Die meisten unserer Politiker wissen Bescheid. Um die Stabilität des Euro zu garantieren machen sie derzeit verschiedene originelle Vorschläge: Sie wollen das Recht brechen oder doch zumindest verbiegen, sie wollen die deutsche Verfassung ändern, und bis ihnen das gelingt, wollen sie wenigstens das Verfassungsgericht unter Druck setzen. Sie wollen der EZB den Auftrag geben, fast unbegrenzte Mengen an Euros zu drucken. Sie haben also offensichtlich ganz feste Vorstellungen, wie man eine stabile Währung schafft und dann stabil hält. Und das wichtigste: Die bestehende Währung muss aus ihrer Sicht erhalten werden, koste es, was es wolle. So klug bin ich nicht.

Ich weiß nicht was die Zukunft bringen wird, ich kenne auch die perfekte Lösung für eine stabile Währung nicht. Aber ich habe mir in einem Artikel, den ich für das Competitive Enterprise Institute (CEI) geschrieben habe, Gedanken darüber gemacht, ob das einzige bekannte Verfahren, dass mir zur Lösung eines derartigen bekannt ist, auch für Währungen funktionieren kann:

Freeing Europe From the Euro. The Case for a European Free Market in Money