Die Heisig’sche Unschärferelation

25.07.2010 17:45 - ∆Foxtrot by Daniel Fallenstein - 69 Kommentare

Eigentlich müsste sogar Claudia Roth mit dem Baseballschläger in den Rollbergkiez ziehen… Eigentlich.

Mir sind Vorfälle bekannt, in denen die Opfer gleichzeitig orale und anale Penetrationen durch mehrere Täter ertragen mussten, bevor man sie, aus vielen Körperöffnungen blutend, wie einen unnützen Gegenstand zurückließ. Auch das Filmen der Vergewaltigung mit dem Handy gehört dazu. Damit kann man sich dann vor den Kumpeln brüsten. Selbstverständlich verlangen die Peiniger, dass ihre Opfer schweigen. Ansonsten müssen sie mit dem Tod rechnen.

Zur Korrelation solchen Abschaums mit bestimmten Herkunftsumständen sagen wir jetzt nichts. Denn das wäre ja Rassismus. Und der ist auch auf Kosten der Mitschüler und sonstigen Opfer dieser Benachteiligten zu verhüten.

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69 Kommentare » Neuer Kommentar zum Beitrag

Christian S., 25.07.2010 17:48

“Denn das wäre ja Rassismus.”

Nein. Rassismus wäre es, zu behaupten, die Herkunft führe automatisch zu solchen Untaten.

 
Daniel Fallenstein, 25.07.2010 17:52

Die unbedingte Kausalität zu behaupten, ist Rassismus. Aber schon jene, die die überwältigende Korrelation benennen, werden schnell als Rassisten bezeichnet.

 
Rayson, 25.07.2010 18:10

Alldieweil alle Ursachen für irgendetwas Schlechtes ausschließlich in der kapitalistischen Gesellschaftsordnung zu liegen haben.

 
Marvin, 25.07.2010 18:11

Wegsperren für immer, am besten Einzelhaft, damit sie hinter Gittern nicht weitere Verbrechen können.
Ich möchte nicht, dass mein Steuergeld dafür eingesetzt wird, Schwerverbrecher zu betüddeln, die es doch “einfach nicht besser wissen”.

Daniel Fallenstein, 25.07.2010 18:18

Steuergeld geht so oder so drauf.

 
 
Schlens, 25.07.2010 18:34

Automatisch sicherlich nicht. Zu beguenstigen scheint sie das Verhalten aber schon.

 
Thomas Edmund von Haller, 25.07.2010 18:52

Es wäre interessant zu untersuchen, wie viele dieser Täter bzw. deren Familien sich auf HartzIV stützen.

Daniel Fallenstein, 25.07.2010 19:07

Bei Intensivstraftätern wäre das sowieso nur eine Nebeneinnahmequelle.

 
 
Marvin, 25.07.2010 19:01

Mir geht es ja auch um den Einsatzzweck… Todesstrafe wäre sicherlich billiger, hat aber dafür andere Nachteile.

 
Die Stimme aus dem Off, 25.07.2010 19:27

Ja… und der Knast bessert auch niemanden.

Aber er verhindert, dass der Täter sich weitere Opfer sucht. Und das reicht als Grund den Täter wegzusperren vollkommen aus. Seine schlechte Gesinnung soll er ruhig behalten – eine Umerziehung wäre wohl auch ein Eingriff in seine Menschenwürde – an die Gesinnung will ich daher nicht. Mir reicht es, wenn ihm seine Freiheit genommen wird.

 
Thomas Edmund von Haller, 25.07.2010 21:02

Warum müssen Intensivstraftäter eigentlich unbedingt in teuren deutschen Haftanstalten untergebracht werden? Mir wäre lieber, man versorgt diese Leute auf Haiti oder wo immer man sich darüber wirklich riesig freut, für stolze 20 Prozent der deutschen Kosten diese Kriminellen fachgerecht zu betreuen, sicher und mit allem, was nötig ist und selbstverständlich inklusive resozialisierender Arbeitsgelegenheiten. Was spricht dagegen? Ich bin dafür!

 
Dagny, 25.07.2010 21:19

The moon is a harsh mistress. Lesetipp an dieser Stelle. ;)

 
chrisv, 25.07.2010 21:50

Die Herkunft der Täter wird doch in dem Artikel recht deutlich benannt. Ansonsten halte ich nicht viel von Korrelationen: Zum einen werden sie oft nicht richtig verstanden (aus p(A|B) kann man eben normalerweise gerade keine Erkenntnis über p(B|A) ableiten), zum anderen ist das Arbeiten mit Wahrscheinlichkeiten im Bereich von Politik und Justiz schlichtweg grundsätzlich mit libertären Prinzipien unvereinbar – hier kann nur das individuelle Verhalten zählen, nicht die Zugehörigkeit zu einer wie auch immer gearteten Gruppe.

Es ist aber auch gar nicht nötig, sich mit Korrelationen zu befassen, solange Leute, die schon x mal wegen einschlägiger Straftaten verurteilt wurden und sich nur aus den Sozialkassen finanzieren, unbehelligt im Land gelassen werden. Würde man die einfach (wohlgemerkt: nach zweifelsfreier Feststellung individueller Schuld!) ohne großes Federlesen rauswerfen, wäre das Problem im Handumdrehen auf nahezu Null reduziert. Es gibt wirklich genügend Leute auf der Welt, die sich freuen würden, wenn sie hier für kleines Geld 12 Stunden am Tag Drecksarbeiten machen dürften und die nicht im Traum auf die Idee kämen, Ärger zu machen. Denen den Aufenthalt zu verweigern und gleichzeitig kriminelle Schmarotzer unbegrenzt durchzufüttern, ist nicht nur völlig kontraproduktiv, sondern auch moralisch mE absolut unvertretbar.

 
chrisv, 25.07.2010 21:52

Warum um Himmels willen sollen wir die im Knast durchfüttern? Rauswerfen und gut ist. Und ja, das gilt mE auch für Eltern, die schuldhaft dazu beitragen, dass ihr strafunmündiger Sprößling Straftaten begeht (wie im Artikel beschrieben).

 
chrisv, 25.07.2010 22:36

Das sollte eigentlich unter “Marvin, 25.07.2010 18:11″. kA, warum das jetzt net geklappt hat.

 
chrisv, 25.07.2010 22:37

liegt’s vielleicht am Chromium? (nur test, admin bitte löschen)

 
chrisv, 25.07.2010 22:39

Testantwort mit Firefox. Mal sehen ob es damit klappt. @admin: Sorry für die vielen Kommentare, aber ich glaub da ist ein Bug…

 
Daniel Fallenstein, 25.07.2010 22:56

@chrisv
Unser Kommentarplugin verträgt sich nicht mit WP 3.0 Das wird bis zum Wechsel des Themes auch nicht angegangen.

 
multi_io, 25.07.2010 23:47

Das geht aber nur, wenn die keinen deutschen Pass haben. Die meisten dieser Typen haben einen.

 
chrisv, 26.07.2010 00:53

Das geht aber nur, wenn die keinen deutschen Pass haben. Die meisten dieser Typen haben einen.

