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Sektion der neoliberalen Weltverschwörung

Summer-Special: Frank Zappa

Axel Fell, 25.08.2010

Karikatur von Alexis


Frank Zappa – eine persönliche Annäherung von Axel Fell

Seit vielen Jahren bin ich für ein Fan der Musik von Frank Zappa. Ich erinnere mich noch sehr gut, wie es dazu kam.

In meiner ganz jungen Jugend hörte ich, damals Mitte der siebziger Jahre, immer Südwestfunk SWF3 sonntags abends von 10 Uhr bis 11 Uhr Pop Shop Spezial mit Frank Laufenberg. Laufenberg spielte in dieser Sendung immer ganze Langspielplatten. Die dauerten aber aus physikalischen Gründen nur so etwa 40 bis 45 Minuten, so dass immer noch eine gute Viertelstunde übrig blieb, um vom gleichen Interpreten noch ein besonderes Stück zu spielen. Wenn ich an diese Zeit zurückdenke, fühle ich mich ein wenig in eine fremde Welt versetzt. Denn damals konnte man sich natürlich noch nichts aus dem Internet herunter laden. Wenn man Musik konservieren wollte, musste man einen mühsamen Weg beschreiten. Ich zum Beispiel nahm die Musik von einem Grundig Kofferradio mit Zimmerantenne, natürlich in Mono, auf einem Tonband von Dual auf. Damals allerdings immerhin schon mit einem Überspielkabel, nicht mehr mit Mikrofon. Die Qualität war natürlich entsprechend, andererseits öffnete mir dies damals schon eine Tür in eine Musikwelt jenseits von Hitparade und Ilja Richter, die für einen pubertierenden Jungen aus St. Wendel im Saarland gar nicht so nah und selbstverständlich war.

Manchmal stellte ich die Geräte einfach nur auf Aufnahme und ging, ja noch Schüler, ins Bett. Und einmal passierte es dann, dass ich beim Abhören der Musik am nächsten Tag dachte, mit meinem Radio hätte etwas nicht gestimmt. Die gespielte Langspielplatte bestand aus der schrägsten Musik, die ich in meinem Leben je gehört hatte. Und ständig wurde sie von undefinierbaren Geräuschen unterbrochen, die sich mal wie das Lallen Betrunkener anhörten, mal wie ein mitgeschnittenes Telefongespräch. Nach dem ersten Hören war ich schon fast versucht, das ganze gleich schon wieder zu löschen. Wäre da nicht der folgende Einzeltitel gewesen, der mich schon beim ersten Hören vollkommen faszinierte. Der Rhythmus der Musik war ungewöhnlich und wechselte dauernd, so schien es. Der Gesang verlief schräg zur Musik und missachtete vollständig die natürliche Betonung der Wörter. In der Mitte ein gewaltiges Gitarrensolo und gegen Ende dominierendes Schlagwerk, das auch schon den Anfang des knapp zehnminütigen Stückes bestimmt hatte. Wenn das vom gleichen Interpreten war, musste ich mir die vorangegangene Langspielplatte doch auch nochmal genau anhören.

Glücklicherweise hatte ich Frank Laufenberg auch mit aufgenommen, so dass ich erfuhr, dass es sich bei der Langspielplatte um “We are only in it for the money” von Frank Zappa handelte. Der folgende Einzelsong war der Erste auf der relativ neu erschienenen LP “One size fits all” mit den Namen “Inca roads”.

“We are only in it for the money” war damals schon ziemlich alt. Zum Zeitpunkt ihres Erscheinens 1968 war ich mal gerade sieben und eingeschult. Damals wäre die Platte wirklich nichts für mich gewesen. Aber sie passte, was Zappa angeht, auch nicht mehr in die Zeit, als Laufenberg sie spielte. Denn tatsächlich unterschied sich die Musik Zappas Mitte der 70er Jahre sehr stark von der aus seiner Anfangszeit.

Zu Beginn seiner eigenständigen musikalischen Laufbahn, also in den 60er Jahren war die Musik Zappas, so wird jedenfalls überall geschrieben, sehr stark beeinflusst von Rhythm’ and Blues. Wenn ich “Freak out”, “Absolutely Free” und “We are only in it for the money” höre, meine ich, auch eine Referenz an den Beat festzustellen. Nicht umsonst gilt “We are only in it for the money” als satirisches Gegenstück zu “Sergeant Pepper” von den Beatles. Allerdings ist es schon auch so, dass alle drei frühen Scheiben Zappas auch sehr stark experimentell geprägt sind und sich nicht so einfach in eine Schublade einordnen lassen.

