Ein Leben muss man leben können. Sonst bringt es nix.

Möglichkeiten und Chancen, die Erfüllung eigener und fremder Bedürfnisse ergeben sich niemals, indem einem Menschen Bevormundungen und Verbote in den Weg gelegt werden sondern durch dessen Beseitigung.

Der selbstbewusste Mensch geht aufrecht, aber nur, wenn er frei ist sich zum aufrechten Gang entwickeln zu können. Wer ihm Lasten aufzwingt, durch die er sich krümmen muss, zwingt ihn dazu seinen Kopf zu senken und nicht weit in die Zukunft hinfort zu blicken. Maximal die Spitze seiner Zehe ist das nächst entfernte Ziel. Eine hohe Zeitpräferenz die daraus resultiert ergibt sich im hier und jetzt, fokussiert und priorisiert was noch gegeben ist. Was er noch hat, darauf richtet sich sein Blick. Er wird nicht sparen, vorsorgen, aufbauen, gründen, wachsen und gedeihen lassen.

Und das hat nichts mit Optimismus oder Pessimismus zu tun sondern mit einem klaren, unverstellten Blick auf die gegenwärtige Bekleidung unserer Welt. Die optische Täuschung der Kleider lenkt ab von der darunter liegenden nackten Tatsache. Und ein jedes menschliche Wesen hat das gleiche Recht und sollte sich auf dieser Grundlage bekleiden anstatt eine Bekleidung wählen zu müssen, die ausdrückt, dass die Rechte sehr ungleich verteilt sind.