Zumindest die, die keinen haben, kann man schon mal rauswerfen. Das dürften speziell bei den Libanesen schon einige sein. Und die Türken haben meist noch ihren türkischen Pass, dann könnte man denen die deutsche Staatsangehörigkeit auch entziehen. Art. 16 GG steht dem jedenfalls nicht entgegen.

Ansonsten kann man Leute im Prinzip auch gegen ihren Willen repatriieren, vorausgesetzt das Zielland macht da mit (das lässt sich mit Geld evtl. lösen). Wenn jemand weder die Sprache erlernt noch irgendeinen Willen erkennen lässt, sich wenigstens mit den grundlegendsten Sitten und Gebräuchen im Gastland zu arrangieren, sehe ich wenig, was dagegen spricht, solche Leute loswerden zu wollen.

 
Tigerentenzersäger, 26.07.2010 06:24

Hm… woher und warum?

 
R.A., 26.07.2010 10:40

Beim Wegsperren/Abschieben ist der wesentliche Schaden doch schon angerichtet.

Das eigentliche Problem (übrigens auch bei diversen deutschen Familien) liegt im völlig überzogenen Elternrecht.

Der Artikel zeigt ja, daß die Eltern ab frühester Kindheit völlig versagen mit der Erziehung. Und das Jugendamt kann letztlich nur zuschauen.

Da hilft eigentlich nur: Sorgerecht entziehen (schon ab Schulbeginn) und in ein geschlossenes Kinderheim weitab vom Schuß. Das ist zwar teuer, aber wenn die Kinder früh genug dorthin kommen, werden die sich zu ganz normalen und produktiven Erwachsenen entwickeln. Während sie umgekehrt immensen Schaden anrichten und nie etwa bringen werden.

 
Die Stimme aus dem Off, 26.07.2010 11:07

@ R.A.: Wie willst Du das denn finanzieren? Außerdem stelle man sich mal vor, was das für einen juristischen Aufwand erfordern würde:

Jeder einzelne Fall müsste vor einem Familiengericht – und dann meistens durch sämtliche Instanzen – durchgefochten werden. Sogar die einzelnen Maßnahmen der Jugendämter würden angegangen werden.

Selbst wenn man die deutsche Justiz mit nichts anderem mehr beauftragen würde, wäre das nicht zu bewältigen.

Solche Ansätze sind zwar ganz nett als Gedankenspiel, aber in der Realität auch schon in kleinsten Bruchmengen nicht zu verwirklichen.

Ich bin der Meinung, dass die Lösung des Problem im Aufenthaltsrecht als solches liegt:
Man muss Anreize setzen, dass die Leute von sich aus bereit sind sich in diese Gesellschaft zu integrieren. Das geht am ehesten, indem man belohnt und bestraft. Und zwar überwiegend nicht über das Strafrecht, sondern über das Verwaltungsrecht, dass einen Begriff individueller Schuld gerade nicht kennt. Soll heißen: Maßgeblich sind “die Interessen der Bundesrepublik Deutschland”. (Ja, ich weiß. Kollektive können keine Interessen haben. Aber gehen wir mal davon aus, dass eine Vielzahl von Individuen hier in Deutschland schon ein Interesse daran hat, dass hier nicht hunderttausende schwerkriminelle Araber auf Hartz IV leben).

Und diese Interessen der Bundesrepublik Deutschland lassen sich auch durchsetzen, ohne dass man dem Einzelnen irgendein strafbares Verhalten nachweisen kann oder können muss. Ganz einfach indem man z.B. in das Aufenthaltsrecht eine Regelung aufnimmt, die in etwa besagt, dass wer hier nicht ohne Stütze leben kann, das Land verlassen muss (EU-Bürger wegen bestimmter europarechtlicher Probleme ausgenommen).

Und wer das Land nicht verlassen kann, etwa weil er nicht angibt aus welchem Land er kommt, muss dann eben damit leben, dass die deutschen Behörden ihm eine Staatsbürgerschaft eines unattraktiven Landes irgendwo auf der Welt käuflich erwirben und ihn dort – in diesem Land – in Zusammenarbeit mit den Behörden dieses Staates – gegen Kostenerstattung und einer gewissen Gewinnmarge des Aufnahmelandes – zwangsweise einbürgern und dorthin abschieben.

Ich bin hundertprozentig sicher, dass die Repbulik Haiti den einen oder anderen schwerkriminellen Libanesen gerne gegen Geld bei sich einbürgert und dass man deren Anpassungsstörungen dort auch notfalls sehr einfühlsam in den Griff bekommt. Und wenn nicht Haiti, dann eben der Kongo oder Indonesien/ Papua-Neuginea. Daran ist dann auch nichts falsch, denn es gibt ja kein Menschenrecht darauf gerade in Deutschland und gerade auf unsere Kosten zu leben. Notfalls sollte man diesen Leuten also eine Staatsbürgerschaft eines Drittstaates käuflich erwerben. Ich bin mir auch sicher, dass diesen Leuten ihre wahre Staatsbürgerschaft ruckzuck einfällt, wenn man ihnen erstmal freudestrahlend ihren neuen Papua-Paß überreicht.

Andererseits sollte man es den Ausländern leicht machen, die hier nicht negativ auffallen und die – im wahrsten Sinne des Wortes – eine Bereicherung für unser Land darstellen. Warum eine Grieche, der hier geboren ist, der hier nie straffällig wurde, dessen Kinder hier geboren sind und der sein ganzes Leben lang gearbeitet hat, für seine Einbürgerung über 250 Euro Gebühren zahlen und dann auch noch sechs Monate warten muss, geht mir nichts ins Hirn.