Zur Ehrenrettung von “We are only in it for the money” möchte ich noch sagen, dass ich die Scheibe mittlerweile liebe. Nicht zuletzt deswegen, weil sie meine Lieblingstextstelle überhaupt enthält:

What’s the ugliest
Part of your body?
What’s the ugliest
Part of your body?
Some say your nose
Some say your toes
But I think it’s YOUR MIND
I think it’s your mind.

Ab der frühen Mitte der 70er Jahre hatte der Jazz schon seinen Einfluss auf die Musik Zappas gewonnen. Ene ganze Reihe von Platten und Veröffentlichungen aus dieser Zeit stehen im Zeichen von jazzigen Rhythmen und einer entsprechenden Instrumentierung. Blasinstrumente und Schlagwerk sind nahezu in allen Stücken zu finden. Die musikalischen Veröffentlichungen unterscheiden sich stark: Schallplatten mit eher kurzen, klar strukturierten Songs stehen eher improvisatorischen Werken gegenüber. Für mich heute im Nachhinein betrachtet ist das die Musik Zappas, die mir am besten gefällt. Nicht zuletzt auch optischer Eindrücke wegen. Die Percussionistin Ruth Underwood (“Watch Ruth!”) im Bikinioberteil Xylophon, Vibraphon, Schellen und Trommeln traktierend ist nicht nur ein musikalischer Genuss.

Aber selbst für diese Phase war ich Mitte bis Ende der Siebzigerjahre zu spät dran. Meine erste Schallplatte von Zappa kaufte ich erst 1978, und zwar anlässlich einer Reise nach Berlin. Im einzigen Plattenladen in St. Wendel gab es Zappa nicht, und in Berlin war damals ein bundesweit bekanntes Plattengeschäft (ich weiß leider nicht mehr genau, wie es hieß, ich glaube Musik 2000), das angeblich nahezu alles, was es an Musik gab, im Angebot hatte. Die Platte, die ich mir in Berlin kaufte, war “Sheik Yerbouti”, damals brandaktuell, aber, in der oben beschriebenen Systematik zu bleiben, musikalisch schon nach der Jazz-Ära. Auf “Sheik Yerbouti” wurde schon Rockmusik gespielt (wie dann auf den restlichen Platten von Zappa bis zu seinem Lebensende, natürlich mit Ausnahme der klassischen Einspielungen). Die besonderen musikalischen Elemente wurden nicht mehr durch Instrumentierung, sondern durch so genannte Over-dubs, also nachträglich im Studio eingespielte akustische Effekte, erzeugt. Dennoch:”Sheik Yerbouti” war für mich damals das Größte, ich hörte die Platte immer und immer wieder. Und nicht nur den in Deutschland wahrscheinlich bekanntesten Song von Zappa, “Bobby Brown”.

Die 80 er Jahre verfolgte ich immer mal wieder das musikalische Schaffen Zappas, allerdings nicht. sehr systematisch und auch nicht durch Kauf seiner Scheiben. Erst nach seinem Tod 1993 entdeckte ich ihn quasi wieder und kaufte mir auf Flohmärkten und in Antiquariaten die gesamte Diskographie Zappas zusammen. Die nenne ich nun tatsächlich mein Eigen, allerdings habe ich es auf gegeben, die in hoher Frequenz neu erscheinenden posthumen Veröffentlichungen zu erwerben. Auch Bootlegs, also mehr oder weniger legale Mitschnitte von Konzerten auf dubiosen Aufnahmemedien, tue ich mir gegen Geld nicht an.

Meine Plattensammlung habe ich digitalisiert, anfangs noch unter schwierigen technischen Bedingungen. Natürlich höre ich Zappa weiter gerne und viel, alles, was er zu Lebzeiten so gemacht hat und auch das, was heute noch von ihm gespielt wird.

Zappa hatte wohl immer eine Hardcore Fangemeinde. Entgegen seinem öffentlichen Image als etwas chaotischer Bürgerschreck handelte er kommerziell immer klug und schützte die Rechte an seiner Musik geradezu penibel. So war er auch wirtschaftlich erfolgreich, zumindest zum Ende seiner Karriere hin. Seine Erben leben noch heute von seiner Musik und, man mag es kaum glauben, auch von Fanartikeln.

