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Sektion der neoliberalen Weltverschwörung

#sickendieckleak

jo@chim, 29.09.2011

btw: Sind es eigentlich “Interna”, wenn ein Blogbetreiber den offiziösen Brandbrief eines korrekten Tugendwächters (“Blogwart Christian Sickendieck“), der den Arbeitgeber von Bloggern motivieren soll, sie am unkorrekten Bloggen zu hindern… einfach so… mal leakt?



40 Kommentare zu “#sickendieckleak”

  1. Rayson

    Bin bereits am Motzen: http://www.bissige-liberale.net/2011/09/29/offentlich-rechtliche-blockwarte-beim-ndr/

  2. Schmutz im Internet | rotstehtunsgut.de

    […] Sondern von verleumderischem Schmutz, mit dem Ziel, die bürgerliche Existenz anderer Menschen zu schädigen, wenn nicht gar zu vernichten; warum? Wegen einer missliebigen Meinung. Es ist widerlich. Um was […]

  3. Christian Alexander Tietgen

    Es war ja nicht skandalös, was Herr Sickendieck geschrieben hat. Daher ist es nicht vertretbar, hier das “Briefgeheimnis” zu brechen.

  4. Torsten

    Wenn also ein (sicherlich) therapiebedürftiger Blogger den Arbeitgeber eines Bloggers belästigt, weil ihm die politische Meinung dieses Bloggers nicht passt, darf der Arbeitgeber dieses Schreiben dem Betreffenden nicht zur Kenntnis übermitteln? Wie muss man das dann nennen? Geheimdenunziation? OMG.

    (P.S. sehr nett im Beitrag ist auch der geraunte Begriff “neoliberal”, als ob das ehemals unter den Radikalenerlass gefallen sei)

  5. Die Stimme aus dem Off

    “Qualitätsjournalisten” am Werk. Leider haben sie nicht über den Denunziationsversuch berichtet. Darf ich das als Parteinahme werten?

    Merkwürdig finde ich auch, dass sie zum einen Transparenz fordern, sich aber gleichzeitig aufregen, wenn man bei der Naumann-Stiftung eine Anfrage weiterleitet um eine vernünftige Antwort geben zu können. So weit geht die Forderung nach Transparenz dann doch nicht, oder?

    Ich stehe natürlich auf Eurer Seite, keine Frage.

  6. tigger

    Ja, das ist mir auch als erstes aufgefallen. Gefordert wird Transparenz nur für die anderen. Selber möchten solche Leute im verborgenen mauscheln dürfen.

  7. daniel

    Mmmm, der Kerl schreibt einen wie-unverschämt-auch-immer-Brief an die Freidrich Naumann Stiftung weil er mal fragen will, wie eng die Stiftung und das A’Team eigentlich verwoben sind und wie scharf getrennt ist. Und am Ende wird sein Brief hier zerrissen.

  8. Forellenquintett Blau

    1. Warum geht eigentlich niemand auf die Argumente ein, deren es tatsächlich im Beitrag nicht mangelt?

    2. Die Verquickung von Liberalismus und technischen oder ökologischen Problemen oder Lösungen ist bedauerlich. Schade, daß der marktwirtschaftliche Gedanke außen vor bleibt.

    http://oekowatch.org/index.php/de/component/content/article/1-beitraege/499-plastiktueten-ein-verbot-ohne-not

    Da fragt man sich schon: welche Not würde denn ein Verbot von Plastiktüten rechtfertigen?

    Anstatt sich für oder gegen Plastiktüten auszusprechen, könnte man auch einfach die Einhaltung von Eigentumsrechten verlangen. Aber das wäre weniger provokant und plakativ.

    Stattdessen macht man sich lieber zum infantilen Pressehampel, der sich freut, wenn er auch mal seine fünf Minuten Berühmtheit erfährt.

  9. Kay

    Ich finde den Zapp-Bericht lächerlich, viel Wind um nichts. Aber es ist allerdings eine Stilfrage, ob man den “Brandbrief” unkommentiert veröffentlicht (klassisch leakt) oder wie hier geschehen, probiert über Kommentierungen lächerlich zu machen. Wäre schön gewesen, wenn man sich letzteres –trotz Verärgerung– verkniffen hätte.

