Zuerst möchte ich mich bei den mehr als 1000 Mitgliedern der FDP bedanken, die meine Präsidiumskandidatur durch ihre Unterschrift unterstützt haben. Diese Kandidatur war nicht erfolgreich. Ich gratuliere Frau Strack-Zimmermann zu ihrer guten Vorstellung und wünsche ihr persönlich viel Erfolg. Jetzt kann man sagen, dass die 25 Prozent Zustimmung für meine Kandidatur als stellvertretender Vorsitzender ein schlechtes Ergebnis ist. Ich sage, für eine „kleine Gruppe der angelsächsisch inspirierten und theoretisch argumentierenden Libertären um Frank Schäffler“ ist ein Viertel der Parteitagsdelegierten ein gutes Ergebnis.

Für mich war immer klar, dass die FDP sich nicht von heute auf morgen verändert, sondern dass dies Zeit benötigt. Wichtig war für mich, die bewußte Abstimmung des Parteitages, ob dieser die „kleine Gruppe der angelsächsisch inspirierten und theoretisch argumentierenden Libertären um Frank Schäffler“ einbinden will oder nicht. Der Parteitag hat sich mit einer 3/4-Mehrheit dagegen ausgesprochen. Jetzt ist klar, dass die neue Führung den Weg und den Takt vorgibt. Ich werde dies akzeptieren und bitte alle, die mit mir diesen Weg gegangen sind, gleiches zu tun.

Für den Liberalen Aufbruch in der FDP heißt das: wir werden uns weiter sammeln und neue Freiheitsinseln vor Ort schaffen. Mehr Mut zu Recht und Freiheit!

Frank Schäffler