Warum ein ausländischer Akademiker, der hier seinen Abschluß gemacht hat anschließend darum betteln muss nicht abgeschoben zu werden und warum der darum kämpfen muß seine Angehörigen nach Deutschland zu holen, das leider auch nicht.

Wir haben die falschen Leute im Überluß im Land, wir belohnen die falschen mit völlig unangemessener Toleranz und aberwitzigen Sozialleistungen, für die kriminelle Libanesen sogar durch das Mittelmeer nach Deutschland schwimmen würden und ermöglichen so eine gigantische Schleusermafia. Und wir stoßen die Leute, die hier mit Ausnahme von ein paar Neonazis jeder gerne sehen würde, brutal vor den Kopf. Das ist Wahnsinn.

 
tigger, 26.07.2010 11:08

Und wer soll die Entscheidung treffen, welche Kinder dafür in Frage kommen ?

 
Diskus, 26.07.2010 11:17

” (aus p(A|B) kann man eben normalerweise gerade keine Erkenntnis über p(B|A) ableiten)”
Doch. Siehe Satz von Bayes.

 
Die Stimme aus dem Off, 26.07.2010 11:18

Von Kindern war erstmal nicht die Rede. Höchstens von ganzen Familien.

Einzelne Kinder will und würde doch kein Mensch abschieben.

 
tigger, 26.07.2010 12:06

Sorry, Off-Stimme, meine Frage war an R.A. gerichtet. Liegt an der fehlenden Hierarchie hier.

An Deine Deportierungsfantasien hatte ich keine weiteren Fragen.

 
Die Stimme aus dem Off, 26.07.2010 12:19

Ich darf doch sehr bitten. Deporationen sind etwas vollkommen anderes.

Deportation
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Deportation (lat. deportare „wegbringen“, „fortschaffen“) bezeichnet eine staatliche Anordnung, die sich auf das geltende Strafrecht der jeweiligen Länder bezieht. Von Deportation spricht man, wenn eine staatliche Verbringung von Menschen in andere Gebiete erfolgt, die auf Grund regionaler Gesetze für den Antritt von Strafmaßnahmen, zwangsweiser Unterdrückung von politischen Gegnern oder Isolierung von ethnischen Minderheiten ausgesprochen wurde. Die Deportation ist mit Teil- oder Totalverlusten von gesetzlichen Rechten der Deportierten verbunden.

Rechtlichen Schutz gegen Deportationen bietet in Friedenszeiten die UN-Charta (Artikel 9 und 12), in Kriegszeiten der Artikel 49 des Genfer Abkommens vom 12. August 1949. Grundsätzlich ist zwischen der Deportation von Einzelpersonen und Personengruppen zu unterscheiden.

Quelle

Ich schrieb über Abschiebungen von Neubürgern außereuropäischer Staaten. Du bist wohl leider zu dumm den Unterschied zu begreifen.

 
Thomas Edmund von Haller, 26.07.2010 12:44

Unsere lieben Intensivtäter können doch in Haiti mit genau den gleichen Rechten ausgestattet werden, als verurteilte Kriminelle, wie in einer unmäßig teuren bundesdeutschen Haftanstalt. Man hätte sogar Geld über für aufwändigere Resozialisierungsmaßnahmen oder die Ausbildung in einem Beruf. Für Verwandte oder Besucher gibt es halt Live-Video direkt aus Germany.

Ein Strafvollzug in Haiti bringt nur Vorteile. Ich sehe also das Problem nicht.

 
Marvin, 26.07.2010 15:52

Finde ich auch super!
Nur: Wer setzt das durch?

Es wird sich an den hiesigen Gesetzen doch NICHTS ändern – außer, man wählt so etwas wie die PVV, FPÖ etc., die es derzeit in Deutschland aber nicht wirklich gibt und bei der man dafür eine lange Liste anderer Nachteile (Einschränkungen persönlicher Freiheit) hinnehmen müsste.

Meine einzige Hoffnung ist, dass, wenn man jetzt so wählt, evtl. die großen Parteien aufwachen, aber glauben mag ich das nicht wirklich. :-(

 
Diskus, 26.07.2010 16:16

” (aus p(A|B) kann man eben normalerweise gerade keine Erkenntnis über p(B|A) ableiten)”
Doch. Siehe Satz von Bayes.

 
Robert Michel, 26.07.2010 21:59

@dSadO: Dein Vorschlag ist völlig überzogen, es sollte reichen die Bedingungen so zu verändern, dass nicht mehr die Möglichkeit besteht, die Sozialsysteme und das Strafrecht so auszunutzen wie bisher. Dann wird sich ein Großteil der Problemfälle entweder anpassen oder freiwillig gehen.

 
Thomas Edmund von Haller, 26.07.2010 23:03

Durch den Vorschlag werden doch genau die Bedingungen dafür geschaffen, dass das Strafrecht eine höhere Wirksamkeit und eine höhere Abschreckungswirkung erlangt. Zugleich werden die Bürger und Steuerzahler besser geschützt, viel besser sogar und sogar noch entlastet. Mit hochkriminellem Abschaum darf man doch wohl so verfahren, zumal deren Rechte gewahrt bleiben. Ich bin nicht traurig, wenn gewalttätige Drogenhändler, angebliche Libanesen oder Staatenlose, außerhalb unseres teuren Strafvollzuges Wege zur Besserung finden oder sich außerhalb unseres Landes eine völlig neue Zukunft aufbauen können, wo sie uns nicht auf den Wecker gehen.

Was stört Sie daran, Robert Michel?

 
Die Stimme aus dem Off, 27.07.2010 07:05

Was ist denn daran überzogen Menschen des Landes zu verweisen, die nach der Gesetzeslage kein Recht auf einen Aufenthalt hier haben?

Man kann das Aufenthaltsrecht ja beliebig ändern. Beispielsweise auch diesen Libanesen ein unbefristetes und meinetwegen auch bedingungsloses Aufenthaltsrecht gewähren. Denn im Grunde läuft es doch schon seit Jahren darauf hinaus, schließlich erhält hier jeder eine “Duldung” und kann hier bleiben, der schlau genug ist und seinen Paß einfach wegwirft und nicht angibt wo er herkommt.

Wie Du unter dieser Rahmenbedingung erreichen willst, dass man das Strafrecht und die Sozialsysteme nicht mehr so ausnutzen kann wie bisher, ist und bleibt wohl auch rätselhaft.

