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	<title>Kommentare zu: Mindestlohn ruiniert Samoa</title>
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	<description>Sektion der neoliberalen Weltverschwörung</description>
	<lastBuildDate>Wed, 08 Feb 2012 11:56:35 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Filterblog &#187; Sozialstaat hat seinen Preis</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2010/02/10/mindestlohn-ruiniert-samoa/comment-page-1/#comment-117925</link>
		<dc:creator>Filterblog &#187; Sozialstaat hat seinen Preis</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Feb 2010 09:52:44 +0000</pubDate>
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		<description>[...] und Rechte entweder einfach oder sie behaupten stumpf, das w&#228;re alles gar nicht wahr. Das widerlegt die Realit&#228;t zwar &#8211; aber wo Ideologie herrscht, ist f&#252;r allzuviel Realit&#228;t ohnehin kein Platz [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] und Rechte entweder einfach oder sie behaupten stumpf, das w&#228;re alles gar nicht wahr. Das widerlegt die Realit&#228;t zwar &#8211; aber wo Ideologie herrscht, ist f&#252;r allzuviel Realit&#228;t ohnehin kein Platz [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: chriwi</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2010/02/10/mindestlohn-ruiniert-samoa/comment-page-1/#comment-117912</link>
		<dc:creator>chriwi</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 15:26:14 +0000</pubDate>
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		<description>Darf ich deine Realit&#228;t betreten oder willst du in ihr alleine bleiben. Meinst du jeder kann frei w&#228;hlen wo er arbeiten m&#246;chte? Du hast deine Arbeit und fast alle in deinem Arbeitsbereich sind arbeitslos, meinst du du w&#252;rdest k&#252;ndigen, wenn die Arbeit passabel bezahlt ist? Du w&#252;rdest runterschlucken und weiter machen. Sieh dir die Telekom, Deutsche Bank, Bahn, Lidl, Schlecker... und viele andere Unternehmen an die ihre Angestellten bespitzeln. Du willst sagen das dort keine Machtkonzentrationen wie bei Staaten vorliegen. 

&quot;Vollbesch&#228;ftigung gab es auch in der DDR. Marktl&#246;hne haben sich da aber noch lange nicht eingestellt.&quot;

Erst mal vergleichst du &#196;pfel mit Birnen. Einen freien Markt gab es in der DDR nicht, folglich also auch keine Marktl&#246;hne.
Zweitens gab es in der BRD in den 70ern auch Vollbesch&#228;ftigung und eine deutlich h&#246;here Lohnquote als heute. Die Gewerkschaften, Arbeiter und Angestellten waren deutlich st&#228;rker im Vergleich zu den Unternehmen aufgestellt. Warum das so war ist klar. Man hatte zu dieser Zeit die freie Wahl, denn man konnte ohne wirklichen Verlust das Unternehmen wechseln und wurde nicht Arbeitslos. Dann gilt dein Ausspruch, dass Unternehmen keine Macht &#252;ber dich haben. Sonst nur in der gl&#252;cklichen Situation das du unentbehrlich bist und das k&#246;nnen schlecht alle sein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Darf ich deine Realit&#228;t betreten oder willst du in ihr alleine bleiben. Meinst du jeder kann frei w&#228;hlen wo er arbeiten m&#246;chte? Du hast deine Arbeit und fast alle in deinem Arbeitsbereich sind arbeitslos, meinst du du w&#252;rdest k&#252;ndigen, wenn die Arbeit passabel bezahlt ist? Du w&#252;rdest runterschlucken und weiter machen. Sieh dir die Telekom, Deutsche Bank, Bahn, Lidl, Schlecker&#8230; und viele andere Unternehmen an die ihre Angestellten bespitzeln. Du willst sagen das dort keine Machtkonzentrationen wie bei Staaten vorliegen. </p>
<p>&#8220;Vollbesch&#228;ftigung gab es auch in der DDR. Marktl&#246;hne haben sich da aber noch lange nicht eingestellt.&#8221;</p>
<p>Erst mal vergleichst du &#196;pfel mit Birnen. Einen freien Markt gab es in der DDR nicht, folglich also auch keine Marktl&#246;hne.<br />
Zweitens gab es in der BRD in den 70ern auch Vollbesch&#228;ftigung und eine deutlich h&#246;here Lohnquote als heute. Die Gewerkschaften, Arbeiter und Angestellten waren deutlich st&#228;rker im Vergleich zu den Unternehmen aufgestellt. Warum das so war ist klar. Man hatte zu dieser Zeit die freie Wahl, denn man konnte ohne wirklichen Verlust das Unternehmen wechseln und wurde nicht Arbeitslos. Dann gilt dein Ausspruch, dass Unternehmen keine Macht &#252;ber dich haben. Sonst nur in der gl&#252;cklichen Situation das du unentbehrlich bist und das k&#246;nnen schlecht alle sein.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: freeman</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2010/02/10/mindestlohn-ruiniert-samoa/comment-page-1/#comment-117899</link>
		<dc:creator>freeman</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 10:49:44 +0000</pubDate>
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		<description>Wo ist der Unterschied?

