Fuck you EU-Bureaucrazies!Den Vorwurf („libertäre EU-Nationalisten“ – Naddel Hirsch, FDP) vom Kopf auf die Füsse gestellt, liberale Kritiker einer zentralisierten, regulierenden EU und des €-Schneeballsystems würden Konzepten von vorgestern folgen:

Nicht die Vision eines Europa des Freihandels und der offenen Arbeitsmärkte ist von vorgestern. sondern die eines Europa der Politkommissare aus Brüssel. Das absurde „Nation-Building“ der politischen Eliten, die versuchen, einen europäischen Bundesstaat mit Deutschland und Frankreich als Führungsmächten zu konstruieren, kann und wird nur top down* gegen den Willen der Bürger durchgesetzt werden.

(*Frau Nadja Hirsch MdEP hat dies ja in bemerkenswerter Offenheit dargestellt, als sie in einer Veranstaltung im Bayrischen Landtag 2008 auf meine Frage, warum die FDP denn nicht entsprechend ihrer Programmatik eine Volksabstimmung zum Lissabon-Vertrag fordern würde, ehrlich entsetzt meinte „aber es besteht doch die Gefahr, dass sie falsch abstimmen!!“)

Mein Europa ist das eines des Bezuges auf gemeinsame Werte der Aufklärung – Rechtsstaatlichkeit, offene Gesellschaft, schlanke demokratische Strukturen, Dezentralisierung, Subsidiarität, freier Markt – dem sich alle anschliessen können und sollen, die sie teilen. Nicht eines, das versucht, die gescheiterten Ideologien der allumfassenden Nanny- und Wohlfahrtsstaaten des 20. Jahrhunderts auf die europäische Metaebene zu übertragen – und damit nichts als Unfreiheit, Unfrieden und Wohlstandsverluste produziert.

Am 25.5. Spass wählen (FDP) oder Frust wählen (AfD) ist diesbezüglich aus meiner Sicht eher kontraproduktiv – ich sag diesmal: Fuck (ned bloss) se Energiesparlampe. Ins EU-Parlament diejenigen, die das EU-Parlament verdient.