Solange wir diesen Leuten “Duldungen” erteilen, solange bleiben sie hier. Und solange es leichter ist mit Kriminalität Geld zu verdienen als mit sozialversicherungspflichtigen Arbeiten, so lange werden diese in Clans organisierten Menschen hier damit auch weitermachen. Vor allem auch deshalb, weil man mit Kriminalität zum Multimillionär auf Kosten der hiesigen Vollidioten werden kann und mit Arbeit höchstens ein Job in einer Pizzeria winkt.

Man wird dieses Problem nur durch den Rauswurf lösen können, nicht anders. Wenn man denen nämlich die Sozialleistungen streicht, dann geht hier ruckzuck das Gejammere los, dann gibt es hier den Aufstand der Massen. Davon abgesehen würde das auch kein Gericht mitmachen.

Also bitte wie? Wie willst Du dieses Problem lösen, wenn nicht mit Rauswurf? Und einen besseren Vorschlag als den Leuten Staatsangehörigkeiten von Drittstaaten zu kaufen, damit sie dort als gleichberechtigte Bürger des Kongos, Papuas oder meinetwegen auch Nigers leben können, habe ich bislang nicht gesehen.

 
R.A., 27.07.2010 10:35

@Die Stimme:
> Wie willst Du das denn finanzieren?
Lieber 10 Jahre ein gutes Heim bezahlen, und dann einen lebenstüchtigen Bürger haben, der 40 Jahre Steuern und Abgaben bezahlt – als die jetzige Situation, in der dieser Mensch über Jahrzehnte Hartz IV bezieht und alle möglichen anderen Menschen schädigt.

> Außerdem stelle man sich mal vor, was das für
> einen juristischen Aufwand erfordern würde:
Natürlich muß es da eine juristische Überprüfung geben – aber die kann man begrenzen.
Und das wird EINMAL gemacht, und dann ist das Kind in Sicherheit und weitere Maßnahmen gegen die Ex-Familie nichts mehr an.

> Ich bin der Meinung, dass die Lösung des
> Problem im Aufenthaltsrecht als solches liegt:
Da kann man bestimmt auch vieles verbessern. Aber man darf ja nicht vergessen, daß es ähnliche Probleme bei deutschen Kindern gibt.

Mal ein krasser Fall: Eine Drogensüchtige läßt sich überreden, ihr kleines Kind in ein Heim zu geben. Und dort wird es einige Jahre gut erzogen und zeigt beste Zukunftsaussichten.
Dann kommt die Mutter auf die Idee, es zurückzunehmen – ihr Therapeut hat ihr geraten, daß die Fürsorge fürs Kind sie vielleicht (!) stabilisieren könnte. Da wird also das Kind geopfert, um als Therapiemittel eingesetzt zu werden. Für eine Mutter, deren Leben ohnehin schon weitgehend verpfuscht ist. Und das Jugendamt kann nichts machen, obwohl ziemlich offensichtlich ist, daß das Kind keine vernünftige Entwicklungschance mehr hat – solange es nicht geschlagen wird, behält die Mutter das Sorgerecht.

 

[...] der A-Team-“Text“ ist symptomatisch für eine völlig krude Rezeption, die, ganz, als habe man Norbert Elias als Gebrauchsanweisung gelesen, die „Generalisierung [...]

 
chriwi, 27.07.2010 14:13

Sie machen es sich ja einfach. Ein höheres Maß an Strafe schafft nicht automatisch weniger Kriminalität. Dann müssten ja die USA eines der Länder mit der niedrigsten Kriminalitätsrate sein. Wohlstand und Bildung ist sehr hilfreich bei der Senkung der Kriminalität.

Die Kommentare im Allgemeinen finde ich schon sehr komisch. Wegsperren, am Besten für immer ist eine zu tiefst liberale Einstellung. Die Forderung nach härteren Strafen passt mehr zu den Konservativen.

Wird nicht immer die Marktlogik gefordert. Diejenigen die kein Geld haben, erschaffen sich eben das Recht des Stärkeren mittels Gewalt. Willkommen in der Welt, welche von allen Seiten gefordert wird. Setzt dich durch, denk nur an dich und probier Macht und Ansehen zu gewinnen. Da man dies in den Hartz 4 Ghettos auf legalem Wege nicht schaffen kann (Sozialarbeit gestrichen wird, der Bildungsanteil am BIP sinkt, etc.) ist die Jugendkriminalität für mich nur die logische Konsequenz. Wenn wir nun fleißig alle wegsperren arbeiten wir auf das US amerikanische System hin.

Nur als Anmerkung, dort sitzen mehr Menschen im Gefängnis als in der UDSSR zur Hochzeit des Kommunismus. So viel also zur Freiheit.

 
Thomas Edmund von Haller, 27.07.2010 15:37

Ist gewalttätige Jugendkriminalität in den widerwärtigsten Formen eine unausweichliche logische Konsequenz? Ist die Gesellschaft daran schuld, wenn asoziale Schläger aus Araberclans ihre Opfer nach Möglichkeit anal penetrieren und dabei filmen? Gibt es tatsächlich Hartz IV Ghettos, und falls ja, ist es dort für Jugendliche unmöglich, durch gute Schulleistungen und Ehrgeiz in der Ausbildung seinen Weg zu finden?

Entschuldigen Sie, aber wer so denkt, der muss wohl ein Sozi sein. Die Vorstellung, dass Migrantenjugendliche von aller Eigenverantwortung entbunden seien, die Vorstellung, dass hochkriminelle Intensivtäter mit Hilfe von Sozialarbeitern, staatlichen Jugendheimen und Strafzurückhaltung auf den Pfad der Tugend einlenken werden, ist alles außer liberal. Vor allem sind solche Vorstellungen unrealistisch. Wer als staatenloser Intensivtäger und Sozialkassenplünderer das Land, in dem er leben darf, und die Menschen, die in Deutschland leben, hasst, schlägt und beraubt, der hat in meinen Augen sein Recht auf ein Leben in unserem Land verwirkt.

Die Opfer dieser Intensivtäter haben jedenfalls wenig Verständnis für ständige Rücksichten gegenüber diesen Hochkriminellen. Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, wer in diesen Fällen Ihr Mitgefühl und Verständnis verdient hat?

 
Rayson, 27.07.2010 15:38

@chriwi

1. Nicht jeder, der hier kommentiert, ist ein Liberaler. Schau mal in den Spiegel.

2.

Setzt dich durch, denk nur an dich und probier Macht und Ansehen zu gewinnen.

