Der Wohlfahrtsstaat ist noch nicht am Ende

12.03.2010 00:26 - Notizen aus dem U-Boot by jo@chim - 61 Kommentare
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Aber die Uhr tickt...

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61 Kommentare » Neuer Kommentar zum Beitrag

chriwi, 12.03.2010 03:15

Ich würde gerne mal die Gläubiger dieser Schulden aufgelistet haben. Zumindest die größten Anteilseigner am deutschen Staat.

 
jo@chim, 12.03.2010 08:13

Die Gläubiger der Bundesrepublik Deutschland. Als Kinder haben wir aus Reichsanleihen, die mein Urgrossvater für seine Alterssicherung erworben hatte, Papierflieger gebaut.

 
Benjamin Stöcker, 12.03.2010 09:25

Stimmt die Schuldenuhr ist erschreckend, aber Steuersenkungen können da sicher helfen *eg*

Ben

jo@chim, 12.03.2010 09:46

Das könnten sie in der Tat (zumindest aus einem prozessualen, nicht statischen, Verständnis der Volkswirtschaft heraus).

F.Alfonzo, 12.03.2010 10:01

@ Joachim:Wenn du mit dem prozessualen Verständnis das BIP-Wachstum durch weniger Staatseingriff meinst, stimmt das so auch nicht.

Des Problems Lösung ist relativ einfach: Um Schulden zu senken, müssen die Ausgaben geringer als die Einnahmen sein, völlig unabhängig von der Staatsquote.

Schweizer, 12.03.2010 13:24

ich behaupte mal, in deutschland die steuern zu senken würde tatsächlich helfen, vor allem bei den hohen einkommen, ich denke da an die Laffer-Kurve. Aber das geht ja von der sozialistischen Ideologie eurer beiden sozialdemokratischen parteien nicht (die stasipartei käme ja dann auch noch)

Adrian, 12.03.2010 13:46

Korrektur: Wir haben fünf sozialdemokratische Parteien – und eine sozialistische ;-)

Schweizer, 12.03.2010 15:28

die grünen, ganz vergessen, ich zähl den braunen-block (grün-rot) immer zusammen. sind zwar klein, haben ja aber doch immer wieder was zu sagen und ein dankendes mikrofon (oder mikrophon?). und die csu hab ich mal frech zur der cdu gezählt.

 
 
Hias, 13.03.2010 12:10

Seitdem die Laffer-Kurve in der US-Politik ihr Umwesen treibt und v.a. von den Republikanern immer wieder herangezogen wird, seitdem sind die empirischen Befunde, dass Steuersenkungen zu höheren Staatseinnahmen führen aber sehr dünn:
http://en.wikipedia.org/wiki/National_debt_by_U.S._presidential_terms

 
 
 
chriwi, 13.03.2010 05:54

Was soll das nützen? Wen entlastet man mit Steuersenkungen primär? Genau diejenigen die dem Staat jetzt schon das Geld leihen. Was machen sie mit diesem Geld? Es sparen natürlich. Wollten sie es ausgeben, dann hätten sie jetzt schon die Möglichkeit dazu. Das heißt der Staat nimmt weniger ein und wird aber ähnlich Hohe Ausgaben haben.
Somit leiht er sich wieder mal bei denen die er entlastet hat Geld. Es hat unter Reagan und Thatcher nicht funktioniert. Wieso meinst du in Deutschland läuft alles anders

Es ist eine Nullsumme. Entschuldet sich der Staat muss sich jemand anderes verschulden, oder aber irgendjemand verliert ein Teil seines Vermögens. Ich glaube kaum, dass die Versicherungen und Banken ein wirkliches Intresse daran haben, dass sich Deutschland entschuldet. Dann sind sichere Anlagen verloren.

 
chriwi, 13.03.2010 14:22

Wen entlastet man primär, wenn man die Steuern senkt? Natürlich diejenigen mit viel Einkommen. DIese wollen das Einkommen dann auch zu einem Teil sparen. Das heißt, da der Staat durch Steuersenkungen weniger Einnahmen hat leiht er sich erst einmal genau bei diesen Personen das Geld zurück, um seine Aufgaben zu erledigen. Mit Steuersenkungen Wachstum zu generieren gelingt, aber dadurch mehr Steuereinnahmen zu generieren funktionierte schon bei Reagan und Thatcher nicht.

