Last call for Mr. ….-……… ……!
Daniel Fallenstein, 17.08.2010
Wenn wer dunkel raunend alte Mythen über die legendären ursprünglichen Freunde der offenen Gesellschaft aufwärmt und sich dabei aus der Anonymität meines guten Namens bedient, dann wird es wohl opportun sein, dass ich in dieser Frage bald Waffengleichheit herstelle. Letzte Warnung.
antibuerokratieteam.net





dislike. die auseinandersetzung interessiert keine sau ausser euch selbst.
Sag ihm das. Niemand hat den Kameraden gebeten, das Kriegsbeil auszugraben.
GZSZ für Blogleser. So was kann, wenn die Protagonisten taugen, durchaus einen gewissen Unterhaltungswert haben :)
Das “gefällt mir” war ein Spaß, der zu weit getrieben wurde!
Vielleicht kann ich als gänzlicher Unbeteiligter mit einem Zitat von Schwanitz etwas zur Entspannung beitragen:
Dietrich Schwanitz, Bildung, S. 442 f.
Wie peinlich und kleinbürgerlich…Typisch Falo! Sein “guter Name”! Was für ein Witz. Eitle Grabenkämpfe und divenhaftes Auftreten..Ja, ja…sind wir alles gewohnt und vieles ändert sich eben doch nicht. Wird nur noch schlimmer.
Wer hier öffentlich droht, der sollte sich mal Gedanken machen, warum die deutsche Blogosphäre so vor sich hin dümpelt. Das liegt nicht nur an den schwachen Themen, sondern auch an den schwachen Köpfen.
Nicht nur Junior Editor, sondern auch Junior Intellektueller. Das alles ist weder souverän, noch besonders erwachsen…Junior halt. Da wird so bald kein Senior drauss. Schade? Nee. Realität. Peinliche Realität.
tut mir leid. Das ist hier mitnichten ein geeigneter Ort, um so eine Kinderkacke abzuziehen. Geht doch auf den Spielplatz!
Hier zeigt sich mal wieder, wo die ach so hochgelobte und wie eine Monstranz vor sich hergetragende Liberalität endet.
Und nein, ich bin kein Teil der neuen FdoGs oder dergleichen. Nur ein angewiderter Kenner und Beobachter der Szene.
Allerdings. Die können besser schreiben.
Jetzt hast es allen gezeigt, Fallenstein.
Zerfetzt hast Du, den Post von lalelu.
Ein ganz großer bist Du…
Pfffffffffffffffffff, hahahahaha
Nein, ganz im Gegenteil.
Ein drittklassiger Journalist, ein Web 2.0 Selstdarsteller, der sich aufführt wie eine Primadonna, mehr nicht
Lalelu hat es auf den Punkt gebracht.
Jetzt schon. Denn jetzt wird es persönlich. Popcorn und Bier stehen bereit. :-)
Euer Problem: Ihr habt gar kein heiliges Prinzip! Bei Euch sind alles bloß Hypothesen, keine Überzeugungen. Euer kaffeehaushaftes Salongeblubber hat etwas Tragikomisches, dem Paulskirchenliberalismus nicht Unähnliches. Systemintegrierende Schwatzbudenblogs, von der moralischen Insolvenz die sich infolge der Bejahung aggressiver Außenpolitik einstellt, mal ganz zu schweigen.
Und hier mal wieder ein Schlag ins Kontor für alle die sich angesprochen fühlen:
“Es ist unsere Ansicht, daß eine blühendes libertäre Bewegung, eine lebenslange Hingabe an die Freiheit, nur in einer Leidenschaft für Gerechtigkeit begründet werden kann. Hier muß die Hauptquelle unseres Antriebes liegen, die Rüstung die uns in allden vor uns liegenden Stürmen stärkt. Nicht die Suche nach dem schnellen Geld [...]
Es ist unsere Ansicht, daß eine blühendes libertäre Bewegung, eine lebenslange Hingabe an die Freiheit, nur in einer Leidenschaft für Gerechtigkeit begründet werden kann.
[...]
Eine wahre Leidenschaft für Gerechtigkeit muß folglich radikal sein – kurz, sie muß zumindest wünschen ihr Ziel radikal und sofort zu erreichen. Leonard E. Read, Gründungspräsident der Foundation of Economic Education, drückte diesen radikalen Geist sehr treffend aus, als er die Broschüre I’d Push the Button (Ich würde den Knopf drücken) schrieb. Das Problem war, was tun gegen das Netzwerk aus Preis- und Lohnkontrollen, das zu dieser Zeit, durch das Office of Price Administration, über die Wirtschaft verhängt war. Die meisten Wirtschaftliberalen befürworteten ängstlich oder “realistisch” die eine oder andere Form einer graduellen oder abgestuften Art von Aufhebung; an diesem Punkt nahm Mr. Read einen prinzipiellen, unzweideutigen und radikalen Standpunkt ein: “Wenn es einen Knopf auf diesem Podium gäbe”, begann er seine Rede, “der, wenn er gedrückt würde, alle Lohn- und Preiskontrollen sofort beendete, würde ich meinen Finger auf ihn legen und drücken!”
Der wirkliche Test eines radikalen Geistes ist also der Knopfdruck-Test: Wenn wir den Knopf für die sofortige Abschaffung ungerechter Eingriffe in die Freiheit drücken könnten, würden wir es tun? Wenn nicht, dann können wir uns selbst nur schwerlich Libertäre nennen, und die meisten von uns würden es nur tun wenn sie vorrangig von der Leidenschaft für die Gerechtigkeit geführt wären.
Um eine Leidenschaft für die Gerechtigkeit zu haben muß man eine Thorie darüber besitzen was Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit ist.
