Zu einem überraschenden Blitzbesuch ist UN-Generalsekretär Ban-Ki-moon in Köln eingetroffen. Nach einem Besuch am Krankenbett der von der Messerattacke eines Neonazis betroffenen Oberbürgermeisterin Henriette Reker richtete er einen Friedensappell an den 44-jährigen Attentäter und seine Freunde:

„Ich verstehe Ihre Frustration. Ich weiss, Ihre Hoffnungen auf Ausländerstopp wurden unzählige Male zerschlagen. Sie sind ärgerlich über den anhaltenden Zuzug von Flüchtlingen und die Ausbreitung von Asylantenheimen. Viele von Ihnen sind enttäuscht über ihre Regierung und uns, die internationale Gemeinschaft, wegen unserer Unfähigkeit, den Konflikt zu beenden […] Ich appelliere an die deutsche Jugend – als die Zukunft eures Volkes und eurer Gesellschaft – ihre Frustration in eine starke, aber friediche Stimme des Wandels zu wenden. Fordert Eure Führer auf, verantwortlich zu handeln, um eure Zukunft zu sichern. […] Ich fordere Euch nicht auf, passiv zu werden, aber Ihr müsst die Waffen der Verzweiflung niederlegen.“

Toda raba, Arschloch. Shukran jazeelan, Kamerad. Auch wenn Sie es nicht ganz so und in einem anderen Zusammenhang gesagt haben.