Seine Musik feiert weiter Erfolge, auch wenn es immer mal wieder Streit um Rechte gibt. Insbesondere das Ensemble Modern interpretiert noch heute seine Werke, nicht nur die für Orchester Geschriebenen. Bei den Konzerten des Ensembles kann man erleben, wieviel Spaß die Musiker haben. Zappas Söhne Dweezil und Ahmet führen seine Musik unter dem Namen “Zappa plays Zappa” auch in Live-Konzerten auf. Ich war einmal in der Philipshalle in Düsseldorf dabei, da ging die Post ab. Dabei waren auch Musiker, die noch mit Zappa gespielt hatten. Ich war auch schon einmal hier in der Gegend bein einem Konzert einer Vier-Mann-Band dabei, die Zappa virtuos spielten. Jedes Jahr findet in Bad Doberan in Mecklenburg-Vorpommern das größte Zappa-Festival der Welt statt, die Zappanale.

Auf Youtube ist viel Zappa zu finden, allerdings meistens nicht autorisierte Veröffentlichungen. Dafür sieht man den vermutlichen ersten öffentlichen Auftritt Zappas in einer Fernsehshow in der er, standesgemäß, auf die Frage des Moderators: “What Insturment are you going to play for us?” antwortete: “The Bike”. Die dann folgenden Versuche, einem Fahrrad Töne zu entocken, brachten ihm nicht gerade die Sympathien des Showmasters Steve Allen ein. Sehenswert, nicht unbedingt hörenswert.

Mit Zappateers gibt es einen (Internet-) Radiosender, der rund um die Uhr Zappas Musik spielt. Es gibt Tonnen von Veröffentlichungen und seine Musik ist im Internet bis in die Spitzen der Noten hinein analysiert. Ebenso wie seine Texte.

Die sind vielleicht noch ein Wort wert. Sie sind, jedenfalls in der Masse, stark gewöhnungsbedürftig und reichen von Kritik oder Persiflage der amerikanischen Gesellschaft (bisweilen auch richtig politisch unkorrekt), schierer Pornographie, manchmal auch der härteren Sorte bis hin zu dadaistischen Texten, die keinen so rechten Sinn machen. Auch “schöne” Musik darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Texte ziemlich versaut sein können. “Bobby Brown” ist dafür das beste Beispiel. In USA hatte der Song keine Chance, weil er sowohl leichte rassistische wie homophobe Anmutungen zeigt und kommerzielle Sexualpraktiken enthält, die manchem Hörer, wenn er den Text denn verstehen würde, die Schamesröte ins Gesicht steigen lassen würde. Der Erfolg des Liedes in Deutschland lässt sich vermutlich nur damit erklären, dass viele den Text nicht verstanden. “Sie hatte meine Eier in einem Schraubstock, aber sie ließ den Schwanz sein. Ich glaube, er hängt noch mit den Eiern zusammen, aber jetzt schießt er zu schnell.” Nun ja, Geschmackssache, aber wirklich schöne Musik. Zappa hat sich selber aber immer auf die Freiheit des Wortes berufen und hat sie auch verteidigt, sogar in Kongressanhörungen, die sich gegen Pornographie in der Musik richteten.

In diesem Essay wollte ich Zappa in einer sehr persönlichen Annäherung beschreiben. Weg gelassen habe ich Dinge, die in der Literatur ausführlich beschrieben sind, so das Gezerre um die Mothers, Mothers of Invention, Grandmothers, die Rechte an seiner Musik, persönliche Tragödien wie seine Verletzungen aufgrund eines Sturzes in den Orchestergraben und eines Anschlags auf seine Person, den Brand in einer Konzerthalle in Montreux, der die Band Deep Purple zu ihrem Welthit “Smoke on the Water” animierte, seine letzten, zurückgezogenen Jahre und seinen frühen Tod.

Enden möchte ich mit einem für Zappa so typischen verbalen Spiel. Ich finde, Zappa hat recht, wenn er sagt: “Home is where the heart is.” Und die “Crew Slut”, zu er das sagt, antwortet: “On the bus?”


Axel Fell ist Ortsvorsitzender der FDP in Kerpen und in leitender Funktion für eine Organisation tätig, deren Existenzberechtigung auf diesem Weblog schon des öfteren in Frage gestellt wurde.



29 Kommentare zu “Summer-Special: Frank Zappa”

  1. F. Alfonzo

    Netter Beitrag, thanks. Gleich mal wieder in der Plattensammlung gestöbert.

