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Sektion der neoliberalen Weltverschwörung

Siedlungen und der feige Mordanschlag

Esther Scheiner, 31.07.2015

Fast hat man es kommen sehen. Die Zeichen standen seit Tagen schon auf Sturm.

Bet El (Haus des Herrn) ist eine uralte jüdische Siedlung, die irgendwann in Vergessenheit geriet. Seit 1967, also mit der Eroberung des WJL wurden dort Einrichtungen, die der militärischen Verwaltung der Region dienen auf einem Militärgelände errichtet. 1977 wurde von 15 Familien, die dem nationalreligiösen Siedlertum zugerechnet werden, eine neue Siedlung errichtet. Heute befindet sich dort auch die israelische Zivilverwaltung für den Bezirk Ramallah.

Bet El gilt als eine der Hochburgen der radikalen Gush Emunim (Block der Getreuen) Bewegung. Ziel dieser Bewegung ist es, ganz Eretz Israel wieder in Besitz zu nehmen. Dazu gehören Gaza, das WJL und Ostjerusalem. Mitglieder Gush Emunim Bewegung, die in Ende der 70er bis Anfang der 80er Jahre auch im Untergrund agierten, wurden häufig durch aggressive Anschläge gegen Palästinenser bekannt. Eines ihrer Ziele war es, den Felsendom in Jerusalem zu zerstören.

2014 nannte PM Netanyahu Bet El als vierten Siedlungsblock, der neben Ariel, Gush Etzion und Ma’ale Adumim im Falle eines Landabtausches unbedingt bei Israel verbleiben muss. Der in den letzten Tagen vorgenommenen Abriss der sogenannten „Dreinoff“ Häuser hat eine lange Vorgeschichte.
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Und damit sollen wir uns in Israel sicher fühlen?

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Der Mythos des Underdogs. Gegen den Mainstream ist der neue Mainstream.

In der klassisch liberalen Community tobt der perfekte Sturm. Der Druck sich zu positionieren ist immens. Die große Stärke der Libertären – nämlich die Diversität privater Präferenzen unter der Prämisse des Kant’schen kategorischen Imperativs– wird nun zum Spaltungsfaktor und somit zu ihrer großen Schwäche. Plötzlich wird die persönliche Einstellung oder Lebensweise zum vermeintlichen Politikum. Gemessen […]

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A Letter to Spreadshirt

Eigentlich sind die Hemdchen von Spreadshirt ja ganz nett und vor allem billig von Kindern, die sich damit eine ordentliche Bildung finanzieren, hergestellt. Mit billiger Geschäftspolitik komm ich aber nicht so gut zurecht. A Letter to Spreadshirt: Sehr geehrte Damen und Herren vom „Spreadshirt“-Team, danke für Ihr Angebot, einen “mobilen Designer-Shop” anzulegen. Bitte streichen Sie […]

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Ramadan@Berlin – Integration mit Beigeschmack

Eine persönliche Erfahrung von Peter Altmiks Als weltoffener Liberaler, der Einwanderung als Chance und nicht als Bedrohung sieht, musste ich kürzlich eine skurrile und beklemmende Erfahrung machen: Auf dem Abiturball unserer Ältesten, an dem ich mit meiner Frau teilnahm und auf den ich mich auch schon sehr gefreut hatte, wurde unsere Integrationsfreude auf eine harte […]

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I’m in Love with Friedrich Hayek, but…

… not so Horny: Anmerkungen zu den Auseinandersetzungen in der Friedrich August von Hayek Gesellschaft.

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