Haeretiker, 13.03.2010 23:46 Subscribed to comments via email

damit liegst du wie immer prinzipiell falsch. erstens haben DIE reichen (fremde merkwürdige masse) meist nicht viel von steuererhöhungen oder senkungen stichwort beitragsbemessungsgrenze. zweitens werden menschen durch den staat künstlich reich gerechnet indem er gerne mal vollzeit und teilzeit in einen topf wirft. einfaches beispiel: jemand verdient 2500 € vollzeit , jemand anderes 2000 € teilzeit. monatlich hat der vollzeit arbeitende “überdurchschnittlich ” verdient, somit wird er mehr zu kasse gebeten als eigentlich legitim. jemand der diese 2500€ verdient , hat netto ca. 1500 hat er noch ein kind welches nicht arbeitet, bleibt für jedem am ende ca. 800 €. und damit dürfen alle rechnungen, wie zum beispiel der durch das eeg verteuerte strom bezahlt werden. für diese menschen (stichwort mittelschicht) sind steuererleichterungen ein segen

Medea, 15.03.2010 10:00 Subscribed to comments via email

“hat netto ca. 1500 und damit dürfen alle rechnungen, wie zum beispiel der durch das eeg verteuerte strom bezahlt werden.”

Dazu gibt es spätestens alle drei Jahre eine Mieterhöhung, sog. “Nebenkosten” sind jetzt in der Höhe einer Miete, meiner jedenfalls. Dazu kommen noch die Stromkosten. Reparaturen bis zu einer Höhe der Jahreskaltmiete muss ich selbst bezahlen. Zusätzlich kommen jetzt noch höhere Krankenkassenbeiträge etc.

Mir würde schon reichen, wenn allein die kalte Progression abgeschafft würde. Aber nicht mal danach sieht es aus.

.

 
 
Haeretiker, 14.03.2010 03:55

chriwi bitte einmal belege für deine aussagen , nicht immer es ist so weil ich es sage

chriwi, 16.03.2010 02:53

Gegen eine Entlastung der Mittelschicht sage ich überhaupt nichts. Aber gehen wir Systematisch ran. Wer profitierte von der Abgeltungssteuer? Sicher nicht die Kleinanleger, oder. Wer profitiert von der Steuerfreiheit bei Unternehmensverkäufen, wer von den Erbschaftssteuersenkungen? Auch wenn Herr Rösler
eine Minikopfpauschale erschaffen will braucht man nicht groß zu rechnen, um zu sehen das man erst ab 3200 Euro Lohn keine Verluste macht. Wo sind da die vielgepriesenen Entlastungen? Deine Beispiel sind in der Mittelschicht, aber was ist mit den Gehältern >100000Euro jährlich? Des Weiteren ist dein Beispiel auch nur für den schlechtesten Fall gerechnet. Kinderfreibetrag, Kindergeld, etc. werden nicht berücksichtigt. Auch musst du mal ausrechnen wie viel 1-2% Steuerentlastung diesem Beispiel nützen würde. Das sind unter 25-50Euro, da ja nicht das gesamte Einkommen versteuert wird. Bei sinkenden Bruttolöhnen ein guter Ausgleich.

http://www.shortnews.de/id/821182/Krankenversicherung-Gesundheitsminister-Philipp-Roesler-fordert-29-Euro-Extrabeitrag

 
 
 
 
Adrian, 12.03.2010 10:13

Selbst wenn man alle Steuern auf 100 Prozent anheben würde, der Staat würde sich immer noch verschulden. Eine logische Folge, die sich zwangsläufig aus dem Umstand ergibt, dass Menschen übermütig werden, wenn man ihnen

a) die Macht gibt, ein Land zu gestalten
b) die Macht gibt, über Geld zu verfügen, dass sie selbst nicht erarbeiten, sondern ledglich einzuziehen brauchen

Daniel Drungels, 12.03.2010 10:36

Du vergisst das Selbstlosigkeitsgen, dass das Verlangen steuert anderen Menschen permanent Gutes zu tun. a) und b) muss der gesunde Altruist nur einsetzen, weil der Siegeszug der Globalisierung und die weltweite Ausbreitung des Turbokapitalismus den Genpool nachhaltig verändert hat.