Natürlich. Das erzählen einem die Schulen und die Medien den ganzen Tag. In deinen Träumen. In einer Marktwirtschaft hat eben der den meisten Erfolg, der weniger an sich als an seine Kunden denkt. Aber das kannst du noch nicht wissen.

Da man dies in den Hartz 4 Ghettos auf legalem Wege nicht schaffen kann (Sozialarbeit gestrichen wird, der Bildungsanteil am BIP sinkt, etc.) ist die Jugendkriminalität für mich nur die logische Konsequenz.

Oh, welch furchtbar origineller Versuch, Kriminalität und Gewalt zu legitimieren. Ich kann da wirklich nur die Lektüre des Heisig-Buches empfehlen. Aber Vorsicht: Es wird dort mehr als nur eine Ursache genannt – solche Komplexität könnte überfordern.

Wenn wir nun fleißig alle wegsperren arbeiten wir auf das US amerikanische System hin.

Die Rede war hier von Intensivtätern. Informier dich, was das für Leute sind, und dann erklär mir, in welchem Staat die frei herumlaufen dürfen.

 
Die Stimme aus dem Off, 27.07.2010 15:43

@ R.A.

Das ist jetzt aber schon arg weit ab vom Thema. Du schreibst über Kindesmisshandlungen als solche, es ging hier um die spezifischen Probleme, wie sie durch diese Täterkreise verursacht werden.

„Man kann kein Kind zwangsweise aus einem arabischen Clan nehmen. Die Familien erschießen jeden, der das versuchen sollte.“ Kirsten Heisig.

Das sind ja alles schöne und im Fall der “normalen” Problemfälle vielleicht auch sinnvolle Ansätze. Bei dieser Klientel dürften aber die allermeisten hiesigen Mittel versagen. Das Problem mit den arabischen Großfamilien ist mit den Mitteln des bundesdeutschen Rechtsstaates nicht in den Griff zu kriegen. Diese Leute müssen raus.

 
Kulle, 27.07.2010 17:53

Exakt das ging mir auch durch den Kopf, als ich den Text gelesen habe.

 
Die Stimme aus dem Off, 27.07.2010 18:44

Die Rede war hier von Intensivtätern. Informier dich, was das für Leute sind, und dann erklär mir, in welchem Staat die frei herumlaufen dürfen.

Hier, bei uns. In Deutschland.

 
Alrik, 27.07.2010 18:50

nachdem Dagny Heinlein vorschlägt möchte ich ihn auch zitieren:
Ein Mann erschießt seinen tollwütigen Hund selbst, statt das Anderen zu überlassen.

Diese Menschen sind in Deutschland kriminell geboren, aufgewachsen und kriminell geworden.
Sie ins Ausland abzuschieben ist die Lösung eines Feiglings.

 
Die Stimme aus dem Off, 27.07.2010 19:27

Seit wann spielt Mut denn bitte eine Rolle in Finanzangelegenheiten? Das ist ein Maß an Ethik, das ich hier ja gar nicht gewöhnt bin. Verantwortung für andere? Das gibt es wirklich? Hier? Bei den Individualisten? An Deiner Haltung ist zwar schon was ehrenhaftes, keine Frage, aber willst Du dieses Argument wirklich auch halten bei Betrachtung der immensen Kosten?

Natürlich kann man das mit diesen Leuten auch hier regeln. Nur dafür bedarf es doch recht erheblicher Ausgaben und gesetzlicher Änderungen:

1. Muss die Zuständigkeit in diesen Fragen von den Ländern auf den Bund übertragen werden. Kleine Länder wie Bremen sind diesen Organisationen nicht gewachsen, ich gehe davon aus, dass die dortigen Behörden längst unterwandert sind und/oder die Beamten und Richter sich massiven Drohungen ausgesetzt sehen. Verwertbare Ermittlungsergebnisse wird man wohl nur bie Ermittlungen durch die Bundesanwaltschaft bekommen.

2. Es bleibt das Problem, dass die Verwaltungsbehörden gelähmt sind. Nochmal das Heisig-Zitat: Man kann keine Kinder aus arabischen Familien nehmen. Die Beamten müssen befürchten, erschossen zu werden. Welche Behörde soll das bitte machen? Das sind doch keine bewaffneten Kräfte, das sind teilweise Sozialarbeiter? Willst Du die etwa einem gut organisierten mafiösen Clan zum Fraß vorwerfen?
Hinzu kommt ein Problem mit dem Grundgesetz: Die meisten dieser Aufgaben liegen in der Verantwortung der Länder. Auf den Bund, die Bundesanwaltschaft oder eine noch zu schaffende Bundesbehörde, könnte man diese Aufgaben also nicht so leicht übertragen.

Die Behörde mit der meiner Meinung nach größten Erfolgswahrscheinlichkeit im Kampf gegen diese Strukturen ist der Zoll. Da der Zoll schon im Rahmen der Schwararbeitbekämpfung eingesetzt wird, könnte man auch darüber nachdenken, ihn gegen diese Strukturen einzusetzen. Nur wie man den Bogen zu den Familien bekommen will, das weiß ich auch nicht. Vermutlich geht es gar nicht. Was man also bräuchte wäre eine Art bewaffnete Verwaltungsbehörde. Wie vor über hundert Jahren.

3. Die Gerichte. Will man wirklich Gerichtsverfahren gegen diese Leute anstrengen, müssen sämtliche Gerichte hermetisch abgeriegelt werden. Ich meine Sicherheitsschleusen und so. Bewaffnete Justizbedienstete. Das kostet richtig viel Geld und erfordert viele Gesetzesänderungen. Meiner Meinung nach ist das kaum durchführbar.

4. Wo wir gerade bei den Gerichten sind: Wer soll sich denn bitte in so eine Verhandlung setzen und die Anklage verlesen, wenn er damit rechnen muss, dass der Clanchef aus Rache einen 13-jährigen mit einer Kanone vorbeischickt? Wer will denn schon erschossen werden? Vor allem muss man ja auch berücksichtigen, dass die Richter und Staatsanwälte alles Leute sind, die sich ihren Beruf nicht wegen der Abenteuer ausgesucht haben, hehe. Der Geruch benutzter Waffen ist ihnen fremd. :-) Persönliche Risiken wollen Menschen, die eine Festanstellung in der Justiz anstreben, gewöhnlich nicht eingehen. Soll heißen: Die werden den Teufel tun und sich unnötig Feinde machen. Schon gar nicht welche, die so gefährlich sind.