Unterschiedliche wirtschaftliche Situationen gibt es ja nicht nur zwischen Samoa und Festland, sondern auch zwischen 2 Orten am Festland, 2 Unternehmen am selben Ort, ja sogar zwischen 2 Arbeitnehmern.

Und wenn wir MIndestl&#246;hne individuell festlegen wollten, sind Marktl&#246;hne wohl die einfachere und effektivere Methode.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wo ist der Unterschied?</p>
<p>Unterschiedliche wirtschaftliche Situationen gibt es ja nicht nur zwischen Samoa und Festland, sondern auch zwischen 2 Orten am Festland, 2 Unternehmen am selben Ort, ja sogar zwischen 2 Arbeitnehmern.</p>
<p>Und wenn wir MIndestl&#246;hne individuell festlegen wollten, sind Marktl&#246;hne wohl die einfachere und effektivere Methode.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2010/02/10/mindestlohn-ruiniert-samoa/comment-page-1/#comment-117888</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 23:01:23 +0000</pubDate>
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		<description>Ich versuche es mal: Wenn wir von einem Wettbewerbsmarkt ausgehen, wird in American Samoa so lange produziert, bis die Grenzkosten, also die Kosten jeder zus&#228;tzlich produzierten Einheit, denen auf dem Festland ensprechen. W&#228;re diese Bedingung nicht erf&#252;llt, w&#252;rden die Anbieter Gewinne liegen lassen. Damit diese Bedingung aber erf&#252;llt ist, m&#252;ssen exisitierende Lohnkostenunterschiede durch andere Dinge wettgemacht werden. Das k&#246;nnten z.B. die Transportkosten sein, aber die sind bei gro&#223;en Mengen vergleichsweise gering. Wahrscheinlicher ist, dass die Fabriken auf dem Festland &#252;ber eine h&#246;here Produktivit&#228;t aufgrund einer besseren Kapitalausstattung verf&#252;gen (dagny hat schon drauf hingewiesen). Wenn nun die Lohnkosten auf American Samoa wegen des Mindestlohns steigen, sind sie wom&#246;glich zwar immer noch niedriger als die auf dem Festland, aber durch die jetzt schlechtere Produktivit&#228;t wird die Produktion auf dem Festland rentabler.

Das ist &#252;brigens genau das Problem, das sich auch stellt, wenn man losgel&#246;st von Produktivit&#228;tsgewinnen aus sozialen Gr&#252;nden die Arbeitskosten in den sog. Sweat Shops erh&#246;ht: Die Produktion in reicheren L&#228;ndern rechnet sich wieder.

&lt;blockquote&gt;Au&#223;erdem h&#228;tte das Unternehmen sich weder theoretisch noch praktisch ins Knie geschossen, denn es hat ja durch den Standortwechsel nichts verloren&lt;/blockquote&gt;