Adrian, 12.03.2010 14:00
 
jo@chim, 12.03.2010 14:06
 
 
Medea, 12.03.2010 11:36 Subscribed to comments via email

“Selbst wenn man alle Steuern auf 100 Prozent anheben würde, der Staat würde sich immer noch verschulden.”

Vielleicht kommt das ja noch Steuern auf 100%, dann zahlt uns das Finanzamt ein Taschengeld. Müssen wir da aber selbst abholen ;-)

Der Staat hat vor der Finanzkrise reichlich Steuern eingenommen. Er hat auch kein Einnahme-Problem, sehr wohl aber ein Ausgabenproblem.
Selbst für China gibt es noch Entwicklungshilfe (bekommt demnächst aber einen neuen Namen wie “Klimaschutzhilfe”), dazu bekommen sie noch die Subventionen von Solardächern, die sie inzwischen in guter Qualität und um einiges billiger liefern als deutsche Firmen. Und das bei einem Wirtschaftswachstum Chinas von zur Zeit ca. 9%. Dies nur als kleines Beispiel.

Und da soll kein Geld für diejenigen vorhanden sein, die arbeiten, um wenigstens die kalte Progression abzuschaffen? Aber offensichtlich ist das politisch nicht gewollt. Es mangelt sicher nicht an Geld.

alex, 12.03.2010 19:19

“Vielleicht kommt das ja noch Steuern auf 100%, dann zahlt uns das Finanzamt ein Taschengeld. Müssen wir da aber selbst abholen ;-)”

Das mit dem Taschengeld ist doch schon Realität, wenn man mal die Median aufmerksam verfolgt. Eine Steuersenkung heißt schon “Steuergeschenk”. Eigentlich ist ein Steuergeschenk eine Steuererhöhung: Da beschenkt sich der Staat selbst.

 
 
 
 
Daniel Drungels, 12.03.2010 10:39

Das ist wirklich unheimlich. Gestern dachte ich noch darüber nach, dass es ganz lustig wäre, die Schuldenuhr in mein Blog einzubetten.

Die Implantate, die uns der Mossad eingepflanzt hat, um unsere Gehirne zu synchronisieren, funktionieren tatsächlich.

jo@chim, 12.03.2010 12:21

Oder es war ein Riss in der Matrix.

 
 
Christian S., 12.03.2010 10:48

Vielleicht wäre eine Schuldnerberatung bei diesem RTL2-Menschen eine gute Idee! :-)

jo@chim, 12.03.2010 14:04

Den “Schuldner Staat” würde jeder (seriöse) Schuldnerberater heim oder zur Psychotherapie schicken – es wird nämlich der ernsthafte Wille erwartet, aus der Schuldenspirale herauszukommen.

 
nana, 12.03.2010 14:58

Der Zwegat würde lang hin umfallen und nachdem er aus seiner Schreckohnmacht wieder aufgewacht ist, würde er noch schockstarr herausstammeln, dass er sich so ein größenwahnsinniges Schuldenkonstrukt nicht mal in seinen wildesten Träumen vorstellen hätte können, geschweige denn schon einmal bei einem Privaten gesehen hätte. Wobei er einen Privaten mit so einer Schuldenpraktik dann wohl für einen in Gewahrsam zu nehmenden Schwerverbrecher denn für einen zu unterstützenden, armen Schuldner halten müsste.

 
Schweizer, 12.03.2010 15:24

“raus aus den schulden”-typen nach griechenland, spanien und italien schicken, das wär mal echt ne coole sache. kann man sicher viele folgen drehen und der white trash von deutschland kann leuten zu kucken, denen es noch schlimmer geht

 
F.Alfonzo, 13.03.2010 07:01

Zwegat als Berater vom Schäuble? Geile Idee:

“Wolfgang, so geht das nicht weiter; Sie wissen das auch, nicht wahr? Wo können wir denn den Gürtel enger schnallen?”

 
 
Brammade, 12.03.2010 14:14

Die Kritik gegenüber Westerwelle ist aus dem Ruder gelaufen, auch auf die Gefahr hin hier zensiert zu werden , wie bei den Putinmedien , so schreibe ich trotzdem.