Klar, ich wäre sofort dabei wenn es daran ginge diese Leute hier fertig zu machen. Wenn es nach mir ginge: action! Nur wird das nicht klappen, nicht hier, nicht in Deutschland. Vielleicht braucht es noch ein paar Tote, bevor auch der Letzte begreift, um was es hier eigentlich geht. Vielleicht findet mein Vorschlag ja mehr Zustimmung, wenn die ersten Mitarbeiter der FDP, der SPD oder der Grünnen selbst nach der Vergewaltigung aus dem Rektum bluten.

Bis dahin verbleibe ich erstmal in dieser Sache.

 

[...] Daniel Fallenstein kämpft weiterhin für die Wahrheit. [...]

 
Freyfrank, 27.07.2010 20:53

Kriminell geboren?
Sind wir jetzt beim guten alten “Verbrecher-Gen”?

 
Die Stimme aus dem Off, 27.07.2010 21:03
 
chriwi, 28.07.2010 07:30

“In einer Marktwirtschaft hat eben der den meisten Erfolg, der weniger an sich als an seine Kunden denkt.”
Ob es den Kunden dabei gut geht ist egal. Hauptsache es verkauft sich. Das kann man auch gut über Werbung schaffen. Wieso sonst brauchte man ein Verbot für Farbstoffe die Kinder schaden? Wenn der Kunde das wichtigste wäre, dann hätten die Unternehmen auch schon vorher zum Wohle ihrer Kunden die Zutaten geändert. Ein anderes Beispiel sind Banken und Versicherer. Scheinbar sind eine ganze Reihe von Unternehmen auch ohne die “Kunde ist König” Mentalität arbeitsfähig. Vielleicht geht das Unternehmen dann nach 10-20 Jahren zu Grunde, aber die Entscheidungsträger haben gut verdient.

“legitimieren”
Ich legitimiere gar nichts. Ursachen zu finden anstatt Resultate zu bekämpfen sollte das Ziel sein. In meinen Augen ist die Hauptursache für Kriminalität relative Armut und schlechtere Bildung. Verallgmeinerbar ist das nicht, da es in jeder Gesellschaftsform außer der Anarchie Verbrechen gibt.

 
tigger, 28.07.2010 11:31

In meinen Augen ist die Hauptursache für Kriminalität relative Armut und schlechtere Bildung

Ist aber doch dann seltsam, dass in den Gegenden, wo viel Kriminalität herrscht, also gerade in den sozialen Brennpunkten, keiner “relativ” arm gegenüber seinem Umfeld ist, und auch die Bildungsunterschiede dort relativ gering sind. Das widerspricht doch Deiner These.

 
chriwi, 28.07.2010 15:14

Es geht ja auch nicht um die relative Armut innerhalb eines Viertels, sondern um die Teilung innerhalb einer Gesellschaft. Ist ja auch nachvollziehbar. Wenn alle das gleiche haben lohnt es sich dann zu klauen?

 
Daniel Fallenstein, 28.07.2010 15:19

Allerdings. Diebstahl und Raub sind noch attraktiver, wenn sie sich in sofortiger materieller Überlegenheit niederschlagen.

Beispiel. Wenn alle Gefangenen in einem Lager jeweils nur ein Stück Seife haben, lohnt es sich natürlich, dem Mithäftling sein Stück zu klauen.

 
Thomas Edmund von Haller, 28.07.2010 15:54

Ich kann nicht erkennen, dass räuberische Araberclans und Prügel-Migranten in unserem Land unter Armut und Hunger leiden. Was genau soll das für ein dekadenter Begriff von Armut sein, der im schlimmsten Fall immer noch jede Menge Alkohol, Zigaretten, Tiefkühlpizza, Markenkleidung und Unterhaltungselektronik möglich macht, für den Fall von Sozialhilfe oder Arbeitslosigkeit? Sie haben Wohnungen mit regelmäßig über 40 Quadratmeter Platz pro Person, oft sogar Auto oder Motorrad. In weit über 80 Prozent aller Staaten auf der Welt wäre das eine vollauf gültige Definition von Wohlstand.

Armut? Das kann doch wohl nicht der Ernst sein.

 
F. Alfonzo, 29.07.2010 01:52

@ chriwi:

Wird’s nicht irgendwann langweilig, immer den gleichen Bullshit zu erzählen?

1. Produzenten von Lebensmitteln wollen uns alle vergiften
2. Wenn man einem Kriminellen nur mehr Geld gibt, wird er weniger kriminell

Was für ein Bullshit.

 
Die Stimme aus dem Off, 29.07.2010 21:16

Gehe doch mal in den Knast und schaue Dir dort die Verhältnisse an:

Alle arbeitenden Häftlinge bekommen dasselbe Geld. Trotzdem gibt es Häftlinge, die anderen Häftlingen das Geld abnehmen und sich dann von diesem Geld Extraportionen Kaffee, Zigaretten etc. kaufen.

Wie Daniel schon schrieb: Gerade dann lohnt es sich.

 
flow, 31.07.2010 19:37 Subscribed to comments via email

@ F. Alfonzo
was für ein bullshit
1. Unternehmen wollen Geld verdienen, je mehr, desto besser. Um das Wohlbefinden ihrer Kunden/der Umwelt kümmern sie sich erst, wenn sie dazu gezwungen werden (negative Publicity/Gesetze), weshalb man erstmal davon ausgehen muss, dass sie uns alle vergiften wollen (jedenfalls solange die Kasse stimmt)
2. Es geht hier nicht per se um mehr Geld. Es geht um Perspektiven, um Anerkennung, Erfolg. Wenn du ihnen zu mehr leistungslosem Wohlstand verhilfst ändert sich nichts. Sieht man ja bei Leuten wie Herrn Middelhoff – der hat auch jahrelang viel zuviel Geld für schlechte Arbeit bekommen.

Kinder die in einer solchen Familie aufwachsen, in der die Geschwister zusammen mehr Strafanzeigen und Verurteilungen haben, als andere Haare am Sack, werden zu Kriminellen. Auf der anderen Seite, wenn sie sehen, dass die einen Kraft ihres geerbten Geldes (strukturelle Gewalt) zu Wohlstand gelangen, ihnen aber dieser Weg versperrt ist, sie aber dennoch durch physische Gewalt und andere Straftaten ebenfalls zu einigem Geld kommen können: Wer wollte ihnen verdenken diesen Weg zu gehen, zumal ihre Verwandten es ja genauso machen bzw. sie dazu auch noch angehalten werden.