  10. Bodo Wünsch

    Ich habe Herrn Sickendieck persönlich nach Gummersbach eingeladen (THA 21.-23.10.2011, ‘Liberale Blogosphäre’). Mal sehen, ob er die Größe hat, sich zu einer direkten und persönlichen Diskussion in die “Höhle des Löwen” ;) zu begeben. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass wir das sogar beim Bierchen “klären” können…

    Ich lade auch hier noch einmal öffentlich dazu ein:

    http://www.freiheit.org/webcom/show_uebersicht_veranstaltungen.php/_c-898/_lkm-281/vname-470/vid-1412/i.html

  11. Erling Plaethe

    Nee, nee. Die Gesinningspibulls mutieren zu Gesinnungspudels und lassen sich von Vater Staat ausführen um mal gegen einen richtigen Baum pinkeln zu können.
    Solche Blogger haben sich die Anspruchsberechtigung auf Beteiligung am Topf der Zwangsgebühreneinnahmen verdient, aber nicht an ernst zu nehmenden Beiträgen über Umgangsformen (eines Gentleman) und die Meinungsfreiheit.

  12. Stefan Franzpeter

    Haha, die Bloßstellung von Sieke ist erstklassig gelungen. Gute Arbeit, Jungs!

  13. R.A.

    > Ich habe Herrn Sickendieck persönlich
    > nach Gummersbach eingeladen …
    Muß das sein?
    Hirnbefreit pöbelnde Linke hat man häufig genug, wieso sich also ein schönes Wochenende zusätzllich verderben?

  14. jo@chim

    D’accord, R.A. …

  15. Martin Meyer

    Glückwunsch, ihr seit in der Glotze.

    Ich hatte auf F!XMBR untenstehenden Kommentar für Christian Sickendieck geschrieben. Das ist zwar ein kritischer Text, aber er enthält, wie ich meine, auch Argumente. Ist leider nie erschienen.
    Ich will keine bösen Mutmaßungen anstellen; letztenendes kann ja jeder auf seinem Blog veröffentlichen und nicht veröffentlichen, was er will. Bei untereinander verlinkten Blogs scheint mir letztere Option jedoch etwas sinnfrei zu sein.

    “Ah, Politically Incorrect, eine Website von der Güte einer vollgeschmierten Klotür. Aber bei aller geteilter Abneigung den Hobby-Templern gegenüber: Die Tonart auf F!XMBR finde ich etwas undifferenziert und hysterisch.

    Erstens tut man sich selber meiner Ansicht nach keinen Gefallen, wenn man verkürzt, suggeriert und über einen Kamm schert. Schließlich sind es diese kleinen Unterschiede, die den rechtsextremen Rand verlässlich spalten. Den Begriff “Antisemitismus” in Bezug auf diese speziellen pro-israelischen Splittergruppen finde ich zum Beispiel problematisch.

    Die Presseanfrage enthält reichlich wenig Anfrage. Dafür gibt’s wirre Ausführungen über Breivik, PI, Die Freiheit, Geert Wilders, und Übertreibungen wie “Propagandist für einen Angriffskrieg”. Der halbe Text ist keine Anfrage, sondern ein mies ausgeführter Kommentar, der es aufgrund seines komischen Charakters tatsächlich verdient, rumgeschickt zu werden. Aus welchem Grund Presseanfragen vertraulich gehandhabt werden sollten, unabhängig ob privat oder dienstlich, erschließt sich mir sowieso nicht.

    Ferner halte ich es für kein Vergehen, wenn man Leute kennt, die andere Leute kennen. Selbst, wenn ich die Ansichten dieser anderen Leute für gefährlich halte.

    Und abschließend: Die FDP ist auf dem Weg, eine rechtspopulistische Partei zu werden. Ernsthaft? Leute wie Schäffler möchten meines Wissens einen anderen Aufbau der Europäischen Union und der Währungsunion, aber das qualifiziert meiner Ansicht nach noch lange nicht zum Rechtspopulisten. Wenn das keine absichtlich überzogene Darstellung war, mache ich mir ernste Sorgen. Derart überdrehte Theorien liest man ansonsten nur auf Kopp Online.”

  16. Stefan Franzpeter

    Der diecke Sicke traut sich ohnehin nicht nach Gummersbach. Die Gefahr ist gering.

  17. drchaos

    @Martin Meyer: Auch nur ansatzweise kritische Kommentare bei Fixmbr veröffentlichen zu wollen ist ein aussichtsloses Unterfangen. Deswegen liest sich ja der Kommentarbereich da auch wie ein Protokoll vom Parteitag der nordkoreanischen KP.

  18. Stefan Franzpeter

    Verglichen mit Fixmbr ist ein Parteitag der nordkoranischen KP ein demokratisches Refugium!