Aus vielen Gesprächen mit einigen Journalisten wird klar , das man Westerwelle mit allen Mitteln aus dem Amt kippen will. Dafür wird nun eine Mediale Kampagne der übelsten Art gefahren, wohl wissend, das auch Konservative Blätter ein Problem mit einem Schwulen Außenminister haben, wobei das Ziel der Attacke nicht nur Herr Westerwelle ist.
Jedem mit ein wenig Verstand muss es zum Nachdenken bringen, wieso zur Zeit nur noch möglichst Hetzerische Beträge von der Redaktionsleitung in Auftrag gegeben und abgenommen werden, wo ist die Pluraität , wo die Meinungsvielfalt die eigentlich zu einer Demokratie gehört. Journalisten die die Flagge der Meinungsfreiheit hochhalten und Herrn Westerwelle verteidigen, werden kalt gestellt, stattdessen wird übelster Propaganda- und Vernichtungsjournalismus betrieben.

Hier wird ein multistrategisches Spiel gespielt die Zum Teil auch schwulenfeindlich ist, wobei Thomas Oppermann , Herr Steinmeier und Frau Nahles unterschwellig schwulenfeindliche hetze betreiben, doch dies muss nichtmal etwas mit Westerwelle zu tun haben , sondern kann etwas mit den Machtstrukturen der SPD zu tun haben. Nach dem desolaten Bundestagsergebnis der SPD wofür Steinmeier die Verantwortung übernommen hat, läuft die Entscheidung wer nächster SPD-Kandidat werden kann auf einige wenige zu. Ein Kandidat ist Wowereit , denn jeder Kandidat muss auch die Perspektive aufzeigen Wahlen gewinnen zu können, da sieht es bei der SPD sehr Jämmerlich aus. Sollte Wowereit in Berlin die Wahlen gewinnen, würde innerhalb der SPD ein neuer Machtkampf ausbrechen mit einer linken Koalition für den Bund. Mit der Vernichtung Westerwelles würde man auch Wowereit sein Grenzen aufzeigen, niemals erster schwuler Kanzler einer Linken Regierung zu werden.

Mit der Perfiden Medienkampagne gegenüber Westerwelle wird eine ähnliche Kampagne gefahren wie bei Kurt Beck. Nachdem er in Hessen eine Linke Koalition ermöglicht hat und es im Raum stand , das er dies auch auf Bundesebene tun konnte, wurde Mittels der Medien eine Vernichtungskampagne gegen ihn gefahren, dessen Sieger Steinmeier war. Nun hier wieder, Westerwelle ist nur das vorgründige Ziel, dahinter steht Wowereit und eine von den Linken unterstützte Bundesregierung, das einige mächtige Medienmänner und ihre Sozialdemokratischen Handpuppen verhindern wollen.

Medea, 12.03.2010 14:44 Subscribed to comments via email

“…das man Westerwelle mit allen Mitteln aus dem Amt kippen will. Dafür wird nun eine Mediale Kampagne der übelsten Art gefahren, wohl wissend”

das sehe ich auch so. Und die Hetze kommt vorwiegend aus der SPD.
Allerdings agiert Westerwelle auch nicht immer ganz glücklich, z. B. als er den Polen, Türkei Versprechungen machte.

“, das auch Konservative Blätter ein Problem mit einem Schwulen Außenminister haben”

Ich denke auch, dass bei einem so hohen Amt wie Außenminister oder auch Kanzler das Schwulsein bzw. das Problem damit eine Rolle spielt. Bei einem Bürgermeister wie Wowereit sieht man eher darüber hinweg.
Sicher ist aber, dass es eine besonders üble Art ist, wie man zur Zeit mit Westerwelle umgeht.

Allerdings verstehe ich nicht, dass du der Ansicht bist, hier könntest du zensiert werden mit so einer Aussage wie deiner. Wie kommst du darauf?

jo@chim, 12.03.2010 14:52

Wahrscheinlich hat er ein schlechtes Gewissen, weil sein Kommentar zu diesem Beitrag in der Tat völlig Off Topic ist ;-)

 
chriwi, 13.03.2010 05:43

“Sicher ist aber, dass es eine besonders üble Art ist, wie man zur Zeit mit Westerwelle umgeht.”

