Deutschland wird nun wie alle anderen im Euro organisierten Länder auch den Griechen ein paar Eurorubel rüberschieben müssen.

Ich hätte da eine kreative Idee, von der alle etwas hätten. Man soll das Leben und besonders die Krisen nicht immer so todernst nehmen.

Man könnte ja mal eine oder zwei Milliarden für Direkthilfe auf die Seite tun. Und die ginge so: Jeder Deutsche, der nach Griechenland in die Ferien fährt, kriegt die vom Staat bezahlt. Das Geld geht direkt an die Hoteliers und fürs Essen gibt’s noch Taschengeld. Und seien wir grosszügig: für ein paar Einkäufe noch etwas oben drauf.

Das würde doch die griechische Wirtschaft so richtig ankurbeln, wie vor kurzem die Abwrackprämie die deutsche.

Und das Beste: Alle wären glücklich. Die Griechen und die Deutschen und die Regierung beider Länder. Nur wir nicht in der Schweiz.

PS: Die Sache, dass die Schweiz die Schuldnerländer statistisch anführt, hat nur damit zu tun, dass eine einzelne Bank praktisch alle Milliardenkredite an Griechenland ausgegeben hat. Die Bank mit Sitz in Genf gehört einem Griechen und deren Hauptsitz wurde kürzlich nach Luxemburg verlegt. In der nächsten Statistik der Bank für internationalen Zahlungsausgleich (sitzt in Basel) wird Luxemburg den Schwarzen Peter haben.