  19. der_gude_don

    *haha* der Beitrag ist doch drollig – Journalisten auf der Suche nach der geheimen neoliberalen Verschwörung. Nur schade das der denunizierende Brief des Herrn Dieckensick und dessen HIntergründe nicht referiert wurden … Honi soit qui mal y pense.

  20. euckenserbe

    Mal so ne Frage Achim, haben die sauber recherchierenden Journalisten vom NDR Dich oder einen Deiner Autoren um eine Stellungnahme gebeten, wie es ja eigentlich zum guten Handwerkszeug gehört?

  21. jo@chim

    Nein, haben sie nicht.

  22. euckenserbe

    na das passt ja!

  23. daniel

    Nur, damit das hier nicht Nordkoreanische Züge annimmt: Warum sollte man den Joachim oder wen auch immer noch was fragen? Der erzählt doch eh alles und überall rum.
    Zumal die Geschichte sich ja um die Stiftung dreht und nicht um das A’Team. Soooooooooooooooooooo wichtig hat er die Nummer hier dann wohl nicht genommen, der Sickendieck.

  24. Rayson

    Warum sollte man den Joachim oder wen auch immer noch was fragen? Der erzählt doch eh alles und überall rum.

    Was ja ganz schlimm ist, wenn man für Transparenz eintritt.

  25. Brain

    Warum hat der NDR wohl Euch nicht nach einer Stellungsnahme gefragt?!
    Weil Ihr ja zuvor auch keine geliefert habt. Also nimmt der NDR automatisch an das Ihr zu unfähig seid Stellungsnahmen abzugeben. Wenn Ihr logisch und einfach mal wissenschaftlich denken würdet wäre Euch dies, selbst als komische humanoide Lebensform, aufgefallen.

  26. Rayson

    @25.

    Selbst logischen Unsinn verzapfen, aber bei anderen sogar “wissenschaftliches Denken” einfordern – merkst du, wie unfreiwillig komisch du bist?

    @jo@chim

    Wo kommen eigentlich diese ganzen Sickendieck-Fanboys plötzlich her?

  27. Stefan Franzpeter

    Wo kommen eigentlich diese ganzen Sickendieck-Fanboys plötzlich her?

    Aus Nordkorea?

    Vermutlich sitzen sie pupsend am heimischen PC, in irgendeiner heruntergekommenen Wohngegend in irgendeiner deutschen Großstadt, beziehen dort schamfrei das offenkundig zu reichlich bemessene Hartz IV und schlagen sich die Zeit im Internet tot, wo sie böse “Neoliberale” aufspüren, wenn sie gerade mal keine Pornos herunterladen. Das wäre jedenfalls so eine Möglichkeit. Ganz Linke.

  28. Militanter Arm der Bewegung

    Man könnte ja auch mal “leaken” womit der Herr Sieckendieck so seine Brötchen verdient. Transparenz geht in beide Richtungen, und so mancher wäre vermutlich erstaunt, was da so alles ans Licht kommen kann.

    An seiner Stelle würde ich mich jedenfalls nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, so was geht schneller schief, als man glaubt.

  29. euckenserbe

    Eigenwerbung:
    “ie Geschichte des Fernsehbeitrags lässt sich leicht erahnen. Gespeist von der “Presseanfrage” des “meistverlinkten Bloggers” (Bei Google taucht der Blog bei der Angabe ”Christian Sieckendick erst an fünfter Stelle aus, die erste Verlinkung findet sich gerade unter den ersten 10) wähnte die Zapp-Redaktion einen Hort von rechtsradikalen, neoliberalen Juden- und Muslimenhassern bei Naumann-Stiftung und in den verschiedenen Blogs. Auch der Propagandist eines “Angriffskrieges gegen den Iran” konnte Objekt der Recherche werden. Ein veritabler Skandal als Gegenstand der investigativen Recherche. Das roch förmlich nach “Grimme Preis”. mehr unter
    http://fdogblog.wordpress.com/2011/10/01/nichts-riecht-beim-a-team/

  30. Stefan Franzpeter

    Oh! Jetzt wird es gerade SEHR interessant. Mehr Transparenz, bitte!

  31. daniel

    @Rayson

    Stimmt doch nicht. Wenn die Dehler-Stiftung über sich selbst die Wahrheit sagt, dann ist das Transparenz. Das macht die (vielleicht, das ist ja der Verdacht) nicht.

    Wenn der Joachim über den Sickendieck die Unwahrheit sagt, dann ist das keine Transparenz. (Das macht er!)