*snief* armer Westerwelle. Komisch, dass bei Lafontaine, Ypsilanti alle munter drauf geprügelt haben. Wie war das mit dem Wortbruch. Wo sind denn die Sparprogramme der FPD? Wollten sie nicht die Ministerien verkleinern und vieles andere mehr? Gab es nicht sogar den Vorschlag das Entwicklungshilfeministerium abszuschaffen. Wer hat ihn gemacht und ist jetzt Minister dort?

Westerwelle hat Fakten verdreht und sich etwas weit mit seinen Aussagen aus dem Fenster gelehnt. Nun schauen die Medien genauer hin und nehmen ihm das übel, was gängige, politsche Praxis ist. In meinen Augen zu recht soll man dies zum Thema machen. Allerdings sollte man die Anderen Damen und Herren (aller Parteien) auch nicht vergessen.

 
 
Webbaer, 14.03.2010 10:11

Ich denke auch, dass bei einem so hohen Amt wie Außenminister oder auch Kanzler das Schwulsein bzw. das Problem damit eine Rolle spielt.

Merkel ein Mann und auch schwul?
Ja, die Brüder haben viele Freunde…

Ansonsten, Westerwelle performt im Ganzen schon ein wenig merkwürdig. Anfänglich haben sich die Medien nicht rangetraut, aber nach den Hartz IV-Bemerkungen meldet sich jetzt jeder linke Journalist, der etwas auf sich hält, mit einer geeigneten Hetzschrift zu Wort.

Medea, 15.03.2010 10:05 Subscribed to comments via email

“Merkel ein Mann und auch schwul?”

So war es nicht gemeint, sondern “falls ein Kanzler schwul wäre”,

 
 
 
Christian S., 12.03.2010 15:35

Verschwörungstheorie galore!

 
Webbaer, 12.03.2010 18:36

Gegen Westerwelle wird natürlich systematisch kampagniert.
Allerdings darf man auch nicht vergessen, dass die FDP diejenige Partei ist, die ganz zwanglos mal so eben zusammen mit der SPD die ganze Scheisse verbackt hat.
OK, ist ein paar Jahre her. :)

 
Rainer Lang, 13.03.2010 08:25

“Hier wird ein multistrategisches Spiel gespielt die Zum Teil auch schwulenfeindlich ist, wobei Thomas Oppermann , Herr Steinmeier und Frau Nahles unterschwellig schwulenfeindliche hetze betreiben, doch dies muss nichtmal etwas mit Westerwelle zu tun haben , sondern kann etwas mit den Machtstrukturen der SPD zu tun haben. ”

ich würde es einmal so sagen: es ist keine schwulenfeindliche Hetze, jedoch setzen die Genossen buewusst oder unbewusst auf schwulenfeindliche Ressentiments bei den Wählern selbstverständlich aus reiner Machtgier. Schliesslich halten sie ja den überwiegenden Teil der Bürger für homo-, xeno- und islamophob. Die Überbetonung des Themas Mronz lässt auch keinen anderen Schluss zu.

Aus eigener Beobachtung weiss ich übrigens, dass bei Linken die krampfhaft unterdrückten ausländer-, juden- und schwulenfeindlichen Ressentiments häufig im privaten Kreis ausbrechen, wenn es um den politischen Gegner oder auch nur den unliebsamen Nachbarn oder Kollegen gehen sollte. Man erkennt dann, was hinter den Moralaposteln steht: Ressentiment-getriebene Persönlichkeiten. So weit diszipliniert sind sie jedenfalls, dass sie es zumesit vermeiden können, ihre wahren Ansichten der Öffentlichkeit vorzulegen.

 
 
Stefan B., 12.03.2010 14:30

Peter Zwegat zu Besuch beim Finanzminister. xD

Medea, 12.03.2010 14:45 Subscribed to comments via email

“Peter Zwegat zu Besuch beim Finanzminister.”