Du hattest doch unterstellt, dass die Produktion auf dem Festland sich nicht rechnen w&#252;rde. &#220;brigens sind auch Ausgaben, die in einer Einkommensbesteuerung selbstverst&#228;ndlich nicht als Gewinn z&#228;hlen k&#246;nnen, Ausgaben: Die Knete ist weg. Eine Steuerminderung tr&#246;stet da eher wenig. Frag den Insolvenzverwalter deines Vertrauens.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich versuche es mal: Wenn wir von einem Wettbewerbsmarkt ausgehen, wird in American Samoa so lange produziert, bis die Grenzkosten, also die Kosten jeder zus&#228;tzlich produzierten Einheit, denen auf dem Festland ensprechen. W&#228;re diese Bedingung nicht erf&#252;llt, w&#252;rden die Anbieter Gewinne liegen lassen. Damit diese Bedingung aber erf&#252;llt ist, m&#252;ssen exisitierende Lohnkostenunterschiede durch andere Dinge wettgemacht werden. Das k&#246;nnten z.B. die Transportkosten sein, aber die sind bei gro&#223;en Mengen vergleichsweise gering. Wahrscheinlicher ist, dass die Fabriken auf dem Festland &#252;ber eine h&#246;here Produktivit&#228;t aufgrund einer besseren Kapitalausstattung verf&#252;gen (dagny hat schon drauf hingewiesen). Wenn nun die Lohnkosten auf American Samoa wegen des Mindestlohns steigen, sind sie wom&#246;glich zwar immer noch niedriger als die auf dem Festland, aber durch die jetzt schlechtere Produktivit&#228;t wird die Produktion auf dem Festland rentabler.</p>
<p>Das ist &#252;brigens genau das Problem, das sich auch stellt, wenn man losgel&#246;st von Produktivit&#228;tsgewinnen aus sozialen Gr&#252;nden die Arbeitskosten in den sog. Sweat Shops erh&#246;ht: Die Produktion in reicheren L&#228;ndern rechnet sich wieder.</p>
<blockquote><p>Au&#223;erdem h&#228;tte das Unternehmen sich weder theoretisch noch praktisch ins Knie geschossen, denn es hat ja durch den Standortwechsel nichts verloren</p></blockquote>
<p>Du hattest doch unterstellt, dass die Produktion auf dem Festland sich nicht rechnen w&#252;rde. &#220;brigens sind auch Ausgaben, die in einer Einkommensbesteuerung selbstverst&#228;ndlich nicht als Gewinn z&#228;hlen k&#246;nnen, Ausgaben: Die Knete ist weg. Eine Steuerminderung tr&#246;stet da eher wenig. Frag den Insolvenzverwalter deines Vertrauens.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Adrian</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2010/02/10/mindestlohn-ruiniert-samoa/comment-page-1/#comment-117868</link>
		<dc:creator>Adrian</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 16:02:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/?p=5783#comment-117868</guid>
		<description>Ein Unternehmen hat keine Macht &#252;ber mich, denn niemand zwingt mich, f&#252;r ein Unternehmen zu arbeiten, f&#252;r das ich nicht arbeiten will - au&#223;er der Staat nat&#252;rlich. Der macht das st&#228;ndig und insbesondere mit Hartz IV-Empf&#228;ngern.

&quot;Das Optimum ist sicher Vollbesch&#228;ftigung.&quot;

Vollbesch&#228;ftigung gab es auch in der DDR. Marktl&#246;hne haben sich da aber noch lange nicht eingestellt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Unternehmen hat keine Macht &#252;ber mich, denn niemand zwingt mich, f&#252;r ein Unternehmen zu arbeiten, f&#252;r das ich nicht arbeiten will &#8211; au&#223;er der Staat nat&#252;rlich. Der macht das st&#228;ndig und insbesondere mit Hartz IV-Empf&#228;ngern.</p>
<p>&#8220;Das Optimum ist sicher Vollbesch&#228;ftigung.&#8221;</p>
<p>Vollbesch&#228;ftigung gab es auch in der DDR. Marktl&#246;hne haben sich da aber noch lange nicht eingestellt.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: chriwi</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2010/02/10/mindestlohn-ruiniert-samoa/comment-page-1/#comment-117866</link>
		<dc:creator>chriwi</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 15:42:22 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;hat er Macht &#252;ber mich&quot;