    Deine Ansicht bzgl. Bootlegs teile ich grundsätzlich, Zappa ist da aber ein Ausnahme, weil es sehr viel qualititiv hochwertige Aufnahmen (remixed/-mastered) gibt, und die selbe Musik ja live auf jeder Tour eigentlich komplett anders geklungen hat. Da gibt’s einige Perlen :)

    Interessant auch die Diskussionen, die Zappa bzgl. dem Thema Zensur/Pornographie geführt hat. Die Argumente der Zensierer ändern sich nie, nur die Objekte der Empörung (Van Halen damals, Proleten-Rap heute) unterliegen dem Zeitwandel.

  2. Axel Fell

    Danke für den Kommentar, der gibt es eigentlich nicht viel zu ergänzen. Aber: bist du der aus “St. Alfonzo’s Pancake Breakfast Restaurant” (Apostrophe (‘),1974)

  3. F. Alfonzo

    gut erkannt :)
    …get on your feet and do… me!

  4. Axel Fell

    but never eat yellow snow!

  5. Thomas Edmund von Haller

    Mir gefällt Zappa nicht. Seine sozialistischen Ansagen brauche ich nicht und wer den ekelhaften Text zu Bobby Brown richtig zu übersetzen weiß, dem präsentiert sich hier ein Lieblingsmotiv von Zappa. Das ist sein Spott über konservative Durchschnittsamerikaner, die er für bigotte Idioten hält. Für Linke wird das alles in großer Spaß sein.

    Ich muss das nicht haben.

  6. jo@chim

    Zappa war nie ein Linker, sondern (hätte es damals den Begriff schon gegeben) ein “South Park Conservative”. “Bobby Brown” war sein ganz persönlicher Spott über den ideologie-übergreifenden Durchschnittspiesser, der alle die die dessen monochrome Weltsicht nicht teilen, für Idioten hält. Frankyboy war (ist) für all diejenigen ein grosser Spass, die dem real existierenden lechts-rinken Elend mit anarchischem Zynismus begegnen: May I offer you some yellow snow, Baby Edmund? ^^

  7. Thomas Edmund von Haller

    http://video.google.com/videoplay?docid=-5824843859428580649#

  8. Axel Fell

    Lieber Thomas, man kann sicherlich, wenn man über Zappa redet, über den Begriff links sprechen. Aber ich bezweifle, dass Zappa Sozialist war. Zappa hatte, seitdem er in seiner frühsten Jugend wegen eines angeblich pornographischen Films einmal kurz inhaftiert war, ein großes Misstrauen gegen den Staat, ganz im Gegensatz zu den Linken.Ich bin mir auch sicher, dass er über jede Art der Umverteilung von Einkommen oder Vermögen, vor allem, wenn es seines betroffen hätte, Sturm gelaufen wäre. Sicher bekämpfte er den Konservativismus, Reagan, Busch und ihre ganze Blase waren ihm ein Gräuel und Anlass für Spott und Hohn. Heute würde er sich sicherlich auf Sarah Palin einschießen (und mal ehrlich: etwa zu Unrecht?). Er machte sich aber auch über linke Themen lustig, Flower Power war auf seiner Agenda bis ganz zum Schluss und auch für Drogen hatte er nix übrig. Also kein Legalize Cannabis.

    Dass er Amerikas Konservative für bigotte Idioten hielt, kann aus einigen seiner Liedtexte, vor allem aber aus etlichen Interviews geschlossen werden. Aber nicht jeder, der das tut, ist gleich ein Sozialist oder ein Linker.

    Insgesamt denke ich, dass die Worte, die er gesagt oder gesungen hat, gesagt oder gesungen werden mussten. Denn jemand anderes hat es nun einmal nicht getan!

    there’s
    No way to delay
    That trouble comin’ every day
    No way to delay
    That trouble comin’ every day

  9. Webbaer

    Zappa’s Musik war leider leider unerträglich, ansonsten vermutlich ein guter Mann, höhö, am besten noch seine Parodien auf eingängige “Hits”.

    Aber wie schon oben bemerkt, seine aggressive Kritik am normalen langweiligen Menschen nervte ein wenig, und es war pervers und amüsant, dass er ausgerechnet mit seinen Parodien, die musikalisch weitgehend dem bürgerlichen Original entsprachen, am erfolgreichsten war.

  10. Axel Fell

    Hallo Webbaer,

    was meinst du denn mit “Parodien auf eingängige Hits”? Ich finde, in den Beiträgen hier wird die von den Autoren unterstellte politische Komponente im Schaffen Zappas viel zu sehr in den Vordergrund gerückt. Wenn überhaupt, war das nur ein aus meiner Sicht relativ kleiner Teil seines Schaffens (ich hoffte eigentlich, das in meinem Beitrag auch deutlich gemacht zu haben).