Oh ja, das wird dann aber hoffentlich im Fernsehen übertragen ;-)

 
 
mule, 12.03.2010 19:48 Subscribed to comments via email

Fehler in der Argumentation: Nicht der Wohlfahrtsstaat ist dann am Ende (ups, da seid Ihr aber über Eure Ideologie gestolpert), sondern Deutschland. Was ja erst mal gut ist. Dann kann man danach was ohne libertäre Cretins aufbauen.

googlehupf, 14.03.2010 18:25

Gibt’s diese Art von Cretins dann einfach nicht mehr oder muss man da noch gerechte Aktionen durchführen um die verschwinden zu lassen? Und was kommt eigentlich danach?

 
 
politbuerokrat, 12.03.2010 23:45

Und da sind noch nicht mal die Pensionen und Rentenzuschüsse drin enthalten. Unternehmen müßten für sowas Rückstellungen machen, der Staat muß es überhaupt nicht ausweisen.

 
Webbaer, 14.03.2010 10:07

Gerade die hohen Schuldenstände sind der überzeugendste Grund, dass es keine Steuerse.., äh, Steuergeschenke geben darf!!

Medea, 16.03.2010 09:32 Subscribed to comments via email

“Gerade die hohen Schuldenstände sind der überzeugendste Grund, dass es keine Steuerse.., äh, Steuergeschenke geben darf!!”

Och, das ist aber gemein von dir ;-)

Ja, das wird uns laufend von der CDU erzählt, die uns vor der NRW-Wahl auch nicht verraten will, wo sie dann sparen will. Dafür erzählt Frau Kraft zur Zeit, wo sie überall Geld ausgeben will, Verlängerung des Arbeitslosengeldes, Erhöhung der Hartz-IV-Sätze etc. Insgesamt ein lustiger Wahlkampf, was das Geld angeht.

Davon abgesehen, gibt es jetzt noch ein paar Milliarden für Griechenland. Da Deutschland die stärkste Wirtschaft hat in der EU, werden sie da auch das meiste bezahlen.

Wie ich schon ein paar Mal gesagt habe, Deutschland hat kein Einnahmen-, sehr wohl aber ein Ausgabenproblem. Ich denke da auch an die hohen Subventionen z. B. für Solardächer.

chriwi, 16.03.2010 14:31

“hohen Subventionen” oder alle Firmen die Hartz 4 beziehen.

 
WB, 17.03.2010 13:45

Die dumme Frau Merkel ist nur ein Symptom für den Sachverhalt, dass keiner mehr Politik gegen die von staatlichen Leistungen Abhängigen mehr machen kann.
Sprachschöpfungen wie “Steuergeschenke kann es nicht geben!” sind nur die logische Folge des Systemschadens.
Dennoch ganz bemerkenswert, dass niemand im bürgerlichen Lager fordert “Der Hosenanzug muss weg!”.
Schreckliche Person an der Spitze, da waren selbst die Frauenkanzler (Brandt, Schmidt, Schröder) und der Dicke um Klassen besser.

Medea, 17.03.2010 14:03 Subscribed to comments via email

“Die dumme Frau Merkel ist nur ein Symptom für den Sachverhalt, dass keiner mehr Politik gegen die von staatlichen Leistungen Abhängigen mehr machen kann.”

Inzwischen muss ich dir recht geben, was Merkel angeht. Sie wäre sicher auch besser in der SPD, mehr noch in der Linken, gut aufgehoben.

Was die Abhängigen angeht, so sollen sie auch weiterhin abhängig bleiben. Schließlich gibt es inzwischen eine ganze “Industrie” wie Wohlfahrtsverbände, Sozialarbeiter, die nicht wollen, dass ihnen die Klientel abhanden kommt.

Ja, der Hosenanzug, die 4-Knöpfe-Frau, wird uns noch länger erhalten bleiben, wer soll es sonst werden? Rüttgers ist nicht weniger gruselig. Ich fürchte mich vor der NRW-Wahl bzw. wie die Wahl ausgeht.

WB, 17.03.2010 14:24

Nunja, “abhängig” war natürlich unklar formuliert, die kriegens halt und habens gerne, abhängig sind wohl gar nicht so viele von den Leistungen – wenn die Sozialsysteme zusammenbrechen, wird man sehen, dass es auch wesentlich billiger geht; alternativ reicht auch ein Blick über die Grenze.