Wenn die Unternehmen das gleiche tun haben sie auch Macht &#252;ber dich. Der Unterschied in einer Demokratie ist (im Idealfall) das du &#252;ber den Staat potentiell die M&#246;glichkeit hast zu tiefe L&#246;hne zu sanktionieren. Im freien Markt sieht das nicht ganz so g&#252;nstig aus. Denn ein gewisser Mindestlohn ist ja durch die sozialen Sicherungssysteme gegeben. Liegt er deutlich drunter w&#252;rde nur unter Zwang gearbeitet werden. Das Optimum ist sicher Vollbesch&#228;ftigung. Dann w&#252;rde sich wirklich Marktl&#246;hne einstellen. Denn auch als Arbeitnehmer h&#228;tte man dann die Wahl.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;hat er Macht &#252;ber mich&#8221;</p>
<p>Wenn die Unternehmen das gleiche tun haben sie auch Macht &#252;ber dich. Der Unterschied in einer Demokratie ist (im Idealfall) das du &#252;ber den Staat potentiell die M&#246;glichkeit hast zu tiefe L&#246;hne zu sanktionieren. Im freien Markt sieht das nicht ganz so g&#252;nstig aus. Denn ein gewisser Mindestlohn ist ja durch die sozialen Sicherungssysteme gegeben. Liegt er deutlich drunter w&#252;rde nur unter Zwang gearbeitet werden. Das Optimum ist sicher Vollbesch&#228;ftigung. Dann w&#252;rde sich wirklich Marktl&#246;hne einstellen. Denn auch als Arbeitnehmer h&#228;tte man dann die Wahl.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Eisenmann</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2010/02/10/mindestlohn-ruiniert-samoa/comment-page-1/#comment-117864</link>
		<dc:creator>Eisenmann</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 14:33:34 +0000</pubDate>
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		<description>Soll das ein Argument gegen Mindestlohn im Allgemeinen sein, oder dagegen, den Festlandsmindestlohn einfach so auf ein Gebiet anzuwenden, in dem die wirtschaftliche Situation eine andere ist?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Soll das ein Argument gegen Mindestlohn im Allgemeinen sein, oder dagegen, den Festlandsmindestlohn einfach so auf ein Gebiet anzuwenden, in dem die wirtschaftliche Situation eine andere ist?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Culatello</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2010/02/10/mindestlohn-ruiniert-samoa/comment-page-1/#comment-117861</link>
		<dc:creator>Culatello</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 13:46:36 +0000</pubDate>
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		<description>Man &quot;Produktivit&#228;t&quot;.              ???Nix kapier?
Geht&#039;s auch in _ganzen_ S&#228;tzen?

