Schulen werden Privatunternehmen und verlangen eine Geb&#252;hr von ihren Sch&#252;lern. Eltern k&#246;nnen dann frei w&#228;hlen, ob sie ihre Kinder auf eine Schule schicken und daf&#252;r mal einen Monat keine neue Lederjacke kaufen oder generell in Sachen Alkohol und Tabak etwas zur&#252;ckschneiden, oder ob sie sagen: &#8220;Wir unterrichten unser Kind selbst.&#8221;</p>
<p>Und begabte Kinder erhalten von den Schulen ohnehin Stipendien, weil der Ruf der Schulen ja von leistungsstarken Alumnen profitiert. Auf diese Weise wird das Schulsystem gerecht. Jeder zahlt das, was ihm Bildung wert ist und ich bin nicht gezwungen Steuern zu zahlen f&#252;r Kinder, die nach 12 Jahren die Schule ohne Abschluss verlassen. (= Geldwertverbrennung, denn mit de Geld h&#228;tte man die Leistungstr&#228;ger f&#252;r den internationalen Markt fit machen k&#246;nnen.)</p>
<p>&#8220;Und sp&#228;ter erm&#246;glicht dir unser Schulsystem – falls du es zum Unternehmer schaffst – eine gute Auswahl an qualifizierten Arbeitskr&#228;ften, an Abnehmern deiner Ware, die Mehrung deines Wohlstands.&#8221;</p>
<p>Das w&#252;rde das von mir vor geschlagene Schulsystem auch tun. Viel effektiver.</p>
<p>&#8220;Sonst n&#228;hern wir uns Zeiten des VOR-Manchester-Kapitalismus. Willst du in so einer Gesellschaft leben?&#8221;</p>
<p>Das ist doch Unsinn.Wer etwas leisten und erreichen will, der schafft das auch. Zumindest in einer freien Gesellschaft. Nur weil in unserem ineffizienten Staat die Unterschicht keine Chance auf Aufstieg sieht (weil es sich auf Transferleistungen so bequem ausruht), sollte man ihn nicht ver&#228;ndern? Ach bitte.</p>
<p>&#8220;Wir definieren den Wert eines Menschen f&#252;r die Gesellschaft zumindest nicht ausschlie&#223;lich &#252;ber sein Bankkonto. Soll die Mutter, die ein behindertes Kind pflegt, keine Stra&#223;en benutzen d&#252;rfen, weil sie nichts “verdient”?&#8221; </p>
<p>Nein. Sie soll aber entscheiden, wieviel Nutzung der Stra&#223;en sie wirklich braucht und daf&#252;r dann bezahlen. Im Gegenzug muss sie halt &#252;berlegen, an welcher Stelle sie dieses Geld dann wieder einsparen will. Ob sie wirklich einen HD-Fernseher braucht, ob sie nicht auch ein kleineres Auto fahren kann. Ob sie nicht so umzieht, das sie eben wenig Autofahren muss. Das ist schlicht rationales Verhalten und ist bei Eltern eines behinderten Kindes nicht anders als bei Kinderlosen.</p>
<p>&#8220;Willst du soziale Beziehungen ausschlie&#223;lich &#252;ber Geld definieren?&#8221;</p>
<p>Ich sehe nicht, wo ich das je geschrieben h&#228;tte.</p>
<p>&#8220;Sicherlich ist dein “Eintritt” in die Gesellschaft nicht freiwillig erfolgt, weil das nun mal nicht geht, aber dein Austritt ist jederzeit m&#246;glich. Oder du versuchst die Regeln zu &#228;ndern. Das geht aber nicht durch verweigern.&#8221; </p>
<p>Protest ist eine Form der Verweigerung die dazu dient, die Regeln zu ver&#228;ndern. Wenn ich eine Sitzblockade abhalte, dann verweigere ich mich dem Polizisten, der fordert, dass ich zur Seite gehe. Wenn ich mein Geld im Ausland sichere, dann verweigere ich mich dem Staat, der Geld von mir fordert, ohne etwas f&#252;r mich zu tun. Das ist eine legitime Protestform, auch wenn du es nicht sehen willst!</p>
<p>&#8220;Wenn du an einem Fu&#223;ballspiel teilnehmen willst, kannst du nicht die Abseitsregel ignorieren, weil sie dir nicht gef&#228;llt.&#8221;</p>
<p>Aber ich kann mit anderen Menschen eine Liga aufmachen, die ohne Abseitsregel spielt. </p>
<p>&#8220;Warum sollte er? Au&#223;er einem sehr kleinem Gr&#252;ppchen, zu dem du dich offenbar z&#228;hlst, wollen die B&#252;rger nicht ohne Staat leben. Ihn reformieren, ok, aber abschaffen nicht.&#8221;</p>
<p>Weil die B&#252;rger nicht das n&#246;tige Wissen haben um zu erkennen, dass es ihnen ohne Staat besser ginge. Weil sie vom Staat abh&#228;ngig sind, der ihnen regelm&#228;&#223;ig Finanzspritzen mit anderer Leute Geld in den Arm setzt. Wenn 90% der Gesellschaft vom Heroin eines Drogendealers abh&#228;ngig sind, der das Heroin finanziert indem er auf der Stra&#223;e andere Menschen &#252;berf&#228;llt, sollte man ihn dann gew&#228;hren lassen? Weil es die Mehrheit so will? Deine Herrschaft der reinen Mehrheit ist kein Ma&#223;stab f&#252;r vern&#252;nftige Politik!</p>