Merkel ist für mich die Enttäuschung schlechthin. Wobei ich schon gar nicht viel erwartet habe, der Hosenanzug, die Superopportunisten Rüttgers und Müller, grausig, grausig, grausig…

Der Mist hält keine 5 Jahre mehr.

Medea, 17.03.2010 15:44 Subscribed to comments via email

“Merkel ist für mich die Enttäuschung schlechthin.”

Du sprichst mir aus dem Herzen. Am Anfang habe ich da noch anders gedacht und in der vorigen Koalition konnte sie sich noch halbwegs gut hinter der SPD verstecken.
Wichtig ist ihr nur der Machterhalt, daher wartet sie auch immer so lange, bis sie weiß, wohin die Mehrheit geht, und äußert sich dann dementsprechend.

Ja, Rüttgers ist gruselig. “Müller”, meinst du den aus dem Saarland?

Bevor die Sozialsysteme zusammen brechen, werden sie noch Jahrzehnte daran herumdoktern wie bei den Gesundheitskosten und von denen, die arbeiten, noch höhere Sozialbeiträge fordern.

WB, 17.03.2010 18:46

Nah, das geht jetzt alles im EURO-Kontext den Bach runter, Mehrbelastung und so geht nicht, die Schuldenstände sprechen für sich.

Q: Warum? A: Man kann von den Bürgern nicht erwarten Beträge ab einer bestimmten Höhe mitzuschultern, sagen wir mal 30-50k, die springen dann ab, so zu sagen DDR-mässig.

Da nehme ich jede Wette an, ijnnerhalb von 2-10 Jahren ist Sense.

chriwi, 18.03.2010 04:43

“Da nehme ich jede Wette an, ijnnerhalb von 2-10 Jahren ist Sense”

Hast du dir die Verschuldung von Japan angesehen? Warum sollte Schluss sein. Du darfst nicht nur auf die Verschuldung sehen, sondern auch auf die Gegenwerte. Sind Gebäude, Straßen, ausgebildete Personen kein Wert. Wenn dies alles deutlich unter den Schulden liegen würde, dann hätten wir ein Problem. Die reine Fixierung auf diese virtuelle Gelduhr ist Unsinn. Was würde passieren, wenn auf einen Schlag die BRD ihre Schulden zurückzahlen würde? Wäre dann alles super? Du kannst ja mal alle Sparer fragen was sie davon halten würden.

WB, 18.03.2010 05:30

Das Gesamtbild – hier spielt jetzt der EURO rein, die Staatsverschuldung und der offenkundig bald nicht mehr finanzierbare Sozialstaat, schau mal in den Bundeshaushalt und dort wohin die Gelder fliessen – ist eindeutig. Erreichen Soziales und Schuldendienst im Bundeshaushalt gewisse Werte, dann ist aus. Meine These ist, dass diese Werte erreicht sind, es ist aus [1]; wann es genau aus ist, wird sich in einigen Jahren zeigen.

Strassen, ausgebildete Personen und so sind schwer verkäuflich. Wer würde bspw. C.S. kaufen wollen? :)

[1] It’s not over til it’s over. Wenn es aus ist, gehts natürlich weiter, dann erst können die Systeme umgestellt werden. Da eine sinnvolle Umstellung allerdings nicht gewaltlos erfolgen kann, wird es eine ganze Menge Ärger geben.

chriwi, 22.03.2010 07:55

“offenkundig bald nicht mehr finanzierbare Sozialstaat”
Bloß, weil Versicherungsvertreter mit Professorentitel wie Raffelhüschen das immer wieder predigen wird es doch nicht richtiger. Können alle sich privat Absichern, sollte dies wohl auch staatlich möglich sein. Ist es privat nicht möglich die Rente, Krankenversicherungen, etc. für alle die diese Leistungen brauchen zu gewährleisten, dann sehe ich den Fortschritt der Gesellschaft nicht.