    Der Sickendieck hat in der Geschichte nichts verheimlicht. Was auch? Er hat bei der Stiftung nachgefragt, so wie man das macht. Die Stiftung gibt es *heimlich* weiter, damit es hier (vom oben nun anzutreffenden) Kommentarmob (Franzpeter, wobei man nicht weiß ob er das ernst oder lustig meint oder vielleicht ein “Ironiker” ist) kommentiert wird.

  32. jo@chim

    Wenn der Joachim über den Sickendieck die Unwahrheit sagt, dann ist das keine Transparenz. (Das macht er!)

    Werter jubelpersernder Daniel, Sie bezichtigen mich hier also der Lüge? Wären Sie so freundlich und würden dies belegen?

  33. Rayson

    @Daniel

    “Dehler-Stiftung”?

    Der Sickendieck hat in der Geschichte nichts verheimlicht. Was auch? Er hat bei der Stiftung nachgefragt, so wie man das macht. Die Stiftung gibt es *heimlich* weiter

    Ich weiß ja nicht, welches Verständnis von einem vertrauensvollen Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Verhältnis bei Sickendieck und dir vorherrscht, aber wenn mir als Chef irgendjemand so einen Brief zusendete, würde ich ihm natürlich nicht den Gefallen tun und hinter deren Rücken mit dieser Person über meine Mitarbeiter plaudern, sondern diese sofort selbst kontaktieren. Wahrscheinlich würde ich der betreffenden Person, wenn ich sie denn überhaupt noch einer Antwort würdigte, dann noch, natürlich mit etwas anderen Worten, mitteilen, dass sie sich ihre Denunziationen sonstwohin stecken soll. Dass das Selbstbewusstsein der FNS im politischen Umfeld nicht so ausgestaltet ist, hat Sickendieck allerdings richtig eingeschätzt.

    damit es hier (vom oben nun anzutreffenden) Kommentarmob (Franzpeter, wobei man nicht weiß ob er das ernst oder lustig meint oder vielleicht ein “Ironiker” ist) kommentiert wird.

    Wer solche “guilty by association”-Denunziationsversuche unternimmt, sollte sich über entsprechenden Gegenwind nicht wundern. Zumal das mit der eigenen Diskussionsbereitschaft ja nicht besonders weit her zu sein scheint.

  34. Redaktion Ökowatch

    Der Kommentar von Ökowatch zum Film:

    “Ökowatch im Fernsehen – das NDR-Medienmagazin “Zapp” wartet mit einem Lehrbeispiel für politisierten Journalismus auf (Teil I)”

    http://oekowatch.org/index.php/de/component/content/article/1-beitraege/533-oekowatch-im-ndr-medienmagazin-zapp-mit-politisiertem-beitrag-teil1

  35. Bodo Wünsch

    @Achim: Warum nicht einladen? Er wäre mir als zahlender Teilnehmer durchaus willkommen… aber er kommt eh nicht. (u.a. “keine Zeit”… *fg*).

    Dieser feine und ein klein wenig verpolte Herr ist bei mir inzwischen auch menschlich unten durch. Das Nachtreten auf seinem Blog* ist noch eine Schublade tiefer als die hinterfotzige Ursprungs-Denunze. Der liest sich gern selbst, that’s all.

    Was mich aber wundert: Herr Generalsekretär haben offenbar sehr viel oder zuviel Zeit ausgerechnet in diesen Tagen. Das hätte auch Herr Diener erledigen können… *kopfschüttel*

  36. Daniel

    @Joachim

    “Werter jubelpersernder Daniel, Sie bezichtigen mich hier also der Lüge? Wären Sie so freundlich und würden dies belegen?”

    Hier. Denn der “Lüge” hab’ ich Sie nicht bezichtigt. Es ist also gelogen das zu behaupten (und das Gegenteil zu wissen…) aber wir reden nicht über Kreter…

    …sondern über Sie und die Tatsache, dass Sie eine Pressenafrage als “öffiziösen” “Brandbrief” “der den Arbeitgeber von Bloggern motivieren soll, sie am unkorrekten Bloggen zu hindern” ge”leakt” haben. Der Brief ist nicht “offiziös”, er ging von einem Journalisten an eine Stiftung. Motivieren sollte er wohl auch nicht weil es ja um die Stiftung ging und verhindert werden sollte wohl auch nichts, nur mal nachgefragt, ob es Zufall ist dass Stiftungs-Mitarbeiter auf privaten Blogs “stiftungsnah” bloggen. Angesichts von Links und personellen Überschneidungen jetzt nicht die überkonstruierte Schlussfolgerung. Und leaken ist was anderes, wahrscheinlich lieber gesehenes als “in Auszügen veröffentlichen und seinen Senf dazuschreiben”…