Der echte Libertäre ist damit, in allen Bedeutungen des Wortes, ein Abolitionist (Im Englischen ein Gegner der Sklaverei, wörtlich aber “Aufheber”); er würde, könnte er es, alle Eingriffe in die Freiheit sofort aufheben, sei es im ursprünglichen Sinne des Begriffes, die Sklaverei, oder seien es die zahlreichen anderen Instanzen von staatlicher Unterdrückung. Er würde, mit den Worten eines anderen Libertären in einer ähnlichen Situation, “meinen Daumen mit Blasen übersähen beim Drücken des Knopfes!”
Der Libertäre muß notwendigerweise ein “Knopfdrücker” und Abolitionist sein. Getrieben von Gerechtigkeit, kann er nicht von den amoralischen, utilitaristischen Bitten bewegt werden, daß Gerechtigkeit nicht erreicht werden kann bevor die Kriminellen nicht “entschädigt” worden sind. So wie, als im frühen 19. Jahrhundert die große Anti-Sklaverei-Bewegung entstand, prompt mäßigende Stimmen laut wurden und den Rat erteilten, daß es nur dann fair sei die Sklaverei abzuschaffen, wenn die Sklavenhalter für ihren Verlust finanziellen Ausgleich erhielten. Kurz gesagt, nach Jahrhunderten der Unterdrückung und Ausbeutung, sollten die Sklavenhalter nun weiter belohnt werden, durch eine nette Summe, die der Masse unschuldiger Steuerzahler mit Gewalt abgepresst werden sollte! Der passendste Kommentar zu diesem Vorschlag stammte von dem radikalen englischen Philosophen Benjamin Pearson, der bemerkte, “Er dachte es sei der Sklave der einen Ausgleich erhalten sollte”; eindeutig, solch ein Ausgleich konnte, gerechterweise nur von den Sklavenhaltern selbst kommen.
Antilibertäre, und Antiradikale im Allgemeinen, behaupten charakteristischer Weise, daß solch ein “Abolitionismus” “unrealistisch” ist; indem sie einen solchen Angriff führen verwechseln sie hoffnungslos das gewünschte Ziel mit einer strategischen Abschätzung des wahrscheinlichen Ergebnisses.
Beim Beschreiben von Prinzipien, ist es von allergrößter Wichtigkeit strategische Einschätzungen nicht mit dem Schmieden der gewünschten Ziele zu vermischen. Zuerst müssen Ziele formuliert werden, die, in diesem Falle, die sofortige Abschaffung der Sklaverei, oder welche staatliche Unterdrückung wir auch immer betrachten, zum Inhalt haben. Und diese Ziele müssen definiert werden ohne daß Überlegungen hinsichtlich der Wahrscheinlichkeit des Erreichens irgend einen Einfluß nehmen. Die libertären Ziele sind “realistisch” in dem Sinne als sie erreicht werden können, wenn ausreichend Menschen ihrer Wünschenswürdigkeit zustimmen, und das, sofern sie erreicht werden, eine weit bessere Welt das Ergebnis wäre. Der Realismus eines Zieles kann nur durch eine Kritik am Ziel selbst in Frage gestellt werden, nicht aber am Problem, wie es erreicht werden kann. Nachdem wir über das Ziel entschieden haben, stehen wir vor der völlig davon verschiedenen, strategischen Frage wie dieses Ziel so rasch wie möglich erreicht werden kann, wie man eine Bewegung schafft es zu erreichen etc.
Daher war Willliam Lloyd Garrison nicht “unrealistisch” als er 1830 den ruhmvollen Standart der sofortigen Emanzipation der Sklaven errichtete. Sein Ziel war das Richtige, und sein strategischer Realismus zeigte sich dadurch, daß er nicht erwartete, dieses Ziel rasch zu erreichen. Oder, wie Gassison selbst unterschied:
“So ernsthaft wir die sofortige Abschaffung der Sklaverei auch antreiben, sie wird, leider, letztendlich eine graduelle Abschaffung werden. Wir haben nie behauptet, Sklaverei würde durch einen einzigen Hieb zu Fall gebracht, das es aber so sein sollte, werden wir immer verfechten…”
Tatsächlich ist im Feld der Strategie, das Hissen des Banners des reinen und radikalen Prinzips, im Allgemeinen der schnellste Weg um radikale Ziele zu erreichen. Denn wenn das reine Ziel niemals an die Spitze gebracht wird, wird nie die nötige Schwungkraft entstehen um es voranzutreiben. Die Sklaverei wäre niemals abgeschafft worden, hätten die Abolitionisten nicht 30 Jahre zuvor geschrien [...]
Aber über den Erfordernissen der Startegie hinaus liegen die Anforderungen der Gerechtigkeit. In seinem berühmten Editorial, das zur Einführung des “Liberator”, Anfang 1831, erschien, widerrief William Lloyd Garisson seine vorherige Übernahme der Doktrin gradueller Abschaffung.
“Ich reiße die Gelegenheit an mich, um einen vollen und unmißverständlichen Widerruf zu machen, und auf diese Weise öffentlich meinen Gott, mein Land, und meine Brüder, die armen Sklaven, um Verzeihung zu bitten dafür, daß ich eine Stimmung, so voll von Ängstlichkeit, Ungerechtigkeit und Absurdität verbreitet habe.”
Angesprochen auf seine Ernsthaftigkeit und hitzige Sprache, gab Garrison zurück: “Ich muß voll Feuer sein, denn ich habe Berge von Eis um mich herum zu schmelzen”. Es ist dieser Geist, der einen wahrhaft der Sache der Freiheit verpflichteten Menschen auszeichnet.”
– Murray N. Rothbard (1926-1995)
Hä?
Was für eine Kinderkacke?