    Was die Beurteilung seiner Musik anbelangt, sind wir jedoch gänzlich unterschiedlicher Meinung. Sie ist sicherlich nicht nach dem Geschmack von jedem, aber für mich ist Zappa musikalisch einer der bedeutendsten Künstler des 20. Jahrhunderts.

  11. Die Stimme aus dem Off

    Frank Zappa? Ist das nicht die Marke dieses sogenannten Künstlers, der schon lange tot ist? Dessen Marke wird immer noch erfolgreich vertrieben?

  12. Axel Fell

    da kannst Du aber sicher sein :-)

  13. Die Stimme aus dem Off

    ;-)

  14. Webbaer

    @Axel
    Das habe ich mehrfach gelesen und gehört, am besten Zappa’s Parodien auf Hitmelodien, dabei natürlich politisch aufgearbeitet.

    Machen auch die Ärzte so.

  15. jo@chim

    @Axel: “I’m a conservative. And you may not like that, but I am.” Frank Zappa http://tinyurl.com/32df8lo

  16. stefanolix

    Man kann ja zu Neufassungen unterschiedlicher Meinung sein, aber »Stairway To Heaven« als Coverversion von Frank Zappa ist wirklich ein eigenes Kunstwerk. Und wer könnte schöner über »Bobby Brown« (the cutest boy in town) singen? ;-)

  17. Die Stimme aus dem Off

    Ja, “Stairway to Heaven” ist sicherlich das großartigste und zugleich sinnloseste Lied, dass sich jemals jemand im Drogenrausch zurechtgesponnen hat. Darauf dann eine Remake zu machen, das kann ja nur genial sein. Oder plumpe Geldmacherei.

  18. Axel Fell

    Ich geb’s auf. Zappa als jemand, der andere Lieder covert. Hört Euch doch mal Studio Tan an oder One size fits all oder irgendeine andere LP und sagt mir, was da nachgespielt wird! Blanker Unsinn!!!!Natürlich hat er auch mit anderen Musikern zusammen gespielt und ab und zu mal ein Lied nachgespielt, aber das macht mal gerade 0,00000 % seines Werkes aus.

    Übrigens: auf Joe’s Garage gibt es auch eine Stimme aus dem off, die nennt sich dort “The central scrutinizer”, hübscher Name, nicht war?

  19. Webbaer

    Wb hört noch mal rein, lange dieses Thema gemieden, höhö, früher hörte ja jeder die Mothers und Zappa und Velvet und so, Wb war insofern nie Mainstream.

  20. Die Stimme aus dem Off

    Jetzt hast Du ihm aber ganz schön das Fell über die Ohren gezogen. “Mainstream”, die Höchststrafe! Das ist ja noch schlimmer als der Vorwurf der Kommerzialität!

  21. Mirco

    *lach* Hat Mainstream nicht immer was mit Kommerzialität zu tun??

  22. Webbaer

    Nur ein Späßchen, der Wb wird noch mal reinhören, vielleicht war Zappa doch wesentlich besser als man in jüngeren Jahre dachte.

  23. Webbaer

    OK, sowas ist natürlich genial.
    Hmm, Wb vllt etwas Pech gehabt haben, auf Youtube sind auch ganz üble Sachen verfügbar…

    @Axel: Bitte nicht ärgern, Covers waren nicht gemeint, sondern ironisierte Klagversionen von “Standardmusik”.

  24. Webbaer

    OK, man muss in die Sechziger, dann noch die -sozusagen zeitgenössisch- aufgeblasenen Songs ein wenig ausdünnen.

  25. Die Stimme aus dem Off

    Nicht immer, gerade im Bereich der Avantgarde wird ja auch sehr viel Geld ausgegeben.

  26. F. Alfonzo

    @ Webbaer: Man findet alles gute auf youtube, muss nur suchen. Empfehlung: Studioalben googeln (Wikipedia) und dann nach einem Song suchen. Hör mir gerade das komplette Joe’s Garage Album auf youtube an….

    Catholic Girls, hillarious:

  27. Webbaer

    Wb hört rein, danke an alle!
    BTW: CG kennt der Wb und fands aber gar nicht kool.

  28. F. Alfonzo

    hey WB, hör grade die lumber truck- Geschichte live an…

    Genial, bitte bis zum Ende anhören, es sind 3-4 Songs in einem Track:

  29. Webbaer

    Free Jazz mit Carlos Santana-Tendenzen, Wb wird zappamässig wohl nicht mehr richtig warm werden…

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