Was also tun. Erstmal müssten alle Deutsch lernen. Das hätte zwei positive Effekte: 1. es könnten Lehrer eingestellt werden (natürlich erst, nachdem der Spitzensteuersatz erhöht wurde) -> Beschäftigungseffekt Nr. 1, 2. die Absolventen hätten bessere Schulnoten, ein höheres Selbstwertgefühl, höhere Bildung, besseres Verständnis der deutschen Kultur, etc. wären auf dem Arbeitsmarkt leichter vermittelbar -> Beschäftigungseffekt Nr.2. Denjenigen, die kein Deutsch lernen wollen oder zweimal durch die Prüfung fallen -> Transferleistungen streichen.

Zweites Problem: die Kinder. Einer Familie, die offensichtlich nicht in der Lage ist ihre Kinder gemäß geltendem Recht und guter Sitte zu erziehen, müsste es doch auch nach momentaner Rechtsprechung ein leichtes sein, das Kindeswohl als hochgradig gefährdet anzusehen und das Kind dann, unter Polizeischutz meinetwegen, in ein Heim/Pflegefamilie zu verbringen. Dito mit Kindern, die alleine von irgendwoher einreisen und dann bei “Verwandten” untertauchen und für Drogengeschäfte eingesetzt werden. Alle anderen konsequent einsperren. Innerhalb einer Generation wäre dem organisierten Verbrechen der Nachwuchs entzogen. Kostet natürlich Geld und dauert auch länger als eine Legislaturperiode -> wird daher mit der FDP nicht zu machen sein.
Über kurz oder lang, das zeigt die Erfahrung, werden auch die hartnäckigsten Einwanderer von der Aufnahmegesellschaft assimiliert. Was dann natürlich die Frage nach dem Zustand der deutschen Gesellschaft aufwirft. Vielleicht sind die auffälligen Migranten ja nur ein Spiegel?

Drittes Problem: die Religion. Solange sich diese Leute mit einer Ideologie wie dem alten Islam herumschlagen, solange werden sie sich wie kleine Götter fühlen. Solange aber die christlichen Ideologien dominieren, solange wird auch der Islam florieren. Man kann schliesslich schlecht gegen den Islam argumentieren, und das Christen- oder Judentum auslassen. Das Problem ist nur, dass man Menschen mit rationalen Argumenten nur schlecht von einer Sache überzeugen kann, zu der sie mit irrationalen “Argumenten” gefunden haben, und für die Bildung zudem eher ein Schimpfwort ist.

Fazit: Sollte sich irgendwann jemand finden, der tatsächlich gesamtgesellschaftlich verantwortliche und vernünftige Politik machen wollte, könnte man dieses Problem lösen.
(Sorry, Post ist etwas länger geworden ;) )

 
Adrian, 01.08.2010 16:11

“weshalb man erstmal davon ausgehen muss, dass sie uns alle vergiften wollen”

Ja, das erscheint logisch, denn nur schwerkranke bzw. tote Kunden sind schließlich bereit, Geld für die Produkte eines Unternehmens auszugeben.

 
flow, 01.08.2010 17:55 Subscribed to comments via email

-> solange die Kasse stimmt. (Zitate bitte nicht aus dem Zusammenhang reissen).

 
Adrian, 01.08.2010 19:40

Fragt sich bloß, wie die Kasse stimmen kann, wenn Unternehmen kein Problem damit haben, ihre Kunden zu vergiften. Kunden zu vergiften ist nämlich eine ziemlich blöde Unternehmensstrategie.
Andererseits sind Unternehmer ja Monster…

 
flow, 01.08.2010 22:03 Subscribed to comments via email

Klar, wenn du so kurzsichtig bist und mein Zitat auf ein Unternehmen, das genau ein Produkt herstellt, das geeignet ist seine Konsumenten in relativ kurzer Zeit zu töten, beziehst, würde es tatsächlich nur Sinn ergeben, wenn der entsprechende Produzent gleichzeitig auch Bestatter ist.

Vielleicht verstehst du irgendwann, dass Geld keine Moral, keine Ethik kennt, es sei denn ethisch korrektes Handeln würde einen Vorteil einbringen.

Aber im Prinzip hast du sicher Recht: Unternehmer/n sind ganz bestimmt böse, böse Monster.

 
Adrian, 01.08.2010 22:14

“Vielleicht verstehst du irgendwann, dass Geld keine Moral, keine Ethik kennt”

Das verstehe ich schon jetzt, es ist aber egal dass Geld keine Moral/Ethik kennt, weil eine Gesellschaft nun mal nicht aus Geld, sondern aus Menschen besteht.

Ob ethisch korrektes Verhalten einen Vorteil braucht, um diese Fragen zu beantworten, müsste man erst einmal zwei Dinge klar stellen:

a) Was ist ethisch-korrektes Verhalten (für Dich)?
b) Was verstehst Du unter einem Vorteil?

 
flow, 01.08.2010 23:39 Subscribed to comments via email

Ethik: objektive Angemessenheit von Handlungen anhand intersubjektiv festgelegter Spielregeln
Vorteil in diesem Zusammenhang: mehr Geld, sei es durch Ausbau der Kundenbasis (Vorteilen gegenüber Wettbewerbern), oder Vermeidung von Strafen, PR-Kampagnen, etc.

Im weiteren Zusammenhang kämen dann noch die von Unternehmen gerne externalisierten Kosten hinzu. Würde man Rüstungsfirmen die Kosten für Wiederaufbau, medizinisch-psychologische Versorgung die ihre Produkte verursachen in Rechnung stellen, wäre dieser Sektor für Unternehmer wie Investoren vermutlich sehr unattraktiv. Dito Kernkraft (Kosten für Endlagerung und Transport inklusive Polizeischutz und regelmässige, gründliche Sicherheitsüberprüfungen).

Und ja, eine Gesellschaft besteht zwar aus Menschen, aber diese beten mehrheitlich zu dem Gott des Geldes, der Privatisierung und Deregulierung; man nennt diese neue Sekte auch “die Neoliberalen”. Sie folgt der Maxime “Haste was, biste was, haste nix, biste nix”, ist also “Haben-”orientiert.
Und auch allein die Befriedigung der Grundbedürfnisse erfordert Geld. Daraus folgt, dass man ohne Geld ziemlich aufgeschmissen ist. Dazu kommt noch die Macht der Währung (die Herr Soros einmal recht eindrucksvoll verdeutlichte), sowie der Einfluss der sog. “Finanzindustrie”, ohne die heute jeder Unternehmer, ob groß oder klein, kaum arbeiten könnte.