Au&#223;erdem h&#228;tte das Unternehmen sich weder theoretisch noch  praktisch ins Knie geschossen, denn es hat ja durch den Standortwechsel nichts verloren (der Umzug selbst wird doch wohl direkt oder indirekt steuerlich abgesetzt werden k&#246;nnen).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Man &#8220;Produktivit&#228;t&#8221;.              ???Nix kapier?<br />
Geht&#8217;s auch in _ganzen_ S&#228;tzen?</p>
<p>Au&#223;erdem h&#228;tte das Unternehmen sich weder theoretisch noch  praktisch ins Knie geschossen, denn es hat ja durch den Standortwechsel nichts verloren (der Umzug selbst wird doch wohl direkt oder indirekt steuerlich abgesetzt werden k&#246;nnen).</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Adrian</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2010/02/10/mindestlohn-ruiniert-samoa/comment-page-1/#comment-117853</link>
		<dc:creator>Adrian</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 11:38:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/?p=5783#comment-117853</guid>
		<description>Der Mindestlohn wird kommen. Nicht weil er vern&#252;nftig ist. Sondern weil ein solches Machtinstrument politisch einfach zu verlockend ist. Wenn der Staat bestimmt, dass ich mich nur unter bestimmten Bedingungen verkaufen darf, hat er Macht &#252;ber mich.
Ist das jetzt auch Anakap?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Mindestlohn wird kommen. Nicht weil er vern&#252;nftig ist. Sondern weil ein solches Machtinstrument politisch einfach zu verlockend ist. Wenn der Staat bestimmt, dass ich mich nur unter bestimmten Bedingungen verkaufen darf, hat er Macht &#252;ber mich.<br />
Ist das jetzt auch Anakap?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Tom W.</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2010/02/10/mindestlohn-ruiniert-samoa/comment-page-1/#comment-117849</link>
		<dc:creator>Tom W.</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 10:42:15 +0000</pubDate>
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		<description>Die Tatsache, dass ein Unternehmen eine Fabrik schliesst, weil
ihm die L&#246;hne nicht passen, heisst doch noch lange nicht,
dass die Lohnforderungen der Arbeitnehmer grunds&#228;tzlich zu
hoch sind. Es heisst nur, dass der Unternehmer mehr verdienen will. Offensichtlich sind viele B&#252;rger immer noch der Meinung,
ein Unternehmer k&#246;nne den den Arbeitslohn grunds&#228;tzlich nach
eigenem Gutd&#252;nken festlegen. Genauso wie manche Lohnvorstellungen von Gewerkschaften unrealistisch sind, ist dies auch bei Unternehmern m&#246;glich. Das Problem l&#228;sst sich nur durch
eine halbwegs faire Relation zwischen Unternehmergewinn und
Arbeitslohn, l&#246;sen. Ein Mindestlohn ist zumindest so lange fair, als
der Unternehmer immer noch ein Vielfaches des Lohns des Arbeitnehmers verdient. Je geringer der Abstand wird, desto problematischer wird der Mindestlohn.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Tatsache, dass ein Unternehmen eine Fabrik schliesst, weil<br />
ihm die L&#246;hne nicht passen, heisst doch noch lange nicht,<br />
dass die Lohnforderungen der Arbeitnehmer grunds&#228;tzlich zu<br />
hoch sind. Es heisst nur, dass der Unternehmer mehr verdienen will. Offensichtlich sind viele B&#252;rger immer noch der Meinung,<br />
ein Unternehmer k&#246;nne den den Arbeitslohn grunds&#228;tzlich nach<br />
eigenem Gutd&#252;nken festlegen. Genauso wie manche Lohnvorstellungen von Gewerkschaften unrealistisch sind, ist dies auch bei Unternehmern m&#246;glich. Das Problem l&#228;sst sich nur durch<br />
eine halbwegs faire Relation zwischen Unternehmergewinn und<br />
Arbeitslohn, l&#246;sen. Ein Mindestlohn ist zumindest so lange fair, als<br />
der Unternehmer immer noch ein Vielfaches des Lohns des Arbeitnehmers verdient. Je geringer der Abstand wird, desto problematischer wird der Mindestlohn.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: chriwi</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2010/02/10/mindestlohn-ruiniert-samoa/comment-page-1/#comment-117843</link>
		<dc:creator>chriwi</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 07:10:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/?p=5783#comment-117843</guid>
		<description>Einige Fragen habe ich schon zu diesem Artikel. Wie war die Entlohnung vor dem Mindestlohn? (konnten die Menschen davon leben)
Wie ist die Gesamtkaufkraftentwicklung in Samoa?
Wie ist die Gesamtarbeitsplatzbilanz?
Wie ist die Gesamteinkommensentwicklung?

Ein Beispiel herauszunehmen aus einer Volkswirtschaft ist unsinnig. Man kann nicht von einer Firma auf die Volkswirtschaft extrapolieren. Wenn dann sollte man schon alle Aspekte anschauen. 

Hinzu kommt, dass teurere Arbeit auch Innovationen im technischen Bereich schaffen kann (Maschinen sind dann billiger als Menschen). Dies schafft unter Umst&#228;nden wieder Arbeitspl&#228;tze (Maschinen m&#252;ssen produziert werden).  Immer nur den Lohn als einzige Vorraussetzung anzubringen, dass Firmen existieren wo sie existieren ist zu einfach gehalten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Einige Fragen habe ich schon zu diesem Artikel. Wie war die Entlohnung vor dem Mindestlohn? (konnten die Menschen davon leben)<br />
Wie ist die Gesamtkaufkraftentwicklung in Samoa?<br />
Wie ist die Gesamtarbeitsplatzbilanz?<br />
Wie ist die Gesamteinkommensentwicklung?</p>
<p>Ein Beispiel herauszunehmen aus einer Volkswirtschaft ist unsinnig. Man kann nicht von einer Firma auf die Volkswirtschaft extrapolieren. Wenn dann sollte man schon alle Aspekte anschauen. </p>
<p>Hinzu kommt, dass teurere Arbeit auch Innovationen im technischen Bereich schaffen kann (Maschinen sind dann billiger als Menschen). Dies schafft unter Umst&#228;nden wieder Arbeitspl&#228;tze (Maschinen m&#252;ssen produziert werden).  Immer nur den Lohn als einzige Vorraussetzung anzubringen, dass Firmen existieren wo sie existieren ist zu einfach gehalten.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Eine menschengemachte Katastrophe &#171;</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2010/02/10/mindestlohn-ruiniert-samoa/comment-page-1/#comment-117838</link>
		<dc:creator>Eine menschengemachte Katastrophe &#171;</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 22:11:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/?p=5783#comment-117838</guid>
		<description>[...] Dank an Dagny T. vom Antib&#252;rokratieteam f&#252;r den [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Dank an Dagny T. vom Antib&#252;rokratieteam f&#252;r den [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2010/02/10/mindestlohn-ruiniert-samoa/comment-page-1/#comment-117836</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 21:32:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/?p=5783#comment-117836</guid>
		<description>&lt;blockquote&gt;Wirtschaftlich nicht nachvollziehbar. Durch die Verlagerung auf das Festland erfolgte lohnkostenm&#228;&#223;ig keinerlei Einsparung.&lt;/blockquote&gt;