“Erreichen Soziales und Schuldendienst im Bundeshaushalt gewisse Werte, dann ist aus.” Sagt wer? Ich würde gerne mal sehen ab welchem Wert es aus ist. Warum spielt eigentlich das soziale die zentrale Rolle, warum nicht Rüstung, Sicherheit, Subventionen? Das dieser “Wert” den du nennst ein sehr virtueller ist sieht man an den Verschuldungen und den zu bezahlenden Zinsen der Staaten. Japan zahlt weniger Zinsen als Griechenland, bei höherer Verschuldung. Was du vergisst sind die Werte die dem gegenüber stehen.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
chriwi, 18.03.2010 04:39

“Merkel mehr noch in der Linken, gut aufgehoben.”

???

Ich weiß gar nicht ob du dich mit Politik beschäftigst, aber Angela Merkel demontiert seit Jahren die Sozialsysteme. Auch wenn du es nicht glauben magst, aber sie führt das fort was Schröder angefangen hat.

Stichworte in diesem Zusammenhang sind Rente (mal wieder Nullrunden die nächsten Jahre), Mindestlohn (nicht mit ihr zu machen), Arbeitslosenversicherung (900Mio mal eben gesperrt), …

Sehr weit links sieht mir diese Politik nicht aus.

WB, 18.03.2010 05:32

Schau mal auf die Entwicklung der Sozialausgaben (auf die Beträge) und bringe das dann in einen sinnvollen Zusammenhang zur behaupteten “Demontage” der Sozialsystme durch den Hosenanzug.
Gerne auch hier, LOL.

chriwi, 18.03.2010 10:19

Dann rechnen mal gegen, wie viel mehr Menschen aus diesen Systemen Geld beziehen. Wenn du immer mehr Menschen aus dem System quersubventionierst (für Unternehmen) ist das nicht gerade sozial, oder?

 
 
 
chriwi, 18.03.2010 10:53

11 Bundesministerium für Arbeit und Soziales 146.822.404 -3.624.964 143.197.440

http://www.bundesfinanzministerium.de/nn_4314/DE/Wirtschaft__und__Verwaltung/Finanz__und__Wirtschaftspolitik/Bundeshaushalt/20100308__Haushaltsausschuss-anl,templateId=raw,property=publicationFile.pdf

Das Minus solltest du dir ansehen.
Vor allem, wenn die Zahl der Bezieher steigt. Es gibt mehr Rentner, es gibt mehr Arbeitslose, mehr Kurzarbeiter, mehr Hartz 4 Empfänger.

Um den sozialen Wandel von Frau Merkel noch mehr auf den Punkt zu bringen, solltest du dir ansehen, dass bei der Krankenkasse die Arbeitnehmer und Arbeigeber nicht mehr 50/50 der Kosten tragen. Ich suche immer noch nach dem sozialen Gedankengut dieser Frau. Wenn du sie für zu weit links hältst frage ich mich was rechts davon noch stehen soll. Sie versteckt sich gut, das stimmt. Ist auch schwer zu bestimmen wofür diese Frau steht, denn eine klare Stellung bezieht sie nicht. Bei der Wahl stand ja auch nur “Nichts” auf ihrem Plakaten.

Medea, 18.03.2010 11:40 Subscribed to comments via email

“dass bei der Krankenkasse die Arbeitnehmer und Arbeigeber nicht mehr 50/50 der Kosten tragen”

Das wurde aber von der rot-schwarzen Regierung eingeführt mit Gesundheitsministerin Ulla Schmidt. Da wurde doch als “Reform” ausgegeben, dass sich die Krankenkassen direkt an die Versicherten wenden können, falls sie mit dem Geld nicht auskommen. Und zwar nicht nur 8 Euro, sondern bis 1% des Bruttogehalts. Dazu kommt noch die Bemessungsgrenze, die diejenigen besser stellt, die oberhalb dieser Grenze verdienen. Und die gehen durchaus nicht in die Privaten, für die lohnt es sich mit Kindern in der Gesetzlichen zu bleiben.

“Ist auch schwer zu bestimmen wofür diese Frau steht, denn eine klare Stellung bezieht sie nicht. ”

Da gebe ich dir recht. Schon unerträglich ihr Verhalten.

 
 
Scrutograph, 20.03.2010 19:06

Dazu kommen noch Renten- und Pensionsanwartschaften, die für sich etwa viermal so hoch sind.

 
Scrutograph, 20.03.2010 20:00

Dazu kommen noch die Renten- und Pensionsanwartschaften.

 

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