Der langen Rede kurzer Sinn: Wenn es allein darum geht reich im finanziellen Sinn zu werden, wenn das das gesellschaftlich akzeptierte und propagierte Ideal ist, dann bleiben Dinge, die sich nicht unmittelbar kapitalisieren lassen, im Wettbewerb auf der Strecke (der “Stern”-Bericht zu den Kosten des Klimawandels hat, glaube ich, nicht allzuviele Leute überzeugen können). Aus diesem Grund verlagern sich die Arbeitsplätze, vorerst nur aus dem Niedriglohnbereich, obwohl Novartis ihr erstes Labor in China baut, nach Osteuropa und Asien, wo die Standards in Punkto Arbeitnehmerrechte und Umwelt geringer sind.

Und, um mal wieder auf das Thema des Beitrags zurückzukommen, aus diesem Grund werden Kinder mit schlechten Chancen auf den normalen gesellschaftlichen, finanziellen Aufstieg kriminell. Dass sie das innerhalb von Clanstrukturen tun, wie Frau Heisig beschreibt, dürfte angesichts solcher deutschen Dynastien wie Mohn, Krupp oder Schaeffler, oder der Seilschaften bzw. “Netzwerke”, wie es neu-deutsch so schön heisst, innerhalb der politischen und wirtschaftlichen Eliten der Welt kaum verwundern. Reich wird man selten innerhalb von nur einer Generation, und wenn man sich schon nicht auf die Familie verlassen kann, auf wen dann?

 
Adrian, 02.08.2010 00:37

“objektive Angemessenheit von Handlungen anhand intersubjektiv festgelegter Spielregeln”

Hä?

“Würde man Rüstungsfirmen die Kosten für Wiederaufbau, medizinisch-psychologische Versorgung die ihre Produkte verursachen in Rechnung stellen, wäre dieser Sektor für Unternehmer wie Investoren vermutlich sehr unattraktiv. ”

Hmmm, aber warum sollten Rüstungsfirmen die Kosten für die Folgen ihrer Produkte tragen? Ist der Waffenhersteller ebenso für die Toten verantwortlich, wie der, der mit der Waffe Menschen tötet?

Warum wird derjenige der Rüstungsprodukte nachfragt, aus der Verantwortung entlassen, wenn doch er derjenige ist, der Rüstungsprodukte will?

“Und ja, eine Gesellschaft besteht zwar aus Menschen, aber diese beten mehrheitlich zu dem Gott des Geldes, der Privatisierung und Deregulierung; man nennt diese neue Sekte auch “die Neoliberalen”. Sie folgt der Maxime “Haste was, biste was, haste nix, biste nix”, ist also “Haben-”orientiert.”

Diese Aussage halte ich schlicht und einfach für gedankliche Homöopathie. Zunächst einmal betet die Mehrheit nicht den Gott des Geldes an, das ist für mich eine nicht verifizierte Floskel.
Zweitens: Was ist schlimm an Privatisierung und Deregulierung?

“dann bleiben Dinge, die sich nicht unmittelbar kapitalisieren lassen, im Wettbewerb auf der Strecke”

Auch ne Floskel.

“der “Stern”-Bericht zu den Kosten des Klimawandels hat, glaube ich, nicht allzuviele Leute überzeugen können”

Wundert mich nicht, denn Klimawandel ist ja nun nichts allzu schlimmes.

 
flow, 02.08.2010 03:53 Subscribed to comments via email

“Hä?”

Denken, immer schön mitdenken (die Krone der Schöpfung kann das doch sicherlich)…

 
Adrian, 02.08.2010 10:14

Ich kann leider nicht so gut mitdenken, weil das bundesdeutsche, diskriminierende Schullsystem, mit seiner Anbetung von Geld, Kapitalismus und Neoliberalismus, es mir leider nicht gestattet hat, mich objektiv angemessen zu bilden, damit ich den Ansprüchen von flow genügen kann.

 
tigger, 02.08.2010 10:55

aus diesem Grund werden Kinder mit schlechten Chancen auf den normalen gesellschaftlichen, finanziellen Aufstieg kriminell

Ich sehe das anders begründet. Dadurch, dass sie kriminell handeln, nehmen sie sich selbst die Chancen.

 
Adrian, 02.08.2010 11:08

@ flow

Musste beim Lesen folgenden Textes an mein Nichtverstehen und Deine Reaktion darauf denken:

“Die gewöhnliche Reaktion der Leser auf solche Texte lautet: „Ich verstehe das nicht“ oder „Der Text ist unverständlich“. Das zu sagen, ist der größte Fehler, den man machen kann, denn dadurch gibt man den Produzenten solcher Texte das Gefühl der Überlegenheit: Sie haben es geschafft, sich als klüger als die anderen aufzuspielen. Die Aussage „Ich verstehe es nicht“ empfinden sie daher als ein Kompliment. Dass solche Texte von den Lesern nicht verstanden werden, liegt aber nicht an deren intellektuellen Fähigkeiten. Die Texte werden absichtlich so geschrieben, dass man sie nicht verstehen kann. Die Produzenten solcher Texte haben in der Regel auch nichts zu sagen, denn hat man etwas zu sagen, dann kann man es klar und deutlich sagen.”

http://ef-magazin.de/2010/08/02/2404-hochstapelei-das-geschwafel-der-geisteswissenschaftler

 
Rayson, 02.08.2010 13:05

Schon allein die Tatsache, dass die Intensivstraftäter innerhalb der jeweiligen Einkommensgruppe extrem unterschiedlich verteilt sind, zeigt, wie wenig das Einfachstargument von der Armut als Ursache taugt.

 
flow, 03.08.2010 20:20 Subscribed to comments via email

Für diese “Tatsache” hast du bestimmt einen Beleg (z.B. Link)?

Und wie sieht es mit einem, gerne auch komplexen, Gegenvorschlag zum Einfachstargument aus?

 
flow, 03.08.2010 20:22 Subscribed to comments via email

@ tigger: Warum werden sie denn kriminell? Oder gilt das Prinzip Eigennutz in eurer Sekte nicht mehr?

 

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