    @Rayson
    Ich als Chef hätte wahrscheinlich genau das gemacht: Dem S. deutlich mitgeteilt dass er ein ******** ***** ist [keine Formulierungen bitte, die von empfindlichen Personen als Beleidigung ausgelegt werden könnten. Danke. Der Webmaster] und mir verbeten, mich um Kommentare zum Privatleben meiner Mitarbeiter zu erbitten. Den Mitarbeitern hätte ich das Schreiben gezeigt und ihnen mitgeteilt, dass mir völlig egal ist was sie tun wenn ich sie nicht bezahle.
    Den Brief aber weiterzugeben *ohne* als Arbeitgeber zu antworten weckt bei mir den Eindruck, man reicht das Problem nach dort weiter, wo es mit anderen Mitteln als denen einer Stiftung “behoben” werden kann.

    Ja, manche nennen das dann “guilty by association”, andere “investigativen Journalismus”.

    Was den “Kommentarmob” angeht:
    “Vermutlich sitzen sie pupsend am heimischen PC, in irgendeiner heruntergekommenen Wohngegend in irgendeiner deutschen Großstadt, beziehen dort schamfrei das offenkundig zu reichlich bemessene Hartz IV und schlagen sich die Zeit im Internet tot, wo sie böse “Neoliberale” aufspüren, wenn sie gerade mal keine Pornos herunterladen. Das wäre jedenfalls so eine Möglichkeit. Ganz Linke.”
    TBH, Franzpeter ist wohl eher einer der Sickendieck-Fans die hier das Niveau aufs gewollte Maß herunterschrauben. Da Du ihn aber zumindest mit Verständnis würdigst (und damit ernstnimmst) muss ich sagen: So einen Mist hat S. nicht verzapft.

  37. jo@chim

    @Bodo: hab ich Dir doch doch gleich gesagt – das ist die Sorte, die lieber im Verborgenen tritt, anstatt mit offenem Visier zu argumentieren (oder meinetwegen zu polemisieren). Und für den Rest hat man ja seine Jubelperser.

  38. jo@chim

    P.S., Nachtrag Bodo: der werte Herr Generalsekretär wird schon seine Gründe haben, bei Linksextremisten zu kommentieren, die die FDP am “braunen Rand” verorten, während die SED-Nachfolger dort unter “demokratische Partei” rangieren ;-) Lang lang ist’s her, dass Christian Lindner im Interview mit mir sagte “Libertäre haben ihren Platz in der FDP”, uns hier frohe Weihnachten wünschte oder mit einem unserer von Sickendieck denunzierten A’Team Autoren gerne in den Diskurs treten wollte….

    btw: ist Lindner eigentlich noch Mitglied der Hayek-Gesellschaft? Hayeks Kritik an den “Sozialdemokraten in allen Parteien” sollte ihm doch langsam auch peinlich werden, oder?

  39. Bodo Wünsch

    @Achim: Passt vielleicht nicht unmittelbar hierher… aber:

    Die FDP braucht den Liberalismus, der Liberalismus aber keine FDP.

    my2cents zu Herrn Lindner

  40. Rayson

    @Daniel

    Den Brief aber weiterzugeben *ohne* als Arbeitgeber zu antworten weckt bei mir den Eindruck, man reicht das Problem nach dort weiter, wo es mit anderen Mitteln als denen einer Stiftung “behoben” werden kann.

    Sowas wäre mir beim besten Willen nicht eingefallen. Und Naivität ist etwas, das mir nur sehr selten vorgeworfen wird.

    Ja, manche nennen das dann “guilty by association”, andere “investigativen Journalismus”.

    “Investigativer Journalismus”? Du beliebst zu scherzen, oder? Blogger A hat drei Beiträge auf Blog X geschrieben, und schreibt jetzt auch Beiträge auf Blog Y, wo außer ihm und anderen auch Mitarbeiter einer Stiftung schreiben. Daraus bastele ich 1. eine “Kooperation” der Blogs dergestalt, dass Blog Y sich die Inhalte von Blog X zu eigen macht, und 2. auch noch eine der Stiftung mit diesen beiden Blogs. Und wenn die Mitarbeiter betonen, dass sie auf Blog Y nur im eigenen Namen schreiben, wird daraus messerscharf geschlossen, dass das Gegenteil der Fall ist. Das ist nicht investigativer Journalismus, sondern Galileo Mystery.

    Da Du ihn aber zumindest mit Verständnis würdigst (und damit ernstnimmst) muss ich sagen: So einen Mist hat S. nicht verzapft.

    Ich kann da keinen großen Unterschied erkennen.

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