Man &quot;Produktivit&#228;t&quot;.

&lt;blockquote&gt;Das sieht eher nach einem Exempel der Unternehmungen aus: “So, das habt ihr jetzt von euren Forderungen!”&lt;/blockquote&gt;

Ich habe ja nun schon ein paar Unternehmen von innen erlebt, aber seltsamerweise war noch keins darunter, dass sich selbst ins Knie geschossen h&#228;tte, um an irgendjemandem irgendwelche Exempel zu statuieren. 

Manche Logik ist auch gar zu beliebig. Einmal ist der Kapitalismus b&#246;se, weil Konkurrenz nur die schlechten Triebe im Menschen weckt, und ein anderes Mal handeln die Unternehmen pl&#246;tzlich problemlos konzertiert, um politische Ziele durchzusetzen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Wirtschaftlich nicht nachvollziehbar. Durch die Verlagerung auf das Festland erfolgte lohnkostenm&#228;&#223;ig keinerlei Einsparung.</p></blockquote>
<p>Man &#8220;Produktivit&#228;t&#8221;.</p>
<blockquote><p>Das sieht eher nach einem Exempel der Unternehmungen aus: “So, das habt ihr jetzt von euren Forderungen!”</p></blockquote>
<p>Ich habe ja nun schon ein paar Unternehmen von innen erlebt, aber seltsamerweise war noch keins darunter, dass sich selbst ins Knie geschossen h&#228;tte, um an irgendjemandem irgendwelche Exempel zu statuieren. </p>
<p>Manche Logik ist auch gar zu beliebig. Einmal ist der Kapitalismus b&#246;se, weil Konkurrenz nur die schlechten Triebe im Menschen weckt, und ein anderes Mal handeln die Unternehmen pl&#246;tzlich problemlos konzertiert, um politische Ziele durchzusetzen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: links for 2010-02-10&#160;&#124;&#160;FutureWorks Research</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2010/02/10/mindestlohn-ruiniert-samoa/comment-page-1/#comment-117832</link>
		<dc:creator>links for 2010-02-10&#160;&#124;&#160;FutureWorks Research</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 20:02:10 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Mindestlohn ruiniert Samoa (tags: minimumwage americansamoa) [...]</description>
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		<title>Von: Tim</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2010/02/10/mindestlohn-ruiniert-samoa/comment-page-1/#comment-117801</link>
		<dc:creator>Tim</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 11:59:13 +0000</pubDate>
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		<description>Um es in der Sprache von diversen Politikern zu sagen: &quot;Einzelf&#228;lle&quot;.

Ansonsten zu:&quot;(zumindest kurzfristig, langfristiges Denken ist weder bei Politikern noch bei den meisten W&#228;hlern besonders beliebt)&quot;

Kann man nur zustimmen. Erinnert mich an eine Diskussion aus den 70ern zum Thema Kapitalismus in den USA. Der Konsens war in die Richtung &quot;Kapitalismus ist langfristig zwar besser, aber wir m&#252;ssen ja auch kurzfristig denken!&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Um es in der Sprache von diversen Politikern zu sagen: &#8220;Einzelf&#228;lle&#8221;.</p>
<p>Ansonsten zu:&#8221;(zumindest kurzfristig, langfristiges Denken ist weder bei Politikern noch bei den meisten W&#228;hlern besonders beliebt)&#8221;</p>
<p>Kann man nur zustimmen. Erinnert mich an eine Diskussion aus den 70ern zum Thema Kapitalismus in den USA. Der Konsens war in die Richtung &#8220;Kapitalismus ist langfristig zwar besser, aber wir m&#252;ssen ja auch kurzfristig denken!&#8221;</p>
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