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Sektion der neoliberalen Weltverschwörung

EU geht All in

dagny t., 10.05.2010

Die Frage ist nur, ob das Full House wirklich aus Assen und Koenigen besteht, oder ob sich ins Blatt der EU nicht auch ein paar Nieten eingeschlichen haben. Eine knappe 3/4 Billion liegt im Topf. Wer geht mit und wer laesst sich ausbluffen?



11 Kommentare zu “EU geht All in”

  1. Milfweed

    Man muss mitgehen, eine Entscheidung mit einer Waffe am Kopf gerichtet!

    Das Pokerface der Politiker ist erbärmlich, sie würden damit zugrunde gehen in der Marktwirtschaft. Deshalb sind sie ja Politiker geworden.

  2. Die Stimme aus dem Off

    Die Überschrift ist super.

  3. Daniel Fallenstein

    Ja. Die Amis gehen in’s All, Die EU geht All in.

  4. Lina

    Irgendwo in den Kommentarspalten des www schreibt ein ‘Pseudo-Papp-Argyrios’:

    “Las heute, daß über Nacht eine Art Währungsreform gewesen ist. Der Trick: Das Geld sieht aus wie vorher – Euro. Aber es ist eigentlich eine Kreuzung von Denar, Lira, Peseta usw. … Wir zahlen ab heute 0.00 Uhr mit der Drachme – und sind finanziell den Griechen gleichgestellt.”

    Und fragt, ob das jemand versteht …

  5. Dagny

    Der Euro wurde bisher immer als eine Art D-Mark in anderem Gewand angesehen. Ab jetzt ist der Euro eine Art Lira/Drachme in anderem Gewand. – Uebrigens, der ostdeutsch sozialisierten Kanzlerin aus dem Pastorenhaushalt duerfte die westdeutsche Identifikationsfigur ‘Starke D-Mark’ ohnehin nicht verstaendlich sein.

  6. jan

    Naja. Bei so einem Overshove repped die EU mal eine arg polarisierte Range (Nuts oder Air). und gegen so einen gewohnheintsmäßigen Bluffer würd’ ich keine Trips folden. Was zum Geier sind Nieten?

  7. tigger

    Die Griechen haben den Pot jedenfalls schon mal beim Lowball geholt :-)

  8. Blog Fürst » EU geht “all-in”

    [...] wohl treffenste Analyse der Griechenland- und Euro-Krise hat das antibuerokratieteam getroffen. EU geht [...]

  9. Wb

    Wenn Italien oder Spanien, also ein etwas grösseres Land, wackeln wird, dann wird die Natürlichkeit mit der deutsche und andere Politiker Steuergeld verschenken ein wenig nachlassen müssen.

    Der Hosenanzug hat sich ein wenig Zeit erkauft und hofft die Legislaturperiode überstehen zu können.

    Die Problematik verstehen tut der Hosenanzug nicht oder will es zumindest nicht, bin ja gespannt, ob wirklich gegen den Markt (a.k.a. “Spekulanten und Banker”) vorgegangen wird; das wäre spannend, sinnlos und sozialistisch.

  10. sauerkraut1

    Die Überschrift ist genial, so einfach und so gekonnt.

  11. sauerkraut1

    Das Geld mit dem die EU all in geht, gehört ihr nicht. Wir haben sie gewählt, damit sie mit unserem Geld spielt. Schade eigentlich das sie es nicht drauf hat. Aber sie ist in guter Gesellschaft. Mir ist kein Staat bekannt, der mit Geld umgehen kann. Man muss eben alles alleine machen. Nicht mal sein Geld kann man der EU anvertrauen.
    Was sagt das eigentlich über jemanden aus, der zu seiner Chefin “Mutti” sagt?

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