<p>&#8220;Wie das so ohne funktionierenden Staat aussieht, kannst du in Haiti und Somalia besichtigen.&#8221;</p>
<p>Staaten die kriseln, weil sie vorher &#8220;failed states&#8221; waren. Das sind also die Nachwehen vorher existierender Staaten, die jetzt scheiterten und in denen die Staatsakteure weiterhin versuchen, Macht zu gewinnen und eigene Staaten aufzumachen (Warlords zum Beispiel). Wir reden aber davon, dass ein Staat sich gezielt und strukturiert aufl&#246;st, also alle Verbindungslinien zum vorherigen System klar trennt, statt St&#252;ck f&#252;r St&#252;ck auseinanderzufallen. Das ist ein Unterschied, den Etatisten nicht sehen wollen.</p>
<p>&#8220;Wir leben in einer Demokratie. Wir w&#228;hlen die Regierenden.&#8221; </p>
<p>Viele Regeln werden nicht durch das Volk bestimmt. Und viele Regeln entstammen noch Zeiten, als der Herrscher &#252;ber Geburtsrecht bestimmt wurde. Au&#223;erdem: In der DDR hatte das Volk auch die Wahl. Es ist keine Wahl, wenn alle Seiten effektiv das Gleiche fordern. Also bleibt mir nur der Protest gegen diesen Staat, zum Beispiel indem ich ihm sein Schutzgeld verweigere.</p>
<p>&#8220;Insofern propagiere ich keinen “Rechtsabsolutismus” und habe aus diesem Grund auch ein ernstes Problem damit, Steuerhinterzieher als “Verbrecher” oder “Kriminelle” zu bezeichnen.&#8221;</p>
<p>Aber du benutzt weiterhin den Begriff &#8220;Steuerhinterzieher&#8221;, der moralisch wertet. Ein neutraler Begriff w&#228;re &#8220;Steuerverweigerer&#8221;. So wie &#8220;Wehrdienstverweigerer&#8221;. W&#252;rden wir mit dem Begriff operieren, w&#228;re viel Sinnlosigkeit aus der Debatte genommen.</p>
<p>&#8220;Eine Gesellschaft, in der jeder frei entscheidet, wieviel er beisteuern m&#246;chte? Da bin ich voll daf&#252;r, wenn sie denn funktionieren w&#252;rde.&#8221;</p>
<p>Sie wurde ja noch nicht versucht.</p>
<p>&#8220;Es gibt einige wenige Restaurants, die das probieren. Vielleicht gibt es Gr&#252;nde, warum es nur einige wenige sind.&#8221;</p>
<p>Aber in Restaurants erh&#228;lst du f&#252;r dein Geld eine klare Gegenleistung. Und wenn dir das Preis-Leistungsverh&#228;ltnis nicht passt, gehst du in ein anderes Restaurant. Dein Vergleich w&#228;re bezogen auf die jetztige Situation dann korrekt, wenn ein Restaurant mich zwingen w&#252;rde den doppelten Preis f&#252;r mein Essen zu bezahlen, damit die Familie am anderen Tisch umsonst essen kann.</p>
<p>&#8220;Du kannst dich f&#252;r ein besseres System einsetzen. Aber bis dahin gelten auch f&#252;r dich die Spielregeln. Oder du spielst nicht mit.&#8221;</p>
<p>Genau darum geht es ja. Steuerverweigerer entscheiden sich, nicht mitzuspielen und quasi den &#8220;Eintritt&#8221; f&#252;r das Spiel nicht auszugeben. Und damit versuchen sie, ein besseres System zu erreichen. So simpel ist das.</p>
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	<item>
		<title>Von: chrisv</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2010/02/05/die-groesste-vermoegensvernichtungskation-seit-dem-krieg/comment-page-1/#comment-117650</link>
		<dc:creator>chrisv</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Feb 2010 00:52:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/2010/02/05/die-groesste-vermoegensvernichtungskation-seit-dem-krieg/#comment-117650</guid>
		<description>&lt;blockquote&gt;Dann erz&#228;hl mal, wie du dir ein funktionierendes Gemeinwesen vorstellst. Und glaubst du wirklich, dass du “dein” Verm&#246;gen ganz allein, ohne jeden Beitrag anderer machst?&lt;/blockquote&gt;

Drehen wir den Spie&#223; einfach mal um: Du willst einen &quot;Anteil&quot; von meinem Einkommen. Dann erkl&#228;re mir doch mal, warum und wof&#252;r.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Dann erz&#228;hl mal, wie du dir ein funktionierendes Gemeinwesen vorstellst. Und glaubst du wirklich, dass du “dein” Verm&#246;gen ganz allein, ohne jeden Beitrag anderer machst?</p></blockquote>
<p>Drehen wir den Spie&#223; einfach mal um: Du willst einen &#8220;Anteil&#8221; von meinem Einkommen. Dann erkl&#228;re mir doch mal, warum und wof&#252;r.</p>
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